Letzte Nachrichten
Bericht: Bundesagentur für Arbeit rechnet bis 2027 mit deutlichen Überschüssen
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet einem Bericht zufolge damit, dass sie in den kommenden Jahren wieder deutliche Überschüsse erwirtschaftet. Für das laufende Jahr sei ein Plus von 3,3 Milliarden Euro zu erwarten, 2025 sollten es dann 10,2 Milliarden Euro sein, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Das Magazin berief sich auf eine Schätzung der BA für den Haushaltsausschuss des Bundestags.
Streit um EU-Asylpolitik dauert auch nach Kompromiss der Innenminister an
Nach dem mühsam errungenen Kompromiss der EU-Innenminister zur künftigen Asylpolitik geht der Streit um den Umgang mit Flüchtlingen unvermindert weiter. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban nannte die neuen Regeln am Freitag "inakzeptabel", Amnesty International wiederum prangerte einen "menschenrechtlichen Tabubruch" an. Auch die Bundesregierung sprach von "bitteren Pillen", sie will sich für Nachbesserungen einsetzen.
Verletzte nach Detonation und Auseinandersetzung bei Trauerfeier in Altbach
Bei einer Explosion und einer anschließenden körperlichen Auseinandersetzung während einer Trauerfeier auf einem Friedhof im baden-württembergischen Altbach sind am Freitag mehrere Menschen verletzt worden. Wie eine Polizeisprecherin in Reutlingen mitteilte, wurden fünf bis sieben Menschen bei der Detonation eines noch unbekannten Objekts leicht verletzt. Ein Mensch wurde schwer verletzt per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Seine Verletzungen stammten demnach aber vor allem von der sich danach entwickelnden Auseinandersetzung.
Papst arbeitet nach Operation vom Krankenhaus aus
Nach seiner jüngsten Operation hat Papst Franziskus nach Angaben des Vatikans vom Krankenhaus aus wieder seine Arbeit aufgenommen. Franziskus habe am Freitag nach einer "guten" zweiten Nacht seit seiner OP gefrühstückt und "den größten Teil des Morgens in einem Sessel" statt im Bett verbracht, teilte der Vatikan mit. "So konnte er Zeitung lesen und wieder anfangen zu arbeiten." Franziskus' Genesung verlaufe wie erwartet.
Kuba weist Berichte über Bau von chinesischer Abhörstation zurück
Kuba hat Medienberichte über den geplanten Bau einer gegen die USA gerichteten chinesischen Spionagestation in dem Karibikstaat vehement zurückgewiesen. Der kubanische Vize-Außenminister Carlos Fernández de Cossio nannte die Berichte "verlogen und unbegründet". Das Weiße Haus hatte die Berichte allerdings selbst bereits zuvor als unzutreffend bezeichnet.
Asyl-Kompromiss der EU-Länder setzt Grüne schwerer Belastungsprobe aus
Die Einigung der EU-Länder auf Asylverfahren an Europas Außengrenzen stellt die Grünen vor eine schwere Belastungsprobe. Deutschland hätte dem Kompromiss in Luxemburg nicht zustimmen dürfen, kritisierte Parteichefin Ricarda Lang am Freitag. Auch aus der Grünen-Bundestagsfraktion kam scharfe Kritik - und die Forderung an die Bundesregierung, eine Umsetzung der Pläne zu verhindern. Die Grünen-Kabinettsmitglieder Annalena Baerbock und Robert Habeck sprachen von einem schwierigen Kompromiss, warben aber um Unterstützung.
Nächstes Jahr umfangreiche Bauarbeiten auf Bahnstrecke Berlin-Hamburg
Reisende auf der vielbefahrenen Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg müssen sich im kommenden Jahr auf Einschränkungen einstellen. Zwischen Mitte August und Mitte Dezember 2024 sollen unter anderem Gleise und Weichen erneuert werden, wie die Deutsche Bahn am Freitag mitteilte. Der Fernverkehr zwischen Berlin und Hamburg werde in dieser Zeit umgeleitet, sodass mit längeren Fahrzeiten zu rechnen sei.
Wasserqualität in deutschen Badegewässern fast ausnahmslos sehr hoch
Die deutschen Badegewässer sind weiterhin fast ausnahmslos sehr sauber. Wie das Umweltbundesamt am Freitag in Dessau unter Verweis auf einen jährlichen Bericht der EU-Kommission mitteilte, wurde die Wasserqualität von mehr als 96 Prozent der offiziellen Badegewässer hierzulande in der vergangenen Badesaison als gut oder ausgezeichnet bewertet. 98 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllten demnach die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie.
Sudan erklärt UN-Sondergesandten Perthes zur unerwünschten Person
Die Regierung des Krisenstaates Sudan hat den deutschen UN-Sondergesandten Volker Perthes zur unerwünschten Person erklärt. UN-Generalsekretär António Guterres sei über diese Entscheidung unterrichtet worden, teilte das Außenministerium in Khartum am Donnerstag mit. Militärmachthaber Abdel Fattah al-Burhan beschuldigt Perthes der Parteilichkeit und macht ihn für den Konflikt zwischen seinen Truppen und der RSF-Miliz seines Widersachers Mohamed Hamda Daglo mitverantwortlich. Die Bundesregierung verurteilte das sudanesische Vorgehen gegen Perthes "auf das Schärfste".
Neu-Coach Seoane: Europapokal mit Gladbach "noch kein Thema"
Gerardo Seoane hat bei seiner Vorstellung als Trainer von Borussia Mönchengladbach eine konkrete Zielvorgabe vermieden. "Wir tun gut daran, Schritt für Schritt zu gehen. Natürlich wünschen sich alle Klubs und alle Trainer, international zu spielen. Aber ich glaube, dass das für den heutigen Tag und die momentane Situation noch kein Thema sein darf", sagte der Schweizer am Freitag.
Spektakulärer Transfer: Keita von Liverpool nach Bremen
Spektakulärer Transfer vom Mersey an die Weser: Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat sich überraschend mit Naby Keita vom FC Liverpool verstärkt. Wie die Hanseaten am Freitag bestätigten, wechselt der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler ablösefrei in die Hansestadt. Wie gewohnt gab der Verein die Vertragslaufzeit nicht bekannt.
Greta Thunberg beendet ihre Schulzeit - und damit auch die Schulstreiks
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg beendet ihre wöchentlichen Schulstreiks - weil ihre Schulzeit zuende ist. Sie will nun andere Formen des Protests finden, wie sie am Freitag ankündigte. "Heute mache ich meinen Abschluss, was bedeutet, dass ich nicht mehr an den Schulstreiks fürs Klima teilnehmen kann. Das ist also heute mein letzter Schulstreik", schrieb die 20-jährige im Onlinedienst Twitter.
Forscher sehen Risiken durch Rollenkonflikte bei Freundschaften am Arbeitsplatz
Persönliche Freundschaften am Arbeitsplatz haben für die Beteiligten laut Untersuchungen der Universität Hohenheim positive Effekte, bergen allerdings auch Risiken aufgrund von emotionaler Belastung durch Rollenkonflikte. Menschen, deren Freundes- und Kollegenkreise sich überschneiden, sollten sich diesen Umstand daher bewusst machen, mahnte die baden-württembergische Hochschule am Freitag unter Verweis auf die Ergebnisse. Allein dies genüge oft, um Stress zu vermeiden.
"Bittere Pillen": Bundesregierung setzt auf Nachbesserungen bei EU-Asylkompromiss
Die Bundesregierung will sich für Nachbesserungen an dem EU-Kompromiss zu neuen Asylregeln einsetzen. Bei der am Vortag erzielten Einigung handele es sich um einen "Kompromiss", bei dem "auch bittere Pillen zu schlucken" gewesen seien, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag in Berlin. Die Bundesregierung wolle nun in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament und der EU-Kommission erreichen, "dass womöglich eine Veränderung, eine Verbesserung errungen wird".
IAEA gibt nach Staudamm-Bruch vorläufige Entwarnung zu Akw Saporischschja
Nach der Teilzerstörung des Kachowka-Staudamms im Süden der Ukraine hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vorläufige Entwarnung hinsichtlich der Kühlung des Atomkraftwerks Saporischschja gegeben. Das Akw pumpe "weiterhin Kühlwasser aus dem Kachowka-Stausee", teilte die IAEA am Donnerstag mit. In der infolge des Staudamm-Bruchs teilweise überfluteten Stadt Cherson sank nach ukrainischen Angaben erstmals der Wasserstand. Aus dem russisch besetzten Teil der Region Saporischschja wurden unterdessen Kämpfe gemeldet.
Mordkommission ermittelt nach Fund von totem Ehepaar in Berlin
Nach dem Fund eines toten Ehepaars hat in Berlin die Mordkommission Ermittlungen aufgenommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, alarmierten Zeugen die Einsatzkräfte am Donnerstagmittag wegen des Verdachts eines Unglücksfalls zu einem Einfamilienhaus im Ortsteil Lichterfelde. Die Beamten fanden die Bewohner des Hauses, eine 72-jährige Frau und deren 86-jährigen Ehemann, leblos auf.
Scholz, Duda und Macron beraten am Montag in Paris über Ukraine und Natogipfel
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will am Montagabend in Paris mit den Präsidenten Frankreichs und Polens, Emmanuel Macron und Andrzej Duda, über die Lage in der Ukraine beraten. Dabei gehe es sowohl um die weitere militärische Unterstützung als auch um humanitäre Hilfe nach der teilweisen Zerstörung des Kachowka-Staudamms, teilte der Elysée am Freitag mit.
Bei Nürnberg von umstürzendem Baum getroffener Achtjähriger gestorben
Ein in der Nähe von Nürnberg von einem umstürzenden Baum getroffener Achtjähriger ist gestorben. Der Junge erlag ihm Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei in Bayreuth und die Bamberger Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Die Familie, zu der das Kind gehörte, war am Donnerstagnachmittag in der Gemeinde Weißenohe gewandert, als ein am Wegrand stehender Baum umstürzte.
Papst erholt sich weiter nach jüngster Operation
Papst Franziskus hat auch die zweite Nacht in einem Krankenhaus in Rom nach seiner jüngsten Operation gut überstanden. "Die vergangene Nacht verlief gut", teilte der Vatikan am Freitag mit. Weitere Einzelheiten sollten demnach im Laufe des Tages veröffentlicht werden.
Sächsische Polizei birgt Auto mit Frauenleiche aus Elbe
Die sächsische Polizei hat ein Auto mit einer 61-jährigen toten Frau darin aus der Elbe geborgen. Wie die Beamten am Freitag in Leipzig mitteilten, wurden sie am Mittwochabend in die an Sachsen-Anhalt grenzende Gemeinde Dommitzsch gerufen. Mehrere Menschen hatten dort gesehen, wie ein grauer Wagen rund 500 Meter von einer Fährstelle entfernt in die Elbe fuhr und versank.
U21-Trainer Di Salvo und Assistent Gerland verlängern vor EM
Der Deutsche Fußball-Bund hat kurz vor der Europameisterschaft in Georgien und Rumänien (21. Juni bis 8. Juli) die auslaufenden Verträge von U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo und Assistenzcoach Hermann Gerland bis 2025 verlängert. Di Salvo (44) habe in seinen bisherigen 20 Monaten im Amt "seinen eigenen Stil als Cheftrainer gefunden, die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler in dieser Zeit weiterentwickelt", lobte Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften.
Wildtiere dehnten Aktionsradius während Coronapandemie zeitweise deutlich aus
Zu Beginn der Coronapandemie haben Säugetiere während der strengen weltweiten Lockdownmaßnahmen ihren Aktionsradius deutlich ausgedehnt. Das zeigt eine internationale Studie unter Beteiligung des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt am Main und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, über welche die Einrichtungen am Freitag berichteten. Experten werteten die Bewegungsdaten von mehr als 2300 wildlebenden Tieren aus, die zu Forschungszwecken mit GPS-Sendern versehen sind. Während strenger Lockdowns legten diese um bis zu 73 Prozent längere Strecken zurück als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Bundesnetzagentur warnt vor mangelhaftem Zubehör zu Solaranlagen
Die Bundesnetzagentur warnt vor mangelhaftem Zubehör für private Photovoltaikanlagen. Dabei geht es um sogenannte Wechselrichter - diese Geräte wandeln den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um, der im Haushalt genutzt werden kann. "Leider finden wir zahlreiche Produkte, die unzulässig oder auch potenziell gefährlich sind", erklärte Behördenpräsident Klaus Müller am Freitag.
Grünen-Chefin Lang: Deutschland hätte Asylkompromiss nicht zustimmen dürfen
Nach der Einigung der EU-Länder auf Asylverfahren an Europas Außengrenzen wird deutliche Kritik aus den Reihen der Grünen an den Beschlüssen laut. Der Kompromiss werde dem "Leid an den Außengrenzen nicht gerecht und schafft nicht wirklich mehr Ordnung", schrieb die Ko-Parteivorsitzende Ricarda Lang am Donnerstagabend auf Twitter.
Budapest nennt EU-Kompromiss zu neuen Asylregeln "inakzeptabel"
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat den von den EU-Innenministern erzielten Kompromiss zu neuen Asylregeln als "inakzeptabel" bezeichnet. Brüssel missbrauche damit seine Macht, erklärte Orban am Freitag im Onlinenetzwerk Facebook. "Sie wollen die Migranten mit Gewalt nach Ungarn verlegen. Das ist inakzeptabel, sie wollen Ungarn gewaltsam in ein Migrantenland verwandeln", kritisierte er.
Mieterbund erinnert Koalition an Pläne zu gemeinnützigem Wohnungsbau
Der Deutsche Mieterbund ermahnt die Koalition, ihre Vereinbarungen zum gemeinnützigen Wohnungsbau umzusetzen. "Trotz eindeutiger Festlegung im Koalitionsvertrag ist die Wiedereinführung eines gemeinnützigen Wohnungsbausektors in dieser Legislaturperiode weiterhin offen", sagte Verbandspräsident Lukas Siebenkotten den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag. Das Vorhaben werde "durch die offensichtliche Blockadehaltung des FDP-geführten Finanzministeriums zunehmend unwahrscheinlich", fügte er hinzu.
Ex-Vertrauter von Macron wegen Gewalt gegen Demonstranten erneut vor Gericht
Der frühere Sicherheitsbeauftragte des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Alexandre Benalla, muss sich wegen Gewalt gegen Demonstranten erneut vor Gericht verantworten. Benalla traf zum Auftakt des Berufungsprozesses am Freitagmorgen bei Gericht in Paris ein. In erster Instanz war er zu drei Jahren Haft verurteilt worden, davon zwei Jahre auf Bewährung.
Artistin stürzt bei Zirkusvorstellung in Rastatt von Hochseil
Eine Zirkusartistin ist während einer Vorstellung im baden-württembergischen Rastatt von einem Hochseil gestürzt und hat sich verletzt. Wie die Polizei in Offenburg berichtete, ereignete sich der Unfall am frühen Donnerstagabend. Die 28-Jährige fiel demnach vor Publikum aus einer Höhe von etwa drei bis vier Metern auf den Boden.
13-Jährige bei Dachstuhlbrand in Rheinland-Pfalz gestorben
Bei einem Dachstuhlbrand in Rheinland-Pfalz ist eine 13-Jährige ums Leben gekommen. Dies bestätigte die Polizei in Westerburg am Freitag. Der Brand in einem Mehrfamilienhaus war am Donnerstagmorgen ausgebrochen und sorgte für einen Großeinsatz. Neben der Feuerwehr der Verbandsgemeinde wurden auch weiteren Feuerwehren aus der Umgebung alarmiert. Insgesamt waren mehr als 90 Feuerwehrkräfte vor Ort.
Offiziell: FC Bayern verpflichtet Laimer
Fußball-Rekordmeister Bayern München hat seinen ersten Sommertransfer unter Dach und Fach gebracht. Wie der Verein am Freitag mitteilte, wechselt Konrad Laimer wie erwartet von Pokalsieger RB Leipzig nach München. Der österreichische Nationalspieler kommt ablösefrei und erhält bei den Bayern einen Vierjahresvertrag bis 2027.
Erste selbstfahrende Fähre nimmt Betrieb in Stockholm auf
In der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat erstmals eine selbstfahrende Fähre den Betrieb aufgenommen. Die MF Estelle trat am Donnerstag ihre Jungfernfahrt an, ab Montag verkehrt sie regelmäßig zwischen den zahlreichen Inseln der Stadt. Zunächst ist dabei stets ein Kapitän an Bord, der jedoch im Normalfall lediglich den Betrieb überwacht.
Nach Brand in Thüringer Flüchtlingsunterkunft Identität von totem Jungen geklärt
Nach dem Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im thüringischen Apolda haben die Behörden nun die Identität des ums Leben gekommenen Jungen geklärt. Es handle sich um den achtjährigen Sohn der betroffenen Familie, wie die Polizei in Jena und die Erfurter Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Bei einer rechtsmedizinischen Untersuchung konnte die Identität der Leiche demnach mittels DNA-Analyse final bestätigt werden.