Letzte Nachrichten
Rakete zu erster russischer Mondmission seit fast 50 Jahren gestartet
In Russland ist am Freitag eine Sojus-Trägerrakete gestartet, die den Luna-25-Lander auf den Mond bringen soll. Wie eine Live-Übertragung der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zeigte, hob die Rakete um 02.10 Uhr (Ortszeit, 01.10 MESZ) vom Weltraumbahnhof Wostotschny im Osten Russlands ab. Das Raumschiff soll in fünf Tagen die Mondumlaufbahn erreichen, wo es dann drei bis sieben Tage verbringen wird, bevor es in der Nähe des Südpols auf dem Mond landen soll.
Biden bittet Kongress um weitere 13 Milliarden Dollar für Ukraine-Militärhilfen
US-Präsident Joe Biden hat den Kongress um weitere 13 Milliarden Dollar (knapp zwölf Milliarden Euro) an Militärhilfen für die Ukraine gebeten. "Der Präsident hat bekräftigt, dass wir so lange wie nötig an der Seite der Ukraine stehen werden, während sie ihre Souveränität verteidigt", schrieb die Haushaltschefin des Weißen Hauses, Shalanda Young, am Donnerstag an den Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Kevin McCarthy von den oppositionellen Republikanern.
Iran verlegt fünf seit Jahren inhaftierte US-Bürger in den Hausarrest
Der Iran hat fünf seit Jahren inhaftierte US-Bürger in den Hausarrest überstellt. Vier von ihnen wurden Angaben einer ihrer Anwälte zufolge am Donnerstag aus dem berüchtigten Ewin-Gefängnis in Teheran entlassen und zu einem Hotel eskortiert. Eine weitere Gefangene war bereits in der vergangenen Woche in den Hausarrest überstellt worden. Weder Washington noch Teheran nannten Einzelheiten zu dem Abkommen.
Struff fehlt auch bei den US Open
Tennisprofi Jan-Lennard Struff verpasst nach Wimbledon auch das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Der 33 Jahre alte Warsteiner, der ein ganz starkes Frühjahr gespielt hatte, hat seine Teilnahme an den US Open in New York (28. August bis 10. September) als Folge seiner Hüftverletzung abgesagt. Dies teilten die Veranstalter in Flushing Meadows am Donnerstagabend mit.
Scholz: Freiheit gegen Gegner der Demokratie verteidigen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat für den Zusammenhalt aller Demokraten geworben. Er sehe nicht, dass die Demokratie unterwandert werde, sagte Scholz am Donnerstagabend bei einem Bürgerdialog in Erfurt. "Aber es gibt schon Gegner der Demokratie, auch im politischen Spektrum, und da werden wir uns nicht davor drücken können, dass wir gegenhalten."
Sonderermittler will Beginn von Wahlverschwörungs-Prozess gegen Trump im Januar
Im Verfahren gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump wegen Wahlverschwörung hat Sonderermittler Jack Smith einen Prozessstart Anfang kommenden Jahres beantragt. In einem am Donnerstag beim zuständigen Bundesgericht in der Hauptstadt Washington eingereichten Dokument schreibt Smith, die Auswahl der Geschworenen solle am 11. Dezember beginnen. Der Prozess selbst könnte dann am 2. Januar starten - zwei Wochen vor Beginn der Präsidentschaftsvorwahlen der Republikaner, bei denen Trump klarer Favorit ist.
Ecowas beschließt nach Staatsstreich im Niger Entsendung von Eingreiftruppe
Bei einem Sondergipfel nach dem Staatsstreich im Niger haben sich die Staaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) für eine diplomatische Lösung ausgesprochen und gleichzeitig die Entsendung einer Eingreiftruppe angekündigt. Die Truppe solle "die verfassungsmäßige Ordnung im Niger wiederherstellen", erklärte der Präsident der Ecowas-Kommission, Omar Touray, am Donnerstagabend. Zuvor hatte die UNO die "bedingungslose" Freilassung des gestürzten nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum gefordert.
Scholz lehnt höheres Renteneintrittsalter ab
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lehnt ein höheres Renteneintrittsalter ab. "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir es jetzt nicht mehr nötig haben, das Renteneintrittsalter immer weiter anzuheben", sagte Scholz am Donnerstagabend bei einem Bürgerdialog in Erfurt. "Wer jetzt mit 17 die Schule verlässt, hat fünf Jahrzehnte Arbeit vor sich. Ich finde, das ist genug." Wenn jemand freiwillig länger arbeiten wolle, sei das "super, aber nicht weil er muss, sondern weil er oder sie kann", sagte der Kanzler.
Chefin von Musks Netzwerk X kündigt Neueinstellungen von Mitarbeitern an
Nach Massenentlassungen, Kosteneinsparungen und dem Einbruch von Werbeeinnahmen befindet sich der kürzlich in X umbenannten Onlinedienst Twitter eigenen Angaben zufolge wieder im Aufschwung. X befinde sich "ziemlich nah an der Gewinnschwelle", sagte Unternehmenschefin Linda Yaccarino am Donnerstag dem US-Sender CNBC. In dem Interview kündigte sie die Einstellung von neuen Mitarbeitern an.
Ukraine ordnet angesichts russischen Vorrückens Evakuierungen im Nordosten an
Angesichts vorrückender russischer Truppen haben die Behörden im Nordosten der Ukraine die Einwohner der Stadt Kupjansk sowie dutzender Ortschaften nahe der Front zur Evakuierung aufgerufen. In Anbetracht der "schwierigen Sicherheitslage und der zunehmenden Bombardierung" sollten sich die Menschen an "einen sichereren Ort" begeben, erklärte die Stadtverwaltung am Donnerstag im Online-Dienst Telegram. Unterdessen verkündete Deutschland die Lieferung zweier weiterer Abschussrampen für das Patriot-Luftverteidigungssystem.
Kambodschas Ex-Regierungschef Hun Sen stellt neue Regierung vor
Der scheidende kambodschanische Regierungschef Hun Sen hat die von seinem ältesten Sohn geführte neue Regierung des südostasiatischen Landes vorgestellt, der offenbar noch weitere Verwandte angehören. Im Online-Dienst Telegram veröffentlichte Hun Sen Bilder von einem Treffen der scheidenden und neuen Minister. Auf einem davon ist sein Nachfolger Hun Manet umgeben von etwa 30 neuen Kabinettsmitgliedern zu sehen.
Biden ruft wegen verheerender Buschbrände auf Hawaii Katastrophenfall aus
Wegen der verheerenden Buschbrände auf Hawaii mit mindestens 36 Todesopfern hat US-Präsident Joe Biden den Katastrophenfall ausgerufen. Biden gab damit Hilfen des Bundes für die betroffenen Gebiete auf der US-Inselgruppe im Pazifik frei, wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte. Das Geld soll unter anderem Menschen zugute kommen, deren Häuser von den Flammen zerstört oder beschädigt wurden.
Behörden: Abgebrannte Ferienunterkunft im Elsass hatte keine Genehmigung
Die Ferienunterkunft im Elsass, bei deren Brand am Mittwoch elf Menschen ums Leben kamen, war Behördenangaben zufolge weder genehmigt, noch wurden Sicherheitsvorschriften eingehalten. Das Fachwerkhaus in der ostfranzösischen Gemeinde Wintzenheim sei nicht für die touristische Nutzung zugelassen gewesen, zudem habe keine Genehmigung für die Unterbringung von Menschen mit Behinderungen vorgelegen, erklärte der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, Daniel Leroy, am Donnerstag.
Virgin Galactic bringt seine ersten Touristen ins All
Das private Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic hat erstmals Touristen ins All gebracht. Das Raumschiff "VSS Unity" flog am Donnerstag den 80-jährigen Briten Jon Goodwin, die 46-jährige Keisha Schahaff aus dem Karibikstaat Antigua und Barbuda sowie deren 18-jährige Tochter Anastatia Mayers in eine Höhe von 88 Kilometern über der Erde. Die Weltraumtouristen konnten dort die Erdkrümmung sehen und kurz die Schwerelosigkeit genießen, bevor sie zur Erde zurückkehrten, wie Live-Bilder zeigten.
Trump plädiert in Dokumentenaffäre bei neuen Anklagepunkten auf nicht schuldig
Der frühere US-Präsident Donald Trump und sein persönlicher Assistent Walt Nauta haben in der Dokumentenaffäre in zusätzlichen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Trump ließ sich am Donnerstag bei einem Gerichtstermin in Fort Pierce im Bundesstaat Florida durch seine Anwälten vertreten. Der 77-jährige Republikaner hatte bereits vergangenen Woche erklärt, dass er an der Anhörung nicht teilnehmen werde und auf nicht schuldig plädiere.
Radsport: Niedermaier neue U23-Weltmeisterin im Zeitfahren
Das deutsche Radsport-Talent Antonia Niedermaier ist U23-Weltmeisterin im Einzelzeitfahren. Die 20-Jährige war am Donnerstag nach 36,2 km mit Start und Ziel im schottischen Stirling in 49:27,26 Minuten nicht zu schlagen. In der Elite-Wertung mit allen Weltklassefahrerinnen belegte Niedermaier beim Sieg der US-Amerikanerin Chloe Dygert (46:59,80) den elften Platz.
DBB verlängert mit Bundestrainer Herbert bis 2025
Der Deutsche Basketball Bund (DBB) hat den Vertrag mit Bundestrainer Gordon Herbert vorzeitig verlängert. Wie Präsident Ingo Weiss am Donnerstag in einer Medienrunde mitteilte, wird der Kanadier das Nationalteam mindestens bis nach Ende der Europameisterschaft 2025 in Lettland, Finnland, Zypern und Polen betreuen.
Indiens Regierung übersteht Misstrauensvotum
Die Regierung des indischen Premierministers Narendra Modi hat wie erwartet ein Misstrauensvotum im Parlament überstanden. Der Antrag wurde bei einer Abstimmung im Unterhaus am Donnerstag abgelehnt, wie Fernsehaufnahmen zeigten. Zuvor hatten Abgeordnete der Opposition den Sitzungssaal verlassen, darunter auch der Vorsitzende der Kongresspartei, Rahul Gandhi.
Ausnahmezustand in Ecuador nach Mordanschlag auf Präsidentschaftskandidaten
Nach einem tödlichen Attentat auf den aussichtsreichen Präsidentschaftskandidaten Fernando Villavicencio ist in Ecuador der Ausnahmezustand verhängt worden. Präsident Guillermo Lasso ordnete am Donnerstag zudem eine dreitägige Staatstrauer an. Die für den 20. August geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sollen dennoch wie geplant stattfinden. Die Europäische Union und die USA verurteilten den Mordanschlag als "Angriff auf die Demokratie" des Landes.
Versace und Michael Kors bekommen neuen Besitzer
Der US-Luxusgüterkonzern Tapestry kauft für 8,5 Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro) den Konkurrenten Capri Holdings mit den Marken Versace, Michael Kors und Jimmy Choo. Der Mutterkonzern der für ihre Handtaschen und Schuhe bekannten Luxusmarken Coach, Kate Spade und Stuart Weitzman gab am Donnerstag eine endgültige Vereinbarung mit Capri Holdings über eine Übernahme bekannt. Tapestry zahlt demnach 57 Dollar je Aktie.
Aktionäre von Angy-Birds-Entwickler Rovio stimmen für Verkauf an Sega
Die Aktionärinnen und Aktionäre der Angry-Birds-Entwicklerfirma Rovio haben mit großer Mehrheit für den Verkauf an den japanischen Videospielhersteller Sega gestimmt. Rovio teilte am Donnerstag mit, 96,3 Prozent der Anteilseigner stimmten für die Übernahme. Sega will mehr als 700 Millionen Euro zahlen.
Weitere Offshore-Windparks in der Nordsee können geplant werden
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge für weitere Offshore-Windparks in der Nordsee bekannt gegeben. Auf vier Seeflächen, die zwischen 40 und rund 100 Kilometern vor der Insel Norderney liegen, sollen bis 2028 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,8 Gigawatt entstehen, wie die Behörde in Bonn am Donnerstag mitteilte. Dabei floss erstmals neben einem Geldgebot auch die Umweltverträglichkeit des Ausbaus in das Gebotsverfahren mit ein.
Landgericht bestätigt Hafturteil gegen Raser nach Tod von zweifacher Mutter
Das Landgericht Bielefeld hat ein Hafturteil gegen einen 25-jährigen Raser bestätigt, der durch einen Verkehrsunfall den Tod einer zweifachen Mutter verursacht hatte. Der Angeklagte soll zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Verurteilt wurde er vom Amtsgerichts Bielefeld im Februar unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.
Ecowas spricht sich bei Sondergipfel in Nigeria für diplomatische Lösung im Niger aus
Bei einem Sondergipfel nach dem Staatsstreich im Niger haben sich die Staaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) nachdrücklich für eine diplomatische Lösung ausgesprochen und damit Abstand von ihrer früheren Drohung mit einem militärischen Eingreifen in dem Sahelland genommen. "Dialog als Grundlage unseres Ansatzes" habe "Vorrang", sagte der amtierende Ecowas-Vorsitzende, Nigerias Präsident Bola Tinubu, am Donnerstag in Abuja. Zuvor hatte die UNO die "bedingungslose" Freilassung des gestürzten nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum gefordert.
Zehn Jahre Haft nach Anzünden von Haus mit Eltern darin
Weil er nach einem Streit mit seinem Vater das gemeinsame Wohnhaus anzündet hat und dieser dabei starb, hat das Landgericht Gera einen 36-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt. Das Gericht sprach den Mann am Donnerstag der Brandstiftung mit Todesfolge sowie der versuchten schweren Brandstiftung schuldig, wie eine Sprecherin sagte. Zur Tatzeit war er demnach vermindert schuldfähig.
Mutmaßliche Spionage für Russland bei Bundeswehr alarmiert die Politik
Die Festnahme eines mutmaßlich für Russland tätigen Spions beim Beschaffungsamt der Bundeswehr alarmiert die Politik. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warnte am Donnerstag vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs vor einer neuen Dimension der Bedrohung durch Geheimdienstaktivitäten. Die Union forderte die Bundesregierung auf, das Ausmaß des Spionagefalls durch einen Bundeswehr-Offizier möglichst schnell zu klären.
Britische Einzelhandelskette Wilko stellt Insolvenzantrag
In Großbritannien hat die traditionsreiche Haushaltswarenkette Wilko Antrag auf Insolvenz gestellt. 12.500 Stellen drohen wegzufallen. Wilko erklärte am Donnerstag, es sei nicht gelungen, einen Käufer zu finden oder neue Kapitalspritzen zu erhalten. Die Kette mit 400 Filialen verkauft Haushaltswaren, Heimwerkerbedarf und Einrichtungsartikel.
Piloten bei der Lufthansa stimmen für Tarifpaket - Keine Streiks bis Ende 2026
Pilotenstreiks bei der Lufthansa sind in den kommenden Jahren vom Tisch: Eine große Mehrheit der Mitglieder der Pilotengewerkschaft Cockpit stimmte für ein umfangreiches Tarifpaket. Es sieht Lohnerhöhungen von insgesamt 17 Prozent vor, eine Einmalzahlung von 3000 Euro sowie garantiert zehn freie Tage pro Monat vor. Der Vergütungstarifvertrag läuft bis Ende 2026, der Manteltarifvertrag bis Ende 2027, wie die Lufthansa am Donnerstag mitteilte.
Emmy-Verleihung wegen Streiks in Hollywood auf Januar verschoben
Wegen des Doppelstreiks in Hollywood wird die Verleihung der diesjährigen Emmy Awards um vier Monate verschoben. "Wir freuen uns mitzuteilen, dass die 75. Emmy Awards jetzt am Montag, den 15. Januar 2024, ausgestrahlt werden", sagte am Donnerstag ein Sprecher des Fernsehnetzwerks Fox, das die Vergabe des US-Fernsehpreises übertragen wird. Eigentlich hätten die mit dem Oscar vergleichbaren Preise für Fernsehproduktionen am 18. September vergeben werden sollen.
Nordkoreaner sollen bei Sturm zunächst Kim Jong Uns Porträts schützen
Angesichts des Tropensturms "Khanun" haben die nordkoreanischen Staatsmedien die Bevölkerung aufgerufen, zuallererst die Porträts des kommunistischen Machthaber Kim Jong Un und von dessen Vorgängern schützen. Das "Hauptaugenmerk" der Nordkoreaner müsse auf der "Sicherheit" der in Nordkorea allgegenwärtigen Propagandaporträts, Statuen, Mosaike, Wandgemälde und anderen Denkmäler für die Kim-Dynastie liegen, hieß es am Donnerstag in der staatlichen Zeitung "Rodong Sinmun".
Mutter will 21-jährigen Sohn aus Streifenwagen befreien
In Achern bei Baden-Baden hat eine Frau versucht, ihren Sohn aus einem Streifenwagen zu befreien. Die Polizei war ursprünglich per Notruf wegen eines lautstarken Streits des 21-Jährigen mit einer jungen Frau auf offener Straße alarmiert worden, wie das Polizeipräsidium Offenburg am Donnerstag gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Baden-Baden mitteilte. Der Mann habe versucht wegzulaufen, sei aber nach kurzer Flucht von den Beamten gestoppt worden.
Vize-Staatsanwältin: Niedergebrannte Herberge im Elsass entsprach nicht den Vorschriften
Die am Mittwoch zu einem Großteil niedergebrannte Ferienunterkunft im Elsass hat nicht den Vorschriften für derartige Herbergen entsprochen. Die Unterkunft sei den "obligatorischen" Sicherheitsüberprüfungen nicht unterzogen worden, sagte die stellvertretende Staatsanwältin der nahegelegenen Stadt Colmar, Nathalie Kielwasser, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Zudem hätten ihr die "Eigenschaften" zum Empfang von Übernachtungsgästen gefehlt.