Letzte Nachrichten
Medien: Raul hat kein Interesse an Schalke-Job
Fußball-Zweitligist Schalke 04 soll seine Fühler bei der Trainersuche auch nach Raul ausgestreckt haben. Das berichtet die Sport Bild. Demnach habe S04 "im unmittelbaren Umfeld" des ehemaligen Weltklassestürmers nachgefragt, ob er sich ein Engagement bei den Königsblauen vorstellen könne. Die prompte, erwartbare Antwort: Nein.
Ein Toter nach Schüssen vor Shisha-Bar in Hamburg
In Hamburg ist ein 24-Jähriger vor einer Shisha-Bar erschossen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde er am Sonntagabend an dem Lokal im Stadtteil Sasel von mehreren Schüssen getroffen. Einsatzkräfte nahmen kurz nach der Tat in der Nähe vier Verdächtige in einem Auto fest, nach ersten Erkenntnisse kam es zuvor zu einem Streit.
Halbfinale in Peking: Zverev bleibt in China auf Erfolgskurs
Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking das Halbfinale erreicht. Der 26 Jahre alte Hamburger gewann gegen den Chilenen Nicolas Jarry 6:1, 6:7 (5:7), 6:4 und spielt nun gegen US-Open-Finalist Daniil Medwedew (Nr. 2) um den Einzug ins Endspiel. Für Zverev war es der siebte Sieg in China in Serie, in der vergangenen Woche hatte er in Chengdu den Titel geholt. 2:18 Stunden dauerte das Match gegen Jarry.
Aktivisten von Letzter Generation in Berlin mit Ei beworfen und bespuckt
In Berlin hat die Gruppe Letzte Generation am Montagmorgen wieder mehrere Straßen blockiert. Die meisten Blockaden wurden nach kurzer Zeit aufgelöst, wie die Polizei im Onlinedienst X (früher Twitter) mitteilte. Bei einer Aktion sei es zu einem Zwischenfall gekommen: Teilnehmer seien offenbar mit einem Ei beworfen und bespuckt worden.
Nach Tiktok-Wirbel: Osimhen verteidigt Neapolitaner
Victor Osimhen, Torjäger vom italienischen Fußball-Meister SSC Neapel, hat nach dem Wirbel um ein Tiktok-Video seines Klubs über ihn, die Neapolitaner gegen Rassismusvorwürfe verteidigt. "Die Menschen in Neapel haben mir so viel Liebe und Freundlichkeit entgegengebracht, und ich werde nicht zulassen, dass sich jemand zwischen uns stellt", schrieb Osimhen in einem Instagram-Post.
Homophobe Attacke in Mainz: 35-Jähriger auf offener Straße niedergeschlagen
Bei einer homophoben Attacke ist ein 35-Jähriger in Mainz auf offener Straße beleidigt und zu Boden geschlagen worden. Wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt am Montag mitteilte, ging das Opfer in der Nacht zu Sonntag mit seinem Ehemann Hand in Hand durch die Altstadt, als plötzlich ein Luxussportwagen neben ihm hielt. Der Beifahrer stieg aus und griff ihn anlasslos an.
Ifo-Institut: Stimmung in Autoindustrie hat sich leicht verbessert
Das Geschäftsklima in der deutschen Autoindustrie hat sich im September leicht verbessert. Das teilte das Ifo-Institut am Montag auf Grundlage seiner Konjunkturumfragen mit. Der von dem Münchner Institut ermittelte Geschäftsklimaindikator sei von minus 18,1 Punkten im August auf minus 14,7 Punkte im September gestiegen.
Verbraucherstimmung weitherhin eher schlecht - leichte Verbesserung im Oktober
Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ist laut der monatlichen Umfrage für den Handel trotz einer leichten Verbesserung weiterhin eher schlecht. Das Konsumbarometer stieg im Oktober leicht an, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag mitteilte. Die Verbraucherstimmung liege damit auf dem Niveau von Anfang 2022 "und damit vor Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine".
EU-Außenminister zu "historischem Treffen" in Kiew zusammengekommen
Die Außenminister der 27 EU-Mitgliedsstaaten sind am Montag zu einer Sondersitzung in der ukrainische Hauptstadt Kiew zusammengekommen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sprach im Onlinedienst X (vormals Twitter) von einem "historischen Treffen", bei dem es darum gehe, "unsere Solidarität und unsere Unterstützung für das ukrainische Volk auszudrücken". Es sei die erste Zusammenkunft aller 27 Außenminister außerhalb der EU, verdeutlichte Borrell die Bedeutung des Treffens.
Russland-Frage: Beucher sieht europäischen Einfluss begrenzt
DBS-Chef Friedhelm Julius Beucher sieht den Einfluss europäischer Länder bei großen sportpolitischen Entscheidungen mittlerweile als sehr begrenzt an. "Wir müssen uns bewusst sein, dass eine bestimmte europäische Sportpolitik auf dieser Welt nicht mehrheitsfähig ist", sagte der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes der FAZ nach der Wiederzulassung russischer und belarussischer Sportler als neutrale Athleten für die Paralympics 2024 in Paris.
Mutmaßlicher Mord mit Auto in Duisburg: Mann tötet Ehefrau und verletzt Sohn
Ein 25-Jähriger hat in Duisburg seine Ehefrau und seinen etwa eineinhalbjährigen Sohn absichtlich mit einem Auto überfahren. Seine 19-jährige Lebensgefährtin starb nach der Tat vom Sonntag, das gemeinsame 17 Monate alte Kind des Paares wurde lebensgefährlich verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilten. Gegen den Mann wird wegen Mordes ermittelt, ersten Ermittlungen zufolge gab es Beziehungskonflikte.
Letzte Generation blockiert in Berlin wieder mehrere Straßen
In Berlin hat die Gruppe Letzte Generation am Montagmorgen wieder mehrere Straßen blockiert. Die Polizei listete im Onlinedienst X (früher Twitter) fünf Straßen im Stadtgebiet auf, die - teilweise in beide Richtungen - blockiert würden, vorwiegend Ausfahrten der Stadtautobahn.
EU-Außenminister zu "historischem Treffen" in Kiew eingetroffen
Die Außenminister der 27 EU-Mitgliedsstaaten sind am Montag zu einer Sondersitzung in der ukrainische Hauptstadt Kiew zusammengekommen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sprach im Onlinedienst X (vormals Twitter) von einem "historischen Treffen", bei dem es darum gehe, "unsere Solidarität und unsere Unterstützung für das ukrainische Volk auszudrücken". Es sei die erste Zusammenkunft aller 27 Außenminister außerhalb der EU, verdeutlichte Borrell die Bedeutung des Treffens.
Dobrindt: Sozialleistungen für Geflüchtete kürzen - Grüne für rasche Arbeitserlaubnis
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat gefordert, Sozialleistungen für Geflüchtete zu kürzen. "Das Bürgergeld für Menschen, die viele Jahre hier gearbeitet haben und dann in Arbeitslosigkeit geraten sind, kann nicht das vergleichbare System sein für Migranten, die erst sehr kurz in Deutschland sind", sagte Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag.
MLB: Astros erspielen sich Freilos
Titelverteidiger Houston Astros hat sich in der Major League Baseball (MLB) auf den letzten Drücker ein Freilos für den Play-off-Auftakt erspielt. Durch ein 8:1 bei den Arizona Diamondbacks gewann der World-Series-Sieger die West Division der American League vor den Texas Rangers, die bei den Seattle Mariners 0:1 verloren.
Türkei greift nach Anschlag in Ankara mutmaßliche PKK-Stellungen im Nordirak an
Wenige Stunden nach einem Selbstmordanschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara haben türkische Kampfflugzeuge Luftangriffe im Nordirak geflogen. Teile der Region Bradost seien ebenso bombardiert worden wie das Dorf Badran, sagte der Bürgermeister der nahe den Grenzen zur Türkei und zum Iran gelegenen Stadt Sidakan, Ihsan Tschalabi, am Sonntagabend der Nachrichtenagentur AFP. Bei dem Anschlag zu dem sich die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bekannte, waren am Morgen zwei Polizisten leicht verletzt worden.
Protest gegen Gesundheitspolitik: Verbände rufen Arztpraxen zu Schließung auf
Aus Protest gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung haben mehrere Ärzteverbände Praxisinhaber in ganz Deutschland dazu aufgerufen, ihre Praxen am Montag geschlossen zu halten. In verschiedenen Städten sind Protestaktionen geplant, in Berlin sollen etwa am Mittag Ärztekittel symbolisch in der Öffentlichkeit niedergelegt werden. Initiiert wurde der Protesttag vom Ärzteverband Virchowbund, einige andere Verbände schlossen sich der Aktion an.
Waalwijk-Torwart Vaessen aus Krankenhaus entlassen
Nach gründlichen Untersuchungen hat Torhüter Etienne Vaessen vom niederländischen Fußball-Erstligisten RKC Waalwijk am Sonntag das Krankenhaus wieder verlassen. Der 28-Jährige war am Samstag im Spiel gegen Rekordmeister Ajax Amsterdam nach einem schweren Zusammenprall reanimiert worden. Die Partie wurde abgebrochen.
Liberty im WNBA-Finale - kein Einsatz für Sabally
Die deutsche Nationalspielerin Nyara Sabally steht mit New York Liberty im Finale der US-Basketball-Profiliga WNBA. Das Team der Berlinerin schlug Connecticut Sun im vierten Halbfinalduell 87:84, gewann die Serie mit 3:1 und fordert ab Sonntag Titelverteidiger Las Vegas Aces. Sabally (23) kam nicht zum Einsatz.
Umfrage: 71 Prozent rechnen mit schlechterer Zukunft für Deutschland
71 Prozent der Deutschen rechnen damit, dass es dem Land in Zukunft schlechter gehen wird als heute. Bei einer am Montag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv gaben mehr als drei Viertel der Befragten zwischen 45 und 59 Jahren an, dass die jüngere Generation in Zukunft einen schlechteren Lebensstandard haben werde.
Trump kündigt Anwesenheit bei Beginn von Zivilverfahren wegen Finanzbetrugs an
Kurz vor dem Beginn eines Zivilverfahrens wegen Finanzbetrugs gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump und seine beiden ältesten Söhne hat der 77-Jährige angekündigt, am Montag in dem Gericht in New York zu erscheinen. "Ich gehe morgen früh zum Gericht, um für meinen Namen und für meinen Ruf zu kämpfen", schrieb Trump am Sonntag (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social.
Neun Monate nach Herzstillstand: NFL-Profi Hamlin ist zurück
Ein kleines Football-Wunder ist vollbracht - neun Monate nach seinem Herzstillstand hat Damar Hamlin wieder erste NFL-Snaps absolviert. Der Safety von den Buffalo Bills wurde im Heimspiel gegen die Miami Dolphins (48:20) am Sonntag im Highmark Stadium stürmisch gefeiert. "Schön, dass Du wieder da bist, Nummer drei!", schrieben die Bills bei X.
Genugtuung bei McIlroy: "Das bedeutet mir unheimlich viel"
Europas Ryder-Cup-Kapitän Luke Donald erteilte seinen Helden nach dem 16,5:11,5 gegen die USA den Feierbefehl, doch sein Schlüsselspieler an den drei Tagen von Rom hielt zunächst inne. "Das bedeutet mir unheimlich viel. Ich war so enttäuscht nach Whistling Straits", sagte Rory McIlroy, der in fünf Einsätzen gegen die USA mit vier Punkten zum wichtigsten Golfer der Europäer avancierte.
Turnen: Anerkennung von "Biles II" in den kommenden Tagen
Rekord-Weltmeisterin Simone Biles aus den USA wird nicht lange auf die Anerkennung ihrer Weltpremiere bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Antwerpen warten müssen. Eine entsprechende Entscheidung des Weltverbandes FIG wird bereits in den kommenden Tagen erwartet.
Maaßen hadert: "Nicht viel gefehlt zu einem Punkt"
Trainer Enrico Maaßen sieht trotz der dritten Niederlage im dritten Saisonspiel in der Fremde keine chronische Auswärtsschwäche seiner Mannschaft. "Punktetechnisch kann man das sagen. Wenn man den Auftritt sieht, kann man aber nichts auf Heim- oder Auswärtsspiel schieben", sagte der 39-Jährige nach dem 0:2 (0:1) beim SC Freiburg: "Es hat nicht viel gefehlt zu einem Punkt. Wenn du das schaffen willst, darfst du dir nur wenig erlauben. Sie waren das effektivere Team."
Beginn des Zivilverfahrens gegen Ex-US-Präsident Trump wegen Finanzbetrugs
Gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump und seine beiden ältesten Söhne beginnt am Montag in New York ein Zivilverfahren wegen Finanzbetrugs. Der New Yorker Richter Arthur Engoron hatte Trump bereits am vergangenen Dienstag für schuldig erklärt, über Jahre die Vermögenswerte seines Immobilienimperiums aufgeblasen und damit "Betrug" begangen zu haben. Damit nahm Engoron eine wichtige Entscheidung vorweg, wie das in solchen Verfahren möglich ist.
Hamburg richtet Feiern zum 33. Tag der Deutschen Einheit aus
Hamburg richtet am Montag und Dienstag die diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit aus. Die Hansestadt feiert unter dem Motto "Horizonte öffnen" ein Bürgerfest in der Innenstadt. Die Bundesregierung veranstaltet eine Dialogreihe, bei der sich am Montag zunächst der Chef des Bundeskanzleramtes, Wolfgang Schmidt, und der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen.
Bericht: Fast jeder fünfte Ostdeutsche verdient weniger als 13 Euro pro Stunde
Auch 33 Jahre nach der Wiedervereinigung ist der Niedriglohnsektor im Osten einem Bericht zufolge deutlich größer als im Westen. So verdient knapp jeder fünfte Ostdeutsche derzeit weniger als 13 Euro brutto pro Stunde, wie aus einer von der Linksfraktion im Bundestag in Auftrag gegebenen Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, über die die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Montagsausgabe) berichtete. Demnach verdient in den westdeutschen Bundesländern weniger als jeder sechste weniger als 13 Euro brutto pro Stunde.
Brasiliens Präsident verlässt Krankenhaus zwei Tage nach Hüft-OP
Zwei Tage nach einer Hüftoperation hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva die Klinik verlassen. Er sei wieder in seiner Residenz in Brasília, in der er in den nächsten Wochen "sogar noch mehr für Brasilien" arbeiten werde, teilte der 77-Jährige am Sonntag im Onlinedienst X (vormals Twitter) mit. Zudem werde er sich auf einen Marathon-Lauf vorbereiten, scherzte der Präsident.
Olympia-Quali in Rio: Traumstart für DVV-Männer
Deutschlands Volleyballer haben beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rio de Janeiro einen Traumstart hingelegt. Weniger als 24 Stunden nach dem Auftakterfolg gegen den Iran (3:1) gewann die Mannschaft von Bundestrainer Michal Winiarski am Sonntagabend mit 3:1 (21:25, 25:14, 25:22, 25:15) auch gegen den Weltranglistenzwölften Kuba. Deutschland liegt als Nummer 15 des Rankings hinter den beiden Nationen.
Selbstmordattentat erschüttert Ankara - PKK bekennt sich
Ein Selbstmordattentat hat am Sonntag die türkische Hauptstadt Ankara erschüttert. Bei dem Anschlag sprengte sich nach Angaben des Innenministeriums ein Täter in der Nähe des Parlaments in die Luft, ein zweiter wurde erschossen. Zwei Polizisten wurden demnach leicht verletzt. Zu der Tat bekannte sich die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Staatschef Recep Tayyip Erdogan erklärte, die "Terroristen" würde ihre Ziele niemals erreichen.
Tausende Armenier demonstrieren in Brüssel gegen Aserbaidschan
Nach dem Militäreinsatz Aserbaidschans in Bergkarabach haben am Sonntag tausende Armenier in Brüssel demonstriert. Sie warfen der EU vor, wegen Gaslieferungen aus Aserbaidschan die Augen vor dem Leid der Armenier zu verschließen. "Verkaufe 2000 Jahre armenische Zivilisation gegen aserbaidschanisches Gas", stand auf einem Plakat.