Letzte Nachrichten
Im "Zweikampf unschlagbar": U17 und die deutschen Tugenden
Auch Trainer Christian Wück sieht die Rückkehr zu den "deutschen Tugenden" als Schlüssel für den aktuellen Erfolg seiner U17-Nationalmannschaft. "Ich weiß ja, wofür der deutsche Fußball international angesehen ist, und da wollten wir wieder hinkommen", sagte Wück am Freitag, einen Tag vor dem WM-Finale gegen Frankreich (Samstag, 13.00 Uhr/Sky und RTL) in Indonesien.
10.000 Euro Sachschaden nach Beziehungsstreit in Mannheimer Imbiss
Bei einem Beziehungsstreit in Mannheim ist ein Sachschaden von knapp 10.000 Euro entstanden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, geriet ein Paar am Donnerstagnachmittag in einem Imbiss in Streit. Der Mann habe dabei die Eingangstür des Schnellrestaurants aus der Verankerung gebrochen.
Israel setzt Angriffe auf Hamas nach Auslaufen von Feuerpause fort
Nach dem Auslaufen einer einwöchigen Feuerpause hat Israel den Militäreinsatz gegen die radikalislamische Hamas im Gazastreifen am Freitagmorgen wieder aufgenommen. Die Palästinenserorganisation habe die Waffenruhe verletzt und zudem in Richtung des israelischen Gebiets geschossen, erklärte die Armee. Das Militär habe "den Kampf gegen die Hamas-Terrororganisation im Gazastreifen wieder aufgenommen". Kampfjets griffen demnach Ziele in der Stadt Gaza an. AFP-Journalisten berichteten von Luft- und Artillerieangriffen im Norden und Süden des Gazastreifens.
15. Niederlage: Spurs mit Wembanyama schwach wie lange nicht
Victor Wembanyama ist in der NBA angetreten, um Geschichte zu schreiben - muss in diesen Tagen aber erst mal mit einer historischen Niederlagenserie umgehen. Die San Antonio Spurs mit dem französischen Ausnahmetalent unterlagen am Donnerstagabend auch den Atlanta Hawks in einem offensiven Schlagabtausch mit 135:137, es war die 13. Niederlage in Serie für das Team von Trainer Gregg Popovich.
Scholz zu UN-Klimakonferenz nach Dubai aufgebrochen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist am Freitag zur UN-Klimakonferenz nach Dubai aufgebrochen. Er will dort an einem Gipfeltreffen (Climate Action Summit) mit zahlreichen Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Die zweitägigen Beratungen sollen der auch COP28 genannten Klimakonferenz mehr Schwung geben.
Israels Armee: Kämpfe gegen Hamas nach Auslaufen von Feuerpause wieder aufgenommen
Nach dem Auslaufen einer Feuerpause am Freitagmorgen hat die israelische Armee verkündet, die Kämpfe gegen die radikalislamische Hamas im Gazastreifen wieder aufgenommen zu haben. Die Palästinenserorganisation habe die Waffenruhe verletzt und zudem in Richtung des israelischen Gebiets geschossen, erklärte das Militär. Es habe "den Kampf gegen die Hamas-Terrororganisation im Gazastreifen wieder aufgenommen". Ein AFP-Journalist berichtete von Luft- und Artillerieangriffen auf die Stadt Gaza.
Leverkusen freut sich auf BVB-Kracher: "Wird schwer für sie"
Bayer Leverkusen surft weiter auf der Erfolgswelle - und freut sich mit reichlich Selbstvertrauen im Gepäck auf das Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund. "Wird schwer für sie", sagte Nationalspieler Jonas Hofmann sichtlich gut gelaunt nach dem mühelosen 2:0 (1:0)-Erfolg im schwedischen Göteborg bei BK Häcken, mit dem der Bundesliga-Spitzenreiter vorzeitig den Gruppensieg und damit einhergehenden Achtelfinal-Einzug in der Europa League klarmachte.
Nach "heißem Ritt": DHB-Frauen peilen nächsten WM-Sieg an
Nach ihrem "heißen Ritt" zum WM-Auftakt pusteten Deutschlands Handballerinnen nur kurz durch. Der Blick richtete sich nach dem Sieg gegen Japan bereits auf der Rückfahrt zum Teamhotel im dänischen Silkeborg auf das nächste Spiel, gegen Außenseiter Iran kann Deutschland am Samstag (18.00 Uhr/Sportdeutschland.TV) mit einem Sieg vorzeitig das Hauptrunden-Ticket lösen.
"Einfach weltklasse": Gregoritsch verzaubert Freiburg
Michael Gregoritsch hielt mit breitem Grinsen den Spielball zum Selfie in die Kamera und ließ sich danach gebührend von der Fankurve feiern. Seinen magischen Auftritt beim 5:0 (4:0) gegen Olympiakos Piräus konnte der Dreierpacker des SC Freiburg gar nicht genug genießen.
Israelische Armee: Aus Gazastreifen abgefeuerte Rakete abgefangen
Etwa eine Stunde vor Ablaufen einer Feuerpause mit der radikalislamischen Hamas hat Israels Luftabwehrsystem nach Angaben der israelischen Armee am Freitag eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete abgefangen. "Nach der anfänglichen Meldung über Sirenen in Gemeinden nahe des Gazastreifens" habe das Abwehrsystem "einen Abschuss erfolgreich abgefangen", teilte das Militär über den Onlinedienst Telegram mit.
Mindestlohn in der Pflege steigt
Am Freitag steigt der Mindestlohn für Pflegekräfte: Rund 1,3 Millionen Beschäftigte in Einrichtungen mit Pflegemindestlohn bekommen ab dem 1. Dezember mehr Geld. Pflegehilfskräfte erhalten nach Angaben des Gesundheitsministeriums statt 13,90 Euro nun 14,15 Euro, qualifizierte Pflegehilfskräfte bekommen 15,25 Euro (vorher 14,90 Euro) und für Pflegefachkräfte steigt der Mindestlohn auf 18,25 Euro (zuvor 17,65 Euro).
Staats- und Regierungschefs treffen auf Klimakonferenz zusammen
In die Beratungen der UN-Klimakonferenz schalten sich ab Freitag die Staats- und Regierungschefs aus zahlreichen Ländern ein. Im Rahmen eines Gipfeltreffens (Climate Action Summit) sollen sie gleich in der Anfangsphase der auch COP28 genannten Klimakonferenz mehr Schwung geben. Für Deutschland reist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Freitag nach Dubai.
Bundestag berät über Nachtragshaushalt 2023 und Aussetzung der Schuldenbremse
Der Bundestag berät am Freitag erstmals über den von der Ampel-Regierung vorgelegten Nachtragshaushalt für das laufende Jahr (09.00 Uhr). Grund für die Änderung am laufenden Budget ist das Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts. Es hatte bestimmte Sondervermögen neben dem regulären Haushalt für unzulässig erklärt. Deshalb müssen nun fast 45 Milliarden Euro zusätzliche Schulden in das Budget 2023 geschrieben werden. Dies erfordert in diesem Jahr erneut die Aussetzung der Schuldenbremse des Grundgesetzes.
Tesla beginnt mit Auslieferung seines ersten Pick-up-Modells Cybertruck
Vier Jahre nach der Vorstellung seines ersten Pick-up-Modells Cybertruck hat der US-Elektroautobauer Tesla mit der Auslieferung des futuristisch anmutenden Fahrzeugs begonnen. Unternehmenschef Elon Musk übergab die ersten Cybertrucks am Donnerstag bei einer Feier am Unternehmenssitz in Austin im US-Bundesstaat Texas an die Käufer. Das Auto hat einen Einstiegspreis von knapp 61.000 Dollar (knapp 56.000 Euro). Ursprünglich hatte Tesla einen Einstiegspreis von 39.900 Dollar angepeilt.
Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe für Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy
In dem Berufungsverfahren gegen den französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy wegen illegaler Wahlkampffinanzierung hat die Staatsanwaltschaft ein Jahr auf Bewährung gefordert. Staatsanwalt Bruno Revel sagte am Donnerstag in Paris, er gehe weiter davon aus, dass Sarkozy "wissentlich gegen die gesetzliche Obergrenze für Wahlkampfausgaben verstoßen" habe, nicht aber, die illegalen Methoden zur Verschleierung der Ausgaben entwickelt oder gekannt zu haben. Das Plädoyer der Verteidigung findet am Freitag statt.
Freiburg und Bayer siegen - Frankfurt muss in Zwischenrunde
K.o.-Runden-Ticket für den SC Freiburg, Achtelfinal-Einzug für Bayer Leverkusen: Die Bundesliga überwintert mit ihren beiden Vertretern in der Europa League. Die Breisgauer zogen am Donnerstag angeführt von Dreierpacker Michael Gregoritsch durch ein 5:0 (4:0) gegen Olympiakos Piräus in die nächste Runde ein. Die bereits qualifizierten Leverkusener sicherten sich durch ein 2:0 (1:0) bei BK Häcken sogar vorzeitig den Gruppensieg.
Pleite gegen PAOK: Frankfurt muss in die Zwischenrunde
Eintracht Frankfurt hat nach turbulenten Tagen die Chance auf den direkten Einzug ins Conference-League-Achtelfinale verspielt. Durch das 1:2 (0:0) gegen PAOK Saloniki verpasste das bereits vor der Partie für die K.o.-Runde qualifizierte Team von Trainer Dino Toppmöller die Tabellenführung und muss als Gruppenzweiter Anfang des kommenden Jahres zunächst den Umweg über die Zwischenrunde nehmen.
Vor Duell: Alba chancenlos, Bayern überzeugend
Alba Berlin steckt weiter tief in der Krise. Drei Tage vor dem Ligaduell mit Dauerrivale Bayern München kassierte das Team um Basketball-Weltmeister Johannes Thiemann beim 81:102 (42:58) gegen Maccabi Tel Aviv in Belgrad die zehnte Niederlage im elften EuroLeague-Spiel und bleibt Tabellenletzter.
Kiel siegt dank starker Keeper - Magdeburg baut Serie aus
Auch dank seiner starken Torhüter hat der THW Kiel in der Handball-Champions-League gegen Paris St. Germain triumphiert und die Tabellenführung in Gruppe A zurückerobert. Der deutsche Rekordmeister bezwang den französischen Liga-Champion mit 26:24 (15:10). Titelverteidiger SC Magdeburg baute seine beeindruckende Siegesserie beim 28:24 (14:11) gegen Montpellier HB aus.
Blinken wirbt für Verlängerung von Feuerpause im Gazastreifen
US-Außenminister Antony Blinken hat sich für eine weitere Verlängerung der Feuerpause im Gazastreifen und für Schutzzonen für die Zivilbevölkerung in dem Palästinensergebiet ausgesprochen. "Wir wollen ganz klar, dass dieser Prozess weitergeht", sagte Blinken am Donnerstag bei einem Besuch in Tel Aviv mit Blick auf die seit vergangenem Freitag geltende Feuerpause. "Wir wollen einen achten Tag und mehr."
Wegen Doppelmordes verurteilter Mann in Oklahoma hingerichtet
Im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein wegen Doppelmordes verurteilter Mann hingerichtet worden. Das Todesurteil gegen den 59-jährigen Phillip Hancock wurde am Donnerstag im Gefängnis der Stadt McAlester mit einer Giftspritze vollstreckt, wie die Behörden mitteilten. Es war die 24. und mutmaßlich letzte Hinrichtung in den USA in diesem Jahr.
Weißes Haus: Tod von Henry Kissinger "riesiger Verlust"
Das Weiße Haus hat den Tod des früheren US-Außenministers Henry Kissinger als "riesigen Verlust" bezeichnet. Die verstorbene Diplomatie-Legende habe "über Jahrzehnte außenpolitische Entscheidungen" der USA geprägt und "Einfluss auf Amerikas Rolle in der Welt" gehabt, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses, John Kirby, am Donnerstag.
Saudi-Arabien und Russland kürzen Öl-Fördermengen weiter
Saudi-Arabien und Russland kürzen ihre Öl-Fördermengen weiter. Im Anschluss an ein virtuelles Treffen der Minister des 23 Mitglieder umfassenden Ölkartells Opec+ kündigte Riad am Donnerstag an, seine freiwillige Öl-Förderkürzung von einer Million Barrel pro Tag bis März 2024 zu verlängern. Moskau erklärte, dass es seine Öl-Exporte bis März um 500.000 Barrel pro Tag - statt bisher täglich 300.000 Barrel - kürzen werde.
Hattrick Gregoritsch: Freiburg überwintert in Europa League
Dreierpacker Michael Gregoritsch lässt den SC Freiburg zum zweiten Mal in Folge in der Europa League überwintern. Das Team von Trainer Christian Streich bezwang den direkten Konkurrenten Olympiakos Piräus dank des bis dato torlosen Angreifers souverän mit 5:0 (4:0) und ist in der Gruppe A nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Am 14. Dezember steht bei West Ham United das Endspiel um den Gruppensieg an.
Furiose Kieler siegen dank starker Keeper gegen PSG
Der deutsche Handball-Meister THW Kiel hat in der Champions League Paris St. Germain geschlagen und wieder die Tabellenführung in der Gruppe A übernommen. Die Norddeutschen setzten sich vor allem dank ihrer starken Torhüter mit 26:24 (15:10) gegen den französischen Meister durch. Weitere erfreuliche Nachricht: Vor dem Spiel gab der THW bekannt, dass Kapitän Nikola Bilyk für zwei Jahre bis 2026 verlängert hat.
Hamas lässt nach Verlängerung der Feuerpause zwei weitere Geiseln frei
Nach der eintägigen Verlängerung der Feuerpause im Gazastreifen hat die islamistische Palästinenserorganisation Hamas zwei weitere israelische Geiseln freigelassen. Die israelische Armee nahm die beiden Frauen nach eigenen Angaben am Donnerstag in Empfang. Nach Angaben eines Hamas-Vertreters gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sollten im Laufe des Tages insgesamt zehn israelische Geiseln freigelassen werden. Derweil bekannte sich die Hamas zu einem Anschlag in Jerusalem, bei dem nach israelischen Angaben am Donnerstag mindestens drei Menschen getötet wurden.
Mehr als zwei Millionen Flüchtlinge durch Überschwemmungen am Horn von Afrika
Wegen sintflutartiger Regenfälle und Überschwemmungen am Horn von Afrika sind mehr als zwei Millionen Menschen aus ihrer Heimat geflohen. Das geht aus Regierungs- und UN-Zahlen hervor, welche die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag ausgewertet hat. Fast 300 Menschen kamen zudem in Somalia, Kenia und Äthiopien ums Leben. Die heftigen Regenfälle ereigneten sich nach der schlimmsten Dürre in der Region seit 40 Jahren mit Millionen Hungernden.
Etwa 1200 Migranten von der Küste bei Calais in Notunterkünfte gebracht
In der Nähe von Calais und Dünkirchen in Nordfrankreich haben Polizisten mehrere große Migrantenlager geräumt und nach offiziellen Angaben mehr als 1200 Menschen in Bussen zu Notunterkünften gebracht, die meisten davon in anderen Regionen. Etwa 130 Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung seien festgenommen worden und sollten zu Abschiebezentren gebracht werden, teilte die Präfektur am Donnerstag mit. Hilfsorganisationen sprachen von "Vertreibungen" und "Schikane".
Russland verbietet internationale LGBT-Bewegung wegen "Extremismus"
Die Justiz in Russland hat ein Verbot gegen die "internationale LGBT-Bewegung" wegen "Extremismus" erlassen. Der Richter des Obersten Gerichtshofs Oleg Nefedow verlas am Donnerstag vor Journalisten das Urteil. Demnach tritt die Entscheidung "sofort" in Kraft. Kritik kam von UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk und Organisationen wie Human Rights Watch. Konservative Abgeordnete und Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche lobten das Urteil dagegen.
Sorge um Zukunft von Galeria Kaufhof nach Signa-Pleite
Nach der Insolvenz des Galeria-Mutterkonzerns Signa Holding nimmt die Sorge um die Zukunft der Kaufhauskette zu. Im Sanierungsverfahren von Galeria hatte der österreichische Mutterkonzern 200 Millionen Euro zugesagt, die nun fehlen dürften. Am Donnerstag meldete auch die Signa-Tochter Sportscheck Insolvenz an. Der Deutsche Städtetag forderte für den weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens eine Einbindung der Städte.
Trotz Justizproblemen: EU stellt Ungarn zehn Milliarden Euro in Aussicht
Im Justizstreit mit der Europäischen Union kann Ungarn auf die Freigabe milliardenschwerer Finanzhilfen aus Brüssel hoffen. Die EU-Kommission könnte bis zu zehn Milliarden Euro freigeben, die im Rechtsstaatsstreit mit Ungarn eingefroren sind, wie es am Donnerstag von EU-Mitarbeitern in Brüssel hieß. Das ist fast die Hälfte aller insgesamt blockierten Gelder. Allerdings muss Ungarn dafür noch Auflagen erfüllen.
Microsoft erhält Sitz in Verwaltungsrat von ChatGPT-Entwickler OpenAI
Der Softwareriese Microsoft erhält einen Sitz im Verwaltungsrat des ChatGPT-Entwicklers OpenAI - allerdings ohne Stimmrecht. Der Softwarekonzern, der Milliarden von Dollar in OpenAI investiert hat, wird ein Mitglied mit Beobachterstatus in das Führungs- und Aufsichtsgremium des auf Künstliche Intelligenz spezialisierten Startup-Unternehmens entsenden, wie OpenAI am Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte.