Letzte Nachrichten
Lauterbach verteidigt Ausschluss von flächendeckenden Lockdowns
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat den Ausschluss von flächendeckenden Lockdowns im Rahmen des neuen Infektionsschutzgesetzes verteidigt. "Man muss mit dem arbeiten, was juristisch möglich ist", sagte Lauterbach am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Die Juristen fast aller Parteien hätten vorgetragen, dass flächendeckende Lockdown nicht mehr möglich seien, da schon so viele geimpft sind.
Ampel-Parteien wollen Koalitionsvertrag um 15.00 Uhr vorstellen
SPD, Grüne und FDP wollen den Koalitionsvertrag für eine gemeinsame Ampel-Regierung am Mittwochnachmittag um 15.00 Uhr vorstellen. Das kündigten die drei Parteien am Morgen an. Eine Einigung auf die Regierungsvereinbarung liegt demnach offensichtlich vor.
Online-Handel boomt auch nach Wiedereröffnung der Geschäfte weiter
Der Trend zum Online-Einkauf ist ungebrochen. Auch nach Wiedereröffnung der Geschäfte im Frühjahr 2021 stiegen die Umsätze im Internet- und Versandhandel weiter an, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Im Zeitraum von Mai bis September diesen Jahres wurden hier ungeachtet der Lockerungen von den Corona-Beschränkungen real 8,8 Prozent mehr Umsatz gemacht als im Vorjahreszeitraum. Verglichen mit den Umsätzen von Mai bis September 2019 lag das Umsatzplus im Onlinehandel sogar bei 36,0 Prozent.
Aktivisten: Vier Tote durch israelische Luftangriffe in Syrien
Bei israelischen Luftangriffen sind am Mittwochmorgen nach Angaben von Aktivisten vier Menschen getötet worden, darunter mindestens zwei Zivilisten. Die Angriffe hätten sich auf die Umgebung dreier Dörfer westlich der Stadt Homs im Zentrum Syriens gerichtet, wo syrische Kämpfer mit Verbindungen zur libanesischen Hisbollah-Miliz angesiedelt seien, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
NBA: Dallas siegt bei Doncic-Comeback
Basketball-Superstar Luka Doncic hat die Dallas Mavericks bei seinem Comeback in der nordamerikanischen Profiliga NBA wieder in die Erfolgsspur geführt. Zum 112:104-Sieg nach Verlängerung bei den Los Angeles Clippers steuerte der Point Guard 26 Punkte, neun Rebounds und neun Assists bei. Zuletzt hatte Doncic wegen Blessuren an Knie und Knöchel gefehlt und Dallas verlor dreimal in Serie.
Human Rights Watch wirft Polen und Belarus schwere Menschenrechtsverstöße vor
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Belarus und Polen "schwere Menschenrechtsverstöße" gegen Migranten im Grenzgebiet zwischen beiden Ländern vorgeworfen. "Während Belarus diese Situation ohne Rücksicht auf die Folgen für die Menschen hervorgerufen hat, teilt Polen die Verantwortung für das akute Leiden im Grenzgebiet", erklärte Lydia Gall von HRW am Mittwoch. Belarussische Grenzbeamte könnten überdies Folter gegen Migranten angewendet haben.
Tischtennis-WM: Franziska zieht souverän in zweite Runde ein
Der Mannschaft-Olympiazweite Patrick Franziska ist bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften in Houston/Texas in die zweite Runde der Einzel-Konkurrenz eingezogen. Der 29-Jährige setzte sich in der Nacht zu Mittwoch gegen den Slowaken Lubomir Pistej glatt mit 4:0 Sätzen durch. Auch Ruwen Filus löste als letzter Deutscher an Tag eins seine Aufgabe gegen den Rumänen Hunor Szocs souverän mit 4:0.
Umfrage sieht SPD vier Monate vor Landtagswahl im Saarland klar vor CDU
Gut vier Monate vor der Landtagswahl im Saarland hat sich die SPD in einer Umfrage deutlich vor die CDU gesetzt. Die Sozialdemokraten von Parteichefin und Spitzenkandidatin Anke Rehlinger erreichten in der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Saarländischen Rundfunk 33 Prozent. Mit 28 Prozent folgten die Christdemokraten von Parteichef und Ministerpräsident Tobias Hans vor der AfD mit neun, Grünen und FDP mit je acht und der Linken mit sechs Prozent.
Trotz Draisaitl-Vorlage: Oilers patzen in Dallas
Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers einen Rückschlag in der nordamerikanischen Profiliga NHL kassiert. Trotz eines Assists des 26-Jährigen verloren die Kanadier in der Nacht zum Mittwoch mit 1:4 bei den Dallas Stars. Die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:3 durch Ryan McLeod (31.) war Draisaitls 18. in der laufenden Saison. Mit zusätzlich 18 Toren auf dem Konto ist der Deutsche weiterhin bester Scorer der Liga.
Rydzek über Olympia in Peking: "Geht um politische und wirtschaftliche Interessen"
Kombinations-Olympiasieger Johannes Rydzek hat kein Verständnis für die Vergabe der Olympischen Winterspiele (4. bis 20. Februar) nach Peking. "Der Wintersport hat in China keinerlei Tradition. Bei der Vergabe von Olympischen Spielen steht einfach nicht der Sport im Fokus. Es geht vor allem um politische und wirtschaftliche Interessen", sagte Rydzek den Stuttgarter Nachrichten.
Basketball-Bundestrainer Herbert lobt Schröder: "Extrem gut"
Basketball-Bundestrainer Gordon Herbert ist mit der Entwicklung von NBA-Star Dennis Schröder bei den Boston Celtics sehr zufrieden. "Dennis hat in den letzten Wochen seine Rolle dort gefunden und spielt extrem gut", sagte der Kanadier dem Sport-Informations-Dienst (SID). Schröder war zur laufenden Saison von den Los Angeles Lakers zu den Celtics gewechselt. Aktuell liegt der Braunschweiger nach 18 Einsätzen bei durchschnittlich 17,9 Punkten.
Neuseelands Grenzen bleiben noch mindestens fünf Monate für Ausländer geschlossen
Wegen der Corona-Pandemie bleiben Neuseelands Grenzen für Reisende aus dem Ausland noch mindestens fünf Monate geschlossen. Ausländer müssen noch mindestens bis Ende April warten, bis sie nach Neuseeland einreisen können, wie der Minister für die Reaktion auf die Corona-Pandemie, Chris Hipkins, am Mittwoch sagte.
RKI meldet erstmals Sieben-Tage-Inzidenz über 400
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erstmals über den Wert von 400 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut am frühen Mittwochmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, liegt der Wert jetzt bei 404,5 und erreichte damit den 17. Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Vortag hatte der Wert noch bei 399,8 gelegen, am Mittwoch vergangener Woche bei 319,5.
USA nehmen Gespräche mit Taliban kommende Woche wieder auf
Die USA nehmen ihre Gespräche mit den in Afghanistan herrschenden radikalislamischen Taliban in der kommenden Woche wieder auf. Delegationen beider Seiten wollten sich in Katar treffen, erklärte US-Außenministeriumssprecher Ned Price am Dienstag. Auf der Tagesordnung der für zwei Wochen geplanten Gespräche stehen demnach der Kampf gegen den Terrorismus sowie die humanitäre Krise in Afghanistan. Auch über die Ausreise weiterer Ortskräfte der US-Armee aus dem Land solle gesprochen werden.
US-Gericht verurteilt Organisatoren von Neonazi-Demo zu hohem Schadenersatz
Mehr als vier Jahre nach dem Tod einer Gegendemonstrantin am Rande einer Neonazi-Demo in den USA hat ein Gericht die Organisatoren der Demonstration zu mehr als 25 Millionen Dollar (22 Millionen Euro) Schadenersatz verurteilt. Die Geschworenen trafen ihr Urteil am Dienstag (Ortszeit) in einem von neun Einwohnern der Stadt Charlottesville in Virginia angestrengten Zivilverfahren.
Zahl der Todesopfer bei US-Weihnachtsparade steigt auf sechs
Zwei Tage nach der tödlichen Fahrt eines Autofahrers in eine Weihnachtsparade im US-Bundesstaat Wisconsin ist die Zahl der Todesopfer auf sechs gestiegen. Ein Kind erlag seinen Verletzungen, wie Staatsanwältin Susan Opper am Dienstag bei einer Gerichtsanhörung sagte. Der mutmaßliche Täter werde daher jetzt des sechsfachen Mordes beschuldigt.
Sevilla für Wölfe zu stark - nun "Finale" gegen Lille
Das Spiel verloren und doch ein "Finale" vor Augen: Trotz einer verdienten 0:2 (0:1)-Niederlage beim FC Sevilla darf der VfL Wolfsburg noch auf ein Überwintern auf der europäischen Fußballbühne hoffen.
Fehlurteil gegen Schwarzen in den USA nach 43 Jahren im Gefängnis aufgehoben
Im US-Bundesstaat Missouri ist ein Mordurteil gegen einen Schwarzen aufgehoben worden, der 43 Jahre unschuldig im Gefängnis verbracht hat. Ein Richter ordnete am Dienstag eine sofortige Freilassung des 62-jährigen Kevin Strickland an. Der Afroamerikaner sei 1979 einzig und allein auf Grundlage der Aussage einer Augenzeugin verurteilt worden, die ihre Aussage später widerrufen habe. Der damalige Schuldspruch sei deswegen nicht haltbar.
US-Regierung will kolumbianische Farc von Terrorliste streichen
Die USA werden die frühere kolumbianische Guerilla-Organisation Farc von ihrer Schwarzen Liste ausländischer Terrororganisationen streichen. Die US-Regierung habe den Kongress über den geplanten Schritt informiert, hieß es aus Kreisen des Kongresses am Dienstag. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, bestätigte das Vorhaben nicht. Er erklärte lediglich, die Regierung habe den Kongress über "bevorstehende Maßnahmen" in Bezug auf die Farc informiert.
Corona-Verordnung: Zuschauereinschränkungen in Baden-Württemberg
Nach Sachsen und Bayern hat auch Baden-Württemberg aufgrund der sich zuspitzenden Corona-Lage die Maßnahmen für den Sport verschärft. Die Landesregierung in Stuttgart veröffentlichte am Dienstagabend eine neue Corona-Verordnung, die ab Mittwoch gilt und laut der Stadien und Sporthallen nur noch zu maximal 50 Prozent ausgelastet werden dürfen. Die Obergrenze liegt bei 25.000 Zuschauern.
Verlobter von getöteter Gabby Petito nahm sich das Leben
Der im Oktober tot aufgefundene Verlobte der bei einem US-Roadtrip getöteten Gabby Petito starb durch Suizid. Die Eltern von Brian Laundrie wurden nach Angaben ihres Anwalts vom Dienstag darüber informiert, dass die Todesursache "eine Schusswunde im Kopf" gewesen sei. "Die Todesart war Suizid", erklärte der Anwalt der Familie.
Müller: Werden um Impfpflicht nicht herumkommen
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hält die Einführung einer Corona-Impfpflicht angesichts der bundesweit dramatischen Infektionslage für unausweichlich. Er glaube, man werde um die Impfpflicht nicht herumkommen, sagte Müller am Dienstagabend dem Sender RBB. "Nur die Impfung sichert dauerhaft ab, dass wir alles so erleben können, wie wir es wollen. Die hohe Anzahl der Ungeimpften verhindert immer wieder diesen Schritt in die Normalität."
Gruppensieg perfekt: Eiskalte Bayern siegen im Schnee
Per Fallrückzieher zum Gruppensieg: Angeführt von Fußball-Künstler Robert Lewandowski hat sich ein eiskalter FC Bayern im Kiewer Kühlschrank auch mit einer Rumpftruppe zum 18. Mal auf Vorrunden-Platz eins in der Champions League gezittert.
Jon Batiste und Justin Bieber an der Spitze der Grammy-Nominierungen
Der US-Jazzmusiker Jon Batiste und der kanadische Popstar Justin Bieber haben gute Chancen, bei der diesjährigen Grammy-Verleihung abzuräumen: Der für seinen Soundtrack zum Film "Soul" mit einem Oscar ausgezeichnete Batiste ist in elf Kategorien für den wichtigsten US-Musikpreis nominiert, wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten. Bieber kann sich in acht Kategorien Hoffnungen auf den begehrten Preis bei der Gala am 31. Januar in Los Angeles machen.
Apple verklagt israelischen Entwickler von Spionagesoftware Pegasus
Im Skandal um die Spionagesoftware Pegasus verklagt der iPhone-Hersteller Apple den israelischen Entwickler NSO Group. Über die Klage solle der NSO Group untersagt werden, künftig "Software, Dienste oder Geräte" von Apple zu verwenden, erklärte der US-Technologiekonzern am Dienstag. Damit solle "weiterer Missbrauch von und Schaden für" Apple-Nutzer verhindert werden. Eingereicht wurde die Klage bei einem US-Bundesgericht in der kalifornischen Stadt San José.
Laut kicker: Musiala und Gnabry haben Impfung erhalten
Beim Fußball-Rekordmeister Bayern München sollen nach Medienberichten zwei der fünf zuletzt noch ungeimpften Profis inzwischen Corona-Impfungen erhalten haben. Nach Informationen des kicker ließen sich Jamal Musiala und Serge Gnabry die erste Impfdosis von einem der Mannschaftsärzte geben.
UN-Sondergesandter tritt wenige Wochen vor Wahl in Libyen zurück
Nur einen Monat vor der geplanten Präsidentschaftswahl in Libyen ist der UN-Sondergesandte für das nordafrikanische Krisenland, Jan Kubis, überraschend zurückgetreten. Kubis habe bei UN-Generalsekretär António Guterres seinen Rücktritt eingereicht, was dieser "mit Bedauern" akzeptiert habe, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Dienstag. Guterres suche nun einen "angemessenen Nachfolger".
Diplomaten: UN-Sondergesandter für Libyen überraschend zurückgetreten
Nur einen Monat vor der wichtigen Präsidentschaftswahl in Libyen hat der UN-Sondergesandte für das nordafrikanische Krisenland, Jan Kubis, sein Amt überraschend niedergelegt. "Kubis ist zurückgetreten", bestätigte ein Diplomat am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Eine offizielle Begründung für den Schritt lag zunächst nicht vor. Aus Diplomatenkreisen hieß es, der Slowake habe möglicherweise den Eindruck gehabt, "dass er nicht genug Unterstützung hat".
Einstein-Manuskript in Paris für Rekordsumme von 11,6 Millionen Euro versteigert
Bei einer Auktion in Paris ist ein Manuskript des Physikers Albert Einstein zur Relativitätstheorie für eine Rekordsumme von 11,6 Millionen Euro versteigert worden. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete, erzielte das Dokument damit am Dienstagabend im Auktionshaus Christies einen viel höheren Erlös als erwartet. Einstein hatte es in Jahren 1913 und 1914 mit seinem Kollegen und Vertrauten Michele Besso verfasst.
Ermittlungen gegen Arzt in Belgien wegen Impfbetrugs in 2000 Fällen
In Belgien wird gegen einen Arzt wegen Impfbetrugs in 2000 Fällen ermittelt. Der Mediziner soll hunderte Male falsche Corona-Impfungen an die Behörden gemeldet haben, wie die wallonische Gesundheitsministerin Christie Morreale am Dienstag bekanntgab. Der Arzt habe sich unter anderem für Injektionen bezahlen lassen, die gar nicht stattfanden. Ziel war es zudem, den Patienten einen Gesundheitspass zu verschaffen, um so den geltenden Beschränkungen für Ungeimpfte entgehen zu können.
EMA könnte Corona-Medikament Molnupiravir "innerhalb weniger Wochen" zulassen
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA macht Hoffnung auf eine schnelle Zulassung des Corona-Medikaments Molnupiravir. Über die Tabletten des US-Pharmariesen MSD - auch unter dem Namen Lagevrio bekannt - könnte "innerhalb weniger Wochen" eine Stellungnahme abgegeben werden, erklärte die Behörde am Dienstag. Vergangene Woche hatte die EMA bereits eine Empfehlung ausgesprochen, wonach das Medikament in Notfällen eingesetzt werden kann.
Taylor Swift stellt mit zehnminütiger Version von "All Too Well" neuen Rekord auf
Mit einer mehr als zehnminütigen Version ihres Songs "All Too Well" hat US-Popsängerin Taylor Swift einen neuen Rekord aufgestellt: Der Hit schaffte es als längstes Lied der Geschichte an die Spitze der US-Charts - und verdrängte damit nach knapp 50 Jahren den bisherigen Rekordhalter, das acht Minuten und 42 Sekunden lange "American Pie" von Don McLean.