Letzte Nachrichten
Biden zieht Nominierung umstrittener Kandidatin für Amt der Haushaltschefin zurück
US-Präsident Joe Biden hat die Nominierung der umstrittenen Kandidatin Neera Tanden für das Amt der Haushaltschefin im Weißen Haus zurückgezogen. Er sei damit einer entsprechenden Bitte Tandens nachgekommen, teilte Biden am Dienstag (Ortszeit) in einer Erklärung mit. Ein demokratischer Senator sowie mehrere moderate Republikaner in der Parlamentskammer hatten zuvor angekündigt, einer Ernennung Tandens nicht zustimmen zu wollen.
Fußball-Legende Pelé gegen Coronavirus geimpft
Die brasilianische Fußballlegende Pelé hat sich gegen das Coronavirus impfen lassen. "Heute war ein unvergesslicher Tag", schrieb der 80-Jährige am Dienstag im Online-Dienst Instagram. "Ich habe die Impfung bekommen!" Dazu veröffentlichte er ein Foto, auf dem er mit einer Atemschutzmaske zu sehen war.
Texas hebt Corona-Beschränkungen weitestgehend auf
Der US-Bundesstaat Texas hebt seine Corona-Beschränkungen weitestgehend auf. Der republikanische Gouverneur Greg Abbott veröffentlichte am Dienstag ein Dekret, mit dem die geltende Maskenpflicht abgeschafft wird. Alle Unternehmen und Einrichtungen dürften ihren Betrieb wieder auf 100 Prozent hochfahren. Die Streichung der bisherigen Corona-Beschränkungen tritt am Mittwoch kommender Woche in Kraft.
Dortmund zerstört Roses letzten Titeltraum
Borussia Dortmund hat den letzten Titeltraum seines künftigen Trainers Marco Rose platzen lassen. Die Mannschaft des kommenden Rose-Assistenten Edin Terzic siegte im brisanten Pokal-Viertelfinale bei Borussia Mönchengladbach 1:0 (0:0) und zog erstmals seit dem Titelgewinn 2017 ins Halbfinale ein. Ob Rose nach der vierten Niederlage in Serie wirklich noch seinen Vertrag bis zum Saisonende erfüllen wird, erscheint zweifelhaft.
Frankreich kündigt Iran-kritische Resolution bei IAEA an
Frankreich will der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) eine Iran-kritische Resolution vorlegen. In der gemeinsamen Erklärung wollen die europäischen Unterzeichnerstaaten des Internationalen Atomabkommens Frankreich, Deutschland und Großbritannien ihre "ernste Besorgnis" darüber zum Ausdruck bringen, dass der Iran die Inspektion seiner Atomanlagen nur noch eingeschränkt zulasse.
Sechs Bücher von Dr. Seuss werden wegen rassistischer Stereotype zurückgezogen
Wegen rassistischer Stereotype werden sechs Bücher des legendären US-Kinderbuchautoren und "Grinch"-Erfinders Dr. Seuss zurückgezogen. Der Verlag Dr. Seuss Enterprises erklärte am Dienstag, in den Büchern würden Menschen auf "verletzende und falsche Weise" dargestellt. Hintergrund ist die Darstellung von Schwarzen, Asiaten und Arabern. Zurückgezogen werden sollen unter anderem die Bücher "If I Ran the Zoo" und "The Cats Quizzer".
Koalition einigt sich nach langem Streit auf Lobbyregister
Die große Koalition hat sich nach langem Ringen auf die Einführung eines Lobbyregisters geeinigt. Professionelle Interessenvertreter müssen sich künftig in ein Register eintragen, das beim Bundestag geführt wird und öffentlich einsehbar sein soll. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Dienstagabend aus Koalitionskreisen. Verstöße sollen mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden können. Zuerst hatte das ARD-Hauptstadtstudio über die Koalitionseinigung berichtet.
UNO: Jemen steht kurz vor einer Hungersnot
Nach einem enttäuschenden Ausgang der diesjährigen Geberkonferenz für den Jemen haben die Vereinten Nationen vor einer Hungersnot in dem Land gewarnt. Der Wendepunkt könne innerhalb weniger Wochen erreicht werden, sagte der Leiter des UN-Entwicklungsprogramms, Achim Steiner, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Die "unmittelbaren Auswirkungen" der gesunkenen finanziellen Unterstützung seien verheerend.
Terzic setzt erneut auf Hitz im Tor
Trainer Edin Terzic vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund setzt im Viertelfinale des DFB-Pokals am Dienstagabend bei Borussia Mönchengladbach erneut auf Torhüter Marwin Hitz. Der Schweizer erhält wie schon im Ligaspiel gegen Arminia Bielefeld (3:0) am vergangenen Samstag den Vorzug gegenüber seinem Landsmann Roman Bürki. Zudem kehrt Thomas Delaney nach überstandener Erkrankung in die Startelf zurück.
Merz bestätigt Kandidatur für Bundestag im Sauerland
Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat offiziell bestätigt, für ein Mandat im Bundestag kandidieren zu wollen. Antreten wolle er im Hochsauerlandkreis, der seine "politische und persönliche Heimat" sei, sagte Merz am Dienstag dem "Spiegel". "Ich hätte große Freude daran, die Menschen und unsere Region im Bundestag zu vertreten." Merz Vorhaben sorgt in der CDU für Diskussionen, denn vor Ort droht eine Kampfkandidatur: Seit 2009 vertritt der Innenexperte Patrick Sensburg den Wahlkreis im Bundestag - und würde das gerne auch weiterhin tun.
Grammozis neuer Schalke-Cheftrainer
Bundesliga-Schlusslicht Schalke 04 hat zwei Tage nach der Trennung von Christian Gross Dimitrios Grammozis als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 42-Jährige war seit Sommer 2020 ohne Job und stand zuletzt in Diensten des Zweitligisten Darmstadt 98. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2022. Nach David Wagner, Manuel Baum, Huub Stevens und Gross ist Grammozis bereits der fünfte Trainer in dieser Saison auf Schalke.
Elitetruppe KSK verstößt seit Jahren systematisch gegen Vorschriften zu Munition
Bei der Bundeswehr-Eliteeinheit KSK ist über Jahre hinweg systematisch gegen Vorschriften im Umgang mit Munition und Waffen verstoßen worden. Das Kommando Spezialkräfte habe "die Vorschriften für eine ordnungsgemäße Munitionsbewirtschaftung in den letzten Jahren grundsätzlich nicht eingehalten", heißt es in einem vertraulichen Bericht der Bundeswehr-Führung, welcher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Der als "Verschlusssache - nur für den Dienstgebrauch" deklarierte Bericht soll am Mittwoch im Verteidigungsausschuss des Bundestags beraten werden.
Reggae-Legende Bunny Wailer mit 73 Jahren gestorben
Die Reggae-Legende Bunny Wailer ist tot. Wie die jamaikanische Regierung mitteilte, starb der 73-jährige Sänger und Schlagzeuger am Dienstag in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Kingston. Gemeinsam mit Bob Marley hatte er den Reggae weltberühmt gemacht.
EU-Behörde plant Entscheidung über Corona-Vakzin von Johnson&Johnson am 11. März
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) will bereits nächste Woche über die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Johnson und Johnson entscheiden. Die Empfehlungen solle am Donnerstag kommender Woche vorliegen, erklärte die Behörde nach einer Sondersitzung am Dienstag auf Twitter. Ursprünglich wollte sich die EMA Mitte dieses Monats zu dem Vakzin äußern. Es wäre der vierte EU-weit zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus.
Koalition will Corona-Beschränkungen nicht mehr nur an den Inzidenzwert koppeln
Die Corona-Beschränkungen sollen sich nach Vorstellung der großen Koalition in Zukunft nicht mehr nur am so genannten Inzidenzwert orientieren. Wenn es künftig darum gehe, Schutzmaßnahmen aufzuheben oder einzuschränken, sollten weitere Faktoren berücksichtigt werden - nämlich die Zahl der gegen Covid-19 geimpften Menschen sowie der so genannte R-Wert, der angibt, wie viele andere Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt: Dies geht aus einem Gesetzentwurf von Union und SPD hervor, der AFP am Dienstag vorlag.
Covax: Zehn Millionen Impfdosen für Pakistan, Nigeria, Indonesien und Bangladesch
Pakistan, Nigeria, Indonesien und Bangladesch erhalten bis Juni jeweils mehr als zehn Millionen Dosen kostenlosen Corona-Impfstoff von der internationalen Initiative Covax. Das teilte die Initiative am Dienstag mit. Als erstes Land hatte Ghana in der vergangenen Woche eine Covax-Lieferung erhalten. Auch Nigeria, Angola, die Demokratische Republik Kongo, Kambodscha, Südkorea und Kolumbien bekamen kürzlich die ersten Chargen.
Deutsche spüren in der Coronakrise sehr viel Angst und Sorge
Mehr als die Hälfte der Deutschen spürt in der Coronakrise Angst und Sorgen. Insgesamt 58 Prozent bereitet die Pandemie und deren Folgen sehr große oder große Angst, wie aus einer Umfrage der pronova BKK hervorgeht, die BERLINER TAGESZEITUNG am Dienstag vorlag. Ein Drittel sorgt sich nur wenig. Als frei von Angst und Sorge in der Pandemie bezeichnen sich nur neun Prozent der Befragten. Vor allem Frauen (64 Prozent) und Ältere jenseits der 50 (62 Prozent) haben demnach mit Ängsten zu kämpfen. Hilfe und Entlastung suchen die Befragten vor allem in Gesprächen mit Familie und Freunden (48 Prozent). Viele versuchen außerdem, sich mit Sport (29 Prozent) sowie Musik oder einem Buch (43 Prozent) abzulenken. Gut ein Drittel (31 Prozent) schaltet auch mal die Corona-Nachrichten bewusst ab. Jeder Sechste wiederum greift zu einem Glas Wein oder Bier. Insgesamt nahm der Alkoholkonsum im Corona-Jahr 2020 aber offenbar nicht zu. 14 Prozent der Befragten geben an, seit Beginn der Krise weniger Alkohol zu trinken. Zehn Prozent trinken häufiger. Tendenziell wird aber mehr geraucht. Acht Prozent greifen häufiger zur Zigarette, vier Prozent seltener. Die Daten stammen aus der Bevölkerungsbefragung "Die Süchte der Deutschen", für die im Januar im Auftrag der pronova BKK bundesweit tausend Menschen befragt wurden. (O. Joergensen--BTZ)
Merkel will den Lockdown bis 28. März 2021 verlängern
Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) will den Corona-Lockdown in der Bundesrepublik Deutschland bis zu den Osterferien (28.03. 2021) vollumfänglich verlängern. Das geht nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG aus einer Beschlussvorlage vor dem Gipfel mit den Ministerpräsidenten für den morgigen Mittwoch hervor. Unterdessen wurde bekannt, dass Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte einheitlich in allen Bundesländern öffnen dürfen, aktuell herrscht hier noch ein fragwürdiger uneinheitlicher Flickenteppich. Voraussetzung seien allerdings strenge Hygienekonzepte und eine Begrenzung auf einen Kunden pro 20 Quadratmeter. In Bezug von Deutschlands Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU), über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (ebenfalls CDU) sagen Bürger auf den Straßen von Berlin auf Nachfrage: "Jens Spahn ist und bleibt der vollkommen unfähigste Minister Deutschlands aller Zeiten, an seinen Händen und an den Händen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie an den total unfähigen Händen der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (ebenfalls CDU), klebt das Blut von vielen tausenden Menschen", es wird Zeit das diese drei Politiker endlich und sofort verschwinden, diese drei sind eine Schande für ganz Deutschland, aber sie kleben an ihren Stühlen und haben weder Moral noch Anstand!" (P.Hansen--BTZ)
Tichanowskaja wegen "Vorbereitung von Unruhen" auf Fahndungsliste gesetzt
Die Behörden von Belarus haben die in Litauen lebende Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja wegen "Vorbereitung von Unruhen" auf eine Fahndungsliste gesetzt. Das dafür zuständige Untersuchungskomitee veröffentlichte am Dienstag ein Video, auf dem zu sehen sein soll, wie Tichanowskaja mit Gleichgesinnten über Vorhaben zur Besetzung von Regierungsgebäuden in Gomel, der zweitgrößten Stadt des Landes, spricht. Tichanowskajas Sprecherin Anna Krassulina versicherte, dass dies nie der Fall gewesen sei.
FBI-Chef verteidigt Bundespolizei gegen Vorwürfe wegen Kapitol-Erstürmung
FBI-Chef Christopher Wray hat die US-Bundespolizei gegen Vorwürfe wegen der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar verteidigt. Bei einer Senatsanhörung sagte Wray am Dienstag, eine Warnung über mögliche massive Gewalt und einen "Krieg" sei gemäß "unserer normalen Prozedur" weitergereicht worden. Der entsprechende Bericht sei per E-Mail, mündlich und über ein internes Polizeiportal an verschiedene Polizeibehörden weitergeleitet worden.
FBI-Chef weist Spekulationen über linke Angreifer bei Kapitol-Erstürmung zurück
Der Chef der US-Bundespolizei FBI, Christopher Wray, hat Behauptungen zurückgewiesen, an der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar seien linke Aktivisten beteiligt gewesen. "Wir haben bislang keine Hinweise zu anarchistischen gewaltsamen Extremisten oder Anhängern der Antifa in Verbindung mit dem 6. Januar gesehen", sagte Wray am Dienstag bei einer Senatsanhörung.
Frankreich: Kletterer am Mont-Saint-Michel kommen vor Gericht
Die nordfranzösische Insel Mont-Saint-Michel und ihr Benediktinerkloster gehören seit mehr als 40 Jahren zum Unesco-Weltkulturerbe. Nun sollen vier Fassadenkletterer in Frankreich vor Gericht, die auf das Dach der Abtei gestiegen waren. Ihnen droht jeweils eine Geldstrafe von 1500 Euro wegen Eindringens in eine geschützte historische Anlage, wie die Staatsanwaltschaft von Coutances am Dienstag mitteilte.
Fußball News: Neuer Vorstand des SV Babelsberg 03 bestätigt
Nachdem Björn Laars in der vergangenen Woche den Vorstandsvorsitz des SV Babelsberg 03 übernahm, führte er in den letzten Tagen Gespräche mit den bisherigen Vorstandsmitgliedern, um die weitere Vorstandsarbeit zu koordinieren. In der Folge der Gespräche sagten alle bisherigen Vorstandsmitglieder für eine weitere Zusammenarbeit im Führungsgremium zu. Am gestrigen Abend, Montag, 01. März 2021, bestätigte der Aufsichtsrat die von Björn Laars vorgeschlagene Zusammensetzung des Vorstands einstimmig. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:- Björn Laars (Vorsitzender - Fußball, Finanzen)- Thoralf Höntze (1. Stellv. - Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring)- Wolfgang Hadlich (2. Stellv. - Netzwerk, Sponsoring)- Kristian Kreyes (Schatzmeister - Finanzen)- Isabelle Vandré (Fans, Wertekommission)- Barbara Paech (Breitensport, Nachhaltigkeit, Initiativen)- Peter Könnicke (Leistungssport) Björn Laars sagte hierzu nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG in einem aktuellen Interview: "Ich freue mich sehr, dass wir alle bisherigen Vorstandsmitglieder von einer weiteren Zusammenarbeit überzeugen konnten und im ersten Schritt Verantwortung bis zur Mitgliederversammlung des SV Babelsberg 03 übernehmen." In den bevorstehenden Wochen möchte sich der Vorstand verstärkt den Möglichkeiten und der Organisation einer Mitgliederversammlung sowie der Erstellung eines Etatplans zur Saison 2021/2022 widmen. (P.Hansen--BTZ)
Anklage fordert in Mordprozess um dreijährige Greta aus Viersen lebenslange Haft
Im Mordprozess um den Tod der dreijährigen Greta aus Viersen hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für die tatverdächtige Erzieherin des Kinds gefordert. Die Anklage forderte in ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Mönchengladbach am Dienstag zudem, die besondere Schwere der Schuld der 25-Jährigen festzustellen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die Nebenklage schloss sich den Forderungen an, die Verteidigung plädierte auf einen Freispruch. Das Urteil soll am Freitag fallen.
13 Jahre Haft wegen Mordversuchs nach tödlichem Raserunfall vom Kurfürstendamm
Im dritten Anlauf hat das Berliner Landgericht einen der beiden Raser vom Kurfürstendamm zu 13 Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen den Angeklagten Marvin N. am Dienstag des versuchten Mordes in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Dem Angeklagten wurde die Fahrerlaubnis entzogen und eine fünfjährige Sperre zur Neuerteilung ausgesprochen.
Fußball: Sportvorstand Bobic verlässt Frankfurt zum Saisonende
Sportvorstand Fredi Bobic verlässt den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt am Saisonende. Das bestätigte der 49-Jährige am Dienstag der ARD-Sendung Sportschau Thema. "Man war vorbereitet darauf, dass die Situation kommt, dass ich im Sommer 2021 den Verein verlassen werde", sagte Bobic.
Wegen Internethetze gegen Homosexuelle angeklagter Kasseler Professor freigesprochen
Im Prozess gegen einen Universitätsprofessor, der in einem Interview mit einem katholischen Internetportal gegen Homosexuelle gehetzt haben soll, hat das Landgericht Kassel den Angeklagten am Dienstag freigesprochen. Die Kammer hob das Urteil des Amtsgerichts wegen Beleidigung auf, wie ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur AFP sagte. In dem im Juli 2017 veröffentlichten Interview soll der 66-Jährige homosexuellen Menschen mit Verweis auf angebliche "biowissenschaftliche Fakten" eine grundsätzliche Neigung zum sexuellen Missbrauch von Kindern vorgeworfen haben.
60.000 Beschäftigte folgen Streikaufruf der IG Metall am Dienstag
Im Tarifstreit in der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben zehntausende Beschäftigte zum Streikauftakt der IG Metall am Dienstag vorübergehend ihre Arbeit niedergelegt. Knapp 60.000 Beschäftigte bundesweit beteiligten sich bis zum frühen Nachmittag (14.00 Uhr) an den Warnstreiks, wie die IG Metall mitteilte. Der Schwerpunkt lag demnach in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: In dem Gewerkschaftsbezirk streikten über 22.000 Beschäftigte in 28 Betrieben.
Türkei: Erdogan legt einen "Aktionsplan" für Menschenrechte vor
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen sogenannten Aktionsplan für Menschenrechte vorgestellt. Der Elf-Punkte-Plan sehe eine Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und Unabhängigkeit der Justiz in der Türkei vor, sagte Erdogan bei einer TV-Ansprache am Dienstag. Der Plan beinhaltet demnach auch die Achtung der Unschuldsvermutung vor Gericht und eine Verkürzung der Untersuchungshaft durch schnellere Gerichtsverfahren.
Sparbuch und Geld im Wert von 22.000 Euro finden nach Jahren zu Besitzer zurück
Nach fünf Jahren haben ein verlorengegangenes Sparbuch und Bargeld im Wert von über 22.000 Euro zu ihrem Besitzer zurückgefunden. Ein 69-Jähriger hatte den Briefumschlag mit dem Geld und dem Ersparten in einem Auto vergessen, das er später verkaufte, wie die Polizei Kassel am Dienstag mitteilte.
Musik-Streamingdienst SoundCloud eine kündigt Bezahlung an
Der Musik-Streamingdienst SoundCloud will die Künstler und Künstlerinnen auf seiner Plattform künftig abhängig von ihrer Fangemeinde bezahlen. Solch ein Gebührenmodell sei "gerechter und transparenter" für aufsteigende und unabhängige Künstler, teilte SoundCloud am Dienstag mit. Die neue Abrechnungsmethode soll am 1. April starten.
Merkel spricht sich für behutsame Lockdown-Lockerungen aus
Einen Tag vor dem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für vorsichtige Öffnungen ausgesprochen. In einer Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sagte sie am Dienstag laut Teilnehmern: "Wir kommen aus einem langen Lockdown und müssen jetzt Schritt für Schritt vorankommen." Fester Bestandteil der Lockerungsstrategie müsse eine "Notbremse" sein, "wenn die Zahlen wieder hochgehen". Details dazu wolle sie am Mittwoch mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten besprechen.