Letzte Nachrichten
Treibstoff erreicht Gazastreifen - 26 Tote bei Angriff in Chan Junis gemeldet
Im Gazastreifen ist eine erste Treibstofflieferung aus Ägypten eingetroffen. Das israelische Kriegskabinett beschloss am Freitag, täglich zwei Tankwagen zuzulassen, "um die Abwasseraufbereitungsanlagen zu betreiben, die aufgrund des Strommangels vom Zusammenbruch bedroht sind", wie der nationale Sicherheitsberater Tzachi Hanegbi mitteilte. "Wir haben diese Entscheidung getroffen, um die Ausbreitung von Epidemien zu verhindern". Indes starben nach Angaben eines Krankenhausdirektors bei einem Luftangriff in der Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens 26 Menschen.
Formel 1 in Vegas: Lotterie im Abschlusstraining
Die Kennenlernphase dauert an, Voraussagen sind schwierig: Die Formel-1-Piloten haben sich auch im dritten freien Training noch an den neuen Stadtkurs in Las Vegas gewöhnen müssen und gehen ohne klaren Favoriten ins Qualifying. George Russell im Mercedes drehte am Freitagabend (Ortszeit) die schnellste Runde, in 1:34,093 Minuten lag er recht deutlich vor Oscar Piastri im McLaren (+0,4) - und vor Logan Sargeant.
"Unglaubliches" Finale: Gastgeber Indien fordert Australien
Bis zu 130.000 Fans auf den Rängen, der Weltranglistenerste gegen den Rekordchampion: Die Cricket-WM in Indien endet mit einem großen Spektakel - und ein ganzes Land hofft auf die Krönung seiner Idole. Am Sonntag will Gastgeber Indien seine zwölfjährige Durststrecke beenden und im gigantischen Cricket-Tempel der Millionen-Metropole Ahmedabad gegen Australien den dritten Titel nach 1983 und 2011 gewinnen.
Aachen will WM 2026: "Fiebern natürlich entgegen"
Die Reitsport-WM 2026 wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in Aachen stattfinden, vor der offiziellen Verkündung auf dem Kongress des Weltverbandes FEI am Samstag in Mexiko-Stadt macht sich bei den designierten Veranstaltern dennoch Aufregung breit. "Wir fiebern der Entscheidung des Weltverbands natürlich entgegen", sagte Stefanie Peters, Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) dem SID.
Nagelsmann in Berlin: "Das klingt ganz schön"
Ach ja, sagte Julian Nagelsmann. Darüber, dass der Austragungsort des Fußball-Länderspiels gegen die Türkei auch das Stadion des EM-Finals am 14. Juli sein wird, hatte der Bundestrainer offensichtlich noch gar nicht groß nachgedacht. "Das klingt aber eigentlich ganz schön."
Zverev will sich für 2024 "keine Limits" setzen
Das Tennisjahr 2023 war für Alexander Zverev gerade erst beendet, da fieberte der Olympiasieger schon dem Beginn der neuen Saison entgegen. "Ich möchte mir keine Limits setzen und schauen, wie es dann läuft", sagte der 26-Jährige nach seinem Sieg im letzten Vorrundenspiel bei den ATP Finals in Turin und fügte hoffnungsvoll hinzu: "Die nächste Saison kann interessant werden."
Von der Leyen besucht Ägypten und Jordanien
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird am Samstag in Ägypten erwartet. In der Hauptstadt Kairo kommt sie mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi zusammen. Dabei geht es vor allem um den Nahost-Krieg, aber auch um ein geplantes Migrationsabkommen der EU mit Ägypten. Am Nachmittag reist von der Leyen zum Flughafen Al-Arisch in den Osten Ägyptens. An dem Airport unweit des Gazastreifens wird eine EU-Hilfslieferung erwartet.
Marsch der Angehörigen von Hamas-Geiseln erreicht Jerusalem
Nach mehrtägigem Marsch wollen am Samstag Angehörige und Freunde der von der radikalislamischen Hamas verschleppten Geiseln Jerusalem erreichen. Vor dem Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ist am Nachmittag eine Kundgebung geplant (17.00 Uhr MEZ). Der Demonstrationszug für die Freilassung der Geiseln war am Dienstag in Tel Aviv gestartet, die Teilnehmer legten die 63 Kilometer zwischen den beiden Städten zu Fuß zurück.
40.000 Stunden Videomaterial zum Sturm auf US-Kapitol werden veröffentlicht
Der neue Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hat angekündigt, 40.000 Stunden Videoüberwachungsmaterial zum Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 zu veröffentlichen. "Heute löse ich mein Versprechen gegenüber dem amerikanischen Volk ein und mache alle Aufzeichnungen vom 6. Januar für alle Amerikaner zugänglich", erklärte der Republikaner am Freitag im Onlinedienst X, ehemals Twitter. "Wahrheit und Transparenz sind von entscheidender Bedeutung", betonte er.
Liberias Präsident Weah räumt nach Stichwahl Niederlage ein
Nach einer Stichwahl in Liberia hat der amtierende Präsident George Weah am Freitag seine Niederlage gegen den Herausforderer Joseph Boakai eingeräumt. "Die Ergebnisse, die heute Abend bekannt gegeben wurden, sind zwar nicht endgültig, deuten aber darauf hin, dass (Herr) Boakai einen Vorsprung hat, den wir nicht aufholen können", sagte der ehemalige Fußballstar Weah, der 2017 zum Präsidenten des westafrikanischen Landes gewählt worden war, im staatlichen Rundfunk.
Wagenknecht will gezielt um AfD-Wähler werben
Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht will für ihr neues Bündnis gezielt um Wählerinnen und Wähler der AfD werben. "Ich wünsche mir, dass wir viele Wähler, die aus Protest für die AfD gestimmt haben, davon überzeugen können, dass unsere Antworten und Konzepte seriöser sind", sagte sie den Funke-Zeitungen vom Samstag. Zugleich betonte sie, keine Rechtsextremisten in ihr Bündnis aufnehmen zu wollen.
Özdemir kritisiert Umgang deutscher Islamverbände mit Antisemitismus
Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat die Islamverbände in Deutschland scharf kritisiert und eine "religionspolitische Wende" im Umgang mit ihnen gefordert. "Die Reaktion der Islamverbände auf den 7. Oktober zeigt erneut deren höchstproblematischen Umgang mit Antisemitismus", sagte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft im Gespräch mit dem Portal Web.de News. Seitens der deutschen Islamverbände habe es "keine klare Verurteilung des Terrors der Hamas" gegeben, kritisierte Özdemir.
Alles in eigener Hand: Italien bezwingt Nordmazedonien
Europameister Italien geht nach einem verdienten Sieg gegen Nordmazedonien gestärkt in sein Qualifikationsfinale. Die Mannschaft von Nationaltrainer Luciano Spalletti gewann zwar mit 5:2 (3:0), wackelte zwischenzeitlich aber bedenklich. Dennoch kann sich Italien das Ticket für die EM 2024 nun am Montag (20.45 Uhr/Nitro) in Leverkusen gegen die Ukraine lösen. Dort genügt bereits ein Unentschieden, um im kommenden Jahr in Deutschland dabei zu sein.
Albanien löst EM-Ticket - Polen verpasst direkte Quali
Trotz eines späten Gegentreffers hat Albaniens Fußball-Nationalmannschaft das Ticket für die Europameisterschaft im kommenden Jahr in Deutschland gelöst. Das Team des brasilianischen Trainers Sylvinho kam am Freitag zu einem 1:1 (1:0) in Moldau und qualifizierte sich als zwölftes Team für die Endrunde 2024.
Delaney sichert Dänemark das EM-Ticket
Dänemarks Fußball-Nationalmannschaft hat sich zum neunten Mal die Teilnahme an einer EM-Endrunde gesichert. Das Team von Trainer Kasper Hjulmand gewann am Freitag im Spitzenspiel der Gruppe H 2:1 (1:1) gegen Slowenien und kann am letzten Spieltag nicht mehr von einem der ersten zwei Plätze verdrängt werden. Matchwinner im Parken von Kopenhagen war Ex-Bundesligaprofi Thomas Delaney.
Zehntausende Griechen gedenken der Studentenrevolte vor 50 Jahren
In Griechenland haben zehntausende Menschen an die Niederschlagung einer Studentenrevolte gegen die Militärdiktatur vor 50 Jahren erinnert. Allein in der Hauptstadt Athen zogen nach Polizeiangaben am Freitag rund 25.000 Menschen zur Botschaft der USA, die seinerzeit die Obristenherrschaft (1967 bis 1974) unterstützt hatten. Bei der Niederschlagung der Revolte in der Technischen Universität, die den Sturz der Militärdiktatur im Sommer 1974 einleitete, gab es mindestens 24 Tote.
Nach verpasstem Halbfinale: Zverev besiegt Rublew
Nach dem Verpassen der Vorschlussrunde bei den ATP Finals hat Alexander Zverev seine Comeback-Saison mit einem Sieg beendet und nochmal ein stattliches Weihnachtsgeld kassiert. Der Olympiasieger bezwang in seinem sportlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel in Turin den ebenfalls 26-jährigen Andrej Rublew mit 6:4, 6:4 und fügte dem Russen die dritte Niederlage im dritten Match zu.
ChatGPT-Entwickler OpenAI feuert seinen Chef Sam Altman
Der Entwickler des Chatbots ChatGPT, OpenAI, hat seinen Chef Sam Altman gefeuert. Der 38-Jährige sei in seiner Kommunikation mit dem Verwaltungsrat nicht immer "ehrlich" gewesen, erklärte das auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen am Freitag zur Begründung. "Der Vorstand hat nicht länger Vertrauen in seine Fähigkeit, OpenAI weiter zu führen."
Eurojackpot in Höhe von gut 36,5 Millionen Euro in Niedersachsen geknackt
In Niedersachsen hat ein Lottospieler den Eurojackpot geknackt und gut 36,5 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Freitagabend mitteilte, hatte der Sieger oder die Siegerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 4, 14, 15, 20 und 28 sowie die Eurozahlen 7 und 9. Dafür gibt es 36.524.877 Euro.
Vor Landtagswahl in Thüringen: AfD wählt Höcke zum Spitzenkandidaten
Die Thüringer AfD hat ihren Landeschef Björn Höcke zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr gewählt. Auf einer Landeswahlversammlung in Pfiffelbach wurde der Rechtsaußenpolitiker am Freitag mit 87,79 Prozent der Delegiertenstimmen auf Listenplatz eins gesetzt. 187 Delegierte stimmten für ihn und 26 gegen ihn.
Saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger als SPD-Landeschefin im Amt bestätigt
Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger ist als Vorsitzende des SPD-Landesverbands im Amt bestätigt worden. Auf einem Landesparteitag in Völklingen erhielt sie am Freitag 98,7 Prozent der Stimmen, wie die Partei mitteilte.
Als zwölftes Team dabei: Albanien löst EM-Ticket
Trotz eines späten Gegentreffers hat Albaniens Fußball-Nationalmannschaft das Ticket für die Euro im kommenden Jahr in Deutschland gelöst. Das Team des brasilianischen Trainers Sylvinho kam am Freitag zu einem 1:1 (1:0) in Moldau und qualifizierte sich als zwölftes Team für die Endrunde 2024.
Adeyemi fehlt - Moukoko trifft: U21 auf EM-Kurs
Aufregung um Karim Adeyemi - doch auf seinen BVB-Teamkollegen sowie einen Debütanten aus Mönchengladbach ist Verlass: Die U21 hat auch dank Toptorjäger Youssoufa Moukoko die EM-Qualifikation weiter fest im Blick. Gegen Underdog Estland gewann das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo in Paderborn hochverdient mit 4:1 (1:0) - für Gesprächsstoff sorgte aber vor allem einer, der überhaupt nicht vor Ort war.
Riesige Christus-Statue in Rio de Janeiro leuchtet zu Ehren von Taylor Swift
Leuchtender Empfang für US-Popstar Taylor Swift in Brasilien vor ihrem "Eras"-Konzert am Freitag: Zu Ehren der Sängerin und sehr zur Freude der Fans erstrahlte die berühmte Statue in Rio de Janeiro in dem Schriftzug "Willkommen in Brasilien". Zudem wurde am Donnerstagabend ein an Swifts Musikvideo "You Belong With Me" erinnerndes T-Shirt auf die Statue projiziert, auf dem die Namen der 27 Bundesstaaten des südamerikanischen Landes zu lesen waren.
GDL leitet im Tarifstreit bei der Bahn Urabstimmung ein
Einen Tag nach ihrem bundesweiten Warnstreik leitet die Lokführergewerkschaft GDL eine Urabstimmung über längere und häufigere Streiks ein. Die Gewerkschaft rief am Freitag ihre Mitglieder bei der Deutschen Bahn, Transdev, City-Bahn Chemnitz und acht Personaldienstleistern zur Urabstimmung auf. "Wir erwarten, dass unsere Mitglieder der Hinhaltetaktik der Arbeitgeber eine eindeutige Antwort erteilen", erklärte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky.
Neuendorf hält Adeyemis U21-Verzicht für "einen Fehler"
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Entscheidung von Karim Adeyemi gegen die U21-Nationalmannschaft mit deutlichen Worten kritisiert. "Ich halte es für einen Fehler", sagte Neuendorf in der Halbzeitpause des EM-Qualifikationsspiels gegen Estland bei ProSiebenMaxx. Es bringe aber "nichts, jemanden zu zwingen hierherzukommen. Es hilft der Mannschaft nicht, wenn jemand mit halbem Einsatz auftritt."
Linke will Kapitel um Wagenknecht abhaken und nach vorn blicken
Die Linken-Spitze ruft den Neuanfang aus: Auf einem Parteitag in Augsburg wurde das Kapitel um die Abspaltung der Wagenknecht-Gruppe für beendet erklärt. "Dieser Parteitag ist ein Startschuss", sagte Parteichefin Janine Wissler am Freitag. Ihr Ko-Vorsitzender Martin Schirdewan sagte, die Partei werde "zurück auf die Erfolgsspur" kommen, wenn sie Geschlossenheit, gegenseitigen Respekt und innerparteiliche Solidarität zeige.
Scholz betont bei Erdogan-Besuch Selbstverteidigungsrecht Israels
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat beim Deutschland-Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan das Selbstverteidigungsrecht Israels betont. "Das Existenzrecht Israels ist für uns unumstößlich", sagte Scholz am Freitagabend bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Erdogan in Berlin. Israel habe "das völkerrechtlich verbriefte Recht, sich zu verteidigen". An Erdogan gerichtet sagte Scholz, es sei "kein Geheimnis", dass "wir zu dem aktuellen Konflikt unterschiedliche zum Teil sehr unterschiedliche Sichtweisen haben".
Bundestag beschließt Förderung von Video-Gerichtsverhandlungen
Die Justiz in Deutschland soll digitaler werden: Der Bundestag hat am Freitag die Förderung von Video-Gerichtsverhandlungen beschlossen. Die Vorlage der Bundesregierung wurde mit breiter Mehrheit angenommen. Vorsitzende Richterinnen und Richter von Zivil- und Fachgerichten sollen künftig Videoverhandlung nicht mehr nur gestatten, sondern auch anordnen können. Dazu wird in erster Linie ein Paragraf der Zivilprozessordnung neugefasst.
"Meloni, das Volk hat Hunger": Streik in Italien gegen Haushaltsgesetz
In Italien haben am Freitag tausende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, der Bahn und der Nahverkehrsbetriebe gestreikt, um gegen das Haushaltsgesetz der ultrarechten Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu protestieren. "Meloni, das Volk hat Hunger" stand auf einem der Plakate, die bei einer Kundgebung auf der zentralen Piazza del Popolo in Rom hochgehalten wurden. Auch in anderen Städten wie Genua und Mailand gab es Proteste.
Länderspiele ohne ter Stegen
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss zum Jahresabschluss auf Marc-Andre ter Stegen verzichten. Der Torhüter des FC Barcelona laboriert an akuten Rückenschmerzen und fällt damit für die Spiele gegen die Türkei am Samstag (20.45 Uhr/RTL) in Berlin und drei Tage später in Wien gegen Österreich aus. Das teilte Bundestrainer Julian Nagelsmann am Freitag vor dem Abschlusstraining im Olympiastadion mit.
Steinmeier betont gegenüber Erdogan Israels Recht auf Selbstverteidigung
Beim umstrittenen Berlin-Besuch von Recep Tayyip Erdogan hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Angaben des Bundespräsidialamts gegenüber dem türkischen Staatschef die "deutsche Position mit Nachdruck deutlich gemacht". BPrA-Sprecherin Cerstin Gammelin erklärte am Freitagnachmittag im Online-Dienst X (vormals Twitter), Steinmeier habe "die Einstufung des Überfalls der Hamas auf Israel als Terrorangriff und der Hamas als Terrororganisation unterstrichen". Zudem habe er "das Existenzrecht Israels sowie sein Recht auf Selbstverteidigung herausgehoben".