Letzte Nachrichten
Parteiausschlussverfahren gegen Wagenknecht hat in Nordrhein-Westfalen begonnen
Gegen die frühere Linken-Bundesfraktionschefin Sahra Wagenknecht hat am Dienstag ein Parteiausschlussverfahren in Nordrhein-Westfalen begonnen. Über einen entsprechenden Antrag von vier Parteimitgliedern verhandelt die Landesschiedskommission schriftlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie der NRW-Landesverband der Linken mitteilte. Zum laufenden Verfahren äußere sich der Verband aber nicht.
Boll nach EM-Titel zurück in den Top Ten der Welt
Für Rekord-Europameister Timo Boll (40) hat sich sein insgesamt achter EM-Einzeltitel auch in der Tischtennis-Weltrangliste ausgezahlt. Im neuen Ranking des Weltverbandes ITTF rückte der Düsseldorfer von Rang elf auf Platz zehn vor. Boll kehrte durch seinen Finalsieg über Ex-Europameister Dimitrij Ovtcharov (Orenburg/Hameln) in Warschau in die Top Ten der Welt zurück.
Baby-Gorilla in Wildnis als Kind früherer Zootiere geboren
Experten sprechen von einer "Weltpremiere": Ein Baby-Gorilla ist in der afrikanischen Wildnis als Kind zweier früherer Zootiere aus Europa geboren worden. Das Jungtier kam Mitte Juni im Bateke-Plateau-Nationalpark im zentralafrikanischen Gabun zur Welt, wie der französische Zoo in Beauval südwestlich von Paris am Dienstag mitteilte. Dort wurde Gorilla-Mutter Mayombé vor 13 Jahren geboren. Der 15 Jahre alte Vater Djongo stammt aus dem südenglischen Safaripark Port Lympne.
Wimbledon: Kerber trotz Fehlstart in Runde zwei
Trotz eines Fehlstarts hat Angelique Kerber in Wimbledon ein weiteres Erstrundenaus letztlich klar abgewendet. Die Titelgewinnerin von 2018, die bei den vergangenen drei Grand-Slam-Turnieren an ihrer Auftakthürde gescheitert war, setzte sich am Dienstag nach zähem Beginn mit 6:4, 6:3 gegen die Serbin Nina Stojanovic durch.
Inflationsrate sinkt im Juni leicht auf 2,3 Prozent
Die Inflationsrate ist im Juni leicht gesunken. Die Teuerung betrug 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Im Mai hatte die Inflationsrate noch 2,5 Prozent betragen.
Tour de France: Fahrer protestieren für mehr Sicherheit
Stillstand bei Kilometer eins: Nach den zahlreichen Stürzen auf der dritten Etappe der 108. Tour de France haben die Fahrer am Dienstag für stärkere Sicherheitsvorkehrungen protestiert. Das Peloton stoppte kurz nach dem "scharfen Start" der vierten Etappe von Redon nach Fougeres für knapp eine Minute. Anschließend wurden die ersten Kilometer in langsamer Geschwindigkeit absolviert. Auf Angriffe und Fluchtversuche wurde verzichtet. Der deutsche Routinier Andre Greipel (Israel Start-up Nation) war einer der Wortführer.
Airlines warnen vor Reiseverzögerungen durch EU-Impfzertifikat
Europäische Airlines und Flughafenbetreiber haben vor deutlichen Verzögerungen bei der Passagierabfertigung durch den Start des EU-Impfzertifikats zum 1. Juli gewarnt. Es gebe "große Betriebsrisiken aufgrund der uneinheitlichen Vorgehensweise der Mitgliedstaaten", erklärten die Verbände europäischer Fluggesellschaften und Airport-Betreiber am Dienstag. Dies und doppelte Dokumentenkontrollen könnten zu 500 Prozent höheren Check-in-Zeiten für die Passagiere führen.
Deutlich höhere Sterblichkeit in Pflegeheimen in ersten beiden Pandemiewellen
Die Sterblichkeit in Deutschlands Pflegeheimen ist während der ersten beiden Pandemiewellen deutlich erhöht gewesen. So lag während des ersten Lockdowns im April vergangenen Jahres die Sterblichkeit bereits um 20 Prozent höher als im Schnitt der Vorjahre, wie aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Pflegereport des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervorgeht. In der zweiten Pandemiewelle von Oktober bis Dezember gab es 30 Prozent mehr Todesfälle.
Weltweit drei Milliarden Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht
Weltweit sind inzwischen mehr als drei Milliarden Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Dies geht aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP hervor, die dafür alle bis Dienstagvormittag vorliegenden Angaben offizieller Stellen in den verschiedenen Ländern auswertete. Mit etwa 40 Prozent der weltweit verabreichten Dosen (1,2 Milliarden) führt ganz klar China in der Länderliste, mit weitem Abstand folgen Indien (329 Millionen) und die USA (324 Millionen).
Lastwagen in Frankfurt am Main verliert Apfelsaftkonzentrat - Unfallserie
Weil ein Lastwagen in Frankfurt am Main Apfelsaftkonzentrat verlor, haben sich in der Stadt am Dienstagmorgen mehrere Unfälle ereignet. Mindestens 15 Menschen seien ausgerutscht, teilte die Feuerwehr mit. Wie viele davon verletzt wurden, blieb unklar. Am Morgen hatte der Lastwagen den Saft verloren und über knapp fünf Kilometer eine flüssige und schmierige Spur hinterlassen.
Jeder Vierte in Deutschland mit Migrationshintergrund
Jeder Vierte in Deutschland hat inzwischen einen Migrationshintergrund. Der Anteil der Menschen mit ausländischen Wurzeln stieg von rund 18,7 Prozent im Jahr 2009 auf heute 26 Prozent, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Der Anstieg geht in erster Linie auf den Zuzug von Arbeitskräften aus dem europäischen Ausland und die Zuwanderung aus Krisenregionen zurück.
Terzic bleibt beim BVB - und wird Technischer Direktor
Erfolgstrainer Edin Terzic bleibt Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund erhalten, aber nicht wie gedacht als Co-Trainer von Marco Rose. Der 38-Jährige hat seinen Vertrag beim BVB bis 2025 verlängert und wird künftig als Technischer Direktor tätig. "Im Grund werde ich in Zukunft Co-Trainer von Michael Zorc und Sebastian Kehl sein", sagte Terzic in einer Mitteilung der Schwarzgelben am Dienstag.
Erzeugerpreise im Verkehrssektor im ersten Quartal deutlich gestiegen
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben sich zum Jahresbeginn bei den Erzeugerpreisen gerade im Verkehrsbereich niedergeschlagen. In den ersten drei Monaten des Jahres stiegen die Preise in der See- und Küstenschifffahrt um 37,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Maßgeblich dafür waren demnach neben der schnellen Erholung des chinesischen Produktionssektors coronabedingte längere Entladezeiten bei Schiffen sowie die Anstauung leerer Container.
United Airlines bestellt 270 neue Flugzeuge bei Boeing und Airbus
Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat bei den Flugzeugbauern Boeing und Airbus 270 neue Maschinen bestellt. Es ist der größte Auftrag in der Geschichte der Airline. Die Order hat einen Katalogwert von 35,4 Milliarden Dollar (29,7 Milliarden Euro), wie United am Dienstag mitteilte.
Forscher testen magnetische Kiefersperre gegen Übergewicht
Mit Hilfe von Magneten im Gebiss wollen neuseeländische Wissenschaftler ein Mittel zum Gewichtsverlust erfunden haben. Wer die Kiefersperre trägt, müsse sich auf eine flüssige Ernährung beschränken, erklärte Paul Brunten, der leitende Wissenschaftler hinter dem Projekt. Denn der Kiefer lässt sich durch die Magneten an den Backenzähnen nur zwei Millimeter öffnen. Kritiker verglichen die Konstruktion im Internet eher mit einem "mittelalterlichen Folterapparat".
15 Monate Haft für Südafrikas Ex-Präsident wegen Missachtung der Justiz
Der frühere südafrikanische Präsident Jacob Zuma ist wegen Missachtung der Justiz zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt worden. Zumas "Aufsässigkeit und Widerspenstigkeit" seien gesetzeswidrig und würden deshalb bestraft, sagte die Verfassungsrichterin Sisi Khampepe am Dienstag. Der 79-jährige Zuma war trotz gerichtlicher Vorladungen mehrfach den Anhörungen einer Anti-Korruptions-Kommission ferngeblieben, die zu Korruptionsvorwürfen aus Zumas neunjähriger Amtszeit ermittelt.
Braun für intensivere Kontrolle von Reiserückkehrern
Angesichts der zunehmenden Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus hat sich Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) für intensivere Kontrollen von Reiserückkehrern aus Risikogebieten ausgesprochen. Auch für zusätzliche, "möglicherweise auch verbindliche Tests", sei er offen, sagte Braun am Dienstag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Wir müssen Delta zurückdrängen", betonte er. Die Annahme, dass sich die Bundesregierung gegen verschärfte Regeln entschieden habe, sei ein "Riesenmissverständnis". "Wir haben in keiner Weise gesagt, dass wir einfach keine schärferen Regeln wollen", sagte der Kanzleramtschef. Europaweit habe Deutschland mit der zweiwöchigen Quarantäne für Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten bereits die strengsten Regeln. "Unser Schwachpunkt ist, dass andere Länder in Europa die nicht auch haben", sagte Braun. Erneut appellierte der Kanzleramtsminister an alle, die noch nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft wurden, sich zweimal pro Woche testen zu lassen. Das sei "absolut notwendig", um die Deltavariante zurückzudrängen, und gelte "ganz besonders" für Reiserückkehrer aus aller Welt, sagte Braun. (U. Schmidt--BTZ)
Zahl der Wirtschaftsdelikte steigt in Pandemie an
Die Zahl der polizeilich erfassten Fälle von Wirtschaftskriminalität in Deutschland ist in der Corona-Pandemie erstmals seit 2017 wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 49.174 Wirtschaftsdelikte, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Lagebild des Bundeskriminalamts (BKA) hervorging. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche das einer Zunahme von 21,5 Prozent. Demnach passten sich die Kriminellen offenbar an die Auswirkungen der Corona-Pandemie an und nutzten die neu entstandenen Möglichkeiten für Straftaten. Zum größten Teil lasse sich der Anstieg der Gesamtfallzahlen auf Subventionsbetrug zurückführen. Laut BKA führte das neue Phänomen des Betrugs mit Corona-Soforthilfen zu einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen im Bereich des Subventionsbetrugs. Diese seien von 318 Fällen auf 7585 Fälle gestiegen. Allein durch den Betrug mit Soforthilfen sei ein Schaden von 151,3 Millionen Euro entstanden. Demnach entstanden durch Wirtschaftskriminalität im vergangenen Jahr finanzielle Schäden in Höhe von insgesamt 3,011 Milliarden Euro. Gemessen an dem in der polizeilichen Kriminalstatistik ausgewiesenen Gesamtschaden durch Straftaten entspreche das einem Anteil von 44,9 Prozent. Auch die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen stieg im vergangenen Jahr laut BKA um 27,9 Prozent. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger habe gegenüber dem Vorjahr um 51,7 Prozent zugenommen. Insbesondere bei Leistungsbetrug wie etwa mit Sozialleistungen kämen die Täter meist aus dem europäischen Ausland. Dem Lagebild zufolge bewegt sich die Aufklärungsquote trotz steigender Fallzahlen mit 91,5 Prozent stabil auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre. Dies zeige, dass Betroffene von Wirtschaftskriminalität mit einer Anzeige auch weiterhin meist eine Aufklärung der Straftat bewirken können. (D. Meier--BTZ)
Urteil in Missbrauchsprozess Münster für kommenden Dienstag erwartet
In dem als Hauptprozess geltenden Verfahren im Missbrauchskomplex Münster vor dem dortigen Landgericht soll in der kommenden Woche das Urteil fallen. Die sogenannten letzten Worte der fünf Angeklagten am vorletzten Verhandlungstag fielen insgesamt "sehr kurz" aus, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Der Hauptangeklagte Adrian V. sowie dessen Mutter und ein weiterer Angeklagter aus Staufenberg hätten sich lediglich den Plädoyers ihrer Verteidiger angeschlossen.
Linken-Fraktionschef: Antrag für Auflösung von Thüringer Landtag am Mittwoch
Im Streit um die Neuwahl des Thüringer Landtags soll am Mittwoch der Antrag zur Auflösung des Parlaments auf den Weg gebracht werden. Der Auflösungsantrag "wird morgen eingereicht", kündigte der Fraktionschef der Linken im Erfurter Parlament, Steffen Dittes, am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter an. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach sich nun zwei Linken-Abgeordnete querstellen und die Abstimmung an das Verhalten der CDU knüpfen.
Anklage gegen mutmaßliche Betreiber von riesigem Darknet-Drogenmarktplatz erhoben
Weil sie einen der größten illegalen Marktplätze im Darknet betrieben haben sollen, hat die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen zwei mutmaßliche Cyberkriminelle erhoben. Das Ehepaar aus Australien soll mit bislang nicht identifizierten Mittätern den Handelsplatz namens DarkMarket betrieben haben, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Dort seien illegale Drogen, Falschgeld, gestohlene Kreditkarten oder Schadsoftware verkauft worden. Dem Ehepaar wird Beihilfe zu Drogengeschäften in mehr als hunderttausend Fällen vorgeworfen.
Frankreichs Finanzminister Le Maire für höheres Rentenalter
Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hat sich für ein höheres Renteneintrittsalter ausgesprochen. Es sei "im Interesse der Franzosen und im Interesse Frankreichs, dass jeder (...) länger arbeitet", sagte Le Maire am Dienstag in Paris dem Fernsehsender Cnews. Zu Details äußerte er sich nicht. In der Regierung gibt es aber Druck, das Alter für die Vollrente von derzeit 62 auf 64 Jahre anzuheben.
Nachfrage nach Arbeitskräften erreicht im Juni Vorkrisenniveau
Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Juni weiter gestiegen. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) erhöhte sich von Mai auf Juni um fünf auf 114 Punkte - und erreicht erstmals wieder den Wert vom März 2020, dem Monat, bevor die Auswirkungen der Corona-Einschränkungen auf dem Arbeitsmarkt sichtbar wurden. Ein Stellenplus sei in fast allen Branchen zu vermelden, erklärte die Bundesagentur am Dienstag.
G20-Außen- und Entwicklungsminister mahnen gemeinsamen Kampf gegen Corona an
Mehrere Außen- und Entwicklungsminister der G20-Staaten haben bei ihrem Treffen im süditalienischen Matera einen gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Pandemie angemahnt. Die G20 als Staatengruppe stellten eine Möglichkeit dar, in Zeiten globaler Krisen international geschlossen zu handeln, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag. Auch der Gastgeber des Treffen, Italiens Außenminister Luigi Di Maio, sagte, internationale Zusammenarbeit sei bei der Reaktion auf globale Herausforderungen von grundlegender Bedeutung.
Russland meldet höchste Zahl an neuen Corona-Todesfällen seit Pandemie-Beginn
In Russland sind so viele Corona-Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet worden wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Registriert wurden 652 neue Todesfälle und mehr als 20.000 Neuinfektionen, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Grund der dramatischen Entwicklung ist die Delta-Variante des Coronavirus, die deutlich ansteckender ist als bisherige Varianten. Zudem geht die Impfkampagne nur stockend voran, weil viele Russen sich einer Impfung verweigern.
Bitkom warnt vor Cyberangriffen beim Wechsel vom Homeoffice ins Büro
Der Digitalverband Bitkom hat angesichts der bevorstehenden Rückkehr vieler Arbeitnehmer aus dem Homeoffice ins Büro vor Angriffen durch Cyberkriminelle gewarnt. Kriminelle könnten versuchen, Anmeldedaten mit Phishing-Mails abzugreifen, erklärte der Verband am Dienstag. Bitkom mahnte Mitarbeiter und Unternehmen zur Vorsicht. Hintergrund der Warnungen ist, dass Ende Juni die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführte Homeoffice-Pflicht in Deutschland endet.
Neuer Eintracht-Trainer Glasner plant keinen Umbruch
Oliver Glasner plant als neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt keine große personelle Fluktuation. "Der Kader sieht sehr gut aus, er ist sehr gut zusammengestellt", sagte der 46 Jahre alte Österreicher bei seiner Vorstellung am Dienstag: "Das Ziel ist es, nicht allzu viel zu verändern. Wir wollen keinen allzu großen Umbruch haben."
Ärzte warnen vor Kopfsprüngen in flache und unbekannte Gewässer
Mediziner haben vor Kopfsprüngen in flache und unbekannte Gewässer gewarnt. Besonders junge Männer riskierten regelmäßig bei Kopfsprüngen Querschnittlähmungen, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) am Dienstag in Berlin. In Deutschland wird pro Jahr von schätzungsweise 80 bis hundert Querschnittverletzten nach Badeunfällen ausgegangen.
Fed-Vize warnt vor Risiken bei offiziellen Kryptowährungen
Der Vize-Chef der US-Notenbank Fed, Randal Quarles, hat vor zu viel Enthusiasmus bei Kryptowährungen gewarnt. Der jahrhundertelange Enthusiasmus für Neues in den USA sei meist vorteilhaft gewesen, sagte Quarles in einer Rede vor einer Bankenvereinigung. Doch die ebenso amerikanische Anfälligkeit für Übertreibungen und die Angst, etwas zu verpassen, habe manchmal zum massenhaften Aussetzen des kritischen Denkens und Modeerscheinungen geführt.
Ermittler nennen islamistischen Hintergrund für Würzburger Anschlag naheliegend
Nach dem Würzburger Messerangriff mit drei Toten halten die Ermittler einen islamistischen Hintergrund der Tat mittlerweile für naheliegend. Die Generalstaatsanwaltschaft München begründete dies am Dienstag mit den zweimaligen Ausrufen von "Allahu akbar" durch den 24-jährigen Tatverdächtigen während der Tat und einem Hinweis auf den sogenannten Dschihad nach seiner Festnahme im Krankenhaus.
Grünen-Politiker Piolle will französischer Präsident werden
Der einflussreiche französische Grünen-Politiker Eric Piolle will Präsident werden: Das gab der Bürgermeister von Grenoble am Dienstag offiziell bekannt. Der frühere Ingenieur sagte den Rundfunksendern France 3 Alpes und France Bleu Isère, er kandidiere ab September für die Vorwahlen der Partei Europe Ecologie Les Verts (EELV), der Schwesterpartei der deutschen Grünen.
Handball: Bundestrainer Gislason nominiert 17er-Kader für Tokio
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat seine 17 Spieler für die Gold-Mission bei Olympia ohne größere Überraschungen benannt. Angeführt wird der Kader des Deutschen Handballbundes (DHB) von Kapitän Uwe Gensheimer. Die offizielle Nominierung für die Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) erfolgt am Dienstag.