Letzte Nachrichten
Ermittler entdecken bei Razzia in Hamburg Waffenarsenal
Bei einer Durchsuchung wegen der Verbreitung rechtsextremer Bilder haben Ermittler in Hamburg ein Waffenarsenal entdeckt. Dutzende Waffen sowie Munition und über hundert Messer wurden beschlagnahmt, wie die Polizei in der Hansestadt am Freitag mitteilte. Demnach soll der 51-jährige Verdächtige 2020 in einer Chatgruppe ikonenhafte Bilder von Adolf Hitler veröffentlicht haben.
Basketballer gewinnen WM-Auftakt gegen Japan
Die deutschen Basketballer haben ihre Pflichtaufgabe zum WM-Auftakt souverän gelöst und Gastgeber Japan in Okinawa klar geschlagen. Das Team um Kapitän Dennis Schröder setzte sich im ersten Vorrundenspiel mit 81:63 (53:21) durch, in der kniffligen Gruppe E bedeutet dies zunächst Platz zwei hinter dem kommenden Gegner Australien, der Finnland am Freitag beim 98:72 (45:40) demontierte.
Ein Toter und mehrere Verletzte nach schweren Gewittern in Süddeutschland
Ein Toter und mehrere Verletzte, zahlreiche umgestürzte Bäume und verwüstete Campingplätze: Eine Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen hat in Baden-Württemberg und Bayern massive Schäden angerichtet und teilweise erhebliche Verkehrsprobleme ausgelöst. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gab es in beiden Bundesländern am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag hunderte teils dramatische Einsätze, am Freitag drohten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) darüber hinaus weitere schwere Gewitter im West- und Norddeutschland.
Opposition in Estland fordert Rücktritt von Ministerpräsidentin Kallas
Wegen beruflicher Verbindungen ihres Ehemanns nach Russland haben die Opposition und mehrere Medien in Estland den Rücktritt von Regierungschefin Kaja Kallas gefordert. Die oppositionelle Zentrumspartei kündigte am Freitag Gespräche über einen Misstrauensantrag gegen die Ministerpräsidentin an, die oppositionelle Isamaa-Partei erklärte, wegen des "großen Schadens für die Interessen und den Ruf Estlands" müsse Kallas sofort ihren Hut nehmen.
FDP dämpft Hoffnung der Gastwirte auf dauerhaft reduzierte Mehrwertsteuer
Die FDP dämpft die Hoffnung der Gastronomie auf eine dauerhaft niedrige Mehrwertsteuer. "Wir sehen die schwierige Lage in der Gastronomie und schauen, was möglich ist", sagte Fraktionsvize Christoph Meyer am Freitag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Für steuerliche Entlastungen sind im Haushaltsentwurf leider nur geringe Spielräume."
Gericht: Firmenmitarbeiter dürfen Kundendaten nicht privat verwenden
Mitarbeiter eines Unternehmens dürfen Kundendaten nicht auf privaten Accounts von sozialen Netzwerken verwenden. Das entschied das Landgericht Baden-Baden in einem am Freitag veröffentlichten Urteil (Az. 3 S 13/23) und gab damit der Berufung einer Klägerin gegen ein Urteil der Vorinstanz statt.
200 Millionen Euro für Vernichtung von überschüssigem französischen Wein
Die französische Regierung hat die Vernichtung von überschüssigem Wein für 200 Millionen Euro angekündigt. Frankreich werde einen zu diesem Zweck bereitgestellten EU-Fonds von 160 Millionen Euro um 40 Millionen Euro aufstocken, sagte Landwirtschaftsminister Marc Fesneau am Freitag. Die Nachfrage nach Wein war stark zurückgegangen, was zu einer massiven Überproduktion führte. Die Weinvernichtung soll nun die Preise stabilisieren und französische Weinbauern retten.
Bitkom-Umfrage ergibt digitale Kluft zwischen Geschlechtern
Zwischen den Geschlechtern gibt es laut einer Bitkom-Umfrage eine Kluft bei der Nutzung digitaler Geräte und Anwendungen. Wie der Digitalverband am Freitag mitteilte, schätzen Frauen ihre Fähigkeiten in dem Bereich teils deutlich zurückhaltender ein als Männer. So sehen sich etwa 88 Prozent der Männer hierzulande in der Lage, eine E-Mail zu schreiben, bei den Frauen sind es 80 Prozent.
Kreml bestreitet Verwicklung in mutmaßlichen Tod von Söldnerführer Prigoschin
Zwei Tage nach dem mutmaßlichen Tod von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin bei einem Flugzeugabsturz in Russland hat der Kreml jegliche Verstrickung in den Fall bestritten. "Das ist eine absolute Lüge", sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, am Freitag. Der Fall des Flugzeugabsturzes vom Mittwoch müsse "auf der Basis von Fakten" behandelt werden. In der Ukraine und im Westen wird gemutmaßt, dass der Kreml den in Ungnade gefallenen Prigoschin beseitigen wollte.
NRW-Landtag kippt Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und Wohnsiedlungen
Der nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf hat ein Gesetz zur Änderung bisher geltender Mindestabstandsregeln zwischen Windkrafträdern und Wohnsiedlungen verabschiedet. Mit der Neuregelung können entsprechende Anlagen näher an Wohnhäuser heranrücken. Der Gesetzentwurf der Regierungsparteien CDU und Grüne wurde im Landtag am Freitag mit einer breiten Mehrheit angenommen, 148 der 170 Abgeordneten stimmten dafür.
Perfekt: ter Stegen verlängert bei Barca bis 2028
Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen hat wie erwartet seinen Vertrag bei Spaniens Meister FC Barcelona vorzeitig verlängert und könnte bis zum Karriereende beim katalanischen Topklub bleiben. Der 31-Jährige unterschrieb am Freitag ein neues bis 2028 befristetes Arbeitspapier, das mit einer (eher symbolischer) Aufstiegsklausel für 500 Millionen Euro versehen ist. Ter Stegens bisheriger Vertrag lief noch bis 2025.
Russische Söldner müssen künftig Staat die Treue schwören
Mitglieder russischer paramilitärischer Organisationen wie der Söldner-Truppe Wagner müssen künftig einen Treueeid auf den russischen Staat ablegen. Ein entsprechendes Dekret unterzeichnete Präsident Wladimir Putin am Freitag zwei Tage nach dem mutmaßlichen Tod des Wagner-Chefs Jewgeni Prigoschin bei einem Flugzeugabsturz.
Weiteres Brandopfer im Norden Griechenlands entdeckt
Sieben Tage nach Beginn der neuerlichen Brandwelle in Griechenland bekommt die Feuerwehr die Lage weiterhin kaum in den Griff. Am heftigsten wütete ein Großbrand in der nördlichen Region Evros nahe der Hafenstadt Alexandroupoli. Dort entdeckte die Feuerwehr am Freitag die Leiche eines Mannes. Die Zahl der Brandopfer stieg damit auf 21, in der Mehrzahl handelt es sich vermutlich um illegale Migranten.
Aufmerksame Rentnerin führt in Lübeck Trickbetrüger hinters Licht
Eine aufmerksame Rentnerin hat in Lübeck Trickbetrüger hinters Licht geführt und damit die Festnahme einer 28-Jährigen nach einem Schockanruf ermöglicht. Die 71-Jährige erhielt einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass ihr Sohn in einen tödlichen Unfall verwickelt sei, wie die Polizei in der schleswig-holsteinischen Stadt am Freitag mitteilte.
Buschmann will mitbetreuende Eltern nach Trennung bei Unterhalt entlasten
Elternteile, die ihre Kinder nach einer Trennung mitbetreuen, sollen nach den Plänen von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) weniger Unterhalt zahlen müssen. "Es gibt viele Paare, die gleichberechtigter ihre Kinder betreuen - vor und nach einer Trennung", sagte der Minister am Freitag bei der Vorstellung eines Eckpunktepapiers zur geplanten Reform des Unterhaltsrechts.
Regionale Wahlbeobachter kritisieren Regelverstöße bei Wahlen in Simbabwe
Wahlbeobachter der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) haben bestimmte Aspekte der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Simbabwe als undemokratisch angeprangert. Der Regionalblock kritisierte unter anderem die Absage von Oppositionskundgebungen, voreingenommene Berichterstattung der staatlichen Medien und mutmaßliche Einschüchterung von Wählern, wie der Leiter der Wahlbeobachterdelegation, Nevers Mumba, am Freitag mitteilte.
Musk: "Wir arbeiten hart" an Einhaltung neuer EU-Regeln für Online-Konzerne
Der Inhaber der Online-Plattform X (vormals Twitter), Elon Musk, hat zugesichert, die neuen EU-Regeln für große Digitalkonzerne einhalten zu wollen. "Wir arbeiten hart daran", erklärte Musk am Freitag auf seiner Plattform. EU-Industriekommissar Thierry Breton hatte zuvor "rigorose" Kontrollen der Einhaltung des Gesetzes für Digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) angekündigt.
Sarkozy muss wegen illegaler Wahlkampffinanzierung durch Libyen vor Gericht
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy muss wegen der mutmaßlichen Finanzierung seines Wahlkampfs 2007 durch Libyen auf die Anklagebank. Wie die nationale Finanzstaatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, müssen sich der 68-jährige Sarkozy und zwölf weitere Menschen Anfang 2025 wegen des Vorwurfs vor Gericht verantworten, sie hätten sich von der Regierung des damaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi mit Millionen Euro den letztendlich siegreichen Wahlkampf finanzieren lassen.
Hamburger Infektionsforscherin Addo mit Bundesverdienstkreuz geehrt
Die unter anderem für ihre Arbeit während der Coronakrise bekannte Hamburger Infektionsforscherin und Ärztin Marylyn Addo ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Sie erhielt die von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Auszeichnung am Freitag in Hamburg aus den Händen von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne), wie der Senat der Hansestadt mitteilte.
AKW-Betreiber: Meerwasser nach Einleitung von Fukushima-Wasser im grünen Bereich
Nach Beginn der Einleitung von aufbereitetem Kühlwasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima in den Pazifik liegen die radioaktiven Werte bei Proben von Meereswasser nach Angaben des japanischen Betreibers im grünen Bereich. Wie das Unternehmen Tepco am Freitag mitteilte, entsprechen sie den kalkulierten Erwartungen und liegen bei weniger als dem von Japan festgelegten Grenzwert von 1500 Becquerel pro Liter.
Verstappen vorne - Hülkenberg im Kies
Max Verstappen hat seinen Heim-Grand-Prix standesgemäß eröffnet und die Bestzeit im ersten freien Training erzielt. Der Formel-1-Weltmeister aus den Niederlanden drehte am Freitagmittag in Zandvoort die schnellste Runde, in 1:11,852 Minuten lag der Red-Bull-Pilot bereits recht deutlich vor der Konkurrenz. Fernando Alonso (+0,278 Sekunden) im Aston Martin und Rekordweltmeister Lewis Hamilton (+0,373) im Mercedes folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Bauarbeiter in Bayern von herabfallenden Betonbrocken erschlagen
Ein Bauarbeiter ist in Bayern von einem herabfallenden Betonbrocken erschlagen worden. Der 56-Jährige erlag seinen schweren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Bayreuth am Freitag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Mittwoch bei Abrissarbeiten an einem Sportheim in Oberhaid im Landkreis Bamberg.
Belgischer Radprofi De Decker nach Unfall verstorben
Der Radsport trauert um eines seiner Talente. Der Belgier Tijl De Decker ist den Folgen seines schweren Trainingsunfalls erlegen und im Alter von nur 22 Jahren verstorben. Das teilte das Profiteam Lotto-Dstny am Freitag mit. "Das Team ist erschüttert", hieß es in einer Mitteilung.
Klimaaktivisten: Vergleich mit DHL wegen Blockade am Flughafen Leipzig
Zwei Jahre nach einer Blockade am Flughafen Leipzig/Halle haben Klimaaktivisten nach eigenen Angaben einen Vergleich mit dem Logistikkonzern DHL erzielt. Nach Angaben der Aktivistengruppe "Repression nicht Zustellbar" vom Freitag stimmte eine der Klimaaktivistinnen, die sich in einem Zivilverfahren am Landgericht Halle verantworten musste, dem Vergleich zu.
"Spiegel": Weniger Autoverkehr an Wochentagen durch Homeoffice
Die Möglichkeit zum Homeoffice durch die Corona-Pandemie hat den Autoverkehr einem "Spiegel"-Bericht zufolge offenbar dauerhaft verringert. Das Magazin wertete nach eigenen Angaben Daten von mehr als 900 Zählstellen auf Autobahnen und Bundesstraßen aus und berichtete am Freitag über die Ergebnisse. Demnach waren zwischen Januar und Mai dieses Jahres an Wochentagen 8,5 Prozent weniger Autos unterwegs als vor der Pandemie.
Kreml: Spekulation zu Verantwortung für mutmaßlichen Prigoschin-Tod eine "Lüge"
Der Kreml hat bestritten, für den mutmaßlichen Tod von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin verantwortlich zu sein. "Das ist eine absolute Lüge", sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, am Freitag. Der Fall des Flugzeugabsturzes vom Mittwoch müsse "auf der Basis von Fakten" behandelt werden. "Derzeit gibt es rund um die Flugzeugkatastrophe und den tragischen Tod von Passagieren, darunter Jewgeni Prigoschin, viele Spekulationen", sagte Peskow.
Faeser hofft auf Anklage der Nord-Stream-Saboteure
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ist zuversichtlich, dass es zu einer Anklage gegen die Saboteure der Nord-Stream-Pipeline kommen wird. "Ich erhoffe mir, dass der Generalbundesanwalt genügend Anhaltspunkte findet, um die Täter anzuklagen", sagt Faeser dem Magazin "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. Dieser ermittelt in dem Fall gegen Unbekannt - wegen des "Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und verfassungsfeindlicher Sabotage".
Zehnkampf: Neugebauer furios, Kaul solide
Shootingstar Leo Neugebauer (Leinfelden-Echterdingen) ist bei der Leichtathletik-WM furios in den Zehnkampf gestartet und hat nach drei Disziplinen die Führung übernommen. Auch Europameister Niklas Kaul (Mainz) kommt trotz Hüftproblemen langsam in Fahrt. Neugebauer, der im Juni den deutschen Rekord auf 8836 Punkte verbessert hatte, als auch Kaul gelten in Budapest als Medaillenkandidaten.
Ampel-Regierung tagt ab Dienstag bei Kabinettsklausur in Meseberg
Die Bundesregierung kommt ab Dienstag zu einer zweitägigen Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg in Brandenburg zusammen. Wie Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Freitag sagte, sind Schwerpunktthemen die Wirtschaftslage, Digitalisierung und die Verwaltungsmodernisierung. Am Mittwoch gibt es auch eine Kabinettsitzung. Beim Streitthema Kindergrundsicherung verwies Büchner darauf, dass wie von Kanzler Olaf Scholz (SPD) vorgegeben bis Monatsende eine Einigung erzielt werden solle. Das deshalb blockierte Wachstumschancengesetz werde jedenfalls "in Kürze beschlossen".
Ausländeranteil unter MINT-Berufstätigen stark gestiegen
Der Ausländeranteil unter in Deutschland beschäftigten Menschen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - den sogenannten MINT-Berufen - ist in den vergangenen zehn Jahren stark gestiegen. 2012 lag er noch bei 6,5 Prozent, zehn Jahre später schon bei 12,7 Prozent, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Unternehmen hierzulande sind demnach zunehmend abhängig von ausländischen Fachkräften.
Nach Kuss-Skandal: Rubiales verzichtet auf Rücktritt
Trotz seines übergriffigen Verhaltens beim WM-Finale verzichtet Luis Rubiales auf einen Rücktritt als Präsident des spanischen Fußballverbandes RFEF. Das teilte der 46-Jährige am Freitag auf einer außerordentlichen Generalversammlung des Verbandes in Madrid mit.
Donald Trump als erster früherer US-Präsident auf Polizeifoto verewigt
Zum ersten Mal in der US-Geschichte ist ein ehemaliger Präsident auf einem Polizeifoto verewigt worden: Das Büro des Sheriffs von Atlanta im US-Bundesstaat Georgia veröffentlichte am Donnerstag das in einem Gefängnis in der Großstadt aufgenommene Foto eines grimmig dreinblickenden Donald Trump. Der in Georgia wegen Wahlbeeinflussung angeklagte Ex-Staatschef hatte sich zuvor der Justiz gestellt und war kurzzeitig verhaftet worden. Trump veröffentlichte das Foto im Internet und kehrte damit erstmals seit 2021 wieder zu dem mittlerweile in X umbenannten Kurzbotschaftendienst Twitter zurück.