Letzte Nachrichten
Intel verzeichnet massiven Umsatzrückgang im ersten Quartal
Der US-Halbleiterkonzern Intel hat im ersten Quartal 2023 einen massiven Umsatzrückgang und Milliardenverluste verzeichnet. Wie das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Santa Clara am Donnerstag mitteilte, fiel der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres um 36 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar (10,6 Milliarden Euro). Zugleich wurde ein Rekordverlust in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar (2,54 Milliarden Euro) eingefahren.
US-Medien: Ex-US-Vizepräsident Pence sagte zu Kapitol-Erstürmung aus
Im Zuge der Ermittlungen zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 in Washington hat der frühere US-Vizepräsident Mike Pence am Donnerstag ausgesagt. Wie US-Medien berichteten, erfolgte die Befragung in Washington vor einer sogenannten Grand Jury - einem Laiengremium, das bei Ermittlungen eine zentrale Rolle spielt.
Bild: Jackson hört in München auf - Söderholm Nachfolger
Trainer Don Jackson hört offenbar wenige Tage nach dem Gewinn der deutschen Eishockey-Meisterschaft als Cheftrainer von Red Bull München auf. Wie Bild am späten Donnerstagabend berichtete, wird der 66 Jahre alte US-Amerikaner seinen Rücktritt am Freitag bekannt geben. Als Nachfolger stehe zudem bereits der frühere Bundestrainer Toni Söderholm (2019 bis 2022) fest. Eine offizielle Bestätigung stand zunächst aus.
Waffenruhe im Sudan um 72 Stunden verlängert
Die Konfliktparteien im Sudan haben eine neue Waffenruhe vereinbart. Nach der Armee bestätigte am Donnerstagabend auch die paramilitärische RSF-Miliz, die um Mitternacht auslaufende Waffenruhe um 72 Stunden zu verlängern. Dies sei auf Initiative der USA und Saudi-Arabiens vereinbart worden.
Obama taucht in neuer Netflix-Dokuserie in US-Arbeitswelt ein
Der frühere US-Präsident Barack Obama taucht in einer neuen Dokuserie in die Arbeitswelt in den USA ein. Der Streamingriese Netflix veröffentlichte am Donnerstag einen Trailer für die Serie "Working: What We Do All Day" (auf Deutsch etwa: Arbeiten: Was wir den ganzen Tag tun), in der Obama Menschen in ihrem Arbeitsalltag begleitet.
Israelische Regierung mobilisiert Befürworter umstrittener Justizreform
Einen Tag nach den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Staatsgründung in Israel hat die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu tausende Befürworter zur Unterstützung ihrer umstrittenen Justizreform mobilisiert. "Das Volk verlangt eine Justizreform", skandierten die Demonstranten am Donnerstag vor der Knesset in Jerusalem, um die Pläne der rechtsreligiösen Regierung zu unterstützen. Viele von ihnen schwenkten israelische Fahnen.
Frau hinter Vorwürfen bei brutalem Lynchmord in den USA gestorben
Vor 68 Jahren erschütterte der brutale Lynchmord am schwarzen Jugendlichen Emmett Till die USA und wurde zu einem Katalysator der Bürgerrechtsbewegung. Jetzt ist die Frau gestorben, deren Vorwürfe gegen den 14-Jährigen zu dem Verbrechen geführt hatten. Wie die Behörden am Donnerstag bestätigten, starb Carolyn Bryant Donham bereits am Dienstag im Alter von 88 Jahren in ihrem Haus im Südstaat Louisiana. Eine Todesursache wurde nicht genannt.
Handballer verlieren in Schweden
Deutschlands Handballer haben ihr Testspiel gegen Schweden verloren. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason unterlag dem Europameister im schwedischen Kristianstad mit 23:32 (8:16) und musste in der langen Vorbereitung auf die Heim-EM 2024 einen Dämpfer einstecken. Am Sonntag (15.35 Uhr/ARD) trifft das deutsche Team in Berlin zum Abschluss des EHF Euro Cups auf den WM-Dritten Spanien.Beste deutscher Werfer am Donnerstagabend vor 4716 Zuschauern waren der 20 Jahre alte Renars Uscins, einer von vier Länderspiel-Debütanten, und Kapitän Johannes Golla mit je fünf Treffern.
Kämpfe im Sudan halten ungeachtet der vereinbarten Waffenruhe an
Ungeachtet einer vereinbarten Waffenruhe halten die Kämpfe im Sudan an. Kampfflugzeuge der Armee flogen am Donnerstag Angriffe auf Vororte der Hauptstadt Khartum, während sich Soldaten und Kämpfer der paramilitärischen RSF-Miliz am Boden Gefechte lieferten, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Kämpfe weiteten sich auch auf die westliche Region Darfur aus. Länder wie China und Großbritannien verstärkten ihre Evakuierungsaktionen.
Handballer Drux erleidet Achillessehnenriss
Handball-Nationalspieler Paul Drux hat sich beim Härtetest in Schweden die Achillessehne gerissen und wird monatelang ausfallen. Das teilte DHB-Sportvorstand Axel Kromer noch während des Spiels im EHF Euro Cup beim Europameister am Donnerstag mit. "Das ist für Paul eine riesige Tragödie", sagte Kromer.
USA verhängen Sanktionen gegen russischen FSB wegen Vorwurfs der Geiselnahme
Wegen des Vorwurfs der "Geiselnahme" von US-Bürgern haben die USA neue Sanktionen gegen den russischen Inlandsgeheimdienst FSB und den Geheimdienst der Iranischen Revolutionsgarden verhängt. Die beiden Geheimdienste seien verantwortlich für die "Geiselnahme oder unrechtmäßige Inhaftierung von US-Bürgern im Ausland", erklärte das US-Finanzministerium am Donnerstag.
Verdächtiger von Pentagon-Leaks soll Gewaltfantasien geäußert haben
Der mutmaßlich für das Durchsickern zahlreicher US-Geheimdokumente verantwortliche Nationalgardist hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft in der Vergangenheit Gewaltfantasien geäußert und eine große Zahl an Waffen gehortet. Der 21-jährige Jack Teixeira habe im November auf Onlineplattformen geschrieben, er wolle "einen Haufen Menschen töten", heißt es in einem vor einer Gerichtsanhörung am Donnerstag vorgelegten Dokument der Staatsanwaltschaft.
USA setzen sich für Verlängerung von brüchiger Feuerpause im Sudan ein
Die USA bemühen sich um eine Verlängerung der brüchigen und auslaufenden Feuerpause im Sudan. "Wir arbeiten sehr aktiv daran, die Waffenruhe zu verlängern", sagte US-Außenminister Antony Blinken am Donnerstag in Washington. "Wir haben eine 72-stündige Waffenruhe, die wie die meisten Waffenruhen unvollkommen ist, aber trotzdem die Gewalt reduziert hat. Und das hat offenbar etwas bessere Bedingungen für die Menschen im Sudan geschaffen."
USA eröffnen Migrationszentren in Kolumbien und Guatemala
Die USA eröffnen im Kampf gegen die illegale Einwanderung Migrationszentren in Kolumbien und Guatemala. In den sogenannten Regionalen Bearbeitungszentren sollen Menschen, die in die USA wollen, mit Einwanderungsspezialisten sprechen und Einreiseanträge stellen können, wie das US-Außenministerium am Donnerstag mitteilte. Damit sollten die "irreguläre Migration" begrenzt und "sichere, geordnete, humane und legale Wege" in die USA geschaffen werden.
Pernod Ricard exportiert weiter Spirituosen nach Russland
Der französische Spirituosenkonzern Pernod Ricard will ungeachtet internationaler Kritik weiter alkoholische Getränke nach Russland liefern. Dadurch solle die lokale Belegschaft geschützt werden, sagte Konzernchef Alexandre Ricard am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Ausgenommen sei lediglich die schwedische Wodka-Marke Absolut.
Angeblicher Wagner-Deserteur in Oslo zu Haftstrafe auf Bewährung verurteilt
Ein angeblicher Deserteur der russischen Söldnertruppe Wagner ist in Norwegen wegen Beteiligung an einer Schlägerei zu einer 14-tägigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Von dem Vorwurf, Polizisten angegriffen zu haben, sprach das Osloer Bezirksgericht den 26-jährigen Andrej Medwedew am Donnerstag dagegen frei.
CDU-Politiker Wegner in drittem Durchgang zu neuem Berliner Regierungschef gewählt
Zweieinhalb Monate nach der Wiederholungswahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner im dritten Wahlgang zum neuen Regierenden Bürgermeister gewählt worden. Er erhielt am Donnerstag 86 Ja- und 70 Neinstimmen, drei von 159 Abgeordneten enthielten sich. Der 50-Jährige löste SPD-Chefin Franziska Giffey nach nur anderthalb Jahren in dem Amt ab und führt künftig eine schwarz-rote Koalition.
Merz sieht klaren Kurs im Klimaschutz als Voraussetzung für Regierungsfähigkeit
CDU-Chef Friedrich Merz hat seine Partei aufgefordert, sich einen klaren Kurs in der Klimapolitik zu geben. Für die Union sei dies Teil der "Wiederherstellung ihrer eigenen Regierungsfähigkeit", sagte Merz am Donnerstag auf einem "Zukunftskongress" der CDU in Berlin. Er warf der Ampel-Regierung dabei eine auf Verboten basierende Klimaschutzpolitik vor, welche die Menschen zutiefst verunsichere.
Dincer Gücyeter erhält für "Unser Deutschlandmärchen" Preis der Leipziger Buchmesse
Der Schriftsteller Dincer Gücyeter hat für seinen Roman "Unser Deutschlandmärchen" den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik gewonnen. Das gab die Jury am Donnerstag in Leipzig bekannt. Der Autor setzte sich mit seinem Werk über die Geschichte einer türkischen Familie, die an den Niederrhein migriert, gegen vier Mitbewerber durch, darunter etwa der Österreicher Clemens Setz mit seinem Buch "Monde vor der Landung".
Verdächtiger nach tödlicher Auseinandersetzung in Berlin festgenommen
Im Berliner Bezirk Lichtenberg ist ein 19-Jähriger festgenommen worden, der sich vor zwei Monaten an einer Schlägerei beteiligt haben soll, bei der ein anderer junger Mann starb. Das 21 Jahre alte Opfer starb im März, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nun hätten Spezialkräfte den Verdächtigen in seiner Wohnung festgenommen. Ihm wird auch ein schwerer Raub vorgeworfen.
Frankreichs Wirtschaftsminister veröffentlicht Roman über Star-Pianisten Horowitz
Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hat seine Nebentätigkeit als Romanschriftsteller verteidigt. "Literatur erlaubt mir, aus dem Alltag zu fliehen, Abstand zu gewinnen, auf neue Gedanken zu kommen", schrieb Le Maire am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter, anlässlich der Veröffentlichung seines jüngsten Romans. "Viele fragen mich, wie ich als Minister die Zeit zum Schreiben finde", bemerkte er.
Befragung von Ex-US-Vizepräsident Pence zu Kapitol-Erstürmung rückt näher
Eine Befragung des früheren US-Vizepräsidenten Mike Pence bei den Ermittlungen zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar 2021 rückt immer näher. Ein Berufungsgericht in der US-Hauptstadt Washington lehnte am Mittwochabend (Ortszeit) übereinstimmenden Medienberichten zufolge einen Antrag von Ex-Präsident Donald Trump ab, die Befragung seines früheren Stellvertreters zu blockieren. Pence selbst hatte sich Anfang April zur Aussage bereit erklärt, nachdem ein Richter ihn dazu verpflichtet hatte.
Lastwagen hängt nach Unfall in in Trierer Moselhafen über Kaimauer
Ein Lastwagen ist im HaMoselhafenfen von Trier in Rheinland-Pfalz durch einen Unfall am Donnerstag frei hängend über dem Hafenbecken zum Stehen gekommen. Der Fahrer des Sattelzugs verlor zuvor durch einen Schwächeanfall die Kontrolle über das Fahrzeug, wie das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik in Mainz mitteilte. Das Zugfahrzeug fuhr über die Kaimauer im Hafen. Der vordere Teil hing mit dem Sattelzugfahrer daraufhin frei über dem Wasser.
Kämpfe im Sudan gehen trotz vereinbarter Waffenruhe weiter
Der von schweren Kämpfen erschütterte Sudan kommt trotz einer vereinbarten Feuerpause nicht zur Ruhe. Kampfflugzeuge der Armee flogen am Donnerstag Angriffe auf Vororte der Hauptstadt Khartum, während sich Soldaten und Kämpfer der paramilitärischen RSF-Miliz am Boden Gefechte lieferten, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Kämpfe weiteten sich auch auf die westliche Region Darfur aus. Länder wie China und Großbritannien verstärkten ihre Evakuierungsaktionen.
Bewährungs- und Geldstrafen nach Angriff auf Jugendliche in Berliner Straßenbahn
Nach einem Angriff auf eine damals 17-Jährige in einer Straßenbahn hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten vier der sechs Angeklagten zu Bewährungs- oder Geldstrafen verurteilt. Gegen eine 34-Jährige verhängte das Gericht am Donnerstag eine achtmonatige Bewährungsstrafe, wie eine Sprecherin sagte. Die Frau habe die 17-jährige Dilan geschlagen und rassistisch beleidigt. Dafür wurde sie der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung schuldig gesprochen.
Wirtschaftswachstum in den USA deutlich zurückgegangen
Das Wirtschaftswachstum in den USA ist im ersten Quartal des Jahres deutlich zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt der größten Volkswirtschaft der Welt legte zwischen Januar und März um 0,3 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Das war ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum letzten Quartal 2022, als die US-Wirtschaft um 0,6 Prozent gewachsen war.
Integrationsministerkonferenz fordert mehr finanzielle Hilfen von Bund
Die Integrationsminister der Länder haben angesichts steigender Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in den Kommunen mehr finanzielle Hilfen vom Bund gefordert. Eine "verstetigte und dauerhafte Beteiligung des Bundes zur Unterstützung von Ländern und Kommunen" sei geboten, erklärte der Vorsitzende der Integrationsministerkonferenz, Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne), nach einer Sitzung am Donnerstag in Wiesbaden.
28 Liter Fruchtsaft und Fruchtnektar 2022 pro Kopf getrunken
Verbraucherinnen und Verbraucher haben im vergangenen Jahr pro Kopf 28 Liter Fruchtsaft und Fruchtnektar getrunken. Damit sank die Menge zwar leicht, Deutschland hatte aber weltweit die Nase vorn, wie der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie am Donnerstag mitteilte. In Schweden lag der Verbrauch bei 22,8 Litern, in Polen bei 21,9 Litern und in den USA bei 21,8 Litern.
Paar in Tübingen wegen Mordes an Unternehmerin zu lebenslanger Haft verurteilt
Wegen Mordes an einer Unternehmerin aus dem baden-württembergischen Landkreis Calw hat das Landgericht Tübingen einen Mann und eine Frau zu lebenslanger Haft verurteilt. Mit der Tat wollten die 38-jährige Frau und ihr 30 Jahre alter Partner nach Überzeugung der Richter die Veruntreuung von Firmengeldern vertuschen, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte.
Mann kentert in Leipzig mit Kajak und stirbt
Ein Mann ist mitten in Leipzig mit seinem Kajak gekentert und später in einem Krankenhaus gestorben. Der 31-Jährige und ein weiterer Mann paddelten am Mittwoch mit Einerkajaks auf dem Fluss Kleine Luppe, als beide Paddelboote aus zunächst ungeklärter Ursache kenterten, wie die Polizei in Leipzig am Donnerstag mitteilte.
Lebenslange Haftstrafe nach Doppelmord an Ehepaar nahe Hannover
Wegen eines Doppelmords in der Nähe von Hannover ist ein 24-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht in Niedersachsens Hauptstadt stellte am Donnerstag zudem die besondere Schwere seiner Schuld fest, wie eine Sprecherin sagte. Der Mann soll im Juni 2022 eine Frau und ihren Ehemann getötet haben, von dem er zuvor seine Autowerkstatt gekauft hatte.
Anlagebetrüger sollen weltweit 200 Millionen Euro Schaden verursacht haben
Im Januar aufgeflogene kriminelle Banden von Anlagebetrügern sollen weltweit für knapp 200 Millionen Euro Schaden verantwortlich sein. Dieser habe "mittlerweile schwindelerregende Ausmaße angenommen", teilte das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) in Stuttgart am Donnerstag mit. Polizei und Staatsanwaltschaft im Südwesten hatten die Ermittlungen vor vier Monaten bekannt gemacht.