Letzte Nachrichten
Tote in Mehrfamilienhaus in Osthessen gefunden
Im hessischen Ort Neuhof bei Fulda haben Polizisten eine tote Frau in einem Mehrfamilienhaus gefunden. Die Beamten seien am frühen Sonntagmorgen ursprünglich wegen eines Randalierers alarmiert worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Als sie ankamen, hätten sie eine blutende, leblose 21-Jährige vorgefunden.
Mann in Hannover von Stadtbahn überrollt und getötet
In Hannover ist ein Mann von einer Stadtbahn überrollt und getötet worden. Der 42-Jährige habe sich in der Nacht zu Sonntag auf den Gleisen im Stadtteil Ahlem aufgehalten, teilte die Polizei mit. Der Lokführer habe eine Notbremsung eingeleitet, die Bahn habe den Mann aber trotzdem überfahren.
Jugendliche finden lebensgefährlich verletzten Radfahrer in Osnabrück
Zwei Jugendliche haben in Osnabrück einen Radfahrer gefunden, der sich offenbar bei einem Sturz schwer verletzt hatte. Der 58-Jährige habe in der Nacht zu Samstag bewusstlos neben seinem Rad auf einem unbeleuchteten Geh- und Radweg gelegen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Jugendlichen hätten den Notruf gewählt und auf die Rettungskräfte gewartet.
35-Jähriger in Hamburger Shisha-Bar erstochen
In Hamburg ist ein Mann in einer Shisha-Bar erstochen worden. Dort sei es am frühen Sonntagmorgen bei einer privaten Feier zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, teilte die Polizei mit. Es seien mehrere Notrufe eingegangen, die Beamten hätten in der Bar im Stadtteil Hammerbrook den lebensgefährlich verletzten 35-Jährigen gefunden.
Talbrücke Eisern an Autobahn 45 bei Siegen gesprengt
An der Autobahn 45 bei Siegen ist die Talbrücke Eisern gesprengt worden. Wie die Autobahn GmbH des Bundes am Sonntag mitteilte, lief bei der Sprengung der 327 Meter langen Brücke alles wie geplant. "Die Brücke ist ganz sauber in ihre vorbestimmte Richtung gekippt und liegt jetzt da, wo sie liegen soll", erklärte Sprengmeister Michael Schneider.
Putins Ankündigung zu Atomwaffen-Stationierung in Belarus löst Empörung aus
Die Ukraine hat eine deutliche internationale Reaktion auf die Ankündigung Russlands gefordert, Atomwaffen in Belarus zu stationieren. Das ukrainische Außenministerium verlangte am Sonntag in einer Erklärung eine außerordentliche Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Aus Kreisen des Auswärtigen Amts in Berlin hieß es, die Ankündigung von Kreml-Chef Wladimir Putin sei "ein weiterer Versuch der nuklearen Einschüchterung durch Russland", durch den sich Deutschland nicht beirren lasse.
Zwei britische Abgeordnete wegen Bereitschaft zu lukrativen Nebenjobs in Kritik
In Großbritannien hat inmitten der schwersten Krise seit Jahrzehnten wegen massiv gestiegener Lebenshaltungskosten die Bereitschaft konservativer Abgeordneter zu lukrativen Nebenjobs eine Kontroverse ausgelöst. Laut von Aktivisten veröffentlichten Videos verlangten der frühere Finanzminister Kwasi Kwarteng und der ehemalige Gesundheitsminister Matt Hancock Tageshonorare von über 10.000 Pfund (rund 11.400 Euro) für ihre Beratungstätigkeit. Die Aktivisten hatten sich als Vertreter der angeblichen südkoreanischen Beratungsfirma Hanseong Consulting ausgegeben - hinter der aber in Wahrheit die Anti-Brexit-Gruppe Led by Donkeys steckte.
Weltrekord bei Schlumpfversammlung in Frankreich knapp verpasst
In der bretonischen Stadt Landerneau haben sich am Wochenende bei Regenwetter Tausende blau bemalte Menschen mit weißen und roten Mützen versammelt, um den Weltrekord für das größte Schlumpftreffen zu knacken. In der Stadt mit 16.000 Einwohnern wurden am Samstag abschließend rund 2600 Schlümpfe gezählt, damit scheiterte der Rekordversuch knapp.
Berliner stimmen bei Volksentscheid über Klimaneutralität bis 2030 ab
In Berlin können am Sonntag gut 2,4 Millionen Wahlberechtigte darüber entscheiden, ob die Hauptstadt schon 2030 klimaneutral werden soll. Dies will ein Bündnis von Initiativen erreichen. Dazu gehören Fridays for Future, der Allgemeine Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), weitere Umweltverbände sowie die Jusos und die Grüne Jugend. Am Vormittag blieb die Beteiligung an der Abstimmung allerdings verhalten.
Paus und Buschmann zufrieden mit Einigung bei geplantem Selbstbestimmungsgesetz
Nach der Einigung auf einen Referentenentwurf zum Selbstbestimmungsgesetz zeigen sich die beiden verantwortlichen Regierungsmitglieder, Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP), zufrieden. Paus erklärte am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dies sei der entscheidende Schritt zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes "mit seiner Herabwürdigung und Diskriminierung von Trans*menschen". Buschmann kündigte an, dass der Öffentlichkeit aller Voraussicht nach schon "sehr bald" ein fertiger Gesetzentwurf vorgestellt werden könne.
Ampel-Koalition ringt um Einigung zu strittigen Punkten
Die Spitzen von SPD, Grünen und FDP ringen am Sonntagabend um eine Einigung bei in der Koalition strittige Fragen. Dabei dürfte es besonders um die Planungsbeschleunigung für Infrastrukturprojekte und um Gesetze zum ökologischen Umbau von Wirtschaft und Energieversorgung gehen. Am Wochenende gab es hierzu erneut gegenseitige Blockadevorwürfe, aber auch Aufrufe zum Kompromiss.
"Perfekter Abschluss": Hennig wieder auf dem Podest
Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig hat ihren herausragenden WM-Winter mit dem fünften Podestplatz der Weltcupsaison beendet. Die 26-Jährige aus Oberwiesenthal lief in Lahti/Finnland im Massenstart über 20 km auf Platz drei. Ihren zweiten Saisonsieg nach dem Triumph im italienischen Val di Fiemme, dem ersten einer deutschen Langläuferin seit 2009, verpasste Hennig im Zielsprint um 1,1 Sekunden.
Scharfe Kritik an Gewerkschaften vor Beginn von großen Streiks im Verkehrssektor
Vor den für Montag angekündigten massiven Warnstreiks im Verkehrssektor gibt es scharfe Kritik aus den Kommunen, von der Bahn und der Union. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verteidigte den Aufruf zum Streiken im Arbeitskampf dagegen. Der Flughafen München wurde bereits am Sonntag bestreikt - die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) schloss auch Streiks in den Osterferien nicht mehr aus.
Einigung mit EU-Kommission zu E-Fuels stößt auf geteiltes Echo
Die Einigung zwischen Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und der EU-Kommission über die künftige Zulassung von mit E-Fuels betriebenen Autos stößt auf ein geteiltes Echo. Die Beteiligten äußerten sich erleichtert, dass damit die Blockade für die geplanten europäischen Regeln zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor überwunden sei. Es gab aber auch kritische Stimmen, die vor Gefahren durch die Einigung für den Klimaschutz warnten.
Iran verurteilt US-Luftangriffe in Syrien mit mindestens 19 Toten als "Terrorismus"
Der Iran hat Luftangriffe des US-Militärs im Osten Syriens mit mindestens 19 Toten als "terroristischen Angriff" angeprangert. Teheran verurteile den "kriegerischen und terroristischen Angriff der amerikanischen Armee auf zivile Ziele" in der ostsyrischen Region Deir Essor, erklärte das iranische Außenministerium am Samstagabend. US-Präsident Joe Biden versicherte indes, dass sein Land nicht an einem Konflikt mit dem Iran interessiert sei.
Hennig zum Saisonabschluss wieder auf dem Podest
Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig hat ihren herausragenden WM-Winter mit dem fünften Podestplatz der Weltcupsaison beendet. Die 26-Jährige aus Oberwiesenthal lief in Lahti/Finnland im Massenstart über 20 km auf Platz drei. Ihren zweiten Saisonsieg nach dem Triumph im italienischen Val di Fiemme, dem ersten einer deutschen Langläuferin seit 2009, verpasste Hennig im Zielsprint um 1,1 Sekunden.
22 Staaten verpflichten sich zum Kampf gegen Hunger in Lateinamerika
Beim Iberoamerikanischen Gipfel in der Dominikanischen Republik haben Politiker aus 22 Ländern ein Abkommen zum gemeinsamen Kampf gegen Hunger in Lateinamerika unterzeichnet. "Wir haben rund 60 Millionen Menschen, die Probleme mit der Ernährungssicherung haben", sagte der Generalsekretär des Gipfels und frühere chilenische Ministerpräsident Andrés Allamand am Samstag (Ortszeit). "Ein Drittel der Nahrungsmittelproduktion" werde durch Probleme bei Lagerung, Verteilung und Vermarktung "verschwendet".
Autofahrer rollt 14-Jährigem über den Fuß und fährt einfach weiter
Er soll einem Jugendlichen über den Fuß gerollt - und danach einfach weitergefahren sein: In Göppingen in Baden-Württemberg hat die Polizei strafrechtliche Ermittlungen gegen einen 55-Jährigen eingeleitet. Dieser sei zuerst negativ aufgefallen, weil er mit seinem Wagen in der Innenstadt Passanten angehupt habe, teilte das Polizeipräsidium Ulm am Sonntag mit.
Wirtschaftsweise Grimm kritisiert Entscheidung zu E-Fuels
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die Einigung zwischen Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) und der EU-Kommission über die künftige Zulassung von mit E-Fuels betriebenen Autos kritisiert. "Das könnte es der Politik sehr schwer machen, konsequente Klimapolitik zu betreiben", sagte Grimm dem Düsseldorfer "Handelsblatt". Zudem habe die FDP mit ihrem Widerstand gegen das Aus für Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2035 in der EU Vertrauen in Deutschland verspielt.
Grünen-Chefin Ricarda Lang ist verlobt
Grünen-Chefin Ricarda Lang hat sich verlobt. Die 29-Jährige teilte am späten Samstagnachmittag ein Foto von sich und ihrem Partner Florian Wilsch auf Twitter, auf dem sie einen goldenen Ring am Finger trägt. Dazu schrieb sie das Wort "verlobt" mit einem Herz.
Osnabrücks Bischof Bode verzichtet wegen Missbrauchsskandals auf sein Amt
Der katholische Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode, verzichtet auf sein Amt. Papst Franziskus nahm sein Rücktrittsgesuch an diesem Samstag an, wie die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mitteilte. Deren Vorsitzender, der Limburger Bischof Georg Bätzing, sprach Bode "Dank und Anerkennung" für sein Wirken aus. Die Reformbewegung "Wir sind Kirche" äußerte ebenfalls Respekt, begrüßte aber den Schritt des Bischofs als "vorbildlich".
Tatverdächtiger nach Angriff in Regionalzug in Brandenburg in Untersuchungshaft
Nach einem Angriff mit einem axtähnlichen Gegenstand in einem Regionalzug in Brandenburg sitzt der Verdächtige in Untersuchungshaft. Wie die Polizeidirektion Süd in Cottbus am späten Samstagnachmittag mitteilte, besteht gegen den 37-Jährigen der dringende Tatverdacht der gefährlichen Körperverletzung. Er soll am Freitag Fahrgäste in einem Zug bedroht und eine 17-Jährige am Kopf verletzt haben.
Volksentscheid "Berlin 2030 klimaneutral" begonnen
In Berlin hat am Sonntagmorgen der Volksentscheid "Berlin 2030 klimaneutral" begonnen. Gut 2,4 Millionen Menschen können darüber abstimmen, ob die Hauptstadt schon 2030 klimaneutral werden soll. Dies will ein Bündnis von Initiativen erreichen. Dazu gehören Fridays for Future, der Allgemeine Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), weitere Umweltverbände sowie die Jusos und die Grüne Jugend.
Zwei Tote nach Schüssen in Hamburg
Im Hamburger Stadtteil Langenhorn sind am späten Samstagabend zwei Männer durch Schüsse ums Leben gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sehe es so aus, als habe der eine Mann den anderen mit mehreren Schüssen getötet. Danach habe sich der mutmaßliche Schütze offenbar selbst erschossen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Sonntag.
21 Festnahmen wegen Korruption bei Venezuelas staatlichem Erdölkonzern
Wegen Korruption bei dem staatlichen Ölkonzern Petroleos de Venezuela (PDVSA) sind in Venezuela bislang 21 Verdächtige festgenommen worden. Unter den Beschuldigten seien zehn Staatsbedienstete, teilte Generalstaatsanwalt Tarek William Saab am Samstag in Caracas mit. Die Festnahmen hatten in der Vorwoche begonnen und sind noch nicht abgeschlossen. Saab sagte, er rechne mit etwa einem Dutzend weiterer Festnahmen.
WM-Vierter Marokko überrascht auch Brasilien
Das WM-Überraschungsteam Marokko hat Rekordweltmeister Brasilien düpiert und seinen derzeitigen Platz im Konzert der Großen zementiert. Die Nordafrikaner, bei der WM in Katar Vierter, bezwangen die Selecao in Tanger mit 2:1 (1:0). Der frühere deutsche U21-Nationalspieler Abdelhamid Sabiri (79.) entschied das Duell in der Schlussphase.
Draisaitls Oilers verlieren Spitzenspiel im Westen
Leon Draisaitl hat trotz einer starken Leistung mit seinen Edmonton Oilers eine Niederlage im Spitzenspiel der Western Conference der Eishockey-Profiliga NHL kassiert. Das Team des gebürtigen Kölners unterlag 3:4 nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights, Draisaitl erzielte dabei ein Tor selbst und bereitete ein weiteres vor. Er hat nun bereits 112 Scorerpunkte gesammelt.
Flick lobt Doppeltorschütze Füllkrug
Hansi Flick hat Niclas Füllkrug nach dem Doppelpack im Länderspiel gegen Peru gelobt. "Er hat die Treffer im Stile eines Torjägers, einer Neun gemacht", sagte der Bundestrainer nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg beim Neustart nach dem WM-Debakel in Mainz.
Kimmich über Nagelsmann: "Kabine nicht verloren"
Joshua Kimmich hat der Theorie widersprochen, der freigestellte Trainer Julian Nagelsmann sei beim FC Bayern am fehlenden Rückhalt der Mannschaft gescheitert. "Ich kann sagen, dass der Trainer nicht die Kabine verloren hat", betonte der DFB-Kapitän nach dem Länderspiel in Mainz gegen Peru (2:0).
Parlamentswahl nach Verfassungsreform im autoritär regierten Turkmenistan
Im autoritär regierten Turkmenistan haben am Sonntag die ersten Parlamentswahlen seit einer Verfassungsreform stattgefunden, die die Machtposition der Herrscherfamilie Berdimuchamedow weiter gefestigt hat. Die Wahllokale in dem zentralasiatischen Land öffneten um 7.00 Uhr Ortszeit (04.00 Uhr MESZ), wie ein AFP-Korrespondent aus der Hauptstadt Aschchabat berichtete. Sie sollten um 19.00 Uhr (16.00 Uhr MESZ) schließen.
China und Honduras nehmen diplomatische Beziehungen auf
Im Konflikt mit Taiwan hat die Volksrepublik China ein weiteres zentralamerikanisches Land auf seine Seite gezogen. "China und Honduras haben gerade diplomatische Beziehungen aufgenommen", schrieb die chinesische Außenamtssprecherin Hua Chunying am Sonntag im Onlinedienst Twitter. Zuvor hatte Honduras seine Beziehungen zu Taiwan abgebrochen.
EKD-Ratsvorsitzende fordert 100 Milliarden Euro für Armutsbekämpfung
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anette Kurschus, fordert von der Ampel-Koalition massive Investitionen in die Armutsbekämpfung. "Wir haben einen eklatanten sozialen Notstand in unserer Gesellschaft", sagte Kurschus den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "100 Milliarden Euro für die Armutsbekämpfung wären gut investiertes Geld."