Letzte Nachrichten
Rumänien und Litauen neue Corona-Hochrisikogebiete
Bundesregierung und Robert-Koch-Institut (RKI) haben die EU-Staaten Rumänien und Litauen neu als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft. Gleiches gilt auch für Belarus und für El Salvador, wie das RKI am Freitag mitteilte. Dagegen wurde Mosambik von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen.
CSU-Präsidium "bereit zu Jamaika und schnellen Gesprächen"
Das CSU-Präsidium hat sich einmütig für schnelle Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition von Union, Grünen und FDP ausgesprochen. "Wir sind bereit zu Jamaika - das heißt, wir sind bereit zu schnellen Gesprächen, zu kompakten und sehr fokussierten Gesprächen", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Freitag nach einer Präsidiumssitzung in München. Es brauche nun "maximale Konzentration" auf das, was die Union erreichen wolle.
Regierungschefin des australischen Bundesstaates New South Wales tritt zurück
Die Regierungschefin des bevölkerungsreichsten australischen Bundesstaates New South Wales tritt wegen Korruptionsvorwürfen zurück. "Mein Rücktritt als Premierministerin könnte zu keinem schlechteren Zeitpunkt erfolgen, aber das liegt nicht in meiner Hand", sagte Gladys Berejiklian am Freitag in der Regionalhauptstadt Sydney mit Blick auf die Corona-Pandemie und den monatelangen Lockdown in der Millionenmetropole. Eine Anti-Korruptions-Behörde hatte zuvor Ermittlungen gegen Berejiklian eingeleitet.
US-Popstar Gloria Estefan macht sexuellen Missbrauch im Kindesalter öffentlich
Die US-Sängerin Gloria Estefan ist nach eigenen Angaben im Alter von neun Jahren von einem Verwandten sexuell missbraucht worden sei. In einer Folge ihrer Facebook-Serie "Red Table Talk: The Estefans" berichtete die Musikerin mit kubanischen Wurzeln am Donnerstag (Ortszeit) über das Trauma ihrer Kindheit. "93 Prozent aller missbrauchten Kinder kennen ihre Peiniger und vertrauen ihnen. Und ich weiß das, weil ich eines davon war", sagte die 64-Jährige.
Grüne und FDP zu neuem Sondierungsgespräch zusammengekommen
Grüne und FDP sind am Freitag in Berlin zu einem neuen Sondierungsgespräch zusammengekommen, um Chancen für eine gemeinsame Regierungsbeteiligung auszuloten. Nach dem ersten Treffen am Dienstagabend in kleiner Runde nehmen diesmal je zehn Vertreterinnen und Vertreter der beiden Parteien teil. Im Anschluss sind für etwa 13.00 Uhr Statements angekündigt.
Autodieb fährt Polizeimitarbeiter in Berlin an und verletzt ihn schwer
Ein mutmaßlicher Autodieb hat in Berlin auf seiner Flucht einen Polizeimitarbeiter angefahren und diesen schwer verletzt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bemerkte eine 32-Jährige am Donnerstagmittag, dass ihr auf dem Parkplatz eines Baumarkts im Stadtteil Moabit abgestellter Wagen gestohlen wurde. Mit einer im Auto verbauten Technik konnte sie ihr Fahrzeug jedoch orten und alarmierte die Polizei.
Bronze sicher: Tischtennis-Frauen erreichen EM-Halbfinale
Die deutschen Tischtennis-Frauen haben bei der Team-EM in Cluj-Napoca eine Medaille sicher. Die ersatzgeschwächte Auswahl zog durch einen mühelosen 3:0-Erfolg gegen Polen ins Halbfinale ein. Somit ist der Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Rumänien die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen.
Merz rechnet nach verlorener Wahl mit eigener Partei ab
Der CDU-Politiker Friedrich Merz rechnet nach der Niederlage bei der Bundestagswahl mit seiner Partei ab. "Die Union hat das thematische Arbeiten verlernt", auch sei die CDU "denkfaul geworden", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. Die frühere Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer verwies im MDR für die CDU auf die Option, jetzt "Haltung zu zeigen, und eine gute Opposition zu machen".
Beschäftigte von United Airlines lassen sich angesichts drohender Kündigung impfen
Wer sich nicht impfen lässt, muss gehen: Angesichts einer drohenden Kündigung entscheiden sich offenbar viele Beschäftigte der US-Fluggesellschaft United Airlines doch für eine Corona-Schutzimpfung. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, es werde weniger Angestellte entlassen als bisher angekündigt - die Zahl sinke von 593 auf 320.
Bogenschießen: Unruh gewinnt Weltcupfinale
Rio-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh (Berlin) hat das Weltcupfinale der Bogenschützen in Yankton gewonnen. Die 33-Jährige setzte sich im Duell um Gold im Stechen gegen die Russin Jelena Osipowa durch und triumphierte als erste Deutsche beim Abschluss der besten Schützinnen der Saison. Michelle Kroppen (Jena) machte als Dritte das starke Gesamtergebnis für den Deutschen Schützenbund (DSB) perfekt.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt massiv auf 64,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 64,3 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 10.118 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 73 weitere Todesfälle registriert. Insgesamt starben damit in Deutschland seit Beginn der Pandemie 93.711 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Pandemiebeginn liegt laut RKI bei 4.237.619, die Zahl der Genesenen bei 4.010.100. (D. Wassiljew--BTZ)
Bartsch warnt Linke vor Rückfall in alte Grabenkämpfe
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat seine Partei nach der schweren Niederlage bei der Bundestagswahl vor einem Rückfall in alte Grabenkämpfe gewarnt. "Wer diesen Weckruf nicht gehört hat, hat nichts in Verantwortung zu suchen", sagte Bartsch der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" (Freitagsausgaben). "Wir haben von den Wählern einen deutlichen Hinweis bekommen, dass Streit nicht gewollt ist."
Sondierungsgespräche nach Abgeordnetenhauswahl in Berlin gestartet
Knapp eine Woche nach der Neuwahl des Berliner Abgeordnetenhauses haben am Freitag die Sondierungsgespräche begonnen. Die SPD traf sich am Morgen mit den Grünen, wie die Sozialdemokraten mitteilten. Für den Nachmittag ist ein Gespräch von SPD und Linkspartei geplant. SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey kündigte nach dem Sieg ihrer Partei bei der Wahl am vergangenen Sonntag an, zuerst mit den beiden bisherigen Koalitionspartnern zu sprechen.
"Politbarometer": Zustimmung zu Ampel-Koalition größer
Eine breite Mehrheit der Deutschen gibt einer Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP den Vorzug vor einem Jamaika-Bündnis unter Führung der Union. Im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" sprachen sich 59 Prozent für die Ampel-Koalition aus, nur 24 Prozent dagegen für ein Jamaika-Bündnis von CDU/CSU, Grünen und FDP. Eine Fortsetzung der großen Koalition, diesmal unter Führung der SPD, wünschen sich demnach nur 22 Prozent. Umgekehrt befürworten 63 Prozent der Befragten einen Rücktritt Laschets auch vom CDU-Parteivorsitz. Dies wollen der Umfrage zufolge auch 62 Prozent der Unionsanhänger. Von ihnen machen auch 65 Prozent Laschet für die Wahlniederlage der CDU/CSU verantwortlich. Würde am nächsten Sonntag erneut eine Bundestagswahl stattfinden, könnte die SPD sich laut "Politbarometer" weiter auf 28 Prozent (Wahlergebnis: 25,7 Prozent) verbessern. Die CDU/CSU würde nur noch 20 Prozent erreichen (24,1 Prozent), die Grünen würden mit 16 Prozent besser abschneiden als bei der Bundestagswahl (14,8 Prozent), ebenso die FDP mit 13 Prozent (11,5 Prozent). Für AfD (zehn Prozent) und Linke (fünf Prozent) würde es etwa bei ihrem Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag bleiben. In der Rangfolge der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker liegt weiterhin die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem Zustimmungswert von 2,3 vorn (zuvor 2,2). Auf Platz zwei folgt nun Scholz, der sich deutlich auf 2,2 verbessern kann (1,6). Ebenfalls zulegen kann Grünen-Chef Robert Habeck mit 1,6 (1,2). Danach folgen CSU-Chef Markus Söder mit 1,1 (1,2), FDP-Chef Christian Lindner mit 1,0 (0,4) und Grünen-Chefin Annalena Baerbock mit 0,4 (0.1). Schlusslicht ist Laschet mit minus 1,2 (minus 0,4). (U.Beriyev--DTZ)
Paris: Frankreich will seine Energiepreise bis zum April deckeln
Frankreich will die Preise für Strom und Gas bis April deckeln. "Es wird keine weitere Erhöhung des Gaspreises mehr geben", kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend auf dem Sender TF1 an. Der Gaspreis ist seit Januar um 57 Prozent angestiegen. Die Anbieter, die das Gas unter dem Einkaufspreis abgeben müssten, bekämen staatliche Hilfen, versicherte Castex.
Verletzte bei Explosion von E-Roller-Akku in Rheinland-Pfalz
Bei der Explosion eines E-Roller-Akkus sind in einem Mehrfamilienhaus in Eisenberg in Rheinland-Pfalz drei Menschen verletzt worden. Eine Frau schwebte in Lebensgefahr, wie die Polizei nach dem Unglück vom Donnerstagabend in Kirchheimbolanden mitteilte. Der Akku war demnach in einer Wohnung gelagert.
Georgien: Ex-Präsident Saakaschwili verkündet seine Rückkehr
Der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili ist nach eigenen Angaben aus dem Exil in sein Heimatland zurückgekehrt. "Ich habe mein Leben und meine Freiheit riskiert, um zurückzukommen", sagte er am Freitag in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. Dem früheren Staatschef, der 2013 aus der Kaukasus-Republik geflüchtet war, droht in Georgien wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs die Festnahme.
Unternehmen sparen durch Wegfall von Dienstreisen Milliarden
Die Unternehmen in Deutschland haben wegen des Wegfalls von Dienstreisen während der Corona-Pandemie im Krisenjahr 2020 rund elf Milliarden Euro gespart. Das geht aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, aus der die "Rheinische Post" am Freitag zitierte. "Die meisten Unternehmen führen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Dienstreisen durch als vorher. Stattdessen finden viele Meetings virtuell statt", heißt es demnach.
20 Busse der Stuttgarter Verkehrsgesellschaft ausgebrannt
Bei einem Brand in einem Busdepot der Stuttgarter Straßenbahn sind mindestens 20 Busse ausgebrannt. Zwei Angestellte kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Vier weitere Menschen wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Laut Polizei brach das Feuer am Abend gegen 20.00 Uhr aus zunächst unbekannter Ursache aus.
Umsatz im Einzelhandel im August 2021 ist nur leicht gestiegen
Deutschlands Einzelhändler haben im August wieder etwas mehr Umsatz gemacht. Der Wert stieg im Vergleich zum Juli preisbereinigt um 1,1 Prozent, im Vergleich zum August 2020 um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der im August erzielte Umsatz lag auch weiterhin über dem Vorkrisenniveau, und zwar um 0,6 Prozent. Das gilt auch für den Modehandel.
Strom- und Gaspreise für Haushalte um fünf Prozent gestiegen
Die privaten Haushalte in Deutschland mussten im ersten Halbjahr fast fünf Prozent mehr für Strom und Gas bezahlen. Strom kostete im Durchschnitt 32,62 Cent je Kilowattstunde, Erdgas 6,41 Cent je Kilowattstunde - beide Preise stiegen damit im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2020 um 4,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Hauptgrund war demnach, dass die in der Corona-Krise gesenkte Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben wurde.
Union-Spiel: Maccabi-Fans sind antisemitisch beleidigt worden
Am Rande des Europapokal-Spiels von Union Berlin gegen Maccabi Haifa (3:0) sind Fans des israelischen Fußballmeisters offenbar antisemitisch beleidigt worden. Zudem soll versucht worden sein, eine Flagge Israels anzuzünden, wie das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Potsdam bei Twitter berichtet.
Scarlett Johansson: Disney legt Streit um "Black Widow" bei
Hollywood-Star Scarlett Johansson und der Disney-Konzern haben ihren Streit um eine finanzielle Entschädigung für den frühen Streamingstart des Superhelden-Films "Black Widow" beigelegt. Beide Seiten erklärten am Donnerstag (Ortszeit), sie hätten sich geeinigt. Die Bedingungen der Einigung wurden nicht offengelegt. Das Branchenportal Deadline berichtete, die Übereinkunft habe ein Volumen von mehr als 40 Millionen Dollar.
"Die Qual der Wahl": Unions Zweit-Sturm mischt Europa auf
Union Berlins zweite Sturmgarde bekam nach der erfolgreichen Europapokal-Nacht ein Extralob vom Trainer. "Vorne habe ich wirklich ein bisschen die Qual der Wahl", sagte Urs Fischer am Donnerstag nach dem 3:0 (1:0)-Heimsieg in der Conference-League-Gruppenphase gegen Israels Meister Maccabi Haifa: "Die Jungs machen das im Moment wirklich sehr gut."
Hradecky und Wirtz feiern volle Ränge im Celtic Park
Torhüter Lukas Hradecky und Torschütze Florian Wirtz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hatten großen Spaß daran, beim 4:0 (2:0) in der Europa League beim schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow endlich wieder vor vollen Rängen zu spielen. "Erstmal war es eine unfassbare Stimmung hier im Stadion. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen, aber es hat Spaß gemacht, hier zu spielen", sagte der 18-jährige Wirtz bei RTL: "Wie wir dann auch ins Spiel reingekommen sind, hat dann umso mehr Spaß gemacht."
Sexuelle Nötigung: US-Fußballtrainer Riley wurde entlassen
Nach massiven Vorwürfen der sexuellen Nötigung hat der US-Klub North Carolina Courage Trainer Paul Riley entlassen. Riley sei wegen "sehr schwerwiegenden Vorwürfen wegen Fehlverhaltens" ab sofort nicht mehr für die Mannschaft aus der höchsten Liga der Weltmeisterinnen verantwortlich, hieß es in einer Mitteilung. Der US-Verband entzog Riley zudem die Lizenz und zeigte sich "zutiefst beunruhigt", das beschriebene Verhalten sei "abstoßend, inakzeptabel und hat keinen Platz im Fußball oder in der Gesellschaft."
SID-Umfrage: Bayern hinterlässt Eindruck in Champions League
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat mit seinem starken Auftritt am 2. Spieltag der Champions League gegen Dynamo Kiew (5:0) Eindruck bei den deutschen Fans hinterlassen. In einer Umfrage der Voting-Plattform FanQ im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) gaben 87,2 Prozent der Befragten an, dass der FCB in dieser Woche am stärksten in der Königsklasse überzeugt habe. Enttäuschend bewerteten 75,4 Prozent die Leistung von RB Leipzig bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Brügge.
Amtsärzte fordern 3G-Regel für alle Berufe mit Kundenkontakt
Die deutschen Amtsärzte fordern angesichts des beginnenden Herbstes eine Ausweitung der 3G-Regel sowie von Corona-Informationspflichten auf alle Berufe mit Kundenkontakt. Notwendig sei, die 3G-Regel - geimpft, getestet oder genesen - flächendeckend für alle Bereiche mit Kundenkontakt einzuführen, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
US-Repräsentantenhaus: Abstimmung über Infrastrukturpaket
Das US-Repräsentantenhaus hat die Abstimmung über das geplante milliardenschwere Infrastrukturpaket von Präsident Joe Biden verschoben. Die Abstimmung über das 1,2 Billionen Dollar teure Vorhaben werde nicht mehr wie geplant am Donnerstag stattfinden, erklärte der Chef der Demokraten im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer, am späten Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington. Hintergrund ist ein Streit innerhalb von Bidens Demokratischer Partei über das Paket.
U-Boot: Keine Handelsgespräche zwischen EU und Australien
Nach dem U-Boot-Streit zwischen Frankreich und Australien ist eine weitere Runde von Handelsgesprächen zwischen Australien und der EU verschoben worden. Die Verhandlungsrunde über das geplante Freihandelsabkommen FTA solle nun im November stattfinden, sagte ein EU-Vertreter am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Canberra.
Ecuador bringt Gefängnis nach blutigen Kämpfen unter Kontrolle
Nach blutigen Kämpfen zwischen rivalisierenden Gangs in einem ecuadorianischen Gefängnis hat die Polizei die Haftanstalt wieder unter Kontrolle gebracht. Die Kämpfe seien beendet, die Häftlinge seien wieder in ihren Zellen, erklärte Polizeichefin Tannya Varela am Donnerstagabend (Ortszeit). Die Polizei hatte rund 900 Beamte eingesetzt, um die Lage in dem Gefängnis in Guayaquil wieder in den Griff zu bekommen, nachdem dort seit Dienstag bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden 118 Gefangene getötet und dutzende weitere verletzt worden waren.
Kanada hält erstmals Gedenktag für misshandelte Ureinwohner ab
Erstmals hat Kanada mit einem nationalen Gedenktag an das Unrecht erinnert, das den Ureinwohnern des Landes über Jahrhunderte hinweg angetan wurde. "Es ist ein Tag zum Nachdenken. Es ist ein Tag zum Ehren. Es ist ein Tag zum Trauern. Es ist ein Tag zum Tränenvergießen", sagte die Stammesälteste Claudette Commanda von der Gemeinschaft der Algonquin am Donnerstag bei einer Ansprache vor dem Parlamentsgebäude in Ottawa.