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Joachim Nagel soll neuer Präsident der Bundesbank werden
Nach dem vorzeitigen Rückzug von Jens Weidmann als Bundesbankpräsident soll künftig der Volkswirt Joachim Nagel für Kontinuität an der Spitze der deutschen Zentralbank sorgen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) schlugen Nagel als neuen Präsidenten der Bundesbank vor, wie Lindner am Montag auf Twitter mitteilte. Ökonomen und Bankenvertreter begrüßten die Nominierung Nagels.
Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Nach dem vorzeitigen Abgang von Jens Weidmann als Bundesbankpräsident soll künftig der Volkswirt Joachim Nagel für Kontinuität an der Spitze der deutschen Zentralbank sorgen. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) gab die Personalie am Montag bekannt und verwies auf die Bedeutung einer "stabilitätsorientierten Geldpolitik" angesichts der zuletzt deutlich gestiegenen Inflation. Ökonomen begrüßten die Nominierung Nagels.
Lindner: Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Das teilte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) am Montag mit. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und er schlügen Nagel "als neuen Präsidenten der Bundesbank vor", schrieb Lindner auf Twitter.
Zahl der Intensivbetten im Corona-Jahr 2020 gestiegen
Die Zahl der Intensivbetten in Deutschland ist im Corona-Jahr 2020 um rund fünf Prozent gestiegen. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 27.000 Intensivbetten in den Krankenhäusern, das waren 1400 mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Allerdings sank zeitgleich die Gesamtzahl der Krankenhausbetten im Jahresdurchschnitt um 7400 beziehungsweise 1,5 Prozent auf 486.700.
Habeck: Ökologischer Umbau Voraussetzung für Erhalt von Arbeitsplätzen
Bundeswirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck (Grüne) sieht in einem raschen ökologischen Umbau der Wirtschaft die Voraussetzung für die Sicherung der Arbeitsplätze in Deutschland. "Wenn wird das nicht angehen, dann werden wir nicht nur ökologische Katastrophen haben, sondern wir werden auch einen Verlust an Arbeitsplätzen und Wertschöpfung haben", warnte Habeck am Montag im Deutschlandfunk.
Druck auf türkische Zentralbank wegen starken Kursverfalls der Lira wächst
Angesichts des anhaltenden Kursverfalls der türkischen Lira und einer galoppierenden Inflation wächst der Druck auf die türkische Zentralbank, das niedrige Zinsniveau zu beenden. Der Unternehmerverband Tüsiad forderte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Wochenende zu einer Korrektur seiner Geldpolitik auf. Dieser wandte sich am Sonntagabend erneut gegen eine Leitzinserhöhung. Der Kurs der türkischen Lira fiel daraufhin am Montag um sechs Prozent.
Erdogan verspricht niedrigere Inflation
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erneut versprochen, den starken Anstieg der Verbraucherpreise im Land zu drosseln. "Die Inflation wird sobald wie möglich fallen - so Gott will", sagte Erdogan am Sonntagabend. Gleichzeitig bekräftigte er seinen Widerstand gegen eine Leitzinserhöhung. Der Kurs der türkischen Lira fiel daraufhin am Montag um fünf Prozent.
Papst Franziskus verteufelt häusliche Gewalt
Papst Franziskus hat häusliche Gewalt als "nahezu satanisch" verteufelt. "So viele Frauen sind zu Hause missbraucht und geschlagen worden", beklagte das Kirchenoberhaupt in einer italienischen Fernsehsehndung am Sonntagabend. "Das ist ein Problem, das in meinen Augen fast satanisch ist, denn es bedeutet, die Schwäche von jemandem auszunutzen, der sich nicht wehren kann."
Rummenigge: "Große Herausforderung" durch Omikron
Karl-Heinz Rummenigge sieht die Coronavirus-Variante Omikron als Bedrohung für den Fußball an. "Das wird noch eine große Herausforderung dieses Jahr werden. Wie geht es weiter - und vor allen Dingen auch: Wie geht es finanziell weiter?", sagte der frühere Vorstandsvorsitzende von Bayern München am Montagmorgen bei Bild TV.
Habeck rechnet mit deutlichen Corona-Einschränkungen Anfang Januar
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) rechnet angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus mit deutlichen zusätzlichen Einschränkungen Anfang Januar. Er gehe davon aus, dass dies "Gegenstand der Beratungen von Bund und Ländern morgen ist und dass das dann auch verabredet wird für den Januar", sagte Habeck am Montagmorgen im Deutschlandfunk. Ein umfassender Lockdown solle aber möglichst vermieden werden.
Berichte: Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll Medienberichten zufolge Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe den 55-jährigen Nagel für diesen Posten vorgeschlagen, schrieb am Montag zunächst das "Handelsblatt". Auch der "Spiegel" und die "Süddeutsche" berichteten unter Berufung auf Regierungskreise über die Personalie. EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel gratulierte Nagel im Kurzbotschaftendienst Twitter zur Nominierung als Bundesbank-Präsident.
"Handelsblatt": Joachim Nagel soll neuer Bundesbankpräsident werden
Der Volkswirt Joachim Nagel soll laut "Handelsblatt" Jens Weidmann an der Spitze der Bundesbank ablösen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe den 55-jährigen Nagel für diesen Posten vorgeschlagen, berichtete das "Handelsblatt" am Montag unter Verweis auf Angaben aus Regierungskreisen. Das Vorschlagsrecht liegt bei Scholz, die Personalie solle aber im Einvernehmen mit Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) erfolgen.
Über sieben Millionen Beschäftigte würden von Mindestlohn von zwölf Euro profitieren
Von dem von der Bundesregierung angekündigten Mindestlohn in Höhe von zwölf Euro würden mehr als sieben Millionen Beschäftigte profitieren. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden erklärte am Montag, im April 2021 arbeitete gut jede und jeder fünfte abhängig Beschäftigte (21 Prozent) im Niedriglohnsektor; 7,8 Millionen Jobs lagen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Von der Mindestohnerhöhung würden demnach knapp 7,2 Millionen Beschäftige profitieren.
UNO warnt vor humanitärer Katastrophe wegen ausbleibenden Regens in Somalia
In Somalia droht nach drei weitgehend ausgebliebenen Regenzeiten eine humanitäre Katastrophe. Fast jeder vierte Bewohner des ostafrikanischen Landes sei von Hunger bedroht, erklärten die Vereinten Nationen am Montag. Bis Mai könnten demnach bis zu 4,6 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen sein.
Umsatz im Gastgewerbe im Oktober weiter zurückgegangen
Der Umsatz von Hotels, Kneipen und Restaurants ist wegen der verschärften Corona-Regeln im Oktober erneut zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, sank der Umsatz im Gastgewerbe von September bis Oktober preisbereinigt um 0,6 Prozent. Damit lag er knapp 18 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020 im Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.
Wüst und Müller stellen Bund-Länder-Beschluss zu Kontaktbeschränkung in Aussicht
Bund und Länder wollen bei ihrem Spitzentreffen zur Corona-Krise am Dienstag neue Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich beschließen. Dies sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Montag im "Morgenmagazin" der ARD. Zudem solle ein "Notfallplan" verabschiedet werden, um das Land weiter am Laufen zu halten, wenn sehr viel Menschen am Coronavirus erkranken sollten. Auch die Fortsetzung und Beschleunigung der Booster-Impf-Kampagne stehe auf dem Programm.
Wüst stellt Bund-Länder-Beschluss zu neuen Kontaktbeschränkungen in Aussicht
Bund und Länder wollen bei ihrem Spitzentreffen zur Corona-Krise am Dienstag neue Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich beschließen. Dies sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Montag im "Morgenmagazin" der ARD. Zudem solle ein "Notfallplan" verabschiedet werden, um das Land weiter am Laufen zu halten, wenn sehr viel Menschen am Coronavirus erkranken sollten. Auch die Fortsetzung und Beschleunigung der Booster-Impf-Kampagne stehe auf dem Programm.
Klopp attackiert Schiedsrichter: Probleme "nur mit dir"
Jürgen Klopp war außer sich. "Ich habe keine Probleme mit anderen Schiedsrichtern, nur mit dir", schimpfte der Teammanager des FC Liverpool. Sein Adressat: Paul Tierney, der Unparteiische beim 2:2 seiner Reds bei Tottenham Hotspur.
Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie im Dezember gesunken
Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich laut Umfrage des Münchner Ifo-Instituts verschlechtert. Die Erwartungen der Unternehmen sanken von 15,8 Punkten im November auf 12,1 Punkte im Dezember, wie das Ifo am Montag mitteilte. Die Exporte werden demnach im ersten Quartal 2022 wohl zulegen - aber langsamer, wie Ifo-Präsident Clemens Fuest erklärte.
FC Bayern: Pavard strebt ins Zentrum
Der französische Fußball-Weltmeister Benjamin Pavard strebt auch bei Bayern München ins Abwehrzentrum. "Meine beste Position ist in der Innenverteidigung, das war schon immer so", sagte der 25-Jährige dem kicker: "Natürlich spiele ich für die Mannschaft dort, wo ich ihr am meisten helfe. Aber es gefällt mir sehr, als Innenverteidiger zu spielen."
Zweiter NFL-Touchdown: Amon-Ra St. Brown schreibt Geschichte - Packers in den Play-offs
Amon-Ra St. Brown (22) hat als erster Footballprofi mit deutschem Pass zwei Touchdowns in der US-Profiliga NFL erzielt und Geschichte geschrieben. Beim überraschenden 30:12 seiner Detroit Lions gegen die Arizona Cardinals sorgte der Wide Receiver nach einem Lauf über 37 Yards in die Endzone für das zwischenzeitliche 9:0. Die Lions können die Play-offs trotz des Erfolges nicht mehr erreichen.
NBA: Kleber verliert mit Dallas, Suns heiß
Maximilian Kleber hat in der Basketball-Profiliga NBA mit den Dallas Mavericks erneut eine Niederlage kassiert. Die Texaner verloren bei den Minnesota Timberwolves in der Nacht zum Montag 105:111 und kippten mit 14 Siegen und 15 Niederlagen in eine negative Bilanz. Kleber (29) gelangen sechs Punkte und 14 Rebounds.
Peng Shuai zieht Anschuldigungen zurück, WTA nicht überzeugt
Die zwischenzeitlich verschwundene Tennisspielerin Peng Shuai hat die Behauptung zurückgezogen, sie sei ein Opfer sexuellen Missbrauchs. Die Tennisspielerinnen-Vereinigung WTA betonte jedoch umgehend, Pengs Aussage zerstreue keinesfalls die Sorgen um sie. Auch sei weiter nicht gewährleistet, hieß es in einer Stellungnahme, dass sie sich frei von Zensur oder Zwang äußern könne.
Zverev fordert mehr Wertschätzung für andere Sportarten
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat nach seiner Wahl zu Deutschlands Sportler des Jahres eine größere Wertschätzung der Leistungen in anderen Sportarten gefordert. "Ich hoffe einfach, dass viele Sportarten wie Leichtathletik oder der Radsport bald ein bisschen aufholen - was das Finanzielle angeht, weil die es genauso sehr verdienen wie wir", sagte der 24-Jährige nach der Gala im Kurhaus Baden-Baden.
Ostbeauftragter Schneider: "Wir müssen auch um AfD-Wähler kämpfen"
Der neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), will versuchen, AfD-Wähler für seine Partei zurückzugewinnen. "Wir müssen auch um AfD-Wähler kämpfen. Es gibt hier einen großen Teil, der frustriert und zornig, aber nicht radikal ist", sagte Schneider den Thüringer Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagausgaben). Dieser Teil müsse "wieder in den demokratischen Diskurs" zurückgeholt werden.
Japanischer Weltraumtourist kehrt zur Erde zurück
Nach seiner Reise zur Internationalen Raumstation ISS ist der japanische Milliardär Yusaku Maezawa wieder zur Erde zurückgekehrt. Wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Montag mitteilte, landeten Maezawa, sein Assistent Yozo Hirano und der russische Kosmonaut Alexander Misurkin mit Fallschirmen in der kasachischen Steppe. "Der Flug des Touristen-Raumschiffs Sojus MS-20 ist abgeschlossen", erklärte Roskosmos.
Altbundespräsident Gauck sieht gute Gründe für Impfpflicht
Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck plädiert für eine allgemeine Impfpflicht. "Wenn die Appelle zum Impfen nicht ausreichen, ist die Impfpflicht die naheliegende Lösung", sagte Gauck der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Der Eingriff in die körperliche Unversehrtheit sei im Verhältnis zum Nutzen eher gering.
Tennisspielerin Peng bestreitet Vergewaltigungsvorwürfe in Video
In einem ersten öffentlichen Statement seit ihrem Verschwinden hat die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ranghohen kommunistischen Parteifunktionär Zhang Gaoli bestritten. "Ich habe nie etwas gesagt oder geschrieben, worin ich jemanden beschuldigt habe, mich sexuell belästigt zu haben", sagte die 35-Jährige der chinesischsprachigen Zeitung "Lianhe Zaobao" in Singapur. "Ich möchte diesen Punkt ganz klar betonen."
Krankenhausgesellschaft warnt vor Eskalation der Corona-Lage in neuem Ausmaß
Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) vor einer Eskalation der Lage in deutschen Krankenhäusern gewarnt. "Wenn sich die Prognosen bestätigen, wonach die Omikron-Variante sehr viel ansteckender ist als Delta und auch der Impfschutz gegen schwere Verläufe bei nicht geboosterten Menschen schwächer ist, werden wir es im schlimmsten Fall mit einer großen Zahl gleichzeitig schwer erkrankter Patienten zu tun haben" sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).
Familienministerin kündigt neue Leistung für Eltern direkt nach Kindesgeburt an
Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hat bezahlten Urlaub für Eltern direkt nach der Geburt eines Kindes angekündigt. "Neu einführen werden wir, dass ein Elternteil – zumeist die Väter – für die ersten zwei Wochen nach der Geburt bei vollem Gehalt bei der Familie bleiben kann", sagte Spiegel der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Bisher hat man dafür oft mühsam Tage zusammengespart."
Zahl der Toten nach Taifun auf den Philippinen steigt auf 208
Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Rai" auf den Philippinen ist auf mehr als 200 gestiegen. Wie die staatliche Polizei am Montag mitteilte, starben bei dem Durchzug des bislang heftigsten Wirbelsturms in diesem Jahr 208 Menschen. Die Opferzahl könnte allerdings weiter steigen: 52 Menschen wurden den Angaben zufolge vermisst.
Ausschreitungen am Rande von Fußballspiel in den Niederlanden
In der niederländischen Fußball-Liga ist es am Rande eines Spiels zwischen Feyenoord Rotterdam und Ajax Amsterdam zu Ausschreitungen gekommen. Wie die Polizei in Rotterdam am Sonntag mitteilte, wurden 64 Menschen festgenommen. Die Beamten setzten Wasserwerfer gegen die randalierenden Fußballfans ein.