Letzte Nachrichten
Schauspieler Tom Schilling verweigert sich gewinnbringender Anlage von Gagen
Der Schauspieler Tom Schilling legt seine Gagen ganz bewusst nicht gewinnbringend an. "Geld zu vermehren finde ich widersinnig - was bei mir vermehrt wird, muss irgendwo anders doch fehlen", sagte der 41-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag. "Irgendjemand muss das bezahlen - entweder als Opfer einer Blase oder einfach die kommenden Generationen." Wachstum komme "nicht aus dem Nichts", sagte Schilling. "Dazu muss vorher etwas sterben."
NHL: Wichtiger Comeback-Sieg für Draisaitl
Richtungweisender Comeback-Sieg für Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers in der NHL: Trotz eines 0:2-Rückstands nach dem ersten Drittel gewann der deutsche Eishockeystar mit seinem Team noch 3:2 bei den Boston Bruins. Durch den Erfolg beim Spitzenreiter der Eastern Conference, der zuvor zehn Partien in Folge gewonnen hatte, setzten die Oilers ein Ausrufezeichen mit Blick auf die Play-offs in der nordamerikanischen Profiliga.
Indian Wells: Nur Maria bei den Frauen in Runde zwei
Tennisprofi Tatjana Maria hat es als einzige deutsche Spielerin in die zweite Runde beim WTA-Turnier in Indian Wells geschafft. Jule Niemeier und Laura Siegemund sind dagegen an ihren Auftakthürden gescheitert.
NBA: Wagner-Brüder verlieren erneut mit Orlando
Die Play-off-Chancen der Brüder Franz und Moritz Wagner mit ihren Orlando Magic werden immer geringer. Trotz der 35 Punkte der beiden Basketball-Nationalspieler (Franz 24, Moritz 11) kassierte Orlando beim 124:129 gegen die Utah Jazz seine dritte Niederlage in Folge und liegt weiter auf dem 13. Rang im Osten.
Kim ordnet intensivere Manöver für "richtigen Krieg" an
Inmitten zunehmender Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Militärmanöver für einen "richtigen Krieg" angeordnet. Kim habe zusammen mit seiner Tochter ein Manöver beaufsichtigt, berichtete am Freitag die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Auf zugleich veröffentlichten Fotos ist zu sehen, wie bei dem Manöver am Donnerstag mehrere Raketen abgefeuert werden.
Früherer US-Serienstar Robert Blake mit 89 Jahren gestorben
Der frühere US-Serienstar Robert Blake ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Schauspieler sei einem Herzversagen erlegen, berichtete am Donnerstag die Branchen-Website Deadline unter Berufung auf seine Nichte Noreen Austin. Blake war unter anderem als Star der Krimiserie "Baretta" und aus dem Film "Kaltblütig" bekannt, in dem er in die Rolle eines Mörders schlüpfte.
Erstmals seit 1987 in den USA mehr Schallplatten als CDs verkauft
Erstmals seit 1987 sind in den USA mehr Schallplatten als CDs verkauft worden. Es seien im vergangenen Jahr 41 Millionen Musik-Schallplatten verkauft worden, teilte am Donnerstag der Branchenverband RIAA mit. Dagegen fanden nur 33 Millionen CDs einen Käufer.
Frankreich Präsident Macron empfängt britischen Premier Sunak
Nach Jahren unterkühlter Beziehungen beider Länder empfängt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Freitag den britischen Premierminister Rishi Sunak in Paris. Sie wollen unter anderem über das Vorgehen gegen illegale Zuwanderung über den Ärmelkanal nach Großbritannien und eine engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung sprechen. Es ist das erste französisch-britische Spitzentreffen seit fünf Jahren.
Biden empfängt von der Leyen im Weißen Haus
US-Präsident Joe Biden empfängt am Freitag (14.00 Uhr Ortszeit, 20.00 Uhr MEZ) EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen im Weißen Haus. Auf der Agenda stehen Gespräche über den Ukraine-Krieg, den Umgang mit China und US-Subventionen für grüne Technologien. Biden und von der Leyen dürften auch über die weitere Unterstützung der Ukraine angesichts des russischen Angriffskriegs gegen das Land beraten. Die USA und die EU stimmen sich bei diesem Thema eng ab.
Verdi und Deutsche Post setzen nach Streikandrohung Tarifverhandlung fort
Die Gewerkschaft Verdi und die Deutsche Post setzen am Freitag ihre Mitte Februar für gescheitert erklärten Tarifverhandlungen fort. Verdi hatte seine Mitglieder dazu aufgerufen, das Angebot des Unternehmens abzulehnen, und sich für unbefristete Streiks ausgesprochen. In einer Abstimmung bis Mittwoch stimmte die große Mehrheit der Teilnehmer dieser Empfehlung zu.
Chinas Präsident Xi in historische dritte Amtszeit gewählt
Chinas Präsident Xi Jinping ist in eine historische dritte Amtszeit gewählt worden. Der in Peking tagende Nationale Volkskongress bestätigte den Staatschef am Freitag einstimmig für weitere fünf Jahre im Amt. Den Weg dafür hatte Xi selbst geebnet, als er 2018 die bis dahin geltende Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten auf zwei Mandate abschaffte.
Amtliche Gefahrenwarnung wegen Angriffs auf Hamburger Kirche aufgehoben
Nach dem Angriff auf eine Kirche in Hamburg mit mehreren Toten und Schwerverletzten ist die deshalb ausgegebene amtliche Gefahrenwarnung aufgehoben worden. Dies teilte am frühen Freitagmorgen das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit. Die Entwarnung erfolgte kurz nach 03.00 Uhr - der Angriff auf die Kirche war am Donnerstagabend gegen 21.00 Uhr erfolgt.
Sozialverband Deutschland fordert Anhebung des Mindestlohns auf gut 14 Euro
Angesichts der hohen Inflation fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine deutliche Anhebung des Mindestlohns auf mehr als 14 Euro. Der Mindestlohn sollte zum nächsten Jahreswechsel auf 14,13 Euro steigen, sagte die Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). "Nach einem Jahr Krieg mit den überall spürbaren Folgen und einem Dreivierteljahr, das bis dahin noch vor uns liegt, muss aus unserer Sicht hier die Inflation stärker ausgeglichen werden."
Polizei fahndet nach Kirchen-Angriff in Hamburg weiter nach möglichen Tätern
Nach dem Angriff auf eine Kirche in Hamburg mit mehreren Toten und Schwerverletzten fahndet die Polizei weiter nach möglichen Tätern. "Wir haben in einem Gemeindehaus in Groß Borstel eine leblose Person aufgefunden, bei der wir davon ausgehen, dass es sich um einen Täter handeln könnte", bestätigte die Polizei am Freitagmorgen auf Twitter frühere Angaben. Zugleich fügte sie hinzu: "Um die Beteiligung weiterer Täter auszuschließen, führen wir Überprüfungen durch und fahnden umfassend."
Untersuchungshaft für Perus Ex-Präsident Castillo auf 36 Monate verlängert
Inmitten der politischen Krise in Peru ist die Untersuchungshaft für Ex-Präsident Pedro Castillo auf 36 Monate verlängert worden. Diese Entscheidung gab am Donnerstag das Oberste Gericht des Landes auf Twitter bekannt. Der frühere Staatschef werde verdächtigt, "Anführer einer kriminellen Organisation" zu sein.
Vorsitzender von Geheimdienst-Kontrollgremium fordert Nordstream-Informationen
Vor einer für Freitag geplanten Sondersitzung des Geheimdienst-Kontrollgremiums zu den Explosionen an den Nordstream-Pipelines in der Ostsee hat dessen Vorsitzender Konstantin von Notz (Grüne) eine umfassende Information des Bundestags gefordert. "Es besteht ein grundsätzlicher Informationsbedarf", sagte er dem "Tagesspiegel". "Wir Abgeordnete erwarten einen Bericht des Generalbundesanwalts und wollen von der Bundesregierung umfänglich auf den aktuellen Stand gebracht werden."
Israels Präsident stellt sich gegen von Regierung geplante Justizreform
Im Streit um die geplante Justizreform in Israel hat Präsident Isaac Herzog die Regierung aufgefordert, das Projekt zu stoppen. Die Regierungspläne seien "eine Gefahr für die Grundfesten unserer Demokratie", sagte der Staatschef am Donnerstag in einer Fernsehansprache. Der Gesetzesentwurf müsse zurückgenommen werden.
Risse an zwei weiteren französischen Atomreaktoren entdeckt
In Frankreich sind erneut Risse an zwei Atomreaktoren entdeckt worden. Diese seien "nicht unerheblich", erklärte am Donnerstagabend die Behörde für Atomsicherheit (ASN). Offenbar handele es sich um Abnutzungserscheinungen. Betroffen seien ein Reaktor im Atomkraftwerk Penly im Norden des Landes und ein weiterer Reaktor in Cattenom in Ostfrankreich.
Mehrere Tote und Schwerverletzte durch Schüsse in Hamburger Kirche
In einer Kirche der Zeugen Jehovas sind im Norden Hamburgs am Donnerstagabend mehrere Menschen durch Schüsse getötet worden. Weitere Menschen seien bei dem Angriff im Stadtteil Groß Borstel schwer verletzt worden, teilte die Polizei in der Hansestadt mit. Genauere Angaben zu den Opfern lagen zunächst nicht vor. Auch gesicherte Informationen zum Tatmotiv gab es zunächst nicht.
US-Verteidigungsminister zeigt sich "beunruhigt" über Gewalt durch Siedler
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat Gewaltakte durch Siedler im Westjordanland bei einem Besuch in Israel mit scharfen Worten kritisiert. "Besonders beunruhigt uns die Gewalt von Siedlern gegen Palästinenser", sagte der Pentagon-Chef am Donnerstag vor Journalisten in Anwesenheit des israelischen Verteidigungsministers Yoav Galant am Flughafen von Tel Aviv. Am Tag seines Besuchs setzte sich die Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt fort.
Mehrere Tote und Verletzte durch Schüsse in Hamburger Kirche
In einer Kirche in Hamburg sind am Donnerstag mehrere Menschen durch Schüsse getötet worden. Weitere Menschen seien im Stadtteil Groß Borstel schwer verletzt worden, teilte die Polizei in der Hansestadt mit. Die Beamten waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Hilfszusagen von nur 1,4 Milliarden Dollar für ärmste Länder bei Konferenz in Doha
Bei einem UN-Gipfel zur Unterstützung der ärmsten Länder der Welt sind Hilfszusagen in einem Volumen von insgesamt lediglich 1,4 Milliarden Dollar getroffen worden - eine Summe, die deutlich unter den von der UNO formulierten Erwartungen liegt. UN-Vizegeneralsekretärin Amina Mohammed appellierte am Donnerstag nach Ende der Konferenz in Doha insbesondere an die Staaten der G20-Gruppe, ihre Hilfen für die 46 ärmsten Länder der Welt auszubauen.
Überragender Di Maria: Freiburg unterliegt Juventus Turin
Tapfer gekämpft, die Überraschung aber verpasst: Für den "kleinen" SC Freiburg ist der erhoffte Coup gegen den Weltklub Juventus Turin in einige Ferne gerückt. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich verlor das Achtelfinal-Hinspiel beim abgezockten italienischen Rekordmeister mit 0:1 (0:0) und muss für den Traum vom Weiterkommen in der Europa League im zweiten Duell nun auf einen großen Sieg hoffen.
DHB-Team verliert gegen Weltmeister Dänemark
Deutschlands Handballer haben ihr erstes von zwei Testspielen gegen Dänemark verloren. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason unterlag beim Weltmeister mit 23:30 (11:16) und musste im ersten Länderspiel nach Platz fünf bei der WM im Januar einen Dämpfer hinnehmen.
Proteste in Georgien gehen trotz Rücknahme von "Agenten"-Gesetz weiter
Der von Demonstranten in Georgien heftig angefochtene Gesetzesplan zu "ausländischen Agenten" ist von der Regierung zurückgezogen worden - trotzdem gingen die Proteste am dritten Tag in Folge weiter. Zehntausende Menschen gingen am Donnerstag in der Hauptstadt Tiflis auf die Straße. In der Menge wurden die Fahnen Georgiens, der Ukraine und der EU geschwenkt und ihre Hymnen gespielt.
Taliban-Gouverneur in afghanischer Provinz bei Selbstmordanschlag getötet
Der Taliban-Gouverneur der afghanischen Provinz Balch ist bei einem Selbstmordanschlag in seinem Büro getötet worden. Gouverneur Mohammed Dawud Musammil und ein weiterer Mensch seien durch die Explosion im Gouverneursamt der Provinzhauptstadt Masar-i-Scharif getötet worden, sagte der regionale Polizeisprecher Asif Wasiri der Nachrichtenagentur AFP.
Joker Michel sticht: Union rettet Remis gegen Saint-Gilloise
Union Berlin darf dank großer Moral und eines späten Treffers von Joker Sven Michel weiter vom erstmaligen Einzug ins Viertelfinale der Europa League träumen. Der Fußball-Bundesligist verpasste beim 3:3 (1:1) im Achtelfinal-Hinspiel gegen den belgischen Klub Union Saint-Gilloise zwar eine bessere Ausgangslage, kam nach dreimaligem Rückstand aber zurück und hat für das Rückspiel in einer Woche in Brüssel weiter alle Karten in der Hand.
Italiens Regierung beschließt Maßnahmenpaket gegen illegale Migration
Anderthalb Wochen nach dem Untergang eines Flüchtlingsschiffs mit mindestens 72 Toten hat die italienische Regierung der ultrarechten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bei einer Kabinettssitzung in unmittelbarer Nähe des Unglücksorts ein Maßnahmenpaket gegen illegale Migration beschlossen. Die Antwort der Regierung auf das Unglück sei "eine Politik größerer Entschlossenheit", sagte Meloni am Donnerstag nach dem Treffen in Cutro in der süditalienischen Region Kalabrien.
Sieg gegen Ferencvaros: Leverkusen vor Viertelfinaleinzug
Bayer Leverkusen darf vom Viertelfinale der Europa League träumen. Die Werkself bezwang im Achtelfinal-Hinspiel den ungarischen Meister Ferencvaros Budapest ohne Glanz mit 2:0 (1:0) und wahrt dadurch die letzte Titelchance in der bisher enttäuschenden Saison. Kerem Demirbay (10.) und Edmond Tapsoba (86.) trafen für die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso.
UNO kauft Supertanker zur Vermeidung von Ölpest im Jemen
Die UNO hat den Einsatz eines von ihr gekauften Tankschiffs zur Vermeidung einer Ölpest vor der Küste des Bürgerkriegslandes Jemen angekündigt. Der Chef des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Achim Steiner, teilte am Donnerstag in New York mit, seine Organisation habe einen Kaufvertrag mit dem Unternehmen Euronav für ein großes Tankschiff unterzeichnet, das mehr als eine Million Barrel Öl aufnehmen könne.
Biden will Steuern für Unternehmen und Superreiche erhöhen
US-Präsident Joe Biden hat einen billionenschweren Haushaltsvorschlag für 2024 mit Defizitsenkungen, höheren Steuern für Reiche und Unternehmen und einer Sicherung von Sozialleistungen vorgelegt. Wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte, will Biden den Steuersatz für Unternehmen von derzeit 21 Prozent auf 28 Prozent anheben. Außerdem will der Präsident einen Mindeststeuersatz von 25 Prozent für Superreiche mit einem Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar (rund 95 Millionen Euro) einführen.
EU erleichtert Staatshilfen für grüne Technologien bis 2025
Die Europäische Union erleichtert Staatshilfen für Investitionen in grüne Technologien bis Ende 2025. Die EU-Kommission gab am Donnerstag in Brüssel eine vorübergehende Lockerung der sogenannten Beihilferegeln bekannt. Damit reagiert Brüssel unter anderem auf das milliardenschwere Investitionspaket der USA.