Letzte Nachrichten
Eltern von 15-Jährigem nach tödlicher Attacke an US-Schule festgenommen
Vier Tage nach der Schusswaffenattacke mit vier Toten an einer Schule im US-Bundesstaat Michigan sind die Eltern des 15-jährigen Angreifers nach ihrer Flucht festgenommen worden. Die Polizei fand James und Jennifer Crumbley in einem Industriegebäude in Detroit, wie ein Polizeisprecher dem Sender CNN am frühen Samstagmorgen sagte. Den Eltern wird von der Staatsanwaltschaft fahrlässige Tötung in vier Fällen vorgeworfen.
Frankreich fliegt fast 260 Afghanen aus Kabul aus
Frankreich hat am Freitag fast 260 Afghanen aus Kabul ausgeflogen. An Bord der Chartermaschine nach Doha waren 258 Afghanen, die wegen ihrer Arbeit, insbesondere als Journalisten oder als ehemalige Ortskräfte der französischen Armee, in ihrem Heimatland in Gefahr waren, wie das Außenministerium in Paris mitteilte. Mit derselben Maschine wurden den Angaben zufolge auch elf Franzosen und rund 60 Niederländer aus Afghanistan ausgeflogen.
Gambia wählt neuen Präsidenten
Zum ersten Mal seit dem Sturz des langjährigen Präsidenten Yahya Jammeh haben die Menschen im westafrikanischen Gambia am Samstag einen neuen Präsidenten gewählt. Jammehs Nachfolger Adama Barrow tritt für eine weitere fünfjährige Amtszeit an, es gibt fünf Gegenkandidaten. Die Abstimmung gilt als wichtiger Test für den Übergang zur Demokratie im kleinsten Land auf dem afrikanischen Festland.
Walter-Borjans verteidigt späte Bekanntgabe von SPD-Kabinettsmitgliedern
Der scheidende SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat die späte Bekanntgabe der Ministerinnen und Minister der SPD für die geplante Ampel-Regierung verteidigt. "Wir gehen Schritt für Schritt vor", sagte Walter-Borjans am Samstag im Deutschlandfunk. Es sei richtig, sich erst auf die Festlegung der Inhalte zu konzentrieren.
Demonstranten ziehen mit Fackeln vor Wohnhaus von Sachsens Gesundheitsministerin
Im sächsischen Grimma sind mehrere Dutzend mit Fackeln ausgestattete Demonstranten aus Protest gegen die Corona-Politik vor das Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) gezogen. Wie die sächsische Polizei mitteilte, handelte es sich um 30 Menschen, die am Freitagabend "laut rufend mit Trillerpfeifen, Fackeln und Plakaten" bei einem "unzulässigen Aufzug" angetroffen wurden. Demnach wurden 25 Identitäten aufgenommen.
Kombinierer greifen nach erstem Staffelsieg seit drei Jahren
Die deutschen Kombinierer haben ihren ersten Staffelsieg im Weltcup seit drei Jahren im Visier. Nach dem Springen in Lillehammer führt das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) um Senkrechtstarter Terence Weber vor Norwegen und geht mit 21 Sekunden in den abschließenden Langlauf ab 13.40 Uhr. Dritter ist Österreich (+0:55 Minuten). Zuletzt hatte eine DSV-Auswahl am 25. November 2018 in Ruka triumphiert.
UN-Generalsekretär ruft Sudan zur Einhaltung von Meinungs- und Pressefreiheit auf
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Behörden im Sudan nach dem Militärputsch zur Einhaltung der Meinungs- und Pressefreiheit aufgerufen. "Inmitten eines zunehmend feindseligen Umfelds für Journalisten fordere ich die Behörden auf, die Rede- und Pressefreiheit zu respektieren", erklärte Guterres in einem Bericht, der am Freitag dem Sicherheitsrat vorgelegt wurde. Zudem forderte er die Freilassung "aller willkürlich Inhaftierten".
Ärztepräsident fordert Verkürzung der Booster-Pause auf fünf Monate
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat eine Verkürzung der Booster-Pause von sechs auf fünf Monate gefordert. Es spräche nichts gegen eine solche Verkürzung, "wenn denn wirklich genug Impfstoff zur Verfügung gestellt wird wie versprochen", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. "Das würde für deutlich mehr Tempo sorgen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer.
NBA: Hartenstein gewinnt im Stadtduell gegen die Lakers
Der deutsche Basketballprofi Isaiah Hartenstein hat mit seinen Los Angeles Clippers einen Erfolg im Stadtduell bei den Los Angeles Lakers gefeiert. Beim 119:115 der Clippers steuerte der 23-Jährige elf Punkte bei. Für die Lakers, bei denen Superstar LeBron James auf 23 Punkte kam und die als Titelanwärter in die NBA-Saison gestartet waren, war es die bereits zwölfte Niederlage.
NHL: Draisaitls Treffer und Assist zu wenig für Edmonton
Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit seinen Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL eine überraschende Niederlage kassiert. Im Duell bei den Seattle Kraken um den deutschen Nationaltorhüter Philipp Grubauer unterlagen die Oilers 3:4 (1:2, 1:2, 1:0) und mussten die erste Pleite nach zuletzt drei Siegen hinnehmen.
Präsident Hainer vor Klassiker sicher: Bayern wird Meister
Präsident Herbert Hainer vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München glaubt fest an die erfolgreiche Titelverteidigung in der Bundesliga. "Ganz Deutschland wünscht sich einen spannenden Meisterkampf. Dortmund spielt in der Bundesliga sehr gut, hat insgesamt eine tolle Mannschaft", sagte er vor dem Klassiker beim Verfolger (18.30 Uhr/Sky) der Bild-Zeitung. Er sei aber "überzeugt: Wir haben so eine fantastische Mannschaft, dass wir den zehnten Meistertitel in Folge holen."
US-Bericht: Moskau plant im Konflikt mit Kiew Offensive mit 175.000 Soldaten
Im Konflikt mit der Ukraine plant Russland einem US-Medienbericht zufolge eine Offensive an mehreren Fronten mit bis zu 175.000 Soldaten bereits im kommenden Jahr. Wie die "Washington Post" am Freitag unter Berufung auf einen ranghohen Vertreter der US-Regierung berichtete, sollen Moskaus Pläne "umfangreiche Bewegungen von hundert Bataillonen taktischer Verbände mit schätzungsweise 175.000 Mann, zusammen mit Panzern, Artillerie und Ausrüstung" beinhalten.
Bericht: Länderchefs wollen deutlich verschärfte Gastronomie-Regelungen
Die Ampel-Koalition bereitet einem Medienbericht zufolge auf Wunsch mehrerer Ministerpräsidenten deutliche Verschärfungen der Corona-Regeln für die Gastronomie vor. Wie die "Bild" in ihrer Samstagsausgabe berichtete, soll bereits an einer neuen Öffnungsklausel für das Infektionsschutzgesetz gearbeitet werden. Diese ermögliche weitergehende Einschränkungen in der Verantwortung der Länder – bis hin zur umfassenden Schließung von Restaurants. Dazu werde das Infektionsschutzgesetz in der kommenden Woche geändert.
Mann fliegt mit geladener Schusswaffe von Barbados nach Miami
Die Behörden von Barbados untersuchen den Fall eines Mannes, der mit einer geladenen Schusswaffe von der Karibikinsel bis nach Miami geflogen ist. Wie der Sender NBC am Freitag (Ortszeit) berichtete, wurde erst am Flughafen im US-Bundesstaat Florida entdeckt, dass der Verdächtige eine mit fünf Kugel geladene Waffe auf dem Linienflug dabei hatte. Er wurde von den Sicherheitskräften festgenommen.
IMK-Chef rechnet mit Radikalisierung der Corona-Proteste
Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thomas Strobl (CDU), rechnet angesichts der geplanten Impfpflicht mit einer Radikalisierung der Corona-Proteste. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes sei davon auszugehen, dass "eine Impfpflicht die aggressive Haltung der Querdenker-Bewegung noch verstärkt", sagte der baden-württembergische Innenminister den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben).
Cookinseln verzeichnen ersten Corona-Fall seit Pandemiebeginn
Auf den Cookinseln ist der erste Corona-Fall seit Beginn der Pandemie festgestellt worden. Der kleine Inselstaat im Südpazifik meldete am Samstag eine Corona-Infektion bei einem zehnjährigen Jungen. Wie Regierungschef Mark Brown mitteilte, war das Kind vermutlich mit seiner Familie aus Neuseeland eingereist und befindet sich in Quarantäne.
Italiener will sich Impfausweis mit Arm aus Silikon erschleichen
Mit einem gefälschten Arm aus Silikon hat ein Mann in Italien versucht, sich einen Corona-Impfnachweis zu erschleichen. "Der Fall grenzt ans Lächerliche, wenn es sich dabei nicht um einen Akt von enormer Tragweite handeln würde", erklärte der Chef der Regionalregierung von Piemont, Alberto Cirio, am Freitag bei Facebook. Trotz des realistischen Hauttons des Gummi-Arms ließen sich die Mediziner nicht täuschen und der etwa 50-jährige Mann wurde angezeigt.
Bericht: Mutmaßlicher Supermarkt-Schütze von Colorado nicht stabil genug für Prozess
Der mutmaßliche Täter bei einem Schusswaffenangriff in einem Supermarkt im US-Bundesstaat Colorado ist Medienberichten zufolge nicht in der Lage, vor Gericht zu erscheinen. Wie die Zeitung "Denver Post" am Freitag (Ortszeit) berichtete, entschied die Oberste Richterin der Stadt Boulder, Ingrid Bakke, dass der 22-Jährige sich zunächst in psychologische Behandlung begeben müsse, bevor der Prozess gegen ihn fortgesetzt werden könne.
Entwicklungsminister ruft zum Kauf fairer Schokolade zu Nikolaus auf
Kurz vor dem Nikolaus-Tag hat der geschäftsführende Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die Konsumenten zum Kauf fair produzierter und gehandelter Schokolade aufgerufen. "Zum Nikolaus sollten wir ein Signal für faire Schokolade setzen – denn nur ein fairer Nikolaus ist ein guter Nikolaus", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstagsausgaben).
Italienischer Student in New York erstochen
In New York ist ein italienischer Student der Universität Columbia erstochen und ein weiterer mit einem Messer verletzt worden. Die Polizei teilte am Freitag mit, der 30-Jährige sei seinen schweren Verletzungen in der Bauchgegend erlegen. Ein 27-jähriger Italiener sei mit Verletzungen am Oberkörper ins Krankenhaus gebracht worden, sein Zustand sei jedoch stabil. Das italienische Außenministerium bestätigte beide Fälle.
Neun Sektenmitglieder in Panama nach Fund von Massengrab verurteilt
Neun Mitglieder einer Sekte sind von einem Gericht in Panama zu Haftstrafen von bis zu 50 Jahren verurteilt worden. Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag erklärte, wurden die Mitglieder für schuldig befunden, im vergangenen Jahr sechs Kinder und eine schwangere Frau getötet zu haben.
RB schlittert tiefer in Krise - Union jetzt Vierter
Mit Trainer Nummer drei noch tiefer in die Ergebniskrise: Durch die dritte Niederlage in Folge verliert RB Leipzig im Kampf um die Champions-League-Plätze weiter an Boden. Der ersatzgeschwächte Vizemeister musste sich im Freitagspiel bei Union Berlin nicht unverdient mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Leipzigs Rückstand auf die Eisernen, die in der Tabelle vorübergehend auf Platz vier kletterten, beträgt bereits fünf Punkte.
Davis Cup: Djokovic verpasst mit Serbien Finaleinzug
Tennis-Superstar Novak Djokovic hat mit Serbien das Finale beim Davis Cup verpasst. Der Weltranglistenerste verlor im Halbfinale in Madrid mit seinem Team gegen Kroatien 1:2. Im Finale trifft der Titelträger von 2005 und 2018 am Sonntag auf Deutschland oder Russland.
Zwei Nilpferde in belgischem Zoo positiv auf Corona getestet
Zwei Nilpferde in einem belgischen Zoo haben sich auf bislang unbekannte Weise mit dem Coronavirus infiziert. Das 14-jährige Nilpferd-Weibchen Imani und ihre 41 Jahre alte Mutter Hermien seien positiv getestet worden, teilte der Antwerpener Zoo am Freitag mit. Das Nilpferdhaus wurde daraufhin für die Öffentlichkeit geschlossen, ihre Pfleger müssen sich isolieren.
Rechte Parteien Europas planen in Warschau den Schulterschluss
In Warschau sind hochrangige Vertreter von rund 15 rechten Parteien verschiedener Länder Europas zu Beratungen über einen möglichen Schulterschluss im EU-Parlament zusammengekommen. Sie sei optimistisch, dass sich in den kommenden Monaten eine neue "politische Kraft" bilden werde, sagte die französische Rechtspopulistin und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen am Freitag bei ihrer Ankunft in der polnischen Hauptstadt. Ein Zusammenschluss der Rechten könnte "die zweite Kraft im Europäischen Parlament sein".
Traumeinstand für Werner in Bremen, Düsseldorf stoppt Darmstadt
Traumdebüt für Werder-Coach Ole Werner, Darmstadt verpasst die Tabellenspitze: Zum Auftakt des 16. Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga ist dem neuen Trainer des Bundesliga-Absteigers aus Bremen ein Einstand nach Maß gelungen. Die Hanseaten gewannen im ersten Spiel unter dem Ex-Kiel-Coach Werner gegen Erzgebirge Aue klar mit 4:0 (2:0).
Werner und Werder jubeln: 4:0-Premierensieg gegen Aue
Perfekte Premiere, begeistertes Publikum: Werder Bremens neuem Trainer Ole Werner ist beim Bundesliga-Absteiger ein Einstand nach Maß gelungen. Die Hanseaten kamen nach einer über weite Strecken überzeugenden Leistung zu einem auch in dieser Höhe verdienten 4:0 (2:0)-Sieg gegen Erzgebirge Aue und kletterten in der Zweitliga-Tabelle zumindest vom zehnten auf den neunten Platz.
Südafrika überschreitet durch Omikron Schwelle von drei Millionen Corona-Infektionen
In Südafrika schnellt die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus durch die Omikron-Variante weiter in die Höhe. Mit gut 16.000 neu registrierten Infektionen innerhalb von 24 Stunden überschritt das Land am Freitag die Schwelle von insgesamt drei Millionen bestätigten Corona-Fällen seit Beginn der Pandemie. Der derzeit rasante Anstieg geht auf die Verbreitung der in der vergangenen Woche entdeckten Omikron-Variante des Virus zurück.
Leipzig ohne Marsch und Beierlorzer - Kurth als Chef
Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) im Auswärtsspiel bei Union Berlin neben Cheftrainer Jesse Marsch auch auf dessen Assistenten Achim Beierlorzer verzichten. Als Chef auf der Bank sitzen wird stattdessen Co-Trainer Marco Kurth (43).
Biden gibt Corona-Entwarnung: "Es ist nur eine Erkältung"
US-Präsident Joe Biden hat Sorgen um seinen Gesundheitszustand als unbegründet zurückgewiesen. Seine heisere Stimme sei auf eine Erkältung zurückzuführen, die er sich durch den Kontakt mit seinem Enkel zugezogen habe, sagte Biden am Freitag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. "Es geht mir gut", betonte der 79-Jährige, nachdem er mit heiserer Stimme und einigen Hustenanfällen eine Rede zur Lage auf dem Arbeitsmarkt gehalten hatte.
Eltern von 15-Jährigem nach tödlicher Attacke an US-Schule angeklagt
Nach der Schusswaffenattacke mit vier Toten an einer Schule im US-Bundesstaat Michigan sind auch die Eltern des 15-jährigen Angreifers angeklagt worden. Die Justiz wirft James und Jennifer Crumbley fahrlässige Tötung in vier Fällen vor, wie Staatsanwältin Karen McDonald am Freitag sagte. Der Vater hatte die Tatwaffe, eine halbautomatische Pistole, vier Tage vor der Attacke gemeinsam mit seinem Sohn gekauft.
Rekordfund von zehn Millionen Dollar Drogengeld in Panama
Die Behörden in Panama haben nach eigenen Angaben die "zweifellos größte" Menge Drogengeld in der Geschichte des Landes beschlagnahmt. Bei einem Polizeieinsatz seien mehr als zehn Millionen Dollar (rund 8,9 Millionen Euro) Bargeld gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (Ortszeit) mit. Es wurde in drei Verstecken in einer Villa in der Provinz Colón im Norden des Landes entdeckt.