Letzte Nachrichten
Lieferdienst Getir plant Entlassung eines Zehntels seiner weltweiten Belegschaft
Der Lieferdienst Getir will weltweit mehr als ein Zehntel seiner Belegschaft abbauen. "Wir haben beschlossen, unsere globale Organisation umzustrukturieren, um unsere betriebliche Effizienz deutlich zu steigern", hieß es in einer am Dienstag in der Türkei veröffentlichten Erklärung des Unternehmens. Die Entlassungen sollen demnach dafür sorgen, Verluste zu reduzieren und den Stand des Unternehmens in Teilen Europas und den USA zu konsolidieren.
Dramatischer Rettungseinsatz in Pakistan erfolgreich beendet
Drama in schwindelnder Höhe: In einer spektakulären Bergungsaktion ist es Rettungskräften in Pakistan am Dienstag gelungen, die acht Insassen einer in hunderten Metern Höhe hängenden Seilbahn-Gondel zu retten. Wie Bilal Faizi von den pakistanischen Rettungskräften am Abend mitteilte, konnten die sechs Schüler sowie zwei Erwachsene in einem den ganzen Tag über dauernden Einsatz wohlbehalten geborgen werden. "Die beiden Erwachsenen waren die letzten, die gerettet wurden", sagte Faizi.
Badminton: Lamsfuß und Li bei WM ausgeschieden
Das deutsche Mixed-Duo Mark Lamsfuß (Wipperfeld) und Isabel Lohau (Bischmisheim) ist bei der Badminton-WM in Dänemark in der zweiten Runde ausgeschieden. Die Bronzemedaillengewinner der WM 2022 scheiterten am Dienstagabend an den topgesetzten Weltranglistenersten Zheng Siwei und Huang Yaqiong aus China. 17:21, 4:21 hieß es am Ende einer einseitigen Partie.
VfB: Mavropanos wechselt zu West Ham - Stergiou kommt
Erst Kapitän Wataru Endo, nun Abwehrchef Konstantinos Mavropanos: Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart gibt einen weiteren Leistungsträger ab. Der 25 Jahre alte Abwehrspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zu West Ham United in die Premier League. Der VfB erhält angeblich 20 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro Boni Ablöse für den 19-maligen griechischen Nationalspieler.
Italienischer Sänger Toto Cutugno stirbt im Alter von 80 Jahren
Der mit seinem Hit "Un italiano vero" international berühmt gewordene italienische Sänger Toto Cutugno ist tot. Cutugno sei am Dienstag in Mailand nach längerer Krankheit im Alter von 80 Jahren gestorben, teilte sein Manager Danilo Mancuso laut der Nachrichtenagentur Ansa mit. Der in der mittelitalienischen Region Toskana geborene Cutugno gewann im Jahr 1990 mit seinem Song "Insieme: 1992" als zweiter Italiener der Geschichte den Eurovision Song Contest.
EU-Kommissionsvize Timmermans zum Spitzenkandidaten in den Niederlanden nominiert
EU-Vizekommissionspräsident Frans Timmermans ist von den Sozialdemokraten und Grünen in den Niederlanden zu ihrem Spitzenkandidaten für die vorgezogene Parlamentswahl am 22. November nominiert worden. Die sozialdemokratische PvdA und die Partei Groenlinks wählten den 62-Jährigen am Dienstag mit knapp 92 Prozent an die Spitze ihrer Wahlliste. "Eine überwältigende Mehrheit" habe sich damit für Timmermans als Spitzenkandidat ausgesprochen, erklärte das Parteienbündnis. Timmermans gibt für die Kandidatur sein Amt in Brüssel auf.
Unbekannte werfen in Freiburg Glasscherben in Kinderbecken von Freibad
Unbekannte haben Glasscherben in das Kinderbecken in einem Freibad in Freiburg geworfen. Auch der Nichtschwimmerbereich war betroffen, wie die Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Dienstag mitteilte. Den Ermittlungen zufolge drangen die Täter in der Nacht von Sonntag auf Montag auf das Gelände im Stadtteil Sankt Georgen ein.
Russland meldet abgewehrte Angriffe und Zerstörung von zwei ukrainischen Booten
Russland hat nach eigenen Angaben das Einsickern von "Saboteuren" auf russisches Gebiet verhindert und zwei ukrainische Boote im Schwarzen Meer zerstört. Überdies seien am Dienstag am fünften Tag in Folge ukrainische Drohnen in der Region Moskau abgeschossen worden, teilte die russische Armee mit. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte in Berlin zu den Drohnenangriffen, die Ukraine verteidige sich "im Rahmen des internationalen Rechts".
Freispruch in Berlin nach Farbattacke von Klimaaktivistin auf Grundgesetzdenkmal
Eine nach einer Attacke mit schwarzer Farbe auf das Grundgesetzdenkmal am Bundestag angeklagte Klimaaktivistin der Gruppe Letzte Generation ist vor Gericht freigesprochen worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten kam mit seinem Urteil am Dienstag dem Antrag der Staatsanwaltschaft nach, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Die Verteidigung hatte für die 29-Jährige ebenfalls einen Freispruch gefordert.
Ehemalige nigerianische Ölministerin in London wegen Korruption angeklagt
Die ehemalige nigerianische Ölministerin Diezani Alison-Madueke ist in Großbritannien wegen Korruption angeklagt worden. Die heute 63-Jährige soll in ihrer Zeit im Amt Bargeld und Luxusurlaube für ihre Familie angenommen und im Gegenzug Förderlizenzen in Nigeria vergeben haben. Sie war bereits 2015 in London festgenommen und auf Kaution wieder freigelassen worden. Sie lebt seitdem in London.
Freispruch in Berlin nach Farbattacke von Klimaaktivisten auf Grundgesetzdenkmal
Ein nach einer Attacke mit schwarzer Farbe auf das Grundgesetzdenkmal am Bundestag angeklagter Klimaaktivist der Gruppe Letzte Generation ist vor Gericht freigesprochen worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten kam mit seinem Urteil am Dienstag dem Antrag der Staatsanwaltschaft nach, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Die Verteidigung hatte für den 29-Jährigen ebenfalls einen Freispruch gefordert.
Feuerwehr bekommt riesigen Waldbrand auf Teneriffa in den Griff
Nach einwöchigem Kampf gegen einen Waldbrand auf der spanischen Kanaren-Insel Teneriffa haben die Einsatzkräfte die Flammen in den Griff bekommen. "Das Feuer ist noch nicht vorbei, aber wir sehen das Ende des Tunnels", sagte Notfall-Chef Manuel Miranda am Dienstag in der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Kühlere Nachttemperaturen und nachlassende Winde hätten den Kampf gegen die Flammen begünstigt.
Balkanstaaten unterzeichnen Erklärung zur Unterstützung der Ukraine
Die Staats- und Regierungschefs von elf Ländern der Balkanregion und Osteuropas haben ihre "unerschütterliche Unterstützung" für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine bekräftigt. Bei einem informellen Treffen in der griechischen Hauptstadt Athen unterzeichneten sie am Montagabend im Beisein des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine entsprechende Erklärung.
Lebenslange Haft für Mann in Brandenburg nach Tötung von fünfjähriger Tochter
Weil er seine fünfjährige Tochter mit einem USB-Kabel erdrosselte, hat das Landgericht im brandenburgischen Cottbus einen 51-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann wurde am Dienstag in einem Revisionsprozess des Mordes schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Die Tat hatte sich im April 2021 in Doberlug-Kirchhain ereignet.
Japan beginnt am Donnerstag mit Einleitung von Fukushima-Kühlwasser ins Meer
Ungeachtet scharfer Kritik aus China und von Umweltschützern will Japan am Donnerstag mit der Einleitung von Kühlwasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima in den Pazifik beginnen. Sofern die Wetter- und Meeresbedingungen dies zuließen, werde die Einleitung am 24. August starten, sagte Ministerpräsident Fumio Kishida am Dienstag in Tokio. China und Hongkong reagierten empört und verhängten Importverbote. Greenpeace kritisierte, Japan habe "eine falsche Lösung" gewählt.
In Mülltüte raschelnder Igel löst in Baden-Württemberg Polizeieinsatz aus
Ein in einer Mülltüte steckender Igel hat in Baden-Württemberg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der sich bewegende, raschelnde und brummende Beutel besorgte einen Anwohner in Neuried so sehr, dass er die Polizei rief, wie die Beamten in Offenburg am Dienstag mitteilten. Zwei Streifenpolizisten fuhren daraufhin am Montagnachmittag zum Einsatzort.
Neues Förderprogramm zum Heizungstausch soll Anfang 2024 starten
Das geplante Förderprogramm zum Heizungstausch soll Anfang des kommenden Jahres starten. "Nach Befassung des Haushaltsausschusses des Bundestages sollen die finalen neuen Förderkonditionen schnellstmöglich zur Anwendung kommen", heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion, die AFP am Dienstag vorlag. Geplant sei der Start des Programms zum 1. Januar 2024. Mögliche Übergangsregelungen werden demnach aktuell geprüft.
Offenbar 18 Migranten bei Waldbrand in Griechenland getötet
Bei den Waldbränden im Nordosten Griechenlands sind in der Nähe der Grenze zur Türkei offenbar 18 Migranten ums Leben gekommen. Die Todesopfer seien am Dienstag in der Region nördlich der Hafenstadt Alexandroupoli entdeckt worden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit.
Auto-Experten: Hochlauf der E-Mobilität in Deutschland bislang viel zu langsam
Die Zahl der in Deutschland zugelassenen E-Autos steigt zwar, aber längst nicht schnell genug, um die politisch gesteckten Ziele zu erreichen. Das geht aus einer Untersuchung der Branchenexperten vom Center of Automotive Management (CAM) hervor. Demnach wird die Zielmarke von 15 Millionen E-Autos bis 2030 nach derzeitigem Stand um 50 Prozent verfehlt.
Srettha Thavisin zum neuen Regierungschef in Thailand gewählt
Nach einer dreimonatigen Hängepartie ist in Thailand der Kandidat der Pheu-Thai-Partei, Srettha Thavisin, zum neuen Regierungschef gewählt worden. Das Parlamentsvotum am Dienstag erfolgte nur wenige Stunden nach der Rückkehr von Ex- Regierungschef Thaksin Shinawatra aus dem langjährigen Exil und dessen sofortiger Inhaftierung. Die Rückkehr der Pheu Thai an die Macht könnte Auswirkungen auf Thaksins Haftstrafe haben und diese verringern - seine Familie ist mit der Partei verbunden.
Landgericht Mainz nennt Urteilsgründe nach abgewiesener Klage gegen Astrazeneca
Einen Tag nach der Ablehnung einer Schadenersatzklage gegen das Unternehmen Astrazeneca wegen angeblicher Schäden im Zusammenhang mit einer Coronaimpfung hat das Landgericht Mainz nähere Details zur Urteilsbegründung veröffentlicht. Die Vorteile der Impfung überwögen die Risiken, teilte das Landgericht am Dienstag mit. Ob die Risiken den Nutzen bei der Klägerin persönlich überstiegen hätt, sei unerheblich. Es komme auf die Gesamtheit der potenziellen Anwender an. (Az.: 1 O 192/22)
BGH: Coronazulage an niedersächsische Landesbedienstete grundsätzlich pfändbar
Eine während der Coronapandemie vom Land Niedersachsen an seine Bediensteten gezahlte einmalige Sonderzahlung ist laut Bundesgerichtshof (BGH) grundsätzlich pfändbar. Das Gericht in Karlsruhe hob nach Angaben vom Dienstag eine anderslautende Entscheidung des Landgerichts in Lüneburg auf und verwies die Sache zur Neuverhandlung an dieses zurück. In dem Fall geht es um einen insolventen verbeamteten Lehrer, dem ein Treuhänder zur Seite gestellt ist. (Az. IX ZB 24/22)
Rücken-OP: ManCity zwei Spiele ohne Guardiola
Der englische Meister und Champions-League-Sieger Manchester City muss zwei Spiele ohne Teammanager Pep Guardiola auskommen. Der spanische Coach musste sich am Dienstag einer Routine-OP am Rücken unterziehen, dies gab ManCity bekannt.
Kritische Expertenberichte erhöhen Druck auf Regierung beim Klimaschutz
Gleich mehrere wissenschaftliche Berichte, die Defizite der deutschen Klimaschutzpolitik aufzeigen, haben den Handlungsdruck auf die Bundesregierung erhöht. Der unabhängige Expertenrat der Regierung für Klimafragen bescheinigte dieser in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme, ihr Klimaschutzprogramm stehe nicht im Einklang mit den gesetzlich festgelegten Emissionszielen. Allerdings bescheinigte das Gremium der Ampel-Regierung auch erreichte Fortschritte.
Baerbock: IStGH-Haftbefehl gegen Putin "kein zahnloser Tiger"
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Bedeutung des Strafbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin bekräftigt. Dass Putin nicht am Brics-Treffen in Südafrika teilnehmen werde, zeige, dass der "Internationale Strafgerichtshof, der Haftbefehl, eben kein zahnloser Tiger ist", sagte Baerbock am Dienstag in Berlin.
Kim kritisiert eigene Regierung nach Überschwemmungen in Nordkorea
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat Medienberichten zufolge sein eigenes Kabinett für die Schäden infolge der jüngsten Überschwemmungen verantwortlich gemacht. Die Regierung habe sich "unverantwortlich" verhalten, wurde Kim am Dienstag von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zitiert.
Geldstrafe für Berliner Verwaltungsmitarbeiter wegen Verkaufs von Büromöbeln
Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat einen ehemaligen Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Finanzen zu einer Geldstrafe in Höhe von 75 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt, weil er Schreibtische der Behörde zum eigenen Gewinn online verkaufte. Der 44-Jährige wurde am Dienstag des Betrugs und versuchten Betrugs schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte.
41-Jährige aus Sachsen-Anhalt wegen Tötung ihres Babys vor Gericht
Fünf Monate nach dem Fund eines toten Babys in einem Altkleidercontainer in Tangerhütte in Sachsen-Anhalt muss sich die Mutter des Kinds vor Gericht verantworten. Der 41-Jährigen wird in dem am Dienstag am Landgericht Stendal begonnenen Prozess Totschlag vorgeworfen.
Rodeln: Doppelsitzer Eggert/Benecken beenden Karriere
Die Doppelsitzer-Rekordweltmeister Toni Eggert (35) und Sascha Benecken (33) beenden ihre aktive Rennrodel-Karriere. Das gaben die Thüringer am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Erfurt bekannt. "Es ist an der Zeit für ein neues Kapitel in unserem Leben. Wir gehen als dreifache Weltmeister auf unserer Heimbahn in Oberhof. Unsere aktive Sportgeschichte kann kein schöneres Ende finden", erklärten sie.
Baerbock: Drohnenangriffe auf Moskau von internationalem Recht gedeckt
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sieht die Drohnenangriffe auf die russische Hauptstadt Moskau durch das internationale Recht gedeckt. "Russland hat die Ukraine angegriffen" und "die Ukraine verteidigt sich im Rahmen des internationalen Rechts", sagte Baerbock am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit ihrem estnischen Kollegen Margus Tsahkna in Berlin. Sie antwortete auf die Frage einer Journalistin nach den zunehmenden Drohnen-Flügen über Moskau.
Britischer Chipentwickler Arm beantragt Börsengang in den USA
Der britische Chipentwickler Arm hat den Börsengang in den USA auf den Weg gebracht - es könnte laut US-Medien der größte Börsengang dieses Jahres dort werden. Arm reichte am Montag in New York die nötigen Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht ein, nannte aber noch keine Einzelheiten. Die Technik von Arm steckt eigenen Angaben zufolge "in mehr als 99 Prozent aller Smartphones" weltweit; Arm will sich zudem zu einem führenden Entwickler von Künstlicher Intelligenz entwickeln.
Kritik an Lindners Äußerungen zur Kindergrundsicherung reißt nicht ab
Die Kritik an den Äußerungen von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) zur Kindergrundsicherung reißt nicht ab. Es sei "unsäglich", arme Kinder in Deutschland gegen Kinder auszuspielen, die mit ihren Familien geflüchtet seien, sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Dienstag. Auch von Bildungsverbänden und dem Koalitionspartner SPD kam Kritik.