Letzte Nachrichten
Haaland und das Karma: Rekord für das Torphänomen
Erling Haaland nahm seine Privatfehde mit dem Torhüter des FC Sevilla humorvoll. "Ich habe nicht richtig verstanden, was er mir nach dem ersten Elfmeter ins Gesicht geschrien hat - da habe ich nach dem zweiten einfach dasselbe zurückgerufen", sagte der neue norwegische Champions-League-Rekordschütze nach dem turbulenten 2:2 (1:0) von Borussia Dortmund im Achtelfinal-Rückspiel.
Erste Geschworene im Prozess wegen George Floyd ausgewählt
Im Prozess gegen einen weißen Ex-Polizisten wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd sind die ersten drei Geschworenen ausgewählt worden. Das Prozedere begann am Dienstag (Ortszeit) in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota mit eintägiger Verzögerung. Für die Auswahl der zwölf Geschworenen sind drei Wochen veranschlagt. Am 29. März sollen dann die inhaltlichen Verhandlungen gegen Derek Chauvin beginnen, der gegen Kaution auf freiem Fuß ist.
CDU/CSU: Maskenaffäre ist größte Krise seit der Spendenaffäre
Unionsvizefraktionschefin Gitta Connemann (CDU) sieht ihre Partei wegen der Maskenaffäre in arger Bedrängnis. "Wir befinden uns in der schwersten Krise seit der Spendenaffäre", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe). "Nur wenn wir mit aller Konsequenz und Härte reagieren, werden wir wieder Vertrauen zurückgewinnen können." Die Fraktionsführung plant Maßnahmen, um eine Wiederholung von Fällen wie Georg Nüßlein (CSU) und Nikolas Löbel (CDU) zu verhindern, die für die Vermittlung von Corona-Schutzmasken Provisionen in sechsstelliger Höhe kassiert haben sollen.
Einsatz verlängert: Nationalgarde schützt US-Kapitol bis zum 23. Mai
Die Nationalgarde wird noch bis zum 23. Mai zum Schutz des US-Kapitols eingesetzt. Bei der um zwei Monate verlängerten Entsendung würden knapp 2300 Nationalgardisten im Einsatz sein, etwa die Hälfte weniger als bisher, teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, John Kirby, am Dienstag (Ortszeit) mit. Während dieser Zeit werde das Ministerium gemeinsam mit der Kapitolspolizei daran arbeiten, den Einsatz der Nationalgarde Schritt für Schritt zu reduzieren.
Merkel spricht mit Beschäftigten von Krisentelefonen über Pandemiefolgen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Mittwoch mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Hilfs- und Krisentelefonen über deren Erfahrungen in der Corona-Pandemie sprechen (14.00 Uhr). In dem digitalen Bürgerdialog soll es nach Angaben der Bundesregierung um Themen wie psychische Krisen, Stress in der Familie, Einsamkeit, finanzielle Not durch Jobverlust und Sorgen von Kindern und Jugendlichen gehen. Die Kanzlerin erhoffe sich dadurch Eindrücke von der "Lebenswirklichkeit der Menschen, die sich bei Hilfs- und Krisentelefonen melden".
Opposition stellt Zwischenbilanz des Wirecard-Untersuchungsausschusses vor
Im Wirecard-Skandal ziehen Vertreter von FDP, Grünen und Linken am Mittwoch (10.00 Uhr) eine Zwischenbilanz des im Oktober gestarteten parlamentarischen Untersuchungsausschusses. Die drei zuständigen Obleute der Oppositionsfraktionen in dem U-Ausschuss im Bundestag stellen die bisherigen Erkenntnisse aus ihrer Sicht vor; es sind Florian Toncar von der FDP, Fabio De Masi von den Linken und Danyal Bayaz von den Grünen.
Saudi-Arabien: Diktatur gegen Frauenrechtsaktivistin al-Hathlul
In Saudi-Arabien findet am Mittwoch eine weitere Anhörung im Berufungsverfahren der wegen Terrorismus verurteilten Frauenrechtsaktivistin Ludschain al-Hathlul statt. Die mittlerweile auf Bewährung freigelassene al-Hathlul hatte angekündigt, alle rechtlichen Mittel nutzen zu wollen, um gegen das Urteil und die ihr auferlegten Beschränkungen vorzugehen. Die 31-Jährige war im Mai 2018 festgenommen worden, weil sie gegen das Autofahrverbot für Frauen gekämpft hatte. Wenig später wurde das seit Jahrzehnten geltende Fahrverbot aufgehoben.
Berlin: Prozess gegen Betreiber von Bordell mit Flatrateprinzip
Vor dem Berliner Landgericht begann am Mittwoch ein Prozess gegen einen Berliner Bordellbetreiber, der Gruppensex nach einem sogenannten Flatrateprinzip angeboten haben soll. Dem 55-Jährigen werden Zuhälterei, Menschenhandel und sexueller Missbrauch vorgeworfen. Mehrere der von ihm beschäftigten Prostituierten sollen laut Anklage noch nicht 21 Jahre alt gewesen sein. Außerdem wird dem Angeklagten vorgeworfen, mit einer Frau gegen ihren erklärten Willen geschlafen zu haben.
EU-Institutionen geben Startschuss für Reformkonferenz
Nach monatelanger Verzögerung geben Vertreter der EU-Institutionen am Mittwoch den Startschuss für eine breit angelegte Diskussion über die Reform der Europäischen Union. Im Europaparlament wird dazu eine Vereinbarung zur Organisation der sogenannten Konferenz zur Zukunft Europas unterzeichnet (13.00 Uhr). An der Zeremonie nehmen Parlamentspräsident David Sassoli, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Portugals Regierungschef Antonio Costa als Vertreter der Mitgliedstaaten teil.
IOC-Präsident Bach steht vor Wiederwahl
Thomas Bach steht vor einer zweiten Amtszeit als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Der frühere Fechter stellt sich bei der virtuellen Session des IOC am Mittwoch zur Wiederwahl. Seine Bestätigung im Amt gilt als Formsache, einen Gegenkandidaten gibt es nicht. Der 67-Jährige hat das oberste Funktionärsamt im Weltsport seit 2013 inne. Der Fecht-Olympiasieger von Montreal 1976 ist der erste deutsche Präsident in der Geschichte des IOC. Die zweite Amtszeit als IOC-Präsident ist auf vier Jahre begrenzt.
London bestellt EU-Vertreter wegen Streits um Impf-Äußerungen Michels ein
Im Impfstreit mit Brüssel hat Großbritannien am Dienstag den Vertreter der EU in London einbestellt, um gegen Äußerungen von Ratspräsident Charles Michel zu protestieren. Anlass war ein Newsletter Michels, in dem es hieß: "Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten haben ein völliges Verbot für den Export von Impfstoffen oder Impfstoffkomponenten verhängt, die auf ihrem Territorium hergestellt werden."
US-Bundesstaat Arkansas verbietet Abtreibungen nach Vergewaltigung und Inzest
Der Gouverneur des US-Bundesstaats Arkansas hat ein restriktives Abtreibungsgesetz unterzeichnet, das selbst im Fall von Vergewaltigung und Inzest keinen Schwangerschaftsabbruch erlaubt. Lediglich bei akuter Gefahr für das Leben der Mutter soll eine Abtreibung vorgenommen werden können, teilte der erzkonservative Republikaner Asa Hutchinson am Dienstag mit. Er habe das Gesetz aufgrund seiner "aufrichtigen und lang gehegten Pro-Leben-Überzeugungen" unterzeichnet, sagte er.
Vulkan San Cristobal in Nicaragua ausgebrochen
Im Nordwesten Nicaraguas ist der Vulkan San Cristobal ausgebrochen. Der Vulkan habe am Dienstag Gas und Asche ausgestoßen, erklärten Umweltschützer und eine Journalistin vor Ort. Von dem Ascheregen seien nicht nur die umliegenden Dörfer, sondern auch die 17 Kilometer entfernte Stadt Chinandega betroffen.
Sechste Frau erhebt Belästigungsvorwürfe gegen New Yorks Gouverneur
Gegen den New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo hat eine sechste Frau Belästigungsvorwürfe erhoben. Wie die Zeitung "Times Union" aus Albany am Dienstag berichtete, gab die Mitarbeiterin an, Cuomo habe sie Ende 2020 in seiner Residenz in Albany unangemessen berührt. Auf Nachfrage erklärte Cuomo, er habe noch keine Kenntnis von dem neuen Vorwurf. Rücktrittsforderungen lehnte der 63-jährige Demokrat weiter ab. "Lassen Sie die Untersuchung die Fakten ermitteln, und dann werden wir sehen."
Juve und Ronaldo scheitern erneut im Achtelfinale
Cristiano Ronaldos Titeltraum mit Juventus Turin ist erneut bereits im Achtelfinale der Champions League geplatzt. Der enttäuschende fünfmalige Weltfußballer kam mit dem italienischen Rekordmeister im Achtelfinal-Rückspiel trotz fast 70-minütiger Überzahl gegen den portugiesischen Champion FC Porto nicht über ein 3:2 (2:1, 0:1) nach Verlängerung hinaus.
Haftstrafe nach Brandkatastrophe mit 36 Toten bei Techno-Party in Kalifornien
Mehr als vier Jahre nach einer Brandkatastrophe mit 36 Toten bei einer Techno-Party in Kalifornien ist der Betreiber des Veranstaltungsorts zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das gab die kalifornische Justiz bekannt. Ins Gefängnis muss Derick Almena aber voraussichtlich nicht: Ihm wird die Zeit angerechnet, die er bereits inhaftiert war, außerdem wurde ihm gute Führung bescheinigt. Die verbleibenden 18 Monate der Strafe wird der 50-Jährige mit einer Fußfessel in Hausarrest verbringen.
Stresstest und VAR-Posse: BVB dank Haaland im Viertelfinale
Sturmsensation Erling Haaland hat Borussia Dortmund nach einem knallharten Stresstest zurück in den Thronsaal der Königsklasse geführt. Das norwegische Torphänomen beruhigte die flatternden Nerven des BVB im Zehn-Millionen-Euro-Spiel gegen den feurigen FC Sevilla mit seinen Treffern zur Zwei-Tore-Führung beim 2:2 (1:0) - die Borussia zog ungeachtet einer minutenlangen Posse um den Videobeweis erstmals seit 2017 ins Champions-League-Viertelfinale ein. Das Hinspiel hatten die Dortmunder mit einer deutlich besseren Leistung auswärts 3:2 gewonnen.
US-Justiz: Honduranischer Präsident in Drogenschmuggel in die USA verwickelt
Der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández ist nach Angaben der US-Justiz in den Schmuggel von mehreren Tonnen Kokain in die USA verwickelt. Ein Drogenhändler habe Hernández in den Jahren 2013 und 2014 mit insgesamt 25.000 Dollar (21.000 Euro) bestochen, sagte der US-Staatsanwalt Jacob Gutwillig am Dienstag zum Prozessauftakt gegen besagten Händler vor einem Bundesgericht in New York. Dadurch sei der Angeklagte "unantastbar" geworden.
Nach Löw-Entscheidung: Schweinsteiger nimmt Spieler in die Pflicht
Bastian Schweinsteiger hat nach dem angekündigten Rückzug von Bundestrainer Joachim Löw die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in die Pflicht genommen. "Alle Spieler müssen das Beste abliefern. Es ist etwas Besonderes, dass Löw sein letztes Turnier als Bundestrainer spielen wird. Da muss jeder seine Top-Leistungen abrufen", sagte der Rio-Weltmeister in den ARD-Tagesthemen.
Queen nimmt Rassismusvorwürfe von Harry und Meghan "sehr ernst"
Königin Elizabeth II. nimmt die Rassismusvorwürfe von Prinz Harry und seiner Frau Meghan "sehr ernst". "Die aufgeworfenen Fragen, insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen, sind besorgniserregend", hieß es in einer vom Buckingham-Palast am Dienstagabend veröffentlichten Erklärung der Queen. Die Vorwürfe würden "in der Familie unter vier Augen besprochen". Sie sei "traurig, das ganze Ausmaß zu erfahren, wie herausfordernd die vergangenen Jahre für Harry und Meghan gewesen sind".
Von Taliban zerstörte Buddha-Statue kehrt virtuell nach Afghanistan zurück
20 Jahre nach der Zerstörung der berühmten afghanischen Buddha-Statuen durch die radikalislamischen Taliban ist eine der riesigen Skulpturen für kurze Zeit in das Land am Hindukusch zurückgekehrt - zumindest virtuell. Die rund 55 Meter hohe Salsal-Statue erleuchte am Dienstag anlässlich des Jahrestags ihrer Zerstörung als 3-D-Projektion an ihrem ursprünglichen Standort im Bamiyan-Tal im Zentrum des Landes.
Steuerzahler: Merkel will mehr Toleranz für Asylanten
Das wird den Steuerzahler welcher Milliarden an Euro für Asylanten zahlen muss im Wahljahr 2021 "ganz sicher" freuen: Zum Auftakt des Integrationsgipfels der Bundesregierung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Gesellschaft zu Offenheit und Toleranz aufgerufen, um die Integration von Zugezogenen zu fördern. "Wirklicher Zusammenhalt" in einer Gesellschaft erfordere "die Anwesenheit von gelebter Toleranz und Offenheit füreinander, der Neugierde, denn eine funktionierende Zivilgesellschaft ist und bleibt der beste Schutz vor Ausgrenzung und Rassismus", kolportierte Merkel am Dienstag zum Auftakt der Beratungen mit rund 120 Vertretern aus Bund, Ländern, Kommunen, Migrantenorganisationen, Wirtschaft, Kultur und Sport. Nur die "Abwesenheit von Hass und Gewalt" reiche nicht aus, um Integration zum Gelingen zu bringen, sagte die Kanzlerin. Jeder Mensch in Deutschland - mit oder ohne Migrationsgeschichte - müsse sich "respektiert und zugehörig fühlen" können. "Respekt und Zugehörigkeit sind unabdingbar für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt", sagte Merkel weiter. "Respektlosigkeit, Vorurteile, Anfeindungen und leider eben auch Gewalt stehen dem Zusammenhalt in der Gesellschaft absolut entgegen. Dem müssen wir uns alle entgegenstellen." Merkel wies darauf hin, dass die 2006 gestartete Serie von Integrationsgipfeln bei der Sitzung am Dienstag zur Verabschiedung eines Nationalen Aktionsplans führen solle. Sie habe gelernt, "dass Integration nicht nur bestimmte Gruppen betrifft, sondern die Gesellschaft insgesamt", sagte Merkel. "Wir wissen, dass Integration systematisch gefördert werden muss in dem Bewusstsein, dass Integration für alle eine Herausforderung ist, aber wenn sie gelingt auch ein Gewinn ist". Mit einem mehr als 100 Punkte umfassenden Aktionsplan will die Bundesregierung die Integration von Zuwanderern in Deutschland fördern. Die Maßnahmen, die am Dienstag verabschiedet werden sollen, reichen von Hilfen für zuwandernde Fachkräfte im Heimatland über Unterstützung beim Spracherwerb bis zu Anstrengungen für mehr Chancengleichheit in Wirtschaft und öffentlichem Dienst. (O. Karlsson--BTZ)
SPD fordert will von CDU/CSU schärfere Lobbyregeln
De CDU/CSU hat ein Korruptionsproblem von geldgierigen Bundestagsabgeordneten, dies dürfte zwischenzeitlich jeder Bürger erkannt haben! Als Konsequenz aus der Masken-Affäre haben SPD-Politiker nun vom Koalitionspartner Union (CDU/CSU) eine Verschärfung des vereinbarten Lobbyregisters gefordert. "Allen Demokraten muss daran gelegen sein, dass Raffgier und Vetternwirtschaft in unseren Parlamenten keine Chance haben", sagte Parteichef Norbert Walter-Borjans nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview vom Dienstag. Er rief die Parteichefs von CDU und CSU, Armin Laschet und Markus Söder, dazu auf, gemeinsam mit der SPD "für wirksame Transparenz- und Sanktionsregeln" einzutreten. Dazu müsse auch der sogenannte "exekutive Fußabdruck" im Lobbyregister zählen, sagte Walter-Borjans. Mit dem "exekutiven Fußabdruck" wäre nachvollziehbar, welche Akteure und Organisationen an einem Gesetzestext mitgewirkt haben. Der Kompromiss zum Lobbyregister, auf den sich Union und SPD vergangene Woche verständigt haben, enthält eine solche Regelung bisher nicht. Die Union habe "kein individuelles, sondern ein systemisches Problem" damit, die Einflussnahme finanzkräftiger Interessenvertreter offenzulegen, kritisierte Walter-Borjans. Auch SPD-Parlamentsgeschäftsführer Carsten Schneider forderte die Unionsparteien auf, Konsequenzen aus der Maskenaffäre zu ziehen. "Die jahrelange Blockade beim Lobbyregister rächt sich jetzt", sagte Schneider nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Darüber kann auch die Empörung aus der Führung von CDU und CSU nicht hinwegtäuschen." Die schwer wiegenden Fälle von "Geschäftemacherei mit der Krise" beschädigten "die Politik und das Parlament insgesamt", sagte Schneider. Er erwarte, dass CDU und CSU nun den Widerstand gegen die Forderung der SPD nach schärferen Regeln für Nebentätigkeit und Nebeneinkünften sowie Abgeordnetenbestechung aufgeben. Die Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel und Georg Nüßlein sollen Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Geschäften mit Corona-Schutzmasken kassiert haben. Auf massiven parteiinternen Druck zogen sie Konsequenzen. Löbel legte sein Bundestagsmandat nieder und trat Presseberichten zufolge auch aus der CDU aus, Nüßlein beendete seine CSU-Mitgliedschaft, will aber bis zum Ende der Legislaturperiode im Parlament bleiben. (H. Müller--BTZ)
Atom-Notfallübung mit mehr als 170 Ländern in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Die Vereinigten Arabischen Emirate richten in diesem Jahr eine internationale Großübung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) aus. Mehr als 170 Länder werden im vierten Quartal 2021 daran teilnehmen, wie Abu Dhabis Gesandter bei der IAEA, Hamad Alkaabi, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Bei der dreitägigen Übung namens ConvEx-3, die alle drei bis fünf Jahre stattfindet, wird die internationale Zusammenarbeit im Fall eines schweren Atomunfalls trainiert.
FanQ-Umfrage: Große Mehrheit begrüßt Löw-Rücktritt
Eine große Mehrheit der deutschen Fußball-Fans begrüßt den angekündigten Rücktritt von Bundestrainer Joachim Löw. In einer FanQ-Blitzumfrage im Auftrag des SID sind 91,72 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Entscheidung von Löw richtig sei. Der 61-Jährige hatte am Dienstag verkündet, dass er seinen Posten nach der EM im Sommer räumen werde.
Dax erreicht erneut Rekord-Schlusskurs
Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat am Dienstag erneut einen Rekord-Schlusskurs erreicht. Der Index der 30 größten Unternehmen ging mit 14.437,94 Punkten aus dem Handel, das waren 0,4 Prozent mehr als am Montag, als der Rekord-Schlusskurs bei 14.380,91 Punkten gelegen hatte.
EU-Kommission will Europa bis 2030 weitgehend digitalisieren
Der EU-Kommission schwebt für das Jahr 2030 ein weitgehend digitalisiertes Europa vor. Bis dahin solle es in der EU 20 Millionen angestellte IT-Spezialisten geben, jeder Haushalt über Hochgeschwindigkeitsinternet verfügen und das 5G-Netz alle bewohnten Gebiete abdecken, erklärte die Brüsseler Behörde am Dienstag. Der Weltmarktanteil der EU an der Produktion von Halbleitern solle sich außerdem auf 20 Prozent mehr als verdoppeln.
Mindestens 39 Migranten vor der Küste Tunesiens ertrunken
Beim Untergang zweier Boote vor der Küste Tunesiens sind mindestens 39 Migranten ums Leben gekommen. 165 weitere Menschen konnten gerettet werden, wie das tunesische Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte. Unter den Toten waren nach Behördenangaben neun Frauen und vier Kinder. Ein tödliches Bootsunglück ereignete sich auch vor den Kanaren.
Reiseausgaben der Verbraucher in Deutschland um über die Hälfte eingebrochen
Der deutsche Reisemarkt ist im Corona-Jahr historisch eingebrochen, die Pandemie hat dem jahrelangen Anstieg der Urlaubsausgaben ein Ende bereitet. 2020 sanken die Reiseausgaben hierzulande um 54 Prozent auf 31,9 Milliarden Euro, wie der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag mitteilte. Der Umsatz von Reisebüros und -veranstaltern brach demnach um rund 65 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro ein.
Frankreich: Brand von Notre-Dame in Paris wird zu Filmdrama
Der Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame wird verfilmt. Der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud begann am Dienstag mit den Dreharbeiten zu einem Filmdrama über das Feuer vom April 2019. Es soll im April des kommenden Jahres in die Kinos kommen, zum dritten Jahrestag des Brandes.
EU-Ratspräsident Michel wirft China und Russland Impfstoff-Propaganda vor
EU-Ratspräsident Charles Michel hat China und Russland vorgeworfen, ihre Corona-Impfstoffe als Propagandamittel einzusetzen. "Wir sollten uns nicht von China und Russland in die Irre führen lassen", erklärte Michel am Dienstag. Beide "Regimes" würden "stark begrenzt, aber dafür sehr öffentlichkeitswirksam" Impfstoff an andere Länder liefern. Die EU hingegen werde "Impfstoffe nicht für Propagandazwecke nutzen".
Auswahl der Geschworenen in Prozess um Tod von George Floyd begonnen
Mit eintägiger Verzögerung hat im Prozess gegen einen weißen Ex-Polizisten wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd die Jury-Auswahl begonnen. Richter Peter Cahill begann am Dienstag in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota mit der Unterrichtung und Befragung möglicher Geschworener. Dann waren Verteidigung und Staatsanwaltschaft am Zug.