Letzte Nachrichten
Deutsche Wälder absorbieren drei Prozent der jährlichen CO2-Emissionen
Die Wälder in Deutschland haben im Jahr 2019 rund 30,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr gespeichert als im vorangegangenen Jahr. Demgegenüber stand allerdings ein CO2-Ausstoß von rund 879,2 Millionen Tonnen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Rechnerisch deckte die Zunahme der Kohlenstoffspeicherung der Waldökosysteme somit lediglich drei Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland ab.
Venezuela öffnet Landgrenze zu Kolumbien nach zweijähriger Schließung
Venezuela hat mehr als zwei Jahre nach der Abriegelung gegenüber seinem Nachbarland Kolumbien die Öffnung der Landgrenze zwischen beiden Staaten angekündigt. In einer Rede im staatlichen Fernsehen erklärte Vizepräsidentin Delcy Rodríguez am Montag, der grenzüberschreitende Handel zwischen beiden Staaten werde ab Dienstag wieder aufgenommen. Es sei "Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen".
Toter und mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall auf Nürburgring
Am frühen Montagabend ist es auf dem Nürburgring in Rheinland-Pfalz zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Sieben Menschen wurden verletzt und ein Mann starb, wie die Polizei in Koblenz mitteilte. Zu dem Unfall kam es demnach, nachdem ein Auto in der Nordschleife Betriebsmittel verloren hatte und ein Abschleppfahrzeug im Einsatz war. Die nachfolgenden zehn Autos mussten ausweichen, verloren die Kontrolle und verunfallten.
Indischer Minister will Klang von Autohupen durch Musikinstrumente ersetzen
Melodischer Klang anstelle des Großstadtlärms: Indiens Verkehrsminister will das Geräusch von Autohupen in seinem Land durch Musikinstrumente ersetzen lassen. "Ich untersuche dies und plane, bald ein Gesetz zu erlassen, das vorsieht, dass die Hupen aller Fahrzeuge wie indische Musikinstrumente klingen", sagte Nitin Gadkari örtlichen Medien am Montag. Der Verkehrslärm sei dann "angenehmer".
Özdemir kritisiert Indiskretionen von CDU/CSU bei Sondierungen
Die Indiskretionen aus der Union beim ersten schwarz-gelben Sondierungsgespräch stoßen nicht nur bei der FDP, sondern auch in den Reihen der Grünen auf scharfe Kritik. Das sei nicht gerade ein Vertrauensbeweis und ein "Zeichen für interne Führungsprobleme", sagte der Grünen-Politiker Cem Özdemir am Montagabend in der Sendung "RTL direkt". Die Grünen kommen am Vormittag zu einem Sondierungsgespräch mit der CDU/CSU zusammen.
Zahl der Menschen in Kurzarbeit geht im September langsamer zurück
Die Zahl der Menschen in Kurzarbeit ist nach einer Schätzung des Ifo-Instituts im September weiter gesunken. Allerdings verlangsamte sich das Tempo des Rückgangs, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag in München mitteilte. Demnach waren im vergangenen Monat noch 610.000 Menschen in Kurzarbeit, nach 694.000 im August. Im Juli hatte es mit 1,07 Millionen noch deutlich mehr Menschen in Kurzarbeit gegeben.
Debüt für die Boston Celtics: NBA-Profi Schröder enttäuscht
NBA-Profi Dennis Schröder hat bei seinem Debüt für die Boston Celtics nicht überzeugen können. Beim 98:97-Sieg im ersten Test der Saisonvorbereitung gegen Orlando Magic kam der deutsche Nationalspieler am Montag (Ortszeit) auf sechs Punkte. Schröder traf nur einen von sieben Würfen aus dem Feld, an der Freiwurflinie blieb der 28-Jährige aber makellos.
EVP fordert ein EU-FBI im Kampf gegen Steuervermeidung
Der EVP-Vorsitzende Manfred Weber hat angesichts der jüngsten Enthüllungen über heimliche Briefkastenfirmen hunderter Politiker eine Weiterentwicklung der EU-Polizeibehörde Europol gefordert. "Wir brauchen eine Art europäische FBI, ein europäisches Kompetenzfeld für unsere Ermittlungsbehörden, Europol weiterzuentwickeln zu einer Art Steuerbehörde", sagte Weber am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Nur dann "bekommen unsere Gesetze auch wirklich Zähne", fügte er hinzu.
Missbrauchsskandal im US-Fußball: Thorns-Besitzer bereut alles
Nach den massiven Vorwürfen der sexuellen Nötigung in der amerikanischen Frauenfußball-Profiliga NWSL hat der Besitzer der Portland Thorns um Verzeihung gebeten. "Ich bereue unsere Rolle in diesem deutlichen Systemversagen zutiefst", schrieb Merritt Paulson in einem Offenen Brief auf der Website des Klubs, für den der beschuldigte Trainer Paul Riley bis 2015 gearbeitet hatte.
Bondscoach lobt Flekken: "Ein echter van-Gaal-Keeper"
Der niederländische Bondscoach Louis van Gaal schwärmt vom Freiburger Mark Flekken. "Er ist ein echter van-Gaal-Keeper", sagte der Trainer vor den anstehenden WM-Qualifikationsspielen der Elftal gegen Lettland in Riga und Gibraltar in Rotterdam. Mit 28 Jahren steht Flekken, Torwart von Fußball-Bundesligist SC Freiburg, vor seinem Oranje-Debüt.
NASCAR Cup: Bubba Wallace zweiter schwarzer Rennsieger
Bubba Wallace hat als erst zweiter schwarzer Rennfahrer einen Lauf der amerikanischen NASCAR Cup Series gewonnen. Der 27-Jährige siegte am Montag (Ortszeit) beim YellaWood 500 auf dem Talladega Superspeedway im US-Bundesstaat Alabama und schrieb Geschichte. Vor Wallace hatte als bislang einziger Schwarzer Wendell Scott 1963 in Jacksonville/Florida triumphiert.
Philippinischer Präsident Duterte will sich vor IStGH verteidigen
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte bereitet seine Verteidigung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) vor. Das kündigte Duterte in einer am Montag veröffentlichten, vorab aufgezeichneten Rede an. Zuvor hatte er eine Zusammenarbeit bei den Ermittlungen des IStGH zum Anti-Drogenkrieg in seinem Land abgelehnt.
Facebook: Fehler in Rechnern verursachte den globalen Ausfall
Für den weltweiten Ausfall der verschiedenen Facebook-Dienste ist der Konzern selbst verantwortlich: Facebook habe eine "fehlerhafte Neukonfiguration" an seinen Rechnern vorgenommen, die für den Datenverkehr zwischen den Rechenzentren verantwortlich seien, teilte der Vize-Präsident für Infrastruktur, Santosh Janardhan, am Montagabend mit. Die Unterbrechung des Datenverkehrs habe "kaskadenartige Auswirkungen auf die Kommunikation zwischen unseren Rechenzentren gehabt und unsere Dienste zum Stillstand gebracht".
Neureuther: Olympia entwickelt sich in die falsche Richtung
Felix Neureuther sieht die Zukunft der Olympischen Spiele gefährdet. "Ich verdanke dieser Bewegung sehr viel, aber die Entwicklung, die sie in den vergangenen 25 Jahren genommen hat, geht in die falsche Richtung", sagte der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer im Interview mit dem SID. Peking 2022 hält er für die "Fortsetzung" der umstrittenen Winterspiele in Sotschi 2014 und Pyeongchang 2018 - in vielerlei Hinsicht. Seine Erkenntnis: "Die Vergaberichtlinien sind nicht mehr zeitgemäß."
Österreich fordert Tempo in Gesprächen mit Westbalkanländern
Vor dem Balkan-Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs hat Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg eine deutliche Beschleunigung der Beitrittsgespräche mit den sechs Westbalkanländern gefordert. "Wenn die Europäer beim Beitritt von Ländern wie Spanien, Portugal und Griechenland, aber auch bei der Osterweiterung vor 15 Jahren so streng auf die Einhaltung der Beitrittskriterien geachtet hätten wie jetzt im Fall der Westbalkanstaaten, dann wären einige dieser Länder womöglich heute noch nicht Teil der EU", gab Schallenberg im Interview mit der "Welt" (Dienstagsaugabe) zu bedenken.
IS reklamiert Anschlag vor Moschee in Kabul für sich
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat einen tödlichen Anschlag vor einer Moschee in Kabul für sich reklamiert. Das IS-Propaganda-Sprachrohr Amaq erklärte am Montag, ein mit dem IS verbundener Selbstmordattentäter habe den Anschlag mit fünf Toten am Vortag ausgeführt. Zuvor hatten die radikalislamischen Taliban den IS beschuldigt, hinter dem Anschlag zu stecken. Im Norden von Kabul zerstörten Taliban-Kämpfer laut einem Sprecher eine IS-Zelle.
Ruhiger leben ohne Facebook, Instagram und Co....!
Der Online-Riese Facebook und seine Tochterdienste Instagram und Whatsapp sind am Montag von einem größeren Ausfall betroffen gewesen. Zahlreiche Nutzer konnten die Plattformen zeitweise nicht erreichen, wie Tracking-Websites zeigten. Es gab zehntausende Hinweise auf Probleme, betroffen waren möglicherweise dutzende Millionen von Nutzern in zahlreichen Ländern. Die Website Downdetector meldete ab 17.45 Uhr (MESZ) Ausfälle in Ballungsräumen in Nordamerika und Teilen Europas. Nutzer versuchten demnach erfolglos, auf ihre Konten bei Facebook zuzugreifen, den Fotodienst Instagram zu nutzen oder über den Messengerdienst Whatsapp Nachrichten zu verschicken. Facebook-Nutzern wurde die Fehlermeldung angezeigt: "Etwas ist schief gelaufen. Wir arbeiten daran und werden es so schnell wie möglich beheben." "Uns ist bekannt, dass einige Nutzer Probleme beim Zugriff auf unsere Apps und Produkte haben", schrieb Facebook-Sprecher Andy Stone im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Wir arbeiten daran, die Dinge so schnell wie möglich wieder zu normalisieren und entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten." Mögliche Gründe für den Ausfall nannte Facebook nicht. Die Probleme bescherten anderen Internetdiensten großen Zulauf. So erklärte der Messengerdienst Signal auf Twitter, die Zahl der Neuanmeldungen sei stark angewachsen. "Willkommen allerseits!" Der Ausfall trifft Facebook inmitten einer Krisenphase. Seit Wochen gibt es Negativ-Schlagzeilen über den Umgang des Internetriesen mit eigenen Untersuchungen zur Frage, wie schädlich die Online-Angebote - insbesondere Instagram - etwa für jugendliche Nutzer sind. Erst am Sonntag gab sich die frühere Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen als Whistleblowerin zu erkennen, die Dokumente des Konzerns an das "Wall Street Journal" weitergereicht hatte. Die 37-Jährige wirft ihrem ehemaligen Arbeitgeber unter anderem vor, Profit systematisch über Sicherheit zu stellen. Sie habe in der Vergangenheit auch für andere Unternehmen der Branche wie Google und Pinterest gearbeitet, aber Facebook sei "bedeutend schlimmer" als alles, was sie zuvor gesehen habe, sagte Haugen dem Sender CBS. Der Algorithmus, der festlegt, welche Inhalte Nutzern angezeigt werden, sei darauf ausgelegt eine Reaktion hervorrufen - und "es ist einfacher, Menschen zu Wut zu inspirieren als zu anderen Emotionen". "Die heutige Version von Facebook reißt unsere Gesellschaften auseinander und führt zu ethnischer Gewalt auf der ganzen Welt", sagte Haugen weiter. Am Dienstag wird sie vor dem US-Kongress aussagen. (L. Pchartschoy--BTZ)
SPD will schnelle Entscheidung von Grünen und FDP
Die SPD dringt nach den getrennten Sondierungen mit Grünen und FDP auf baldige Dreier-Gespräche über die Regierungsbildung. "Wir wollen das jetzt starten als SPD", sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Die FDP macht das Zustandekommen einer Ampelkoalition vom Verzicht auf Steuererhöhungen abhängig. Die Grünen wollen erst nach den für Dienstag geplanten Sondierungen mit der Union über das weitere Vorgehen entscheiden. "Wir wollen zügig eine Regierung bilden", sagte Klingbeil. Die zu bewältigenden Aufgaben sei ein "nicht klein". Zum weiteren Vorgehen sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing im "Morgenmagazin", seine Partei wolle erst einmal das Gespräch zwischen Union und Grünen abwarten. Dann werde es eine interne Auswertung geben. "Denn ein Verhaken zwischen Grünen und FDP wäre der sichere Weg in die Große Koalition", sagte er. Der FDP-Politiker Otto Fricke sagte im "RTL/ntv-Frühstart", nach dem Treffen von Union und Grünen am Dienstag könne ein Dreier-Gespräch der nächste Schritt sein. Auch Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner kündigte an, zunächst alle Sondierungsgespräche abwarten zu wollen. "Dann ziehen wir einen Strich darunter und schauen, wie es weitergeht", sagte er hierzu. Wissing bekräftigte im ZDF das Nein der Liberalen zu Steuererhöhungen: "Die FDP rückt von dieser Position nicht ab." Die Steuerpolitik sei schon immer "eine große Hürde" für Koalitionen gewesen. Das sei schon mit der Union so gewesen und gelte auch für die möglicher künftige Regierung. Fricke sagte dazu: "Es gibt zwei rote Linien – keine Veränderungen der Schuldenbremse in der Verfassung." Klingbeil reagierte gelassen auf die Festlegung der FDP. Die Wahlprogramme der FDP lägen auf dem Tisch, nun gehe es darum, Schnittmengen zu suchen. Der SPD-Generalsekretär nannte die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro und bezahlbares Wohnen als wichtige Themen für die SPD. Grünen-Geschäftsführer Kellner sagte: "Wir brauchen eine Koalition, die anpackt." Er nannte dabei die soziale Gerechtigkeit und den Klimaschutz. Ebenso wie die SPD plädieren die Grünen für moderate Erhöhungen beim Spitzensteuersatz. Nach Überzeugung der Grünen werden künftig erhebliche Mittel zur Finanzierung von Investitionen benötigt. Am Sonntag hatte die SPD mit Grünen und Liberalen Parteien getrennt erste Sondierungsgespräche geführt, die Union sprach mit der FDP. Klingbeil sprach sich am Montag erneut gegen eine Fortsetzung der großen Koalition mit der Union aus. Er sei der "festen Überzeugung, dass die Konservativen auf die Oppositionsbank gehören", sagte er. Die SPD habe "keinen Plan B". Sollte es zu einem Koalitionsvertrag kommen, haben die Grünen bereits angekündigt, ihre Parteibasis über den Vertrag abstimmen zu lassen. Auch in der SPD gibt es bereits Stimmen, die eine Mitgliederbeteiligung einfordern. Auf die Frage, ob dieses Modell auch für die FDP denkbar wäre, sagte Fricke: "Möglich ist das bei uns. Aber bisher sind wir gut damit gefahren, dass über Parteitage und Delegierte zu machen." (U. Schmidt--BTZ)
Libysches Parlament verabschiedet Wahlgesetz
Zweieinhalb Monate vor den geplanten Wahlen in Libyen hat das Parlament des nordafrikanischen Landes ein Wahlgesetz verabschiedet. Das teilten der Sprecher des Parlaments sowie der Abgeordnete Abdullah Bliheg am Montag mit. Im Rahmen eines UN-geführten Friedensprozesses sollen in Libyen am 24. Dezember Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden. UN-Vertreter hatten den innerlibyschen Prozess zuletzt jedoch als festgefahren kritisiert.
Polizei löst Greenpeace-Aktion am Hafen von Rotterdam auf
Die niederländische Polizei hat am Montag eine Protestaktion der Umweltschutzorganisation Greenpeace am Hafen von Rotterdam aufgelöst. Die Beamten nahmen 22 Aktivisten fest, welche die Einfahrt zu mehreren Raffinerien mit Schlauchbooten und einem mehr als 30 Meter langen Segelschiff blockiert hatten. Von der Aktion war auch der Ölriese Royal Dutch Shell betroffen.
SZ: 14 Spitzenverbände wollen Weikert als DOSB-Präsidenten
Im Kampf um das Präsidenten-Amt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) weiß Thomas Weikert offenbar gewichtige Fürsprecher auf seiner Seite. Wie die Süddeutsche Zeitung am Montag berichtet, wird der Chef des Tischtennis-Weltverbands ITTF von mindestens 14 Spitzensportverbänden unterstützt. Diese haben sich demnach in einem gemeinsamen Brief für Weikert als Nachfolger des zum Jahresende aus dem Amt scheidenden Alfons Hörmann ausgesprochen.
Tausende Demonstranten fordern Freilassung von Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili
Rund 3000 Anhänger des früheren georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili haben am Montag seine Freilassung gefordert. Die Demonstranten versammelten sich in Rustawi, rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis entfernt, wo Saakaschwili seit seiner Rückkehr aus dem Exil in der vergangenen Woche einsitzt. Regierungschef Irakli Garibaschwili lehnte eine Freilassung Saakaschwilis ab und kündigte an, dieser werde die sechsjährige Haftstrafe, die 2018 in Abwesenheit gegen ihn ausgesprochen worden war, voll absitzen.
Biden attackiert Republikaner in Schuldenstreit scharf
Im Schuldenstreit in den USA hat Präsident Joe Biden die oppositionellen Republikaner scharf attackiert und ihnen ein "rücksichtsloses und gefährliches" Verhalten vorgeworfen. "Sie müssen aufhören, russisches Roulette mit der US-Wirtschaft zu spielen", sagte Biden am Montag im Weißen Haus über die Konservativen. Angesichts der Blockadehaltung der Oppositionspartei bei einer Aussetzung des Schuldendeckels könne er nicht garantieren, dass das Land Mitte Oktober nicht zahlungsunfähig werde.
Biden wirft Republikaner in Schuldenstreit "gefährliches" Verhalten vor
US-Präsident Joe Biden hat den oppositionellen Republikanern im Streit um eine Aussetzung der Schuldenobergrenze ein "rücksichtsloses und gefährliches" Verhalten vorgeworfen. "Sie müssen aufhören, russisches Roulette mit der US-Wirtschaft zu spielen", sagte Biden am Montag im Weißen Haus über die Konservativen. Die Blockadehaltung der Republikaner könnte die US-Wirtschaft "über eine Klippe" stürzen lassen.
Opec+ hält an für November geplanten Ölfördermengen fest
Ungeachtet der steigenden Rohölpreise halten die großen Ölförderländer an ihrer bereits vor Monaten beschlossenen lediglich moderaten Erhöhung der Fördermengen fest. Wie im Juli festgelegt solle die Fördermenge im November um 400.000 Barrel pro Tag erhöht werden, teilten die in der Gruppe Opec+ zusammengeschlossenen Ölförderländer nach einer Videokonferenz am Montag mit.
Fluggesellschaften wollen ihre CO2-Emissionen bis 2050 auf "netto null" absenken
Fluggesellschaften weltweit haben sich auf ein gemeinsames Ziel zur Reduktion ihres CO2-Ausstoßes geeinigt. Bis 2050 wollen die Airlines ihre CO2-Emissionen auf "netto null" reduzieren, wie der Branchenverband Iata am Montag erklärte. "Für die Luftfahrt ist netto null eine mutige und kühne Zusage", erklärte Iata-Generaldirektor Willie Walsh. "Aber es ist auch eine Notwendigkeit".
Am Wochenende fast 400 Migranten an deutsch-polnischer Grenze aufgegriffen
An der deutsch-polnischen Grenze hat die Bundespolizei in den vergangenen Tagen mehrere hundert Migranten festgestellt. Allein im Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Polen wurden seit Freitag 251 eingeschleuste Menschen aufgegriffen, wie die Bundespolizeidirektion Berlin am Montag mitteilte. Auch in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurden dutzende Migranten festgestellt. Mehrere Schleuser wurden vorläufig festgenommen.
China schickt 52 Kampfflugzeuge nach Taiwan
Die chinesische Luftwaffe ist nach Angaben aus Taiwan erneut mit dutzenden Kampfflugzeugen in die taiwanische Luftverteidigungszone eingedrungen. Taipeh erklärte am Montag, es habe seinerseits Flugzeuge losgeschickt, um Warnungen auszusenden. Das Manöver mit insgesamt 52 chinesischen Flugzeugen, unter ihnen 36 Kampfjets und zwölf atomwaffenfähige Bomber vom Typ H-6, sei das bislang größte dieser Art gewesen.
Mehrere Euro-Länder fordern gemeinsamen Energiepreis-Stopp
Mehrere Euro-Länder fordern ein gemeinsames europäisches Vorgehen gegen die massiv gestiegenen Energiepreise. Spanien, Frankreich und Griechenland machten am Montag vor Beratungen der Finanzminister der Eurozone in Luxemburg Druck zum Handeln. Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire betonte, vor allem einkommensschwache Verbraucher seien "mit einem unerträglichen Anstieg der Gaspreise konfrontiert".
EMA genehmigt Auffrischungsimpfungen mit Biontech-Vakzin
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit dem Corona-Impfstoff von Biontech gegeben. Eine Booster-Impfung mit dem Vakzin des Mainzer Unternehmens und seines US-Partner Pfizer komme für Menschen ab 18 Jahren in Betracht, erklärte die EMA am Montag. Die Drittimpfung soll demnach frühestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis erfolgen.
EMA gibt grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit Biontech-Vakzin
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus mit dem Biontech-Impfstoff genehmigt. Eine Booster-Impfung mit dem Corona-Vakzin des Mainzer Unternehmens und seines US-Partner Pfizer komme für Menschen ab 18 Jahren in Betracht, erklärte die EMA am Montag. Die dritte Impfung soll demnach frühestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis erfolgen.
Italienische Justiz setzt Verfahren gegen Puigdemont aus
Die italienische Justiz hat die Prüfung des europäischen Haftbefehls gegen den früheren katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont sowie eines spanischen Auslieferungsantrags ausgesetzt. Das zuständige Gericht in Sassari auf Sardinien wolle eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in dem Fall abwarten, sagte Puigdemonts italienischer Anwalt Agostinangelo Marras am Montag. Dabei gehe es um die Frage der Immunität Puigdemonts als EU-Abgeordneter.