Letzte Nachrichten
Kunstturn-EM: Britin Gadirova erfolgreichste Teilnehmerin
Mit drei ersten Plätzen ist Jessica Gadirova bei den Kunstturn-Europameisterschaften in Antalya zur erfolgreichsten Teilnehmerin avanciert. Die 18 Jahre alte Boden-Weltmeisterin triumphierte mit dem britischen Team sowie im Mehrkampf und am Boden. Bei den Männern holte Lokalmatador Adem Asil aus der Türkei (Mehrkampf und Ringe) zwei Titel.
Unionsfraktion schlägt Aufspaltung der Deutschen Bahn vor
Angesichts der Probleme bei der Deutschen Bahn schlägt die Unionsfraktion im Bundestag eine Aufspaltung des Konzerns vor. Die Holding und ihre "unzähligen" Beteiligungen und Tochtergesellschaften sollen aufgelöst werden, das Schienennetz in Form einer GmbH solle "in Staatshand liegen", heißt es in einem Positionspapier der Fraktion, das AFP am Sonntag vorlag. Den Verkauf der Logistiktochter Schenker, Gewinnbringer im Konzern, lehnt die Fraktion ab.
Lula will gemeinsam mit China und Emiraten im Krieg in der Ukraine vermitteln
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva will gemeinsam mit China und den Vereinigten Arabischen Emiraten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine vermitteln. Er habe diese Idee bereits mit den Führungen der beiden Länder besprochen, sagte Lula am Sonntag bei einem Antrittsbesuch in Abu Dhabi. Zuvor hatte er bei einem Besuch in Peking die USA aufgefordert, die militärische Unterstützung für die Ukraine einzustellen.
Hühner- und Gänsemörder treibt in Oberfranken sein Unwesen
Im oberfränkischen Dörfles-Esbach treibt ein Gänse- und Hühnermörder sein Unwesen. Bereits zum dritten Mal seit September fand ein Tierhalter seinen vollständigen Bestand an Federvieh tot auf, wie die Polizei in Coburg am Sonntag mitteilte. Bei der aktuellen Tat habe der Mann in seinem Garten 25 tote Hühner aufgefunden.
DHB-Pokal: Flensburg holt Platz drei
Die SG Flensburg-Handewitt hat sich beim Final Four um den DHB-Pokal den dritten Platz gesichert. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla ließ Bundesliga-Rivale TBV Lemgo Lippe beim 28:23 (17:11) keine Chance und legte zugleich eine gelungene Generalprobe für die anstehende Viertelfinal-Entscheidung in der European League hin.
Söder will Akw in Länderzuständigkeit weiterbetreiben können
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will sich nicht mit dem endgültigen Aus der Atomstromproduktion in Deutschland abfinden: Er forderte die Bundesregierung in der "Bild am Sonntag" auf, den abgeschalteten Meiler Isar 2 in Landesverantwortung weiterbetreiben zu dürfen. Während in der Union verschiedene Politiker Söder unterstützten, sehen Vertreter der zuständigen Ampel-Koalition das Ende der Kernkraft in Deutschland endgültig besiegelt.
Nürnberger Taxi-Fahrgast will Rechnung mit Marihuana begleichen
Weil er zu wenig Bargeld dabei hatte, wollte ein Taxi-Fahrgast in Nürnberg seine Rechnung mit Marihuana begleichen. Der Fahrer habe das Angebot in der Nacht zu Sonntag aber abgelehnt und stattdessen die Polizei alarmiert, teilte das Nürnberger Polizeipräsidium mit.
Erleichterung auf S04: "Maßstäbe im Abstiegskampf gesetzt"
Nach dem 5:2-Sieg im Kellerduell gegen Hertha BSC war die Erleichterung beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 groß. "Der Druck war immens", sagte Trainer Thomas Reis nach dem Befreiungsschlag im Abstiegskampf und dem Sprung auf den 17. Tabellenplatz: "Die Mannschaft hat sehr viel investiert, es ist sehr wichtig, die drei Punkte hier zu behalten."
Autofahrer mit fast vier Promille in Brandenburg unterwegs
Die Polizei in Brandenburg hat einen Autofahrer mit fast vier Promille hinterm Steuer erwischt. Der 43-Jährige sei in der Nacht zu Sonntag in Brandenburg an der Havel durch seine auffällige Fahrweise aufgefallen, teilte die Polizei mit. Ein Atemalkoholtest habe dann einen Wert von 3,93 Promille ergeben.
Neuer Atomreaktor in Finnland mit zwölf Jahren Verspätung ans Netz gegangen
Während Deutschland seine letzten drei Atomkraftwerke vom Netz genommen hat, ist in Finnland mit mehr als zwölf Jahren Verspätung ein neuer Atomreaktor ans Netz gegangen. "Alle Tests sind abgeschlossen und die reguläre Stromproduktion hat heute begonnen", teilte der Betreiber TVO am Sonntag mit. Der Druckwasserreaktor der Marke EPR ist der dritte Reaktor im Atomkraftwerk Olkiluoto im Südwesten Finnlands und soll laut TVO "14 Prozent der Stromproduktion des Landes" abdecken.
Medien: Dardai neuer Hertha-Coach - Schwarz muss gehen
Der schwer angeschlagene Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat auf den Sturz ans Tabellenende reagiert und Trainer Sandro Schwarz freigestellt. Als neuer Coach soll Hertha-Urgestein Pal Dardai den krisengeplagten Klub zum Klassenerhalt führen. Das geht aus übereinstimmenden Medien-Meldungen am Sonntag hervor. Der 47-jährige Dardai war bereits zweimal Chefcoach bei der Alten Dame und auch als Nachwuchscoach und Talentförder-Koordinator beim Traditionsklub tätig.
Esken lobt "Integrität und feinen Humor" sowie diplomatisches Geschick Merkels
Schon vor der Ehrung von Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem höchsten deutschen Verdienstorden hat SPD-Chefin Saskia Esken sie umfassend gewürdigt: Merkel habe als erste Frau die Geschicke des Landes an der Spitze mitbestimmt und dabei "die ganze Härte des Politikbetriebs erfahren", sagte Esken dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben). Alle Anfeindungen, nicht selten gespeist aus Geringschätzung und Hass gegenüber starken Frauen, habe sie "auf ihre uneitle Art" an sich abperlen lassen. "Ihre Gegner – aus den eigenen wie aus fremden Reihen – bissen sich an ihrer Integrität und ihrem feinen Humor die Zähne aus."
Schlichter empfehlen für öffentlichen Dienst erhebliche Lohnsteigerung
Im Tarifstreit um die Gehälter bei Bund und Kommunen hat die Schlichtungskommission eine Empfehlung mit deutlichen Lohnsteigerungen für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten abgegeben. Demnach soll es ab Juni stufenweise einen Inflationsausgleich von 3000 Euro und ab März nächsten Jahres monatlich mindestens 340 Euro mehr Gehalt geben. Ab kommenden Samstag wollen Arbeitgeber und Gewerkschaften darüber verhandeln.
Medien: Kroos verlängert bei Real bis 2024
Rio-Weltmeister Toni Kroos bleibt dem spanischen Fußball-Rekordchampion Real Madrid wohl ein weiteres Jahr erhalten. Wie die spanische Sporttageszeitung Marca am Sonntag berichtete, wird der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler seinen im Sommer auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern. Kroos war 2014 von Bayern München zu den Königlichen gewechselt.
FC Bayern sieben Punkte schlechter als vor Jahresfrist
Fußball-Rekordmeister Bayern München ist mit derzeit erreichten 59 Punkten sieben Zähler schlechter als nach dem 28. Spieltag der vergangenen Saison. Der Abonnementchampion war am Samstag über ein 1:1 gegen die TSG Hoffenheim nicht hinausgekommen.
Baerbock will bei G7-Außenministertreffen in Japan Engagement für Ukraine "nachschärfen"
Vor dem Treffen der G7-Außenminister im japanischen Karuizawa hat Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) angekündigt, die gemeinsame Unterstützung der Staatengruppe für die Ukraine weiter zu konkretisieren. "Beim Treffen in Japan werden wir unser Engagement nachschärfen", sagte Baerbock am Sonntag laut Auswärtigem Amt vor ihrer Abreise in Seoul. Es gehe nun darum, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die "Entschlossenheit" der Staatengruppe zu zeigen.
Nächster Haaland-Rekord bei Citys Bayern-Generalprobe
Teammanager Pep Guardiola ist fasziniert von den Leistungen seines Ausnahme-Torjägers Erling Haaland beim englischen Fußballmeister Manchester City. "Ich wünsche mir wirklich, dass er alle denkbaren Rekorde knackt", sagte der Spanier über den Angreifer, der beim 3:1 (3:0) gegen Leicester City wieder einen Doppelpack schnürte: "Denn das würde bedeuten, dass er sehr viele Treffer für uns erzielt und uns damit geholfen hat." Am wichtigsten sei dem Norweger aber, "dass er mit uns den Titel gewinnt".
Springer-Chef entschuldigt sich für abwertende Äußerungen über Ostdeutsche
Nach einem Medienbericht über abfällige Äußerungen insbesondere über Ostdeutsche hat sich Springer-Chef Mathias Döpfner entschuldigt. "Ich bitte um Entschuldigung dafür, dass ich mit meinen Worten viele gekränkt, verunsichert oder verletzt habe", schrieb Döpfner in einem auf der Homepage der "Bild"-Zeitung veröffentlichten Beitrag. Als Beispiel nannte er den Satz, "die Ossis sind entweder Kommunisten oder Faschisten." Dies sei verletzend und "wörtlich genommen natürlich Quatsch".
Kishida fordert nach Rauchbomben-Angriff strengere Sicherheitsvorkehrungen in Japan
Nach der Explosion einer Rauchbombe bei einem seiner Wahlkampfauftritte hat Japans Ministerpräsident Fumio Kishida mit Blick auf die derzeit in Japan stattfindenden G7-Treffen strengere Sicherheitsvorkehrungen gefordert. Zu einem Zeitpunkt, zu dem "hochrangige Regierungsvertreter aus der ganzen Welt zu Besuch sind, (...) muss Japan (...) seine Anstrengungen maximieren, um die Sicherheit zu gewährleisten", sagte Kishida am Sonntag vor Journalisten.
G7-Umweltminister kündigen beschleunigten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen an
Die G7-Staaten haben sich zu einem beschleunigten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen verpflichtet - ohne jedoch konkrete Fristen für einzelne Maßnahmen zu nennen. Die G7-Staaten versprachen, "den Ausstieg aus den (...) fossilen Brennstoffen zu beschleunigen, um bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen in den Energiesystemen zu erreichen", erklärten die Klima- und Umweltminister der führenden Industrienationen nach zweitägigen Gesprächen am Sonntag in der nordjapanischen Stadt Sapporo.
NBA: Erfolgreicher Play-off-Start für Hartenstein
Der deutsche Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein und seine New York Knicks sind erfolgreich in die erste Runde der NBA-Play-offs gestartet. In Spiel eins der Best-of-seven-Serie gewann der Tabellenfünfte der Eastern Conference bei den Cleveland Cavaliers 101:97, Hartenstein steuerte acht Punkte und fünf Rebounds zum Sieg bei. Den Cavaliers reichten auch 38 Punkte ihres Starspielers Donovan Mitchell nicht aus.
Mehr als 50 Zivilisten bei Gefechten zwischen Armee und Miliz im Sudan getötet
Bei schweren Kämpfen zwischen der Armee und einer paramilitärischen Gruppe im Sudan sind nach Angaben von Medizinern mindestens 56 Zivilisten getötet worden. Auch auf Seiten der Armee gebe es "dutzende Tote", erklärte das Zentralkomitee sudanesischer Ärzte am Sonntagmorgen. Etwa 600 weitere Menschen wurden demnach bei den Kämpfen verletzt.
Hoffnungsträger Knorr: Löwen gehen zuversichtlich ins Finale
Juri Knorr sparte nicht mit Kritik an sich selbst. "Ich habe auf gut Deutsch richtig scheiße gespielt", sagte der Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen mit Blick auf die vergangenen Wochen. Doch jetzt, pünktlich zum Finale im DHB-Pokal, sei die "Form wieder da", ergänzte er: "Niemand hat mit uns gerechnet. Ich bin einfach stolz."
Draisaitl hofft auf NHL-Triumph: "Wir können es schaffen"
Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl träumt vor den Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NHL vom Stanley-Cup-Triumph mit den Edmonton Oilers. "Ich glaube, dass wir jetzt ein Team haben, womit man gewinnen kann", sagte der Mittelstürmer im Sky-Interview vor dem ersten Play-off-Duell am Montag mit den Los Angeles Kings. "Wir wissen, was da auf uns zukommt. Ich habe großes Vertrauen in unsere Mannschaft, dass wir es schaffen können und uns Stück für Stück ran arbeiten", meinte der Kölner.
Virkus über Kritik an Sommer: "Respektlos"
Sportdirektor Roland Virkus von Borussia Mönchengladbach hat seinen ehemaligen Torhüter Yann Sommer nach der zuletzt aufkommenden Kritik in Schutz genommen. "Wie man mit ihm umgeht, finde ich respektlos", sagte Virkus: "Das man alles auf ihn ablädt, finde ich nicht ok. Es ist immer das Problem der Gesamtheit und nicht eines Einzelnen." Sommer war im Winter von den Fohlen zu Rekordmeister Bayern München gewechselt.
Von Arnim wünscht sich mehr Einheitlichkeit im Tennis
DTB-Präsident Dietloff von Arnim erhofft sich ein einheitlicheres Vorgehen beim Treffen sportpolitischer Entscheidungen im internationalen Tennis. "Ich habe vor allem den Wunsch, dass der Sport bei derartigen Entscheidungen mehr mit einer Stimme spricht", sagte von Arnim dem SID am Rande des Billie Jean King Cups in Stuttgart angesprochen auf die Rückkehr der WTA-Tour nach China.
Polen und Ungarn stoppen Getreideeinfuhren aus der Ukraine
Zum Schutz der eigenen Landwirtschaft haben Polen und Ungarn die Einfuhr von Getreide und anderen Nahrungsmitteln aus der Ukraine bis Ende Juni ausgesetzt. Das erklärten Vertreter beider Länder am Samstag. Kiew bedauerte die Entscheidung.
Bericht: Unionsfraktion schlägt Aufspaltung der Deutschen Bahn vor
Angesichts der Probleme bei der Deutschen Bahn schlägt die Unionsfraktion im Bundestag eine Aufspaltung des Konzerns vor. Die Bereiche Netz, Bahnhöfe und die Energiesparte sollten aus dem Konzern gelöst werden und in einer Infrastruktur-GmbH des Bundes gebündelt werden, berichtete die "Augsburger Allgemeine" (Montagausgabe). "Infrastruktur- und der Transportbereich werden voneinander getrennt", zitierte sie aus einem Konzeptpapier der Fraktion.
Chinas Verteidigungsminister Li zu viertägigem Besuch in Russland erwartet
Inmitten der Diskussionen um die Haltung Pekings zum Ukraine-Konflikt will Chinas Verteidigungsminister Li Shangfu am Sonntag nach Russland reisen. Der Besuch auf Einladung des Kremls soll vier Tage dauern. Im März hatte bereits der chinesische Präsident Xi Jinping den russischen Staatschef Wladimir Putin besucht. Westliche Staaten werfen Peking vor, angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine stillschweigend Moskau zu unterstützen.
G7-Außenminister beraten in Japan über Ukraine und Rolle Chinas
Im japanischen Karuizawa kommen am Sonntag die Außenminister der G7-Staaten zu Beratungen unter anderem über den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zusammen. Eine wichtige Rolle bei den Gesprächen in der nordöstlich von Tokio gelegenen Stadt dürfte auch Chinas Rolle angesichts des Konflikts sein, die vom Westen als zu russlandfreundlich kritisiert wird. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne), die an den Beratungen teilnimmt, hatte Peking am Samstag vorgeworfen, weltpolitisch "seine eigenen Regeln" schaffen zu wollen.
Mindestens 27 Tote bei Gefechten zwischen Armee und Miliz im Sudan
Bei Kämpfen zwischen der Armee und einer paramilitärischen Miliz im Sudan sind nach Angaben von Medizinern mindestens 27 Menschen getötet worden. Etwa 170 weitere Menschen seien bei den Gefechten am Samstag verletzt worden, erklärte die sudanesische Ärztegewerkschaft in der Nacht zum Sonntag.
Gründer von französischer Front National nach Herzinfarkt in Klinik eingeliefert
Der langjährige Anführer der extremen Rechten in Frankreich, Jean-Marie Le Pen, ist mit Herzproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 94-Jährige habe einen "leichten Herzinfarkt" erlitten, verlautete am Samstagabend aus seinem Umfeld. Seine Familie und Freunde seien bei ihm im Krankenhaus und "besorgt, aber ruhig", sagte Le Pens Berater Lorrain de Saint Affrique.