Letzte Nachrichten
Stark-Watzinger zu Besuch in Kiew
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) ist am Montag nach Kiew gereist. Sie wolle sich über die Lage dort vor allem mit Blick auf den Bildungs- und Forschungsbereich informieren und "ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine setzen", teilte ein Ministeriumssprecher dazu in Berlin mit. Stark-Watzinger traf am Morgen mit dem Zug in der ukrainischen Hauptstadt ein.
Studie: 600 Milliarden Euro nötig bis 2030 für Erreichen der Klimaziele
Für eine rasche Energiewende sind einer Studie zufolge bis 2030 geschätzt 602 Milliarden Euro nötig. Jährlich wären das 54 bis 57 Milliarden Euro, heißt es im neuen "Fortschrittsmonitor Energiewende", den die Energiebranche und die Unternehmensberatung EY am Montag vorstellten. 2021 wurden demnach aber lediglich 14,5 Milliarden Euro investiert. Die Branche forderte von der Politik daher, Hemmnisse zu beseitigen.
Berliner FDP strebt Koalition mit CDU und SPD an
Die Berliner FDP will nach der Wahl am Sonntag gemeinsam mit der CDU und der SPD eine neue Regierung bilden. FDP-Spitzenkandidat Sebastian Czaja wies am Montag nach einer Sitzung des Präsidiums der Bundes-FDP in Berlin darauf hin, dass die CDU in allen Wahlumfragen vorn liege - "und damit hat für uns die Union den Auftrag, eine Koalition zu bilden". Wahlziel der FDP sei es, "zu verhindern, dass gegen die Union eine Linksregierung gebildet werden kann".
Premier League wirft ManCity Verstoß gegen Finanzregeln vor
Der englische Fußball-Meister Manchester City muss sich wegen möglicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League vor einer unabhängigen Kommission verantworten. Das teilte die Liga am Montag mit.
Elfjähriger nach Unglück mit Schlauchboot auf Lahn gestorben
Ein elfjähriger Junge ist nach einem Schlauchbootunfall auf der Lahn gestorben. Das mit drei Menschen besetzte Boot sei am Samstagmittag bei Dautphetal in Mittelhessen aus unbekannter Ursache gekentert, teilten die Staatsanwaltschaft Marburg und die Polizei Marburg-Biedenkopf am Montag mit. Zwei Männer konnten sich demnach retten, der Junge sei erst vier Stunden später von Rettungskräften im Wasser gefunden worden.
Rodler Loch gegen Rückkehr russischer Sportler
Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat sich gegen eine Teilnahme russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten bei Olympischen Spielen ausgesprochen. "Solange dieser Angriffskrieg zugange ist, kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen und bin auch vollkommen dagegen, dass russische oder belarussische Athleten dort bei irgendwelchen Wettkämpfen teilnehmen", sagte der 33-Jährige im Deutschlandfunk-Interview.
Aktien von indischem Adani-Konzern fallen nach Betrugsvorwürfen weiter
Der Aktienwert des indischen Konzerns Adani Enterprises hat wegen der Vorwürfe gegen Konzernchef Gautam Adani seinen Abwärtstrend fortgesetzt. Zum Handelsbeginn an der Börse in Mumbai am Montag sackte die Aktie zunächst um rund zehn Prozent ab, mittags stand er noch bei minus zwei Prozent. Der Kurs schwankte weiter stark. Indische Oppositionspolitiker haben eine öffentliche Untersuchung der Vorwürfe gefordert.
Linken-Chefin Wissler übersteht Erdbeben in der Türkei unversehrt
Das schwere Erdbeben in der Türkei hat auch Linken-Chefin Janine Wissler vor Ort miterlebt - und unverletzt überstanden. Die Politikerin hielt sich in der Großstadt Diyarbakir im Osten der Türkei auf, wo sie mit Vertretern der pro-kurdischen HDP-Opposition zusammengetroffen war. "Ich bin aus dem Schlaf gerissen worden, es war ein sehr, sehr heftiges und langes Beben", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP telefonisch. Es seien "ganze Wohnblöcke zusammengestürzt".
Offiziell: Hoffenheim trennt sich von Trainer Breitenreiter
Die monatelange Talfahrt der TSG Hoffenheim hat Trainer Andre Breitenreiter nun auch offiziell den Job beim Fußball-Bundesligisten gekostet. Am Montag bestätigte der Klub die Trennung, von der mehrere Medien bereits am Sonntag berichtet hatten. Einen Nachfolger benannten die Verantwortlichen noch nicht. Im Gespräch ist Pellegrino Matarazzo.
Saarländischer Pathologe wegen mutmaßlicher Fehldiagnosen erneut vor Gericht
In Saarbrücken steht seit Montag bereits zum zweiten Mal ein Pathologe vor Gericht, der Gewebeproben fehlerhaft ausgewertet und Fehldiagnosen gestellt haben soll. Ein weiterer Patient soll deswegen gestorben sein. Der Pathologe aus St. Ingbert war bereits im Juli vom Landgericht zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem ein Patient nach einer unnötigen Operation gestorben war.
84-Jährige stirbt bei Brand in Seniorenheim in Hannover
In Hannover ist eine 84-Jährige bei einem Brand in einem Seniorenheim ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, löste am Morgen der Feueralarm der Einrichtung im Stadtteil Groß Buchholz aus. Die Feuerwehr rückte anschließend aus und war mit zahlreichen Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort.
Mehr als 5000 Beschäftigte der Deutschen Post laut Konzern im Warnstreik
Kurz vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Post haben Beschäftigte des Unternehmens erneut die Arbeit niedergelegt, um den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen. In der Nacht zum Montag und am Vormittag beteiligten sich nach Angaben der Deutschen Post rund 5300 Beschäftigte an Warnstreiks, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. Das Unternehmen kritisierte die Streiks als "überzogen".
32-Jähriger schießt in Bremer Neustadt auf mehrere Männer
In Bremen hat ein 32-Jähriger auf mehrere Menschen geschossen und dabei einen Mann am Kopf verletzt. Die Gruppe aus fünf Männern zwischen 22 und 64 Jahren sei am späten Sonntagnachmittag im Stadtteil Neustadt mit dem späteren Schützen in Streit geraten, teilte die Polizei am Montag mit. Die Männer hätten ihren Gegner bedrängt, woraufhin dieser zu seinem Auto gelaufen sei und eine scharfe Schusswaffe geholt habe.
Habeck betont Bedeutung von "fairer" Zusammenarbeit zwischen EU und USA
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat anlässlich seiner Reise nach Washington die große Bedeutung einer fairen Zusammenarbeit zwischen der EU und den USA hervorgehoben. "Die USA sind einer unserer engsten Freunde und Verbündeten, und die transatlantische Partnerschaft ist immens wichtig", erklärte Habeck am Montag. Diese Gemeinsamkeit sei auch ein Schlüssel im Kampf gegen die Klimakrise.
Polizei in Deutschland und Niederlanden zerschlägt Kryptomessengerdienst "Exclu"
Deutsche und niederländische Behörden haben den von Kriminellen genutzten Kryptomessengerdienst "Exclu" entschlüsselt und abgeschaltet. Am Freitag seien in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Polen mehr als 70 Gebäude durchsucht und 48 Menschen festgenommen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz am Montag mit. Dabei handle es sich um Nutzer, Betreiber und Administratoren des Diensts.
Verbraucherstimmung steigt stark an
Der Aufwärtstrend bei der Verbraucherstimmung hält an: Das vom Handelsverband Deutschland (HDE) ermittelte Konsumbarometer stieg im Februar den vierten Monat in Folge "und noch dazu so deutlich wie in keinem Monat zuvor", wie der Verband am Montag erklärte. Trotz der "steilen Aufwärtsbewegung" habe die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher aber noch nicht wieder das Niveau von vor dem russischen Angriff auf die Ukraine erreicht.
Umfrage: Mehr als die Hälfte liest Arztbewertungen im Internet
Auf der Suche nach Praxen oder Kliniken liest mit 55 Prozent mehr als die Hälfte der Internetnutzerinnen und -nutzer hierzulande hin und wieder Onlinebewertungen. 17 Prozent schrieben auch schon selbst einmal solch einen Kommentar, wie der Branchenverband Bitkom am Montag mitteilte. Dieser befragte 1144 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch und repräsentativ.
Kommunen und Opposition erwarten wenig von Faesers Flüchtlingsgipfel
Opposition und Kommunalvertreter haben geringe Erwartungen an den von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) angekündigten Flüchtlingsgipfel geäußert. Angesichts der dringenden Probleme bei der Unterbringung und Betreuung sei nun ein Gipfel auf höchster Ebene bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erforderlich, erklärte am Montag der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager.
USA bergen Trümmerteile von mutmaßlichem chinesischem Spionage-Ballon
Nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ballons über den USA hat die US-Marine mit der Bergung der Trümmerteile begonnen. Die Marine führe "derzeit Bergungsarbeiten" aus, erklärte der Befehlshaber der US-Streitkräfte in Nordamerika, General Glen VanHerck, am Sonntag (Ortszeit). Bei der Sicherung des Gebiets helfe die Küstenwache. Am Montag bestätigte Peking indes, dass ein zweiter, über Lateinamerika gesichteter Ballon ebenfalls aus China stammt.
Bericht: Brandenburger LKA-Beamtinnen sollen Zeugenaussage gefälscht haben
Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt einem Medienbericht zufolge gegen zwei Beamtinnen des Brandenburger Landeskriminalamts (LKA) wegen des Verdachts der Fälschung einer Zeugenaussage. Dabei gehe es um Ermittlungen rund um möglichen Abrechnungsbetrug bei einer Klinik, berichtete der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Montag. Diese seien 2017 begonnen worden. Von insgesamt 25 Beschuldigten seien inzwischen nur noch vier tatverdächtig.
Bereits mehr als 630 Tote bei Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet
Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Zahl der Opfer auf mehr als 630 angestiegen. Allein auf türkischem Gebiet wurden mindestens 284 Tote sowie mehr als 2300 Verletzte gezählt, wie Vize-Präsident Fuat Oktay am Montag mitteilte. Mehr als tausend Gebäude seien zerstört worden.
Chrupalla hofft auf AfD-Regierungsbeteiligung in ostdeutschen Ländern
AfD-Chef Tino Chrupalla hofft auf eine Regierungsbeteiligung seiner Partei in ostdeutschen Bundesländern nach den Landtagswahlen im kommenden Jahr. Im Bayerischen Rundfunk äußerte er am Montag die Erwartung, dass die Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit mit der AfD zunehmen werde. "Die anderen Parteien müssen den Bürgern erklären, vor allem dem Bürgerwillen erklären, wenn sie diesen negieren wollen", sagte Chrupalla.
Michael Roth: Zugesagtes liefern und Munition statt neuer Waffensysteme für Ukraine
Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth hält es nicht für zielführend, über "immer neue Waffensysteme" für die Ukraine zu sprechen. Stattdessen solle das Zugesagte schnell geliefert werden, sagte Roth am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Auch Munition sei wichtig: Expertinnen und Experten zufolge sei der Westen nicht in der Lage, "so schnell die Munition wieder herzustellen, die die Ukraine in einem Monat" verbrauche.
Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Dezember wieder gestiegen
Der Auftragseingang bei deutschen Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe hat sich im Dezember nach einem starken Rückgang im November wieder weitgehend erholt. Im Monatsvergleich stieg das Auftragsvolumen um 3,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Für November revidierten die Statistiker zudem den Auftragsrückgang im Vergleich zum Vormonat von zunächst 5,3 Prozent auf 4,4 Prozent.
VW und BMW lehnen Vorschläge von EU-Kommission für neue Abgasnorm Euro 7 ab
Autohersteller wehren sich gegen die Pläne der EU-Kommission für eine neue Abgasnorm Euro 7 ab dem Jahr 2025. Der Vorschlag sei "nicht umsetzbar", weil die Frist zwischen Verabschiedung und Inkrafttreten der Norm für Hersteller wie Genehmigungsbehörden "zu kurz" sei, erklärte der Volkswagen-Konzern am Sonntagabend in Wolfsburg. BMW warnte wegen der Vorgaben vor Angebotsverknappung und Verteuerungen.
Matarazzo als Breitenreiter-Nachfolger im Gespräch
Der frühere Stuttgarter Aufstiegstrainer Pellegrino Matarazzo soll womöglich den Absturz der TSG Hoffenheim in die 2. Liga verhindern. Der 45-Jährige ist Medienberichten zufolge Kandidat auf die Nachfolge von Andre Breitenreiter, von dem sich die TSG am Sonntag getrennt haben soll. Eine offizielle Bestätigung für das Aus wird am Montag erwartet.
Günter hofft weiter auf erstes Turnierspiel
Fußball-Nationalspieler Christian Günter hat nach zwei Turnieren ohne Einsatz seine Hoffnung auf eine WM- oder EM-Teilnahme mit eigener Partie noch nicht aufgegeben. "Ich wäre gerne weiter Teil der Nationalmannschaft", sagte er Kapitän des SC Freiburg dem kicker: "Ich werde Gas geben, dass ich vielleicht noch mal ein solches Turnier erleben darf, bei dem die Mannschaft hoffentlich erfolgreicher ist."
kicker: Neuer denkt nicht an Abschied
Kapitän Manuel Neuer denkt auch nach dem riesigen Wirbel um seine vereinskritischen Interviews nicht an einen vorzeitigen Abschied von Bayern München. Das berichtet der kicker. Demnach wolle der 36-Jährige seinen bis 2024 laufenden Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister erfüllen.
Krösche besorgt um "Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga"
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche macht sich im internationalen Vergleich Sorgen um den deutschen Fußball. "Dass Bayern München in eine Situation kommt, einen Spieler verkaufen zu müssen, weil sie auf dem Markt gegenüber Mitbewerbern wie Barcelona, Manchester City oder Paris St. Germain unterlegen sind, ist eine Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga. Das gefährdet den deutschen Fußball", sagte der 42-Jährige dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.
Herrmann-Wick hofft bei Heim-WM auf den "Magic Moment"
Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick will bei den Weltmeisterschaften in Oberhof die Heim-Atmosphäre zu ihrem Vorteil nutzen. "Man hat bei den European Championships in München gesehen, was für krassere Leistungen dann noch drin sind", sagte die 34-Jährige dem SID: "Es wäre schön, in ein Fahrwasser zu kommen, wo man über sich hinauswachsen kann - einfach einen Magic Moment zu erleben. Wenn man auf diesen Zug aufspringen kann, wird es für einen Athleten einmalig."
Beyoncé gewinnt vier Grammys und bricht Rekord
US-Sängerin Beyoncé hat bei der diesjährigen Grammy-Verleihung in Los Angeles am Sonntag bereits vier Grammys erhalten. Damit hat die Künstlerin 32 Grammys - mehr als jeder andere Preisträger bisher. Beyoncé löste damit den 1997 verstorbenen Dirigenten Georg Solti ab, der mit 31 Grammys bisher Rekordhalter war.
AfD feiert zehnjähriges Bestehen - Proteste angekündigt
Die AfD feiert am Montag (18.00 Uhr) in Königstein im Taunus ihr zehnjähriges Bestehen. Die Partei wurde am 6. Februar 2013 im nahegelegenen Oberursel in Hessen gegründet. Neben den Partei- und Fraktionsvorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel soll auch der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland sprechen. Das Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus" kündigte an, am Montag am Veranstaltungsort demonstrieren zu wollen.