Letzte Nachrichten
Siemens meldet "starkes" Quartal und hebt Prognosen für 2023
Siemens hat ein "starkes" erstes Quartal seines Geschäftsjahres 2023 vermeldet. Von Oktober bis Dezember habe eine "anhaltende Wachstumsdynamik" zu "sehr guten Ergebnissen" geführt, erklärte der Konzern am Mittwochabend. Der Umsatz stieg demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 18,1 Milliarden Euro. Auch wenn der Nettogewinn um neun Prozent auf 1,6 Milliarden Euro sank, erhöhte Siemens seine Wachstumsprognose.
Credit Suisse macht 2022 fast 7,4 Milliarden Euro Verlust
Die skandalgeschüttelte Schweizer Großbank Credit Suisse hat im vergangenen Jahr den höchsten Verlust seit der Finanzkrise 2008 gemacht. Unter dem Strich stand ein Minus von fast 7,3 Milliarden Schweizer Franken (knapp 7,4 Milliarden Euro), wie die Credit Suisse am Donnerstag mitteilte. Auch im laufenden Jahr rechnet die Bank wegen der Kosten für ihren Umbau mit einem "erheblichen Vorsteuerverlust".
SPD-Chefin Esken kritisiert Bildungssystem
SPD-Chefin Saskia Esken hat harte Kritik am deutschen Bildungssystem geübt. "Der deutsche Schulbetrieb ist immer noch zu sehr auf Bulimie-Lernen angelegt", sagte sie der "Stuttgarter Zeitung" vom Donnerstag. Es habe sich zwar einiges getan in den vergangenen Jahren. Aber unterm Strich gehe es immer noch zu sehr um die Vermittlung von bestimmten Inhalten – und zu wenig um den Erwerb von Kompetenzen, ergänzte sie.
Bundes-CDU: Union darf bei Wahlsieg in Berlin nicht umgangen werden
Angesichts der Führung der CDU in den jüngsten Umfragen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl haben Bundespolitiker der Union vor einer Neuauflage der Koalition aus SPD, Grünen und Linken gewarnt. "Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass sich Rot-Rot-Grün einfach mal so über demokratische Gepflogenheiten hinwegsetzen will", sagte CDU-Generalsekretär Mario Czaja am Donnerstag der "Bild"-Zeitung.
Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000
Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Gesamtzahl der Todesopfer in beiden Ländern auf über 16.000 gestiegen. In der Türkei starben nach einer neuen Bilanz von Behörden und Rettungskräften 12.873 Menschen. In Syrien stieg die Zahl der Todesopfer auf 3.162. Rettungskräfte in beiden Ländern versuchten derweil bei weiter eisigen Temperaturen verzweifelt, noch mögliche Überlebende zu finden.
NBA: Irving mit Sieg beim Mavericks-Debüt
Basketball-Superstar Kyrie Irving hat ein erfolgreiches Debüt bei den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA gefeiert. Der 30-Jährige erzielte als Topscorer seines neuen Teams beim 110:104 gegen die Los Angeles Clippers 24 Punkte und steuerte vier Rebounds und fünf Assists bei.
Inflation steigt im Januar leicht auf 8,7 Prozent
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Januar nur leicht beschleunigt. Die Inflationsrate lag im vergangenen Monat im Vergleich zum Januar 2022 bei voraussichtlich 8,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag aufgrund vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerung bei 8,6 Prozent gelegen.
Goodell will Football zu globalem Sport machen
Commissioner Roger Goodell fühlt sich angesichts der Begeisterung für die National Football League (NFL) in Europa im eingeschlagenen Kurs bestätigt. Für ihn sei es "sehr befriedigend zu sehen, wie sich unsere Fangemeinde vergrößert hat und wir wollen NFL-Football zu einem globalen Sport machen", sagte der 63-Jährige bei seiner jährlichen Rede im Vorfeld des Super Bowls.
Nach Rechner-Wechsel: Kuntz braucht neuen Torwarttrainer
Nach dem Wechsel von Michael Rechner von der TSG Hoffenheim zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München muss sich der türkische Nationaltrainer Stefan Kuntz einen neuen Torwarttrainer suchen. "Man muss Danke an die TSG Hoffenheim sagen, denn der Klub hat das immer sehr unbürokratisch gemacht. Nach dem Wechsel zum FC Bayern geht das aber nicht mehr", sagte Kuntz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.
Torjägerin Prasnikar: SGE "bereit" für Topspiel in München
Torjägerin Lara Prasnikar von Eintracht Frankfurt hat sich vor dem Bundesliga-Verfolgerduell bei Bayern München angriffslustig gezeigt. "Wir sind jetzt bereit, um die Münchnerinnen herauszufordern", sagte die 24-Jährige im Interview auf der DFB-Homepage vor dem Topspiel am Samstag (13.00 Uhr/MagentaSport).
Durststrecke vor Ende: Basketballerinnen peilen EM an
Zwei Chancen für ein großes Ziel: Die deutschen Basketballerinnen können sich erstmals seit zwölf Jahren wieder für eine Europameisterschaftsendrunde qualifizieren. Mit einem Sieg am Donnerstagabend (19.00 Uhr) in der Wolfenbütteler Lindenhalle gegen die favorisierten Belgierinnen wäre bereits alles klar, danach bliebe noch eine weitere Chance am Sonntag (20.00 Uhr/jeweils Spontent bei twitch.tv) in Sarajevo gegen Bosnien und Herzegowina.
"Mit uns ist zu rechnen": Dortmund weiter mit allen Optionen
Der hart erkämpfte Sieg im kleinen Revierderby im DFB-Pokal gibt Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund weiter alle Optionen. "Wir haben jetzt fünf Siege in Folge. Das gibt uns viel Selbstvertrauen", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 2:1 (1:0) beim VfL Bochum, mit dem der BVB ins Viertelfinale einzog, im ZDF: "Wir sind in allen drei Wettbewerben voll dabei. Mit uns ist zu rechnen."
Nordkorea hält zum Jahrestag der Armeegründung riesige Militärparade ab
Inmitten verstärkter Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hat Nordkorea eine riesige Militärparade abgehalten. Bei der von Machthaber Kim Jong Un beaufsichtigten Parade seien in der Hauptstadt Pjöngjang die modernsten Waffen des Landes gezeigt worden, berichtete am Donnerstag die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Das Manöver habe am Mittwochabend aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung der Armee des Landes stattgefunden.
Klingbeil will Mietern mit Indexmietverträgen helfen
SPD-Chef Lars Klingbeil hat sich dafür ausgesprochen, Mietern mit an die Inflation gekoppelten sogenannten Indexmietverträgen zu helfen. "Das ist ein Problem, wenn Mieten aufgrund der Preissteigerungen auch in die Höhe schießen", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Das können sich viele Menschen nicht einfach so leisten."
Rechtsextremist bekennt sich Angriffs von El Paso mit 23 Toten für schuldig
Ein weißer Rechtsextremist hat sich vor Gericht des Anschlags von El Paso im US-Bundesstaat Texas 2019 für schuldig bekannt, bei dem in der mehrheitlich von Latinos bewohnten Stadt 23 Menschen getötet wurden. In einer Anhörung vor einem Bundesgericht bekannte sich Patrick Crusius am Mittwoch laut Berichten lokaler Fernsehsender in insgesamt 90 Anklagepunkten für schuldig, darunter tödliche Hassverbrechen.
Bundesgerichtshof verhandelt über Maklergebühr für Reservierung von Grundstück
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am Donnerstag (10.00 Uhr) über die Maklergebühr für die Reservierung eines Grundstücks. Ein Maklerbüro aus Sachsen vermittelte das Grundstück, das mit einem Einfamilienhaus bebaut war. Die Kläger wollten es kaufen und unterzeichneten eine Reservierungsvereinbarung. (Az. I ZR 113/21)
Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen und Berlin
Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen werden für Donnerstag (03.00 Uhr) die ersten massiveren Warnstreiks erwartet. Die Gewerkschaft Verdi ruft nach eigenen Angaben in Nordrhein-Westfalen und Berlin zu Arbeitsniederlegungen und Protesten auf. In Düsseldorf, Essen und Wuppertal ist laut Verdi auch der Nahverkehr betroffen. Die Düsseldorfer Rheinbahn etwa kündigte bereits an, dass für 48 Stunden keine U- und Straßenbahnen fahren.
Selenskyj will an EU-Sondergipfel in Brüssel teilnehmen
Nach seinen Besuchen in London und Paris wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag in Brüssel erwartet. Selenskyj kündigte an, dass er dort mit Staats- und Regierungschefs der EU zusammentreffen wolle. In Brüssel findet am Donnerstag und Freitag ein Sondergipfel der EU statt, bei dem es um weitere Ukraine-Hilfen gehen soll. Themen sind auch die Migration sowie die Wettbewerbsfähigkeit der EU.
Selenskyj fordert von Scholz und Macron "sobald wie möglich" Kampfjets
Vor dem EU-Sondergipfel zur Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron nachdrücklich zur Lieferung von Kampfjets gedrängt. Die militärische Ausrüstung müsse "so schnell wie möglich" geliefert werden, sagte der ukrainische Staatschef bei einem Dreier-Treffen in Paris. Scholz und Macron gingen auf die Forderung nicht ein - diese dürfte aber den am Donnerstag startenden EU-Gipfel bestimmen, an dem auch Selenskyj teilnimmt.
Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 15.000
Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Gesamtzahl der Todesopfer in beiden Ländern auf über 15.000 gestiegen. In der Türkei starben laut einer in der Nacht zum Donnerstag veröffentlichten neuen Bilanz von Behörden und Rettungskräften 12.391 Menschen. In Syrien stieg die Zahl der Todesopfer auf 2992. Damit wurden insgesamt nunmehr bereits 15.383 Todesopfer vermeldet.
Biden hat "noch nicht endgültig" über neue Präsidentschaftskandidatur entschieden
US-Präsident Joe Biden hat nach eigenen Angaben "noch nicht endgültig" über eine erneute Präsidentschaftskandidatur entschieden. Er tendiere zwar in diese Richtung, sagte der 80-jährige Demokrat am Mittwoch dem US-Fernsehsender PBS NewsHour. Eine endgültige Entscheidung gebe es aber noch nicht.
Klingbeil wirbt im Ukraine-Krieg für Diplomatie
SPD-Chef Lars Klingbeil wirbt für diplomatische Initiativen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. "Mich ärgert, wie in der politischen Debatte der Begriff der Diplomatie oftmals fast verächtlich gemacht wird", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Zugleich bekräftigte Klingbeil das Nein Deutschlands zu Kampfjet-Lieferungen und warnte davor, "dass sich die Debatten über Waffenlieferungen überschlagen".
Disney streicht angesichts von weltweiter Wirtschaftskrise 7000 Stellen
Der US-Unterhaltungskonzern Disney entlässt angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise rund 7000 Beschäftigte. Diese Entscheidung sei "nicht leichtfertig" getroffen worden, erklärte am Mittwoch Unternehmenschef Bob Iger. Zugleich legte der Konzern Geschäftszahlen vor: Demnach fiel im vergangenen Jahr erstmals seit Gründung des Streamingdienstes Disney+ Ende 2019 die Zahl der Abonnenten.
UN-Organisation: Fluggastverkehr erreicht in diesem Jahr wieder Vor-Corona-Niveau
Der Fluggastverkehr könnte einer UN-Organisation zufolge in diesem Jahr wieder das Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie erreichen. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) teilte am Mittwoch mit, sie gehe davon aus, dass die Passagierzahlen bis zum Ende des laufenden Jahres etwa drei Prozent über dem Niveau von 2019 liegen könnten. 2024 könnte die Nachfrage demnach vier Prozent über dem Wert von 2019 liegen. Die Organisation prognostiziert eine "vollständige und nachhaltige" Erholung.
Selenskyj fordert in Paris "sobald wie möglich" Lieferung von Kampfjets
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei einem Besuch in Paris am Mittwochabend erneut die Lieferung von Kampfjets und schweren Waffen an sein Land gefordert. Die militärische Ausrüstung müsse "so schnell wie möglich" geliefert werden, sagte Selenskyj beim Treffen mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Elysée-Palast. Scholz und Macron sicherten dem Ukrainer ihre Unterstützung zu, ohne jedoch konkret auf die Forderungen einzugehen.
Nach Bochumer Geschenk: BVB zieht ins Viertelfinale ein
Ein Geschenk des kleinen Nachbarn, ein Handelfmeter nach minutenlangem Videobeweis und ein sehenswertes Kontertor: Borussia Dortmund hat in einem heißen Ruhrpottderby bei frostigen Temperaturen das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht.
Rekordsieger Madrid erreicht Finale der Klub-WM
Rekordsieger Real Madrid greift bei der Klub-WM nach dem fünften Titel. Der Champions-League-Sieger setzte sich im Halbfinale im marokkanischen Rabat mit 4:1 (1:0) gegen Al Ahly aus Ägypten durch und trifft im Endspiel am Samstag auf Al-Hilal aus Saudi-Arabien.
Stoltenberg warnt nach Ballon-Überflug Europäer vor chinesischer Spionage
Nach dem Überflug eines mutmaßlichen chinesischen Spionage-Ballons über die USA hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor Gefahren auch für Europa gewarnt. Der chinesische Ballon über den USA bestätige ein "Muster", wonach China in den vergangenen Jahren "stark in neue militärische Fähigkeiten investiert" habe, sagte Stoltenberg am Mittwoch bei einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken in Washington.
Roger Waters sorgt mit Äußerungen zu Ukraine-Krieg für Kritik
Pink-Floyd-Mitgründer Roger Waters hat mit einer Rede vor dem UN-Sicherheitsrat zum Ukraine-Krieg scharfe Kritik auf sich gezogen. Der 79-jährige Musiker, der auf Einladung Russlands per Videoschalte vor dem wichtigsten UN-Gremium in New York sprach, sagte am Mittwoch, der russische Angriff auf die Ukraine sei "nicht unprovoziert" erfolgt.
Nürnberg erreicht Viertelfinale als einziger Zweitligist
Der 1. FC Nürnberg steht als einziger Zweitligist im Viertelfinale des DFB-Pokals. Der viermalige Pokalsieger setzte sich im Achtelfinale gegen den Ligarivalen Fortuna Düsseldorf im Elfmeterschießen mit 5:3 durch und zog nach zwölf Jahren wieder ins Viertelfinale ein. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 1:1.
Erdogan räumt bei Besuch von Erdbebenregion "Defizite" im Krisenmanagement ein
Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan "Defizite" im Krisenmanagement eingeräumt. Bei einem Besuch von zwei besonders von der Katastrophe betroffenen Regionen sagte Erdogan am Mittwoch allerdings auch, es sei nicht möglich, "auf so ein Erdbeben vorbereitet zu sein". Die EU kündigte unterdessen eine Geberkonferenz für Syrien und die Türkei für Anfang März an.
Streit um Zuwanderung vor EU-Sondergipfel in Brüssel
Vor dem EU-Sondergipfel am Donnerstag in Brüssel hat sich ein Grundsatzstreit um den Kurs in der Zuwanderungspolitik abgezeichnet. Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer forderte eine stärkere Abschottung der Europäischen Union gegen Migranten an den Außengrenzen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) warb dagegen am Mittwoch für eine gezielte "Arbeitskräftezuwanderung".