Letzte Nachrichten
Prozess gegen Mitglied von rechter Gruppe Atomwaffen Division in Frankfurt am Main
Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main beginnt am Dienstag (10.00 Uhr) der Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der rechtsextremen Gruppierung Atomwaffen Division. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 20-jährigen Marvin E. in ihrer Anklage die versuchte Gründung einer terroristischen Vereinigung sowie die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Er soll Anschläge mit Sprengsätzen und Schusswaffen in Deutschland geplant haben. Zudem soll er gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz verstoßen haben.
Urteil in Revisionsprozess um tödlichen Messerangriff auf 13-Jährigen in Berlin erwartet
Mehr als anderthalb Jahre nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 13-Jährigen in einem Berliner Park will das Landgericht am Dienstag (09.30 Uhr) im Revisionsprozess gegen den 42-jährigen Angeklagten ein Urteil verkünden. Das Berliner Gericht verurteilte Gökhan U. im Mai vergangenen Jahres wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu zwölf Jahren Haft. Die Richter verneinten jedoch niedrige Beweggründe und sahen daher von einer Verurteilung wegen Mordes ab.
Beyoncé streicht als behindertenfeindlich kritisiertes Wort aus Song "Heated"
US-Popstar Beyoncé streicht nach Kritik ein als behindertenfeindlich angesehenes Wort aus einem Song ihres frisch veröffentlichten Albums "Renaissance". "Das Wort, das nicht absichtlich auf verletzende Weise verwendet wurde, wird ersetzt", erklärte ein Sprecher der Sängerin am Montag.
Al-Kaida-Chef al-Sawahiri bei US-Drohnenangriff in Kabul getötet
Die USA haben bei einem Drohnenangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri getötet. "Es wurde Gerechtigkeit geübt und dieser Terroristenanführer lebt nicht mehr", sagte US-Präsident Joe Biden am Montagabend bei einer Fernsehansprache. Demnach wurde al-Sawahiri am Samstag durch einen "Präzisionsschlag" getötet. Ein US-Regierungsvertreter sprach von einem Drohnenangriff.
Biden verkündet Tötung von Al-Kaida-Chef al-Sawahiri bei US-Luftangriff in Kabul
Die USA haben bei einem Luftangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri getötet. "Es wurde Gerechtigkeit geübt und dieser Terroristenanführer lebt nicht mehr", sagte US-Präsident Joe Biden am Montagabend bei einer Fernsehansprache. Der erfolgreiche Einsatz sei ein klares Signal an alle Feinde der USA: "Egal, wie lange es dauert, egal, wo du dich versteckst: Wenn du eine Bedrohung für unsere Bevölkerung bist, werden die USA dich finden und ausschalten."
Bislang höchste Haftstrafe wegen Erstürmung des US-Kapitols verhängt
Wegen der Erstürmung des US-Kapitols ist ein Mitglied einer rechtsextremen Miliz zu mehr als sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden - die bislang höchste Freiheitsstrafe bei der Aufarbeitung des 6. Januar 2021. Bundesrichterin Dabney Friedrich verhängte am Montag in Washington eine 87-monatige Haftstrafe gegen Guy Reffitt von der Miliz Three Percenters.
Medien: Al-Kaida-Chef al-Sawahiri bei US-Drohnenangriff in Afghanistan getötet
Die USA haben Medienberichten zufolge bei einem Drohnenangriff in Afghanistan den Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida, Aiman al-Sawahiri, getötet. Ein US-Regierungsvertreter sagte am Montag zunächst lediglich, die USA hätten am Wochenende eine "Anti-Terrorismus-Operation gegen ein wichtiges Al-Kaida-Ziel in Afghanistan ausgeführt". "Die Operation war erfolgreich und es gab keine zivilen Opfer."
Tausende Iraker protestieren gegen Parlamentsbesetzung durch Sadr-Anhänger
In der irakischen Hauptstadt Bagdad haben tausende Menschen gegen die Besetzung des Parlaments durch Anhänger des einflussreichen Schiiten-Führers Moktada Sadr protestiert. Die Gegendemonstranten versuchten am Montag, in die hochgesicherte grüne Zone rund um das Parlament zu gelangen, wo tausende Sadr-Anhänger seit Samstag ausharren. "Das Volk wird keinen Staatsstreich erlauben" war auf Plakaten von Unterstützern des sogenannten Koordinationsrahmen zu lesen, einer Allianz pro-iranischer Schiiten.
Starkes Götze-Debüt: Frankfurt problemlos in zweiter Runde
Mario Götze hat Eintracht Frankfurt mit einer starken Debüt-Vorstellung in die zweite Runde des DFB-Pokals geführt. Auch dank des ungemein präsenten Rio-Weltmeisters gewann der Europa-League-Sieger sein Erstrundenspiel beim Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg ungefährdet mit 4:0 (2:0). Die Hessen scheinen gewappnet für den Bundesliga-Auftakt am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und DAZN) gegen Rekordmeister Bayern München.
Zahlreiche Staaten warnen auf UN-Konferenz vor nuklearer Gefahr
Anlässlich einer UN-Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York haben zahlreiche Staaten und Organisationen vor der Gefahr eines Atomkonflikts gewarnt. UN-Generalsekretär António Guterres sprach am Montag von einer Bedrohung durch "nukleare Vernichtung". Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die USA warfen Russland gefährliche "atomare Rhetorik" vor - während der russische Präsident Wladimir Putin selbst ebenfalls vor einem Atomkrieg warnte.
Riesige Schildkröte hält Bahnverkehr im Südosten Englands auf
Eine Verspätung wegen Tieren auf den Gleisen gilt bei Bahnfahrern als nicht ungewöhnlich - doch was Passagiere in Großbritannien am Montag erblickten war es dann doch. Wegen einer "riesigen Schildkröte" sei der Bahnverkehr zwischen der Stadt Norwich und dem Flughafen Stansted bei London für mehr als eine Stunde unterbrochen gewesen, schrieb die Bahngesellschaft Greater Anglia im Kurzbotschaftendienst Twitter.
Nach Überstunden: Union in der zweiten Pokalrunde
Union Berlin steht nach einem Kraftakt in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Der Europe-League-Teilnehmer setzte sich im Ost-Duell beim Regionalligisten Chemnitzer FC nach Verlängerung mit 2:1 (1:1, 0:0) durch. Am Samstag wartet zum Bundesligaauftakt der Stadtrivale Hertha BSC, der seinen Traum vom Finale im Olympiastadion am Sonntag bereits begraben musste.
Mühevoll in Cottbus: Aufsteiger Bremen ohne Glanz weiter
Aufgalopp geglückt, Geduldsprobe gemeistert: Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat seine erste Pflichtaufgabe nach dem Wiederaufstieg glanzlos gelöst. Im DFB-Pokal setzte sich das Team von Trainer Ole Werner beim Regionalligisten Energie Cottbus mit Mühe 2:1 (1:0) durch und vermied damit ein Erstrundenaus wie im Vorjahr.
Putin: In einem Atomkrieg gibt es "keine Gewinner"
Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor einem atomaren Konflikt gewarnt. In einem Atomkrieg könne es "keine Gewinner" geben, ein solcher Krieg dürfe "niemals entfesselt werden", erklärte Putin in einer am Montag veröffentlichen Botschaft an eine UN-Tagung in New York. Dabei handelt es sich um eine Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag von 1970.
Baerbock: Risiko von nuklearer Eskalation so weit wie möglich reduzieren
Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine setzt sich Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) dafür ein, das Risiko einer nuklearen Eskalation so weit wie möglich zu reduzieren. Moskau habe seit Ende Februar "wiederholt eine rücksichtslose atomare Rhetorik an den Tag gelegt, die alles in Frage stellt, was der Atomwaffensperrvertrag in fünf Jahrzehnten erreicht hat", sagte Baerbock am Montag bei einer UN-Überprüfungskonferenz zu dem Vertrag in New York.
Ukraine erobert laut eigenen Angaben 40 Orte in Region Cherson zurück
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Region Cherson nach Angaben des dortigen Gouverneurs in den vergangenen Wochen mehr als 40 Orte zurückerobert. Bislang seien 46 Ortschaften in der Region "befreit" worden, sagte der ukrainische Gouverneur Dmytro Butriy am Montag im staatlichen Fernsehen. Die meisten der zurückeroberten Orte liegen nach seinen Angaben im Norden der Region, andere südlich nahe des Schwarzen Meeres.
Iran "optimistisch" nach europäischem Kompromiss-Entwurf zu Atomabkommen
Der Iran hat sich nach der Präsentation eines Kompromiss-Entwurfs durch die EU zuversichtlich gezeigt, dass eine Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015 erreicht werden kann. "Wir bleiben optimistisch, dass der Verhandlungsprozess zu einem logischen und vernünftigen Ergebnis führen wird", sagte am Montag in Teheran der Sprecher des Außenministeriums, Nasser Kanani. Seine Regierung habe den EU-Text "sorgfältig geprüft und ihre Ansichten dargelegt", fügte er hinzu.
EU und Nato fordern von Russland vollständige Umsetzung des Getreide-Abkommens
Die EU und die Nato haben Russland aufgefordert, das Getreideabkommen mit der Ukraine vollständig umzusetzen. Beide Organisationen begrüßten am Montag das Auslaufen eines Getreidefrachtschiffes aus der Ukraine als "ersten Schritt" zur Linderung der globalen Nahrungsmittelkrise. Brüssel erwarte jedoch nach wie vor die "Umsetzung der gesamten Vereinbarung und die Wiederaufnahme der ukrainischen Exporte an Kunden in aller Welt", sagte EU-Sprecher Peter Stano.
EZB: Nur jeder fünfte Haushalt konnte während der Corona-Pandemie Geld sparen
Die Einschränkungen der Corona-Pandemie haben bei einem Großteil der Haushalte in der Eurozone nicht zu zusätzlichen finanziellen Einsparungen beigetragen. "Die meisten Haushalte waren während der Corona-Pandemie nicht in der Lage, Geld anzusparen", erklärte die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag. Lediglich in jedem fünften Haushalt stieg das Sparguthaben - vielen Haushalten fehle es deshalb an den finanziellen Mitteln, um die hohen Energiepreise zu tragen, warnte die EZB.
Haftstrafe für 20-Jährige in Stuttgart wegen tödlichen Überrollens von Mann
Weil sie mit ihrem Auto einen Mann überrollte, hat das Stuttgarter Landgericht eine 20-Jährige zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Jugendkammer sprach die Frau des Totschlags sowie des vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte. Der Frau wurde zudem der Führerschein entzogen. Auch wurde eine zweieinhalbjährige Sperre verhängt.
20-Jähriger stürzt in Bayern bei Hochklettern an Hausfassade in Tod
In Bayern ist ein 20-Jähriger beim Hochklettern an einer Hausfassade abgerutscht und dabei ums Leben gekommen. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Nord am Montag in Augsburg mitteilte, hörte ein Anwohner in der Gemeinde Oberhausen am Sonntagmorgen einen lauten Schlag auf der Straße.
DFB-Frauen von Tausenden Fans begeistert empfangen
Die deutschen Fußballerinnen wurden am Montagnachmittag trotz des verlorenen EM-Finals gegen England (1:2 nach Verlängerung) von rund 7000 Fans auf dem Frankfurter Römer gefeiert. "Diese Truppe hat dem Fußball viel gegeben in den vergangenen Wochen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf beim Empfang im Rathaus: "Diese Mannschaft hat Perspektive. Wir haben den Anfang von etwas ganz Großem gesehen."
Rund 30.000 Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt
Der Bedarf an Bewerberinnen und Bewerbern für Ausbildungsplätze im Handwerk ist nach wie vor groß. "Das Handwerk bietet derzeit noch rund 30.000 Ausbildungsplätze mit besten Zukunftschancen", erklärte der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) am Montag. Insbesondere in Berufen, die zur Umsetzung der Mobilitäts- und Energiewende benötigt werden, seien die Aussichten für Bewerberinnen und Bewerber gut.
Sexuelle Belästigung: Watson für sechs Spiele gesperrt
Quarterback Deshaun Watson von den Cleveland Browns ist wegen sexueller Belästigung für die ersten sechs Saisonspiele der US-Football-Profiliga NFL gesperrt worden. Der 26-Jährige habe gegen die Verhaltensregeln der Liga verstoßen, entschied die Disziplinarbeauftragte Sue L. Robinson. US-Medien hatten zuvor über eine deutlich härtere Strafe spekuliert.
Umfrage: Menschen in Deutschland begegnen dem autonomen Fahren mit Skepsis
Im selbstfahrenden Auto einen Film ansehen oder E-Mails beantworten - das klingt verlockend, doch die deutsche Bevölkerung steht dem autonomen Fahren noch eher skeptisch gegenüber. Wie das Center for Automotive Management (CAM) am Montag unter Berufung auf eine Umfrage mitteilte, kann sich aktuell fast jeder Zweite noch keine Fahrt mit einem autonomen Auto vorstellen. Jüngere Menschen standen der Technik dabei allerdings deutlich offener gegenüber.
Zwei Tote bei größtem Brand in Kalifornien in dieser Saison
Durch einen neuen Großbrand in Kalifornien sind zwei Menschen getötet und tausende zur Flucht gezwungen worden. Die beiden Todesopfer seien in einem ausgebrannten Auto auf der Einfahrt eines Hauses entdeckt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Mehr als 21.000 Hektar Land seien durch das sogenannte McKinney-Feuer im Norden des Bundesstaates bereits verbrannt.
Lage im Norden Kosovo entspannt sich nach Verschiebung neuer Grenzregelungen
Im Norden des Kosovo hat sich die Lage nach Spannungen an der Grenze zu Serbien wieder entspannt. Serbische Bewohner der Region entfernten am Montag die am Vortag errichteten Straßensperren an zwei Übergängen, wie AFP-Journalisten berichteten. Nach Protesten in der Region hatte die Regierung in Pristina am Sonntagabend die Einführung umstrittener Grenzregelungen um einen Monat verschoben.
Gewerkschaften und Sozialverbände kritisieren Vorstoß zu Rente ab 70
Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Stefan Wolf, hat sich für eine schrittweise Anhebung des Rentenalters auf 70 Jahre ausgesprochen. Von Gewerkschaften und Sozialverbänden kam am Montag umgehend Protest.
K-Pop-Band BTS kann womöglich auch während des Wehrdienstes auftreten
Die Mitglieder der weltweit erfolgreichen K-Pop-Band BTS sollen womöglich auch während ihres Wehrdienstes zusammen proben und im Ausland auftreten können. Eine entsprechende Ausnahmeregelung für den in Südkorea obligatorischen Militärdienst stellte Verteidigungsminister Lee Jong Sup am Montag in Aussicht. Es könnte im nationalen Interesse sein, den Superstars auch während ihrer Armeezeit Auftritte zu ermöglichen, sagte er.
Berichte: Pelosi plant nach Beginn ihrer Asienreise weiter Taiwan-Besuch
Inmitten von Spannungen zwischen Peking und Washington wegen des Status von Taiwan hat die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, ihre Asienreise begonnen. Zum Auftakt traf sie am Montag in Singapur ein. Weiterhin äußerte sich Pelosi aber nicht dazu, ob sie Taiwan besuchen will - was Peking als Provokation betrachten würde. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses ist die dritthöchste Repräsentantin der Vereinigten Staaten.
Bundesregierung gibt weitere 880 Millionen Euro für Kampf gegen Hunger
Zur Bekämpfung des Hungers in der Welt stellt die Bundesregierung weitere 880 Millionen Euro bereit. Das Geld solle dort eingesetzt werden, "wo die Not am größten ist, weil sich unterschiedliche Krisen überlappen", erklärte eine Sprecherin des Bundesentwicklungsministeriums am Montag. Sie verwies unter anderem auf "die von Klimawandel und bewaffneten Konflikten besonders betroffene Sahel‐Zone" in Afrika.
ADAC: Benzinpreis im Juli um fast zwölf Cent gesunken
Die Preise an der Zapfsäule sind laut ADAC im Juli deutlich gesunken. Der Preis für einen Liter Super E10 lag im Juli im Monatsdurchschnitt bei 1,795 Euro, das waren 11,6 Cent weniger als im Juni, wie der ADAC am Montag mitteilte. Bei Diesel fiel der Preisrückgang schwächer aus - der Preis lag im Schnitt im Juli bei 1,956 Euro, das war ein Minus von 6,3 Cent gegenüber Juni.