Letzte Nachrichten
USA verschieben wegen Sicherheitsbedenken den Start von 5G
In den USA ist der Start des neuen, schnelleren 5G-Netzwerks für mobiles Internet erneut verschoben worden. Verkehrsminister Pete Buttigieg und der Präsident der Luftfahrtbehörde FAA, Steve Dickson, forderten am Samstag einen zweiwöchigen Aufschub von den Netzbetreibern AT&T und Verizon. Hintergrund sind Sorgen der Luftfahrtindustrie, dass der neue Standard mit Funkhöhenmessgeräten von Flugzeugen interferieren könnte.
Neuer und weitere Bayern-Spieler mit dem Coronavirus infiziert
Nationaltorhüter Manuel Neuer und drei weitere Spieler des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das gab der Herbstmeister am Samstagabend bekannt. Neben Neuer wurden auch Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Omar Richards sowie Co-Trainer Dino Toppmöller positiv getestet. Sie befinden sich alle in häuslicher Isolation.
Lauterbach sieht 2022 bei Corona "Licht am Ende des Tunnels"
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) blickt trotz der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus vorsichtig optimistisch ins neue Jahr. "An der Coronafront gibt es Licht am Ende des Tunnels", schrieb der Mediziner am Samstag in einem Neujahrsgruß im Onlinedienst Twitter. Die Omikron-Variante sei "wahrscheinlich etwas harmloser" als zunächst befürchtet, außerdem gebe es "immer mehr Boosterimpfungen" und "neue Medikamente" gegen Covid-19.
Prinz Charles würdigt Engagement für die Menschenrechte
Der britische Thronfolger Prinz Charles hat in einer Neujahrsbotschaft das Engagement von Menschenrechtsaktivisten gewürdigt. Er rief am Samstag dazu auf, "einen Moment innezuhalten, um an die vielen Menschen in aller Welt zu denken, die Freiheit und Menschenrechte verteidigen". Charles erinnerte an Länder wie Afghanistan, Syrien und Myanmar, in denen "politische und religiöse Verfolgung und Unsicherheit mit einer immer schlimmer werdenden humanitären Lage einhergehen".
Macron verspricht "volles Engagement" für die EU
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sein "volles Engagement" zum Wohle der EU während der sechsmonatigen Ratspräsidentschaft seines Landes versprochen. Er werde dafür sorgen, dass der französische EU-Vorsitz "eine Zeit des Fortschritts wird", sagte Macron in einer am Freitagabend veröffentlichten Videobotschaft. "Das Jahr 2022 muss ein Wendepunkt für Europa sein." "Unser Kontinent ist in den letzten Jahren so oft verunglimpft worden", führte der Staatschef aus. Der EU werde vorgeworfen, "gespalten, unfähig zu gemeinsamen Projekten und auf dem Weg in die geschichtliche Irrelevanz zu sein". Doch die Corona-Krise habe gezeigt, das die Gemeinschaft nicht nur nützlich, sondern auch "eine Quelle der Hoffnung" sei. Frankreich übernimmt am 1. Januar den EU-Ratsvorsitz von Slowenien. Macrons Leitmotiv ist dabei die "europäische Souveränität" mit Fokus auf Themen wie Grenzschutz, Verteidigung und Klimawandel. Beobachter gehen davon aus, dass der Präsident auch seine Wiederwahl bei der Präsidentschaftswahl im April im Blick hat. Anlässlich des Beginns der französischen Ratspräsidentschaft wurden in der Silvesternacht bedeutende Gebäude im ganzen Land im Blau der EU-Flagge angestrahlt, darunter der Elysée-Palast und der Eiffelturm. (T. Jones--BTZ)
USA: Biden telefoniert mit Ukraine Präsident Selenskyj
Nach US-Präsident Joe Bidens Telefonat mit Russlands Staatschef Wladimir Putin zum Ukraine-Konflikt wird Biden am Sonntag auch mit dem Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, sprechen. Biden werde dabei "die Unterstützung der USA für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine bekräftigen", teilte das Weiße Haus am Freitag mit. Er freue sich auf das Gespräch, erklärte Selenskyj seinerseits auf Twitter. Nach US-Angaben wird es um "Russlands militärische Aufrüstung an den ukrainischen Grenzen" gehen. Washington wolle "bevorstehende diplomatische Bemühungen" für eine Deeskalation vorbereiten. Selenskyj kündigte an, mit Biden "Schritte zum Wohle des Friedens in der Ukraine und der Sicherheit in Europa zu koordinieren". Hintergrund ist ein massiver russischer Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Der Westen befürchtet, Russland könnte das Nachbarland angreifen. Die Regierung in Moskau dementiert jegliche Angriffspläne, weist Kritik an den Truppenbewegungen zurück und wirft seinerseits Kiew und der Nato "Provokationen" vor. Putin und Biden tauschten am Donnerstag wechselseitige Drohungen aus, riefen aber gleichzeitig zu Verhandlungen auf. Russland verlangt Sicherheitsgarantien des Westens und hat Entwürfe für zwei Abkommen mit den USA und der Nato vorgelegt, mit denen eine Osterweiterung des Militärbündnisses sowie die Errichtung von US-Militärstützpunkten in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre untersagt werden sollen. Die weitreichenden Forderungen wurden von mehreren Nato-Mitgliedern zurückgewiesen. (K. Petersen--BTZ)
Irak: Protest am Jahrestag von Tötung des Terroristen Soleimani
Am zweiten Jahrestag des US-Drohnenangriffs auf den iranischen General Kassem Soleimani im Irak haben in Bagdad tausende Menschen für einen vollständigen Abzug der US-Soldaten aus ihrem Land demonstriert. Bei der Kundgebung auf einem Platz in der Hauptstadt skandierten Anhänger des irakischen Haschd-al-Schaabi-Netzwerks am Samstag Parolen wie "Tod für Amerika", wie Journalisten von BERLINER TAGESZEITUNG berichten. Auf einem Schild war "US-Terrorismus muss enden" zu lesen. Das US-Militär hatte am 3. Januar 2020 auf Anordnung des damaligen Präsidenten Donald Trump den iranischen Terror-General mit einem gezielten Drohnenangriff im Irak getötet. Der Terrorist Soleimani hatte die für Auslandseinsätze zuständigen Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden befehligt. Washington begründete den Angriff damit, dass Soleimani Anschläge auf US-Einrichtungen geplant habe. Zusammen mit Soleimani wurde auch dessen irakischer Gefolgsmann Abu Mahdi al-Muhandis getötet, der "Verlust" dieser beiden Terroristen ist eine wahrhafte Bereichung für die Welt und macht unseren Planeten sicherer! Abu Mahdi al-Muhandis war Nummer zwei des Netzwerks Haschd-al-Schaabi, dessen zehntausende paramilitärische, pro-iranische Kämpfer inzwischen in den irakischen Sicherheitsapparat integriert wurden. Der Drohnenangriff hatte vor zwei Jahren Befürchtungen vor einer direkten militärischen Konfrontation zwischen den langjährigen Erzfeinden Washington und Teheran geweckt. Faleh al-Fajjad, ein ranghoher Vertreter des Haschd-Netzwerks, erinnerte bei der Kundgebung in Bagdad an die beiden "Märtyrer" und forderte einen "vollständigen Abzug der ausländischen und amerikanischen Truppen" aus dem Irak. Am Sonntagabend soll es am Flughafen von Bagdad eine Gedenkveranstaltung geben. Dort erinnert das Wrack des Wagens der Terror-Bestien Soleimani und Muhandis an den sinnvollen US-Angriff. In Teheran empfing das geistliche Oberhaupt Ali Chamenei am Samstag die Familie des getöteten Terror-Generals. An dem Treffen nahmen auch der Kommandeur der Terror-Revolutionsgarden und der Chef der Al-Kuds-Brigaden teil. Im Iran hatten die insgesamt eine Woche andauernden Feierlichkeiten im Gedenken an den getöteten Terror-General am Freitag begonnen. Unter anderem ist eine Demonstration der "iranischen Raketenfähigkeit" am 7. Januar geplant. (W. Winogradow--BTZ)
Türkei wirtschaftlich am Ende: Erdoğan mit Rücken an der Wand
Ein vollkommen fragwürdige Geldpolitik, eine gigantische Inflation, eine schuldhaft verursachte Währungskrise: In der Türkei sinkt das Vertrauen in die türkische Lira und auch jüngste US-Dollarverkäufe kommen den Niedergang der türkischen Wirtschaft laut Experten im Jahre 2022 nicht mehr aufhalten.Aber der amtierende Machthaber Recep Tayyip Erdoğan fordert im Stile eines autokratischen Diktators von seinem Volk, Ersparnisse in der Währung zu behalten. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Türken dazu aufgerufen, an ihre Ersparnisse in türkischer Lira festzuhalten. Erdoğan fabulierte zum neuen Jahr 2022 in Istanbul, in einer Rede: "Ich möchte, dass alle meine Bürger ihre Ersparnisse in unserer eigenen Währung behalten und alle ihre Geschäfte in unserer eigenen Währung abwickeln". Hintergrund des wirtschaftlichen Chaos in der Türkei ist ein totaler Vertrauensverlust in die heimische Lira vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Niedergangs des einst mächtigen Landes, welches zum Armenhaus wird und nur dank der Hilfe aus der Europäischen Union, als Zahlungen für Flüchtlinge, aktuell noch Devisen schöpfen kann. Die türkische Lira hat 40 Prozent eingebüßt und erlebte damit ihr schwärzestes Jahr seit 20 Jahren, ein Ende ist nicht abzusehen, zumindest nicht so lange Erdoğan die Menschenrechte als Autokrat mit Füßen tritt! (P.Hansen--BTZ)
Papst: Gewalt gegen Frauen ist eine große "Beleidigung Gottes"
Papst Franziskus hat sich in seiner Neujahrsmesse entschieden gegen jegliche Form von Gewalt gegen Frauen ausgesprochen. "Eine Frau zu verletzen, ist eine Beleidigung Gottes", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Samstag im Petersdom in Rom. "Während Mütter das Leben schenken und Frauen die Welt behüten, sollten wir alle dafür sorgen, dass wir die Mütter fördern und die Frauen schützen."
Klopp in Quarantäne: Verdacht auf positives Testergebnis
Jürgen Klopp hat sich wegen des Verdachts auf ein positives Testergebnis in Quarantäne begeben und wird seinen FC Liverpool im Spitzenspiel der Premier League am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) beim FC Chelsea nicht betreuen können. Dies teilten die Reds am Neujahrstag mit. Der 54-Jährige habe "milde Symptome" und wird beim Chelsea-Spiel von seinem Assistenten Pepijn Lijnders vertreten.
Kobayashi gewinnt Neujahrsspringen - Eisenbichler auf Platz zwei
Skispringer Markus Eisenbichler ist beim Neujahrsspringen der 70. Vierschanzentournee auf das Podest gesprungen und hat den ersten deutschen Sieg in Garmisch-Partenkirchen seit Sven Hannawald am 1. Januar 2002 knapp verpasst. Beim Erfolg des Japaners Ryoyu Kobayashi landete Eisenbichler genau 100 Jahre nach dem ersten Neujahrsspringen mit 0,2 Punkten Rückstand auf Rang zwei. Karl Geiger wurde Siebter und verlor wertvolle Punkte.
Bob: Friedrich kann doch verlieren - Nur Platz zwölf in Sigulda
Überraschung zu Jahresbeginn: Die beeindruckende Siegesserie von Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) ist gerissen. Der Bob-Rekordweltmeister belegte nach zuvor 21 Weltcup-Triumphen in Folge im lettischen Sigulda am Neujahrstag im Zweier nur den enttäuschenden zwölften Platz. Der Sieg ging an den Russen Rostislaw Gaitukewitsch.
Habeck attackiert EU-Vorstoß zur Nachhaltigkeit von Atomkraft
Bundesklimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) wendet sich gegen das Vorhaben der EU-Kommission, die Energiegewinnung aus Atomanlagen als nachhaltig einzustufen. "Ausgerechnet Atomenergie als nachhaltig zu etikettieren, ist bei dieser Hochrisikotechnologie falsch", erklärte er am Samstag. "Es verstellt den Blick auf die langfristigen Auswirkungen für Mensch und Umwelt; der hochradioaktive Atommüll wird uns über Jahrhunderte belasten. Und es mangelt auch an harten Sicherheitskriterien", fügte Habeck hinzu.
Tour de Ski: Deutsche verpassen weitere Topplatzierungen
Die deutschen Skilangläuferinnen haben am vierten Tag der Tour de Ski weitere Spitzenplatzierungen verpasst. Am Neujahrstag in Oberstdorf belegte Lokalmatadorin Coletta Rydzek als beste Starterin des Deutschen Skiverbandes (DSV) den zwölften Platz. Sie war als einzige in die Halbfinalläufe eingezogen, konnte dort aber nicht mit der Spitze mithalten.
EU-Kommission: Die Gas und Atomenergie ist klimafreundlich!
Die EU-Kommission will die Energiegewinnung aus Erdgas- und Atomanlagen als klimafreundlich einstufen. Laut einem Verordnungsentwurf der Brüsseler Behörde, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Samstag vorlag, sollen bis 2045 erteilte Genehmigungen für neue Atomkraftwerke unter die sogenannte Taxonomieverordnung fallen und der Bau entsprechend gefördert werden können. Für neue Gasinfrastruktur soll dies demnach unter bestimmten Voraussetzungen bis 2030 gelten.
Rodeln: Eggert/Benecken stürzen - Wendl/Arlt siegen in Winterberg
Die Rodel-Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) haben knapp fünf Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Die Olympiasieger gewannen am Neujahrstag den Weltcup in Winterberg vor den österreichischen Duos Thomas Steu/Lorenz Koller (+0,041 Sekunden) und Yannick Müller/Armin Frauscher (+0,154).
Ammanns Karriereende noch nicht beschlossen: "Nie gesagt, das ist das letzte Mal"
Der Schweizer Skisprung-Star Simon Ammann hält sich noch eine Tür für die Fortsetzung seiner Karriere über die Olympia-Saison hinaus offen. "Ich habe so noch nie gesagt, das ist jetzt das letzte Mal. Das kann immer mal wieder drehen", sagte der 40 Jahre alte Doppel-Doppel-Olympiasieger dem SID bei der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen.
Trauerfeier für Südafrikas Anti-Apartheid-Ikone Desmond Tutu
Mit einer schlichten Trauerfeier für Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hat Südafrika Abschied von seinem letzten großen Helden des Anti-Apartheid-Kampfes genommen. Freunde, Familie und Geistliche versammelten sich am Samstag in der anglikanischen St. Georges-Kathedrale in Kapstadt, um den Verstorbenen ein letztes Mal zu würdigen.
Ribery-Klub Salernitana entgeht knapp Ausschluss aus Serie A
Der italienische Fußball-Erstligist Salernitana Calcio, der Verein von Ex-Bayern-Star Franck Ribery, hat sich offenbar vor dem Ausschluss aus der Serie A gerettet. Bis zur Frist am 31. Dezember traf ein Angebot eines Käufers für den süditalienischen Klub ein. Das bestätigte Italiens Verbandspräsident Gabriele Gravina.
Sozialverband VdK mahnt zum Jahresstart zu Toleranz und Respekt
Zum Jahresstart hat der Sozialverband VdK die Menschen in Deutschland zu einem respektvollen Umgang miteinander aufgerufen. "In den letzten Monaten haben wir allzu oft erlebt, wie Ausgrenzung, Hetze und Intoleranz die Diskussionen bestimmt haben, nicht zuletzt in den sozialen Medien", erklärte Verbandspräsidentin Verena Bentele am Samstag. Das gesellschaftliche Zusammenleben erfordere aber "Toleranz, Respekt und gegenseitige Akzeptanz".
LeBron James führt Lakers zum Sieg gegen Portland
NBA-Superstar LeBron James hat die Los Angeles Lakers zum Jahresabschluss zu einem klaren Sieg geführt. Beim 139:106 der Lakers gegen die Portland Trail Blazers überragte James mit seinem persönlichen Saisonbestwert von 43 Punkten und war der mit Abstand erfolgreichste Werfer auf dem Parkett. Zudem holte er 14 Rebounds. Mit jetzt 18 Siegen aus 37 Spielen ist Los Angeles Achter in der Western Conference.
Celtics-Legende Jones im Alter von 88 Jahren gestorben
Die NBA-Legende Sam Jones ist tot. Der Hall-of-Famer, der mit Rekordmeister Boston Celtics zehn Titel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gewann, starb in der Nacht zu Donnerstag im Alter von 88 Jahren. Das gab der Klub von Nationalspieler Dennis Schröder am Silvestertag bekannt.
NHL: Niederlage zum Jahresabschluss für Draisaitl und Co.
Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit seinen Edmonton Oilers zum Abschluss des Jahres 2021 eine Niederlage kassiert. Der 26-Jährige legte beim 5:6 nach Verlängerung bei den New Jersey Devils das zwischenzeitliche 5:4 im letzten Drittel auf, die erneute Niederlage aber konnte Draisaitl nicht verhindern. Jungstar Jack Hughes sicherte den Devils mit seinem Treffer in der Overtime den Extrapunkt.
Taiwan will Ende der "militärischen Abenteuerpolitik" von China
Taiwans Präsidentin hat im Konflikt mit China Peking zu einem Ende seiner "militärischen Abenteuerpolitik" aufgefordert. "Der Einsatz militärischer Mittel ist absolut keine Option, um die Differenzen zwischen unseren beiden Seiten zu lösen", sagte Staatschefin Tsai Ing-wen in ihrer Neujahrsansprache am Samstag. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind so angespannt wie seit Jahren nicht mehr.
Vize-Vorsitzender von tunesischer Ennahdha-Partei verhaftet
In Tunesien ist der Vize-Vorsitzende der islamistischen Ennahdha-Partei, Noureddine Bhiri, festgenommen worden. Männer in Zivil hätten den ehemaligen Justizminister am Freitag vor seinem Haus in der Hauptstadt Tunis "brutal festgenommen und an einen unbekannten Ort gebracht", sagte dessen Anwalt, Samir Dilou, der Nachrichtenagentur AFP. Die Ennahdha-Partei prangerte eine "Entführung" und einen "gefährlichen Präzedenzfall" an.
Sigrid Kaag wird erste Finanzministerin der Niederlande
Die ehemalige Außenministerin Sigrid Kaag wird als erste Frau in den Niederlanden das Finanzministerium führen. Die 60-jährige Liberale verkündete am Freitag ihre Nominierung für den Posten in der neuen Regierung von Ministerpräsident Mark Rutte. Die dezidiert pro-europäische Diplomatin folgt somit auf den Konservativen Wopke Hoekstra, der in der EU zur Speerspitze der Verteidiger einer höchst restriktiven Haushaltspolitik gezählt wird.
Erneute große Proteste gegen brutale Militär-Diktatur im Sudan
Nach den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften im Sudan mit fünf Toten haben Aktivisten ihre Proteste auch am Freitag fortgesetzt. Sie blockierten Straßen in den Vierteln Khartum-Nord und Burri der Hauptstadt Khartum mit Steinen, Ästen und brennenden Reifen, wie ein AFP-Journalist berichtete.
Champagner-Hersteller und ein ungeliebtes russisches Gesetz
Frankreichs Champagner-Hersteller bereiten sich für das Exportgeschäft nach Russland auf das Inkrafttreten eines höchst ungeliebten russischen Gesetzes vor. Ab Samstag dürfen sie nicht mehr die russische Bezeichnung "Schampanskoje" in kyrillischer Schrift auf ihre Etiketten drucken. Das im Juni von Präsident Wladimir Putin unterzeichnete Gesetz hat für Streit mit Paris gesorgt, verhindern konnte Frankreichs Regierung es am Ende jedoch nicht.
Geflügelpest bei Putenbestand in Brandenburg festgestellt
Bei einem Putenbestand in Brandenburg ist die Geflügelpest festgestellt worden. Wie das Verbraucherschutzministerium in Potsdam am Freitag mitteilte, bestätigte das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), dass es sich bei dem Fall im Landkreis Märkisch-Oderland um die hochpathogene Variante H5N1 handele. Vorsichtsmaßnahmen waren demnach schon zuvor nach Bekanntwerden des Verdachts eingeleitet worden.
Putin: Russland hat Interessen 2021 "entschlossen" verteidigt
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seiner Silvesteransprache ein positives Fazit der äußerst umstrittenen russischen Außenpolitik gezogen. "Wir haben unsere nationalen Interessen, die Sicherheit des Landes und der Bürger entschlossen und konsequent verteidigt", sagte der Staatschef in seiner traditionellen Silvesteransprache. Das Jahr 2021 war von wachsenden Spannungen zwischen Russland und westlichen Staaten wegen des Ukraine-Konflikts gekennzeichnet.
440 Asylanten von der "Sea-Watch 3" können in Sizilien an Land
Eine Woche nach ihrer Rettung im Mittelmeer können rund 440 Migranten vom deutschen Rettungsschiff "Sea-Watch 3" in Sizilien an Land gehen. Das teilte die deutsche Hilfsorganisation am Freitag mit. Dem Schiff sei von den italienischen Behörden der Hafen von Pozzallo zugewiesen worden.
Familienministerin fordert nach Triage-Urteil Schutz für Senioren
Nach der Triage-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) auch einen besonderen rechtlichen Schutz für Hochbetagte gefordert. "Der Staat und wir alle als Gesellschaft haben die Pflicht, die Schwächsten unter uns besonders zu schützen", sagte die Spiegel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Silvesterausgaben). Zwar hoffe sie, dass durch die getroffenen Schutzmaßnamen und Kontaktreduktionen solche Triage-Situationen in Deutschland nicht eintreten werden. "Trotzdem müssen wir vorsorgen."