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Philipsen gewinnt siebte Tour-Etappe - Bauhaus Siebter
Radprofi Jasper Philipsen hat die siebte Etappe der 110. Tour de France gewonnen. Der 25-Jährige vom Team Alpecin-Deceuninck setzte sich nach 169,9 km in Bordeaux im Massensprint durch und feierte seinen bereits dritten Sieg bei dieser Tour. Phil Bauhaus (Bocholt) vom Team Bahrain-Victorious wurde nach zwei Podestplätzen in den bisherigen Spurt-Entscheidungen diesmal Siebter.
Bosnischer Serbenführer Dodik wendet sich von Hohem Repräsentanten Schmidt ab
Der bosnische Serbenführer Milorad Dodik will die Entscheidungen des Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft für Bosnien-Herzegowina nicht mehr anerkennen. Dodik, Präsident der Republika Srpska, erließ am Freitag ein entsprechendes Gesetz. Seit 1995 ernennt der UN-Sicherheitsrat einen Hohen Repräsentanten, der die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens überwacht. Derzeit hat der Deutsche Christian Schmidt das Amt inne.
Wimbledon: Zverev in der dritten Runde
Alexander Zverev steht in der dritten Runde der All England Championships. Einen Tag nach seinem Auftaktsieg in drei Sätzen gegen den niederländischen Qualifikanten Gijs Brouwer bezwang der Olympiasieger auch Yosuke Watanuki aus Japan, der als "lucky loser" ins Hauptfeld gekommen war, allerdings erst nach vier Sätzen. Für das 6:4, 5:7, 6:2, 6:2 gegen den 116. der Weltrangliste benötigte der Hamburger 2:25 Stunden.
Chinesische Tech-Konzerne Ant Group und Tencent zu hohen Strafen verdonnert
In China sind zwei große Zahlungsdienstleister zu hohen Strafzahlungen verdonnert worden. Die Ant Group, Mutterkonzern des Zahlungsdienstleisters Alipay, soll wegen "illegaler Handlungen" umgerechnet mehr als 900 Millionen Euro zahlen, wie die Börsenaufsicht am Freitag mitteilte. Tencent, Mutterkonzern von Zahlungsdienstleistern wie WeChat Pay oder Tenpay, muss demnach umgerechnet knapp 380 Millionen Euro zahlen.
Auf Straße gemalte Wegweiser zu Feier in sächsischem Ort kaum mehr zu entfernen
Auf die Straße gepinselte Wegweiser zu einer Hochzeitsfeier in einem sächsischen Ort haben sich als so haltbar erwiesen, dass nun eine Spezialfirma anrücken muss. Solche Straßenbemalungen fielen unter Sachbeschädigung und könnten für Irritation im Verkehr sorgen, teilte die Polizei in Zwickau am Freitag mit. Die Hinweise mit den Initialen des Brautpaars waren Mitte Juni in Werdau von Unbekannten aufgemalt worden.
Bauarbeiter in Duisburg von herabstürzender Betonmauer erdrückt
In Duisburg ist ein Bauarbeiter gestorben, als eine Betonmauer auf ihn fiel. Die mehrere Tonnen schwere Mauer habe sich bei Bauarbeiten am Hafen aus noch ungeklärter Ursache von der Verankerung eines Krans gelöst, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 54-Jährige sei erdrückt worden.
Mann gerät in Bayern mit Hebebühne zu nah an Stromleitung und stirbt
Ein 57-Jähriger ist in Bayern am Freitag mit einer Hebebühne in die Nähe einer Stromleitung geraten und durch einen Stromschlag getötet worden. Der Mann sei in Großeibstadt mit dem Tragekorb der mobilen Hebebühne zu nah an die Leitung herangekommen, teilte die Polizei in Würzburg mit. Dort habe ihn der tödliche Stromschlag getroffen.
Autofahrer verunglückt auf Flucht vor Polizei in Sachsen tödlich
Ein Autofahrer ist auf der Flucht vor der Polizei in Sachsen tödlich verunglückt. Bundespolizisten hätten den Wagen am Freitagmorgen auf der Autobahn 15 in der Nähe von Cottbus kontrollieren wollen, teilte die Polizeidirektion Görlitz mit. Der Fahrer habe aber Gas gegeben und sei geflohen.
Gänseliesel-Brunnen in Göttingen zum zweiten Mal Ziel von Aktivisten
Der Gänseliesel-Brunnen in Göttingen ist am Freitag zum zweiten Mal innerhalb eines Monats zum Ziel von Aktivisten geworden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Brunnen in der Nacht mit Stacheldraht umzäunt. Zudem wurde das Wasser rot eingefärbt. Der Vorplatz wurde an mehreren Stellen in schwarzer Farbe mit den Worten "600 Tote im Mittelmeer" und "Blut an Europas Händen" beschmiert.
Linken-Spitze fordert Stärkung sozialer Themen als Antwort auf "Rechtsruck"
Die Linke will mit einer Stärkung sozialer Themen dem zunehmenden "Rechtsruck" in Deutschland entgegentreten. Es brauche einen "grundlegenden Politikwechsel der Bundesregierung", heißt es in einem Positionspapier der Parteivorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan, das der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Die hohen Umfragewerte der Rechtsaußen-Partei seien "ein dramatisches Alarmsignal für Demokratie und soziale Gerechtigkeit", heißt es in dem Papier, über das der Linken-Vorstand am Samstag abstimmen soll.
China verbietet wegen Fukushima-Wasser Lebensmittelimporte aus Teilen Japans
China verbietet als Folge der geplanten Einleitung von aufbereitetem Kühlwasser aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ins Meer Lebensmittelimporte aus Teilen Japans. Nach Angaben der chinesischen Zollbehörde vom Freitag soll die Einfuhr von Lebensmitteln aus zehn japanischen Präfekturen aus Sicherheitsgründen verboten werden, darunter Fukushima. Für Lebensmittel aus den restlichen Teilen Japans seien strenge Strahlungstests geplant. In Japan nahmen die umstrittenen Pläne zur Wasserableitung unterdessen die letzte regulatorische Hürde.
Nato stellt Ukraine vor Gipfel weitere Hilfe in Aussicht
Die Nato hat der Ukraine vor ihrem Gipfel in Litauen in der kommenden Woche weitere Hilfe in Aussicht gestellt. Bündnis-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte am Freitag in Brüssel, geplant sei ein mehrjähriges Hilfsprogramm, um die "vollständige Interoperabilität zwischen den ukrainischen Streitkräften und der NATO zu gewährleisten". Es ist mit vorerst 500 Millionen Euro dotiert. Zudem wollten die Staats- und Regierungschefs "bekräftigen, dass die Ukraine Mitglied der NATO wird".
Strompreise für Neukunden wieder auf Vorkrisenniveau - bei rund 28 Cent im Schnitt
Strom ist derzeit für Neukunden so günstig wie zuletzt vor Beginn der Energiekrise: Aktuell kostet eine Kilowattstunde für diese Haushalte im bundesweiten Schnitt 28,28 Cent, wie das Verbraucherportal Verivox am Freitag mitteilte. Das ist demnach nur unwesentlich mehr als im Oktober 2021: Damals lag der Preis bei 28,04 Cent pro Kilowattstunde. Auch Gas ist demnach in den vergangenen Monaten sehr viel günstiger geworden.
Bis zu 14 Jahre Haft in Prozess um Drogengeschäfte in vielfacher Millionenhöhe
Das Landgericht Köln hat zwei Männer zu langen Haftstrafen wegen Drogengeschäften in vielfacher Millionenhöhe verurteilt. Ein 33-jähriger Angeklagter soll wegen bewaffneten Drogenhandels für 14 Jahre in Haft, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte. Ein mitangeklagter 31-Jähriger erhielt eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwölf Jahren wegen bewaffneten Drogenhandels.
Österreich, Ungarn und Serbien fordern Ende irregulärer Einwanderung
Die Staats- und Regierungschefs von Österreich, Ungarn und Serbien haben sich bei einem gemeinsamen Migrationsgipfel für eine bessere Verteidigung der EU-Außengrenzen und die Verhinderung irregulärer Einwanderung in die EU stark gemacht. Die drei Politiker waren sich am Freitag in Wien einig, dass sich Migranten nicht mehr auf den Weg nach Europa machen sollten. Auf EU-Ebene solle deshalb vor allem auf Asylverfahren in Drittländern gesetzt werden.
Arbeitsmarkt in den USA kühlt sich leicht ab
Der US-Arbeitsmarkt bleibt weiter sehr robust, zeigt aber erste Anzeichen einer Abkühlung. Die größte Volkswirtschaft der Welt schuf im Juni 209.000 neue Jobs und damit weniger als von Experten erwartet, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Auch wurden weniger neue Arbeitsplätze geschaffen als in den Vormonaten. Zugleich sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 3,6 Prozent.
Polizei befreit in Lübeck Rehkitz aus Kanalschacht
In Lübeck hat die Polizei ein Rehkitz aus einem Kanalschacht gerettet. Es konnte unverletzt befreit werden, wie die schleswig-holsteinischen Beamten am Freitag mitteilten. Demnach fand der Einsatz am Donnerstagnachmittag statt. Aus unklarer Ursache war die Abdeckung des Schachts nicht komplett geschlossen.
Alle in Nordrhein-Westfalen festgenommenen Terrorverdächtigen in Untersuchungshaft
Alle sieben am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen festgenommenen mutmaßlichen Islamisten sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mitteilte, wurden die Haftbefehle gegen die Männer aus Tadschikistan, Kirgistan und Turkmenistan in Vollzug gesetzt. Sie sollen das Ziel gehabt haben, in Deutschland Anschläge im Sinn der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu verüben.
Auftakt in England: Verstappen souverän
Auf dem Weg zu seinem sechsten Sieg in Serie hat Max Verstappen auch in Silverstone einen starken Start ins Wochenende hingelegt. Im ersten freien Training zum britischen Grand Prix drehte der Formel-1-Weltmeister in 1:28,600 Minuten die schnellste Runde, mehr als vier Zehntelsekunden trennten ihn bereits von seinem Red-Bull-Kollegen Sergio Perez auf Rang zwei.
Nato-Länder bei Streumunition gespalten
Die Nato will die offenbar geplante Lieferung von US-Streumunition an die Ukraine nicht offiziell kommentieren. Die Militärallianz habe keine einheitliche Haltung zum Thema Streumunition, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag in Brüssel. Er verwies darauf, dass eine Reihe von Mitgliedsländern den internationalen Vertrag zur Ächtung dieser Munition von 2010 unterzeichnet haben, andere jedoch nicht.
Bundestag verabschiedet Gesetz für neue Verbandsklage
Der Bundestag hat die Einführung der neuen Verbandsklage für Verbraucher beschlossen. Das Gesetz wurde am Freitag mit den Stimmen der Ampel-Parteien sowie der Linken verabschiedet, die Union stimmte dagegen, die AfD enthielt sich. Die Verbandsklage ergänzt die bestehende Musterfeststellungsklage, zentraler Unterschied ist, dass geschädigte Verbraucher direkt nach einer erfolgreichen Klage entschädigt werden können.
Autozulieferer Continental will Werk in Gifhorn bis Ende 2027 schließen
Der Autozulieferer Continental will sein Werk im niedersächsischen Gifhorn bis Ende 2027 schließen. Die Kostenstruktur sei im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Betroffen sind zunächst 450 der 900 Arbeitsplätze.
Paus verteidigt Kürzungen beim Elterngeld
Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat die geplante Senkung der Einkommensobergrenze für das Elterngeld auf 150.000 Euro verteidigt. Angesichts der Sparvorgaben von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) von 500 Millionen Euro für ihr Ressort habe sie keine andere Wahl, sagte die Grünen-Politikerin dem "Spiegel" nach Angaben vom Freitag. "Ich habe mich eben für die am wenigsten schlimme Variante entschieden."
Wimbledon: Niemeier in der zweiten Runde gescheitert
Jule Niemeier ist in der zweiten Runde der All England Championships nach einer fehlerhaften Leistung gescheitert. Nach ihrem überraschenden Auftaktsieg in drei Sätzen gegen die French-Open-Finalistin Karolina Muchova aus Tschechien unterlag die 23 Jahre alte Dortmunderin noch einer schwachen Leistung 6:4, 6:7 (5:7), 1:6 gegen Dalma Galfi aus Ungarn.
FC Bayern: Neuer fehlt womöglich beim Trainingsstart
Das Comeback von Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer verzögert sich womöglich. Nach Sky-Informationen wird der 37-Jährige nicht wie geplant beim Trainingsauftakt von Bayern München am 13. Juli dabei sein.
Israelische Streitkräfte töten zwei bewaffnete Palästinenser im Westjordanland
Bei einer Razzia der israelischen Armee im Westjordanland sind zwei bewaffnete Palästinenser getötet worden. Während des Militäreinsatzes am Freitag in Nablus habe es einen Schusswechsel gegeben, erklärten israelische und palästinensische Behörden. Auf Seiten der israelischen Streitkräfte gab es demnach keine Verletzten.
Zahlreiche vermeintlich gestohlene Grabplatten wurden zur Restauration abgeholt
Mit einem vermeintlichen Diebstahl der ungewöhnlichen Art hat sich die Polizei im nordrhein-westfälischen Halver beschäftigt. Den Beamten in Iserlohn wurden 17 von einem evangelischen Friedhof gestohlene Grabplatten gemeldet, wie sie am Freitag mitteilten. Die Ermittlungen dazu führten jedoch nicht zu einem Verbrechen.
Thyssenkrupp bringt Wasserstoff-Tochter Nucera an die Börse
Thyssenkrupp hat sein auf Wasserstofftechnologie spezialisiertes Tochterunternehmen Nucera am Freitag an die Börse gebracht. Kurz nach Handelsbeginn in Frankfurt am Main notierte die Aktie bei 20,20 Euro und damit leicht über dem Ausgabepreis von 20 Euro. Gegen Mittag lagen die Papiere schon bei 21,22 Euro. Das Unternehmen wird damit mit gut 2,5 Milliarden Euro bewertet.
85-Jähriger wird vor Nordseeinsel Sylt von Unterströmung erfasst und ertrinkt
Vor der Nordseeinsel Sylt ist ein 85-Jähriger beim Schwimmen ertrunken. Der Mann geriet beim Baden vor Wenningstedt offenbar in eine gefährliche Unterströmung, wie die schleswig-holsteinische Polizei am Freitag in Flensburg mitteilte. Ein 38-Jähriger, der dem Mann zu Hilfe eilen wollte, geriet selbst in Lebensgefahr und konnte sich nur mit Mühe an Land retten.
60 Millionen Euro Ablöse: PSG holt auch Ugarte
Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Nach den ablösefreien Zugängen von Marco Asensio und Milan Skriniar kommt auch der defensive Mittelfeldmann Manuel Ugarte.
Sieben Jahre Haft für 46-Jährigen nach Kindesmissbrauch in Niedersachsen
Ein 46-Jähriger ist wegen Kindesmissbrauchs vom Landgericht Hildesheim zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte soll für sieben Jahre ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Er wurde in drei Fällen wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs verurteilt, in fünf Fällen lautete das Urteil auf sexuellen Missbrauch. Auch wegen Körperverletzungen wurde er demnach verurteilt, zudem hatte er in mehreren Fällen kinderpornografisches Material angefertigt.
Lauterbach plant Rauchverbot im Auto in Anwesenheit von Schwangeren oder Kindern
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will das Rauchen in Fahrzeugen verbieten lassen, wenn Minderjährige oder Schwangere an Bord sind. "Kinder und Schwangere brauchen einen besseren Schutz in der Gesellschaft", durch Passivrauchen könnten bei ihnen "bleibende Schäden" entstehen, zitierte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag den Minister. Lauterbach sei der Ansicht, dass ein Rauchverbot im Auto in der Präsenz von Kindern und Schwangeren "schon früher" hätte eingeführt werden müssen.