Letzte Nachrichten
Georgiens Ex-Staatschef Saakaschwili will Hungerstreik fortsetzen
Der im Gefängnis in einen Hungerstreik getretene georgische Ex-Präsident Michail Saakaschwili soll auf Empfehlung von Ärzten in ein Krankenhaus gebracht werden. Dies hätten die Mediziner nach einer Untersuchung des 53-Jährigen angeregt, teilte Saakaschwilis Anwalt am Mittwoch mit. Der ehemalige Staatschef bekräftigte zugleich in einer Erklärung, dass er seinen Hungerstreik fortsetzen wolle. "Ich fordere, dass in Georgien dem Missbrauch der Justiz für ungerechte politische Zwecke ein Ende gesetzt wird."
Chinesischer Evergrande-Konzern nimmt Börsenhandel in Hongkong wieder auf
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande nimmt an der Börse in Hongkong den Aktienhandel wieder auf. Der Handel mit den Papieren beginne wieder am Donnerstagmorgen Ortszeit, kündigte das Unternehmen am Mittwoch in einer Mitteilung an die Börse an. Der Handel mit den Evergrande-Aktien war Anfang Oktober ausgesetzt worden, nun beantragte das Unternehmen selbst die Wiederaufnahme.
Verband warnt vor Pleiten in Stahl- und Metallindustrie wegen hoher Energiepreise
Viele mittelständische Betriebe in der Stahl- und Metallindustrie stehen laut dem Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) vor dem Aus. Grund dafür sei der "rasante Anstieg der Preise für Industriestrom und Erdgas", erklärte der WSM am Mittwoch. Viele Unternehmen könnten nicht mehr kostendeckend produzieren, die Absenkung der EEG-Umlage bewirke nur eine leichte Minderung des Strompreises. Der WSM forderte eine Abschaffung der staatlichen Abgaben für die Energiewende.
Äthiopische Luftwaffe fliegt Angriffe in Konfliktregion Tigray
Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche hat die äthiopische Luftwaffe Ziele in den Krisenregion Tigray angegriffen. Wie die Regierung in Addis Abeba mitteilte, wurden am Mittwoch Ziele in der Regionalhauptstadt Mekele und in Agbe bombardiert. Dabei wurden nach Angaben der Rebellenorganisation TPLF und von Ärzten auch Zivilisten verletzt. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich besorgt über die Angriffe.
Äthiopische Luftwaffe fliegt erneut Angriffe auf Tigrays Hauptstadt Mekele
Die äthiopische Luftwaffe hat erneut Angriffe auf Mekele, die Hauptstadt der Krisenregion Tigray, geflogen. Dies verlautete am Mittwoch aus Kreisen humanitärer Helfer und Diplomaten. Nach Angaben eines Bewohners der Stadt wurde dabei eine Industrieanlage zerstört. Angaben zu möglichen Opfern lagen zunächst nicht vor. Laut der Regierung in Addis Abeba wurden Waffenlager der Rebellenorganisation TPLF angegriffen.
Schütze von Parkland-Schulmassaker in Florida mit 17 Toten bekennt sich schuldig
Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida mit 17 Toten hat sich der Schütze schuldig bekannt und für die Tat entschuldigt. "Was ich getan habe, tut mir sehr leid, und ich muss jeden Tag damit leben", sagte Nikolas Cruz am Mittwoch vor einem Gericht in Fort Lauderdale. Der 23-Jährige bekannte sich des 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs und damit in allen Anklagepunkten schuldig.
Schütze von Parkland-Schulmassaker bekennt sich schuldig
Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida hat sich der Schütze in allen Anklagepunkten schuldig bekannt. Der heute 23-jährige Nikolas Cruz bekannte sich am Mittwoch vor einem Gericht des 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs schuldig.
3G-Nachweis am Arbeitsplatz in Österreich ab 1. November Pflicht
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt in Österreich ab kommenden Monat die 3G-Regel an jedem Arbeitsplatz mit direktem Kontakt zu Kunden oder Kollegen. Ab dem 1. November müssten alle Betroffenen nachweisen, dass sie vollständig gegen Corona geimpft oder negativ auf das Virus getestet wurden oder unlängst von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, verkündete Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Wien.
Frankreichs Atomaufsicht billigt Reparaturplan für EPR-Reaktor
Die französische Atomaufsicht hat eine geplante Reparatur am Druckwasser-Reaktor in Flamanville grundsätzlich genehmigt. Die Behörde gebe aber erst grünes Licht, wenn der Betreiber EDF weitere Details zu Effizienz und Sicherheit nachreiche, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Die von EDF vorgeschlagene Reparatur des EPR-Reaktors betrifft drei Schweißnähte im primären Kühlkreislauf, die von der ursprünglichen Konzeption abweichen.
US-Regierung bereitet großangelegte Corona-Impfkampagne für Kinder vor
Die US-Regierung bereitet eine großangelegte Corona-Impfkampagne für Fünf- bis Elfjährige ab Anfang November vor. Das Weiße Haus erklärte am Mittwoch, die ersten Impfungen für Kinder dieser Altersgruppe könnten "in den Tagen" nach einer endgültigen Empfehlung durch die US-Gesundheitsbehörde CDC erfolgen. Impfungen für die geschätzt 28 Millionen Kinder zwischen fünf und elf Jahren sollen in Kinderarztpraxen, Kinderkrankenhäusern, Apotheken und Schulen verabreicht werden.
Studie: Minijobs verdrängen eine halbe Million sozialversicherungspflichtige Stellen
Ein zusätzlicher Minijob in einem Kleinbetrieb ersetzt laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) im Schnitt eine halbe sozialversicherungspflichtige Stelle. "Minijobs sind demnach – zumindest in kleinen Betrieben - keine Ergänzung zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung", erklärte IAB-Forscher Matthias Collischon am Mittwoch. Insgesamt verdrängen Minijobs demnach in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten bis zu 500.000 sozialversicherungspflichtige Stellen.
Bahnmitarbeiter in Bayern von Zug erfasst und getötet
In Bayern ist ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch an der Bahnstrecke zwischen Rieneck und Burgsinn, wie die Polizei in Unterfranken mitteilte. Demnach war der 58-Jährige im Gleisbereich unterwegs, als er von einem Regionalzug erfasst wurde.
Turn-WM: Bretschneider am Reck ausgeschieden - Schäfer-Betz einzige Finalistin
Solo für Pauline Schäfer-Betz: Die Ex-Weltmeisterin ist am Sonntag am Schwebebalken bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften im japanischen Kitakyushu die letzte deutsche Medaillenhoffnung. Denn der bereits am Dienstag qualifizierten Chemnitzerin konnte ihr Lebensgefährte Andreas Bretschneider 24 Stunden später nicht folgen.
Coronatest-Betrüger sollen in Berlin knapp 3,2 Millionen Euro ergaunert haben
Mit vorgetäuschten Coronatests sollen Betrüger in Berlin knapp 3,2 Millionen Euro ergaunert haben. Bei den Beschuldigten rückten daher am Mittwoch Ermittler zu Hausdurchsuchungen an, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt erklärten. Zugleich wurden bei den Verdächtigen im Rahmen eines sogenannten Vermögensarrests erhebliche Werte beschlagnahmt, darunter befanden sich mehrere Grundstücke.
Brasilianische Senatoren fordern Klage gegen Bolsonaro wegen Corona-Politik
Der brasilianische Senat empfiehlt ein gerichtliches Vorgehen gegen Staatschef Jair Bolsonaro wegen dessen Corona-Politik. Ein am Mittwoch vorgelegter Untersuchungsbericht zu Verfehlungen des Präsidenten und seiner Regierung im Corona-Krisenmanagement nennt mindestens zehn mögliche Anklagepunkte, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Frankfurt darf vor vollen Rängen gegen Leipzig spielen
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt darf das kommende Heimspiel gegen RB Leipzig wieder in einem vollen Stadion austragen. Das teilte die Stadt Frankfurt am Mittwoch mit. Nach Zustimmung des Gesundheitsamtes ist bei der Partie am 30. Oktober somit eine Auslastung von maximal 51.500 Fans möglich.
Putin ruft wegen Corona-Lage einwöchige arbeitsfreie Zeit aus
Angesichts eines neuen Höchststands bei der Zahl der täglichen Corona-Toten in Russland hat Staatschef Wladimir Putin einwöchige landesweite Ferien ausgerufen. Bei einem am Mittwoch im Fernsehen übertragenen Treffen mit Behördenvertretern sagte Putin, er unterstütze den Vorschlag der Regierung, "arbeitsfreie Tage" vom 30. Oktober bis zum 7. November zu erklären. In Russland starben zuletzt mehr als tausend Menschen am Tag im Zusammenhang mit Covid-19.
Putin ruft wegen Corona-Pandemie einwöchige arbeitsfreie Zeit aus
Angesichts eines neuen Höchststands der täglichen Corona-Toten in Russland hat Staatschef Wladimir Putin einwöchige landesweite Ferien ausgerufen. Bei einem am Mittwoch im Fernsehen übertragenen Treffen mit Behördenvertretern sagte der Kreml-Chef, er unterstütze den Vorschlag der Regierung, "arbeitsfreie Tage vom 30. Oktober bis zum 7. November im ganzen Land zu erklären". In dieser Zeit haben die Schüler in Russland ohnehin Ferien.
Junge stibitzt dem Papst bei Generalaudienz die Kappe
Bei einer Generalaudienz von Papst Franziskus hat sich ein Junge die Kopfbedeckung des Heiligen Vaters geschnappt. Das etwa zehnjährige Kind, das offenbar lernbehindert ist, tauchte am Mittwoch plötzlich neben Franziskus auf. Der Junge griff nach dem Pileolus des Papstes, ergriff danach die Hände von Franziskus und setzte sich dann zu seiner Rechten auf einen Stuhl, von dem ein Kardinal für den Jungen aufgestanden war.
Facebook in Großbritannien im Zusammenhang mit Übernahme von Giphy verurteilt
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat den US-Konzern Facebook im Zusammenhang mit der Übernahme des Startups Giphy zu einer Strafe von 50,5 Millionen Pfund (rund 60 Millionen Euro) verurteilt. Das Unternehmen habe es "bewusst" vermieden, sich an eine Anordnung der Behörde zu halten und angeforderte Informationen zu übermitteln, teilte die CMA am Mittwoch mit. Giphy bietet Sticker und kurze Filmchen (GIFs) zur Bebilderung und Kommentierung von Mitteilungen an.
ADAC prognostiziert für Wochenende volle Straßen wegen Herbstferienzeit
Zum Höhepunkt des Herbsturlauberverkehrs müssen sich Autofahrer am Wochenende auf volle Straßen und zahlreiche Baustellen einstellen. Trotz regen Verkehrs durch Urlauber und Tagesausflügler dürfte das Staugeschehen jedoch nicht die Dimensionen des Sommers erreichen, erklärte der Automobilklub ADAC am Mittwoch in München. In Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen enden die zweiwöchigen Herbstferien. Für die Schüler in Bremen, Niedersachsen, Sachsen und dem Saarland beginnt die zweite Ferienwoche.
"Männerfußball kann nicht alles abgreifen": Lahm kritisiert WM-Pläne
Der frühere Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm kann der Idee von einer Weltmeisterschaft alle zwei Jahre nichts abgewinnen. "Ich habe schon gesagt, dass ich den aktuellen Rhythmus als den richtigen Rhythmus empfinde", sagte der OK-Chef der Heim-EM 2024 bei einem Besuch der Eliteschule des Fußballs in Hamburg.
Erhebung: Die meisten Verspätungen gibt es am Flughafen in Brüssel
Wer demnächst vom Flughafen in Brüssel aus in den Urlaub fliegen möchte, sollte sich laut der Fluggastrechteorganisation Airhelp auf eine verspätete Abreise einstellen. Rund 28 Prozent der Passagiere in Brüssel waren in diesem Jahr bereits von Flugausfällen oder Verspätungen betroffen, wie das Portal am Mittwoch erklärte. Demnach hatten in diesem Jahr europaweit bereits rund 20 Millionen Passagiere Probleme mit ihren Flügen.
Bundesbank-Präsident Weidmann gibt Posten vorzeitig zum Jahresende ab
Er gilt als Gegner einer zu expansiven Geldpolitik und warnt vor hohen Inflationsraten - nun verlässt Bundesbank-Präsident Jens Weidmann vorzeitig den Chefposten bei der deutschen Zentralbank. Er gehe zum Jahresende "aus persönlichen Gründen", zitierte die Bundesbank den promovierten Volkswirt am Mittwoch. Weidmann hatte das Zepter bei der Bundesbank 2011 übernommen, eigentlich wäre sein Mandat bis 2027 gelaufen. Bei den Beschäftigten der Institution verabschiedete sich Weidmann mit warnenden Worten.
UEFA untersucht Pyro-Vorfälle bei BVB-Pleite in Amsterdam
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat Ermittlungen zu den Pyro-Vorfällen beim Champions-League-Spiel zwischen Ajax Amsterdam und Borussia Dortmund (4:0) aufgenommen. Das bestätigte die UEFA am Mittwoch auf SID-Anfrage, eine Entscheidung werde "zu gegebener Zeit" bekannt gegeben.
Brasiliens Senat stellt Bericht zu Verfehlungen Bolsonaros in Corona-Pandemie vor
Der brasilianische Senat legt am Mittwoch seinen Untersuchungsbericht zu strafrechtlichen Vergehen von Präsident Jair Bolsonaro im Zusammenhang mit dem Corona-Krisenmanagement seiner Regierung vor. Nach sechsmonatigen Beratungen wird der zuständige Ausschuss nach Angaben von Senator Renan Calheiros schwere Anschuldigungen gegen den rechtsradikalen Staatschef erheben, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit und "Scharlatanerie".
Putin nimmt nicht an Weltklimakonferenz in Glasgow teil
Russlands Präsident Wladimir Putin wird nicht an der Weltklimakonferenz COP26 in Schottland teilnehmen. "Leider wird Putin nicht nach Glasgow fliegen", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch vor Journalisten. Der Klimawandel sei dennoch "eine der wichtigsten Prioritäten unserer Außenpolitik".
Erholung wider Willen - Queen legt auf Anraten ihrer Ärzte mehrtägige Pause ein
Auf Anraten ihrer Ärzte hat die britische Königin Elizabeth II. mit einem gewissen Widerwillen zugestimmt, sich ein paar Tage lang zu schonen und vorerst auf ihre Reise nach Nordirland zu verzichten. Die 95-jährige Monarchin habe "widerstrebend den medizinischen Rat akzeptiert, sich die nächsten paar Tage auszuruhen", teilte der Buckingham-Palast am Mittwoch mit. Die Queen sei dennoch in "guter Stimmung", wenn auch "enttäuscht" über die Absage ihres Nordirland-Besuchs.
Proteste gegen als Transgender-feindlich kritisierte Netflix-Show in den USA
Der Streamingdienst Netflix sieht sich wegen einer als Transgender-feindlich kritisierten Show des US-Komikers Dave Chappelle mit Protesten konfrontiert. Für Mittwoch wurde zu einer Kundgebung von Mitarbeitern am Netflix-Sitz in Los Angeles aufgerufen, nachdem Chappelles Äußerungen über Transgender in den vergangenen Tagen immer höhere Wellen geschlagen hatten.
Anklage wegen Betrugs mit Coronatests mit Millionenschaden in Bochum erhoben
Wegen des Verdachts des Abrechnungsbetrugs bei Coronatests mit einem Schaden in Millionenhöhe hat die Staatsanwaltschaft Bochum Anklage gegen zwei Männer erhoben. Einer von ihnen soll als faktischer Geschäftsführer einer Betreiberfirma von Testzentren ein Vielfaches der tatsächlich stattgefundenen Schnelltests abgerechnet haben, wie das Landgericht Bochum am Mittwoch mitteilte. Dadurch soll er einen Gesamtschaden in Höhe von 25,1 Millionen Euro verursacht haben.
4. Coronavirus-Welle? Sieben-Tage-Inzidenz ist bei 80,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 80,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 17.015 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 75,1 gelegen, vor einer Woche hatte sie 65,4 betragen. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg um 92 Fälle auf 94.808. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen seit Pandemiebeginn liegt laut RKI bei 4.401.631, die Zahl der Genesenen bei rund 4.174.400. (F. Schulze--BTZ)
Ampel-Koalitionsgespräche starten am Donnerstag
Die Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP zur Bildung einer gemeinsamen Regierung beginnen am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr. Kurz vorher wollen sich SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner und FDP-Generalsekretär Volker Wissing noch einmal vor der Presse äußern, wie die Parteien am Mittwoch mitteilten. Demnach treffen sich die jeweiligen Hauptverhandlungsgruppen und die Vorsitzenden der zahlreichen thematisch aufgeteilten Arbeitsgruppen. Geplant ist bislang, in 22 Arbeitsgruppen über die Bildung einer Ampel-Koalition zu verhandeln. Die Spitzen von SPD, Grünen und FDP hatten sich am Freitag auf ein Ergebnispapier zu ihren Sondierungen verständigt. Anschließend stimmten die zuständigen Gremium der drei Parteien der Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen zu. (N. Lebedew--BTZ)