Letzte Nachrichten
Paris: Zverev-Konkurrent Tsitsipas muss verletzt aufgeben
Für French-Open-Finalist Stefanos Tsitsipas ist das ATP-Masters in Paris verletzungsbedingt bereits beendet. Der Tennis-Profi aus Griechenland musste sein Zweitrunden-Match gegen Alexei Popyrin (Australien) beim Stand von 4:2 im ersten Satz wegen Armproblemen aufgeben. "Ich habe in meinem Leben noch kein einziges Mal aufgegeben, aber heute musste es sein", sagte die Nummer drei der Welt.
Israels Parlament verabschiedet erstmals seit drei Jahren wieder einen Haushalt
Das israelische Parlament hat am Donnerstag erstmals seit drei Jahren wieder einen Haushalt verabschiedet. Nach stundenlangen Beratungen gab die Knesset am frühen Morgen grünes Licht für den Haushalt für das laufende Jahr. Ministerpräsident Naftali Bennett schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter von einem "Festtag" für das Land. Später am Donnerstag sollten die Beratungen für den Haushalt für 2022 aufgenommen werden.
NBA: Schröder gewinnt deutsches Duell gegen Wagner
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat mit seinen Boston Celtics in der NBA das deutsche Duell gegen Franz Wagner gewonnen. Schröder steuerte zwar nur acht Punkte bei, dennoch gewannen die Celtics dank einer starken Verteidigung souverän mit 92:79 bei den Orlando Magic. Rookie Franz Wagner fand nach seiner Gala-Vorstellung zuletzt nicht zu seinem Spiel und schaffte nur neun Punkte, sein Bruder Moritz kam auf drei Zähler.
Rotsünder Hummels frustriert: "Ein Griff ins Klo"
Nach Ansicht der TV-Bilder war Mats Hummels noch frustrierter als vorher. Die überzogene Rote Karte gegen den Abwehrchef von Borussia Dortmund kippte das so wichtige Champions-League-Spiel gegen Ajax Amsterdam (1:3) - und es bringt dem Anker in der BVB-Verteidigung eine Zwangspause zur Unzeit.
NHL: Nächste Gala-Vorstellung von Draisaitl
Mit einer weiteren Gala-Vorstellung hat Starspieler Leon Draisaitl die Edmonton Oilers zum nächsten Erfolg in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL geführt. Beim 5:2 gegen die Nashville Predators glänzte Deutschlands Sportler des Jahres mit zwei Treffern sowie einer Vorlage und eroberte mit nun 20 Punkten die Führung in der Scorerliste. Sein kongenialer Sturmpartner Connor McDavid bereitete zwei Tore vor und folgt auf Rang zwei (19).
Neumann sehnt sich nach Gleichberechtigung
ZDF-Sportreporterin Claudia Neumann sehnt sich nach Gleichberechtigung in der Fußball-Berichterstattung. "Wir wollen keine Exoten mehr sein", sagte die 57-Jährige im Interview mit dem journalist: "Es muss selbstverständlich werden, dass ein EM-Finale genauso von einer Frau kommentiert werden kann, wenn sie qualifiziert ist und die Kriterien des Leistungsprinzips nicht ausgehebelt werden. Solange wir das als Exotik begreifen, bekommt das Thema eine Aufmerksamkeit, die es gar nicht verdient."
Kurz nach Comeback: NHL-Star Crosby mit Corona infiziert
Drei Tage nach seinem Comeback in der Eishockey-Profiliga NHL ist Superstar Sidney Crosby von den Pittsburgh Penguins positiv auf Corona getestet worden. Damit muss der 34-jährige nach nur einem Saisonspiel eine erneute Zwangspause einlegen.
McConaughey: "Fußball wird ein amerikanischer Sport"
Hollywood-Star Matthew McConaughey sieht das runde Leder in den USA ungebremst auf dem Vormarsch. "Fußball wird ein amerikanischer Sport", sagte der Oscar-Preisträger und Miteigentümer des Austin FC aus der Major League Soccer (MLS) der Nachrichtenagentur AFP.
Mutmaßlicher Entführer der kleinen Cleo handelte wohl allein
Der mutmaßliche Entführer der in Australien vermissten Cleo Smith hat nach Ansicht der Ermittler vermutlich allein gehandelt. Der 36-jährige Verdächtige werde voraussichtlich am Donnerstag offiziell angeklagt, sagte der leitende Ermittler Rod Wilde. Welche Anschuldigungen gegen den Mann erhoben werden, teilte der Ermittler nicht mit.
New York will Recht auf saubere Umwelt in Verfassung aufnehmen
Die Verfassung des US-Bundesstaats New York soll um das Recht der Bürger auf saubere Luft, sauberes Wasser und eine gesundheitsfördernde Umwelt erweitert werden. Ingesamt 60,8 Prozent der Wähler sprachen sich am Dienstag bei einem Referendum für eine entsprechende Änderung aus. Nur 27 Prozent stimmten dagegen - die Wahlbeteiligung war mit 3,1 Millionen von insgesamt 12,3 Millionen Wahlberechtigten allerdings niedrig.
Lauterbach hält Corona-Kontrollen vieler deutscher Gastronomen für zu "läppisch"
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die Corona-Kontrollen vieler Gastronomen und Veranstalter in Deutschland für zu "läppisch". In vielen Restaurants in Deutschland werde nur unzureichend überprüft, ob Gäste geimpft seien oder einen aktuellen Schnelltest vorweisen könnten, sagte Lauterbach am Mittwoch im "Spiegel"-Spitzengespräch. Um der vierten Welle zu begegnen, halte er weitere Einschränkungen schon bald für unabdingbar.
Studie: Fachkräftemangel fällt stärker aus als erwartet
Der Fachkräftemangel in deutschen Unternehmen fällt laut einer aktuellen Umfrage der Bertelsmann Stiftung noch stärker aus als im vergangenen Jahr erwartet. 66 Prozent der befragten Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Unternehmen gaben an, dass in ihrem Betrieb aktuell ein Fachkräftemangel bestehe, wie die Bertelsmann Stiftung am Donnerstag mitteilte. Ende 2020 hatten 54 Prozent der Befragten mit einem Fachkräftemangel im Jahr 2021 gerechnet.
Hausärzte pochen auf Priorisierung Älterer bei Booster-Impfungen
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, will besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen bei den Auffrischungsimpfungen vorziehen. "Ich wundere mich darüber, wie viel Aufmerksamkeit die Booster-Debatte aktuell erfährt, wo die größere Herausforderung doch eindeutig beim ungeimpften Bevölkerungsanteil liegt", sagte Weigeldt der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).
RKI meldet Anstieg der Corona-Inzidenz
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist nach einem leichten Rückgang wieder angestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstagmorgen eine Inzidenz von 154,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 146,6 gelegen.
Polizei in Paris nimmt Motorrad-Bande aus Neapel in Gewahrsam
Justizministerin fordert besseren Schutz für Betroffene von rechtsextremer Gewalt
Die geschäftsführende Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat anlässlich des zehnten Jahrestages der Selbstenttarnung des NSU einen besseren Schutz für Betroffene von rechtsextremistischer und rassistischer Gewalt gefordert. "Rechtsextremismus ist die größte Bedrohung für unsere freiheitliche Demokratie", sagte Lambrecht den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Donnerstagsausgaben).
Demokratischer Gouverneur von New Jersey mit knappem Vorsprung wiedergewählt
Der demokratische Gouverneur von New Jersey ist mit einem knappen Vorsprung wiedergewählt worden. Nach der Auszählung von rund 90 Prozent der Stimmen lag Phil Murphy in dem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen seinen republikanischen Widersacher Jack Ciattarelli mit nur 50,1 Prozent in Führung, wie US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) berichteten. Es handle sich um einen Vorsprung von gerade einmal 20.000 Stimmen.
Patriarch Bartholomäus I. unterzieht sich Herz-Operation
Das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche hat sich in New York einen Stent einsetzen lassen. Der 81-jährige Patriarch Bartholomäus I. unterzog sich am Mittwoch erfolgreich einer Operation am Herzen, wie die griechisch-orthodoxe Erzdiözese mitteilte. Der Patriarch habe sich zuvor bei seinem Besuch in den USA unwohl gefühlt.
IStGH will mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Venezuela untersuchen
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) will untersuchen, ob bei der Unterdrückung der Proteste gegen die Regierung Venezuelas im Jahr 2017 Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden sind. Das teilten der Chefankläger des in Den Haag ansässigen Tribunals, Karim Khan und Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro am Mittwoch mit. Die beiden unterzeichneten eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei den Ermittlungen.
Bericht: Weltweite CO2-Emissionen 2021 wieder annähernd auf Vorkrisenniveau
Die für den Klimawandel hauptverantwortlichen weltweiten CO2-Emissionen werden in diesem Jahr wieder annähernd das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreichen. Das geht aus dem Klimabericht des Forschungsprojekts Global Carbon Projekt 2021 hervor, der am Donnerstag anlässlich der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow veröffentlicht wird. China, das sich schneller von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erholte als der Rest der Welt, war demnach 2020 für 31 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich.
Bericht: China 2020 für 31 Prozent weltweiter CO2-Emissionen verantwortlich
China ist im vergangenen Jahr für 31 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich gewesen. Das geht aus dem Klimabericht des Forschungsprojekts Global Carbon Projekt 2021 hervor, der am Donnerstag anlässlich der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow veröffentlicht wurde. Dieser hohe Anstieg der CO2-Emissionen könne darauf zurückzuführen sein, dass die chinesische Wirtschaft sich früher von der Corona-Krise erholt habe als der Rest der Welt, erklärten die Autoren des Global Carbon Projekt. Verantwortlich für die höheren CO2-Emissionen seien die Energiebranche und die Industrie.
Europäischer Steuerzahlerbund kritisiert EU-Kommissionspräsidentin für 19-Minuten-Flug
Der Generalsekretär des Europäischen Steuerzahlerbundes, Michael Jäger, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) für einen 19-minütigen Flug im Privatjet kritisiert. Von der Leyen war im Juni auf diesem Weg von Wien ins nahe gelegene Bratislava gereist. Jäger bezeichnete den Kurzstreckenflug im Gespräch mit "Bild" (Donnerstagsausgabe) als "ökologische Sünde". "Er kostete viel Steuergeld, viel Zeit für die Wege von und zu den Flughäfen und vor allem: viel Glaubwürdigkeit."
Beteiligte an "Koffer-Mord" auf Bali in den USA festgenommen
Eine US-Bürgerin, die als schwangere Jugendliche wegen Beihilfe zum Mord an ihrer Mutter verurteilt worden war, ist nach ihrer Rückkehr aus Indonesien in den USA festgenommen worden. Wie das US-Justizministerium am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, wurde die 26-jährige Heather Mack bei ihrer Ankunft am Flughafen von Chicago in Gewahrsam genommen. Zuvor war sie nach sechs Jahren Haft vorzeitig aus einem Gefängnis auf der Ferieninsel Bali freigekommen.
Bericht: Pfizer-Subunternehmen soll bei klinischen Studien mit Impfstoff geschlampt haben
Gegen ein mit klinischen Studien zum Corona-Impfstoff beauftragtes Subunternehmen von Pfizer sind schwere Vorwürfe laut geworden. Wie das renommierte Fachjournal British Medial Journal (BMJ) am Mittwoch unter Berufung auf eine Ex-Mitarbeiterin des Unternehmens Ventavia berichtete, soll die Firma aus dem US-Bundesstaat Texas bei Studien zum Vakzin von Biontech/Pfizer Daten gefälscht und bei der Nachverfolgung von Nebenwirkungen geschlampt haben.
Achtelfinal-Traum geplatzt: Punkt gegen Paris reicht Leipzig nicht
Großer Kampf, doch das Wunder blieb aus: RB Leipzig hat dem Starensemble von Paris St. Germain ein Unentschieden abgetrotzt, der Achtelfinaleinzug in der Champions League ist dennoch vorzeitig außer Reichweite. Das Team von Jesse Marsch kam nach einer beherzten Vorstellung gegen PSG zu einem 2:2 (1:2), mehr als ein Überwintern in der Europa League ist aber nicht mehr drin.
Trotz Leidenschaft in Unterzahl: BVB verliert gegen Ajax
Beeindruckender Kampf, bitteres Ende: Borussia Dortmund ist die erhoffte Revanche für eine historische Schmach gegen Ajax Amsterdam in Unterzahl misslungen. Nach einer überzogenen Roten Karte für Mats Hummels verlor der leidenschaftliche BVB das Rückspiel gegen den niederländischen Rekordmeister am Mittwoch unglücklich 1:3 (1:0). Am 24. November müssen die Dortmunder somit in ein "Endspiel" bei Sporting Lissabon um den Achtelfinaleinzug in der Champions League.
Biden ruft Demokraten nach Wahlschlappe zu Umsetzung seiner Reformagenda auf
US-Präsident Joe Biden hat seine Demokraten nach der schmerzhaften Niederlage bei der Gouverneurswahl im Bundesstaat Virginia aufgerufen, seine billionenschweren Investitionspakete durch den Kongress zu bringen. "Die Menschen wollen, dass wir Dinge bewegen", sagte Biden am Mittwoch im Weißen Haus. "Deswegen dränge ich die Demokratische Partei weiter sehr hart, voranzuschreiten und mein Infrastrukturgesetz und mein Build-Back-Better-Gesetz zu verabschieden."
Südafrikanischer Autor Damon Galgut mit Booker-Literaturpreis ausgezeichnet
Der renommierte britische Booker-Literaturpreis geht in diesem Jahr an den südafrikanischen Dramatiker und Schriftsteller Damon Galgut für seinen Roman "The Promise". "Ich bin wirklich zutiefst und in aller Bescheidenheit dankbar dafür", sagte der 57-Jährige bei der Preisverleihung in London am Mittwoch. Der Roman, der sich über die späte Apartheid-Ära Südafrikas bis zur Präsidentschaft Jacob Zumas erstreckt, zeichnet den zunehmenden Zerfall einer weißen Familie auf einer Farm außerhalb von Pretoria nach.
Anwalt von US-Waffenmeisterin spricht von "Sabotage" vor Baldwin-Schuss
Nach dem tödlichen Schuss von Hollywood-Schauspieler Alec Baldwin auf eine Kamerafrau hat ein Anwalt der Waffenmeisterin des Filmsets mögliche "Sabotage" ins Spiel gebracht. Hannah Gutierrez-Reed habe die Requisitenwaffe mit Kugeln aus einer Schachtel für Patronen-Attrappen geladen, sagte ihr Anwalt Jason Bowles am Mittwoch dem Sender NBC. "Die Person, die die scharfe Patrone in die Schachtel für Patronen-Attrappen gelegt hat, musste die Absicht haben, dieses Filmset zu sabotieren."
Uffizien in Florenz würdigen Opfer von Säureangriffen mit Ausstellung
Mit einer ungewöhnlichen Ausstellung gedenken die Uffizien in Florenz der Opfer von Gewalt gegen Frauen: Die weltberühmte Kunstsammlung präsentiert bis zum 19. Dezember Porträts und Skulpturen von Frauen, die durch Säureangriffe eifersüchtiger Männer für immer entstellt wurden.
Deutsche UN-Blauhelme in Mali von Regierungstruppen beschossen
Soldaten der malischen Armee haben in der Nähe des deutschen Militärlagers Camp Castor in der Stadt Gao auf deutsche UN-Blauhelme geschossen. Der Beschuss habe sich am Dienstagabend ereignet, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam am Mittwoch. Verletzte habe es nicht gegeben. Die Hintergründe des Zwischenfalls waren zunächst unklar. Dem Sprecher zufolge wurde eine Untersuchung eingeleitet.
USA stufen Drohnenangriff in Kabul nicht als Verstoß gegen Kriegsrecht ein
Das US-Verteidigungsministerium stuft den Drohnenangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul Ende August mit zehn getöteten Zivilisten nicht als Verstoß gegen das Kriegsrecht ein. Das Pentagon erklärte am Mittwoch, eine Untersuchung des Generalinspekteurs der US-Luftwaffe sei zu dem Schluss gekommen, dass es "keine Verletzung des Rechts einschließlich des Kriegsrechts" gegeben habe. Vielmehr hätten "Ausführungsfehler" in Verbindung mit Problemen bei der Kommunikation zum "bedauerlichen" Tod von Zivilisten geführt.