Letzte Nachrichten
Selenskyj besucht symbolträchtige Schlangeninsel
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die symbolträchtige Schlangeninsel im Schwarzen Meer besucht. "Heute sind wir auf der Schlangeninsel, die wie die gesamte Ukraine niemals von den Besatzern erobert werden wird", sagte Selenskyj in einem undatierten Video, das am Samstag in Onlinenetzwerken veröffentlicht wurde. Er bezeichnete die Ukraine als "das Land der Tapferen".
NBA Summer League: Wembanyama mit durchwachsenem Debüt
Top-Draft Victor Wembanyama hat bei seinem lang erwarteten Debüt in der NBA Summer League noch keine Wunderdinge vollbracht. Der 19-jährige Franzose traf nur zwei von 13 Würfen aus dem Feld beim 76:68 der San Antonio Spurs gegen die Charlotte Hornets. Insgesamt kam Wembanyama auf neun Punkte, acht Rebounds, fünf Blocks und drei Assists in etwas mehr als 27 Minuten Spielzeit.
Messi wird am 16. Juli bei Inter Miami vorgestellt
Weltfußballer Lionel Messi startet den nächsten Abschnitt seiner großen Karriere am 16. Juli. Wie sein neuer Verein Inter Miami bekannt gab, wird der 36-jährige Argentinier am Sonntag kommender Woche im Stadion des MLS-Klubs unter dem Motto "The Unveil" ("Die Enthüllung") offiziell vorgestellt.
Erdogan: Ukraine verdient Mitgliedschaft in der Nato
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine Unterstützung für eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine zum Ausdruck gebracht. "Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Ukraine die Mitgliedschaft in der Nato verdient", sagte Erdogan am Freitag nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor Journalisten in Istanbul. Der türkische Staatschef sagte aber auch, dass im Krieg zwischen Russland und der Ukraine "beide Seiten" zu "Friedensgesprächen zurückkehren" sollten.
BVB verspricht weitere Sommertransfers
Felix Nmecha ist schon da, Ramy Bensebaini hat unterschrieben - aber Borussia Dortmund will für den nächsten Anlauf auf den Meistertitel in der Fußball-Bundesliga weitere Sommertransfers tätigen. "Ja, wir werden noch was tun, auf der einen oder anderen Position. Wir beobachten den Markt und machen uns sehr, sehr viele Gedanken, wie die Profile am Ende aussehen", sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl.
DLV-Chef Kessing für Olympia in Deutschland
Präsident Jürgen Kessing vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) würde Olympische Spiele in Deutschland auch wegen der langfristigen Investitionen begrüßen. "Unsere Infrastruktur ist dermaßen in die Jahre gekommen. Da wird es langsam Zeit, dass wir die wieder aufbereiten", sagte der 66-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Olympia sei ein "Infrastrukturprogramm".
WM-"Alarmglocken": Popp angefressen, "MVT" besorgt
Eine alarmierender Auftritt, zwei Schlüsselspielerinnen angeschlagen: Die gründlich verpatzte WM-Generalprobe gegen Sambia hinterließ tiefe Sorgenfalten auf der Stirn von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Ihre Kapitänin Alexandra Popp war nach dem 2:3 (0:0) stinkig: "Natürlich bin ich angefressen, ich kann nicht verlieren!"
US-Finanzministerin Yellen ruft China zu Zusammenarbeit bei Klimapolitik auf
US-Finanzministerin Janet Yellen hat China zur Zusammenarbeit bei der Klimapolitik aufgerufen. Es sei "entscheidend", dass Washington und Peking weiterhin bei der Finanzierung von klimafreundlichen Investitionen zusammenarbeiteten, sagte Yellen am Samstag bei ihrem viertägigen Besuch im Land. Beide Staaten seien sowohl für den größten Ausstoß von Treibhausgasen und die umfangreichsten Investitionen in erneuerbare Energien verantwortlich und hätten daher "die Verantwortung und die Fähigkeit, voranzugehen", sagte Yellen.
Pop-Legende Elton John gibt in Stockholm letztes Konzert seiner Abschiedstournee
Pop-Legende Elton John gibt am Samstagabend in Stockholm das letzte Konzert seiner Abschiedstournee. Der britische Sänger hatte seine letzte Tour Anfang 2018 angekündig. Unter anderem wegen Corona-bedingter Verschiebungen geht sie erst jetzt, fünf Jahre später, zu Ende. Sein mutmaßlich letztes großes Konzert in seiner Heimat hatte der 76-Jährige bereits Ende Juni gegeben, als er beim legendären Glastonbury-Festival auftrat.
Gedenkmärsche für von Polizisten erschossenen Nahel in Frankreich geplant
Am Samstag sind in Frankreich in mehreren Städten Gedenkmärsche für den von einem Polizisten erschossenen 17-jährigen Nahel geplant. Unter anderem in Straßburg, Nantes und Marseille wollen Menschen auf die Straße gehen. Mehrere linke Organisationen haben dazu aufgerufen, zugleich "gegen Polizeigewalt" zu demonstrieren.
Niederländische Regierung stürzt über Streit um Migrationspolitik
In den Niederlanden ist die Regierung von Ministerpräsident Mark Rutte im Streit um die Migrationspolitik gestürzt. Die Differenzen zu dem Thema innerhalb der Vier-Parteien-Koalition seien "unversöhnlich", sagte Rutte am Freitagabend vor Journalisten. In der Nacht auf Samstag bestätigte die Regierung, dass Rutte wie zuvor angekündigt seinen Rücktritt bei König Willem-Alexander eingereicht habe und den Monarchen am Samstag treffen werde. Der niederländischen Wahlbehörde zufolge können nun frühestens Mitte November Neuwahlen stattfinden.
Vor WM: DFB-Frauen bangen um Oberdorf, Hegering und Simon
Martina Voss-Tecklenburg bangt nach der verpatzten WM-Generalprobe der deutschen Fußballerinnen auch noch um drei verletzte Spielerinnen. Lena Oberdorf (Oberschenkel), Marina Hegering (Fuß) und Carolin Simon (Knie) mussten beim 2:3 (0:0) gegen Sambia angeschlagen ausgewechselt werden. "Für uns ist jetzt schon klar, dass wir auf Backup-Lösung zurückgreifen müssen", sagte die Bundestrainerin.
Djokovic und Alcaraz im Gleichschritt weiter
Die Topfavoriten Novak Djokovic und Carlos Alcaraz geben sich im Wimbledon weiter keine Blöße. Djokovic bezwang Angstgegner Stan Wawrinka am Freitag mit 6:3, 6:1, 7:6 (7:5) und zog ins Achtelfinale ein, zuvor hatte der topgesetzte Alcaraz durch ein 6:4, 7:6 (7:2), 6:3 gegen den Franzosen Alexandre Müller die dritte Runde erreicht.
Niederländische Regierung unter Ministerpräsident Rutte tritt zurück
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte hat den Rücktritt seiner Regierung angekündigt. Die Positionen zum Thema Migration in der Vier-Parteien-Koalition seien "unversöhnlich", sagte Rutte am Freitagabend vor Journalisten. Daher werde er in Kürze schriftlich den Rücktritt seines gesamten Kabinetts bei König Willem-Alexander einreichen.
2:3 gegen Sambia: DFB-Frauen verpatzen WM-Generalprobe
Jetzt schrillen auch bei den DFB-Frauen die Alarmglocken: Die deutschen Fußballerinnen haben ihre Generalprobe für die WM-Titelmission gehörig in den Sand gesetzt. 17 Tage vor dem Turnierstart leisteten sich die defensiv anfälligen und offensiv schludrigen Vize-Europameisterinnen ein peinliches 2:3 (0:0) gegen Sambia.
Medien: Niederländische Regierung zerbricht an Streit über Asylpolitik
Die Koalition des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte ist Medienberichten zufolge am Streit über die Asylpolitik zerbrochen. Mehrtägige Krisengespräche der vier Koalitionspartner unter Leitung Ruttes in Den Haag seien gescheitert, berichteten am Freitagabend die Sender NOS und RTL ebenso wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Die oppositionellen Sozialisten forderten Neuwahlen im Herbst.
90 Mal lebenslänglich für Supermarkt-Angreifer von El Paso
Vier Jahre nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf einen Supermarkt in der texanischen Grenzstadt El Paso mit 23 Toten ist der Täter zu 90 Mal lebenslänglich verurteilt worden. Das Strafmaß gegen den 24-jährigen Patrick Crusius wurde am Freitag von einem Bundesgericht in El Paso verkündet. Der Angeklagte hatte sich im Februar im Zuge einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft in 90 Punkten schuldig bekannt, um einer drohenden Todesstrafe zu entgehen.
USA liefern der Ukraine umstrittene Streumunition
Die USA liefern der Ukraine im Krieg gegen Russland umstrittene Streumunition. Die Streumunition ist Teil eines neuen Rüstungspakets für die Ukraine, wie das US-Verteidigungsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Der Nationale Sicherheitsberater von Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, sprach von einer "schwierigen", aber notwendigen Entscheidung: Die Ukraine brauche dringend weitere Artilleriemunition, um russische Angriffe abwehren und ihre eigene Gegenoffensive fortsetzen zu können.
Medien: Niederländische Regierung zerbricht an Streit über Einwanderungspolitik
Die Koalition des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte ist Medienberichten zufolge am Streit über das Thema Einwanderung zerbrochen. Eine Krisensitzung der vier Koalitionspartner unter Leitung Ruttes sei gescheitert, berichteten am Freitagabend die Sender NOS und RTL ebenso wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Nun dürften Neuwahlen angesetzt werden.
Studie: "Ewige Chemikalien" in rund 45 Prozent des Leitungswassers in den USA
In fast der Hälfte des Leitungswassers in den USA finden sich einer Schätzung zufolge sogenannte ewige Chemikalien. Laut einer diese Woche veröffentlichten Studie der US-Wissenschaftsbehörde USGS befinden sich per- und polyfluorierten Substanzen (PFAS) landesweit in mindestens 45 Prozent des Leitungswassers. Sind rund 75 Prozent des Leitungswassers in US-Städten betroffen, sind es 25 Prozent in ländlichen Gebieten.
Saisonbestleistung und fünfter DM-Titel für Lita Baehre
Vize-Europameister Bo Kanda Lita Baehre ist erneut deutscher Meister im Stabhochsprung. Der 24-Jährige triumphierte bei seinem Heimspiel direkt am Rheinufer in Düsseldorf mit persönlicher Saisonbestleistung von 5,82 m und holte damit seinen bereits fünften DM-Titel.
Blinken warnt vor Übergreifen von Fentanyl-Krise in den USA auf Rest der Welt
US-Außenminister Antony Blinken hat Minister aus über 80 Ländern zur Zusammenarbeit im Kampf gegen synthetische Drogen wie Fentanyl aufgerufen. Die Situation in den USA - mit rund 110.000 Toten im vergangenen Jahr durch eine Überdosis - sei ein Vorbote für den Rest der Welt, erklärte Blinken bei der Gründung eines neuen internationalen Bündnisses zur Bekämpfung der Opioid-Krise am Freitag. "Nachdem der US-Markt gesättigt ist, wenden sich länderübergreifende kriminelle Organisation anderswo hin, um ihre Profite zu steigern", warnte Blinken.
Van der Sar nach Hirnblutung in "stabilem Zustand"
Große Sorge um die niederländische Torhüterlegende Edwin van der Sar: Der 52-Jährige liegt nach einer "Hirnblutung im Krankenhaus auf der Intensivstation", teilte van der Sars langjähriger Klub Ajax Amsterdam am Freitag mit. Der Niederländer befinde sich "in einem stabilen Zustand", Ajax kündigte ein "Update" an, "sobald es konkretere Informationen gibt".
Formel 1: Verstappen vorn - Williams überrascht
Auf dem Weg zu seinem sechsten Sieg in Serie hat Max Verstappen auch in Silverstone einen starken Start ins Wochenende hingelegt. Im freien Training zum britischen Grand Prix drehte der Formel-1-Weltmeister in 1:28,078 Minuten die schnellste Runde, er lag nach zwei Sessions am Freitag allerdings nur knapp vorne.
Festnahme unter Mordverdacht nach 45 Jahren: Mordfall in Bayern vor Aufklärung
Mehr als 45 Jahre nach der Ermordung einer jungen Frau in Bayern ist ein Tatverdächtiger in den USA verhaftet worden. DNA-Spuren an der Kleidung des Mordopfers führten die Ermittler zu einem 69-Jährigen, der zum Zeitpunkt der Tat im April 1978 als US-Soldat im bayerischen Schweinfurt stationiert war, wie die Polizei Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Freitag mitteilten.
Wimbledon: Nur Zverev noch im Einzel dabei
Alexander Zverev steht in der dritten Runde der All England Championships. Einen Tag nach seinem Auftaktsieg in drei Sätzen gegen den niederländischen Qualifikanten Gijs Brouwer bezwang der Olympiasieger auch Yosuke Watanuki aus Japan, der als "lucky loser" ins Hauptfeld gekommen war, allerdings erst nach vier Sätzen. Für das 6:4, 5:7, 6:2, 6:2 gegen den 116. der Weltrangliste benötigte der Hamburger 2:25 Stunden.
Kubicki beklagt Probleme mit Zuwanderern - und attackiert die Grünen
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat sich für eine restriktivere Migrationspolitik ausgesprochen - und dem Koalitionspartner Grüne vorgeworfen, problematische Aspekte der Migration zu verschweigen. "Eine Flüchtlingspolitik der ausgebreiteten Arme, wie sie vor allem Grünen mit Multi-Kulti-Idealismus vorschwebt, wird unser Land überfordern - und zum Schlechteren verändern", schrieb Kubicki in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagsausgabe).
Philipsen gewinnt siebte Tour-Etappe - Bauhaus Siebter
Radprofi Jasper Philipsen hat die siebte Etappe der 110. Tour de France gewonnen. Der 25-Jährige vom Team Alpecin-Deceuninck setzte sich nach 169,9 km in Bordeaux im Massensprint durch und feierte seinen bereits dritten Sieg bei dieser Tour. Phil Bauhaus (Bocholt) vom Team Bahrain-Victorious wurde nach zwei Podestplätzen in den bisherigen Spurt-Entscheidungen diesmal Siebter.
Bosnischer Serbenführer Dodik wendet sich von Hohem Repräsentanten Schmidt ab
Der bosnische Serbenführer Milorad Dodik will die Entscheidungen des Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft für Bosnien-Herzegowina nicht mehr anerkennen. Dodik, Präsident der Republika Srpska, erließ am Freitag ein entsprechendes Gesetz. Seit 1995 ernennt der UN-Sicherheitsrat einen Hohen Repräsentanten, der die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens überwacht. Derzeit hat der Deutsche Christian Schmidt das Amt inne.
Wimbledon: Zverev in der dritten Runde
Alexander Zverev steht in der dritten Runde der All England Championships. Einen Tag nach seinem Auftaktsieg in drei Sätzen gegen den niederländischen Qualifikanten Gijs Brouwer bezwang der Olympiasieger auch Yosuke Watanuki aus Japan, der als "lucky loser" ins Hauptfeld gekommen war, allerdings erst nach vier Sätzen. Für das 6:4, 5:7, 6:2, 6:2 gegen den 116. der Weltrangliste benötigte der Hamburger 2:25 Stunden.
Chinesische Tech-Konzerne Ant Group und Tencent zu hohen Strafen verdonnert
In China sind zwei große Zahlungsdienstleister zu hohen Strafzahlungen verdonnert worden. Die Ant Group, Mutterkonzern des Zahlungsdienstleisters Alipay, soll wegen "illegaler Handlungen" umgerechnet mehr als 900 Millionen Euro zahlen, wie die Börsenaufsicht am Freitag mitteilte. Tencent, Mutterkonzern von Zahlungsdienstleistern wie WeChat Pay oder Tenpay, muss demnach umgerechnet knapp 380 Millionen Euro zahlen.
Auf Straße gemalte Wegweiser zu Feier in sächsischem Ort kaum mehr zu entfernen
Auf die Straße gepinselte Wegweiser zu einer Hochzeitsfeier in einem sächsischen Ort haben sich als so haltbar erwiesen, dass nun eine Spezialfirma anrücken muss. Solche Straßenbemalungen fielen unter Sachbeschädigung und könnten für Irritation im Verkehr sorgen, teilte die Polizei in Zwickau am Freitag mit. Die Hinweise mit den Initialen des Brautpaars waren Mitte Juni in Werdau von Unbekannten aufgemalt worden.