Letzte Nachrichten
BVerfG: Befangenheitsantrag gegen Präsident Harbarth abgelehnt
Ein gegen den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, in einem Verfahren zur sogenannten Bundesnotbremse wegen eines Abendessens im Bundeskanzleramt eingereichter Befangenheitsantrag ist abgelehnt worden. Das Bundesverfassungsgericht begründete die Entscheidung zu Harbarth und einer weiteren Verfassungsrichterin am Montag in Karlsruhe damit, dass Treffen mit der Bundesregierung kein Grund für den Vorwurf der Befangenheit seien. Dies hatten die Kläger anders gesehen.
Erster Strang von Nord Stream 2 bereit für Gastransport
Der erste Strang der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 ist bereit für den Transport von Gas. Die Befüllung mit sogenanntem technischen Gas sei erfolgreich abgeschlossen worden, teilte die Nord Stream 2 AG am Montag in Zug in der Schweiz mit. Für den zweiten Strang laufen demnach die technischen Vorbereitungen.
Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal nur um 4,9 Prozent
Chinas Wirtschaft ist im dritten Quartal von Juli bis Ende September um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich gewachsen. Das teilte die chinesische Statistikbehörde am Montag mit. Grund für das für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt niedrige Wachstum sind die Krise in der Immobilienbranche und die Stromausfälle, die auch die Exportindustrie belasten.
Junta in Myanmar kündigt Freilassung von mehr als 5000 inhaftierten Kritikern an
Anlässlich des buddhistischen Fests Thadingyut will die Militärjunta in Myanmar mehr als 5000 inhaftierte Demonstranten freilassen. 5636 Gefangene sollen noch vor Beginn des Fests im Oktober begnadigt werden und freikommen, wie Juntachef Min Aung Hlaing am Montag ankündigte. Um welche Gefangenen es sich handelt, gab er nicht bekannt. Für einige Inhaftierte sei die Freilassung an Bedingungen geknüpft.
Myanmar kündigt Freilassung mehr als 5000 Demonstranten an
Die Militärjunta in Myanmar hat die Freilassung von mehr als 5000 inhaftierten Demonstranten angekündigt. Anlässlich des buddhistischen Fests Thadingyut sollen 5636 Gefangene begnadigt werden und aus dem Gefängnis freikommen, wie Juntachef Min Aung Hlaing am Montag erklärte. Um welche Gefangene es sich handelt, gab er nicht bekannt. Die Gefängnisbehörden waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Unbekannte werfen Fahrrad von Brücke auf Tankmotorschiff
Unbekannte Täter haben am Sonntagabend von einer Brücke bei Mainz ein Fahrrad auf ein vorbeifahrendes Tankmotorschiff geworfen. Wie die Polizei am späten Sonntagabend mitteilte, berichteten Zeugen von drei jugendlichen Tätern, die auf der Konstheimer Brücke bei Mainz warteten, bis sich das Schiff unter der Brücke befand. Anschließend warfen sie ein silbernes Damenrad auf das Tankmotorschiff. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Niederlande: Tribüne bricht unter hüpfenden Fans zusammen
Hüpfende Gäste-Fans haben eine Tribüne im Goffertstadion im niederländischen Nijmegen zum Einsturz gebracht. Verletzt wurde bei dem Unglück am Sonntag ersten Erkenntnissen der Behörden zufolge niemand.
Ansteckungsgefahr? Gastgewerbe: Umsatz nur gering gestiegen
Ist es die große Angst vor der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus? Der Umsatz im Gastgewerbe ist angesichts der zunehmenden Lockerung der Corona-Beschränkungen im August nur gering gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, legte der Umsatz gegenüber dem Vormonat Juli kalender-, saison- und preisbereinigt um 5,9 Prozent zu. Weiterhin lag er damit aber noch 16,5 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.
Rohstoffknappheit: Verlags-Chef Beck beklagt Papiermangel
Die Rohstoffknappheit trifft auch die Verlage: Ihnen fehlt das Papier, um Bücher zu drucken. "Das ist ein großes Problem“, sagte Jonathan Beck, Chef des Publikumsverlags bei C.H. Beck, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview vom Montag. "Bei vielen Büchern wissen wir jetzt schon, dass vor Weihnachten kein Nachdruck mehr möglich ist", sagte Beck. "Wenn der jetzige Bestand verkauft sein wird, kommt erst nächstes Jahr Nachschub."
Julian Weigl verspricht dem 1. FC Bayern einen "heißen Fight"
Julian Weigl verspricht Bayern München einen "heißen Fight" in der Champions League bei Benfica Lissabon. Seine Mannschaft habe "eine sehr große Chance" gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister, sagte der frühere Dortmunder und Münchner Löwe dem kicker, "das hat man zuletzt auch gegen Barca gesehen". Die Katalanen unterlagen in Lissabon 0:3.
NHL: Deutsche Eishockey-Hoffnung Stützle gewinnt mit Ottawa
Die deutsche Eishockey-Hoffnung Tim Stützle hat in der nordamerikanischen Profiliga NHL mit den Ottawa Senators den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel gefeiert. Beim 3:2-Erfolg der Senators gegen die Dallas Stars sammelte der 19 Jahre alte Angreifer allerdings keine Scorerpunkte. Stützle, der im Draft 2020 an dritter Stelle ausgewählt worden war, stand 17:23 Minuten auf dem Eis.
Tennis: Cameron Norrie und Badosa gewinnen in Indian Wells
Cameron Norrie hat als erster Brite das Tennisturnier in Indian Wells gewonnen. Die Nummer 26 der Weltrangliste setzte sich in der kalifornischen Wüste mit 3:6, 6:4, 6:1 gegen den Georgier Nikolos Bassilaschwili durch und holte seinen ersten Masters-Titel. Alexander Zverev (Hamburg) war im Viertelfinale ausgeschieden.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 74,4 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 74,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 4056 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Tausende Menschen in El Salvador protestieren gegen Präsident
In El Salvador sind tausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Nayib Bukele auf die Straße gegangen. Der Protest am Sonntag in der Hauptstadt San Salvador richtete sich unter anderem gegen die Einführung des Bitcoin als offizielle Währung neben dem Dollar. Auf Protestplakaten waren Aufschriften zu lesen wie "Nein zur Diktatur" und "Bitcoin ist Betrug".
Aktivisten in Haiti fordern die Freilassung entführter Missionare
Nach der Entführung von 17 nordamerikanischen Missionaren und ihren Kindern in Haiti haben zivilgesellschaftliche Organisationen in dem Karibikstaat die sofortige Freilassung der Menschen gefordert. Die Situation der Betroffenen stehe der Menschenwürde "diametral entgegen", kritisierte der Leiter des in Port-au-Prince ansässigen Zentrums für die Analyse und Erforschung von Menschenrechten, Gedeon Jean, am Sonntag.
Ausgelieferter Maduro-Vertrauter will nicht mit USA kooperieren
Der am Wochenende in die USA ausgelieferte kolumbianische Geschäftsmann Alex Saab will nach eigenen Worten nicht mit den US-Behörden kooperieren. In einem am Sonntag von seiner Frau auf einer öffentlichen Kundgebung in Caracas verlesenen Brief Saabs heißt es, er werde sich seinem Prozess in den USA "in Würde" stellen. Jedoch müsse er "nicht mit den Vereinigten Staaten kooperieren". Er habe "kein Verbrechen" begangen.
Facebook will über 10.000 Arbeitsplätzen in Europa schaffen
Der US-Internetriese Facebook will nach eigenen Angaben in den kommenden fünf Jahren 10.000 neue Arbeitsplätze in der Europäischen Union schaffen. Laut einem am Montag veröffentlichten Blog-Beitrag des Unternehmens sollen die "hochqualifizierten Jobs" entstehen, um die virtuelle Welt "Metaverse" aufzubauen. Chancen auf eine Anstellung haben demnach unter anderem "hochspezialisierte Ingenieure".
Fly Aqaba verbindet Jordanien, Europa und arabische Flughäfen
Eine neue Airline soll den bei Touristen beliebten Süden von Jordanien mit Flughäfen in Europa und der arabischen Welt verbinden. Wie die Nachrichtenagentur Petra berichtete, wurde am Sonntag in Jordanien ein Vertrag zur Gründung der Fluggesellschaft Fly Aqaba unterzeichnet. Das Gründungskapital stammte nach Angaben des Präsidenten der Sonderaufsichtsbehörde der Wirtschaftszone Akaba, Najef Bachit, von jordanischen und saudiarabischen Investoren und hatte ein Gesamtvolumen von umgerechnet 17 Millionen Euro.
Prinz William verleiht Earthshot-Preise für Umweltengagement
Zwei Wochen vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz im Vereinigten Königreich hat der britische Prinz William erstmals den Earthshot-Preis für Engagement im Umweltschutz verliehen. Zu den Preisträgern in fünf Kategorien, die am Sonntagabend geehrt wurden, gehören das lateinamerikanische Land Costa Rica, die norditalienische Stadt Mailand sowie innovative Unternehmen. An die Preisträger gingen jeweils eine Million Pfund (1,17 Millionen Euro) zur Fortentwicklung ihrer Umweltschutzprojekte.
Heilbron: Hubschrauberabsturz mit drei Toten, Ursache ist unklar
Nach einem Hubschrauberabsturz mit drei Todesopfern sucht die Polizei der baden-württembergischen Stadt Heilbronn nach der Ursache. Die Gründe für das Unglück, das sich am Sonntag in der Nähe von Buchen nördlich von Heilbronn ereignet habe, sei noch "völlig unklar", teilte das Polizeipräsidium Heilbronn am Abend mit.
Frankreichs Botschafter von Diktator Lukaschenko ausgewiesen
Der französische Botschafter im autoritär regierten Belarus hat das Land am Sonntag auf Aufforderung der Regierung in Minsk verlassen. "Das belarussische Außenministerium hat gefordert, dass der Botschafter vor dem 18. Oktober ausreist", sagte eine Sprecherin der Botschaft in Minsk nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Botschafter Nicolas de Lacoste hat Belarus heute verlassen." Zu den Gründen für die Aufforderung machte die Sprecherin keine Angaben.
Iran: Ab Donnerstag wieder neue Atomverhandlungen in Brüssel
Zur Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran sollen nach Angaben aus Teheran in ein paar Tagen die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Die Gespräche mit der sogenannten 4+1-Gruppe würden am Donnerstag in Brüssel starten, sagte der iranische Abgeordnete Ahmed Aliresabeigui laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars nach einem Treffen von Parlamentariern mit Außenminister Hossein Amir-Abdollahian hinter verschlossenen Türen.
Ungarn: Kandidat ist bei Abstimmung als Orban-Gegner vorn
Bei der Abstimmung über den gemeinsamen Kandidaten der ungarischen Opposition für die Parlamentswahl im Frühjahr zeichnet sich ein Sieg des konservativen Außenseiters Peter Marki-Zay ab. Nach der Auszählung von etwa der Hälfe der Stimmen lag der 49-Jährige am Sonntagabend mit einem Anteil von rund 60 Prozent vorne. Seine Kontrahentin, die linksgerichetete Europapolitikerin Klara Dobrev, kam auf etwa 40 Prozent.
Gut für's Kino: Streik von Hollywood-Beschäftigten abgewendet
Kinogänger und Serienfans können aufatmen: Ein Streik der Beschäftigten in Hollywood ist im letzten Moment abgewendet worden. Die US-Gewerkschaft Iatse, die zehntausende Filmschaffende vertritt, verkündete am Samstagabend auf ihrer Webseite eine Einigung mit den Produktionsfirmen. Iatse-Präsident Matthew Loeb nannte die auf drei Jahre angelegte Einigung in einer Erklärung ein "Hollywood-Ende". Die Vereinbarung muss noch von den Gewerkschaftsmitgliedern bestätigt werden.
Bielefeld rettet sich einen sehr wichtigen Punkt im Kellerduell
Der FC Augsburg hat im Kellerduell der Fußball-Bundesliga gegen Arminia Bielefeld seinen zweiten Saisonsieg aus der Hand gegeben. Reece Oxford hatte früh für die verdiente Führung gesorgt (19.), danach aber versäumte es die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl, ihre Überlegenheit zu weiteren Treffern zu nutzen. Den zunächst harmlosen Bielefeldern rettete schließlich Jacob Laursen (77.) wenigstens einen Punkt.
US-Verkehrsminister: Lieferkettenprobleme wohl noch bis 2022
Die Beeinträchtigungen der globalen Lieferketten werden nach Einschätzung von US-Verkehrsminister Pete Buttigieg bis ins kommende Jahr hinein andauern. Der Minister betonte am Wochenende in mehreren politischen Talkshows, die Regierung von Präsident Joe Biden tue alles, um die Häfen sowie den Transport auf Schienen und Straßen zu entlasten. Dabei würden "all unsere Optionen neu bewertet".
Polen protestieren gegen Abweisung von Asylanten an Grenze
Tausende Menschen haben am Sonntag in Polens Hauptstadt Warschau gegen die Zurückweisung von Flüchtlingen und Migranten an der Grenze zu Belarus demonstriert. Auf Schildern der Protestierenden war "Stoppt die Folter an der Grenze" und "Niemand ist illegal" zu lesen. Das polnische Parlament hatte am Donnerstag dafür gestimmt, sogenannte Pushbacks zu legalisieren.
Demo in Paris fordert Anerkennung von Massaker in Algerien
60 Jahre nach dem Massaker an algerischen Demonstranten in Paris haben am Sonntag mehrere hundert Menschen in der französischen Hauptstadt eine umfassende Anerkennung des Verbrechens durch den französischen Staat gefordert. Die Versammlungsteilnehmer zogen zur Brücke Pont Saint-Michel nahe des Polizeipräsidiums, das für die Niederschlagung der Proteste vom 17. Oktober 1961 verantwortlich war, und hielten ein Transparent mit der Aufschrift "Für die Anerkennung eines staatlichen Verbrechens" in die Höhe.
Ex-US-Präsident Bill Clinton wurde aus Krankenhaus entlassen
Nach einem mehrtägigem Krankenhausaufenthalt hat der frühere US-Präsident Bill Clinton die Klinik verlassen. Nach der Behandlung einer Infektion sei der 75-Jährige am Sonntagmorgen (Ortszeit) aus dem Krankenhaus im kalifornischen Irvine entlassen worden, teilte der Leiter seines dortigen Ärzteteams, Alpesh N. Amin, in einer von Clintons Sprecher via Twitter verbreiteten Erklärung mit.
Vier Tore in sieben Minuten: Bayern zerlegt Leverkusen
Bayern München hat seine Vormachtstellung in der Fußball-Bundesliga mit einem Offensivfeuerwerk untermauert und die Tabellenspitze auf meisterliche Weise verteidigt. Der Rekordmeister zerlegte das vor dem Spieltag punktgleiche Bayer Leverkusen beim 5:1 (5:0) im höchst einseitigen "Spitzenspiel" in der BayArena und wehrte durch den vierten Sieg in Folge den Angriff von Borussia Dortmund auf Platz eins ab.
Basketball: Bayern gewinnen nach Verlängerung
Bayern München hat einen späten Sieg in der Basketball-Bundesliga eingefahren. Der Vizemeister setzte sich am vierten Spieltag gegen die Giessen 46ers mit 71:64 (56:56, 28:27) nach Verlängerung durch und liegt nun mit zwei Siegen aus drei Spielen auf dem sechsten Platz. Beste Werfer der Münchner waren Deshaun Thomas und Ognjen Jaramaz mit jeweils 18 Punkten.
Elfjährige in Bayern verschwunden - Sind die Eltern beteiligt?
In Bayern fahndet die Polizei öffentlich nach einer vermissten Elfjährigen aus dem Landkreis Dillingen. Wie die Ermittler am Sonntag in Augsburg mitteilten, kehrte das Mädchen am Samstag nicht von einer nachmittäglichen Joggingrunde zu seinem Wohnhaus im schwäbischen Holzheim-Eppisburg zurück.