Letzte Nachrichten
Bundeselternrat warnt vor "Burnout-Welle" bei Eltern wegen Personalmangel in Kitas
Angesichts des Personalmangels in Kindertagesstätten hat die Bundeselternrats-Vorsitzende Christiane Gotte vor einer Burnout-Welle bei Eltern gewarnt. "Bundesweit haben Eltern seit der Corona-Pandemie kaum noch Erholungszeiten", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). "Sie fangen nur noch auf. Ich rechne fest mit einer Burnout-Welle".
Bericht: Neurentner kriegen im Schnitt hundert Euro weniger
Wer im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten ist, bekommt einem Bericht zufolge im Schnitt hundert Euro weniger als vorher in Rente gegangene Senioren. Sogenannte Bestandsrentner bekommen laut der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion durchschnittlich 1373 Euro, wie die "Augsburger Allgemeine" am Samstag berichtete. Neue Rentner kriegen dagegen 1275 Euro. Hintergrund sind demnach gebrochene Erwerbsbiografien aufgrund der höheren Arbeitslosigkeit der vergangenen Jahre.
Papst besucht in Portugal Wallfahrtsort Fátima
Wie Millionen Gläubige jährlich, so will am Samstag auch Papst Franziskus ins portugiesische Fátima reisen. Dieses gehört zu den bedeutendsten katholischen Wallfahrtsorten weltweit. Nach katholischer Überzeugung erschien drei Kindern einer Schäferfamilie vor mehr als hundert Jahren, am 13. Mai 1917, in einer Grotte nahe Fátima die Jungfrau Maria zum ersten Mal. Sechs Monate lang soll sich ihnen Maria jeweils am 13. des Monats gezeigt haben.
Internationale Ukraine-Friedenskonferenz in Saudi-Arabien
In Saudi-Arabien beginnt am Samstag eine zweitägige Ukraine-Friedenskonferenz. Das Königreich hat dafür die Ukraine, ihre westlichen Verbündeten sowie Entwicklungs- und Schwellenländer aus dem sogenannten Globalen Süden nach Dschiddah eingeladen. Russland dagegen ist nicht dabei. Unklar blieb im Vorfeld auch, ob China eine Delegation entsendet.
Bericht: Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf verdienen mit parkenden Autos am meisten
Mit parkenden Autos verdienen Stuttgart, Hamburg und Düsseldorf am meisten Geld unter den 16 Landeshauptstädten. Wie die "Welt am Sonntag" unter Verweis auf eine Umfrage in allen Bundesländern berichtete, lagen die Einnahmen aus Parkgebühren und Bußgeldern in den drei Städten im vergangenen Jahr bei rund 40 Euro pro Einwohner. In Erfurt, Hannover, Saarbrücken, Mainz und Bremen seien es hingegen nicht einmal 20 Euro gewesen.
36-jähriger Hamburger knackt Eurojackpot in Höhe von 117 Millionen Euro
In Hamburg hat ein Lottospieler den Eurojackpot geknackt und gut 117 Millionen Euro gewonnen. Wie der Online-Lotterieanbieter Lotto24 am Freitagabend mitteilte, ist der Gewinner ein 36-jähriger Mann aus der Hansestadt. Der Westdeutschen Lotterie zufolge handelt es sich um den höchsten jemals in Hamburg erzielten Lottogewinn - und der vierthöchsten Gewinnsumme in der Geschichte des Eurojackpot.
Zwei Palästinenser bei Auseinandersetzungen im Westjordanland getötet
Im Westjordanland sind bei Auseinandersetzungen zwei Palästinenser getötet worden. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums vom Freitag wurde ein 19-Jähriger von Siedlern im östlich von Ramallah gelegenen Ort Burka erschossen, zuvor hatte demnach die israelische Armee einen 18-jährigen Palästinenser durch "scharfe Munition" im weiter nordwestlich gelegenen Tulkarem getötet. Zu diesem Vorfall teilte die israelische Armee mit, ihre Soldaten seien bei einer Patrouille mit Steinen und Brandsätzen angegriffen worden und hätten daraufhin das Feuer eröffnet, zu den Vorgängen in Burka äußerte sie sich zunächst nicht.
Papst Franziskus betet Kreuzweg mit 800.000 jungen Menschen
Papst Franziskus hat am Freitag mit etwa 800.000 jungen Katholikinnen und Katholiken beim Weltjugendtag in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gemeinsam einen Kreuzweg gebetet. Dabei erinnerte eine künstlerische Performance an die Sorgen der jungen Menschen "angesichts des hemmungslosen Verbrauchs der Ressourcen, der Bedrohung der Artenvielfalt und der Vernichtung der Wälder".
TikTok lässt in EU das Abschalten personalisierter Empfehlungen zu
Das chinesische Online-Netzwerk TikTok lässt Nutzern in der EU künftig die Wahl, ob sie personalisierte Empfehlungen sehen möchten oder nicht. Dies geschehe "im Rahmen unserer Bemühungen, die DSA-Anforderungen zu erfüllen", teilte TikTok am Freitag mit. Das neue EU-Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act - DSA), das am 25. August in Kraft tritt, sieht für Online-Dienste, Verkaufsplattformen und Suchmaschinen strengere Regeln vor.
Halle gewinnt Drittliga-Auftakt gegen Essen
Der Hallesche FC hat das Auftaktspiel der 3. Fußball-Liga gewonnen. Die Hallenser, Tabellen-16. der vergangenen Saison, schlugen am Freitagabend Rot-Weiss Essen mit 2:1 (2:0). Für den HFC waren die Neuzugänge Dominic Baumann (2.) und Tom Baumgart (39.) erfolgreich, Isaiah Young (69.) traf zum Essener Anschluss. Das Spiel war mit fünfzehnminütiger Verspätung angepfiffen worden, da es bei der Anreise von Essener Fan-Bussen zu Verzögerungen gekommen war.
Nach Teamsprint-Titel: Hinze gewinnt auch Zeitfahr-Gold
Sprinterin Emma Hinze hat einen Tag nach dem Titel im Teamsprint bei der Bahnrad-WM in Glasgow auch im Zeitfahren triumphiert. Die 25-Jährige aus Hildesheim fuhr im Finale am Freitag über die nicht-olympischen 500 m in 32,820 Sekunden die Bestzeit, ihre Teamkolleginnen Lea Sophie Friedrich (33,134 Sekunden) und Pauline Grabosch (33,296) folgten auf den Plätzen drei und fünf.
Hertha verliert erneut - Paderborn remis
Absteiger Hertha BSC steckt in der 2. Fußball-Bundesliga schon mächtig in Schwierigkeiten, auch der SC Paderborn muss weiter auf den ersten Sieg warten. Die Berliner verloren am zweiten Spieltag 0:1 (0:0) gegen Neuling SV Wehen Wiesbaden und bleiben damit in der neuen Saison punkt- wie torlos. Paderborn kam trotz des ersten Assists von Max Kruse nicht über ein 1:1 (0:0) gegen Aufsteiger VfL Osnabrück hinaus.
Westafrikanische Militärchefs planen "mögliche militärische Intervention" im Niger
Gut eine Woche nach dem Militärputsch im Niger zeigen sich die westafrikanischen Staaten entschlossen, den Umsturz nicht hinzunehmen. Es gebe einen Plan für eine "mögliche militärische Intervention", kündigte die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) am Freitag an. "Alles ist geplant, die nötigen Ressourcen und wie und wann wir die Truppen einsetzen", sagte Ecowas-Kommissionschef Abdel-Fatau Musah in Abuja. Eine diplomatische Lösung habe aber Vorrang, betonte die Organisation.
Nawalny ruft Russen nach Verurteilung zu Widerstand gegen Putin auf
Der russische Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat seine Landsleute nach seiner Verurteilung zu 19 Jahren Haft in einem "Extremismus"-Prozess zum Widerstand gegen die Regierung von Wladimir Putin aufgerufen. In einer am Freitag von seinem Team auf seiner Facebook-Seite verbreiteten Botschaft erklärte Nawalny wörtlich: "Sie zwingen Euch dazu, Euer Russland kampflos der Bande von Verrätern, Dieben und Schurken zu überlassen, die an die Macht gekommen sind."
Nawalny in weiterem Prozess zu 19 Jahren Haft verurteilt
Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in einem neuen "Extremismus"-Prozess zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt worden - im Westen stieß das Urteil umgehend auf scharfe Kritik. Nawalny müsse die Strafe in einer Hochsicherheits-Strafkolonie verbüßen, gab seine Sprecherin Kira Jarmytsch am Freitag bekannt. Die UNO und westliche Länder reagierten empört, Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bezeichnete das Urteil als "blankes Unrecht".
Angehörige von Opfern demonstrieren zu Jahrestag von Hafen-Katastrophe in Beirut
Zum dritten Jahrestag der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut haben mehrere hundert Menschen Aufklärung und eine Verurteilung der Verantwortlichen gefordert. Unter den Demonstranten in der libanesischen Hauptstadt am Freitag waren auch viele Angehörige der mehr als 200 Todesopfer der Katastrophe. Sie hielten Plakate mit Fotos der Getöteten nach oben und skandierten "Wir werden nicht vergessen".
Ukrainische Post veröffentlicht Kriegs-Briefmarken mit geraspelten Kreml-Türmen
Die ukrainische Post hat eine neue Serie von Briefmarken veröffentlicht, auf denen die von der Regierung in Kiew im Kampf gegen die russischen Invasoren geforderten F-16-Kampfjets auf ungewöhnliche Weise dargestellt sind: Auf den seit Freitag erhältlichen Postwertzeichen ist eine Käsereibe mit Löchern in Form der F-16-Flieger abgebildet, durch welche die Türme des Kreml in Moskau geraspelt werden.
DFB: Neuendorf setzt weiter auf Voss-Tecklenburg
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trotz der WM-Pleite den Rücken gestärkt und ihr sein Vertrauen ausgesprochen. "Ich bin doch sehr sicher, dass sie mit der Mannschaft wieder die Kurve kriegen kann", sagte Neuendorf am Freitag bei einem DFB-Termin in Hanau.
Völler sieht kein allgemeines Problem im deutschen Fußball
Rudi Völler sieht nach dem frühen WM-Aus der deutschen Frauen und den zahlreichen vorherigen Enttäuschungen kein grundlegendes Problem im deutschen Fußball. "Die A-Mannschaft der Männer, die U21 und jetzt die Frauen - das alles unter einen Hut zu bekommen, wäre falsch. Das muss man alles getrennt beurteilen, da gibt es Gründe für", sagte der DFB-Direktor am Freitag bei einem DFB-Termin in seiner Heimatstadt Hanau.
Tennis: Korpatsch im Halbfinale von Prag
Tennisspielerin Tamara Korpatsch darf weiter von ihrem ersten Turniersieg auf der WTA-Tour träumen. Die deutsche Qualifikantin setzte sich am Freitag im Viertelfinale von Prag gegen die an Nummer sechs gesetzte Französin Alize Cornet mit 7:6 (7:3), 6:1 durch und steht in der Runde der letzten Vier.
Mindestens elf Tote und 25 Vermisste nach Erdrutsch in Georgien
Bei einem Erdrutsch in Georgien sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Etwa 25 weitere Menschen wurden nach dem Unglück in der Bergregion Ratscha im Nordwesten des Kaukasuslandes am Freitag noch vermisst, wie die Behörden mitteilten. Die Erdmassen waren am Donnerstag nach tagelangen heftigen Regenfällen ins Rutschen geraten. Regierungschef Irakli Garibaschwili sprach bei einem Besuch am Unglücksort von einer "sehr schwierigen Situation".
Nawalny in "Extremismus"-Prozess zu weiteren 19 Jahren Haft verurteilt
Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in einem Prozess wegen "Extremismus" zu weiteren 19 Jahren Gefängnis verurteilt worden - international stieß das Urteil umgehend auf scharfe Kritik. Nawalny müsse die Strafe in einer Hochsicherheits-Strafkolonie verbüßen, gab seine Sprecherin Kira Jarmytsch am Freitag im Onlinedienst X bekannt, der früher Twitter hieß. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock warf Russland nach Bekanntwerden des Urteils "Willkürjustiz" vor.
Beachvolleyball-EM: Ludwig/Lippmann stürmen ins Halbfinale
Rio-Olympiasiegerin Laura Ludwig und Louisa Lippmann haben ihren starken Lauf bei der Beachvolleyball-EM in Wien fortgesetzt und greifen nach einer Medaille. Die Hamburgerinnen gewannen am Freitag im Viertelfinale gegen Emi van Driel und Brecht Piersma aus den Niederlanden mit 21:15, 21:15 und haben beim Turnier auf der Donauinsel mindestens Platz vier sicher.
Reduzierte Mehrwertsteuer in Gastronomie kostet Staat 3,4 Milliarden Euro im Jahr
Durch die seit der Corona-Pandemie reduzierte Mehrwertsteuer in der Gastronomie verliert der Staat pro Jahr rund 3,4 Milliarden Euro an Einnahmen. Dies teilte das Bundesfinanzministerium am Freitag in Berlin mit. Aus der Gastronomie-Branche kommen seit Wochen Forderungen, die bis Ende des Jahres befristete Absenkung dauerhaft beizubehalten.
Kreml-Kritiker Nawalny zu weiteren 19 Jahren Haft verurteilt
Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in einem Prozess wegen "Extremismus" zu weiteren 19 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er müsse die Strafe in einer Hochsicherheits-Strafkolonie verbüßen, gab Nawalnys Sprecherin Kira Jarmytsch am Freitag im Onlinedienst X bekannt, der früher Twitter hieß. Es handele sich um eine der härtesten Einrichtungen des russischen Gefängnissystems. Die Staatsanwaltschaft hatte 20 Jahre Haft gefordert.
Thunberg sagt Auftritt bei Literaturfestival wegen Kritik an Sponsor ab
Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hat ihre Teilnahme an einem großen Literaturfestival im schottischen Edinburgh wegen Kritik an einem Sponsor abgesagt. In einer am Freitag auf der Internetseite des Edinburgh International Book Festivals veröffentlichten Stellungnahme begründete die 20-Jährige ihre Entscheidung damit, dass die als Sponsor auftretende Investmentgesellschaft Baillie Gifford "stark" in fossile Energien investiere. Es handele sich um einen Fall sogenannten Greenwashings.
Bei Abzug der UN-Mission aus Mali übergeben Blauhelme einen ersten Stützpunkt
Die von der Militärjunta zum Abzug gedrängte UN-Friedensmission in Mali (Minusma) hat einen ersten Stützpunkt im Landesinneren den malischen Behörden übergeben. Dabei handle es sich um den Stützpunkt Ogossagou im Landesinneren, sagte Minusma-Sprecherin Fatoumata Kaba am Freitag, ohne weitere Details zu nennen.
Bericht: Peek & Cloppenburg bekam mehr Geld vom Staat als bisher bekannt
Das Düsseldorfer Modeunternehmen Peek & Cloppenburg hat vor seiner Insolvenz offenbar mehr Geld vom Staat bekommen als bisher angenommen. Wie das Magazin "Der Spiegel" unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens berichtete, flossen während der Pandemie insgesamt 52 Millionen Euro im Rahmen der Überbrückungshilfe III an das Unternehmen. Mit dieser Überbrückungshilfe stützte der Staat zwischen November 2020 und Juni 2021 Unternehmen, die besonders unter sinkenden Umsätzen litten.
Poker um Kane: FC Bayern gibt letztes Angebot ab
Im Poker um Harry Kane bahnt sich offensichtlich eine Entscheidung an. Der FC Bayern hat sein Angebot an Tottenham Hotspur nach Informationen von Sky auf über 100 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen erhöht. Die Münchner warten nun auf eine rasche Entscheidung von Tottenhams Präsident Daniel Levy. Ein weiteres Mal finanziell nachlegen wollen sie dem Vernehmen nach nicht.
Geplante Verschärfung von Abschieberegeln sorgt weiter für Kritik
Die geplante Verschärfung der Abschieberegeln für abgelehnte Asylbewerber sorgt weiter für Kritik: Die Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl äußerte "große Bedenken verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Art". Die Linkspartei warf Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Freitag vor, mit ihren Vorschlägen die AfD zu stärken. Aus Bayern und Nordrhein-Westfalen kamen hingegen Rufe nach mehr Tempo bei der Umsetzung.
Geplante Verschärfung vorn Abschieberegeln sorgt weiter für Kritik
Die geplante Verschärfung der Abschieberegeln für abgelehnte Asylbewerber sorgt weiter für Kritik: Die Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl äußerte "große Bedenken verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Art". Die Linkspartei warf Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) am Freitag vor, mit ihren Vorschlägen die AfD zu stärken. Aus Bayern und Nordrhein-Westfalen kamen hingegen Rufe nach mehr Tempo bei der Umsetzung.
Deutliche Gewinne bei der Commerzbank
Die Commerzbank hat ihren Gewinn im zweiten Quartal dieses Jahres deutlich ausgebaut und sieht sich weiter auf Kurs. Von April bis Juni stieg das Konzernergebnis auf rund 565 Millionen Euro und war damit 20 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, wie die Commerzbank am Freitag mitteilte. Sie profitiert von den stark gestiegenen Zinsen.