Letzte Nachrichten
Europäische Hafen-Allianz gegen Drogenhändler startet
In der belgischen Hafenstadt Antwerpen wird am Mittwoch eine Europäische Hafen-Allianz gegen den Drogenhandel und die organisierte Kriminalität gegründet (15.00 Uhr, Pressekonferenz gegen 18.30 Uhr). Eine Reihe europäischer Häfen sind eingeladen, sich zu beteiligen, darunter Hamburg und Bremerhaven. Drogenhändler aus Lateinamerika und dem Nahen Osten überschwemmen derzeit Europa mit Kokain und anderen Drogen und nutzen dafür Schiffscontainer.
Baerbock besucht Krisenregion in Nordost-Afrika
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bricht am Mittwoch zu einer dreitägigen Reise in die Krisenregion im Nordosten Afrikas auf. Erste Station ist der Kleinstaat Dschibuti am Roten Meer, danach folgen Besuche in Kenia und im Südsudan. In den Gesprächen in Dschibuti soll es nach Angaben des Auswärtigen Amts auch um die Sicherheit der Seewege gehen. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen, das am gegenüberliegenden Ufer des Roten Meers liegt, greift seit Wochen zivile Schiffe an. Die EU plant eine Marinemission.
Scholz empfängt neuen slowakischen Regierungschef Fico
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt am Mittwoch (18.00 Uhr) den slowakischen Regierungschef Robert Fico zu seinem Antrittsbesuch in Berlin. Bei einem gemeinsamen Abendessen wollen die beiden Regierungschefs nach Angaben des Kanzleramtes vor allem über bilaterale und europapolitische Themen sprechen. Um 18.15 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.
Kabinett berät über Auslandseinsätze und Gehsteigbelästigung
Das Bundeskabinett berät am Mittwoch (11.00 Uhr) über einen Gesetzentwurf gegen sogenannte Gehsteigbelästigung sowie die Verlängerung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Bei dem Gesetzentwurf von Familienministerin Lisa Paus (Grüne) geht es um Aktionen von Abtreibungsgegnerinnen und -gegnern vor Arztpraxen und Beratungsstellen. Die Regierung will verhindern, dass die Teilnehmenden ratsuchende, schwangere Frauen bedrängen oder belästigen.
Mit 43: Inder Bopanna Nummer eins im Herren-Doppel
Der indische Tennisspieler Rohan Bopanna steigt nach seinem Halbfinaleinzug bei den Australian Open mit Partner Matthew Ebden erstmals zur Nummer eins der Welt im Herren-Doppel auf - und das im Alter von 43 Jahren. Das Duo besiegte am Mittwoch die Argentinier Maximo Gonzales und Andres Molteni mit 6:4, 7:6 (7:5) und erreichte in Melbourne erstmals die Vorschlussrunde.
Qualifikantin Jastremska in Melbourne im Halbfinale
Die Ukrainerin Dajana Jastremska hat als erste Qualifikantin seit 46 Jahren das Halbfinale der Australian Open erreicht. Die 23-Jährige aus Odessa bezwang am Mittwoch in Melbourne die ungesetzte Tschechin Linda Noskova mit 6:3, 6:4 und zog erstmals in die Vorschlussrunde bei einem Grand Slam ein.
Bundesverkehrsminister Wissing nennt Verhalten der GDL "inakzeptabel"
Zum Beginn des sechstägigen Streiks der GDL bei der Deutschen Bahn hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) das Verhalten der Lokführergewerkschaft scharf kritisiert. "Dass nun bereits zum vierten Mal im laufenden Konflikt zum Streik aufgerufen wird, ohne dass überhaupt miteinander geredet wird, ist inakzeptabel", sagte Wissing der "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe).
Prognosen: Ex-Präsident Trump gewinnt Vorwahl der US-Republikaner in New Hampshire
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Prognosen zufolge auch die Präsidentschaftsvorwahl der Republikaner im Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Er lag nach Angaben mehrerer US-Medien vom Dienstag (Ortszeit) vor seiner einzig verbliebenen Konkurrentin, der früheren UN-Botschafterin Nikki Haley. Die 52-Jährige gratulierte Trump, fuhr jedoch fort, das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner sei "noch lange nicht vorbei".
Lokführer-Streik im Personenverkehr begonnen
Bundesweit hat am frühen Mittwochmorgen der Streik der Lokführer im Personenverkehr begonnen. Der Ausstand, zu dem die Lokführergewerkschaft GDL aufgerufen hat, begann um 02.00 Uhr. Enden soll der Streik am Montag um 18.00 Uhr. Bis dahin soll ein Notfahrplan der Deutschen Bahn gelten. Der Güterverkehr der Bahn wird bereits seit Dienstag um 18.00 Uhr bestreikt.
Netflix verzeichnet trotz Preiserhöhungen mehr Abonnenten
Der US-Streamingdienst Netflix hat trotz Preiserhöhungen in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres 13 Millionen neue Abonnenten gewonnen. Ende 2023 zählte das Unternehmen aus Kalifornien laut eigenen Angaben vom Dienstag weltweit mehr als 260 Millionen Abonnenten.
Guterres: Israels Ablehnung einer Zweistaatenlösung verlängert Konflikt
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Ablehnung Israels einer Zweistaatenlösung als "inakzeptabel" bezeichnet. "Diese Ablehnung und die Verweigerung des Rechts auf Staatlichkeit für das palästinensische Volk würden einen Konflikt, der zu einer großen Bedrohung für den Weltfrieden und die Sicherheit geworden ist, auf unbestimmte Zeit verlängern", sagte Guterres am Dienstag vor dem UN-Sicherheitsrat. Ein solches Ergebnis "würde die Polarisierung verschärfen und Extremisten überall ermutigen", fügte er hinzu.
Mann in Baden-Württemberg droht während Zwangsräumung mit Abbrennen von Haus
Ein Mann hat am Dienstag in Baden-Württemberg während einer Zwangsräumung mit dem Abbrennen seines Hauses gedroht und damit für einen stundenlangen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Erst nach fast zwölfstündigen Verhandlungen konnte der 62-Jährige zum Verlassen des seines Hauses in Unterkirnach bewegt werden, wie die Polizei in Konstanz am Abend mitteilte. Er habe sich widerstandslos festnehmen lassen.
Mit James und Curry: USA berufen vorläufigen Olympia-Kader
Der US-Basketballverband hat zahlreiche Superstars in den vorläufigen Kader für die Olympischen Spiele in Paris berufen. Unter den zunächst 41 nominierten Spielern sind unter anderem LeBron James und Anthony Davis von den Los Angeles Lakers, Stephen Curry von den Golden State Warriors, Joel Embiid von den Philadelphia 76ers und Kevin Durant von den Phoenix Suns.
Kamerun nach Krimi im Achtelfinale - Guirassy mit Comeback
Kamerun hat nach einer dramatischen Schlussphase den Sprung ins Achtelfinale beim Afrika-Cup geschafft. Die Mannschaft von Trainer Rigobert Song drehte am Dienstag zum Abschluss der Gruppe C gegen Gambia in den letzten Minuten einen 1:2-Rückstand noch in ein 3:2 (0:0) und verdrängte Guinea damit von Platz zwei. In der Runde der letzten 16 trifft der fünfmalige Turniersieger nun auf Nigeria.
Türkisches Parlament stimmt Nato-Beitritt Schwedens zu
Das türkische Parlament hat mit überwältigender Mehrheit für eine Aufnahme Schwedens in die Nato gestimmt. Die Abgeordneten ratifizierten am Dienstag den Antrag mit 287 zu 55 Stimmen. Damit ist Schweden nach 20-monatigen Verhandlungen zwischen Ankara und Stockholm seinem Beitritt in das westliche Verteidigungsbündnis als 32. Mitglied einen großen Schritt nähergekommen. Nun fehlt noch das grüne Licht Ungarns.
Schmid Elfter in Schladming - Dominator Odermatt vorne
Skirennläufer Alexander Schmid mischt auf seiner Comeback-Tour nach wie vor in der erweiterten Weltspitze mit. Der Parallel-Weltmeister fuhr beim Weltcup-Riesenslalom in Schladming auf einen ordentlichen elften Platz und sammelte auch im fünften Rennen nach seinem Kreuzbandriss Punkte.
Deutschland sagt Ukraine sechs Mehrzweckhubschrauber zu
Deutschland hat der Ukraine weitere Militärhilfe zugesagt. Wie das Verteidigungsministerium am Dienstag nach Beratungen der Ukraine-Kontaktgruppe mitteilte, soll die Ukraine ab dem zweiten Quartal 2024 sechs Mehrzweckhubschrauber vom Typ Sea King Mk41 aus Bundeswehrbeständen erhalten. Die Lieferung umfasst demnach auch ein "umfangreiches Zubehör- und Ersatzteilpaket sowie eine fliegerische und technische Ausbildungsunterstützung".
3. Liga: Dresden springt auf Platz eins
Dynamo Dresden hat vorerst die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga übernommen. Durch den 2:0 (1:0)-Erfolg bei Waldhof Mannheim zogen die Sachsen an Jahn Regensburg vorbei. Der Jahn hat am Mittwoch (19.00 Uhr/Magenta Sport) die Chance, durch einen Punktgewinn bei der Dortmunder Reserve den ersten Tabellenplatz zurückzuerobern.
Kuleba: Westen muss Spekulationen über möglichen russischen Sieg beenden
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat den Westen aufgefordert, Spekulationen über einen russischen Sieg gegen sein Land zu beenden. In so einem Fall wären andere europäische Länder "die nächsten Opfer", sagte Kuleba der "Bild"-Zeitung, dem Sender Welt TV und dem Magazin "Politico" in einem Interview in Kiew am Dienstag. "Menschen, Offizielle, Entscheidungsträger sollten damit aufhören, über einen möglichen russischen Sieg zu theoretisieren", mahnte Kuleba.
Kamerun nach Last-Minute-Drama im Achtelfinale
Kamerun hat nach einer dramatischen Schlussphase den Sprung ins Achtelfinale beim Afrika-Cup geschafft. Die Mannschaft von Trainer Rigobert Song drehte am Dienstag zum Abschluss der Gruppe C gegen Gambia in den letzten Minuten einen 1:2-Rückstand noch in ein 3:2 (0:0) und verdrängte Guinea damit von Platz zwei. In der Runde der letzten 16 trifft der fünfmalige Turniersieger nun auf Nigeria.
Schmid vorerst Siebter in Schladming
Skirennläufer Alexander Schmid mischt auf seiner Comeback-Tour weiter voll mit in der Weltspitze. Der Parallel-Weltmeister liegt beim Weltcup-Riesenslalom in Schladming vor dem Finale (20.45 Uhr/BR und Eurosport) auf Platz sieben.
Habeck sieht durch AfD Gefahr für Wirtschaftsstandort
Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) sieht durch das Auftreten der AfD eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft. Dies sei "Gift für den Wirtschaftsstandort Deutschland", sagte Habeck am Dienstag dem TV-Sender Welt. Er verwies dabei auf die Debatten unter Beteiligung von AfD-Politikern über Massenausweisungen von Menschen mit Migrationshintergrund und weiteren Deutschen.
Zeiger der Weltuntergangsuhr bleiben bei 90 Sekunden vor Mitternacht
Die sogenannte Weltuntergangsuhr, mit der Forscher auf die Gefahren für die Menschheit aufmerksam machen, ist am Dienstag erneut auf 90 Sekunden vor Mitternacht gestellt worden. Damit setzte die Organisation "Bulletin of the Atomic Scientists" die Zeiger der symbolischen Uhr wegen der Bedrohung einer möglichen atomaren Eskalation im Krieg in der Ukraine und der Klimakrise auf dieselbe Position wie im Vorjahr - so weit wie in den Jahren 2023 und 2024 waren die Zeiger in der 75-jährigen Geschichte der Uhr nie vorgerückt.
Asien-Cup: Palästina und Syrien historisch
Die Fußball-Nationalmannschaften von Palästina und Syrien haben beim Asien-Cup mit dem erstmaligen Einzug ins Achtelfinale Geschichte geschrieben. Palästina feierte beim 3:0 (1:0) über Hongkong in Katar bei der dritten Turnierteilnahme den ersten Sieg und qualifizierte sich als einer der besten Gruppendritten für die K.o.-Runde.
Vorwahlen in den USA: Womöglich entscheidender Showdown in New Hampshire
Kommt es in New Hampshire zum entscheidenden Showdown? Bei den Vorwahlen für die Kür der US-Präsidentschaftskandidaten haben sich am Dienstag alle Augen auf die Republikaner in dem Bundesstaat gerichtet, bei denen Ex-Präsident Donald Trump in der früheren UN-Botschafterin Nikki Haley nur noch eine Gegenkandidatin hatte. Bei einem klaren Sieg des 77-Jährigen dürfte ihm die Kandidatur nicht mehr zu nehmen sein.
Ukraine: Acht Tote und fast 80 Verletzte bei russischen Angriffen
Bei neuen russischen Raketenangriffen auf die Hauptstadt Kiew und andere ukrainische Städte sind nach Behördenangaben mindestens acht Menschen getötet und fast 80 weitere verletzt worden. Insgesamt habe die russische Armee in der Nacht 41 Raketen auf ukrainische Ziele abgefeuert, teilte am Dienstag die Militärführung in Kiew mit. Davon seien 21 abgefangen worden.
Erster Auftritt von US-Verteidigungsminister Austin nach geheimem Klinikaufenthalt
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat nach seinem tagelang vor dem Weißen Haus und dem Kongress geheimgehaltenen Klinikaufenthalt seinen ersten öffentlichen Auftritt absolviert. Austin sprach am Dienstag per Videoschalte zur Eröffnung von Beratungen der Ukraine-Kontaktgruppe über weitere Hilfen. "Die Sicherheit der gesamten internationalen Gemeinschaft steht beim Kampf der Ukraine auf dem Spiel", sagte der 70-Jährige.
Land Niedersachsen fordert schnelleren Ausbau der Windenergie auf dem Meer
Die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen will den Bund auffordern, beim Ausbau der Offshore-Windenergie mehr Tempo zu machen als bisher. Eine entsprechende Bundesratsinitiative sei am Dienstag beschlossen worden, teilte die niedersächsische Landesregierung in Hannover mit. Neben dem dezentralen Ausbau der Windkraft an Land und der Photovoltaik sei auch der massive Ausbau der Windenergie auf dem Meer und der dazugehörigen Infrastruktur nötig, um die Klimaziele zu erreichen.
Schüsse mit Kalaschnikow auf Zeitungsboten: Fast 14 Jahre Haft in Essen
Weil er mit einer Kalaschnikow auf einen Zeitungsboten geschossen haben soll, ist ein Angeklagte vom Landgericht Essen zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte, soll der Angeklagte unter anderem wegen versuchten Mordes für 13 Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Zudem behielt sich die Kammer die Anordnung einer Sicherungsverwahrung vor.
Mann droht in Baden-Württemberg bei Zwangsräumung mit Abbrennen von Haus
Ein Mann hat am Dienstag in Baden-Württemberg während einer Zwangsräumung mit dem Abbrennen seines Hauses gedroht und damit für einen stundenlangen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Das Gebäude in Unterkirnach wurde weiträumig abgesperrt, wie die Polizei in Konstanz mitteilte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Dennoch bat die Polizei darum, den betroffenen Bereich zu meiden.
Bundesregierung will sich auf Kraftwerksstrategie einigen
Die Bundesregierung berät über die schon länger geplante Kraftwerksstrategie. Dazu soll es am Dienstagabend ein Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) geben, wie die "Rheinische Post" aus Regierungskreisen erfuhr. Bundestags-Fraktionschefin Katharina Dröge erwartet, dass die Strategie "zeitnah fertiggestellt wird".
Migrationsabkommen mit Marokko steht offenbar bevor
Nach monatelangen Gesprächen zeichnet sich offenbar ein Migrationsabkommen zwischen Deutschland und Marokko ab. Der Sonderbevollmächtigte der Bundesregierung, Joachim Stamp sagte dem Portal "The Pioneer": "Ich freue mich, dass wir mit Marokko eine umfassende Migrationszusammenarbeit vereinbart haben, bei der wir vertrauensvoll und freundschaftlich daran arbeiten werden, wie wir zum Wohle unserer beiden Länder irreguläre Migration reduzieren und legale Wege in den Arbeitsmarkt stärken werden".