Letzte Nachrichten
Szoboszlai wechselt zu Klopp und Liverpool
Dem Lockruf des Geldes und von Jürgen Klopp konnte Ungarns Fußball-Star Dominik Szoboszlai nicht widerstehen: Der Offensivspieler wechselt von DFB-Pokalsieger RB Leipzig zum FC Liverpool und wird Schützling von Teammanager Klopp. Die Ablösesumme für den Magyaren ist auf 70 Millionen Euro festgeschrieben.
Nächster Spielberg-Triumph für Verstappen
Orange Rauchfackeln zu Ehren von Max Verstappen, ein Strafenfeuerwerk für seine verzweifelten Jäger: Formel-1-Weltmeister Verstappen setzt weiter nach Belieben die Maßstäbe. Der Niederländer siegte beim emotional aufgeladenen Red-Bull-Heimspiel in Spielberg vor 40.000 euphorisierten Landsleuten mit der perfekten Balance aus Gasfuß und Gefühl - während zahlreiche Kontrahenten nicht nur mit dem Champion, sondern auch mit dem Einhalten der Streckenlimits überfordert waren.
Chinesischer Direktor der Welternährungsorganisation FAO wiedergewählt
Der Chinese Qu Dongyu ist zum zweiten Mal zum Direktor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gewählt worden. Der erste chinesische Staatsbürger in dem Amt erhielt bei der Wahl in Rom am Sonntag 168 von 182 Stimmen - es gab keine Gegenkandidaten. Recherchen von deutschen öffentlich-rechtlichen Medien zufolge nutzte Qu die erste vierjährige Amtszeit als FAO-Direktor, um die Organisation in Chinas Interesse umzubauen.
EU-Ratsvorsitz sichert Ukraine "unmissverständliche" Unterstützung zu
Zum Auftakt der spanischen EU-Ratspräsidentschaft hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez der Ukraine die "unmissverständliche" Unterstützung der Europäischen Union zugesichert. Spanien unterstütze zudem eine "Stärkung der Nato-Partnerschaft mit der Ukraine, unter anderem mit der Einrichtung eines Nato-Ukraine-Rats", betonten Sánchez und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag bei einem Besuch des spanischen Ministerpräsidenten in Kiew. In der Nacht auf Sonntag wehrte die ukrainische Luftwaffe nach eigenen Angaben Angriffe auch auf Kiew ab.
Stadtwerke-Verband begrüßt überarbeiteten Entwurf für Heizungsgesetz
Die jüngste Fassung des Entwurfs für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) stößt bei den Stadtwerken auf Zustimmung. "Das neue Grundprinzip 'Erst Wärmepläne, dann Heizungen' zur engen Verzahnung der kommunalen Wärmeplanung mit dem GEG begrüßen wir", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Ingbert Liebing, am Sonntag. "Gleiches gilt für den Grundsatz der Technologie-Offenheit."
Israel genehmigt Kauf von 25 weiteren F-35-Kampfjets von den USA
Israel hat dem Kauf einer dritten Serie hochmoderner US-Kampfjets vom Typ F-35 für seine Luftwaffe zugestimmt. Das israelische Verteidigungsministerium erklärte am Sonntag, es werde der US-Regierung insgesamt 25 Flugzeuge vom Typ F-35 abkaufen, die vom Rüstungskonzern Lockheed Martin hergestellt werden. Damit erhöhe sich die Zahl der von der israelischen Luftwaffe betriebenen Flugzeuge auf 75, hieß es in der Erklärung des Ministeriums.
Erneut hunderte Festnahmen in Frankreich - Krawalle flauen jedoch ab
Die Krawalle in Frankreich nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen 17-Jährigen haben in der fünften Nacht der Proteste nachgelassen. Zwar kam es auch in der Nacht zum Sonntag in mehreren Städten zu Unruhen, doch war das Ausmaß der Gewalt nach Behördenangaben geringer als in den Nächten zuvor. Für Entsetzen sorgte ein Anschlag auf das Haus eines Bürgermeisters nahe Paris.
Bischofskonferenz fordert vor Abstimmung über Sterbehilfe-Gesetz "Kultur der Lebensbejahung"
Vor der Entscheidung des Bundestags über ein neues Sterbehilfe-Gesetz haben Kirchenvertreter und Patientenschützer erneut ihre Bedenken deutlich gemacht. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, warb am Sonntag dafür, "eine Kultur der Lebensbejahung und gegenseitige Fürsorge zu erhalten". Die Deutsche Stiftung Patientenschutz bekräftigte ihr Nein zu den vorgelegten Gesetzentwürfen und mahnte mehr Suizidprävention an.
Faeser und Bas besuchen DFB-Frauen im WM-Trainingslager
Hoher Besuch bei den deutschen Fußballerinnen: Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Bundestagspräsidentin Bärbel Bas waren am Sonntag im Rahmen der WM-Vorbereitung zu Gast bei den DFB-Frauen. Die beiden SPD-Politikerinnen verfolgten das Vormittagstraining im Adi-Dassler-Stadion in Herzogenaurach.
Kanuslalom: Auch Lilik gewinnt Gold bei den Europaspielen
Elena Lilik (Weimar) hat bei den Europaspielen im polnischen Krakau Gold im Kanuslalom gewonnen. Zweite im Einer-Canadier wurde, wie schon am Samstag im Einer-Kajak, die Lokalmatadorin Klaudia Zwolinska. Am Sonntag betrug ihr Rückstand auf die 24-Jährige lediglich 0,62 Sekunden. Dritte wurde die Britin Mallory Franklin (+3,96).
Von Bredow-Werndl gewinnt erstmals Großen Preis von Aachen
Dressur-Dominatorin Jessica von Bredow-Werndl und ihre Wunderstute Dalera sind beim CHIO auch in der Kür unantastbar geblieben. Die 37-Jährige von Gut Aubenhausen gewann mit ihrer Trakehnerstute zum Abschluss am Sonntag erstmals auch den Großen Dressurpreis von Aachen. Zuvor hatte sie schon im Grand Prix und dem Grand Prix Special triumphiert und mit Deutschland den Nationenpreis gewonnen.
Mann nach tödlichem Messerangriff auf 17-Jährigen in Untersuchungshaft
Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 17-Jährigen in Rheinland-Pfalz sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Gegen den 20-Jährigen wurde am Samstag Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags erlassen, wie die Staatsanwaltschaft Landau und das Polizeipräsidium Rheinpfalz am Samstagabend mitteilten.
Europäisches Weltraumteleskop Euclid beginnt Reise ins All
Das europäische Weltraumteleskop Euclid ist erfolgreich ins All aufgebrochen. Eine Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX startete am Samstag mit dem zwei Tonnen schweren Teleskop vom US-Weltraumbahnhof in Cape Canaveral. Nach der erfolgreichen Trennung von der Rakete sendete Euclid wie geplant ein erstes Signal. Das Teleskop soll die beiden großen Unbekannten unseres Universums erforschen: die unsichtbare Dunkle Materie und die noch rätselhaftere Dunkle Energie.
Feuerwehr rettet in München Entenküken aus fünf Meter tiefem Schacht
Die Feuerwehr hat in München mehrere Entenküken aus einem fünf Meter tiefen Schacht gerettet. Die Küken wurden zunächst auf der Wache versorgt und anschließend wieder in die freie Natur entlassen, wie die Münchner Feuerwehr am Sonntag berichtete.
SPD und DGB dringen auf stärkere Anhebung des Mindestlohns
Die SPD und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dringen auf eine deutlich stärkere Anhebung des Mindestlohns. Die Sozialdemokraten wollen sich für eine zusätzliche Mindestlohnerhöhung im kommenden Jahr auf bis zu 14 Euro einsetzen, wie der Parteivorsitzende Lars Klingbeil in der "Bild am Sonntag" ankündigte. Er beruft sich ebenso wie der DGB auf die EU-Mindestlohn-Richtlinie, die rund 13,50 Euro vorsieht. Widerstand gegen eine zusätzliche Mindestlohnerhöhung kommt aus der FDP.
Spaniens Ex-Star Fabregas beendet Karriere
Der ehemalige spanische Welt- und Europameister Cesc Fabregas (36) hat sein sofortiges Karriereende angekündigt. "Nach 21 Saisons als Profi ist es an der Zeit, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Ich habe jede Minute genossen", teilte der einstige Mittelfeldstar in den Sozialen Medien mit.
Unbekannte verüben bei Paris Anschlag auf Haus von Bürgermeister
Inmitten der Unruhen in Frankreich haben Unbekannte einen Anschlag auf das Haus des Bürgermeisters einer Gemeinde im Großraum Paris verübt. Sie hätten in der Nacht zum Sonntag sein Haus mit einem Fahrzeug gerammt und es in Flammen aufgehen lassen, um das Haus in Brand zu stecken, erklärte der Bürgermeister L'Haÿ-les-Roses, Vincent Jeanbrun, am Sonntag auf Twitter. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Mordversuchs ein.
Klingbeil: Wir müssen "sehr hart" über höhere Belastung von Reichen verhandeln
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hält höhere Steuern und Abgaben für Reiche für unabdingbar. Zur Frage, wie Staatsausgaben etwa für eine bessere Bundeswehrausstattung, den Kampf gegen Kinderarmut und stabile Renten finanziert werden sollten, sagte Klingbeil der "Bild am Sonntag": "Starke Schultern werden mehr Verantwortung tragen müssen. Ich weiß, das gefällt nicht jedem in der Regierung, aber Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen gehören auf die politische Tagesordnung."
"Spiegel": Schwere Missbrauchsvorwürfe im Erzbistum Berlin
Im Erzbistum Berlin soll es in den 1960er Jahren zu schweren sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche gekommen sein. Nach einem Bericht des Magazins "Spiegel" vom Sonntag stehen mindestens sechs Priester im Verdacht, Minderjährige an Grundschulen im damaligen West-Berlin misshandelt, gedemütigt und sexuell missbraucht zu haben.
Patientenschützer bekräftigen Nein zu Gesetzentwürfen für Sterbehilfe
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat ihr Nein zu den Gesetzentwürfen für eine organisierte Sterbehilfe bekräftigt. Die Einführung solcher Regelungen würde "harte Suizide" nicht verhindern, sagte Vorstand Eugen Brysch am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Zudem gingen die vorliegenden Entwürfe über die Sorgen Sterbenskranker hinaus. "Vielmehr entfalten sie Wirkung auf lebenssatte, psychisch kranke oder depressive Menschen." Deshalb sei ein klares Nein zu jedem der Anträge "die einzige Chance, das ethische Dilemma nicht zu vergrößern".
Chef der Bundeszentrale für politische Bildung: AfD-Wahl nicht als Protest abtun
Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, kritisiert gängige Erklärungsmuster für den jüngsten Wahlerfolg der AfD bei einer Landratswahl in Thüringen. "Ich warne davor, die Wahl der AfD noch als Protest zu begreifen", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vom Sonntag. Das sei eine Verharmlosung. "Die Wählerinnen und Wähler wollen diese Partei. Darin besteht der Ernst der Lage."
Junge Männer zielen mit Maschinenpistolenattrappe auf Autos und Passanten
Zwei junge Männer haben im nordhrein-westfälischen Düren mit einer Maschinenpistolenattrappe auf Menschen und Fahrzeuge gezielt. Die beiden 18-Jährigen richteten die nicht als Attrappe zu erkennende Waffe am Samstagabend während der Fahrt aus einem Auto heraus auf Passanten und andere Wagen, wie die Polizei in Düren am Sonntag mitteilte. Die Besatzung eines Rettungswagens informierte daraufhin die Polizei.
Brasiliens Präsident Lula: Trainingsbesuch bei Marta und Co.
Große Ehre für Marta und Co.: Brasiliens neuer Staatspräsident Lula hat die Fußballerinnen des Landes vor der anstehenden WM in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) im Training besucht. "Ich wünsche mir, dass sich euer Traum vom ersten WM-Titel erfüllt", sagte das Staatsoberhaupt am Samstag auf dem Trainingsgelände in der Hauptstadt Brasilia.
Rockys Ex-Schützling Gualtieri holt WM-Titel im Mittelgewicht
Deutschland hat wieder einen Weltmeister im Profiboxen. Der 30 Jahre alte Vincenzo Gualtieri holte sich am Samstagabend in seiner Heimatstadt Wuppertal den vakanten Titel im Mittelgewicht des Weltverbandes International Boxing Federation (IBF). Gualtieri setzte sich in einem Kampf über zwölf Runden gegen den favorisierten Brasilianer Esquiva Falcao einstimmig nach Punkten durch.
Krawalle in Frankreich lassen in der fünften Nacht nach
Die Krawalle in Frankreich nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen 17-Jährigen haben in der fünften Nacht der Proteste nachgelassen. Zwar kam es auch in der Nacht zum Sonntag in mehreren Städten zu Unruhen, doch war das Ausmaß der Gewalt geringer als in den Nächten zuvor. "Ruhigere Nacht, dank des resoluten Einsatzes der Ordnungskräfte", schrieb Innenminister Gérald Darmanin im Onlinedienst Twitter.
Wimbledon: Stich glaubt an Titel von Alcaraz
Der frühere Wimbledonsieger Michael Stich sieht in Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic nicht den Topfavoriten beim anstehenden Tennisturnier im All England Club. Zwar müsse der 36 Jahre alte Serbe "natürlich" als Favorit auf den Triumph in Wimbledon genannt werden: "Er hat die Vision, in diesem Jahr alle vier Grand-Slam-Turniere zu gewinnen. Aber mein Titelfavorit ist Carlos Alcaraz, der gerade in Queen's seinen ersten Rasentitel gewonnen hat", sagte Stich dem Hamburger Abendblatt.
Zimmermann hadert mit verpasstem Bergtrikot
Georg Zimmermann haderte mit seiner schluderigen Vorbereitung. Um ein Haar wäre der deutsche Radprofi beim Auftakt der 110. Tour de France ins Bergtrikot gestürmt, eine Nachlässigkeit brachte den 25-Jährigen letztlich aber um den bislang größten Moment seiner Karriere.
CIA setzt auf zunehmende Rekrutierungen in Russland für Spionage
Der US-Auslandsgeheimdienst CIA will aus einer von ihm ausgemachten wachsenden "Abneigung" in der russischen Gesellschaft gegen den Ukraine-Krieg Nutzen für seine Spionageaktivitäten ziehen. "Diese Abneigung schafft eine günstige Gelegenheit für uns bei der CIA, wie es sie nur einmal in einer Generation gibt", sagte CIA-Chef William Burns am Samstag in einer Rede bei der Ditchley-Stiftung im englischen Oxfordshire. Diese Gelegenheit werde die CIA sich nicht entgehen lassen.
Mehr als 300 Festnahmen bei erneuten Ausschreitungen in Frankreich
Bei erneuten Ausschreitungen in Frankreich sind in der Nacht zum Sonntag wieder hunderte Menschen festgenommen worden. Laut einer Zwischenbilanz des französischen Innenministeriums von 01.30 Uhr lag die Zahl der Festnahmen bei 322. Zu Unruhen kam es demnach unter anderem wieder im Raum Paris, in Marseille und Lyon. Allein in der Hauptstadtregion gab es demnach 126 Festnahmen.
SPD will sich für zusätzliche Mindestlohnerhöhung auf bis zu 14 Euro einsetzen
Die SPD will sich für eine zusätzliche Mindestlohnerhöhung im kommenden Jahr auf bis zu 14 Euro einsetzen. "Wir werden dafür sorgen, dass Deutschland die europäische Mindestlohnrichtlinie im nächsten Jahr umsetzt. Darauf wird die SPD in der Bundesregierung drängen", kündigte der Parteivorsitzende Lars Klingbeil in der "Bild am Sonntag" an.
Niederländischer König bittet um Vergebung für Sklaverei in Kolonialzeit
Der niederländische König Willem-Alexander hat sich in einem historischen Schritt offiziell für die Verwicklung seines Landes in die Sklaverei entschuldigt. Bei einer Gedenkveranstaltung am Samstag in Amsterdam zum 150. Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei in den früheren niederländischen Kolonien sagte Willem-Alexander unter lautem Beifall: "Heute stehe ich hier vor Ihnen als Ihr König und als Teil der Regierung. Heute entschuldige ich mich persönlich."
SPD-Politiker sieht in Unruhen in Frankreich Gefahr für Stabilität des Landes
Die schweren Ausschreitungen in Frankreich stellen nach Einschätzung des SPD-Außenpolitikers Michael Roth eine Gefahr für die "Stabilität des Landes" dar. Der französische Staat müsse "mit aller Konsequenz" gegen die Gewalt vorgehen, denn "die Sicherheit vieler Menschen und die Stabilität des Landes stehen auf dem Spiel", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, der "Bild am Sonntag" ("BamS").