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Medien: Angreifer in Tokioter Zug bezeichnet sich als "Joker"-Fan
Nach dem Messer- und Brandanschlag an Halloween in einem Zug in Tokio sind weitere Details zu dem mutmaßlichen Täter bekannt geworden. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo und die Zeitung "Sankei" am Montag berichteten, bezeichnete sich der 24-Jährige im Polizeiverhör als Einzelgänger und Fan des Bösewichts "Joker" aus den "Batman"-Comics und -Filmen. Nach jüngsten Angaben wurden bei dem Angriff am Sonntag 18 Menschen verletzt, ein 70-Jähriger schwebte in Lebensgefahr.
Staats- und Regierungschefs beraten in Glasgow
Konfrontiert mit hohen Erwartungen angesichts der Klimakrise kommen über 120 Staats- und Regierungschefs am Montag zur Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow zusammen. Trotz des Drucks, deutlich mehr gegen die Erderwärmung zu tun, starten die Beratungen nach dem G20-Gipfel vom Wochenende aber unter schwierigen Vorzeichen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird gleich zwei Mal zu den Teilnehmern sprechen. "Es ist eine Minute vor Mitternacht und wir müssen jetzt handeln", will der britische Regierungschef Boris Johnson als Gastgeber laut vorab verbreiteten Redetextauszügen den Teilnehmern der COP 26 zurufen. Die Menschheit habe beim Klima lange auf Zeit gespielt. Allerdings hatte sich die wichtige G20-Gruppe, die für 80 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich zeichnet, am Wochenende in Rom nur auf einen Minimalkonsens einigen können. Das Ziel, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, wurde zwar bekräftigt. Ein Zieldatum wurde aber nicht genannt. Auch bei der angestrebten CO2-Neutralität konnten sich die Staaten nicht auf ein konkretes Datum einigen. Diese soll nun "bis zur oder um die Mitte des Jahrhunderts" erreicht werden. Widerstand gab es vor allem von Schwellenländern und von Staaten mit großer Produktion fossiler Energien. Klima-Aktivisten und Umweltverbände kritisierten die Kompromisse als unzureichend. Auch UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich unzufrieden: Er verlasse Rom mit "nicht erfüllten Hoffnungen", schrieb er auf Twitter. Johnson sprach zwar von Fortschritten beim G20-Gipfel, die aber nicht ausreichten. "Wenn Glasgow scheitert, dann scheitert die ganze Sache", sagte er. Kanzlerin Merkel hingegen sprach nach dem G20-Gipfel von einem "guten Signal für Glasgow". Es gebe nun ein "klareres Bekenntnis zu den 1,5 Grad". Bei der Weltklimakonferenz spricht sie am Montag im Plenum der Regierungschefs für Deutschland, danach hält sie eine kurze Rede zum Programmpunkt "Handeln und Solidarität - Die entscheidende Dekade". Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sieht Deutschland in Glasgow in der Rolle eines Brückenbauers. "Wir haben die Expertise, die Erfahrung und die Vertrauensbasis, die Fortschritte auf solchen Konferenzen möglich machen", sagte sie der "Rheinischen Post" vom Montag. Deutschland könne anderen Ländern im Kampf gegen den Klimawandel helfen – finanziell, aber auch mit Erfahrungen. Sie betonte auch, Deutschland komme mit einem starken neuen und rechtsverbindlichen Klimaziel nach Glasgow: "Wir werden 2045 klimaneutral, das sind fünf Jahre früher als die EU." Die zweiwöchige COP26 hatte am Sonntag mit eindringlichen Appellen begonnen. Die Konferenz sei die "letzte" Hoffnung, um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen, sagte ihr Präsident Alok Sharma. IWF-Chefin Kristalina Georgieva warnte in einem Internet-Beitrag vor der "großen Bedrohung für die makroökonomische und finanzielle Stabilität" durch den Klimawandel und forderte von allen ehrgeizigere Maßnahmen. 197 Nationen werden in Glasgow über die weitere Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens verhandeln. Mit Chinas Präsident Xi Jinping und Russlands Staatschef Wladimir Putin fehlen aber die Staatsoberhäupter zweier großer Treibhausgas-Emittenten, US-Präsident Joe Biden hingegen ist vor Ort. Mit Spannung wird erwartet, ob der indische Regierungschef Narendra Modi am Montagnachmittag ehrgeizigere Klimaziele für sein Land ankündigt. Dies könnte den Druck auf China erhöhen. Das Pariser Abkommen sieht die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, idealerweise 1,5 Grad, im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vor. Experten und die UNO warnen aber, dass die Erde derzeit auf eine Erwärmung von 2,7 Grad in diesem Jahrhundert zusteuert. Das 1,5-Grad-Ziel kann nach Ansicht von Experten nur erreicht werden, wenn die weltweiten Emissionen bis zum Ende dieses Jahrzehnts halbiert werden und spätestens 2050 Klimaneutralität erreicht wird. (K. Petersen--BTZ)
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt massiv auf 154,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf über 150 angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 154,8. Am Vortag hatte er bei 149,4 gelegen, vor einer Woche bei 110,1. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Den jüngsten Angaben des RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden 9658 Coronavirus-Neuinfektionen sowie 23 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.607.208, die Gesamtzahl der verzeichneten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 95.752. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit zwei Wochen kontinuierlich an. Vor rund einer Woche hatte der Wert erstmals seit Mai wieder die Marke von 100 überschritten. (L. Andersson--BTZ)
Wachstum der Weltbevölkerung seit 1990 um ein Drittel zurückgegangen
Das Wachstum der Weltbevölkerung hat sich in den vergangenen 30 Jahren um etwa ein Drittel verringert. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten neuen Bericht der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Hannover hervor. Grund dafür war eine gesunkene Geburtenrate. Sie ging von 3,2 Kindern je Frau 1990 auf heute durchschnittlich 2,3 Kinder pro Frau zurück, wie die Stiftung mitteilte. Zwischen den Ländern variieren die Werte stark.
Britischer Bankchef tritt wegen Verbindungen zu Epstein zurück
Der Chef der britischen Großbank Barclays, Jes Staley, ist wegen seiner Verbindungen zum verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zurückgetreten. Staley wolle die vorläufigen Ergebnisse der Ermittlungen der britischen Finanzaufsicht gegen ihn anfechten, teilte die Bank am Montag mit. Sie betonte, im vorläufigen Ergebnis sei nirgends festgestellt worden, dass Staley die mutmaßlichen Verbrechen Epsteins "gesehen" oder davon Kenntnis gehabt habe.
Länder: Spahns Vorschlag zu Auffrischungs-Gipfel "fraglich"
Die Länder sehen das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ins Gespräch gebrachte Bund-Länder-Treffen zu den Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus skeptisch. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) betonte am Montag im RBB-Inforadio, zu diesem Thema sei bereits alles gesagt. Sie habe schon vor längerer Zeit alle Ärzte wegen Auffrischungsimpfungen für die vulnerablen Gruppen angeschrieben
Fußball: Tottenham entlässt Teammanager Espirito Santo
Der englische Fußball-Spitzenklub Tottenham Hotspur hat sich von seinem Teammanager Nuno Espirito Santo getrennt. Das teilten die Spurs zwei Tage nach der Niederlage gegen Manchester United (0:3) mit. Informationen zur Nachfolge des Portugiesen sollen "zu gegebener Zeit" bekannt gegeben werden.
Mögliche Laschet-Nachfolger bringen sich in Stellung
Vor der Entscheidung über eine Mitgliederbefragung zum künftigen CDU-Chef haben sich mögliche Bewerber für die Nachfolge von Armin Laschet in Stellung gebracht. Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen warnte vor einer zu konservativen Ausrichtung der Partei und forderte, der neue CDU-Chef müsse "in der Mitte stehen". Der Konservative Friedrich Merz widersprach einem Pressebericht, wonach er andere mögliche Bewerber in sein Team holen will, um Röttgen keine Chance zu lassen.
Röttgen: Neuer CDU-Chef muss "in der Mitte stehen"
Der CDU-Politiker Norbert Röttgen hat bei der Entscheidung über die Nachfolge von Parteichef Armin Laschet vor einer zu konservativen Ausrichtung der Partei gewarnt. Die Partei brauche "konservatives Gedankengut, konservative Politik und Politiker", sagte Röttgen am Montag im Deutschlandfunk. Dies spiegele aber nur einen Teil der vielfältigen Positionen an der Parteibasis wider. Für ihn sei deshalb klar, dass der neue Parteichef "in der Mitte stehen" müsse.
Konzerne: Extra-Kantinenbereiche für Geimpfte und Genesene
Geimpfte und vom Coronavirus Genesene sollen bei großen Konzernen in Nordrhein-Westfalen künftig eigene Kantinenbereiche oder Cafeterias bekommen. Wie die "Rheinische Post" am Montag berichtete, setzen Bayer, Eon und Alltours auf solche Sonderbereiche. Dort sollen demnach Beschäftigte ohne Einschränkungen zusammensitzen können, während diejenigen, die sich nicht impfen lassen oder keine Auskunft über ihren Impfstatus geben, weiterhin Abstandsregeln, Masken oder Trennwände akzeptieren müssen.
G20-Gipfels: Journalisten - Angriff von Bolsonaros Bodyguards
Brasilianische Journalisten sind nach eigenen Angaben am Rande des G20-Gipfels in Rom von Personenschützern des brasilianischen Staatschefs Jair Bolsonaro attackiert worden. Sie sei zusammen mit sechs Kollegen bei einer Demonstration am Sonntag nahe der brasilianischen Botschaft von Beamten in Zivil "geschubst und brutal behandelt worden", sagte Ana Estela de Sousa Pinto von der Zeitung "Folha de São Paulo" der Nachrichtenagentur AFP.
Ärztepräsident kritisiert massive Gewalt gegen Beschäftigte
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat eine zunehmende Gewalt gegen Beschäftigte im Gesundheitswesen kritisiert. "Wir leben in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft, und die Pandemie hat diese Polarisierung noch einmal verschärft", sagte Reinhardt zum Auftakt des 125. Deutschen Ärztetags am Montag in Berlin. Dies habe auch Auswirkungen auf Praxen und Kliniken.
Im deutschen Wattenmeer leben etwa rund 40.000 Seehunde
Die Zahl der Seehunde im Wattenmeer ist weiter stabil und bewegt sich mit einer Gesamtmenge von rund 40.000 in etwa auf dem Niveau des Jahres 1900. Das teilte das Gemeinsame Wattenmeersekretariat in Wilhelmshaven am Montag unter Verweis auf das Ergebnis der sommerlichen Zählflüge mit. Die Daten beziehen sich auf den Gesamtbestand im Wattenmeer der Nordsee, umfassen also Deutschland, Dänemark und die Niederlande.
Ryanair steigert Umsatz in sechs Monaten um satte 83 Prozent
Der irische Billigflieger Ryanair hat in den sechs Monaten bis September kräftig aufgeholt, erwartet im Gesamtjahr aber unter dem Strich weiterhin einen Verlust. Von April bis Ende September flogen 39,1 Millionen Menschen mit Ryanair, 128 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz stieg um 83 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro, der Verlust verringerte sich.
Thailand: Nach 18 Monaten Grenzen offen für geimpfte Touristen
Zum ersten Mal seit 18 Monaten hat Thailand seine Grenzen für vollständig geimpfte Urlauber aus dem Ausland wieder geöffnet. An den Flughäfen der Hauptstadt Bangkok und der Ferieninsel Phuket trafen am Montag die ersten Urlauber ein. Der Betreiber der internationalen Flughäfen, Airports of Thailand, rechnet für den ersten Tag allein in Bangkok mit der Ankunft von 30.000 Passagieren.
Umsatz der Einzelhändler im September zurückgegangen
Der Umsatz der Einzelhändler in Deutschland ist im September zurückgegangen. Im Vergleich zum August betrug das Minus preisbereinigt 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Vergleich zum September 2020 waren es 0,9 Prozent weniger. Der Umsatz lag aber mit 3,7 Prozent weiterhin über dem Vorkrisenniveau.
Mehr als 800 Millionen Schaden durch organisierte Kriminalität
Die organisierte Kriminalität hat in Deutschland im vergangenen Jahr einen wirtschaftlichen Schaden von mehr als 800 Millionen Euro verursacht. Die Polizei führte insgesamt 594 Ermittlungsverfahren, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Montag in Wiesbaden berichtete. Dabei ging es um erbeutetes Vermögen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro.
Fünf Verletzte bei Unfall mit Kutsche in Schleswig-Holstein
Bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche sind in Schleswig-Holstein fünf Menschen teils schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag in Neumünster mitteilte, ereignete sich das Unglück am Samstagmorgen auf einer Landstraße bei der Gemeinde Todenbüttel. Das Zugpferd ging bei der Begegnung mit einem Trecker durch und bog dabei mit der Kutsche nach rechts in eine andere Straße ab, wobei die Passagiere hinausfielen.
Klimaexperte Latif hegt keine Hoffnung auf konkrete Ergebnisse
Der renommierte deutsche Klimaexperte Mojib Latif hegt keine Hoffnungen auf ein positives Ergebnis der aktuellen Weltklimakonferenz in Glasgow. "Wir dürfen ja nicht vergessen, das ist die 26. Weltklimakonferenz. Die sitzen seit über einem Vierteljahrhundert zusammen und haben wirklich nichts geschaffen", sagte der Kieler Wissenschaftler am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Treibhausgasemissionen stiegen weiter. Er erwarte daher nichts.
Unbekannte werden Fünf-Kilogramm-Stein in Wohnzimmer
Unbekannte haben in Euskirchen am Halloween-Abend einen fünf Kilogramm schweren Stein durch ein Fenster in das Wohnzimmer einer vierköpfigen Familie geworfen. Nach Angaben der Polizei saß die Familie zu diesem Zeitpunkt auf dem Sofa, eine 44-Jährige und ein sieben Jahre altes Kind wurden durch den Stein und Glassplitter der Scheibe leicht verletzt. Sie mussten in einem Krankenhaus behandelt werden.
Anstieg der Steuerzuschüsse für Gesundheits- und Pflegesystem
Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält in den kommenden Jahren steigende Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt für das Gesundheits- und Pflegesystem für notwendig, um die Sozialbeiträge zu stabilisieren. "Es hilft alles nichts: Um die 40 Prozent zu halten, müssen wir den Zuschuss aus dem Bundeshaushalt weiter erhöhen", sagte Spahn dem "Handelsblatt" vom Montag. Er zeigte sich überzeugt, dass diese Priorität in der Haushaltspolitik so von der Bevölkerung gewünscht sei.
Japan: Regierungskoalition verteidigt Mehrheit im Parlament
Bei der Parlamentswahl in Japan hat die Regierungskoalition von Ministerpräsident Fumio Kishida trotz leichter Verluste ihre Mehrheit im Unterhaus verteidigt. Kishidas liberaldemokratische Partei LDP und ihr Juniorpartner, die Mitte-Rechts-Partei Komeito, kamen bei der Abstimmung am Sonntag auf 293 der 465 Sitze, wie japanische Medien am Montag berichteten.
Neun von zehn Tarifbeschäftigten bekommen Weihnachtsgeld
Fast neun von zehn Beschäftigten mit Tarifvertrag (87,2 Prozent) bekommen in diesem Jahr Weihnachtsgeld. Brutto sind es im Durchschnitt 2677 Euro und damit 1,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Tarifbeschäftigte im Westen bekommen demnach im Schnitt 2695 Euro brutto, das sind 5,5 Prozent mehr als die Tarifbeschäftigten im Osten erhalten.
Verdi ruft Beschäftigte an 7 Amazon-Standorten zu Streiks auf
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des Online-Handelskonzerns Amazon an sieben Standorten zu Streiks aufgerufen. Verdi fordere Amazon auf, die Entgelterhöhungen der in den letzten Wochen erzielten Tarifabschlüsse im Einzelhandel "umgehend" an die Amazon-Beschäftigten weiterzugeben, erklärte die Gewerkschaft am Montag. Verdi fordert seit mehr als acht Jahren von Amazon, die Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels anzuerkennen und einen Tarifvertrag abzuschließen.
Alaba: Bei Real ist "alles noch mal einen ganzen Tick größer"
David Alaba sieht größere Gemeinsamkeiten zwischen Real Madrid und seinem Ex-Klub Bayern München. "Beide stehen für absoluten Erfolg. Bayern München gehört zu den größten Vereinen auf der Welt, Real Madrid ebenso", sagte der 29-Jährige im Kicker-Interview: "Das nimmt sich nicht viel. Dennoch ist hier bei Real alles noch mal einen Tick größer, ohne despektierlich gegenüber Bayern zu sein."
MLB: Atlanta Braves vergeben ihren ersten Titel-Matchball
Die Atlanta Braves haben in der World Series der Major League Baseball (MLB) ihren ersten Matchball vergeben. Die Braves verloren in Spiel fünf trotz anfänglicher 4:0-Führung noch mit 5:9 gegen die Houston Astros und müssen zumindest vorerst weiter auf ihren ersten Titel seit 26 Jahren warten. In der Best-of-Seven-Serie liegt Atlanta weiter mit 3:2 vorne.
Vierte Niederlage hintereinander für Theis mit den Rockets
Daniel Theis kommt mit den Houston Rockets in der NBA weiter nicht von der Stelle. Der 29 Jahre alte Basketballer kassierte mit den Texanern in der nordamerikanischen Profiliga eine 85:95-Niederlage bei den Los Angeles Lakers und hat damit fünf von sechs Saisonspielen verloren. Mit drei Punkten und vier Rebounds lieferte der Center Theis überschaubare Werte ab.
Tausende bei Parade zum "Tag der Toten" in Mexiko-Stadt
Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie haben die Mexikaner wieder ihren "Tag der Toten" mit einem großen Umzug in Mexiko-Stadt feiern können. Riesige Skelette, farbenfrohe Kostüme, Mariachi-Musik und Tänzer sowie tausende Zuschauer waren in den Straßen der mexikanischen Hauptstadt zu sehen. Vergangenes Jahr war das Spektakel wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.
Australische Grenzen nach fast 600 Tagen wieder geöffnet
Australien hat seine internationalen Grenzen am Montag nach fast 600 Tagen Schließung wegen der Corona-Pandemie wieder geöffnet. Am Flughafen der Metropole Sydney kam es schon in den frühen Morgenstunden zu emotionale Szenen, teils unter Tränen nahmen Angehörige ihre ankommenden Familienmitglieder in die Arme.
Verdi droht mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder
Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen mit den Ländern hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit einer Welle von Warnstreiks im öffentlichen Dienst gedroht. "Wenn es in der zweiten Verhandlungsrunde kein vernünftiges Angebot gibt, werden wir bundesweit länger streiken und sehr viel mehr Beschäftigte zum Warnstreik aufrufen", sagte Verdi-Vize Christine Behle der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe). Die Tarifverhandlungen für die mehr als 800.000 Angestellten der Bundesländer außer Hessen gehen am Montag in Potsdam in die zweite Runde.
Merz will Spahn von Kandidatur um CDU-Vorsitz abbringen
In der CDU spitzt sich der Machtkampf um den Parteivorsitz einem Zeitungsbericht zufolge weiter zu. Wie die "Bild"-Zeitung in ihrer Montagsausgabe meldet, will der Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz den stellvertretenden Parteivorsitzenden und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von einer Kampfkandidatur abbringen. Ziel ist es demnach, Spahn zu einer einvernehmlichen Team-Lösung zu bewegen. Dazu solle am Montag ein Gespräch zwischen Merz und Spahn stattfinden.
US-Präsident Biden-Sprecherin positiv auf Corona getestet
Die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Jen Psaki teilte am Sonntag (Ortszeit) mit, sie sei positiv auf Corona getestet worden. Wenige Tage zuvor hatte sie beschlossen, den US-Präsidenten nicht bei seiner Europa-Reise zum G20-Gipfel und zur Weltklimakonferenz zu begleiten, weil sich Angehörige von ihr mit dem Virus infiziert hatten.