Letzte Nachrichten
Quartalsgewinn der Deutschen Bank bricht ein
Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal wegen hoher Kosten für Rechtsstreitigkeiten in den USA deutlich weniger verdient. Der Nettogewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 763 Millionen Euro ein, wie das größte deutsche Kreditinstitut am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte.
China schweigt weiter zu Gründen für Ablösung von bisherigem Außenminister Qin
Einen Tag nach der überraschenden Ablösung des bisherigen Außenministers Qin Gang schweigt die Führung weiter zu den Gründen. "Ich habe keine zusätzlichen Informationen", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums am Mittwoch auf Nachfragen zu Qin. Auf der Website des Ministeriums waren derweil alle Erwähnung des bisherigen Außenministers gelöscht. Sein Name war allerdings noch auf anderen Regierungswebsites zu finden.
Unbekannter wirft in Brandenburg Knallkörper in Wohnung und verletzt Schlafenden
Ein Unbekannter hat in Brandenburg einen Knallkörper in das offenstehende Fenster einer Wohnung geworfen und dadurch einen schlafenden 51-Jährigen verletzt. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch in Falkensee, wie die Polizei in Brandenburg an der Havel mitteilte. Bei der Explosion des Knallkörpers wurde der Mann, der gerade in dem Raum schlief, leicht verletzt.
Spanien nach Kantersieg in der K.o.-Runde
Spaniens Fußballerinnen haben bei der WM vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Im zweiten Gruppenspiel gewann die Elf um die zweimalige Weltfußballerin Alexia Putellas gegen Sambia mit 5:0 (2:0).
29-Jähriger aus Mecklenburg-Vorpommern versucht Enkeltrick bei eigener Oma
Ein 29-Jähriger aus Mecklenburg-Vorpommern hat versucht, seine eigene Großmutter mit einem sogenannten Enkeltrick um mehrere hundert Euro zu bringen. Dazu habe er die 85-Jährige in Demmin angerufen und ihr gesagt, dass er in den Händen zwielichtiger Gestalten sei, teilte die Polizei in Neubrandenburg am Mittwoch mit. Ihm würde etwas angetan, wenn er nicht sofort 400 bis 600 Euro auftreibe, habe der Mann weiter gesagt.
Untersuchung zu Flüchtlingsunglück vor Griechenland eingeleitet
Sechs Wochen nach dem Flüchtlingsunglück mit hunderten Toten vor der griechischen Küste hat die europäische Bürgerbeauftragte Emily O'Reilly eine Untersuchung eingeleitet. Ziel ist es, die Rolle der EU-Grenzschutzagentur Frontex zu klären, wie die Ombudsfrau am Mittwoch mitteilte. "Eine Tragödie dieses Ausmaßes erfordert, dass alle Beteiligten über ihre Verantwortung nachdenken und der Öffentlichkeit klarmachen, wer für diese Todesfälle verantwortlich ist."
Rechtsextreme Lehrerin aus Rheinland-Pfalz darf aus Dienst entfernt werden
Eine Lehrerin aus Rheinland-Pfalz, die sich vor allem während der Coronapandemie rechtsextrem auf Demonstrationen, Kundgebungen oder im Netz äußerte, darf aus dem Beamtenverhältnis entfernt werden. Sie habe sich damit eines schweren Dienstvergehens schuldig gemacht, teilte das Verwaltungsgericht Trier am Mittwoch mit. Ein Beamter müsse seine Aufgaben unparteiisch erfüllen. (Az.: 3 K 2287/22.TR)
Jeder vierte Erwerbstätige verdient weniger als 14 Euro die Stunde
Knapp jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland verdient weniger als 14 Euro in der Stunde. 9,3 Millionen der insgesamt 39,8 Millionen Beschäftigten erhalten kaum mehr als den aktuellen Mindestlohn von zwölf Euro, das sind 23,35 Prozent, wie die Funke-Zeitungen am Mittwoch mit Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes für April 2022 berichteten. Die Zahlen waren von der Linksfraktion im Bundestag angefragt worden.
Microsoft und Google mit deutlich besseren Quartalszahlen als erwartet
Die US-Technologieriesen Microsoft und Google haben weit bessere Quartalszahlen als erwartet vorgelegt und damit das aktuelle Börsenfieber rund um die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) neu angeheizt. Microsoft vermeldete am Dienstag einen neuen Umsatz- und Gewinnrekord, Google-Mutter Alphabet übertraf die Markterwartungen ebenfalls deutlich. Zuletzt hatten Tech- und Internetkonzerne eher mit Entlassungswellen und Einsparplänen für Schlagzeilen gesorgt und an der Börse verloren.
Kambodschas Regierungschef gibt Rücktritt bekannt und macht Sohn zum Nachfolger
Der seit fast 40 Jahren mit harter Hand regierende kambodschanische Regierungschef Hun Sen hat am Mittwoch seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er werde die Macht auf seinen ältesten Sohn Hun Manet übertragen, erklärte der 70-Jährige Autokrat im staatlichen Fernsehen. "Ich möchte das Volk um Verständnis dafür bitten, dass ich das Amt des Ministerpräsidenten nicht weiterführen werde", sagte er. Sein Sohn werde eine neue Regierung anführen.
US-Bundesgericht stoppt neue Asylpolitik der Biden-Regierung
In den USA hat ein Bundesgericht die äußerst umstrittene neue Asylpolitik der Regierung von Präsident Joe Biden gekippt. Die im Mai eingeführte Regelung, derzufolge Migranten Asylanträge bereits in den Heimat- oder Transitländern stellen müssen, sei rechtswidrig, erklärte Richter Jon Tigar am Bundesbezirksgericht in San Francisco. Die Entscheidung könnte die US-Behörden dazu zwingen, erneut die Asylanträge aller Menschen zu prüfen, die das Staatsgebiet der USA erreichen.
Polizei aus Bayern und Berlin nimmt mutmaßlichen Telefonbetrüger fest
In Berlin ist ein mutmaßliches Mitglied einer internationalen Bande von Telefonbetrügern festgenommen worden, die in Bayern ältere Menschen mit Schockanrufen zur Übergabe von Geld veranlasst haben soll. Am Telefon gäben sich die Täter als Polizisten aus, teilten das niederbayerische Polizeipräsidium in Straubing und die Staatsanwaltschaft Landshut am Mittwoch mit. Sie erzählten die Lüge, dass ein Verwandter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Damit der oder die Angehörige nicht ins Gefängnis müsse, werde eine größere Summer Bargeld gebraucht und demnächst abgeholt.
DGB-Vorstandsmitglied Körzell warnt EZB vor weiteren Zinserhöhungen
Vor der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag hat DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell die Notenbank zu einer Zinspause aufgefordert. "Wir warnen die EZB vor weiteren Zinserhöhungen. Höhere Zinsen bremsen die Nachfrage und die Wirtschaft aus und treiben Deutschland unnötig in eine Rezession", sagte Körzell der Nachrichtenagentur AFP. Die EZB "wäre gut beraten", die Wirkung ihrer bisherigen Politik abzuwarten.
Sänger Sasha und Ehefrau Julia Röntgen gehen nie im Streit schlafen
Der Sänger Sasha und seine Ehefrau gehen auch nach langjähriger Beziehung nie zerstritten schlafen. "Wir sind in zwölf Jahren Beziehung nicht einmal im Streit ins Bett gegangen", sagte der 51-Jährige dem Magazin "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Wahrscheinlich, weil wir sonst beide nicht schlafen könnten." Dabei gab es in der siebenjährigen Ehe zwischen dem Sänger und seiner Ehefrau Julia Röntgen auch turbulente Zeiten.
Bericht: München will mit "MUC" zusätzliches Fahrzeugkennzeichen einführen
Die Stadt München erwägt einem Bericht zufolge die Einführung eines neuen Fahrzeugkennzeichens. Neben dem bisherigen "M" solle in bestimmten Fällen künftig auch "MUC" möglich sein, berichtete die "Münchner Abendzeitung" am Mittwoch unter Berufung auf ein Scheiben des Kreisverwaltungsreferats (KVR) an den Ältestenrat des Münchner Stadtrats. Grund dafür sei, dass der Stadt die Kombinationsmöglichkeiten ausgingen - vor allem bei Elektrokrafträdern.
Amnesty International: Iran geht verstärkt gegen Frauen und Mädchen ohne Kopftuch vor
Die iranischen Behörden gehen nach einem Bericht von Amnesty International wieder verstärkt gehen Frauen und Mädchen vor, die sich dem Kopftuchzwang widersetzen. So werde etwa Massenüberwachung genutzt, um unverschleierte Frauen in Autos oder Fußgängerzonen zu identifizieren, betonte Katja Müller-Fahlbusch, Expertin für die Region bei der Menschenrechtsorganisation, am Mittwoch. "Die sogenannte 'Sittenpolizei' im Iran war nie wirklich weg und geht nun erneut brutal gegen Frauen und Mädchen vor", sagte sie.
Umwelt- und Klimaschützer fordern von Bundesregierung Fokus auf grünen Wasserstoff
Umwelt- und Klimaschützer haben die Bundesregierung aufgefordert, sich in ihrer Wasserstoffstrategie ausschließlich auf umweltfreundlich produzierten grünen Wasserstoff zu konzentrieren. Nur grüner Wasserstoff könne "bei der Begrenzung der Erderhitzung helfen", erklärte Christiane Averbeck, Vorsitzende der Klima-Allianz Deutschland, am Mittwoch. Eine Förderung von blauem Wasserstoff, der mit Erdgas hergestellt wird, wäre "ein Festhalten an alten, fossilen Strukturen".
Vier Wirtschaftsweise fordern deutschen Staatsfonds zur Absicherung der Rente
Vier Mitglieder des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung fordern einen deutschen Staatsfonds zur Absicherung der Rente. "Diese Rolle sollte nicht ohne weiteres einem privaten Anbieter übertragen werden", schreiben sie in einem Gastbeitrag in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Zeit". Ein staatlich verwalteter Fonds dagegen sorge "in Konkurrenz mit privaten Anbietern für transparentere Produkte und erzeugt allseits einen hohen Kostensenkungsdruck, zum Vorteil der Sparerinnen und Sparer", argumentieren die Wirtschaftsweisen.
Angeklagter beißt Richter in Lüdenscheid während Urteilsverkündung
In Lüdenscheid hat ein Angeklagter einen Richter gebissen, während dieser gerade das Urteil gegen ihn verkündete. Der 29-Jährige habe sich am Dienstag wegen eines Drogenvorwurfs vor dem Amtsgericht der nordrhein-westfälischen Stadt verantworten müssen, teilte die Kreispolizei in Iserlohn am Mittwoch mit. Während der Urteilsverkündung habe er den Vorsitzenden Richter Zeugen zufolge immer wieder unterbrochen und sei dann plötzlich aufgesprungen.
Frauen-WM: Japan vor Achtelfinal-Einzug
Japans Fußballerinnen stehen bei der WM in Australien und Neuseeland unmittelbar vor dem Einzug ins Achtelfinale. Gegen Costa Rica gewann der Weltmeister von 2011 sein zweites Vorrundenspiel am Mittwoch im neuseeländischen Dunedin mit 2:0 (2:0). Bei einem Punktgewinn Spaniens gegen Sambia später am Tag sind die Japanerinnen sicher für die Runde der letzten 16 qualifiziert und Costa Rica wäre ausgeschieden.
Auf griechischen Inseln und in Süditalien wüten weiter die Feuer
Auf den griechischen Urlauberinseln Rhodos, Korfu und Euböa kämpfen Feuerwehrleute weiter gegen die seit Tagen anhaltenden Großbrände. Der Wetterdienst rechnete am Mittwoch erneut mit Temperaturen bis zu 45 Grad im Landesinneren. Das Ministerium für Zivilschutz hat für sechs der 13 Regionen extreme Brandgefahr erklärt.
Danone schreibt nach staatlicher Übernahme von Russlandgeschäft 200 Millionen ab
Der französische Lebensmittelkonzern Danone schreibt wegen der staatlichen Übernahme seines Russlandgeschäfts 200 Millionen Euro ab. "Obwohl Danone nicht mehr die Kontrolle über die Leitung seiner Geschäfte in Russland hat, bleibt der Konzern ihr rechtlicher Eigentümer", erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Umsatz und Gewinn entwickelten sich jedoch gut, das Jahresziel werde voraussichtlich erreicht.
Mehrzahl der Kliniken erwartet durch Krankenhausreform keine Verbesserungen
Die Mehrzahl der deutschen Kliniken erwartet durch die Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) keine Verbesserungen bei der Behandlungsqualität sowie mit Blick auf den Personalmangel. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) unter 448 Allgemeinkrankenhäusern, wie die Funke-Zeitungen am Mittwoch berichteten.
Kinder von Eltern mit niedrigem Bildungsabschluss häufiger von Armut bedroht
Wie stark Kinder und Jugendliche von Armut bedroht sind, hängt in Deutschland auch von der formalen Bildung ihrer Eltern ab. Die Armutsgefährdungsquote der Kinder von Eltern mit niedrigem Bildungsabschluss lag vergangenes Jahr bei 37,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Bei Eltern mit mittleren oder höheren Abschlüssen sank die Quote auf 14,5 beziehungsweise 6,7 Prozent.
Uniper erwartet "außergewöhnlich" gutes Ergebnis im Jahr 2023
Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper rechnet im laufenden Jahr mit einem "außergewöhnlich" guten Ergebnis. Nach vorläufigen Zahlen habe das erste Halbjahr bereits einen Nettogewinn von knapp 2,5 Milliarden Euro ergeben, erklärte der Konzern am Dienstagabend. Für das Gesamtjahr sei nun ein "mittlerer einstelliger Milliardenbetrag" zu erwarten.
Kolumbiens Torhüterin Perez warnt vor Popp
Kolumbiens Torhüterin Catalina Perez hat vor dem WM-Duell mit der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag (11.30 Uhr/ARD) vor Torjägerin Alexander Popp gewarnt. "Wir studieren ihr Spiel jeden Tag. Es ist eines der größten WM-Ziele, dass wir verhindern, dass sie gegen uns trifft", sagte Perez der Sport Bild: "Aber auch alle anderen dürfen kein Tor gegen uns erzielen."
NFL: Rekordvertrag für Quarterback Herbert
Justin Herbert von den Los Angeles Chargers steigt zum bestbezahlten Quarterback der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL auf. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, erhält der 25-Jährige einen neuen Fünfjahresvertrag für umgerechnet 237,6 Millionen Euro (262,5 Millionen US-Dollar). Die Chargers bestätigten in einem Statement eine mehrjährige Vertragsverlängerung, nannten jedoch keine Details.
Tottenham-Besitzer Lewis wegen Insiderhandels angeklagt
Joe Lewis, milliardenschwerer Besitzer des Premier-League-Klubs Tottenham Hotspur, ist wegen Insiderhandels angeklagt worden. Dies erklärte die US-Bundesanwaltschaft in New York. Laut Damian Williams, Staatsanwalt für den südlichen Bezirk von New York, habe der 86-Jährige, der auf den Bahamas lebt, jahrelang Angestellte und Liebhaber mit Insider-Informationen versorgt, die Millionen von Dollar einbrachten.
Hainer: "Kane würde der Bundesliga guttun"
Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat die Bedeutung eines Transfers von Superstar Harry Kane für die gesamte Liga hervorgehoben. "Harry Kane ist definitiv ein hoch attraktiver Spieler, der Kapitän der englischen Nationalmannschaft, Torschützenkönig. Insofern würde er uns und der Bundesliga guttun. Keine Frage", sagte Hainer am Rande der Asienreise des deutschen Fußball-Rekordmeisters.
Paris 2024: Olympische Fackel aus recyceltem Stahl
Die Organisatoren der Sommerspiele 2024 setzen bei der olympischen Fackel auf Nachhaltigkeit: Der schillernde Träger der olympischen Flamme wird aus recyceltem Stahl bestehen und in den französischen Werken eines Olympia-Sponsors hergestellt werden. Dies wurde am Dienstag bei der Präsentation des Designs in Paris vor den Augen von prominenten Gästen wie IOC-Präsident Thomas Bach und Sprintlegende Usain Bolt bekannt gegeben.
Schwimm-WM: Mixed-Staffel auch ohne Elendt im Finale
Auch ohne Brustschwimmerin Anna Elendt hat die deutsche Mixed-Lagenstaffel bei der WM in Fukuoka das Finale erreicht. Das Quartett mit Ole Braunschweig (Berlin), Lucas Matzerath (Frankfurt/Main), Angelina Köhler und Lisa-Marie Finger (beide Berlin) schwamm in 3:45,34 Minuten auf Rang acht in den Vorläufen.
Skirennläufer Luitz macht weiter: "Feuer brennt noch"
Skirennläufer Stefan Luitz wird seine Karriere fortsetzen. "Wie nach dem letzten Rennen in Kranjska Gora im März angekündigt, habe ich die letzten Monate extrem viel gegrübelt, ob es für mich überhaupt noch eine Folgesaison im Skiweltcup geben wird. Trotz der schwierigen Saison mit erneuten Rückschlägen habe ich aber gemerkt: Das Feuer für's Skirennfahren brennt noch", schrieb der 31-Jährige bei Instagram.