Letzte Nachrichten
Paris: Zverev kämpft Humbert nieder
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat beim Masters-Turnier in Paris das Achtelfinale erreicht und bleibt im Rennen um die ATP Finals in Turin (12. bis 19. November) auf Kurs. Der Hamburger rang Lokalmatador Ugo Humbert nach 3:29 Stunden mit 6:4, 6:7 (3:7), 7:6 (7:5) nieder und trifft nun auf den Weltranglistensechsten Stefanos Tsitsipas.
Franziskus nimmt als erster Papst an UN-Klimakonferenz teil
Papst Franziskus nimmt in einem Monat als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche an der UN-Klimakonferenz in Dubai teil. "Ich werde nach Dubai reisen", sagte der 86-Jährige am Mittwoch dem italienischen Fernsehsender Rai 1. Er werde vom 1. bis 3. Dezember drei Tage lang am Weltklimagipfel COP28 teilnehmen.
Zwei Eigentore - Magdeburg trotzdem im Achtelfinale
Der 1. FC Magdeburg steht nach einem nervenaufreibenden Spiel zum ersten Mal seit 23 Jahren im Achtelfinale des DFB-Pokals. Im Zweitliga-Duell bei Holstein Kiel gewann die Mannschaft von Trainer Christian Titz nach einem Blitzstart und trotz einiger Gastgeschenke mit 4:3 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 2:0) gestanden.
Ex-Berater: Boris Johnson erkundigte sich nach Wirksamkeit von Föhn gegen Corona
Der frühere britische Premierminister Boris Johnson soll sich zu Beginn der Corona-Pandemie danach erkundigt haben, ob ein "Spezial-Föhn" das Coronavirus töten könne. Das erklärte Johnsons damaliger Top-Berater Dominic Cummings am Mittwoch gegenüber dem Gremium, das den Umgang der britischen Regierung mit der Corona-Pandemie untersucht.
Freiburger Pokal-Liebe zerbricht jäh: Aus gegen Paderborn
Böses Erwachen im einstigen Lieblingswettbewerb: Nach zwei rauschhaften Spielzeiten im DFB-Pokal hat sich der SC Freiburg völlig überraschend schon in der zweiten Runde verabschiedet. Das Team von Trainer Christian Streich wurde seiner Favoritenrolle beim 1:3 (0:2) gegen Zweitligist SC Paderborn nicht gerecht und schied nach einer über weite Strecken schwachen Vorstellung verdient aus.
Drei späte Tore retten Bayers Serie
Durch drei späte Tore hat Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen im DFB-Pokal seine Erfolgsserie gerettet. Obwohl die Maximal-Rotation von Trainer Xabi Alonso fast schiefgegangen wäre, gewann Bayer 5:2 (1:0) beim Drittligisten SV Sandhausen und steht zum ersten Mal seit drei Jahren im Achtelfinale.
Achtelfinale! BVB-"Zocker" bereit für die Bayern
Bereit für die Bayern - Borussia Dortmund hat die zweite Pokal-Hürde mit dem Schwung der Jugend genommen und geht selbstbewusst in den Bundesliga-Kracher. Der BVB schaltete die schwache TSG Hoffenheim am Mittwoch überzeugend mit 1:0 (1:0) aus, die dabei bewiesene Frische und Spielfreude kann er am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen die Münchner Rekordmeister bestens gebrauchen.
US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert auf 22-Jahres-Hoch
Die US-Notenbank Fed lässt den Leitzins trotz der weiterhin hohen Inflation erneut unverändert. Die Zinsspanne bleibt damit zwischen 5,25 und 5,5 Prozent, wie die Fed am Mittwoch in Washington mitteilte. Das ist das höchste Zinsniveau seit 2001 und damit seit 22 Jahren.
Mehr als 400 Menschen verlassen Gazastreifen über Rafah - Auch Deutsche dabei
Bei der erstmaligen Öffnung des Grenzübergangs Rafah seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas haben mehr als 400 Menschen den Gazastreifen verlassen können, darunter auch mehrere Deutsche. Ein ägyptischer Behördenvertreter sagte am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP, dass 76 Verletzte sowie 335 Menschen mit ausländischer oder doppelter Staatsbürgerschaft nach Ägypten gelangt seien. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, dass "eine niedrige einstellige Zahl deutscher Staatsangehöriger Gaza über den Grenzübergang Rafah verlassen" habe.
Hamas spricht nach erneutem Angriff auf Lager Dschabalia von "Dutzenden" Toten
Bei einem erneuten Angriff der israelischen Armee auf das Flüchtlingslager Dschabalia im Gazastreifen sind nach Angaben der radikalislamischen Hamas "Dutzende" Menschen getötet und verletzt worden. Israelische Kampfflugzeuge hätten das Flüchtlingslager am Mittwoch bombardiert, erklärte das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium im Gazastreifen. Israel machte zu dem neuen Angriff auf das bereits am Dienstag attackierte Lager zunächst keine Angaben. Israelischen Angaben zufolge wurden im Gazastreifen allein seit Dienstag 15 Soldaten getötet.
"Trump zu klein": Markenrechtsstreit um Ex-Präsidenten vor Supreme Court
Ein Markenrechtsstreit um den Slogan "Trump zu klein" hat den Obersten Gerichtshof der USA beschäftigt. Der Supreme Court in Washington befasste sich am Mittwoch mit dem Antrag eines Anwalts, den Slogan mit der klaren Anspielung auf das Geschlechtsteil von Ex-US-Präsident Donald Trump schützen zu lassen.
Auswärtiges Amt: Erste Deutsche haben Gazastreifen verlassen können
Die ersten Deutschen haben den Gazastreifen nach Angaben des Auswärtigen Amts verlassen können. "Nach intensiven Bemühungen konnte ein Team unserer Botschaft Kairo soeben die ersten ausgereisten Deutschen am Grenzübergang in Rafah in Empfang nehmen", teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch im Onlinedienst X, vormals Twitter, mit. Es handele sich dabei um Mitarbeiterinnen internationaler Hilfsorganisationen.
Trump attackiert New Yorker Richter: Lass meine Kinder "in Ruhe"
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat erneut den im New Yorker Betrugsprozess gegen ihn zuständigen Richter attackiert. "Lass meine Kinder in Ruhe, Engoron", schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Onlineplattform Truth Social an die Adresse von Richter Arthur Engoron. Der 77-jährige Republikaner bezog sich damit auf die für diese Woche geplante Befragung seiner ältesten Söhne Donald Trump Junior und Eric Trump vor Gericht.
Mann tötet 58-Jährigen in Oberhausen und begeht Suizid durch Sprung von Brücke
Ein Mann hat im nordrhein-westfälischen Oberhausen einen 58-Jährigen auf offener Straße erstochen und danach durch einen Sprung von einer Autobahnbrücke Suizid begangen. Wie die Polizei in Essen und die Staatsanwaltschaft in Duisburg am Mittwoch mitteilten, waren die Hintergründe des Geschehens aus der Nacht zu Mittwoch noch ebenso unklar wie die Identität des Täters.
Bayer-Stürmer Schick fällt schon wieder aus
Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen muss am Mittwoch im DFB-Pokalspiel beim Drittligisten SV Sandhausen auf Mittelstürmer Patrik Schick verzichten. Der tschechische Nationalspieler erlitt im Abschlusstraining laut Klub "eine kleine Muskelverletzung in der linken Wade".
Historisches Corona-Tief überwunden: Zulauf bei deutschen Sportvereinen
Deutschlands Sportvereine haben das historische Corona-Tief überwunden. Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte, zählten die mehr als 86.000 Sportvereine zum Stichtag 1. Januar 2023 gut 815.000 neue Mitglieder. Das waren drei Prozent mehr als im Vorjahr. Zugleich war das der höchste Stand seit zehn Jahren. Insgesamt haben die Vereine rund 27,8 Millionen Mitglieder.
Bayer will Berufung gegen jüngstes Glyphosat-Urteil aus den USA einlegen
Der Bayer-Konzern will Berufung gegen das jüngste Urteil aus den USA im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter Glyphosat einlegen. "Wir können das Urteil nicht nachvollziehen", erklärte ein Sprecher des Konzerns am Mittwoch. "Wir sind zuversichtlich, dass diese Entscheidung durch Rechtsmittel korrigiert wird", hieß es weiter, und dass "zumindest die exzessiven Schadenersatzsummen" reduziert würden. Bayer ist der Mutterkonzern von Monsanto, dem Hersteller das glyphosathaltigen Produkts Roundup.
Hamas: "Dutzende" Opfer bei erneutem Angriff auf Flüchtlingslager im Gazastreifen
Bei einem erneuten Angriff der israelischen Armee auf das Flüchtlingslager Dschabalia im Gazastreifen sind nach Hamas-Angaben "Dutzende" Menschen getötet und verletzt worden. Israelische Kampfflugzeuge hätten das Flüchtlingslager am Mittwoch bombardiert, erklärte das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium im Gazastreifen. Rettungskräfte sagten, es seien "ganze Familien" getötet worden.
Bergkarabach-Konflikt: Baerbock reist nach Armenien und Aserbaidschan
Vor dem Hintergrund des Konflikts um die Kaukasusregion Bergkarabach reist Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nach Armenien und Aserbaidschan. Deutschland setze sich "für einen nachhaltigen Frieden ein", betonte im Vorfeld der am Freitag beginnenden Reise ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. "Vertrauensaufbau und Aussöhnung in der Region sind ganz entscheidend," sagte er am Mittwoch in Berlin. Ziel sei "eine umfassende Friedenslösung, damit Armenier und Aserbaidschaner in ihren staatlichen Grenzen in Frieden und Sicherheit leben können".
Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi schmuggelt Botschaft aus ihrer Zelle
Unbeugsam und siegesbewusst auch in der Haft: In einer aus ihrer Zelle geschmuggelten Botschaft ist die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi mit den Machthabern im Iran hart ins Gericht gegangen. Darin wirft sie den Mullahs in Teheran vor, das Land seit 45 Jahren "mit Lügen, Täuschung, List und Einschüchterung" zu beherrschen, die Gesellschaft in die Armut zu stürzen sowie weltweit "Frieden und Stabilität" zu gefährden.
WM 2034: DFB will Bewerbung Saudi-Arabiens abwarten
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will vor einer Bewertung der wahrscheinlichen Vergabe der WM 2034 an Saudi-Arabien die Bewerbung des Wüstenstaates abwarten. Dies teilte der Verband am Mittwoch auf SID-Anfrage mit.
"Sichere" Künstliche Intelligenz: Dutzende Staaten unterzeichnen Erklärung
Die Europäische Union und über 20 weitere Staaten haben eine gemeinsame Erklärung zum verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) verabschiedet. Unter den Unterzeichnern der bei einem Gipfel im britischen Bletchley Park am Mittwoch veröffentlichten Deklaration waren neben den EU-Staaten auch etwa China, die USA und Großbritannien. Die Länder einigten sich darauf, dass es "dringend notwendig" sei, potenzielle Risiken von KI zu verstehen und gemeinsam zu bewältigen.
Studie: Plastikverschmutzung in Flüssen birgt auch Gesundheitsgefahren
Die Plastikverschmutzung von Gewässern ist laut einer neuen Studie nicht nur ein Umwelt-, sondern auch ein Gesundheitsproblem. Bei der Untersuchung von Plastikmüll in dem britischen Fluss Sowe stellten Wissenschaftler fest, dass dieser eine Brutstätte für Viren und Bakterien ist, die auch beim Menschen Krankheiten sowie gefährliche Antibiotika-Resistenzen verursachen können. Die Studie wurde im Fachblatt "Microbiome" veröffentlicht.
Ohrfeige für 13-Jährigen: Bürgermeister von Glauchau zu Geldstrafe verurteilt
Der Oberbürgermeister der sächsischen Stadt Glauchau, Marcus Steinhart (CDU), ist wegen einer Ohrfeige für einen 13-Jährigen verurteilt worden. Das Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal sprach den Kommunalpolitiker am Mittwoch der vorsätzlichen Körperverletzung und Bedrohung schuldig und verhängte gegen ihn eine Geldstrafe von insgesamt 10.500 Euro, wie Amtsgerichtsdirektor Michael Mularczyk sagte.
Strom wird teurer - Verlängerung der Preisbremse ungewiss
Trotz Milliardenzuschüssen der Bundesregierung steigen die Netzentgelte und damit die Strompreise im kommenden Jahr spürbar an. Nach vorläufigen Angaben der Netzbetreiber erhöhen sich die Verteilnetzentgelte im bundesweiten Durchschnitt um elf Prozent, wie das Vergleichsportal Check24 am Mittwoch mitteilte. Die Bundesregierung würde zugleich gerne die Preisbremsen für Strom, Erdgas und Fernwärme um vier Monate verlängern, muss dafür aber noch auf grünes Licht aus Brüssel warten.
Berlin mahnt nach israelischem Angriff auf Flüchtlingslager "Verhältnismäßigkeit" an
Die Bundesregierung hat nach der israelischen Bombardierung eines Flüchtlingslagers im Gazastreifen ein verhältnismäßiges Vorgehen der israelischen Armee im Krieg gegen die radikalislamische Hamas angemahnt. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte am Mittwoch in Berlin, es sei "essentiell", dass beim Kampf gegen die Hamas "mit der notwendigen Verhältnismäßigkeit" vorgegangen werde.
Regierung will Flüchtlinge früher in Arbeit bringen und Schleuser härter bestrafen
Vor dem Spitzentreffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ländern hat das Kabinett weitere Weichen in der Migrationspolitik gestellt. Die Bundesregierung beschloss am Mittwoch eine erleichterte Arbeitsaufnahme für Flüchtlinge, härtere Strafen für Schleuser und einen besseren Datenabgleich zwischen Ausländer- und Sozialbehörden, um Missbrauch zu vermeiden.
Sturm "Ciaran": Nordwesteuropa stellt sich auf heftigen Regen und Überflutungen ein
Der Nordwesten Europas hat sich am Mittwoch wegen des herannahenden Sturms "Ciaran" auf heftige Regenfälle und orkanartigen Wind eingestellt. Der französische Wetterdienst Météo-France teilte mit, ab Mitternacht gelte für die drei französischen Départements Finistère, Côtes-d'Armor und Manche die höchste Sturm-Alarmstufe rot, für zwei von ihnen werde zudem die höchste Flutwarnstufe ausgerufen. Für 17 weitere Départements entlang der Küste bis ins südfranzösische Département Gironde galt die zweihöchste Alarmstufe orange.
Hunderttausenden Afghanen droht nach Frist-Ablauf Deportation aus Pakistan
Zum Ablauf einer Ausreisefrist am Mittwoch haben tausende Afghanen in Pakistan vor den Grenzübergängen in kilometerlangen Schlangen gewartet. Bereits am Dienstag waren mindestens 29.000 Menschen ausgereist. Die Behörden in Pakistan wollen rund 1,7 Millionen Afghanen, die ihren Angaben zufolge illegal in dem Land leben, abschieben. Innenminister Sarfraz Bugti bekräftigte, nach Ablauf der Frist am Mittwoch werde es keine "Zugeständnisse" geben.
Rottweiler beißt Kind in Bremen in den Kopf: Sechsjährige schwer verletzt
Ein Rottweiler hat in Bremen ein sechsjähriges Mädchen angegriffen und ihm in den Kopf gebissen. Ein Rettungswagen brachte das schwer verletzte Kind in ein Krankenhaus, wie die Polizei Bremen am Mittwoch mitteilte.
Mindestens vier Tote bei Einsätzen des israelischen Militärs im Westjordanland
Mindestens vier Palästinenser sind nach Angaben palästinensischer Gesundheitsbeamter während Einsätzen der israelischen Armee im besetzten Westjordanland getötet worden. Drei Menschen seien während einer Razzia in Dschenin im Norden des Westjordanlands getötet, ein weiterer sei in Tulkarem erschossen worden, erklärte das Gesundheitsministerium in Ramallah am Mittwoch. Das israelische Militär sprach von Razzien gegen militante Palästinenser im Flüchtlingslager von Dschenin.
Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten erstmals seit Kriegsbeginn für Menschen geöffnet
Erstmals seit Beginn des Kriegs zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas ist der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten für Menschen geöffnet worden. Rettungswagen brachten am Mittwoch Dutzende verletzte Palästinenser aus dem Gazastreifen, damit sie in Ägypten behandelt werden können. Am Mittag traf zudem eine erste Gruppe von Ausländern und Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit in Ägypten ein. Das Auswärtige Amt bereitete sich auf eine Betreuung von möglicherweise ausreisenden Deutschen vor.