Letzte Nachrichten
Behörden: Oppositionspolitiker Nawalny in Haft gestorben
Der inhaftierte russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny ist nach Angaben der Gefängnisbehörden gestorben. Der prominenteste Kremlkritiker Russlands starb am Freitag in der Strafkolonie in der russischen Polarregion, wie die Strafvollzugsbehörde FSIN mitteilte. Die Gründe für seinen Tod würden untersucht, hieß es weiter.
50+1-Verstoß? DFB-Chef sieht Fußball-Reputation gefährdet
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat im Investoren-Streit bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Bedeutung der 50+1-Regel hervorgehoben. Er verfolge "die Diskussionen über einen möglichen Investoreneinstieg bei der DFL auch deshalb mit Sorge, weil allein der Verdacht, es könnte in diesem Zusammenhang zu einem Verstoß gegen die 50+1-Regel gekommen sein, die Reputation des Fußballs in Deutschland gefährdet", sagte der 62-Jährige dem SID am Freitag.
Auftaktsieg für Tischtennis-Männer - Boll reist nicht nach
Die ambitionierten deutschen Tischtennis-Männer haben auch ohne Timo Boll einen Start nach Maß in die Team-WM im südkoreanischen Busan hingelegt. Die Auswahl von Bundestrainer Jörg Roßkopf machte am Freitag im ersten Gruppenspiel beim 3:0 gegen die USA kurzen Prozess. Rekordeuropameister Boll fehlte wegen einer Entzündung der Regenbogenhaut im rechten Auge und wird auch nicht zum Turnier nachreisen. Das gab der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) kurz nach dem Auftakt bekannt.
Paul McCartney hat seine legendäre "Beatlemania"-Bassgitarre wieder
Seit Jahrzehnten war sie verschwunden - nun hat Paul McCartney seine legendäre "Beatlemania"-Bassgitarre wieder. Die 1972 gestohlene Gitarre sei zurück bei ihrem Besitzer, hieß es am Freitag auf der offiziellen Website des Beatles-Musikers. Der 81-Jährige sei "unglaublich dankbar". Das Instrument war nach monatelanger Suche auf einem Dachboden in Südengland entdeckt worden.
Deutschland und die Ukraine schließen bilaterale Sicherheitsvereinbarung
Deutschland und die Ukraine haben ein bilaterales Sicherheitsabkommen geschlossen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichneten die Vereinbarung am Freitag im Kanzleramt in Berlin. Nach Angaben eines deutschen Regierungssprechers handelt es sich um eine "Vereinbarung über Sicherheitszusagen und langfristige Unterstützung" der Ukraine, die sich seit fast zwei Jahren gegen die russische Militäroffensive verteidigt. Details zu dem Abkommen wurden zunächst nicht bekannt.
Frankreichs Energiekonzern EDF erholt sich dank gestiegener Atomstromproduktion
Frankreichs Energiekonzern EDF hat dank einer höheren Produktion von Atomstrom im vergangenen Jahr einen Gewinn von zehn Milliarden Euro verzeichnet. Es sei ein "außergewöhnliches Jahr" gewesen, erklärte EDF am Freitag. 2022 hatte der Konzern noch fast 18 Milliarden Euro Verlust gemacht.
"Wirklich enttäuscht": Boll sagt für Team-WM ab
Tischtennis-Rekordeuropameister Timo Boll hat seine Teilnahme an der Team-WM im südkoreanischen Busan absagen müssen. Das teilte der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) kurz nach dem 3:0-Auftaktsieg am Freitag gegen die USA mit. Der 42-Jährige laboriert seit Beginn der Woche an einer Entzündung der Regenbogenhaut im rechten Auge.
Bundesregierung beschließt Mandat für Marine-Einsatz im Roten Meer
Die Bundesregierung hat das Mandat zur Beteiligung der Bundeswehr an einer EU-Mission zum Schutz der Seewege im Roten Meer beschlossen. Wie ein Regierungssprecher am Freitag in Berlin sagte, wurde über die Einsatzgrundlage für eine Fregatte und Stabspersonal im Umlaufverfahren durch das Kabinett entschieden. Das Mandat sieht demnach eine Personalobergrenze von 700 Soldatinnen und Soldaten vor und soll vorerst bis Ende Februar 2025 gelten.
Scholz erteilt europäischem Atomschirm eine Absage
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich entschieden gegen einen gemeinsamen europäischen Atom-Schutzschirm ausgesprochen. "Von dieser Debatte halte ich gar nichts", sagte Scholz der "Süddeutschen Zeitung" in einem am Freitag veröffentlichten Interview.
Scholz erteilt gegen europäischem Atomschirm eine Absage
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich entschieden gegen einen gemeinsamen europäischen Atom-Schutzschirm ausgesprochen. "Von dieser Debatte halte ich gar nichts", sagte Scholz der "Süddeutschen Zeitung" in einem am Freitag veröffentlichten Interview.
65-Jähriger bei Forstarbeiten von Traktor eingeklemmt und tödlich verletzt
Ein 65 Jahre alter Mann ist bei Forstarbeiten in einem Waldstück in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Der Mann wurde zwischen einem hangabwärts rutschenden Traktor und einer Baumwurzel eingeklemmt, wie die Polizei in Heilbronn am Freitag mitteilte. Der Mann erlitt dabei tödliche Verletzungen. Er starb noch am Unfallort.
Prozess gegen Kreml-Kritiker Orlow begonnen - 70-Jähriger verweigert Aussage
In Russland hat ein neuer Prozess gegen den Menschenrechtsaktivisten und Kreml-Kritiker Oleg Orlow begonnen. Orlow verweigerte bei der ersten Anhörung am Freitag die Aussage und beklagte einen "ungerechten" Prozess, wie eine AFP-Journalistin vor Ort berichtete. "Ich weigere mich auszusagen. Ich behalte mir das Recht vor, am Ende Anmerkungen zu machen, da ich diesen Prozess als ungerecht empfinde", sagte Orlow.
Prozess gegen Verdächtigen in Fall Maddie in Braunschweig wegen Schöffin vertagt
Der Prozess gegen den deutschen Verdächtigen im Fall des 2007 verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann wegen mehrerer damit nicht in Zusammenhang stehender Sexualverbrechen ist am Freitag unmittelbar nach Beginn vertagt worden. Das Landgericht in Braunschweig unterbrach die Verhandlung gegen den 47-jährigen Christian B. wegen eines Befangenheitsantrags der Verteidigung gegen eine Schöffin. Der Prozess werde am kommenden Freitag fortgesetzt, sagte die Vorsitzende Richterin.
Prozess gegen zwei mutmaßliche Hisbollah-Funktionäre in Hamburg begonnen
Vor dem Oberlandesgericht Hamburg hat am Freitag ein Staatsschutzverfahren gegen zwei mutmaßliche Funktionäre der radikalislamischen Hisbollah-Miliz begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft den Angeklagten im Alter von 49 und 55 Jahren die Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung vor. Beide sollen laut Anklage seit vielen Jahren als Bindeglieder zwischen der Miliz und Vereinen der libanesischen Gemeinden in Deutschland tätig gewesen sein.
Cannabisplantage mit 4000 Pflanzen in Hagen ausgehoben
Im nordrhein-westfälischen Hagen hat die Polizei eine Cannabisplantage mit etwa 4000 Pflanzen entdeckt. Zivilfahnder hätten am Freitagmorgen "ungewöhnliche Vorkommnisse" an einem stillgelegten Industriegebäude beobachtet, teilte die Polizei mit. Eine Ermittlungsrichterin habe dann auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbefehl erlassen.
Vierjähriges Mädchen in rheinland-pfälzischer Kita gestorben
Ein vierjähriges Mädchen ist in einer Kindertagesstätte im rheinland-pfälzischen Limburgerhof gestorben. Das Mädchen wurde am Donnerstag leblos auf dem Kitagelände gefunden, wie ein Sprecher der Polizei in Ludwigshafen am Freitag sagte. Das Mädchen habe trotz sofortiger Versuche nicht wiederbelebt werden können. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.
Ukrainischer Präsident Selenskyj in Berlin eingetroffen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Freitagvormittag zu seinem Besuch in Berlin eingetroffen. Selenskyj veröffentlichte Fotos im Onlinedienst Telegram, die ihn bei der Ankunft zeigten. Er schrieb, es werde um "eine neue Sicherheitsarchitektur für die Ukraine" gehen und fügte hinzu, sein Land versuche, "den Krieg so bald wie möglich zu fairen ukrainischen Bedingungen zu beenden".
Wichtigste Oppositionspartei in Indien gibt Einfrieren ihrer Konten vor Wahl bekannt
Wenige Wochen vor der erwarteten Ankündigung der Parlamentswahl in Indien hat die wichtigste Oppositionspartei das Einfrieren ihrer Konten durch die Steuerbehörde bekanntgegeben. "Wenn die Konten der wichtigsten Oppositionspartei nur zwei Wochen vor der Ankündigung der Parlamentswahl eingefroren werden, (...) lebt dann die Demokratie in unserem Land noch?", fragte der Sprecher der oppositionellen Partei, Indischer Nationalkongress (INC), Ajay Maken, am Freitag.
Sterbende Frau auf Straße in Niedersachsen gefunden - Polizei geht von Tötung aus
Im niedersächsischen Damme hat die Polizei eine schwer verletzte Frau auf einer Straße gefunden, die wenig später starb. Die Polizei in Cloppenburg geht nach Angaben vom Freitag von einem Tötungsdelikt aus. Der Tatverdacht richte sich gegen den ehemaligen Lebensgefährten der mit 41 Jahren verstorbenen Frau, einen 49-Jährigen.
Bahnstreik in Frankreich zu den Schulferien stört viele Reisende
In Frankreich stört ein Bahnstreik mitten in den Winterferien die Pläne zahlreicher Reisender. Am Freitag beteiligten sich drei Viertel der Schaffner an dem Streik, der bis Montagfrüh andauern sollte. Nach Angaben der französischen Bahn SNCF sollte im Schnitt jeder zweite Fernzug am Wochenende ausfallen. Betroffen sind auch Verbindungen mit dem Eurostar nach Brüssel und Amsterdam. Bei den Züge zwischen Köln und Paris waren keine Ausfälle angekündigt.
Preise im Großhandel im Januar gesunken
Im Großhandel sind die Verkaufspreise wie in den vergangenen Monaten auch im Januar zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken sie um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Großhandelspreise erstmals seit Monaten wieder an, aber nur um 0,1 Prozent. Die Entwicklung der Großhandelspreise nimmt die Entwicklung der Verbraucherpreise teils vorweg.
Anklage: Ex-FBI-Informant erfand Korruptionsvorwürfe gegen Hunter Biden
Bei den Vorwürfen gegen den US-Präsidentensohn Hunter Biden, er habe die Machtposition seines Vaters für zwielichtige Geschäfte ausgenutzt, gibt es eine spektakuläre Wendung: Ein früherer Informant der Bundespolizei FBI soll entsprechende Angaben über Hunter Biden frei erfunden haben. Der Mann wurde deshalb angeklagt und festgenommen, wie die US-Justiz am Donnerstag mitteilte.
Prozess gegen deutschen Verdächtigen in Fall Maddie in Braunschweig vertagt
Der Prozess gegen den deutschen Verdächtigen im Fall des 2007 verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann ist am Freitag unmittelbar nach Beginn wegen eines Befangenheitsantrags gegen eine Schöffin vertagt worden. Das Landgericht im niedersächsischen Braunschweig unterbrach die Verhandlung gegen den 47-jährigen Beschuldigten Christian B. nach dem Antrag der Verteidigung. Sie werde am kommenden Freitag fortgesetzt, sagte die Vorsitzende Richterin Uta Engemann.
Weil fordert von Ampel-Regierung rasche Entscheidungen in Wirtschaftspolitik
Niedersachsens SPD-Ministerpräsident Stephan Weil hat die Bundesregierung zu raschen Entscheidungen in der Wirtschaftspolitik aufgefordert. "Es gibt enorme Herausforderungen in vielen Bereichen, die Zeit drängt, es muss etwas geschehen", sagte Weil dem "Tagesspiegel" vom Freitag. In der Analyse der Probleme seien sich alle Ampel-Parteien und auch die oppositionelle Union einig. "Es reicht aber nicht aus, die Probleme nur zu benennen, sie müssen auch angepackt und gelöst werden", forderte Weil.
IS-Rückkehrerin in Hamburg zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt
Eine mutmaßliche IS-Rückkehrerin ist vom Oberlandesgericht Hamburg zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Die Angeklagte erhielt nach Gerichtsangaben vom Freitag zweieinhalb Jahre Haft. Verurteilt wurde sie demnach wegen mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland in zwei Fällen. Zudem habe sie in einem Fall ihre Fürsorge- und Erziehungspflicht verletzt.
Insolvenzen im Januar stark gestiegen - Vor allem mehr Firmen gehen pleite
Die Zahl der Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen hat wie in den Vormonaten auch im Januar stark zugenommen. Die bei den Amtsgerichten beantragten Insolvenzen nahmen um 26,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Seit Juni 2023 nehmen die Insolvenzen demnach durchgängig zweistellig zu.
Hessische Landesregierung erinnert an Opfer von rassistischem Anschlag in Hanau
Vor dem vierten Jahrestag des rassistischen Anschlags von Hanau hat die hessische Landesregierung an die Opfer erinnert. "Was vor vier Jahren in Hanau geschehen ist, bleibt unfassbar", erklärte Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) am Freitag in Wiesbaden. Am 19. Februar 2020 hatte der 43-jährige Tobias R. in Hanau neun Menschen mit Migrationshintergrund, seine Mutter und sich selbst getötet.
Zwei Leichen nach Brand in Leipziger Wohnhaus entdeckt
Nach einem Brand in einem Leipziger Wohnhaus haben Rettungskräfte zwei Leichen entdeckt. In dem Mehrfamilienhaus brach in der Nacht zum Freitag aus zunächst unklarer Ursache ein Feuer aus, wie eine Polizeisprecherin in der sächsischen Stadt sagte. Nach den Löscharbeiten wurden die beiden leblosen Menschen gefunden. Für sie kam jede Hilfe zu spät, sie starben trotz Wiederbelebungsversuchen noch vor Ort.
Deutsche Tischtennis-Männer siegen ohne Boll zum WM-Auftakt
Die ambitionierten deutschen Tischtennis-Männer haben auch ohne Timo Boll einen Start nach Maß in die Team-WM im südkoreanischen Busan hingelegt. Die Auswahl von Bundestrainer Jörg Roßkopf machte am Freitag im ersten Gruppenspiel beim 3:0 gegen die USA kurzen Prozess. Rekordeuropameister Boll fehlte wegen einer Entzündung der Regenbogenhaut im rechten Auge. Der Deutsche Tischtennis-Bund hofft aber, dass der 42-Jährige nachreisen kann.
"Spiegel": Verkehrsministerium untersucht weiteren Fall dubioser Fördervergabe
Das Bundesverkehrsministerium untersucht laut "Spiegel" einen weiteren Fall dubioser Fördervergabe bei Wasserstoffprojekten. Diesmal sei Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) betroffen, berichtete der "Spiegel" am Freitag. Im Jahr 2020 habe er offenbar Finanzmittel gegen den Rat seiner Fachebene verteilt. Das legten Dokumente nahe, die dem Magazin vorliegen.
570. Weltcup: Oldie Kasai übersteht Quali in Sapporo
Oldie Noriaki Kasai hat die Qualifikation für den Weltcup in Sapporo überstanden und damit ein Stück Skisprung-Geschichte geschrieben. Der Japaner belegte im Vorausscheid den 45. Platz und bestreitet am Samstag (08.00 Uhr MEZ/Eurosport) mit 51 Jahren den 570. Weltcup-Wettbewerb seiner Karriere - beide Zahlen sind einsamer Rekord.
Prozess gegen deutschen Verdächtigen in Fall Maddie in Braunschweig begonnen
Vor dem Landgericht im niedersächsischen Braunschweig hat am Freitag der Prozess gegen den deutschen Verdächtigen im Fall des 2007 verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann wegen mehrerer damit nicht im Zusammenhang stehender Sexualverbrechen begonnen. Es geht um Taten, die der Beschuldigte Christian B. in den Jahren 2000 bis 2017 in Portugal begangen haben soll. Geplant sind Verhandlungstermine bis Juni.