Letzte Nachrichten
Angreifer ersticht fünf Menschen in Einkaufszentrum in Sydney
Ein Angreifer hat in einem belebten Einkaufszentrum in der australischen Metropole Sydney am Samstag fünf Menschen erstochen und mehrere weitere verletzt. Die australische Polizei schloss einen "terroristischen" Hintergrund der Tat nicht aus. Der Angreifer wurde demnach vor Ort von einer Polizistin erschossen.
Armeechef: Militärische Lage in der Ostukraine "erheblich verschlechtert"
Die militärische Lage im Osten der Ukraine spitzt sich nach Angaben der Armeeführung zu: "Die Lage an der Ostfront hat sich in den vergangenen Tagen erheblich verschlechtert", sagte Armeechef Oleksandr Syrsky am Samstag. Seit der Präsidentschaftswahl in Russland vor einem Monat habe die russische Armee ihre Offensive "deutlich verstärkt". Die Ukraine wolle daher "die problematischsten Verteidigungs-Zonen mit elektronischer Kriegsführung und Luftverteidigung verstärken", kündigte Syrsky an.
Polizei: Fünf Tote bei Angriff in Einkaufszentrum in Sydney
Bei einem Messerangriff in einem Einkaufszentrum in Sydney sind nach Polizeiangaben fünf Menschen getötet worden. Die Polizei schloss einen "terroristischen" Hintergrund nicht aus. Bei dem Angriff in dem belebten Einkaufszentrum Westfield Bondi Junction wurden am Samstag zudem mehrere Menschen verletzt; acht Verletzte wurden nach Angaben der Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. Ein Mann wurde demnach von Polizisten erschossen, bei ihm soll es sich um den Angreifer handeln.
Faeser: Seit Oktober 17.600 unerlaubte Einreisen verhindert
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sieht erste Erfolge einer konsequenteren Asylpolitik. "Bei unseren Grenzkontrollen haben wir seit Oktober 708 Schleuser festgenommen und 17.600 unerlaubte Einreisen verhindert", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Zudem sei die Zahl der Asylanträge "aktuell um ein Fünftel geringer als im gleichen Vorjahreszeitraum".
Dutzende Passagiere sitzen nach Unglück in Seilbahn in der Türkei fest
Nach einem tödlichen Seilbahnunglück in der Türkei sitzen dutzende Passagiere seit Stunden in einer blockierten Gondel fest. Insgesamt warteten 43 Menschen in luftiger Höhe auf ihre Rettung, erklärten die Rettungskräfte am Samstagmorgen. Beim Einsturz eines Stützmastes an der Seilbahn nahe dem Badeort Antalya am Freitabend war ein Mensch ums Leben gekommen, zehn weitere wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums verletzt.
China und Nordkorea betonen Bedeutung ihrer Beziehungen
Zum 75. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen haben China und Nordkorea die Bedeutung ihrer Verbindung betont. Der in der chinesischen Staats-Hierarchie an dritter Stelle stehende Zhao Leji vom mächtigen Ständigen Ausschuss des Politbüros der Kommunistischen Partei nahm am Samstag in Pjöngjang an der Eröffnungsfeier zum Jahr der nordkoreanisch-chinesischen Freundschaft teil, wie Nordkoreas Nachrichtenagentur KCNA meldete. In einer Rede bezeichnete Zhao demnach die "erfolgreiche Verteidigung, Konsolidierung und Weiterentwicklung" der gegenseitigen Beziehungen als "beständige Strategie" Pekings.
Deutsche Autoindustrie warnt vor EU-Zöllen auf chinesische E-Autos
Vor der China-Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) gegen EU-Strafzölle auf Elektroautos aus der Volksrepublik ausgesprochen. Derzeit geprüfte EU-Schritte gegen Subventionen für die Branche in China könnten die Herausforderungen für die hiesige Autoindustrie "nicht lösen - im Gegenteil", sagte Verbandspräsidentin Hildegard Müller der "Welt am Sonntag". Ausgleichszölle könnten sich "bei einem Handelskonflikt entsprechend schnell negativ auswirken".
Polizei: Mehrere Menschen in Einkaufszentrum in Sydney niedergestochen
In einem belebten Einkaufszentrum in Sydney sind nach Polizeiangaben mehrere Menschen niedergestochen worden. Der Angriff ereignete sich am Samstag im Einkaufszentrum Westfield Bondi Junction in der australischen Metropole. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, die Gegend zu meiden.
US-Vize Harris: Trump will USA bei Abtreibungen ins 19. Jahrhundert zurückwerfen
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump vorgeworfen, die USA im Falle seines Wahlsieges beim Abtreibungsrecht zurück ins 19. Jahrhundert werfen zu wollen. Wenige Tages nachdem Arizona praktisch alle Schwangerschaftsabbrüche verboten hatte, warnte Harris am Freitag bei einem Auftritt in dem Bundesstaat, dass der rechtspopulistische Ex-Präsident den Weg für das Verbot bereitet habe und noch Schlimmeres auf die USA zukomme, sollte er erneut Präsident werden.
Argentiniens Präsident Milei trifft Tesla-Chef Musk in Texas
Der rechtspopulistische Präsident Argentiniens, Javier Milei, ist in Texas mit Tesla-Chef Elon Musk zusammengetroffen. Die beiden kamen in einer Tesla-Anlage in Austin am Freitag zusammen und veröffentlichten dazu ein Foto, das beide gut gelaunt mit Daumen nach oben zeigt. Unter dem Foto war der Schriftzug "Libertad" zu lesen (spanisch für "Freiheit"), ein Slogan von Milei in Argentinien.
NHL: Draisaitl ohne Treffer bei Oilers-Pleite
Kurz vor Ende der regulären Saison in der NHL hat Eishockey-Star Leon Draisaitl einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Nach drei Siegen in Folge unterlagen die Edmonton Oilers den Arizona Coyotes 2:3. Die Niederlage hat jedoch keine Folgen, da die Oilers ihr Play-off-Ticket bei nun noch vier ausstehenden Partien bereits gebucht haben.
2:0 in Brasilien: DTB-Team mit besten Chancen auf Finalrunde
Erst überraschte Laura Siegemund, dann legte Tatjana Maria nach: Die deutschen Tennisfrauen haben nach starken Vorstellungen im schweren Auswärtsspiel in Brasilien beste Chancen auf den Einzug in die Finalrunde des Billie Jean King Cup. Nach den ersten beiden Einzeln steht es im Qualifikations-Duell in Sao Paulo 2:0.
Biden erwartet baldigen Angriff auf Israel - Deutsche sollen aus dem Iran ausreisen
US-Präsident Joe Biden erwartet in Kürze einen iranischen Angriffsversuch auf Israel. Er gehe davon aus, "dass es eher früher als später sein wird", sagte Biden am Freitag. Er richtete auch eine klare Warnung an die Führung in Teheran. Angesichts der befürchteten Eskalation in der Nahost-Region bekräftigte das Auswärtige Amt in Berlin derweil seine Aufforderung an Deutsche, aus dem Iran auszureisen.
Debütant Jäger am Cut gescheitert - Woods mit Rekord
Für Debütant Stephan Jäger ging der erste Auftritt beim 88. US Masters in Augusta gründlich daneben. Der Münchner Golfprofi zahlte am zweiten Tag des ersten Major-Turniers des Jahres reichlich Lehrgeld und scheiterte nach einer 80er-Runde mit 154 Schlägen deutlich am Halbzeit-Cut. Nach sieben Bogeys, einem Doppel-Bogey und nur einem Birdie gab es für den 34-Jährigen am Freitag auf dem Par-72-Platz an der berühmten Magnolia Lane nichts zu holen.
NBA: Wagner-Brüder vergeben Play-off-Matchball
Die Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner müssen im Kampf um die direkte Play-off-Teilnahme in der NBA weiter zittern. Bei der Rückkehr des zuletzt am Knöchel verletzten Franz Wagner vergab Orlando Magic beim 113:125 im wichtigen direkten Duell beim Konkurrenten Philadelphia 76ers einen Matchball, im letzten Spiel der Regular Season am Sonntag gegen die Milwaukee Bucks droht der Absturz auf die Play-in-Plätze.
Tuchel: Keine Erklärung für zahlreiche Verletzungen
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel hat keine Erklärung für die zahlreichen Verletzungen seiner Stars in dieser Saison. "Fakt ist, dass es einfach zu viel ist und dass es uns schon durch das ganze Jahr begleitet. Es zieht sich durch die ganze Saison durch. Es findet auf vielen Ebenen eine Ursachenforschung statt, aber wir haben die Antwort noch nicht", sagte Tuchel vor dem Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln (15.30 Uhr/Sky).
"Unsere Kurve" lobt Bayer - "Geschmäckle" wegen 50+1-Ausnahme
Die Fan-Organisation "Unsere Kurve" begrüßt das wahrscheinliche Ende der Bayern-Dominanz in der Fußball-Bundesliga, übt aber auch Kritik am designierten Meister Bayer Leverkusen. Es sei "absolut positiv", dass Borussia Dortmund im Vorjahr und nun die Werkself "zumindest für eine Saison mithalten konnten", sagte Sprecher Thomas Kessen dem SID. "Weitere Jahrzehnte Serienmeisterschaft" des Rekordchampions seien "nicht gut" für den Wettbewerb.
DHB-Frauen erwarten "dreckiges" Matchball-Spiel um Olympia
Deutschlands Handballerinnen stellen sich bei ihrem Matchball-Spiel für die Olympia-Teilnahme gegen Montenegro auf ein hartes Stück Arbeit ein - nicht nur spielerisch. "Sie haben eine bisschen härtere Spielweise, sie sind abgezockt, dreckig kann man schon auch sagen an der einen oder anderen Stelle", sagte Co-Kapitänin Alina Grijseels. Torhüterin Katharina Filter meinte: "Sie sind auf der emotionalen Ebene krass eingespielt. Da müssen wir gegenhalten."
Schweigegeldaffäre: Trump will bei Strafprozess in New York aussagen
Der frühere US-Präsident Donald Trump will eigenen Angaben zufolge bei seinem Schweigegeld-Strafprozess aussagen. "Ich sage aus. Ich sage die Wahrheit", sagte Trump am Freitag auf die Frage von Reportern, ob es rechtlich riskant sein könnte, auszusagen. "Ich meine, alles was ich tun kann, ist die Wahrheit zu sagen, und die Wahrheit ist, dass es keinen Fall gibt."
Scholz bricht zu dreitägigem Besuch in China auf
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bricht am Samstag zu einem dreitägigen Besuch in der Volksrepublik China auf, bei dem es um die Wirtschaftsbeziehungen und internationale Krisen gehen soll. Erste Station des Kanzlers ist die 33-Milllionen-Einwohner-Metropole Chongqing (Ankunft Sonntagmorgen Ortszeit). Dort ist unter anderem ein Unternehmensbesuch im Bereich Wasserstoff und ein Gespräch mit Studierenden zum Thema Stadtplanung vorgesehen.
Übergangsrat in Haiti offiziell gebildet
Im von einer Explosion der Bandengewalt erschütterten Haiti ist ein lange erwarteter Übergangsrat offiziell gebildet worden. Ein Dekret im haitianischen Amtsblatt "Le Moniteur" verkündete am Freitag die Gründung des Rats. Der Rat solle "rasch" einen Ministerpräsidenten ernennen sowie eine Regierung, in der die verschiedenen politischen Gruppierungen Haitis vertreten sind, heißt es in dem Dekret. Die Bildung des Übergangsrats rief positive Reaktionen unter anderem von den USA hervor.
IWF bestätigt zweite Amtszeit von Chefin Georgieva
Das Exekutivdirektorium des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat am Freitag eine zweite fünfjährige Amtszeit von Kristalina Georgieva an der Spitze der Finanzinstitution bestätigt. Die Entscheidung sei im Konsens getroffen worden, hieß es in einer Erklärung. Damit kann Georgieva, die als einzige Kandidatin im Rennen war, den Posten auch über den Ablauf ihrer aktuellen Amtszeit am 30. September hinaus übernehmen.
Übergangsrat in Haiti offiziell eingesetzt
Im von einer Explosion der Bandengewalt erschütterten Haiti ist ein lange erwarteter Übergangsrat offiziell gebildet worden. Ein Dekret im haitianischen Amtsblatt "Le Moniteur" verkündete am Freitag die Gründung des Rats. Der Rat solle "rasch" einen Ministerpräsidenten ernennen sowie eine Regierung, in der die verschiedenen politischen Gruppierungen Haitis vertreten sind, heißt es in dem Dekret.
Italienischer Modeschöpfer Roberto Cavalli mit 83 Jahren gestorben
Der italienische Modeschöpfer Roberto Cavalli ist tot. Der Designer starb nach Angaben des von ihm gegründeten Luxusmodeunternehmens am Freitag im Alter von 83 Jahren. "Von bescheidenen Anfängen in Florenz gelang es Herrn Cavalli, ein weltweit anerkannter Name zu werden, der von allen geliebt und respektiert wird", erklärte der Konzern. Cavalli, der vor allem mit Kreationen in Tierfell-Optik weltbekannt wurde, galt jahrzehntelang als Liebling des internationalen Jetset.
Scholz und Macron werben für Neuausrichtung der Handelsbeziehungen mit China
Einen Tag vor Beginn seiner dreitägigen China-Reise hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron für eine Neuausrichtung der Handelsbeziehungen mit China ausgesprochen. In einer Videokonferenz hätten sich beide Politiker darüber abgestimmt, "für eine Neuausrichtung der chinesisch-europäischen Handelsbeziehungen" einzutreten, hieß es am Freitag aus dem Elysée. Ein weiteres Thema sei der Krieg in der Ukraine gewesen.
Sieg für Augsburg nach schwerem Patzer von Union
Im Rennen um einen internationalen Startplatz ist der FC Augsburg einen kleinen Schritt vorangekommen. Durch das zähe 2:0 (0:0) gegen Union Berlin rückt die Mannschaft von Trainer Jess Thorup zunächst bis auf drei Punkte an Eintracht Frankfurt auf Rang sechs heran.
Medien: Italienischer Modeschöpfer Roberto Cavalli mit 83 Jahren gestorben
Der italienische Modeschöpfer Roberto Cavalli ist tot. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa starb der Designer am Freitag im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit zu Hause in Florenz. Cavalli, der vor allem mit Kreationen in Tierfell-Optik weltbekannt wurde, galt jahrzehntelang als Liebling des internationalen Jetset.
Weiter auf Platz 17: FCK verliert trotz Führung
DFB-Pokalfinalist 1. FC Kaiserslautern hat nach einem Gegentreffer in letzter Sekunde einen bitteren Rückschlag in der 2. Fußball-Bundesliga kassiert. Die Mannschaft des Trainerroutiniers Friedhelm Funkel unterlag 1:2 (1:0) bei der formschwachen SpVgg Greuther Fürth, gab eine Führung aus der Hand und belegt weiterhin den 17. Tabellenplatz.
Studie: Zukunft von Flamingos durch steigende Wasserstände in Seen gefährdet
Keine rosige Zukunft für Flamingos: Mit steigendem Wasserstand produzieren die afrikanischen Seen einer Studie zufolge weniger Nahrung für die langbeinigen Vögel, so dass ihr Überleben bedroht ist. In ostafrikanischen Seen, wo sich Flamingos in riesiger Zahl versammeln, seien mit steigendem Wasserpegel weniger der einzigartigen Algen zu finden, auf die Flamingos angewiesen sind, erklärte Aidan Byrne, Hauptautor der in der Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlichten Studie, am Freitag.
Spannungen im Nahen Osten: Lufthansa streicht weitere Flüge nach Teheran
Angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten streicht Lufthansa weitere Flüge aus und in die iranische Hauptstadt Teheran. "Aufgrund der aktuellen Situation setzt Lufthansa nach sorgfältiger Evaluation ihre Flüge von und nach Teheran bis einschließlich Donnerstag, 18. April, aus", erklärte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Auch nutze die Fluggesellschaft den iranischen Luftraum nicht weiter. Die Sicherheit von Fluggästen und Crews habe obersten Stellenwert.
Drei Verdächtige nach Überfall auf Fußballstar Donnarumma in Paris vor dem Richter
Nach dem Überfall auf den italienischen Fußballstar Gianluigi Donnarumma in seiner Wohnung in Paris sind drei Verdächtige einem Richter vorgeführt worden. Der Richter solle über die formelle Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen die Männer entscheiden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus französischen Justizkreisen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen bewaffneten Raubüberfalls, Entführungsversuchs und schwerer Gewalt.
Polizei beendet Palästina-Kongress in Berlin - Verbot für Wochenende
Der umstrittene Palästina-Kongress in Berlin ist von der Polizei abgebrochen worden. "Auf dem 'Palästina-Kongress' wurde ein Redner zugeschaltet, der ein politisches Betätigungsverbot hat", erklärte die Berliner Polizei am Freitagabend im Onlinedienst X."Es besteht die Gefahr, dass wiederholt ein Redner zugeschaltet wird, der sich schon in der Vergangenheit antisemitisch beziehungsweise gewaltverherrlichend öffentlich geäußert hat. Daher wurde die Versammlung beendet und auch für Samstag sowie Sonntag ein Verbot ausgesprochen." Die Polizei nannte nicht den Namen des Redners.