Letzte Nachrichten
Bereits acht Tote bei anhaltenden Kämpfen in Palästinenserlager im Libanon
Bei anhaltenden Kämpfen im größten palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon sind nach Angaben von Krankenhausmitarbeitern vom Montag mindestens zwei weitere Menschen getötet und mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden. Ein Mann sei seinen Verletzungen erlegen, ein anderer in einem weiteren Krankenhaus tot eingeliefert worden, teilte medizinisches Personal der Nachrichtenagentur AFP mit. Damit erhöht sich die Zahl der Toten bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen auf acht.
Britische Regierung sorgt mit Plänen für neue Öl- und Gasbohrungen für Kritik
Die britische Regierung hat mit der Ankündigung, hunderte neue Lizenzen für Öl- und Gasbohrungen vor allem in der Nordsee zu vergeben, massive Kritik von Umwelt- und Klimaschützern auf sich gezogen. "Heute mehr als je zuvor ist es unerlässlich, dass wir unsere Energiesicherheit stärken", erklärte Premierminister Rishi Sunak am Montag. Greenpeace und andere Organisationen warfen ihm hingegen ein politische Manöver auf Kosten der Umwelt vor.
EU und die Philippinen wollen erneut über Freihandel sprechen
Nach jahrelangem Stillstand wollen die Europäische Union und die Philippinen die Gespräche über ein Freihandelsabkommen wieder aufnehmen. Darin liege ein "enormes Potenzial" für beide Seiten, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag bei einem Besuch in Manila. Die Vorbereitungen sollen nach ihren Angaben sofort beginnen.
Verband: Rechtsanspruch auf Kita-Platz scheitert oft an Mangel an Plätzen
Der vor zehn Jahren eingeführte Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr hat seine Ziele nach Ansicht des Paritätischen Gesamtverbands bisher nicht erreicht. Der Rechtsanspruch sei "eine gute Idee, die aber in der Realität oftmals an zu wenigen Betreuungsplätzen scheitert", erklärte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider am Montag mit Blick auf den seit 1. August 2013 geltenden Rechtsanspruch.
WHO: Nur vier Länder weltweit tun genug gegen Tabakkonsum
Nur vier Länder weltweit unternehmen nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) genug gegen das Rauchen. Allein Brasilien, Mauritius, die Türkei und die Niederlande hätten alle empfohlenen Anti-Tabak-Maßnahmen umgesetzt, hieß es in einem am Montag in Genf veröffentlichten WHO-Bericht.
Mehr als 2100 Kilometer Baustellen auf deutschen Autobahnen
Die Zahl der Baustellen auf deutschen Autobahnen ist seit vergangenem Jahr deutlich gewachsen. Rund 2172 Kilometer an Baustellen sorgen auf den Fernstraßen für Staugefahr, wie das Vergleichsportal billiger-mietwagen.de am Montag auf Grundlager einer von ihm in Auftrag gegebenen Analyse am Montag in Köln mitteilte. Dies waren demnach fast 600 Kilometer mehr als noch im September 2022.
Mann verliert zwei Finger durch Explosion von mutmaßlicher illegaler Pyrotechnik
Ein 20-Jähriger aus Schleswig-Holstein hat mutmaßlich beim Umgang mit illegaler Pyrotechnik zwei Finger seiner Hand abgesprengt. Wie das Landeskriminalamt (LKA) am Montag in Kiel mitteilte, ereignete sich der Vorfall in der Nacht zu Samstag in Börnsen im Kreis Herzogtum Lauenburg. Nach Angaben von Zeugen wollte der junge Mann an einem Waldrand einen so genannten Polenböller zünden, wobei dieser in seiner Hand detonierte.
Blienert: Rauchen nach wie vor größtes vermeidbares Gesundheitsrisiko
Zum Welt-Lungenkrebstag am Dienstag fordert der Bundesbeauftragte für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert, mehr Unterstützung der Menschen für ein rauchfreies Leben. Mit mehr als 127.000 tabakbedingten Todesfällen pro Jahr allein in Deutschland sei der Tabakkonsum "nach wie vor das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko überhaupt", erklärte Blienert am Montag in Berlin. Etwa 90 Prozent aller Lungenkrebsfälle gingen auf das Rauchen zurück.
Bergung von 400 Jahre altem Schiffswrack in Travemündung vor Lübeck beendet
Nach knapp zwei Monaten haben Experten die Bergung eines in der Travemündung bei Lübeck entdeckten rund 400 Jahre alten Frachtseglers aus der Spätzeit der Hanse beendet. Wie die Lübecker Stadtverwaltung mitteilte, wurde am Montag als letztes Wrackteil das etwa fünf Meter lange Ruderblatt geborgen. Unter Wasser liegen nur noch die um das Wrack verstreuten Fässer der Ladung sowie Holzteile.
Deutschland setzt nach Putsch im Niger Entwicklungszusammenarbeit aus
Wenige Tage nach dem Staatsstreich im Niger hat die Bundesregierung die Entwicklungszusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung der Regierung ausgesetzt. Die Bundeswehr prüft derweil "alle Optionen" mit Blick auf ihre Präsenz in der Region, wie Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Montag mitteilte. Die Sicherheit der rund hundert Bundeswehrsoldaten sei derzeit nicht gefährdet, betonte er.
WM-Aus für Weiler-Babb - Mattisseck nachnominiert
Bundestrainer Gordon Herbert muss bei der Basketball-WM ohne Defensivspezialist Nick Weiler-Babb auskommen. Der Guard von Pokalsieger Bayern München, Bronzegewinner bei der Heim-EM im Vorjahr, fällt für den kompletten Sommer aus. Das gab der Deutsche Basketball Bund (DBB) am ersten Tag der Vorbereitung bekannt.
Brennender Frachter an seinem vorläufigen Ankerplatz angekommen
Der seit Tagen in der Nordsee brennende Auto-Frachter befindet hat seinen neuen vorläufigen Ankerplatz erreicht. Die "Fremantle Highway" sei ohne Probleme zu ihrem neuen Standort 16 Kilometer nördlich der niederländischen Wattenmeer-Inseln Ameland und Schiermonnikoog geschleppt worden, teilte die für Wasserwege zuständigen Behörde Rijkswaterstaat am Montag mit. Dort soll das Schiff nun inspiziert werden.
Zu warm und zu feucht - Wetterbilanz des Monats Juli
Überdurchschnittlich warm und überdurchschnittlich regenreich - so fällt die Bilanz des Deutschen Wetterdiensts für den abgelaufenen Monat Juli aus. Mit etwa hundert Litern pro Quadratmeter fiel im Schnitt knapp 30 Prozent mehr Niederschlag als in der für längerfristige Vergleiche herangezogenen Referenzperiode 1961 bis 1990, wie der DWD am Montag in Offenbach mitteilte. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 wurde das Soll von 87 Litern pro Quadratmeter um rund 15 Prozent übertroffen.
Deutscher Weiß- und Roséwein in Norwegen sehr beliebt
Weißweine und Rosé aus Deutschland werden in Skandinavien immer mehr getrunken: Das Deutsche Weininstitut veröffentlichte am Montag Zahlen der Alkoholmonopole in Norwegen, Schweden und Finnland. In Norwegen ist Deutschland demnach Marktführer bei Weißwein vor Frankreich, der Absatz stieg im ersten Halbjahr um zwei Prozent. Der Verkauf von Roséwein wuchs dort sogar um 54 Prozent und steht nun auf Platz drei der Herkunftsländer.
BUND fordert Einstufung von Auto-Frachtern als Gefahrgut-Transporte
Angesichts des Schiffsunglücks vor der niederländischen Küste hat der Umweltverband BUND die Einstufung von Auto-Frachtern als Gefahrgut-Transporte gefordert. "Das Frachterunglück vor der Küste zeigt, welche großen Gefahren mit dem millionenfachen Transport von Autos über die Meere verbunden sind", erklärte die BUND-Meeresschutzexpertin Nadja Ziebarth am Montag in Berlin. Es sei überfällig, Transporte dieser Art "als Gefahrgut-Transporte zu deklarieren und nicht länger nah entlang der Küste fahren zu lassen".
Australien im Achtelfinale - Kanada raus
Die australischen Fußballerinnen können bei ihrer Heim-WM weiter vom Titel träumen. Die Matildas gewannen das knifflige Finale der Gruppe B gegen Olympiasieger Kanada mit 4:0 (2:0) und zogen mit sechs Punkten ins Achtelfinale ein. Durch das Remis von Nigeria im Parallelspiel schieden die Kanadierinnen überraschend erstmals seit 2011 in der Vorrunde aus.
China will den inländischen Konsum ankurbeln
Angesichts schwacher Wachstumszahlen hat die chinesische Regierung am Montag zahlreiche Maßnahmen angekündigt, die den Konsum im Land ankurbeln sollen. Zu einem vom Staatsrat veröffentlichten 20-Punkte-Plan gehören etwa Unterstützungen für "grüne" Konsumgüter wie Elektroautos sowie für Kultur- und Sportveranstaltungen, mehr Ausgaben für Dienstleistungen wie die Gesundheitspflege oder mehr vom Staat subventionierte Mietwohnungen. In ländlichen Regionen soll die Infrastruktur verbessert werden.
Nigeria erreicht WM-Achtelfinale
Die nigerianische Fußball-Nationalmannschaft hat zum dritten Mal die K.o.-Runde bei der WM erreicht. Den Super Falcons genügte ein 0:0 in Brisbane gegen Irland, um wie 2019 ins Achtelfinale vorzustoßen. 1999 stand Nigeria sogar in der Runde der letzten Acht, die damals direkt auf die Vorrunde folgte.
Sturzbetrunkener Vater torkelt mit Baby durch Münchner Bahnhof
Bundespolizisten haben am Münchner Ostbahnhof ein erst einige Monate altes Baby aus Sicherheitsgründen von seinem betrunkener Vater trennen müssen. Wie die Bundespolizei am Montag in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte, wies eine Passantin die Einsatzkräfte am Sonntagabend auf zwei stark alkoholisierte Männer mit einem Kleinkind auf einem Bahnsteig hin, die aufgrund ihres Zustands auf die Gleise zu stürzen drohten.
Gewaltsamer Angriff auf Stuttgarter CSD sorgt für Bestürzung
Der gewaltsame Angriff auf die Stuttgarter CSD-Parade am Wochenende hat für Bestürzung gesorgt. Die Attacken seien "schockierend, irritierend und scharf zu verurteilen", kritisierte der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Frank Nopper (CDU), am Montag in einer Erklärung. Mit besonderer Verwunderung wurde aufgenommen, dass die Täter offenbar aus dem Linksaußen-Spektrum kommen: Einer Antifa-Gruppierung begründete den Angriff damit, dass auch die CDU an der Parade von Schwulen, Lesben und anderen sexuellen Minderheiten teilgenommen habe.
Gutachten soll Regressanspruch gegen Ex-Minister Scheuer klären
Ein Gutachten soll klären, ob der Staat den ehemaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) in Zusammenhang mit der geplatzten Pkw-Maut in Regress nehmen kann. Aufgrund der "erheblichen Schadenshöhe" von 243 Millionen Euro könne der Fall "nicht einfach zur Seite gelegt werden", sagte ein Sprecher von Scheuers Nachfolger Volker Wissing (FDP) am Montag in Berlin. Es sei "auch eine rechtliche Frage, ob und in welchem Ausmaß Fahrlässigkeit" vorgelegen habe. Dies werde nun untersucht.
WWF sieht ersten Erfolg von Klima-Kampagne für kälteres Wäschewaschen
Die Umweltorganisation WWF sieht einen ersten Erfolg der vor einem Jahr gestarteten Kampagne für kältere Temperaturen beim Wäschewaschen. Seit Juli 2022 hätten die Bundesbürger die durchschnittliche Waschtemperatur um 1,25 Grad gesenkt, teilte der WWF am Montag zu der gemeinsam mit dem Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) gestarteten Initiative mit. Den Angaben zufolge wurden durch die Temperatursenkung rechnerisch bis zu 100.000 Tonnen CO2 eingespart.
Pierre Cardin und deutscher Partner Ahlers im Visier Brüssels
Der französische Modekonzern Pierre Cardin und sein deutscher Partner Ahlers sind ins Visier der europäischen Wettbewerbshüter geraten. Die beiden Unternehmen stehen im Verdacht, den Verkauf von Pierre-Cardin-Kleidung an bestimmte Kunden eingeschränkt zu haben, wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Damit drohen den beiden Firmen im äußersten Fall hohe Geldbußen.
Grenzpolizei in Bayern beschlagnahmt rund 30 Kilogramm Kokain
Der Grenzpolizei in Bayern sind zwei Fahndungserfolge gegen mutmaßliche Kokainschmuggler gelungen. Bei zwei Kontrollen auf der Bundesautobahn A7 im Südwesten Bayerns beschlagnahmten die Ordnungshüter insgesamt 30 Kilogramm Kokain, wie das Bayerische Landeskriminalamt in München am Montag mitteilte. Zwei Fahrer kamen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauerten an.
Kiew meldet russischen Raketenangriff auf Heimatstadt von Präsident Selenskyj
Bei russischen und ukrainischen Angriffen auf die jeweilige Gegenseite sind insgesamt mindestens vier Menschen getötet und 26 weitere verletzt worden. Ukrainische Behörden vermeldeten am Montag unter anderem zwei Tote bei russischen Angriffen auf den Heimatort von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Bei den Raketeneinschlägen in Krywyj Rig im Landesinneren seien zudem 20 Menschen verletzt worden, teilte Innenminister Igor Klimenko im Online-Netzwerk Telegram mit.
Wirtschaft der Euro-Länder wächst um 0,3 Prozent im zweiten Quartal
Die Wirtschaft in den Euro-Ländern hat sich im Frühjahr wieder leicht belebt: Zwischen April und Juni legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal zu, wie das Statistikamt Eurostat am Montag in einer Schnellschätzung in Luxemburg mitteilte. In Italien schrumpfte die Wirtschaft allerdings überraschend um 0,3 Prozent. Sorgen bereitet den Ökonomen auch Deutschland.
Brennender Frachter in der Nordsee auf dem Weg zu vorläufigem Ankerplatz
Der seit Tagen in der Nordsee brennende Auto-Frachter befindet sich auf dem Weg zu einem neuen vorläufigen Ankerplatz rund 16 Kilometer nördlich der Inseln Schiermonnikoog und Ameland: Niederländische Experten begannen am späten Sonntagnachmittag mit dem Schleppmanöver, es sollte laut der für Wasserwege zuständigen Behörde Rijkswaterstaat bis zu 14 Stunden dauern. Langfristig soll der Frachter in einen Hafen geschleppt werden.
Anklage gegen Frau wegen Pöbeleien am Rande von Fußballspiel in Berlin
Der Wutanfall einer Fußball-Anhängerin am Rande eines Spiels in Berlin hat ein juristisches Nachspiel. Die Berliner Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen die 20-Jährige wegen mutmaßlicher Pöbeleien gegen die Schiedrichterin. Die Frau soll die Schiedsrichterin mit Schlägen gedroht und beleidigt haben, wie die Behörde am Montag mitteilte. Der Frau werden demnach Bedrohung sowie drei Fälle der Beleidigung vorgeworfen.
Poker um Kane: Dreesen und Neppe fliegen nach London
Im zähen Poker um Königstransfer Harry Kane startet der FC Bayern offenbar die nächste Runde. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und der Technische Direktor Marco Neppe flogen laut Bild am Montagvormittag in einem Privatjet von Oberpfaffenhofen nach London, um dort mit Daniel Levy, Präsident von Tottenham Hotspur, über einen Wechsel des Superstars nach München erneut zu verhandeln.
Deutsche Rentenversicherung: Rund 32.500 Post-Covid-Rehas seit Pandemiebeginn
In Deutschland haben seit Beginn der Corona-Pandemie an Covid-19 erkrankte Menschen in 32.500 Fällen spezielle Rehabilitationen wegen Folgeschäden über die Deutsche Rentenversicherung (DRV) durchlaufen. 21.000 dieser Reha-Maßnahmen erfolgten im vergangenen Jahr, wie die Rentenversicherung am Montag auf Anfrage bestätigte. Im Jahr 2021 waren es demnach 10.000 Rehabilitationen, im Jahr 2020 rund 1500. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet.
Tochter von im Iran zum Tode verurteiltem Deutschen kritisiert Bundesregierung
Die Tochter des im Iran zum Tode verurteilten deutschen Staatsbürgers Jamshid Sharmahd hat der Bundesregierung Untätigkeit vorgeworfen. "Ein deutscher Staatsbürger wurde entführt - und es ist, als wäre nichts passiert", sagte die in den USA lebende Gazelle Sharmahd der Nachrichtenagentur AFP. Am Montag war vor dem Auswärtigen Amt in Berlin eine Demonstration geplant, um auf das Schicksal von Sharmahd hinzuweisen sowie dessen Freilassung zu fordern.
Sambia gelingt erster WM-Sieg
Die sambische Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit ihrem ersten WM-Sieg von der Endrunde in Australien und Neuseeland verabschiedet. Die Afrikanerinnen setzten sich in Hamilton mit 3:1 (2:0) gegen Costa Rica durch und beendeten die Gruppe C als Dritte. Beide Teams waren nach Niederlagen gegen Japan und Spanien bereits vor dem letzten Spiel ausgeschieden.