Letzte Nachrichten
Augsburg als dritter Erstligist raus - Makkabi chancenlos
Nach Werder Bremen und dem VfL Bochum hat es am Sonntag einen weiteren Erstligisten in der ersten Runde des DFB-Pokals kalt erwischt: Der FC Augsburg blamierte sich mit 0:2 (0:1) bei Drittliga-Aufsteiger SpVgg Unterhaching.
Drittligist Haching blamiert Bundesligist Augsburg
Drittligist blamiert Bundesligist: Die SpVgg Unterhaching hat nach ihrem Aufstieg in die 3. Liga für einen weiteren Coup gesorgt. Im ersten Hauptrundenspiel im DFB-Pokal seit sechs Jahren besiegte die erstaunlich gewiefte Mannschaft aus dem Münchner Vorort den FC Augsburg verdient 2:0 (1:0). Verdienter Lohn: Zusätzliche 431.200 Euro für den Einzug in die zweite Runde, die der finanziell nicht auf Rosen gebettete Verein gut gebrauchen kann.
Kanu auf der Wupper gekentert - Frau steckt fest und stirbt
Beim Kentern eines Kanus auf der Wupper bei Solingen in Nordrhein-Westfalen ist eine 47-Jährige gestorben. Nach Polizeiangaben vom Sonntag kippte das mit fünf Menschen besetzte Boot am Samstag um, die Frau konnte sich anders als die restlichen Insassen nicht aus dem Kanu befreien.
Weil begrüßt Ideen für niedrigere Netzentgelte in Regionen mit viel Windkraft
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat Überlegungen begrüßt, Stromkundinnen und -kunden in Regionen mit vielen Windkraftanlagen im Rahmen einer Reform der Netzentgeltstruktur finanziell zu entlasten. Derzeit zahlten die Stromkunden im Süden weniger als die im Norden, sagte Weil der Zeitung "Welt" vom Montag. "Es steht für mich außer Frage, dass dies mit Blick auf die notwendige Energiewende nicht so bleiben kann.
Miersch und Esken stellen sich hinter Pläne für Industriestrompreis
In der Ampel-Koalition sowie auch innerhalb der SPD wird weiter über einen Industriestrompreis diskutiert. SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch sowie Parteichefin Saskia Esken stellten sich grundsätzlich hinter das Vorhaben von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich dagegen erneut skeptisch.
Argentinier bestimmen bei Vorwahl Kandidaten für die Präsidentschaftswahl
Die Menschen in Argentinien haben am Sonntag bei einer Vorwahl darüber abgestimmt, welche Parteien mit welchem Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl im Oktober antreten werden. Die Wähler können sich bei der Abstimmung zwischen 22 Parteien und deren Kandidaten entscheiden.
4:3 bei Drittligist Essen: Benes schießt HSV in Runde zwei
Mit einem Arbeitssieg hat sich Fußball-Zweitligist Hamburger SV im DFB-Pokal erst in der Verlängerung für die zweite Runde qualifiziert. In einer umkämpften Partie setzte sich die Mannschaft von Trainer Tim Walter beim Drittligisten Rot-Weiss Essen aber letztlich verdient mit 4:3 (3:3, 1:1) durch.
Vielseitigkeits-EM: Deutschland holt Silber
Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben bei den Europameisterschaften im französischen Le Pin-au-Haras zwei Medaillen gewonnen. Nach dem Ausscheiden von Michael Jung (Horb) durch einen Sturz im Gelände am Samstag behauptete die deutsche Mannschaft angeführt von Sandra Auffarth (Ganderkesee) hauchdünn Platz zwei. Rekordsieger Großbritannien verteidigte den Titel und gewann zum 24. Mal.
Reservistenverband fordert deutliche Aufstockung der aktiven Bundeswehrreserve
Der deutsche Reservistenverband hat sich angesichts der sicherheitspolitischen Lage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine für eine deutliche Aufstockung der aktiven Bundeswehrreserve ausgesprochen. "Die einsatzbereite Reserve muss erheblich mehr als die aktuell 33.000 Kräfte umfassen", sagte Verbandspräsident Patrick Sensburg dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Insgesamt gebe es 230.000 frühere Soldaten und Soldatinnen, die aktiv ihre generelle Reservebereitschaft erklärt hätten.
Papst nennt hohe Zahl von Toten im Mittelmeer "offene Wunde" der Menschheit
Nach einer Woche mit mehreren Flüchtlingsunglücken auf dem Mittelmeer hat Papst Franziskus bestürzt auf die hohe Zahl der Todesopfer reagiert. Die vielen Toten markierten eine "offene Wunde der Menschheit", sagte der 86-Jährige am Sonntag vor Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Er ermutige die Politiker und Diplomaten, die sich "im Geiste der Solidarität und Brüderlichkeit" um eine Heilung bemühten, fügte der Pontifex hinzu.
Scholz dringt auf Ausbau von Erneuerbaren und Stromnetzen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht im Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Stromnetze einen Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands. Dies werde auch dafür sorgen, "dass die Stromerzeugung in Deutschland billiger wird", sagte Scholz am Sonntag im ZDF-"Sommerinterview". Nach langen Jahren der Versäumnisse habe seine Regierung hierfür "ein unglaubliches Tempo vorgelegt".
Unklarheit über weiteres Vorgehen der Ecowas-Staaten nach abgesagtem Niger-Treffen
Nach der Verschiebung eines Treffens der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas zur Lage im Niger bleibt offen, ob und wie die Staatengruppe nach dem Putsch im Land militärisch eingreifen will. Eine Delegation der Militärmachthaber im Niger bat die Militärregierung in Guinea derweil bei einem Besuch um Unterstützung. Der Ende Juli durch Militärs gestürzte und gefangen gehaltene Präsident Mohammed Bazoum erhielt nach Angaben aus seinem Umfeld erstmals Besuch von seinem Arzt.
Mancini als Nationaltrainer Italiens zurückgetreten
Roberto Mancini ist überraschend als Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft zurückgetreten. Das teilte der italienische Fußballverband FIGC am Sonntag mit. Der 58-Jährige war seit Mai 2018 im Amt und gewann mit der Squadra Azzurra 2021 in London die Europameisterschaft.
Mindestens sieben Tote bei russischem Artillerieangriff im Süden der Ukraine
Die Schwarzmeer-Region ist am Wochenende erneut Schauplatz tödlicher russischer Angriffe geworden: Bei einem russischen Artillerieangriff im Süden der Ukraine wurden nach ukrainischen Angaben mindestens sieben Menschen getötet, darunter ein drei Wochen altes Baby und sein zwölfjähriger Bruder. Zudem feuerte Russland nach eigenen Angaben Warnschüsse auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer ab, das den wichtigen ukrainischen Exporthafen Ismajil ansteuerte.
AFP: Neymar vor Abschied bei PSG
Stürmer Neymar (31) steht bei Paris St. Germain offenbar vor dem Abschied. Der Brasilianer sei "wahrscheinlich kurz davor, PSG zu verlassen", zitierte die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag eine anonyme Quelle, die an den Verhandlungen beteiligt war und ein Angebot aus Saudi-Arabien erwähnte. Neymar sei "nicht mehr Teil der Pläne des Trainers und des Vereins", so die Quelle.
Dreesen sieht Kane-Transfer als Statement für die Liga
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen vom deutschen Rekordmeister versteht den Transfer von Topstar Harry Kane auch als wichtiges Statement für Fußball-Bundesliga. "Die Bundesliga ist immer noch attraktiv, um Weltklassespieler anzuziehen", sagte Dreesen bei der Vorstellung von Kane am Sonntag in der Allianz Arena.
Martialischer Jungesellenabschied löst Polizeieinsatz an Nürnberger Kino aus
Ein Junggesellenabschied in martialischer Aufmachung hat in Nürnberg einen großen Polizeieinsatz an einem Kino ausgelöst. Wie die Beamten in der bayerischen Stadt am Sonntag mitteilten, erhielten sie am Samstag Meldungen über mehrere Verdächtige mit "taktischen Westen" sowie einer Pistole vor dem Gebäude in der Altstadt. Eilig in den Einsatz geschickte Polizisten nahmen acht Männer fest.
Kane will mit Bayern Champions League gewinnen
Topstar Harry Kane setzt sich mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München die höchsten Ziele. "Ich bin hier, um die Champions League mit diesem Team zu gewinnen", sagte der englische Fußball-Nationalspieler bei seiner offiziellen Vorstellung am Sonntag in der Allianz Arena. Dass das Endspiel im kommenden Jahr im Londoner Wembleystadion stattfindet, sei "natürlich toll".
Scholz legt sich bei Taurus-Lieferung an die Ukraine weiterhin nicht fest
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) legt sich in der Frage der Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine zunächst weiterhin nicht fest. "So wie in der Vergangenheit werden wir jede einzelne Entscheidung immer sehr sorgfältig überprüfen, was geht, was Sinn macht, was unser Beitrag sein kann", sagte Scholz am Sonntag im ZDF-"Sommerinterview. Dies gelte auch für die Taurus-Lieferung.
Wachsende Kritik an Behörden nach Bränden auf Hawaii mit mindestens 93 Todesopfern
Nach den tagelangen Bränden auf der hawaiianischen Insel Maui wächst die Kritik an den Behörden. Nach Berichten von Überlebenden hatte es keinerlei offizielle Warnung gegeben. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen zur Reaktion der Behörden auf die Feuer auf. Derweil wird allmählich das ganze Ausmaß der Verwüstung deutlich: Die Zahl der Todesopfer stieg nach Behördenangaben vom Samstagabend (Ortszeit) auf mindestens 93, mehr als 2200 Häuser brannten nieder.
Mehrheit hält Scholz für politisch eher durchsetzungsschwach
Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland hält Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) einer "Politbarometer extra"-Umfrage für das ZDF zufolge für politisch eher durchsetzungsschwach. 73 Prozent sind laut der am Sonntag veröffentlichten Befragung der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen dieser Meinung. 21 Prozent sind demnach dagegen der Auffassung, dass Scholz sich in wichtigen Fragen eher durchsetzt.
LaLiga reicht Beschwerde gegen PSG bei EU-Kommission ein
Die spanische Fußball-Profiliga LaLiga hat Beschwerde bei der EU-Kommission gegen den französischen Meister Paris St. Germain eingereicht. Als Begründung wurde in dem Schreiben angegeben, dass "PSG ausländische Subventionen vom Emirat Katar erhalten hat, die es dem Klub ermöglicht habe, seine Wettbewerbsposition zu verbessern und erhebliche Verzerrungen auf mehreren nationalen Märkten und in der EU hervorzurufen".
Mbappe bei PSG wieder in Mannschaft integriert
Der französische Fußball-Weltstar Kylian Mbappe ist am Sonntag wieder in die erste Mannschaft von Meister Paris St. Germain integriert worden. Dies gab der Klub offiziell bekannt. Mehrere Wochen war der 24-Jährige, der seinen 2024 auslaufenden Vertrag an der Seine nicht verlängern möchte, ausgegrenzt worden.
Klimaaktivistin Neubauer geht auf Distanz zu Aktionsformen der Letzten Generation
Die Aktivistin Luisa Neubauer von der Initiative Fridays for Future hat sich skeptisch zu manchen Aktionsformen der Klimaschutzgruppe Letzte Generation geäußert. "Politischer Wandel kommt nicht kategorisch schneller, indem man zu radikaleren Maßnahmen greift", sagte Neubauer dem Nachrichtenportal watson.de. Rund fünf Jahre nach dem ersten Schulstreik der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zog sie eine positive Bilanz der Arbeit von Fridays for Future.
Bandenchef nach Mord an Präsidentschaftsbewerber in Ecuador in Hochsicherheitshaft
Nach der Ermordung des Präsidentschaftskandidaten Fernando Villavicencio in Ecuador ist der einflussreiche Bandenchef José Adolfo Macías alias "Fito" in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt worden. Rund 4000 schwer bewaffnete Angehörige von Armee und Polizei beteiligten sich am Samstag an dem Einsatz in einem Gefängnis in Guayaquil im Südwesten des Landes. Der Bandenchef soll Villavicencio in der Vergangenheit mit dem Tod bedroht haben, Ecuadors Präsident Guillermo Lasso macht Mitglieder des "organisierten Verbrechens" für den Mord an dem Politiker verantwortlich.
Sonderbevollmächtigter dämpft Erwartungen an Migrationsabkommen mit Drittstaaten
Der Sonderbevollmächtigte der Bundesregierung für die Migrationsabkommen, der FDP-Politiker Joachim Stamp, warnt vor zu hohen Erwartungen an solche Vereinbarungen mit wichtigen Herkunftsländern von Migrantinnen und Migranten. "Was wir erarbeiten, wirkt mittel- und langfristig", sagte Stamp im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Auch müssten unterschiedliche Bedingungen in den betroffenen Staaten berücksichtigt werden.
Mutmaßliche Rechtsextremisten stören Christopher Street Day in Weißenfels
Mutmaßliche Rechtsextremisten haben den Christoper Street Day (CSD) in Weißenfels in Sachsen-Anhalt gestört. Wie eine Polizeisprecherin vom Sonntag in Halle mitteilte, stellten Beamte während der Veranstaltung am Samstag die Identität von 23 Beteiligten einer "Störaktion" fest und erstatteten deshalb Anzeigen. In einem Fall zeigte ein Verdächtiger demnach den Hitlergruß und rief "Sieg Heil".
Faeser kündigt harte Gangart gegen Reichsbürger-Netzwerke an
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat ein hartes Vorgehen gegen radikale Reichsbürger-Netzwerke angekündigt. Militante Reichsbürger verbinde "der Hass auf die Demokratie, auf unseren Staat und auf Menschen, die für unser Gemeinwesen einstehen", sagte Faeser der "Bild am Sonntag". Es gehe hier nicht um "harmlose Spinner", sondern um "gefährliche Extremisten, die von gewaltsamen Umsturzfantasien getrieben sind" und die auch über viele Waffen verfügten.
Indonesien darf wegen Vorwürfen sexueller Belästigung keine Miss-Universe-Wahl ausrichten
Nach Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung der Teilnehmerinnen darf Indonesien keine Wahl zur Miss Universe mehr ausrichten. Es sei klar geworden, dass der Ableger des Schönheitswettbewerbs in dem asiatischen Land nicht "unseren Markenstandards, unserer Ethik oder unseren Erwartungen" entspreche, teilte die in den USA ansässige Miss-Universe-Organisation am Samstag im Onlinedienst X mit, der früher Twitter hieß.
Miersch stellt sich hinter Forderungen nach Industriestrompreis
SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch hat sich für den auch von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geforderten Industriestrompreis ausgesprochen. In den Zeitungen der Funke Mediengruppe nannte Miersch dafür aber auch Bedingungen. So könnten davon begünstigte Unternehmen zu Investitionen in Effizienzmaßnahmen, erneuerbare Energien, Speichertechnik oder Elektrolyse-Anlagen verpflichtet werden.
Wirtschaftweise für längere Lebensarbeitszeit bei steigender Lebenserwartung
Die Wirtschaftweise Veronika Grimm hat sich für eine automatische Anhebung des Renteneintrittsalters bei weiter steigender Lebenserwartung ausgesprochen. "Man sollte die Regelaltersgrenze für den Renteneintritt an die Lebenserwartung koppeln", sagte die Ökonomin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Es ist fraglos notwendig, das gesetzliche Rentenalter weiter anzuheben."
Fürth: Green rassistisch beleidigt - Klare Zorniger-Worte
Julian Green vom Fußball-Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth ist am Samstag beim 1:0-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Halleschen FC rassistisch beleidigt worden. Den Sieg widmete Green nach dem Spiel auch einigen Anhängern der Hausherren: "Und ich freue mich auch für ein paar Fans von Halle, die mich als Affe bezeichnet haben."