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Hürdensprinterin Dutkiewicz-Emmerich beendet Karriere
Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz-Emmerich hat mit 29 Jahren ihre Karriere beendet. "Hinter mir liegt damit mein erstes Leben. Mein Sportlerleben, auf das ich ganz beseelt und glücklich zurückblicke", schrieb die WM-Dritte von 2017 am Dienstag bei Instagram. Nachdem Dutkiewicz-Emmerich die Olympischen Spiele in Tokio verpasst hatte, sei sie zu diesem Entschluss gekommen, heißt es in einer Mitteilung ihres Vereins TV Wattenscheid 01.
Staatsanwalt in Haiti will Premier wegen Verwicklung in Präsidenten-Mord anklagen
In Haiti will die Staatsanwaltschaft den Regierungschef wegen möglicher Verwicklungen in die Ermordung des Staatschefs Jovenel Moïse Anfang Juli anklagen. Der als Chef der Staatsanwaltschaft fungierende Regierungskommissar der Hauptstadt Port-au-Prince, Bed-Ford Claude, forderte den für die Mordermittlungen zuständigen Richter am Dienstag auf, Regierungschef Ariel Henry anzuklagen.
Ronaldo trifft bei United-Pleite - Adeyemis Elfmeter-Flut in Sevilla
Superstar Cristiano Ronaldo hat auch im zweiten Spiel nach seiner spektakulären Rückkehr zu Manchester United getroffen, eine überraschende Niederlage gegen die Young Boys Bern aber nicht verhindert. Der Portugiese erzielte beim 1:2 (1:0) gegen den von David Wagner trainierten Schweizer Meister zunächst das erste Tor der neuen Champions-League-Saison (13.). Nicolas Moumi Ngamaleu (66.) und Jordan Siebatcheu (90.+5) sorgten aber für die Wende.
Zwei Mitglieder der "Pink Panther"-Diebesbande in Österreich verurteilt
Zwei Mitglieder der berüchtigten "Pink Panther"-Diebesbande sind in Österreich zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Wie das Landgericht Innsbruck am Dienstag mitteilte, wurde ein 37-Jähriger wegen schweren Raubes in elf Fällen zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Ein 35-Jähriger wurde zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er 2016 gemeinsam mit dem anderen Angeklagten ein Luxusuhrengeschäft überfallen und die Verkäufer mit einer Waffe bedroht hatte.
Papst ruft bei Besuch von Roma-Siedlung in Slowakei zu Integration auf
Papst Franziskus hat in der Slowakei am Dienstag eine Roma-Siedlung besucht und zur Integration der benachteilligten Minderheit aufgerufen. Nach einer Begegnung mit Bewohnern der stark baufälligen und überfüllten Siedlung Lunik IX im Osten des Landes sagte der 84-jährige Papst, Roma seien "viel zu oft Objekt von Vorurteilen und harter Urteile". "Der Weg zu friedlicher Koexistenz ist Integration", betonte er.
Kassette mit unveröffentlichtem Song von John Lennon wird versteigert
Eine Kassette mit einem unveröffentlichten Song von Beatles-Legende John Lennon soll Ende September in Dänemark versteigert werden. Auf der Aufnahme aus dem Jahr 1970, die nach einer Pressekonferenz stattfand, ist das nie veröffentlichte Lied "Radio Peace" zu hören, wie das Auktionshaus Bruun Rasmussen am Dienstag mitteilte. Die 33-minütige Kassette soll am 28. September in Kopenhagen unter den Hammer kommen. Ihr Wert wird auf 27.000 bis 40.000 Euro geschätzt.
Ex-Polizist Chauvin plädiert in Bundesverfahren zu Fall Floyd auf nicht schuldig
Der wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd zu langjähriger Haft verurteilte Ex-Polizist Derek Chauvin hat in einem weiteren Verfahren auf nicht schuldig plädiert. Der 45-Jährige wies am Dienstag vor einem Bundesgericht der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota den Vorwurf zurück, Floyds Bürgerrechte verletzt zu haben. Auch die gemeinsam mit Chauvin angeklagten Ex-Polizisten Alexander Kueng, Thomas Lane und Tou Thao plädierten auf nicht schuldig.
Einbruch im Tourismus belastete BIP 2020 in Italien erheblich
Der durch die Corona-Pandemie bedingte Einbruch im Tourismussektor hat sich erheblich auf die italienische Konjunktur im vergangenen Jahr ausgewirkt. Dabei fiel vor allem ins Gewicht, dass Gäste aus dem Ausland ausblieben, wie die Statistikbehörde des Landes am Dienstag mitteilte. Demnach gaben ausländische Reisende 2020 rund 23,7 Milliarden Euro aus - ein Einbruch von 59,6 Prozent. Bei den inländischen Touristen betrugen die Einbußen 33,8 Prozent.
Umfrage: Merkel hätte Mehrheit als "Präsidentin Europas"
Wenn es nach den europäischen Bürgern ginge, könnte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Wahl am 26. September auf eine neue Aufgabe vorbereiten: In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Brüsseler Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) sagten 41 Prozent, sie würden Merkel zur "Präsidentin Europas" wählen - wenn es dieses Amt gäbe. Besonders hohes Ansehen genießt die scheidende Kanzlerin demnach in den Niederlanden, Spanien und Portugal.
Weiterer Prozess um Sektenmord an Vierjährigem vor 33 Jahren in Hanau begonnen
Vor dem Landgericht im hessischen Hanau hat ein weiterer Prozess um einen Sektenmord an einem Vierjährigen vor 33 Jahren begonnen. Die Mutter des Jungen muss sich seit Dienstag wegen Mordes verantworten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Laut Anklage kann für die Frau bei einer Verurteilung aber auch Beihilfe zum Mord in Betracht kommen.
Wer Grüne wählt wirft seinen Autoschlüssel in Wahlurne
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sieht in dem erforderlichen ökologischen Umbau "eine riesengroße Chance für die deutsche Wirtschaft". Hierzu sagen Bürger in einer Umfrage von BERLINER TAGESZEITUNG: "Weraus Dummheit die Grünen wählt, der wirft seine Autoschlüssel mit in die Wahlurne und will forant nur noch Fußgänger sein!" Baerbock fabulierte zum ökologischen Umbau: es seinen "klare Vorgaben erforderlich", ohne solche Vorgabe würde die sozial-ökologische Transformation nicht so schnell vorankommen wie notwendig, argumentierte die Grünen-Vorsitzende. "Für mich ist es halt so, dass die Klimakrise nicht immer dieses Oh Gott, was alles nicht geht! ist", hob Baerbock hervor. Stattdessen solle man mehr auf die Chancen schauen. "Die Märkte der Zukunft werden klimaneutral sein und sie werden nachhaltig sein". Dies könne für die deutsche Wirtschaft ein Vorteil sein. Dafür müsse jedoch auch eindeutig gesagt werden: "Das ist in Zukunft noch erlaubt, das ist nicht erlaubt", sagte Baerbock weiter. Mit Blick auf die Landwirtschaft sprach sie sich dafür aus, "dass öffentliche Gelder vor allem für öffentliche Aufgaben eingesetzt werden, nicht für Massentierhaltungsanlagen, sondern für Betriebe, die wirklich an die Tiere denken, an die Böden denken, an die Menschen denken". (M. Taylor--BTZ)
Söder zur historisch sehr fragwürdigen Rolle der SPD
CSU-Chef Markus Söder hat den Wahlkampfstreit um die historische Rolle der Sozialdemokraten in der Nachkriegszeit weiter angeheizt. "Fakt ist: Ob Westbindung, Eintritt in die Nato und die Gründung der Bundeswehr unter Konrad Adenauer und Franz Josef Strauß" - die SPD sei "dagegen" gewesen, sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagsausgabe). Zudem habe der frühere SPD-Führungspolitiker Oskar Lafontaine in der Frage der deutschen Vereinigung "völlig daneben" gelegen. Auch sei die SPD gegen den europäischen Stabilitätspakt gewesen und stattdessen für eine Schuldenunion in Europa eingetreten, fügte der bayerische Ministerpräsident hinzu. Insofern sei an der These des Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet über die historischen Fehler der Sozialdemokraten "eine Menge Wahres". Laschet hatte der SPD beim CSU-Parteitag am vergangenen Wochenende vorgehalten, in der Nachkriegsgeschichte "immer auf der falschen Seite" gestanden zu haben. Die empörte Kritik der SPD an Laschets Aussage wies Söder zurück: "Da reagiert die SPD schon sehr dünnhäutig", sagte er. Der CSU-Vorsitzende bezeichnete es aber zugleich als "eine der ganz großen historischen Leistungen" der Sozialdemokraten, sich in der Zeit des Nationalsozialismus "ehrbar und klar positioniert" und so das demokratische Rückgrat der Demokratie repräsentiert" zu haben. (T. Jones--BTZ)
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Staatssekretär von Finanzminister Scholz
Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat nach einem Tweet im Zusammenhang mit der Durchsuchung im Bundesfinanzministerium ein Ermittlungsverfahren gegen den beamteten Finanzstaatssekretär Wolfgang Schmidt eingeleitet. Das bestätigte die Behörde am Dienstag. Grund sei die teilweise Veröffentlichung eines Gerichtsbeschlusses über eine Durchsuchung im von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz geführten Finanzministerium per Twitter.
Taliban versprechen transparente Verteilung von Milliardenhilfen an Bedürftige
Die radikalislamischen Taliban haben versprochen, die bei der UN-Geberkonferenz zugesagten humanitären Hilfen in Milliardenhöhe für alle nachvollziehbar an Bedürftige zu verteilen. "Das Islamische Emirat wird sein Bestes tun, um diese Hilfe auf völlig transparente Weise an die bedürftige Bevölkerung zu verteilen", sagte der Taliban-Außenminister Amir Khan Muttaki am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kabul. Er bat die Geberländer, ihre Unterstützung für Afghanistan fortzusetzen.
Vermeintlich rassistischer Angriff auf Statue erweist sich als harmlos
Ein vermeintlich rassistischer Angriff auf eine Statue einer Sklavin in Bordeaux hat sich als harmlos erwiesen. Ein Kunststudent habe ohne Erlaubnis einen Gipsabdruck von der Statue nehmen wollen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Am Vortag hatte die Stadt noch eine Strafanzeige angekündigt, weil es aussah, als habe jemand aus rassistischen Motiven die Statue mit weißer Farbe beschmiert.
EU bleibt an Valneva-Impfstoff interessiert
Die EU ist nach Angaben der französischen Regierung weiter am Covid-Impfstoff von Valneva interessiert. "Die Vertragsverhandlungen mit der EU-Kommission gehen voran", sagte ein Sprecher des französischen Wirtschaftsministeriums am Dienstag in Paris. Erste Lieferungen seien für 2022 geplant. Der Impfstoff wird derzeit noch in einer klinischen Studie getestet.
Transmensch zündet sich auf Berliner Alexanderplatz an
Auf dem Berliner Alexanderplatz hat sich am frühen Dienstagnachmittag ein 40-jähriger Transmensch mit Benzin übergossen und angezündet. Der Vorfall ereignete sich vor einem Kaufhaus und laut Zeugen wortlos, wie die Polizei der Hauptstadt mitteilte. Ein Mitarbeiter des Kaufhauses löschte den Angaben zufolge das Feuer und alarmierte die Feuerwehr.
Macron kündigt parlamentarische Kontrolle der Sicherheitskräfte an
Unnötig brutale Polizeieinsätze sollen in Frankreich künftig konsequenter geahndet werden. "Wenn Fehler gemacht werden, dann wird es dafür Strafen geben", kündigte Präsident Emmanuel Macron zum Abschluss einer nationalen Sicherheitskonferenz am Dienstag in Roubaix an. Um mögliche Vergehen besser verfolgen zu können, solle eine parlamentarische Kontrolle der Sicherheitskräfte eingerichtet werden.
Merkel enttäuscht über Verzögerungen bei EU-Beitritt von Westbalkan-Ländern
Bei ihrem wohl letzten Besuch als Bundeskanzlerin in den Ländern des Westbalkans hat sich Angela Merkel enttäuscht über den stockenden EU-Beitrittsprozess von Albanien und Nordmazedonien gezeigt. Die Beitrittsverhandlungen mit den beiden Ländern hätten noch unter deutscher EU-Präsidentschaft im vergangenen Jahr anlaufen sollen, sagte Merkel am Dienstag in Albaniens Hauptstadt Tirana. "Leider ist uns das nicht gelungen."
Winzer gehen vorsichtig optimistisch in Hauptweinlese
Winzerinnen und Winzer in Deutschland gehen vorsichtig optimistisch in die anstehende Hauptweinlese - sie sind jedoch auf einen trockenen und milden Herbst angewiesen. Erste vorsichtige Ertragsschätzungen gehen von einer Erntemenge "etwas unter dem Niveau des zehnjährigen Mittels von rund neun Millionen Hektolitern" aus, wie das Deutsche Weininstitut am Dienstag mitteilte. In diesen Tagen beginnt in vielen deutschen Weingebieten die Lese für Sekt und erste Weine.
Großbritannien startet Auffrischungsimpfung für Ältere und Risikogruppen
In Großbritannien sollen Menschen über 50 Jahren sowie besonders gefährdete Menschen wie Vorerkrankte und Pflegekräfte ab der kommenden Woche eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Wie Gesundheitsminister Sajid Javid am Dienstag sagte, folgt die Regierung damit einer Empfehlung der zuständigen Expertenkommission, dem Gemeinsamen Ausschuss für Impfungen und Immunisierung (JCVI). Beschlossen wurde zudem die umstrittene Empfehlung, künftig auch Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren zu impfen.
Kleinkind stürzt in Halle (Sachsen-Anhalt) aus Fenster und stirbt
In Halle an der Saale ist ein Kleinkind aus dem Fenster eines Wohnhauses gefallen und gestorben. Das anderthalbjährige Kind stürzte am Sonntag aus dem vierten Stock, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage sagte. Ein Gericht habe die Obduktion der Leiche angeordnet.
USA: Amazon will mehr als 125.000 neue Mitarbeiter einstellen
Der weiter expandierende Internetriese Amazon will in den USA 125.000 neue Mitarbeiter einstellen. Gesucht werden unter anderem Lagerarbeiter und Auslieferer in landesweit "hunderten" Städten, wie Amazon am Dienstag mitteilte. Der Konzern wirbt mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 18 Dollar (rund 15 Euro) pro Stunde und in bestimmten Fällen mit einem Bonus von bis zu 3000 Dollar für die Unterzeichnung des Arbeitsvertrags.
Forsa: Union in wieder über 20-Prozent-Marke - FDP verliert
Die Union hat knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl in einer neuen Umfrage gegenüber der SPD etwas an Boden gut gemacht. In einer am Dienstag veröffentlichten Erhebung des Instituts Forsa für die Sender RTL und ntv kommen CDU/CSU nun auf 21 Prozent nach einem Tiefstand von nur 19 Prozent in der Vorwoche. Die SPD blieb mit 25 Prozent an der Spitze.
Knapp drei Jahre Haft wegen Diebstahls von 242 Tablets aus Berliner Schule
Wegen des Diebstahls von 242 während der Corona-Pandemie angeschafften Tablets aus einer Schule hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten am Dienstag einen 27-Jährigen zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Leonardo D. in der Nacht zum 28. Januar aus einem Schulgebäude in Berlin-Wedding die Tablets im Gesamtwert von fast hunderttausend Euro entwendet hatte.
Kuntz soll türkischer Nationaltrainer werden
U21-Europameister-Coach Stefan Kuntz soll neuer türkischer Fußball-Nationaltrainer werden. Der 58-Jährige ist für Gespräche mit dem neuen Nationalmannschaftsdirektor und Ex-Bundesliga-Profi Hamit Altintop bereits in die Türkei gereist. "Verhandlungen kann ich bestätigen, eine Einigung noch nicht", sagte Kuntz dem SID am Dienstagnachmittag.
Medien: Kuntz soll türkischer Nationaltrainer werden
U21-Europameister-Coach Stefan Kuntz (58) soll neuer türkischer Fußball-Nationaltrainer werden. Dies berichten türkische Medien und posteten bei Twitter sogar die Boardkarte von Kuntz für einen Flug am Dienstagnachmittag nach Istanbul. Dort sollen Verhandlungen mit dem neuen Nationalmannschaftsdirektor und Ex-Bundesliga-Profi Hamit Altintop aufgenommen werden.
Mainz: Niakhate fällt vier bis sechs Wochen aus
Während Fußball-EM: Interpol gelingt Schlag gegen illegale Wettanbieter
Interpol ist während der Fußball-EM ein weltweiter Schlag gegen illegale Wettanbieter und Geldwäscher gelungen. Wie die Polizeibehörde am Dienstag bekannt gab, wurden bei Razzien in 28 Ländern insgesamt 1400 Personen festgenommen und 6,7 Millionen Euro an Bargeld beschlagnahmt.
Kanzlerin Merkel trifft Regierungschefs der Westbalkan-Staaten
Die Anbindung der Westbalkan-Länder an die EU stand im Mittelpunkt des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag in Albanien. Merkel wurde in Tirana vom albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama begrüßt, wie Regierungssprecher Steffen Seibert im Online-Dienst Twitter mitteilte. Merkel wollte dort die Regierungschefs aller sechs Westbalkan-Staaten treffen. Merkel setzt sich seit Jahren für eine Annäherung des Westbalkans an die EU ein.
Deutschiraner soll in Zusammenhang mit Atomprogramm Waren in Iran exportiert haben
Im schleswig-holsteinischen Kreis Segeberg ist am Dienstag ein Deutschiraner festgenommen worden, der Laborausrüstung in den Iran geliefert haben soll. Der Beschuldigte Alexander J. soll in Kontakt mit einem Iraner stehen, dessen Unternehmen als Zwischenhändler für das iranische Atom- und Raketenprogramm fungierten, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. J. werden nun Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz vorgeworfen.
Hungerstreikender nach Zusammenbruch bei Berliner Klimaprotest im Krankenhaus
Ein hungerstreikender Klimaaktivist ist am Dienstag nach einem Kollaps in ein Berliner Krankenhaus gebracht worden. Die Aktivisten teilten mit, dass der 27-Jährige nach 16 Tagen im Hungerstreik zusammengebrochen sei. Die Protestierenden fordern ein öffentliches Gespräch mit den Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen über die Klimakrise. Eine Einigung auf ein solches Gespräch sei bisher nicht erfolgt.