Letzte Nachrichten
Freie-Wähler-Chef Aiwanger warnt vor Wagenknecht-Bündnis
Der Parteivorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, hat vor dem neuen Bündnis der früheren Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht gewarnt. "Jede Neugründung hat den Reiz des Neuen, aber wer weiß, ob Frau Wagenknecht überhaupt noch an ihrer Partei arbeitet, wenn sie einmal im Europaparlament sitzt", sagte Aiwanger dem Berliner "Tagesspiegel" vom Dienstag.
Wagner-Brüder führen Orlando zum nächsten Sieg
Der stark aufgelegte Basketball-Weltmeister Franz Wagner hat Orlando Magic in der nordamerikanischen Profiliga NBA zum nächsten Erfolg geführt. Beim 104:94 gegen die Cleveland Cavaliers erzielte Wagner 19 Punkte und sammelte acht Rebounds sowie vier Assists. Sein älterer Bruder Moritz Wagner steuerte acht Punkte zum 16. Saisonsieg des Teams aus Florida bei. Orlando ist hinter den Boston Celtics Zweiter in der Eastern Conference.
Trotz Niederlage: DHB-Frauen "nicht verängstigt"
Trotz der ersten Turnierniederlage für Deutschlands Handballerinnen verließ Emily Bölk die WM-Arena von Herning mit einem Lächeln. "Wir haben tollen Handball gezeigt, deswegen bin ich überhaupt nicht verängstigt vor dem Viertelfinale", sagte die Kapitänin nach dem 28:30 (13:15) zum Hauptrundenabschluss gegen den Gastgeber und Titelanwärter Dänemark.
Musiala: Sancho als Inspiration
Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala hat sich auf dem Weg an die Spitze auch vom früheren Dortmunder Jadon Sancho inspirieren lassen. "Es war sicher schön zu sehen und hat mir einen Schub gegeben in dem Vertrauen, dass ich es auch schaffen kann", sagte der Profi von Bayern München über den Aufstieg des englischen Angreifers in der Bundesliga beim BVB.
Rüdiger will Kroos in der DFB-Elf: "Frage ihn jeden Tag"
Abwehrchef Antonio Rüdiger wünscht sich mit Blick auf die Heim-EM im kommenden Sommer eine Rückkehr von Toni Kroos in die Fußball-Nationalmannschaft - und tut sogar etwas dafür. "Ich frage ihn jeden Tag", sagte Rüdiger im Gespräch mit DAZN über seinen Teamkollegen bei Real Madrid.
Werben um neue Ukraine-Hilfen: Selenskyj bei Biden und im US-Kongress
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will sich am Dienstag in Washington für eine Fortsetzung der US-Militärhilfen für sein Land einsetzen. Geplant sind Gespräche mit US-Präsident Joe Biden sowie mit Vertretern beider Kongresskammern. Selenskyj will auch den republikanischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, treffen, dessen Partei neue Hilfen für die Ukraine seit Wochen blockiert.
Wagenknecht-Bündnis konstituiert sich als Gruppe
Das Bündnis von ehemaligen Linken-Abgeordneten um Sahra Wagenknecht will sich am Dienstag offiziell konstituieren. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) will dabei auch den Antrag auf Anerkennung als neue parlamentarische Gruppe im Bundestag auf den Weg bringen. Wagenknecht will sich im Anschluss vor der Presse äußern (12.30 Uhr). Die frühere Linken-Politikerin Wagenknecht und neun weitere Bundestagsabgeordnete hatten im Oktober ihren Austritt aus der Linken erklärt.
Kupferhersteller Aurubis: Erster Prozess gegen mutmaßliche Edelmetalldiebe
In Hamburg beginnt am Dienstag (13.00 Uhr) ein erster Prozess wegen des Diebstahls von Edelmetallen bei dem Kurpferhersteller Aurubis. Die Staatsanwaltschaft der Hansestadt wirft sechs Männern im Alter zwischen 33 und 50 Jahren schweren Bandendiebstahl, Bandenhehlerei oder Beihilfe zum Diebstahl vor. Sie sollen über Monate "insgesamt etwa 5000 Kilogramm edelmetallhaltige Zwischen- und Nebenprodukte im Gesamtwert von rund elf Millionen Euro" gestohlen und "an bislang unbekannte Abnehmer weiterverkauft haben".
EU-Parlament verleiht Sacharow-Preis posthum an Mahsa Amini
Das Europaparlament verleiht am Dienstag (ab 11.30 Uhr) in Straßburg den Sacharow-Preis für Menschenrechte posthum an die Iranerin Mahsa Amini. Die junge Kurdin gilt als Ikone der iranischen Protestbewegung. Die 22-Jährige war im September 2022 nach ihrer Festnahme wegen eines angeblich zu locker getragenen Kopftuchs gestorben. Nach Angaben ihrer Familie starb sie nach Misshandlungen durch die Sittenpolizei. Die iranischen Behörden weisen das zurück.
EU-Parlament entscheidet über Gesetz zur Sicherung kritischer Rohstoffe
Die Abgeordneten des Europaparlaments entscheiden am Dienstag in Straßburg (ab 12.00 Uhr) über ein Gesetz zur Sicherung kritischer Rohstoffe wie Lithium und Silizium. Zur Abstimmung steht ein Maßnahmenpaket, mit dem die EU bei der Versorgung unabhängiger von Drittstaaten werden soll. Unterhändler von Parlament und Mitgliedstaaten hatten sich darauf geeinigt, die Abgeordneten müssen dem noch zustimmen.
IG Metall: Neue Streiks nach Scheitern von vierter Tarifrunde in Stahlindustrie
Die Gewerkschaft IG Metall hat nach dem Scheitern der vierten Tarifrunde für die nordwestdeutsche Stahlindustrie zu neuen Streiks aufgerufen. Die IG-Metall-Bezirksleitung Nordrhein-Westfalen erklärte in der Nacht auf Dienstag, die Verhandlungen seien nach zehn Stunden ergebnislos beendet worden. Deswegen solle von Dienstag an 24 Stunden lang gestreikt werden. Die nächste Verhandlungsrunde wurde für Freitag in Düsseldorf angesetzt.
"Fortnite"-Entwickler Epic gewinnt Monopol-Prozess gegen Google
Der US-Videospiele-Entwickler Epic Games ("Fortnite") hat einen wichtigen Wettbewerbsprozess gegen den Internetriesen Google gewonnen. Eine Geschworenenjury in der kalifornischen Stadt San Francisco urteilte am Montag, dass Google mit seinem App-Marktplatz Play Store und dem dortigen Bezahlsystem ein illegales Monopol gebildet habe. "Sieg über Google!", schrieb Epic-Chef Tim Sweeney im Kurzbotschaftendienst X, früher Twitter.
Wahl 2020: Verleumdungsprozess gegen früheren Trump-Anwalt Giuliani begonnen
Wegen Betrugsvorwürfen rund um die US-Präsidentschaftswahl 2020 hat ein Verleumdungsprozess gegen den früheren Privatanwalt von Ex-Präsident Donald Trump, Rudy Giuliani, begonnen. Eine Geschworenenjury in der US-Hauptstadt Washington wird darüber entscheiden, wieviel Schadenersatz der frühere New Yorker Bürgermeister zwei Wahlhelferinnen aus dem Bundesstaat Georgia zahlen muss.
SPD-Chef Klingbeil empfiehlt Bahn-Vorständen Verzicht auf umstrittene Boni
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat den Vorständen der Deutschen Bahn (DB) empfohlen, auf umstrittene Bonuszahlungen in Millionenhöhe zu verzichten. "Selbst wenn das in Verträgen alles klar geregelt ist und da jetzt Kriterien erfüllt werden, muss man sich als Verantwortlicher bei der Bahn schon fragen, ob das gerade das richtige Signal ist", sagte Klingbeil am Montag der Sendung "RTL Direkt". "Wir sind in Zeiten, wo es für verdammt viele Menschen sehr schwierig ist."
Israel will zwei weitere Checkpoints für Kontrollen von Hilfen für Gaza nutzen
Israel will zwei zusätzliche Checkpoints für die Kontrolle von Lastwagen mit Hilfsgütern für den Gazastreifen nutzen. Wie die israelische Armee am Montag mitteilte, sollen für die Überprüfung der Lkw die israelischen Grenzübergänge Nitzana und Kerem Schalom genutzt werden. Die Lastwagen werden aber nach der dortigen Kontrolle den Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen passieren müssen - dem derzeit einzigen Übergang, durch den Hilfsgüter in das Palästinensergebiet gelangen.
US-Klimagesandter: COP28 "letzte" Chance zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad
Der US-Klimagesandte John Kerry hat die UN-Klimakonferenz COP28 als "letzte" Chance bezeichnet, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. "Das ist die letzte COP, bei der wir die Chance haben, die 1,5 Grad zu halten", sagte Kerry am Dienstag wenige Stunden vor dem geplanten Ende des Gipfels in Dubai bei einem Treffen mit Vertretern aus verschiedenen Ländern.
US-Ermittler: Oberstes Gericht soll Frage von Trumps Immunität rasch klären
Der US-Sonderermittler Jack Smith hat das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten um zügige Klärung der Frage gebeten, ob Ex-Präsident Donald Trump eventuell Immunität gegen die ihn erhobene Klage wegen Wahlbeeinflussung genießt. Es sei von "vordringlicher öffentlicher Bedeutung", dass der Supreme Court über die von Trump beanspruchte Immunität entscheide, erklärte White in seinem am Montag eingereichten Antrag.
Niederlage gegen Dänemark: DHB-Frauen verpassen Gruppensieg
Deutschlands Handballerinnen haben den Gruppensieg zum Abschluss der WM-Hauptrunde verpasst. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch unterlag Gastgeber und Titelanwärter Dänemark am Montag mit 28:30 (13:15) und musste kurz vor der K.o.-Phase nach zuvor fünf Siegen den ersten Dämpfer einstecken.
Abends Currywurst, morgens Croissant: Nachtzug Berlin-Paris rollt wieder
Nach neunjähriger Pause ist erstmals wieder ein Nachtzug zwischen Berlin und Paris gestartet: "Der Nachtzug steht für klimafreundliches Reisen und ein vernetztes, grenzenloses Europa", sagte Deutsche Bahn-Chef Richard Lutz vor der Abfahrt vom Berliner Hauptbahnhof am Montagabend. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sprach von einer "neuen Ära der Nachtzugallianz". Derartige Verbindungen erlebten "eine Renaissance".
Weg frei für Donald Tusk bei Regierungsbildung in Polen
Nach acht Jahren unter der nationalkonservativen PiS-Partei in Polen ist der Weg frei für den pro-europäischen früheren Regierungschef Donald Tusk: Die Parlamentsabgeordneten in Warschau nominierten Tusk am Montag für das Amt des Ministerpräsidenten und beauftragten ihn mit der Regierungsbildung. Zuvor hatten sie einer neuerlichen nationalkonservativen Regierung unter PiS-Führung in einer Vertrauensabstimmung eine Absage erteilt.
Frankreichs Nationalversammlung weist Einwanderungsgesetz zurück
Die französische Nationalversammlung hat den Entwurf für ein umstrittenes Einwanderungsgesetz vorerst zurückgewiesen. Ein entsprechender Antrag der Grünen wurde am Montag mit knapper Mehrheit und mit Unterstützung der Linken, der Rechten und der Rechtspopulisten angenommen. Die Zurückweisung des Einwanderungsgesetzes ist eine schwere politische Niederlage für die Regierung von Präsident Emmanuel Macron. Laut Elysée-Palast bot Innenminister Gérald Darmanin daraufhin seinen Rücktritt an, der von Macron zurückgewiesen wurde.
Selenskyj warnt in Washington vor Auflaufen von US-Hilfen für die Ukraine
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei einem Besuch in Washington eindringlich vor dem Ausbleiben weiterer US-Militärhilfen für sein Land gewarnt. Die Verzögerung dieser Hilfen sei ein "wahr gewordener Traum" für den russischen Staatschef Wladimir Putin, sagte Selenskyj am Montag in einer Rede an der Nationalen Universität für Verteidigung in der US-Hauptstadt. Die oppositionellen Republikaner im US-Kongress blockieren seit Wochen neue Hilfen für die Ukraine.
Prinz Harry muss in Rechtsstreit mit britischem Verlag 57.000 Euro zahlen
Im Rechtsstreit mit dem Verlag der britischen "Mail on Sunday" muss Prinz Harry etwa 48.447 Pfund (umgerechnet 57.000 Euro) zahlen. Ein Richter am Londoner High Court wies den britischen Prinzen am Montag an, bis zum 29. Dezember für die Anwaltskosten des Verlags Associated Newspapers (ANL) aufzukommen, nachdem der jüngste Sohn von König Charles III. vor Gericht eine Teil-Niederlage erlitten hatte.
Tuchel fürchtet lange Ausfallzeit bei Gnabry
Thomas Tuchel rechnet beim verletzten Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry mit einer langen Ausfallzeit. "Ich fürchte, dass es mindestens acht Wochen werden, das ist meine Information - acht Wochen plus. Das ist viel zu lang", sagte der Trainer von Bayern München am Montag in Manchester.
Polnisches Parlament beauftragt Pro-Europäer Tusk mit Regierungsbildung
Das polnische Parlament hat den pro-europäischen Ex-Regierungschef und früheren EU-Ratspräsidenten Donald Tusk mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Die Abgeordneten in Warschau nominierten Tusk am Montag für das Amt des Ministerpräsidenten. Zuvor hatten sie einer neuerlichen nationalkonservativen Regierung unter der Führung der PiS-Partei in einer Vertrauensabstimmung eine Absage erteilt und damit nach acht Jahren den Weg für einen Regierungswechsel freigemacht.
Kein Ausstieg aus Fossilen: Heftige Kritik an Kompromissvorschlag bei Klimakonferenz
Bei der Weltklimakonferenz in Dubai droht ein ehrgeiziger Beschluss zur Bekämpfung der Erderwärmung zu scheitern. Der lange erwartete neue Entwurf des zentralen Beschlusstextes der COP28, der am Montagabend (Ortszeit) veröffentlicht wurde, enthält kein gemeinsames Bekenntnis zum weltweiten Ausstieg aus allen fossilen Energien mehr. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lehnte den Text im Namen Deutschlands und der EU ab. Klima- und Entwicklungsorganisationen reagierten alarmiert.
FDP-Vorstand beschließt Mitgliederbefragung zu Ausstieg aus Koalition
Der FDP-Bundesvorstand hat den Weg für eine Mitgliederbefragung zum Verbleib der Partei in der Ampel-Koalition frei gemacht. Die elektronische Befragung, die auf die Initiative von 598 Parteimitgliedern zurückgeht, solle "schnellstmöglich" beginnen, heißt es in einem am Montag gefassten Vorstandsbeschluss. Die Frage lautet: "Soll die FDP die Koalition mit SPD und Grünen als Teil der Bundesregierung beenden?" Die Mitglieder können darauf mit Ja oder Nein antworten.
Deutschland und EU lehnen COP28-Beschlussentwurf ab - Kritik auch von den USA
Deutschland und die EU haben den neuen Entwurf für den zentralen Beschlusstext der Weltklimakonferenz in Dubai (COP28) zurückgewiesen. Der von der emiratischen COP-Präsidentschaft vorgelegte Text sei "eine Enttäuschung" und "nicht akzeptabel", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Montag. Sie führt für die EU die Verhandlungen in dem wichtigen Bereich Emissionsminderung.
Weiter heftige Angriffe auf Städte im Süden des Gazastreifens
Ungeachtet der Drohungen der radikalislamischen Hamas hat Israel seine Militäroffensive im Gazastreifen fortgesetzt. Augenzeugen berichteten am Montag von Angriffen auf die Städte Chan Junis und Rafah im Süden des Palästinensergebiets. Die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde sprach von "dutzenden" Toten. Derweil meldete das israelische Militär erneute Raketenangriffe aus dem Gazastreifen, unter anderem auf Tel Aviv. Die UN-Generalversammlung will am Dienstag über die Lage in der Region beraten.
Regierungsbildung in Polen: Der Weg ist frei für Donald Tusk
Nach der gescheiterten Regierungsbildung des bisherigen polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki ist der Weg frei für den pro-europäischen früheren Regierungschef Donald Tusk. Morawiecki erhielt bei einer Vertrauensabstimmung im Parlament am Montag wie erwartet keine Mehrheit. Unterdessen erklärte das umstrittene polnische Verfassungsgericht vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen Polen verhängte Zwangsgelder für verfassungswidrig.
Polnische Behörden beenden Blockade von wichtigem Grenzübergang zur Ukraine
Die örtlichen polnischen Behörden haben die seit Wochen andauernde Blockade eines wichtigen Grenzübergangs zur Ukraine durch verärgerte Lkw-Fahrer beendet. Die Verwaltung von Dorohusk nahm am Montag die Genehmigung für die Proteste der Spediteure zurück. Die ukrainische Seite bestätigte, dass der Lkw-Verkehr wieder anlaufe.
"Barbie" und "Oppenheimer" bei Nominierungen für Golden Globes vorn
"Barbie" und "Oppenheimer" sind die Top-Favoriten bei den Anfang Januar anstehenden US-Filmpreisen Golden Globes. Die feministische Satire "Barbie" über die menschgewordene Kult-Puppe wurde am Montag in neun Kategorien für die Golden Globes nominiert, darunter als beste Komödie. Der biografische Film "Oppenheimer" über den Entwickler der Atombombe folgt mit acht Nominierungen, darunter als bestes Drama. Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller wurde für "Anatomie eines Falls" nominiert.