Letzte Nachrichten
Polizist repariert Pflegebett von 93-Jähriger in Nordrhein-Westfalen
Ein Polizist ist für eine 93-Jährige in Nordrhein-Westfalen zum Retter in der Not geworden. Der Beamte reparierte nach einem Hilferuf der Seniorin das defekte Pflegebett der betagten Frau, wie die Polizei in Bochum am Montag berichtete. Die 93-Jährige konnte demnach mit ihrer Fernbedienung das Pflegebett nicht mehr steuern.
Anklage gegen mutmaßliches Mitglied von türkischer Linksextremistengruppe erhoben
Die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft hat Anklage gegen ein mutmaßliches Mitglied der linksextremistischen türkischen Organisation DHKP-C erhoben. Dem 50-jährigen Türken wird Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen, wie die Behörde am Montag mitteilte.
Logo auf Twitter-Website geändert - Schwarzes X ersetzt blauen Vogel
Das Online-Netzwerk Twitter hat offiziell sein Logo geändert. Am Montagvormittag ersetzte ein schwarzes X den blauen Twitter-Vogel. Der Multimilliardär Elon Musk, der das Unternehmen im vergangenen Oktober gekauft hatte, treibt damit den Umbau der Plattform voran. Bald sollen darüber auch etwa Online-Einkäufe und Bezahlungen abgewickelt werden können.
Fast jede und jeder Dritte hätte gern Glasfaser-Internet - bekommt aber keins
Fast ein Drittel der Menschen in Deutschland (30 Prozent) hätten gern einen Glasfaser-Internetanschluss - können aber keinen bekommen. Sie wohnen entweder außerhalb der Ausbaugebiete (16 Prozent) oder zur Miete (gut 13 Prozent) und hätten daher nur mittelbaren Einfluss auf den Umstieg, erklärte das Vergleichsportal Verivox am Montag in Heidelberg. Bis 2030 will die Bundesregierung Glasfaser flächendeckend ausgebaut haben.
Verkäufer illegaler Feuerwerkskörper wegen fahrlässiger Tötung angeklagt
Nach schweren Verletzungen durch verbotene Feuerwerkskörper, an denen ein Mann an Neujahr 2022 starb, hat die Staatsanwaltschaft Berlin den 21 Jahre alten Verkäufer der Pyrotechnik angeklagt. Ihm wird neben gewerbsmäßigem Sprengstoffhandel unter anderem fahrlässige Tötung zur Last gelegt, wie die Behörde am Montag mitteilte. Weitere Vorwürfe gegen den Mann lauten auf Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, bewaffneten Drogenhandel und Verstöße gegen das Waffengesetz.
Twitter wird in X umbenannt und bekommt neues Logo
Die Online-Plattform Twitter wird in X umbenannt und bekommt ein neues Logo. "X ist da! Los geht's", schrieb die Chefin des Unternehmens, Lina Yaccarino, am Sonntagabend auf Twitter. Twitter-Besitzer Elon Musk änderte sein Profilbild bereits zu einem weißen X auf schwarzem Grund. Wer die Web-Adresse www.x.com eingibt, wird auf die Website von Twitter weitergeleitet.
Erneut Grab von Transfrau auf Berliner Friedhof geschändet
Zum wiederholten Mal ist in Berlin das Grab einer Transfrau geschändet worden, die sich im September 2021 auf dem Alexanderplatz anzündete und anschließend starb. Nach Polizeiangaben vom Montag umspannten Unbekannte das Grab auf einem Friedhof im Bezirk Lichtenberg mit Feuerwehrabsperrband und brachten ein "Warnsymbol" an. Die neuerliche Tat wurde demnach am Montagmorgen bemerkt.
Merz muss nach breiter Kritik Äußerungen zur AfD klarstellen
Nach massiver Kritik auch aus der eigenen Partei hat CDU-Chef Friedrich Merz eine Klarstellung zu seiner Haltung zur AfD veröffentlicht. "Es wird auch auf kommunaler Ebene keine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD geben", schrieb Merz am Montagvormittag auf Twitter. Führende Unionsvertreter, darunter mehrere Regierungschefs, hatten zuvor jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD eine klare Absage erteilt - egal auf welcher staatlichen Ebene.
Polizei in Israel setzt Wasserwerfer gegen Demonstrierende vor Parlament ein
Kurz vor der Abstimmung über ein Kernelement der umstrittenen Justizreform in Israel hat die Polizei Wasserwerfer gegen Demonstrierende eingesetzt. Die Sicherheitskräfte hätten die Wasserwerfer genutzt, um hunderte Gegner der Reform auseinanderzutreiben, die den Eingang zum Parlament in Jerusalem blockierten, berichtete ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einige seien festgenommen worden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verließ vor der Abstimmung am Montag nach Klinikangaben das Krankenhaus, wo ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt worden war.
Immer mehr gesundheitsschädliches Spielzeug auf dem Markt
Im Internet gekauftes Spielzeug für Kinder kann gesundheitsschädliche Chemikalien in hohen Konzentrationen enthalten, die in der EU eigentlich verboten sind. Durch den boomenden Online-Handel fallen immer häufiger Produkte aus China auf, die mit Weichmachern oder anderen krebserregenden Stoffen belastet sind, wie aus einem Rechtsgutachten des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hervorgeht. Die Umweltorganisation forderte eine ausreichende Anpassung geltender Gesetze an die digitale Welt.
Auszubildende bekommen zwischen 620 und 1580 Euro pro Monat
Azubis im Friseurhandwerk bekommen am wenigsten Lohn, Lehrlinge im Bauhauptgewerbe in Westdeutschland am meisten: Die Spanne reicht von 620 Euro pro Monat bis 1580 Euro. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Ausbildungsvergütung in 20 ausgewählten Branchen, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung am Montag vorlegte.
Joker Girelli erlöst Italien
Joker Cristiana Girelli hat der italienischen Fußball-Nationalmannschaft mit ihrem erlösenden Treffer den erhofften Auftaktsieg bei der WM beschert. Die 33-Jährige von Juventus Turin erzielte beim 1:0 (0:0) des zweimaligen Vize-Europameisters gegen Argentinien spät den entscheidenden Treffer (87.). Girelli war in Auckland erst drei Minuten zuvor eingewechselt worden.
Wegner verteidigt Löwensuche an Berliner Stadtrand gegen Kritik
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat die aufwändige Suche nach einer vermeintlichen Löwin am Stadtrand der Hauptstadt gegen Kritik verteidigt. "Ich hätte gern die Nachrichten gesehen, wenn es dann doch eine Löwin gewesen wäre", sagte er am Montag in den Fernsehsendern RTL und n-tv. "Stellen Sie sich vor, es wäre doch eine Löwin gewesen, die vielleicht sogar noch Kinder gerissen hätte." Es sei Aufgabe von Politik und Polizei, Sicherheit zu gewährleisten.
WM-Auftakt: DFB-Frauen starten mit Leupolz und Doorsoun
Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg setzt beim WM-Auftakt gegen Marokko (10.30 Uhr MESZ/ZDF) auf Melanie Leupolz und Sara Doorsoun als Ersatz für das angeschlagene Duo Lena Oberdorf (Oberschenkelverletzung) und Marina Hegering (Fersenprellung). Rechts in der defensiven Viererkette beginnt wie bei der Generalprobe gegen Sambia (2:3) Svenja Huth, Kathrin Hendrich und Doorsoun bilden die Innenverteidigung, links startet Stammkraft Felicitas Rauch.
Gut 60 Prozent der Unternehmen bieten Homeoffice
Die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, bieten aktuell 61 Prozent der Unternehmen in Deutschland an. Das ergab eine Umfrage des Ifo-Instituts unter Personalleiterinnen und -leitern in Zusammenarbeit mit dem Jobvermittlungsunternehmen Randstad. Im Schnitt können die Beschäftigten demnach an 6,4 Tagen im Homeoffice arbeiten. Vor einem Jahr waren es laut Umfrage noch 6,7 Tage gewesen.
Merz veröffentlicht Klarstellung zu Äußerung zur AfD
Nach massiver Kritik auch aus der eigenen Partei hat CDU-Chef Friedrich Merz sich zu einer Klarstellung zu seiner Haltung zur AfD veranlasst gesehen. "Um es noch einmal klarzustellen, und ich habe es nie anders gesagt: Die Beschlusslage der CDU gilt", schrieb Merz am Montagmorgen auf Twitter. "Es wird auch auf kommunaler Ebene keine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD geben."
Israels Regierungschef Netanjahu verlässt Krankenhaus nach Operation
Nach einer Operation zum Einsetzen eines Herzschrittmachers hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu das Krankenhaus verlassen. Nach Angaben eines Sprechers des Scheba-Krankenhauses in Tel Haschomer nahe Tel Aviv verließ der 73-Jährige die Klinik am Montagmorgen. Der Ministerpräsident hatte am Sonntag erklärt, nach seiner Entlassung zu einer Abstimmung über ein Kernelement der umstrittenen Justizreform ins Parlament gehen wollen.
Parteiinterne Kritik an Merz-Vorstoß zu Zusammenarbeit mit AfD auf lokaler Ebene
Der Vorstoß von CDU-Chef Friedrich Merz, eine Zusammenarbeit mit der AfD auf kommunaler Ebene zu ermöglichen, stößt auch innerhalb der CDU auf Widerstand. "Keine Zusammenarbeit mit der AfD heißt: keine Zusammenarbeit mit der AfD. Auf keiner Ebene. Ganz einfach. Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht", schrieb die Abgeordnete Serap Güler, die auch Mitglied im CDU-Bundesvorstand ist, auf Twitter. So laute die Beschlusslage der Christdemokraten.
Rhein schließt Zusammenarbeit mit AfD für hessische CDU kategorisch aus
Nach den Äußerungen von CDU-Bundeschef Friedrich Merz zum Umgang mit der AfD auf kommunaler Ebene hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) jegliche Kooperation mit den Rechtspopulisten für seinen Landesverband klar ausgeschlossen. "Für die CDU Hessen gilt die Brandmauer, wir arbeiten mit denen nicht zusammen", sagte Rhein, der zugleich Landesvorsitzender der hessischen CDU und deren Spitzenkandidat für die Landtagswahl in seinem Bundesland Anfang Oktober ist, am Montag im "Morgenmagazin" des ZDF. "Das sind keine Partner von uns."
LNG-Betreiberfirman Regas lässt Vorwürfe intransparenter Finanzierung untersuchen
Die Betreiberfirma der geplanten LNG-Anlage vor der Ostseeinsel Rügen, die Deutsche Regas, hat eine Anwaltskanzlei mit der Untersuchung der Vorwürfe beauftragt, sie habe einen intransparenten Finanzierungshintergrund. Die Kanzlei werde "die Gesellschafterstruktur, die Historie und Art der Finanzierung der Deutsche Regas und die wirtschaftlich Berechtigten der Investoren der Deutsche Regas überprüfen und bewerten", erklärte das Unternehmen am Sonntag. Es bereite zudem haftungsrechtliche Schritte gegen die "unzutreffenden Behauptungen und Verdächtigungen" vor.
Für Vingegaard: Brücke über Großen Belt leuchtet rot-weiß
Besondere Ehre für Toursieger Jonas Vingegaard: Anlässlich des zweiten Triumphs des 26-Jährigen bei der Frankreich-Rundfahrt wurde die Brücke über den Großen Belt in der Nacht auf Montag in den dänischen Nationalfarben Rot und Weiß erleuchtet. Das rund 18 km lange Bauwerk verbindet die Inseln Seeland und Fünen.
Schlichter im Tarifstreit bei der Bahn wollen Freitag Ergebnis vorlegen
Die Schlichter im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn wollen am Freitag ihr Ergebnis vorlegen. Das sagte der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. "Dann beraten wir im Bundesvorstand über eine Empfehlung für die Mitglieder und beginnen im August die Urabstimmung." Bis Ende August werde "definitiv nicht gestreikt", versicherte Burkert.
FC Bayern: Walker-Deal rückt näher
Der Transfer des englischen Fußball-Nationalspieler Kyle Walker zu Bayern München rückt offenbar näher. Wie mehrere Medien in Deutschland und England übereinstimmend berichten, könnte der Deal am Rande des Testspiels des deutschen Rekordmeisters gegen Walkers aktuellen Klub Manchester City am Mittwoch (12.30 Uhr MESZ) in Tokio über die Bühne gehen.
Jubilar Magath denkt nicht ans Aufhören
Felix Magath denkt auch mit 70 Jahren nicht an die Fußballrente. "Mir geht es besser, wenn ich etwas zu tun habe, weil ich den ganzen Tag aktiv und mit meiner Mannschaft beschäftigt bin. Hertha tat mir gut", sagte der langjährige Bundesliga-Trainer vor seinem Geburtstag am Mittwoch (26. Juli) dem kicker.
Schwimm-WM: Medaillenhoffnung Elendt scheitert im Vorlauf
Medaillenhoffnung Anna Elendt hat bei der Schwimm-WM in Fukuoka für die erste große Enttäuschung im deutschen Team gesorgt. Die 21-Jährige, die in Texas studiert und zusammen mit der US-Olympiasiegerin Lydia Jacoby trainiert, scheiterte über 100 m Brust schon im Vorlauf. In 1:07,09 Minuten belegte die WM-Zweite von 2022 nur den 19. Rang.
Schweinsteiger: Bayern müssen das Mia san mia "wieder leben"
Bayern Münchens früherer Kapitän Bastian Schweinsteiger sieht Thomas Tuchel und sein Team nach einer dürftigen Saison gefordert. Der Rekordmeister müsse "alle Probleme beiseite legen und eine Spielweise finden, für die der FC Bayern steht. Man erwartet in der neuen Saison natürlich mehr", sagte Schweinsteiger am Rande der Teampräsentation der Münchner. Man müsse das berühmte Mia san mia "wieder leben", forderte der Weltmeister von 2014.
Überraschungscoup von Meeus: Bora-Chef sieht sich bestätigt
Teamchef Ralph Denk sieht die personellen Entscheidungen des deutschen Rad-Rennstalls Bora-hansgrohe durch den überraschenden Tagessieg von Jordi Meeus auf den Champs-Elysees bestätigt. "Es gab ja Kritik, dass wir Sam Bennett zu Hause gelassen haben. Und dass Jordi hier als unbekannter Sprinter gewinnt: Riesenemotional, geil", sagte Denk nach Abschluss der Tour de France in der ARD.
44. Sieg: Verstappen witzelt über Hamilton-Rivalität
Siebter Sieg in Serie, der neunte in dieser Saison, der 44. der Karriere - doch Formel-1-Weltmeister Max Verstappen (Red Bull) will möglichst schnell mehr. Und das hat mit seinem Rivalen Lewis Hamilton zu tun, schließlich fährt der Brite mit der Startnummer 44 auf seinem Mercedes.
Tuchel ohne Rücksicht: "Nicht über Wetter oder Jetlag reden"
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel will auf der anstehenden Asien-Reise des deutschen Fußball-Rekordmeisters keine Rücksicht auf die heißen Temperaturen oder die Zeitverschiebung nehmen. "Das können wir uns gar nicht leisten, über das Wetter oder Jetlag zu reden. Wir werden weiter intensiv trainieren, um im Supercup in einer sehr guten Verfassung zu sein", sagte Tuchel vor dem Abflug der Bayern am Montagnachmittag.
Laudehr kritisiert Frauenfußball-Entwicklung in Deutschland
Die frühere Fußball-Nationalspielerin Simone Laudehr hat trotz des aktuellen Booms die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland angeprangert. "Wir hatten unter Tina Theune und Silvia Neid eine glorreiche Zeit, sehr viel Erfolg. Aber ich finde, man hätte vor 2016 anfangen können, Dinge wie Marketing, die Einführung einer Lizenzliga zu pushen", sagte die Weltmeisterin von 2007 im Interview mit dem Münchner Merkur/tz (Montagsausgabe).
Biden ruft Israels Regierung zu Kompromissbereitschaft bei Justizreform auf
Kurz vor der Abstimmung über ein zentrales Gesetz der Justizreform in Israel hat US-Präsident Joe Biden die israelische Regierung zu Kompromissbereitschaft aufgerufen. "Es ergibt keinen Sinn für die israelische Führung, dies zu überstürzen - Ziel sollte sein, die Menschen zusammenzubringen und einen Konsens zu finden", mahnte Biden am Sonntag in einer zuerst vom Nachrichtenportal "Axios" veröffentlichten und später vom Weißen Haus an die Nachrichtenagentur AFP weitergegebenen Erklärung.
Israels Parlament stimmt über Kernelement der umstrittenen Justizreform ab
Das israelische Parlament stimmt am Montag über ein Kernelement der umstrittenen Justizreform ab. Zur Abstimmung in zweiter und dritter Lesung in der Knesset steht die sogenannte Angemessenheitsklausel. Sollten die Abgeordneten den Entwurf verabschieden, könnten sie dem Obersten Gericht damit die Möglichkeit entziehen, Regierungsentscheidungen als "unangemessen" einzustufen und so außer Kraft zu setzen. Wird der Entwurf angenommen, ist er der erste größere Bestandteil der Justizreform, der zum Gesetz wird.