Letzte Nachrichten
Spanier demonstrieren für Freilassung von Rapper Pablo Hasél
Hunderte Menschen haben in Spanien erneut für die Freilassung des seit mehr als einem Monat wegen Majestäts- und Polizistenbeleidigung inhaftierten Rappers Pablo Hasél demonstriert. Proteste gab es am Samstag unter anderem in Madrid und Barcelona. Im Gegensatz zu Demonstrationen im Februar blieben die Protestmärsche friedlich.
Ex-Kabinettschef von Malta wurde wegen Korruption angeklagt
Der langjährige Kabinettschef der maltesischen Regierung, Keith Schembri, ist wegen Korruption angeklagt worden. Ein Gericht verkündete die Anklage wegen Geldwäsche, Korruption, Betrugs und Unterschriftenfälschung am Samstag und lehnte eine Freilassung auf Kaution ab. Neben Schembri wurden laut Polizei zehn weitere Verdächtige angeklagt. Auch gegen 20 Firmen wurde Anklage erhoben.
Nach Rangnick-Absage: Schalke dient Gladbach als Aufbaugegner
Die Gegenwart wird immer düsterer, und auch der Lichtblick für die Zukunft ist verschwunden: Schalke 04 stürzt weiter ungebremst der 2. Fußball-Bundesliga entgegen und muss auf den Wiederaufbauhelfer Ralf Rangnick verzichten. Fünf Stunden vor dem 0:3 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach hatte der Wunschkandidat als Sportvorstand den Königsblauen einen Korb gegeben.
Dutzende Festnahmen bei Anti-Lockdown-Protesten in London
Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen sind in London dutzende Menschen festgenommen worden. Tausende Demonstranten marschierten am Samstag vom Hyde Park durch das Zentrum der britischen Hauptstadt. Nach dem Ende des Protestmarsches kehrten rund 100 Demonstranten in den Hyde Park zurück, lieferten sich Handgemenge mit Polizisten und bewarfen die Beamten mit Flaschen und Dosen. Bis zum Abend wurden nach Polizeiangaben 33 Menschen festgenommen, die meisten wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen.
Lahore: Todesurteil gegen zwei Pakistaner wegen Vergewaltigung
Wegen der Vergewaltigung einer mit einer Autopanne am Straßenrand haltenden Frau sind zwei Männer in Pakistan zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht in Lahore verkündete das Urteil in dem landesweit mit großer Anteilnahme verfolgten Verfahren am Samstag.
AA: Austritt der Türkei aus Istanbul-Konvention "falsches Signal"
Das Auswärtige Amt hat den Austritt der Türkei aus dem internationalen Abkommen gegen Gewalt an Frauen als "falsches Signal an Europa" kritisiert. Erst vor wenigen Wochen habe der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einen Aktionsplan für Menschenrechte vorgestellt, der sich auch mit der Bekämpfung von häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen beschäftige, erklärte eine Sprecherin am Samstag. Die Kündigung der Istanbul-Konvention werfe die Frage auf, wie ernst es die Türkei mit den im Aktionsplan angekündigten Zielen meine.
In Unterzahl: Dreierpacker Lewandowski schießt VfB ab
Nur noch fünf: Weltfußballer Robert Lewandowski ist bei seiner Jagd nach dem "ewigen" Torrekord von Gerd Müller mit einem weiteren fulminanten Dreierpack auf die Zielgerade eingebogen. Der Ausnahmestürmer schoss Bayern München beim 4:0 (4:0) in einem spektakulären Südderby gegen den VfB Stuttgart trotz 80-minütiger Unterzahl fast im Alleingang zum Sieg.
Türkei: Demo gegen Austritt aus Abkommen gegen Frauen-Gewalt
In der Türkei haben tausende Menschen gegen den Austritt des Landes aus dem internationalen Abkommen gegen Gewalt an Frauen demonstriert. In der Metropole Istanbul forderten die Teilnehmer einer Kundgebung am Samstag Staatschef Recep Tayyip Erdogan auf, die Entscheidung zu revidieren und dem Abkommen wieder beizutreten. Die Demonstranten zeigten Plakate mit den Porträts ermordeter Frauen. Kleinere Kundgebungen gab es laut Medienberichten auch Ankara und Izmir.
Stuyven gewinnt Mailand-Sanremo - Schachmann auf Platz 14
Der belgische Radprofi Jasper Stuyven hat die 112. Auflage des Klassikers Mailand-Sanremo gewonnen. Der 28-Jährige vom Team Trek-Segafredo setzte sich am Samstag bei der "Primavera" über 299 km zwischen der lombardischen Metropole Mailand und der ligurischen Küste nach einem langen Sprint vor dem Australier Caleb Ewan (Lotto-Soudal) und Vorjahressieger Wout Van Aert (Belgien/Jumbo-Visma) durch.
Vulkan bei Reykjavik lässt Himmel über Island feuerrot leuchten
Beim ersten Ausbruch seit neun Jahrhunderten hat ein isländischer Vulkan den Himmel in feuriges Rot getaucht. Der rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Reykjavik entfernte Fagradalsfjall spuckte infolge mehrerer Erdbeben Lavaströme aus. Die Behörden riefen die Menschen auf, sich von dem Gebiet fernzuhalten. Der Ausbruch ereignete sich in der Nacht zum Samstag; bereits im Verlauf des Tages schwächte sich der Lavastrom offenbar wieder ab.
Thailand: Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten
Bei neuen Protesten gegen die Regierung und das Königshaus in Thailand ist es in Bangkok zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Die Sicherheitskräfte setzten am Samstag vor dem Großen Palast in der Hauptstadt Gummigeschosse, Tränengas und Wasserwerfer ein. Zuvor hatten die Demonstranten eine vor dem Palast errichtete Barrikade aus Containern durchbrochen. Zudem warfen sie Molotow-Cocktails auf Polizisten.
2. Bundesliga: HSV ist dank Leibold wieder vorne - Aue holt auf
Der Hamburger SV ist dank Kapitän Tim Leibold zumindest bis Sonntag wieder Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Beim 2:0 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim erzielte der Rückkehrer beide Tore. Erzgebirge Aue sprang durch ein 2:0 (0:0) gegen den SV Sandhausen in die obere Tabellenhälfte, Eintracht Braunschweig verpasste beim 1:1 (1:1) gegen Darmstadt 98 einen Befreiungsschlag.
Heftige Kritik an Austritt der Türkei aus Abkommen gegen Gewalt an Frauen
Der Austritt der Türkei aus dem internationalen Abkommen gegen Gewalt an Frauen hat heftige Kritik im In- und Ausland hervorgerufen. Der Europarat sprach am Samstag von einer "verheerenden Nachricht" aus Ankara. Der Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu sagte, jeden Tag gebe es in der Türkei Nachrichten von "neuen Gewalttaten gegen Frauen". Deshalb könne das Austritts-Dekret von Präsident Recep Tayyip Erdogan nur "Bitterkeit" auslösen.
Ski Alpin: Große Kugel für Vlhova, kleine für Liensberger
Petra Vlhova steht als erste Skirennläuferin aus der Slowakei als Siegerin des Gesamtweltcups fest. Nach ihrem sechsten Rang beim letzten Slalom der Saison im Rahmen des Weltcup-Finales in Lenzerheide/Schweiz liegt die 25-Jährige vor dem abschließenden Riesenslalom am Sonntag uneinholbare 136 Punkte vor Lara Gut-Behrami (Schweiz). Die Doppelweltmeisterin war nach der Absage der Abfahrt und des Super-G im Slalom nicht am Start.
"Querdenker"-Demo: Gewalt zwischen Polizei und Demonstranten
Bei einer Demonstration gegen Corona-Auflagen sind am Samstag in Kassel Kundgebungsteilnehmer und Polizisten gewaltsam aneinandergeraten. Die Polizei berichtete von "mehrere Angriffen" durch Demonstranten auf Einsatzkräfte. "Solche Angriffe tolerieren wir nicht. Friedlicher Protest sieht anders aus", schrieb die Polizei auf Twitter. Demonstranten hätten sich in der Innenstadt zu "verbotenen Versammlungen" zusammengefunden. Zu der Kundgebung aufgerufen hatte die "Querdenken"-Gruppierung.
Hälfte der Erwachsenen in Großbritannien gegen Coronavirus geimpft
In Großbritannien ist nach Regierungsangaben mittlerweile jeder zweite Erwachsene gegen das Coronavirus geimpft. Seit Beginn der Impfkampagne habe die Hälfte der erwachsenen Briten mindestens eine Dosis erhalten, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Samstag in einem Twitter-Video. "Das ist ein enormer Erfolg." Zugleich appellierte der Minister an seine Landsleute, sich impfen zu lassen. Dies sei das "Mittel, um aus dieser Pandemie zu kommen".
Rangnick sagt Schalke 04 - "Zu viele Unwägbarkeiten"
Fußball-Bundesligist Schalke 04 muss seine sportliche Zukunft ohne Ralf Rangnick planen. Der langjährige Erstliga-Coach und -Sportdirektor sagte am Samstag den Königsblauen in einem offiziellen Statement ab.
Mexiko riegelt Südgrenze gegen minderjährige Migranten ab
Mexiko will mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen an seiner Südgrenze minderjährige Migranten aus Mittelamerika auf ihrem Weg in die USA stoppen. Grenzstreifen würden dazu mit Drohnen und Nachtsichtgeräten ausgestattet, teilte die mexikanische Einwanderungsbehörde am Freitag (Ortszeit) mit. Die Kontrollen sollen vor allem an Grenzübergängen verschärft werden, die von jungen Menschen besonders häufig genutzt werden. Ziel sei es, junge Migranten vor der "Ausbeutung durch kriminelle Netzwerke" zu schützen.
Pinturault räumt ab: Kleine und große Kugel
Skirennläufer Alexis Pinturault hat an seinem 30. Geburtstag den größten Erfolg seiner sportlichen Karriere gefeiert. Mit einem Sieg im letzten Riesenslalom der Saison beim Weltcup-Finale in Lenzerheide/Schweiz entriss der Franzose dem Schweizer Marco Odermatt noch die Führung in der Disziplinwertung, zudem steht er als Gesamtweltcupsieger fest: Vor dem Slalom am Sonntag liegt Pinturault uneinholbare 107 Punkte vor Odermatt.
Olympische Spiele in Tokio ohne ausländische Zuschauer
Die Olympischen Spiele und die Paralympics im Sommer in Tokio finden wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer aus dem Ausland statt. Dies gab das Organisationskomitee (OK) am Samstag bekannt.
Olympia in Tokio ohne ausländische Zuschauer
Die Olympischen Spiele und die Paralympics im Sommer in Tokio finden wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer aus dem Ausland statt. Dies gab das Organisationskomitee (OK) am Samstag bekannt.
Toktio 2021: Keine ausländischen Zuschauer bei Olympia erlaubt
Das größte Sportereignis der Welt wird in diesem Jahr ohne ausländische Zuschauer stattfinden: Wegen der andauernden Corona-Pandemie sei eine Einreise nach Japan während der Olympischen und Paralympischen Spiele im Sommer nicht möglich, teilten die Organisatoren der Spiele am Samstag nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), dem Paralympischen Komitee (IPC) und japanischen Regierungsvertretern mit.
Wegen Corona keine ausländischen Zuschauer bei Olympischen Spielen in Tokio
Die Olympischen Spiele in Japan finden ohne ausländische Zuschauer statt: Wegen der andauernden Corona-Pandemie dürften ausländische Gäste während der Olympischen und Paralympischen Spiele nicht nach Japan einreisen, teilten die Organisatoren des weltgrößten Sportereignisses am Samstag nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee, dem Paralympischen Komitee und japanischen Regierungsvertretern mit.
Boliviens Ex-Präsidentin Áñez wird vom Gefängnis in ein Krankenhaus gebracht
Boliviens ehemalige Übergangspräsidentin Jeanine Áñez darf vom Gefängnis in ein Krankenhaus verlegt werden. Áñez solle von Fachärzten untersucht werden, um "ihr Leben und ihre Gesundheit zu schützen", entschied ein dreiköpfiges Richter-Gremium in La Paz am Freitag (Ortszeit). Ihren Anwälten zufolge leidet die 53-jährige Ex-Interimspräsidentin unter anderem an Bluthochdruck.
Dritter Lockdown in Teilen Frankreichs in Kraft getreten
Für 21 Millionen Franzosen ist es der dritte Lockdown seit Beginn der Corona-Pandemie: In 16 Départements mit Großstädten wie Paris, Nizza, Le Havre und Lille gelten seit Samstag wieder strikte Beschränkungen. Fast alle Geschäfte des nicht täglichen Bedarfs müssen dort für vier Wochen schließen. Auch die Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt. Dagegen beginnt die landesweite Sperrstunde nun um 19.00 Uhr und damit eine Stunde später als bisher.
Von der Leyen droht Astrazeneca mit Exportverbot
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Astrazeneca mit einem Exportverbot für Impfstoffe gedroht, sollte der Pharmakonzern nicht zuerst seine vertraglichen Lieferpflichten gegenüber der EU erfüllen. "Wir haben die Möglichkeit, einen geplanten Export zu verbieten", sagte von der Leyen den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Wochenende. "Das ist die Botschaft an Astrazeneca: Du erfüllst erst deinen Vertrag gegenüber Europa, bevor du beginnst, in andere Länder zu liefern."
Kurzzeitige Tsunami-Warnung in Japan nach heftigem Erdbeben im Pazifik
Nach einem heftigen Erdbeben im Pazifik ist am Samstag an der Nordostküste Japans vorübergehend Tsunami-Alarm ausgelöst worden. Dieser wurde aber wenig später von der Meteorologiebehörde JMA wieder zurückgenommen. Die Behörde hatte zuvor ein Erdbeben der Stärke 7,2 vor der Küste der Region Miyagi gemeldet und vor Tsunami-Wellen von bis zu einem Meter Höhe gewarnt. Diese blieben aber aus, Berichte über Verletzte oder Sachschäden gab es nicht.
Bürgermeister von Rio de Janeiro ordnet wegen Corona Schließung von Stränden an
Wegen stark steigender Infektionszahlen hat der Bürgermeister der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro die Schließung der berühmten Strände der Stadt angeordnet. Die Infektionslage in der Stadt sei "sehr kritisch", begründete Eduardo Paes die Maßnahme am Freitag (Ortszeit). Er rief die Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Brasiliens rechtsextremer Staatschef Jair Bolsonaro kritisierte das Strandverbot.
Radler fährt kilometerweit auf Autobahn A2 - in die falsche Fahrtrichtung
Die Geisterfahrt eines Fahrradfahrers auf der Autobahn A2 hat in der Nacht zu Samstag ein glimpfliches Ende gefunden. Der 54-Jährige, der als Radfahrer ohnehin nichts auf der Autobahn zu suchen hatte, fuhr zu allem Überfluss auch noch in die falsche Richtung, wie die Polizei in Bielefeld mitteilte.
Isländischer Vulkan Fagradalsfjall ausgebrochen
Nach einer Reihe von Erdbeben ist in rund 40 Kilometern Entfernung von der isländischen Hauptstadt Reykjavik am Freitag der Vulkan Fagradalsfjall ausgebrochen. "Die Eruption in Fagradalsfjall hat begonnen", teilte die isländische Meteorologische Behörde auf Twitter mit. In der Nacht war ein rotes Himmelsleuchten zu beobachten. Die Behörden riefen die Öffentlichkeit auf, sich von dem Gebiet fernzuhalten.
Söder: Mit gezielten Impfungen soll mehr Mobilität ermöglicht werden
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will durch gezielte Impfungen mehr Mobilität im Alltagsleben ermöglichen. Neben "dem Schutz vor Mortalität" müsse auch der "Gewinn an Mobilität als weiteres Impfziel" definiert werden, sagte Söder der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Samstag. Er verwies auf den Beschluss des Impfgipfels vom Vortag, demzufolge in den Grenzregionen zu den Hotspots in Tschechien "unabhängig von der starren Priorität" geimpft werden könne, was vor allem Pendler und andere Arbeitnehmer begünstige.
Erneute Demonstrationen in mehreren Städten Myanmars
Dem brutalen Vorgehen der Junta zum Trotz sind in Myanmar auch am Samstag wieder zahlreiche Demonstranten gegen den Militärputsch vor eineinhalb Monaten auf die Straße gegangen. Im Shan-Staat gingen Protestierende mit Gasmasken auf die Straße, wie auf Bildern in örtlichen Medien zu sehen war. In der südlichen Küstenstadt Dawei fuhren Menschen mit Plakaten der abgesetzten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi durch die Straßen.