Letzte Nachrichten
Rund 25 Polizisten bei gewaltsamen Protesten in Leipzig verletzt
Bei den gewalttätigen Protesten nach dem Hafturteil gegen die Linksextremistin Lina E. in Leipzig sind nach ersten Angaben der Polizei etwa 25 Beamtinnen und Beamte verletzt worden. Zur Anzahl von Fest- und Ingewahrsamnahmen machten die Ordnungshüter in der sächsischen Stadt am Sonntag vorerst noch keine Angaben. Ihren Angaben zufolge beruhigte sich die Lage nach Ausschreitungen am Samstagabend in der Nacht zunächst. Für Sonntag waren jedoch weitere Proteste angekündigt.
HSV vor Rückspiel: "Comeback-Qualität ist ein Gen bei uns"
Bei Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat Trainer Tim Walter vor dem entscheidenden Relegationsspiel am Montag (20.45 Uhr/SAT.1 und Sky) gegen den Bundesliga-Drittletzten VfB Stuttgart die Hoffnung auf ein Wunder noch nicht aufgegeben. "Wir haben unsere Comeback-Qualität schon einige Male gezeigt", sagte der Coach vor dem Showdown zum 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel, "das ist ein Gen bei uns. Dass wir immer wieder aufgestanden sind, zeugt vom guten Charakter der Jungs."
Trotz guter Ausgangslage: Hoeneß will "Habt-Acht-Stellung"
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart geht trotz des komfortablen Vorsprungs gewarnt in das Relegations-Rückspiel gegen den Hamburger SV. Die gute Ausgangssituation nach dem überzeugenden 3:0 im Hinspiel sei "nur ein Etappenziel", sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem "Finale" in Hamburg am Montag (20.45 Uhr/Sat.1 und Sky): "Der Druck ist weiterhin da, weil wir es im zweiten Spiel bestätigen müssen."
Mehr 50 Soldaten der Afrikanischen Union bei islamistischem Angriff in Somalia getötet
Bei einem mutmaßlich islamistischen Angriff auf eine Militärbasis in Somalia sind Ende Mai mehr als 50 Soldaten einer Mission der Afrikanischen Union (AU) getötet worden. "Wir haben die Leichen von 54 Soldaten einschließlich eines Kommandeurs entdeckt", erklärte Ugandas Präsident Yoweri Museveni am Samstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. Zu dem Anschlag vom 26. Mai auf den von ugandischen Streitkräften kontrollierten AU-Stützpunkt bekannte sich die radikalislamische Shebab-Miliz.
Formel E: Wehrlein erobert WM-Führung zurück
Rennfahrer Pascal Wehrlein hat die WM-Führung in der Formel E zurückerobert. Der Porsche-Pilot aus Worndorf gewann das zehnte Saisonrennen in Jakarta am Samstag und ließ am Sonntag an gleicher Stelle beim Erfolg des Oberstdorfers Maximilian Günther (Maserati) den sechsten Platz folgen.
Neunjähriger aus Ukraine stirbt bei Feuer in Flüchtlingsunterkunft in Thüringen
Bei einem Brand in einer größeren Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Apolda in Thüringen ist am Sonntag mutmaßlich ein Neunjähriger aus der Ukraine ums Leben gekommen. Nach Angaben eines Polizeisprechers gilt der Junge als vermisst, Feuerwehrleute fanden nach Abschluss der Löscharbeiten im Wohnbereich der umgebauten ehemaligen Schule aber bereits eine Leiche. Die Brandursache war zunächst noch unklar.
Deutschland will Verschärfung des EU-Asylrechts unter Bedingungen mittragen
Die Bundesregierung will die von der EU-Kommission anvisierte Verschärfung des Asylrechts unter bestimmten Bedingungen unterstützen. Im Kern geht es dabei um den Plan, Asylverfahren bereits an den EU-Außengrenzen auszuführen: Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) signalisierte in einem Interview mit den Funke-Zeitungen vom Samstag Unterstützung für diese Grenzverfahren unter der Bedingung, dass Familien mit Kindern davon verschont blieben, dass niemand "länger als einige Wochen" in einem solchen Verfahren stecken bleibe und "dass das Recht auf Asyl im Kern nicht ausgehöhlt" werde.
Flughafenverband hält Probleme in sommerlicher Hauptreisezeit für möglich
Der Passagierandrang während der diesjährigen Sommersaison könnte nach Angaben des deutschen Flughafenverbands ADV für manche Airports zu einer Belastungsprobe werden. "Die Bewältigung der Hauptreisezeit im Sommer wird je nach Flughafen fordernd sein", sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. Er verwies auf fehlende Mitarbeiter. Noch immer werde an Flughäfen händeringend Personal gesucht.
Hunderte Festnahmen nach gewaltsamen Ausschreitungen im Senegal
Bei den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Oppositionsanhängern im Senegal hat die Regierung eigenen Angaben zufolge hunderte Menschen festgenommen. Zudem gab das Innenministerium am Samstag den Tod von sechs weiteren Menschen bekannt. Die Proteste hätten allerdings mittlerweile an Intensität eingebüßt.
Minister: Bahnunglück in Indien durch Fehler im Signalsystem verursacht
Das Zugunglück im Osten Indiens mit mindestens 288 Toten ist nach Regierungsangaben durch einen Fehler im elektronischen Signalsystem verursacht worden. Der indische Minister für den Bahnverkehr, Ashwini Vaishnaw, verwies am Sonntag laut der Nachrichtenagentur ANI auf das Signalsystem als Ursache des Unglücks, ohne Details zu nennen. "Wir haben die Ursache des Unfalls und die verantwortlichen Personen identifiziert", sagte der Minister zum Stand der Ermittlungen.
Tödlicher Unfall bei Ironman-EM in Hamburg
Die Ironman-Europameisterschaft in Hamburg ist von einem tödlichen Unfall überschattet worden. Nach einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer starb ein Motorradfahrer noch an der Unglücksstelle. Der an dem tragischen Zwischenfall beteiligte Amateurfahrer erlitt schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen.
Leckgeschlagenes Flusskreuzfahrtschiff auf Main evakuiert
Ein leckgeschlagenes Flusskreuzfahrtschiff mit rund 150 Menschen an Bord ist in der Nacht zu Sonntag auf dem Main in einem Großeinsatz evakuiert worden. Wie die Polizei in Würzburg mitteilte, war das Schiff beim Verlassen einer Schleuse bei Karlstadt mit dem Heck auf einen Felsen gelaufen und verzeichnete "erheblichen Wassereintritt". An Bord waren 126 Senioren aus Großbritannien sowie 22 Besatzungsmitglieder.
China warnt vor Schaffung "Nato-ähnlicher" Bündnisse im Indopazifik
Chinas Verteidigungsminister Li Shangfu hat vor der Schaffung "Nato-ähnlicher" Bündnisse im Indopazifik gewarnt. Der Versuch, dort derartige Allianzen voranzutreiben, sei "eine Form der Entführung regionaler Länder und des Aufbauschens von Konflikten und Konfrontationen", sagte Li am Sonntag bei der Sicherheitskonferenz Shangri-La-Dialog in Singapur. Er warnte, solche Bündnisse würden die Region "in einen Strudel von Auseinandersetzungen und Konflikten stürzen".
Matthias Reim hat aus seiner Millionenpleite gelernt
Der Musiker Matthias Reim, 65, hat aus seiner Millionenpleite gelernt. Er könne mit viel Geld "wunderbar leben, aber auch nahezu ohne", sagte der 65-Jährige dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Das habe ich gemerkt, als ich insolvent war." Wenn heute jemand mit ihm Geschäfte machen wolle, frage er seinen Bruder um Rat, der als Banker arbeite. Zuletzt habe er ein Angebot gehabt, in eine Solarenergie-Farm zu investieren - "mein Bruder hat gesagt: Du hast davon keine Ahnung, Finger weg", sagte Reim.
Watzke: "Trennung der Ligen die Ultima Ratio"
DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke sieht nach dem gescheiterten Plan eines Investoren-Einstiegs in den deutschen Profifußball eine Abspaltung zwischen 1. und 2. Liga keineswegs als gebannt an. "Die 1. Liga hat nach meiner Kenntnis mit 13:5 für einen Investoren-Einstieg gestimmt. Heißt: mehr als zwei Drittel", sagte der Klubchef von Vizemeister Borussia Dortmund im Interview mit der Bild am Sonntag.
Rechtsextreme NPD legt sich neuen Namen zu
Die rechtsextreme NPD hat sich bei ihrem Bundesparteitag im sächsischen Riesa in "Die Heimat" umbenannt. Für die Namensänderung hätten 77 Prozent der Mitglieder gestimmt, teilte die Partei am Samstag auf ihrer Webseite mit. Demnach will die Partei mit diesem Schritt "ein neues Kapitel" aufschlagen. Es gehe dabei "um eine neue Standortbestimmung, um eine neue strategische Funktion".
Final-Drama trifft Popp hart: "Will es gar nicht anschauen"
Alexandra Popp wollte dieses schmerzhafte Finale am liebsten so schnell wie möglich vergessen. "Eigentlich will ich es mir gar nicht anschauen", meinte die Kapitänin des VfL Wolfsburg zur doch notwendigen Video-Analyse nach diesem 2:3 (2:0) gegen den FC Barcelona - um besser zu begreifen, was nach der 2:0-Führung zur Halbzeit schiefgegangen war.
Rose bedauert bevorstehende Abgänge von Laimer und Nkunku
Trainer Marco Rose von Pokalsieger RB Leipzig bedauert die sich seit Wochen anbahnenden Abschiede von Konrad Laimer und Christopher Nkunku. Laimer sei ein "außergewöhnlicher Spieler. Qualitäten, die man nicht oft im europäischen Fußball hat", sagte der 46-Jährige nach dem 2:0 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt: "Unfassbare Dynamik im Ballgewinn und Umschalten, er schafft dadurch Überzahlsituationen. Ein guter Typ dazu, ein witziger Junge. Er hat was, was viele Mannschaften nicht haben und suchen."
Altmaier nach Aus optimistisch: "Positiv nach vorne schauen"
Nach seinem guten Abschneiden bei den French Open und dem Highlightsieg gegen Top-Ten-Spieler Jannik Sinner will Daniel Altmaier weiter nach vorne. "Ich bewerte das Turnier sehr positiv", sagte der Kempener nach dem Aus in der dritten Runde gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow. In seinem Spiel gebe es noch immer "so viele Baustellen", bei denen er sich verbessern könne: "Jetzt kann man nur positiv nach vorne schauen."
"Das war gut, verdammt nochmal": Becker lobt Zverev
Nach seinem wichtigen Erfolgserlebnis gegen den Weltranglistenzwölften Frances Tiafoe bei den French Open blieb Alexander Zverev bescheiden. "Das Wichtigste war, dass ich gewonnen habe - auch wenn ich vielleicht nicht mein bestes Tennis gespielt habe", ordnete der Olympiasieger seinen Achtelfinaleinzug nüchtern ein. Eine Aussage, die Eurosport-Experte Boris Becker so nicht stehen lassen wollte.
Pistorius wirbt für verstärkte Zusammenarbeit von Europa und Asien
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bei der Sicherheitskonferenz Shangri-La-Dialog in Singapur für eine verstärkte Zusammenarbeit Europas und Asiens geworben. "Wir müssen unsere regelbasierte internationale Ordnung verteidigen, wo sie herausgefordert wird", sagte Pistorius am Sonntag in einer Rede in Singapur. Er hob die gegenseitigen Abhängigkeiten europäischer und asiatischer Länder hervor, so dass sich der russische Angriffskrieg in der Ukraine auch auf Asien auswirke.
Drei Soldaten in Israel nahe Grenze zu Ägypten erschossen
Bei Schusswechseln an der israelisch-ägyptischen Grenze sind drei israelische Soldaten und ein mutmaßlicher ägyptischer Polizist getötet worden. Wie die israelische Armee mitteilte, hatte der Ägypter am Samstag zunächst zwei Soldaten erschossen. Bei der anschließenden Fahndung seien dann ein weiterer Soldat sowie der "Angreifer" getötet worden. Die Regierungen beider Länder kündigten an, bei der Untersuchung des Vorfalls zusammenzuarbeiten.
34. Jahrestag der Niederschlagung der Proteste auf Pekinger Tiananmen-Platz
Die blutige Niederschlagung der Massenproteste auf dem Pekinger Tiananmen-Platz jährt sich am Sonntag zum 34. Mal. In China sind alle Gedenkveranstaltungen verboten. Das Verbot gilt auch in der Sonderverwaltungszone Hongkong, wo in früheren Jahren Mahnwachen am Jahrestag von Tiananmen abgehalten worden waren. Im selbstverwalteten und demokratischen Taiwan wird hingegen dem gewaltsamen Ende der pro-demokratischen Protestbewegung in Peking gedacht.
Australien plant Meeresschutzgebiet von der Größe Spaniens
Australien will ein Meeresschutzgebiet einrichten, das fast so groß ist wie Spanien. Die Fläche des bereits bestehenden Macquarie Island Marine Park vor der Südostküste des Landes solle verdreifacht werden, teilte die Regierung am Sonntag mit. Mehr als 475.000 Quadratkilometer stünden dann unter Schutz.
Biden setzt mühsam errungene Kongress-Einigung zum Haushaltsstreit in Kraft
US-Präsident Joe Biden hat den mühsam errungenen Kompromiss im Kongress zur Verhinderung eines Zahlungsausfalls der Regierung in Kraft gesetzt. Biden unterzeichnete am Samstag das entsprechende Gesetz. Zuvor hatte er in einer Rede an die Nation die Bedeutung der Einigung zwischen seinen Demokraten und den Republikanern hervorgehoben. Mit dem Kompromiss in nahezu letzter Minute sei das Land vor einem "wirtschaftlichen Zusammenbruch" bewahrt worden, sagte er.
Haseloff: Erstarken der AfD wegen Dauerstreits und bürgerferner Politik der Ampel
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat der Bundesregierung vorgeworfen, durch eine bürgerferne Politik und Dauerstreit das Erstarken der AfD befördert zu haben. "Die ständige Uneinigkeit in der Ampel ist eine Steilvorlage für Populisten", sagte Haseloff der "Bild am Sonntag". Die Bundesregierung müsse "wieder Politik machen, die die Menschen erreicht".
Tausende bei jährlichem Marsch gegen Gewalt gegen Frauen in Argentinien
In Argentinien hat der achte jährliche Marsch gegen die in dem südamerikanischen Land verbreitete Gewalt gegen Frauen stattgefunden. Tausende Menschen beteiligten sich am Samstag in der Hauptstadt Buenos Aires an der Kundgebung unter dem Motto "Ni una menos" (Nicht eine weniger). "Wir sind der Schrei derjenigen, die keine Stimme mehr haben", stand auf einem der vielen Plakate der Demonstrierenden zu lesen.
Scholz verteidigt seine Klimapolitik: "Der Stillstand ist überwunden"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat seine Klimapolitik verteidigt. "Der Stillstand ist überwunden", sagte Scholz am Samstag bei einer Veranstaltung der Wochenzeitung "Die Zeit" in Hamburg. Seine Regierung habe in Sachen Klimaschutz ein riesiges Tempo vorgelegt. In 22 Jahren CO2-neutral zu sein, sei "die größte Herausforderung, die wir ökonomisch jemals angenommen haben, seit sehr sehr langer Zeit", hob Scholz mit Blick auf Deutschlands Klimaziel für 2045 hervor.
Zehntausende in Belgrad demonstrieren gegen serbische Regierung
In Serbiens Hauptstadt Belgrad sind erneut zehntausende Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Es handelte sich bereits um den fünften derartigen Protest binnen weniger Wochen. Wegen zwei Schusswaffenangriffen mit 18 Todesopfern stehen sie unter dem Motto "Serbien gegen Gewalt". Die Demonstranten werfen der Regierung von Präsident Aleksandar Vucic vor, auch mithilfe der unter ihrer Kontrolle stehenden Medien eine Kultur der Gewalt zu fördern.
Paris: Zverev überzeugend weiter - Altmaier scheitert
Befreiungsschlag in Paris: Alexander Zverev hat exakt ein Jahr nach seiner schweren Knöchelverletzung an gleicher Stelle die Reifeprüfung bei den French Open bestanden und das Achtelfinale erreicht. Gegen den Weltranglistenzwölften Frances Tiafoe aus den USA gewann der Tennis-Olympiasieger am Samstagabend nach starker Leistung 3:6, 7:6 (7:3), 6:1, 7:6 (7:5) - und zog zum sechsten Mal in Folge in die Runde der besten 16 in Roland Garros ein.
Proteste in Leipzig gehen mit Barrikaden und Attacken auf Polizisten weiter
In Leipzig sind die gewalttätigen Proteste nach dem Hafturteil gegen die Linksextremistin Lina E. in der Nacht zum Sonntag weiter gegangen. In der Stadt gebe es "an verschiedenen Stellen Zusammenrottungen von augenscheinlich gewaltbereiten" Menschen, teilte die sächsische Polizei am Samstagabend im Onlinedienst Twitter mit. Einsatzkräfte seien attackiert sowie Barrikaden errichtet und in Brand gesetzt worden.
Zehntausende in Israel demonstrieren erneut gegen geplante Justizreform
In Tel Aviv und anderen israelischen Städten haben erneut zehntausende Menschen gegen die umstrittenen Pläne der rechtsgerichteten Regierung für eine Justizreform demonstriert. Die Proteste fanden am Samstagabend die 22. Woche in Folge statt. Israelischen Medien zufolge beteiligten sich allein an der Kundgebung in Tel Aviv fast 100.000 Menschen. Die israelische Polizei macht keine offiziellen Angaben zu Teilnehmerzahlen bei Protesten.