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Berater-Dementi: "Özil wird weiter Fußball spielen"
Rio-Weltmeister Mesut Özil setzt seine Karriere fort und wird seine Fußballschuhe nicht wie medial berichtet sofort an den Nagel hängen. Özils Berater-Agentur GROW dementierte am Sonntag auf SID-Anfrage die Meldung der türkischen Zeitung Fanatik, wonach der 34-Jährige seinen Mitspielern und den Verantwortlichen bei Basaksehir FK mitgeteilt habe, dass er seinen ursprünglich bis Sommer 2023 gültigen Vertrag vorzeitig auflösen möchte.
Mutmaßlicher Spionage-Ballon sorgt für Verstimmung zwischen USA und China
Der tagelange Flug eines mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ballons über das Gebiet der USA und dessen anschließender Abschuss haben zu Verstimmungen zwischen Peking und Washington geführt. Ein F-22-Kampfjet der US-Luftwaffe schoss den Ballon am Samstag vor der Küste des südöstlichen Bundesstaats South Carolina mit einer Lenkwaffe ab. Präsident Joe Biden erklärte, er habe das Verteidigungsministerium angewiesen, den Ballon "so bald wie möglich abzuschießen". Peking reagierte verärgert.
21 Autos auf Gelände von Leasingfirma in Niedersachsen ausgebrannt
Bei einem Feuer auf dem Gelände einer Leasingautofirma im niedersächsischen Rotenburg an der Wümme sind in der Nacht zu Sonntag 21 Fahrzeuge zerstört worden. Das teilte die örtliche Feuerwehr mit. Demnach meldeten Passanten den Brand am frühen Morgen, mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Zu Schadenshöhe und Brandursache lagen zunächst noch keine Informationen vor.
Union verlängert mit Stürmer Behrens
Fußball-Bundesligist Union Berlin hat Stürmer Kevin Behrens über die laufende Saison hinaus an sich gebunden. Das teilten die Eisernen einen Tag nach dem 2:1 (1:0)-Sieg gegen den FSV Mainz 05 mit, bei dem Behrens das 1:0 erzielt hatte. Der 32-Jährige war im Sommer 2021 vom SV Sandhausen nach Berlin gewechselt und kommt in der laufenden Saison auf acht Scorerpunkte.
Millionenschaden bei Feuer in Halle eines Busunternehmens in Oberbayern
Bei einem Feuer in einer Gewerbehalle im oberbayerischen Engelsberg sind am Samstag mehrere Busse zerstört worden und Schäden im Millionenbereich entstanden. Nach Angaben der Polizei im Rosenheim brannten die in sowie vor der Halle abgestellten Fahrzeuge eines Busunternehmens ebenso aus wie das Gebäude selbst. Die genaue Zahl der Busse war zunächst unklar. Ermittlungen zur Brandursache liefen.
Mindestens fünf Tote bei Lawinenabgängen in Österreich und der Schweiz
Bei Lawinenabgängen in Österreich und der Schweiz sind seit Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Wintersportler starben in den österreichischen Bundesländern Tirol und Vorarlberg. In der Schweiz verunglückten am Samstag zwei Skifahrer im Kanton Graubünden tödlich.
Zwei Kaufverträge für insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn
Die Gläubiger des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn entscheiden am Dienstag auf einer Gläubigerversammlung über das weitere Vorgehen. Es gehe dabei um verschiedene Gesellschaften der Unternehmensgruppe, teilte Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner am Samstag mit. Er erklärte zugleich, dass mit zwei Investoren Kaufverträge abgeschlossen wurden, von denen aber nur einer vollzogen werde. Die weitere Entwicklung sei "offen".
18-Jährige spielt zum ersten Mal Lotto und knackt Millionen-Jackpot
In Kanada hat eine 18-jährige Studentin zum ersten Mal im Leben einen Lottoschein ausgefüllt - und direkt einen Jackpot von 48 Millionen Dollar (32 Millionen Euro) gewonnen. Juliette Lamour aus Sault Ste. Marie in Ontario hatte das Lotterielos auf Vorschlag ihres Großvaters gekauft. "Er sagte 'Du bist gerade 18 geworden, (...) kauf dir ein Los und versuche dein Glück'", sagte die Biologiestudentin.
AfD nimmt zehn Jahre nach Gründung Regierungsbeteiligung in Ländern ins Visier
Zehn Jahre nach der Parteigründung will die AfD ihre Strategie verstärkt auf erste Beteiligungen an Landesregierungen ausrichten. AfD-Parteichefin Alice Weidel verwies gegenüber der "Welt am Sonntag" auf gute Umfragewerte vor den Landtagswahlen im kommenden Jahr in Brandenburg, Sachsen und Thüringen.
US-Demokraten beginnen Vorwahlen für Präsidentschaftswahl 2024 in South Carolina
Vor der US-Präsidentschaftswahl 2024 wird die Demokratische Partei ihre erste Vorwahl anders als bisher üblich im Bundesstaat South Carolina abhalten. Das Democratic National Commitee (DNC) beschloss am Samstag auf einer Konferenz in Philadelphia offiziell die Änderung des traditionellen Zeitplans. Dies dürfte US-Präsident Joe Biden Rückenwind verleihen, sollte er sich für eine erneute Kandidatur entscheiden.
Grüne fordern staatliche Eingriffe bei an Inflation gekoppelten Indexmieten
Angesichts stark steigender Lebenshaltungskosten haben sich die Grünen im Bundestag für staatliche Eingriffe bei sogenannten Indexmieten ausgesprochen. Deren Höhe ist an die Inflationsentwicklung gekoppelt. "Indexmieten sind ein Problem, das wir angehen müssen. Die Inflation ist so stark gestiegen, dass es für viele Mieter ein Schock wird, wenn die Erhöhung kommt", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagausgaben). Es brauche eine Lösung.
Papst ruft bei Freiluft-Messe im Südsudan zu Gewaltverzicht auf
Zum Abschluss seines Besuchs im krisengebeutelten Südsudan hat Papst Franziskus bei einer Freiluftmesse zum Gewaltverzicht aufgerufen. "Lassen Sie uns die Waffen des Hasses und der Rache niederlegen", sagte Franziskus vor rund 70.000 Gläubigen in der südsudanesischen Hauptstadt Juba. Er rief dazu auf, "Antipathien und Abneigungen" zu überwinden, die "im Laufe der Zeit chronisch geworden" seien. Am Sonntagvormittag sollte der 86-jährige Pontifex seine mehrtägige Afrikareise beenden und zurück in den Vatikan reisen.
Scholz will bis 2030 vier bis fünf Windräder pro Tag an Land bauen lassen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will den Ausbau der Windkraft an Land massiv beschleunigen. Bis 2030 müssten "an Land im Schnitt vier bis fünf Windräder jeden Tag" gebaut werden, um die Klimaziele zu erreichen, sagte Scholz der "Bild am Sonntag". Seinen Regierung gehe dies nun "generalstabsmäßig" an und erstelle einen "Fahrplan, was bis wann an neuen Anlagen gebaut sein muss".
Zyprer wählen neuen Präsidenten
In Zypern hat am Sonntag die Wahl eines neuen Präsidenten begonnen. Um 7.00 Uhr Ortszeit (6.00 Uhr MEZ) eröffneten in dem Inselstaat die Wahllokale. Insgesamt 14 Kandidaten, darunter zwei Frauen, bewerben sich um die Nachfolge des 76-jährigen Nicos Anastasiades von der konservativen Regierungspartei. Der Präsident ist in Zypern Staatsoberhaupt und Regierungschef in einem.
Früherer pakistanischer Militärmachthaber Pervez Musharraf ist tot
Der ehemalige pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf ist tot. Ein hochrangiger pakistanischer Sicherheitsbeamter erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP am Sonntagmorgen, der 79-Jährige habe in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten seinen "letzten Atemzug getan", das pakistanische Militär bestätigte Musharrafs Tod. Musharraf, der sich in Pakistan zunächst 1999 an die Macht geputscht und dann von 2001 bis 2008 als Präsident des Landes regiert hatte, war seit Längerem schwer erkrankt.
36 Punkte fehlen: James kommt Rekord immer näher
Basketball-Superstar LeBron James kommt dem Allzeit-Punkterekord in der nordamerikanischen Profiliga NBA immer näher. Der 38-Jährige erzielte bei der 126:131-Niederlage seiner Los Angeles Lakers bei den New Orleans Pelicans 27 Punkte. Damit fehlen James nur noch 36 Zähler, um den legendären Kareem Abdul-Jabbar (38.387) in der ewigen Bestenliste zu überholen.
Draisaitl mit Vorlage beim Allstar-Game
Seine vierte Teilnahme am Allstar-Game der Profiliga NHL war für Deutschlands Eishockey-Ausnahmeerscheinung Leon Draisaitl ein kurzes Vergnügen. Der Angreifer der Edmonton Oilers unterlag mit der Auswahl der Pacific Division gegen die Central Division vor 19.200 Zuschauern in Sunrise/Florida mit 4:6, der gebürtige Kölner gab die Vorlage zum zwischenzeitlichen 4:5. Beim Sieger kam Wladimir Tarassenko auf vier Scorerpunkte, er traf einmal und lieferte drei Assists.
Tausende Menschen gehen in Lima gegen Perus Präsidentin Boluarte auf die Straße
In der peruanischen Hauptstadt Lima haben am Samstag erneut Tausende Menschen gegen Präsidentin Dina Boluarte protestiert. Nach Angaben der Organisatoren handelte es sich um die größte Demonstration seit Beginn der Proteste im Dezember, in deren Verlauf bereits 48 Menschen starben. Bei Einbruch der Dunkelheit kam es am Samstagabend zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und der Polizei.
Kohlmann: "Niederlage, die nicht zu erwarten war"
Teamchef Michael Kohlmann hat geknickt auf die Niederlage des deutschen Davis-Cup-Teams gegen die Schweiz reagiert. "Es ist bitter. Das war eine Niederlage, die nicht zu erwarten war", sagte der ehemalige Profi im Anschluss an das 2:3 der Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) gegen die Schweiz.
EU-Preisdeckel für Diesel und Heizöl aus Russland tritt in Kraft
Der von der Europäischen Union, den G7-Staaten und Australien beschlossene Preisdeckel für russische Ölprodukte gilt ab Sonntag. Die Preisobergrenzen liegen bei 100 US-Dollar pro Barrel (rund 93 Euro für 159 Liter) für Kraftstoffe wie Diesel, Kerosin und Benzin und 45 Dollar (rund 42 Euro) pro Barrel für Produkte wie Heizöl. Die Höhe war zuvor innerhalb der EU umstritten gewesen, am Freitagabend kam es jedoch zu einer Einigung.
Präsidentschaftswahl in Zypern
Auf der geteilten Mittelmeer-Insel Zypern wird am Sonntag ein neuer Präsident gewählt. Die größten Siegeschancen haben Umfragen zufolge der frühere Außenminister Nikos Christodoulides, der von der linken Opposition unterstützte Andreas Mavroyiannis und der konservative Parteichef Averof Neofytou. Demnach zeichnet sich zwischen den Spitzenkandidaten ein knappes Rennen ab. Eine Entscheidung dürfte daher erst in einer Stichwahl am 12. Februar fallen.
CDU-Frist für Parteiaustritt Maaßens läuft Sonntagmittag ab
Am Sonntagmittag läuft die Frist der CDU für einen Parteiaustritt des früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen ab (12.00 Uhr). Das Partei-Präsidium hatte sich am Montag "mit Nachdruck" von Maaßen distanziert. Die Partei-Führung warf ihm dabei vor, immer wieder "die Sprache aus dem Milieu der Antisemiten und Verschwörungsideologen bis hin zu völkischen Ausdrucksweisen" zu gebrauchen.
Selenskyj räumt "schwierige Lage" an der Front ein
Die Lage an der Front in der Ukraine wird nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj "schwieriger". "In den 346 Tagen dieses Krieges habe ich oft gesagt, dass die Lage an der Front schwierig ist und dass sie immer schwieriger wird", sagte der ukrainische Präsident am Samstag in seiner täglichen Videoansprache.
Außenministerin Baerbock erhält in Aachen Orden wider den tierischen Ernst
Der Aachener Karnevalsverein (AKV) hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) mit dem Orden wider den tierischen Ernst ausgezeichnet. Die 42-Jährige erhielt den Karnevalspreis am Samstag bei einer Festsitzung im Aachener Veranstaltungszentrum Eurogress, wie der AKV mitteilte. Die Schauspielerin Iris Berben, die zuletzt mit dem Orden ausgezeichnet worden war, hielt die Laudatio auf die neue "Ritterin".
Mutmaßlicher chinesischer Spionage-Ballon vor der US-Küste abgeschossen
Ein US-Kampfflugzeug hat den mutmaßlichen Spionage-Ballon aus China vor der Küste des Bundesstaats South Carolina abgeschossen. Die "Sicherheit des amerikanischen Volkes" stehe an erster Stelle, erklärte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin dazu am Samstag und prangerte zugleich "die unannehmbare Verletzung unserer Souveränität durch die Volksrepublik China" an. US-Präsident Joe Biden lobte den "erfolgreichen" Einsatz. US-Medien zeigten Bilder des abstürzenden Ballons.
Tausende Israelis protestieren erneut gegen Regierung Netanjahu
In Tel Aviv sind am Samstag erneut tausende Menschen gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dessen Pläne zum Umbau der Justiz auf die Straße gegangen. Viele Demonstranten schwenkten israelische Flaggen und trugen Plakate mit Aufschriften wie "Schützt die israelische Demokratie vor Netanjahu" oder "Bedrohung für den Weltfrieden". Laut Medienberichten fanden Proteste in 20 Städten statt.
US-Kampfflugzeug schießt mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ballon ab
Ein Kampfflugzeug hat den in den US-Luftraum eingedrungenen mutmaßlichen Spionage-Ballon aus China vor der US-Küste abgeschossen. "Das heutige überlegte und rechtmäßige Vorgehen zeigt, dass Präsident Biden und sein nationales Sicherheitsteam die Sicherheit des amerikanischen Volkes immer an die erste Stelle setzen und gleichzeitig wirksam auf die unannehmbare Verletzung unserer Souveränität durch die Volksrepublik China reagieren", erklärte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Samstag.
Medien: US-Militär schießt mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ballon ab
Das US-Militär hat den kürzlich entdeckten mutmaßlichen Spionage-Ballon aus China abgeschossen. Dies berichteten die Sender CNN und Fox News am Samstag. Zuvor hatte die Flugaufsichtsbehörde FAA mitgeteilt, drei Flughäfen im Südosten der USA seien vorübergehend geschlossen worden, "um das Verteidigungsministerium bei einer nationalen Sicherheitsmaßnahme zu unterstützen".
Deutschland scheitert im Davis Cup
Das deutsche Davis-Cup-Team hat in Trier die Qualifikation für die Gruppenphase des traditionsreichen Tennis-Wettbewerbs im September verpasst. Debütant Daniel Altmaier musste im engen Duell mit der Schweiz durch das 3:6, 7:5, 4:6 gegen den dreimaligen Grand-Slam-Sieger Stan Wawrinka das entscheidende 2:3 hinnehmen.
Rund eine halbe Million Haushalte in Odessa ohne Strom
In der Hafenstadt Odessa in der Südukraine sind nach einer Havarie in einem Umspannwerk rund 500.000 Haushalte ohne Strom. "Die Situation ist komplex, das Ausmaß des Unfalls ist beträchtlich", schrieb Ministerpräsident Denys Schmyhal am Samstag im Onlinedienst Telegram. Eine schnelle Wiederherstellung der Stromversorgung sei nicht möglich. Das Umspannwerk sei infolge der russischen Angriffe "wiederholt" beschädigt worden. Die Luftangriffe auf die Ukraine hielten auch am Samstag an.
Nächste Nullnummer: Schalke sendet kleines Lebenszeichen
Nächste Nullnummer, nächster Hoffnungsschimmer: Bundesliga-Schlusslicht Schalke 04 hat mit einem durchaus verdienten 0:0 bei Borussia Mönchengladbach ein weiteres, wenn auch kleines Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet. Die Horrorserie von jetzt 37 Erstliga-Auswärtsspielen ohne Sieg fand jedoch erneut kein Ende.
USA schließen nach Entdeckung von chinesischem Spionage-Ballon drei Flughäfen
Nach der Entdeckung eines mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ballons über den USA haben die Behörden drei Flughäfen im Osten des Landes vorübergehend geschlossen. "Um das Verteidigungsministerium bei einer nationalen Sicherheitsmaßnahme zu unterstützen", seien die An- und Abflüge an drei Flughäfen in den Bundesstaaten South und North Carolina unterbrochen worden, teilte die Luftfahrtbehörde am Samstag mit.