Letzte Nachrichten
Internet: Streamingdienst Spotify wieder in den roten Zahlen
Trotz steigender Nutzerzahlen steckt der schwedische Musik-Streamingdienst Spotify wieder in den roten Zahlen. Der Verlust im zweiten Quartal, den das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab, fiel allerdings geringer aus als erwartet. Im ersten Quartal hatte der weltweit größte Musik-Streamingdienst noch einen kleinen Gewinn von 23 Millionen Euro gemacht.
Zahl der Hochwassertoten in Rheinland-Pfalz auf 134 gestiegen
Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz hat sich die Zahl der Hochwassertoten dort auf 134 erhöht. Das teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Bad Neuenahr-Ahrweiler bei einer Pressekonferenz der Einsatzleitung mit. Demnach wurden inzwischen zwei weitere Tote in der vom Hochwasser getroffenen Regionen rund um das Ahrtal entdeckt. Weiterhin galten demnach noch 73 Menschen als vermisst. Ihr Aufenthaltsort ist bislang unklar.
Pfizer erhöht Umsatzprognose für Impfstoff für 2021 deutlich
Der US-Pharmakonzern Pfizer, der zusammen mit dem deutschen Unternehmen Biontech einen Covid-19-Impfstoff entwickelt hat, erwartet in diesem Jahr Umsätze mit dem Vakzin in Höhe von insgesamt 33,5 Milliarden Dollar (28,4 Milliarden Euro). Das Unternehmen schätzt die Zahl der Auslieferungen auf 2,1 Milliarden Impfdosen, wie es am Mittwoch mitteilte. Das sind 500 Millionen Dosen mehr als zuvor veranschlagt.
Gebühren für postalische Adress- und Kontoänderungen sind unzulässig
Gebühren für nicht online mitgeteilte Änderungen der Anschrift oder Kontoverbindung sind unzulässig - und ein Unternehmen muss einen damit erzielten Gewinn in die Bundeskasse einzahlen. Das entschied das Landgericht Kiel, wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Mittwoch mitteilte. Das betreffende Unternehmen, Mobilcom-Debitel, legte Berufung ein. (Az 2 U 32/21)
Aus Nationalpark entlaufener Löwe sorgt für Panik in Kenias Hauptstadt
Ein aus dem Nairobi-Nationalpark entlaufener Löwe hat am Mittwoch in einem belebten Wohngebiet im Süden der kenianischen Hauptstadt Angst und Schrecken ausgelöst. Mitten im morgendlichen Berufsverkehr entdeckten Einwohner von Ongata Rongai das streunende Männchen und riefen die Wildschutzbehörde zur Hilfe. Parkwächter betäubten das Raubtier schließlich, wie die Behörde mitteilte. Nach eine Untersuchung sollte es mit einem Peil-Halsband ausgerüstet und wieder im Park ausgesetzt werden.
Niederländische Olympia-Athleten klagen über Quarantäne-"Knast"
Sechs positiv auf das Corona-Virus getestete Olympia-Teilnehmer aus den Niederlanden haben sich über gefängnisartige Zustände im Quarantäne-Hotel beklagt und sich mit einem Sitzstreik das Recht auf eine Viertelstunde Frischluft pro Tag erkämpft. Sie selbst und die anderen Sportler säßen seit Tagen ohne frische Luft in ihren Hotelzimmern fest und dürften ihren "Olympia-Knast" nur einmal täglich verlassen, um sich Essen abzuholen - das auch noch "jeden Tag das Gleiche" sei, schilderte Taekwondo-Kämpferin Reshmie Oogink der Nachrichtenagentur AFP.
Von Bredow-Werndl holt auch Gold in der Einzel-Dressur
Einen Tag nach dem Sieg im Team-Wettkampf hat sich Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl auch im Einzel zur Olympiasiegerin gekürt. Auf ihrer Trakehnerstute Dalera verwies die 35-Jährige aus Aubenhausen in der Grand Prix Kür die siebenmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) mit Bella Rose auf den zweiten Platz. Bronze ging an die Britin Charlotte Dujardin auf Gio. Für das deutsche Olympiateam war es die insgesamt dritte Goldmedaille in Tokio.
Zahl der Neuinfektionen in Tokio überschreitet erstmals die Marke von 3000
In der Olympia-Stadt Tokio hat die Zahl der Neuinfektionen erstmals die Marke von 3000 überstiegen. Die Behörden meldeten am Mittwoch einen neuen Höchststand von 3117 neuen Fällen binnen 24 Stunden, knapp 350 mehr als in ganz Deutschland. Gouverneurin Yuriko Koike rief vor allem junge Menschen auf, sich impfen zu lassen.
Bundesregierung: Verbreitung von Falschmeldungen im Flutgebiet "niederträchtig"
Die Bundesregierung hat mit scharfen Worten die Verbreitung von Falschmeldungen und Desinformation in den Hochwassergebieten verurteilt. Dies verstärke die "angespannte Situation" und die "Verunsicherung der betroffenen Menschen", sagte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. "Das halten wir für besonders niederträchtig und verwerflich und das verurteilen wir auf das Schärfste."
Chinesischer Milliardär und Regierungskritiker zu langer Haftstrafe verurteilt
Der chinesische Milliardär und Regierungskritiker Sun Dawu ist zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Gaobeidian bei Peking sprach den 67-Jährigen am Mittwoch in einer Reihe von Anklagepunkten schuldig, darunter "Versammlung einer Menschenmenge zum Angriff auf Staatsorgane", "Behinderung der Verwaltung" und "Aufwiegelung". Das Verfahren war hinter verschlossenen Türen abgehalten worden.
Judoka Trippel holt Olympia-Silber
Zverev/Struff verpassen Medaillenspiele - Siegemund/Krawietz weiter
Die erste Medaillenchance ist dahin: Alexander Zverev ist im Doppel mit Jan-Lennard Struff im Viertelfinale des olympischen Tennisturniers in Tokio ausgeschieden. Das Duo aus Hamburg und Warstein unterlag den Amerikanern Austin Krajicek/Tennys Sandgren 3:6, 6:7 (4:7). Zverev war zuvor im Einzel souverän in die Runde der letzten Acht eingezogen, dort geht es für ihn am Donnerstag weiter.
Aus im Viertelfinale: Zverev/Struff verpassen Medaillenspiele
Die erste Medaillenchance ist dahin: Alexander Zverev ist im Doppel mit Jan-Lennard Struff im Viertelfinale des olympischen Tennisturniers in Tokio ausgeschieden. Das Duo aus Hamburg und Warstein unterlag den Amerikanern Austin Krajicek/Tennys Sandgren 3:6, 6:7 (4:7). Zverev war zuvor im Einzel souverän in die Runde der letzten Acht eingezogen, dort geht es für ihn am Donnerstag weiter.
Französische Datenschutzbehörde verhängt 400.000 Euro Bußgeld gegen Monsanto
Die französische Datenschutzbehörde Cnil hat ein Bußgeld in Höhe von 400.000 Euro gegen die Bayer-Tochter Monsanto verhängt, weil das Unternehmen intern Listen mit Namen von Personen des öffentlichen Lebens, Journalisten und Aktivisten geführt hatte, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Die Betroffenen seien nicht informiert worden, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Sie hatten erst aus den Medien davon erfahren.
US-Schauspieler Bob Odenkirk bei Dreharbeiten zusammengebrochen
Der US-Schauspieler Bob Odenkirk ist Medienberichten zufolge bei den Dreharbeiten zu der Fernsehserie "Better Call Saul" im US-Bundesstaat New Mexico zusammengebrochen. Mitarbeiter am Set hätten am Dienstag rasch reagiert, und der 58-Jährige sei ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Website "TMZ". Nach Angaben des Magazins "Variety" war zunächst unklar, unter welchen gesundheitlichen Problemen er leidet. Odenkirks große Fangemeinde zeigte sich im Internet sehr besorgt.
Macron erkennt Schuld Frankreichs gegenüber Polynesien wegen Atom-Versuchen an
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine Schuld seines Landes gegenüber Opfern von Atom-Versuchen in Französisch-Polynesien eingestanden. "Die Nation hat eine Schuld gegenüber Französisch-Polynesien", sagte Macron am Dienstag (Ortszeit) bei einem Besuch in dem französischen Überseegebiet. Allerdings verzichtete der Staatschef darauf, wie von Opfer-Verbänden gefordert um Vergebung zu bitten.
Betreiber des Chemieparks in Leverkusen haben keine Hoffnung auf überlebende Vermisste
Einen Tag nach der schweren Explosion im Leverkusener Chemiepark mit mindestens zwei Toten hat die Betreiberfirma keine Hoffnung mehr, die fünf noch vermissten Menschen lebend zu finden. "Wir gehen davon aus, dass wir sie nicht mehr lebend finden", sagte Frank Hyldmar, Geschäftsführer von Currenta, am Mittwoch in Leverkusen. Unterdessen ging die Suche nach den Vermissten weiter. Die Unglücksursache blieb weiterhin unklar.
Leiter des Leverkusener Chemieparks hat kaum Hoffnung auf Finden der Vermissten
Einen Tag nach der schweren Explosion im Leverkusener Chemiepark mit mindestens zwei Toten hat der Leiter des Parks kaum Hoffnung, die noch vermissten fünf Mitarbeiter zu finden. "Die Hoffnung auf ein Finden der noch vermissten Personen schwindet bei mir persönlich", sagte Lars Friedrich in einem am Mittwoch auf Twitter veröffentlichten Video.
Starbucks steigert Umsätze und Gewinn deutlich
Die Wiederöffnung der meisten Filialen hat die Geschäftszahlen der US-Kaffeekette Starbucks beflügelt. Der Umsatz des Unternehmens stieg im Ende Juni beendeten Quartal um 78 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal auf 7,5 Milliarden Dollar (knapp 6,4 Milliarden Euro), wie Starbucks am Dienstag mitteilte. Der Gewinn betrug 1,1 Milliarden Dollar - im Jahr zuvor hatte unter dem Strich noch ein Minus von über 678 Millionen Dollar gestanden.
In Nordrhein-Westfalen nach Hochwasserkatastrophe keine Vermissten mehr
Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands werden in Nordrhein-Westfalen keine Menschen mehr vermisst. Das sagte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf in einer Sitzung des Landtagsinnenausschusses. Bei dem verheerenden Hochwasser starben in der vorvergangenen Woche demnach in Nordrhein-Westfalen insgesamt 47 Menschen, darunter vier Retter der Feuerwehr. Im Katastrophengebiet seien weiterhin weit mehr als 3000 Helfer verschiedener Organisationen im Einsatz, so Reul.
Waldbrand am nördlichen Rand von Athen wieder unter Kontrolle
Nach einem eintägigen Großeinsatz hat die griechische Feuerwehr einen Waldbrand wieder unter Kontrolle gebracht, der mehrere Vororte der Hauptstadt Athen bedroht hatte. Mehrere Häuser seien beschädigt und Fahrzeuge verbrannt, Menschen seien aber nicht zu Schaden gekommen, teilte der griechische Zivilschutz am Mittwoch mit. Verantwortlich für den Brand war möglicherweise ein 64-jähriger Imker.
Starttermin der allgemeinen Testpflicht für Reiserückkehrer noch offen
Wann die generelle Testpflicht für Reiserückkehrer startet, ist weiter offen. "Stand der Dinge ist, es gibt einen laufenden Abstimmungsprozess", sagte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. Sie bestätigte damit Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu einem Start der Testpflicht am 1. August nicht. Dennoch dürfte die Regelung bald kommen
Noch keine Entscheidung über Testpflicht für Reiserückkehrer
Die Bundesregierung hat noch keine abschließende Entscheidung über eine generelle Testpflicht für Reiserückkehrer getroffen. "Stand der Dinge ist, es gibt einen laufenden Abstimmungsprozess", sagte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. Sie bestätigte damit Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu einem zugesicherten Start der Testpflicht am 1. August nicht.
Verkehrsunternehmen schätzen Hochwasserschäden auf mindestens 2,3 Milliarden Euro
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) schätzt die Schäden durch die schweren Unwetter im Westen und Süden Deutschlands allein für den öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehr auf mindestens 2,3 Milliarden Euro. VDV-Präsident Ingo Wortmann erklärte in Berlin, die unmittelbaren Schäden an Bussen, Bahnen und der Schienen-Infrastruktur beliefen sich ersten Schätzungen zufolge auf 1,5 Milliarden Euro. Hinzu kämen die Mittel für den Wiederaufbau.
Judo: Trippel steht im Finale und hat Medaille sicher
Judoka Eduard Trippel ist bei den Olympischen Spielen in Tokio ins Finale eingezogen und hat damit eine Medaille sicher. Der 24-Jährige aus Rüsselsheim besiegte im Halbfinale der Klasse bis 90 kg den früheren Vizeweltmeister Mihael Zgank aus der Türkei nach Verlängerung.
K.o. für das Kuntz-Team: Fußballer fliegen vorzeitig heim
Raus ohne Applaus: Für die deutschen Fußballer ist das Abenteuer Olympia nach einer weiteren Enttäuschung vorzeitig beendet. Das Rumpfteam von DFB-Trainer Stefan Kuntz kam im letzten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und verpasste den Einzug ins Viertelfinale.
Bundesgerichtshof: Cum-Ex-Geschäfte sind Steuerhinterziehung und strafbar
Cum-Ex-Geschäfte sind strafbar. Die "Geltendmachung tatsächlich nicht einbehaltener Kapitalertragsteuer gegenüber den Finanzbehörden" sei Steuerhinterziehung, erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in Karlsruhe. Er bestätigte damit ein früheres Urteil des Landgerichts Bonn gegen zwei britische Aktienhändler und die Privatbank M.M. Warburg. (Az. 1 Str 519/20)
Bundesgerichtshof: Cum-Ex-Geschäfte sind Steuerhinterziehung
Cum-Ex-Geschäfte sind strafbar. Die "Geltendmachung tatsächlich nicht einbehaltener Kapitalertragsteuer gegenüber den Finanzbehörden" sei Steuerhinterziehung, teilte der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in Karlsruhe mit. Er bestätigte damit ein früheres Urteil des Landgerichts Bonn gegen zwei britische Börsenhändler und die Privatbank M.M. Warburg. (Az. 1 Str 519/20)
Bundesgerichtshof: Cum-Ex-Geschäfte sind illegal
Cum-Ex-Geschäfte sind strafbar. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte am Mittwoch ein entsprechendes früheres Urteil des Landgerichts Bonn zu zwei Börsenhändlern und der Privatbank M.M. Warburg. Der BGH sei der Auffassung, dass "die Geltendmachung tatsächlich nicht einbehaltener Kapitalertragsteuer gegenüber den Finanzbehörden" auf Grundlage solcher Geschäfte Steuerhinterziehung sei, teilte der Gerichtshof mit. (Az. 1 Str 519/20)
US-Regierung verkauft bei Pharma-Manager Shkreli beschlagnahmtes Album von Wu-Tang Clan
Die US-Regierung hat ein bei dem umstrittenen Investor Martin Shkreli beschlagnahmtes Album der Rap-Gruppe Wu-Tang Clan versteigert, von dem es nur ein einziges Exemplar gibt. Bundesstaatsanwältin Jacquelyn Kasulis gab den Verkauf des Albums bekannt, nannte jedoch weder den erzielten Preis noch den Namen des Käufers. Die Staatsanwaltschaft hatte das Werk im Jahr 2018 bei Shkreli beschlagnahmt, nachdem er wegen Betrugs an Investoren zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde.
USA-Behörde verkauft bei Pharma-Manager Shkreli beschlagnahmtes Wu-Tan Clan-Album
Die US-Regierung hat ein bei dem umstrittenen Investor Martin Shkreli beschlagnahmtes Album der Rap-Gruppe Wu-Tang Clan versteigert, von dem es nur ein einziges Exemplar gibt. Bundesstaatsanwältin Jacquelyn Kasulis gab den Verkauf des Albums bekannt, nannte jedoch weder den erzielten Preis noch den Namen des Käufers. Die Staatsanwaltschaft hatte das Werk im Jahr 2018 bei Shkreli beschlagnahmt, nachdem er wegen Betrugs an Investoren zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde.
Taliban-Vertreter zu Gesprächen in China
Eine Delegation hochrangiger Taliban-Vertreter ist zu Gesprächen in China. Dabei sei der chinesischen Führung versichert worden, dass Afghanistan keine Gruppen beherbergen werde, die eine Bedrohung für andere Länder darstellen würden, sagte ein Sprecher der Aufständischen am Mittwoch. China habe seinerseits versichert, sich nicht in afghanische Angelegenheiten einzumischen, sondern dabei "zu helfen, Probleme zu lösen und Frieden zu bringen".