Letzte Nachrichten
DHB-Pokal: Füchse Berlin schlagen Gummersbach
Die Handballer der Füchse Berlin stehen zum vierten Mal im Final Four um den DHB-Pokal. Das Team von Trainer Jaron Siewert gewann am Sonntag das enge Viertelfinale gegen den VfL Gummersbach mit 31:29 (16:13). Beim Finalturnier in Köln (13./14. April) spielen die Füchse nun um ihren zweiten Pokal-Triumph nach 2014.
Präsident: Mindestens 64 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei den schweren Waldbränden in Chile sind neuen Angaben zufolge mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Gabriel Boric sagte am Sonntag bei einem Besuch in der Region Valparaíso: "Diese Zahl wird noch steigen, wir wissen, dass sie erheblich steigen wird."
Kein Aufatmen bei Kovac: Wölfe wieder nur Unentschieden
Viertes Spiel im neuen Jahr, viertes Unentschieden: Der VfL Wolfsburg tritt in der Fußball-Bundesliga auf der Stelle - und Trainer Niko Kovac gerät zunehmend unter Druck. Auch im Krisenduell gegen die ebenfalls schwächelnde TSG Hoffenheim kamen die Wölfe nicht über ein leistungsgerechtes 2:2 (0:1) hinaus.
Namibias Präsident und Freiheitsheld Geingob im Alter von 82 Jahren gestorben
Der als Freiheitsheld verehrte namibische Präsident Hage Geingob ist tot. Geingob sei am frühen Sonntagmorgen im Alter von 82 Jahren in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Windhoek gestorben, teilte das Präsidialamt des südafrikanischen Landes mit. Seine Frau Monica und seine Kinder seien an seiner Seite gewesen. Geingob hatte im Januar eine Krebserkrankung bekannt gegeben, war aber trotz der Behandlung im Amt geblieben.
Kein Geschenk zum Geburtstag: Mihambo legt "Salto nullo" hin
"Salto nullo" für Weitsprung-Star Malaika Mihambo: Die Olympiasiegerin hatte beim ISTAF Indoor in Düsseldorf mit ihrem Anlauf zu kämpfen und blieb am Ende ohne gültigen Versuch. Einen Tag nach ihrem 30. Geburtstag hatte Mihambo vor 6350 Fans damit nichts zu feiern, stattdessen hockte die Ex-Weltmeisterin nach ihrem letzten ungültigen Versuch enttäuscht im Sand. Vor rund zwei Wochen war sie mit 6,65 m in Dortmund ins Olympia-Jahr gestartet.
EU besorgt über Wahl-Verschiebung in Senegal - Opposition plant große Proteste
Die Europäische Union hat sich angesichts der unerwartet verschobenen Präsidentenwahl im Senegal durch Staatschef Macky Sall besorgt gezeigt. Die Wahlverschiebung leite "eine Zeit der Unsicherheit" ein, sagte am Sonntag eine Sprecherin des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell. Die EU rufe das westafrikanische Land dazu auf, so bald wie möglich transparente, integrative und glaubwürdige Wahlen abzuhalten.
Mit Bahnrekord: Ammour überraschend Zweier-Europameister
Junioren-Weltmeister Adam Ammour hat seine Traumtage in Lettland fortgesetzt und sich zum Europameister im Zweier-Bob gekrönt. Der 22 Jahre alte Oberhofer sicherte sich einen Tag nach seinem ersten Sieg im Weltcup in Sigulda am Sonntag auch den EM-Titel und düpierte damit erneut Dauersieger Johannes Lochner (Stuttgart/+0,07 Sekunden), der Bronze gewann. Silber ging an den Schweizer Michael Vogt (+0,06).
Pokalhelden aus Düsseldorf und Kaiserslautern verlieren
Die Pokalhelden von Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Kaiserslautern sind in der 2. Fußball-Bundesliga wieder hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Vier Tage nach dem Halbfinaleinzug im Elfmeterkrimi beim FC St. Pauli unterlagen die Rheinländer beim SC Paderborn trotz Aufholjagd mit 3:4 (0:3) und laufen im Aufstiegsrennen weiter hinterher.
Kämpfe im Gazastreifen gehen weiter - Internationale Bemühungen um neues Abkommen
Inmitten laufender Verhandlungen über eine Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas sind die Kämpfe im Gazastreifen unvermindert weitergegangen. Ein AFP-Journalist berichtete am Sonntag von Gefechten und Panzerbeschuss in Chan Junis und von israelischen Luftangriffen auf Rafah nahe der ägyptischen Grenze. Während die Hamas hinsichtlich eines neuen Geisel-Abkommens weiter auf Zeit spielte und US-Außenminister Antony Blinken in der Region erwartet wurde, protestierten tausende Israelis gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Habeck spricht sich für Unternehmenssteuerreform aus - Annäherung an Lindner
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat sich für eine Reform der Unternehmenssteuer ausgesprochen, um die Betriebe in Deutschland zu entlasten. "Auch ich sehe, dass wir in der Summe eine Unternehmensbesteuerung haben, die international nicht mehr wettbewerbsfähig und investitionsfreundlich genug ist", sagte Habeck der "Welt am Sonntag". "Genau deshalb sollten wir überlegen, wie wir zum Beispiel Steuererleichterungen, Steueranreize für Investitionen in der Perspektive finanzieren, um die Kräfte wirklich zu entfesseln."
Ministerin Schulze reist nach Nigeria - Krise um Putsch-Staaten steht im Zentrum
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) ist am Sonntag zu einem mehrtägigen Besuch nach Nigeria gereist. In den Gesprächen der Ministerin soll es unter anderem um die schwierige Lage in der Region gehen, nachdem die vom Militär regierten Länder Mali, Niger und Burkina Faso ihren Austritt aus der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas erklärt haben. In Nigerias Hauptstadt Abuja will Schulze nach Angaben ihres Ministeriums auch den Sitz der Ecowas besuchen und dort mit Kommissionspräsident Omar Touray zusammenkommen.
Bartsch zieht sich von Linken-Spitze im Bundestag zurück
Nach der Anerkennung der Linken als Gruppe im Bundestag zieht sich der Linkspolitiker Dietmar Bartsch von der Spitze zurück. Bei der Klausur in zwei Wochen werde er nicht erneut für den neuen Vorstand kandidieren, schrieb Bartsch am Sonntag im Kurzbotschaftendienst X, ehemals Twitter. Bartsch betonte, dass er diesen Entschluss bereits im vergangenen August angekündigt habe. Damals war er noch Linksfraktionschef im Bundestag.
Parlaments- und Präsidentenwahlen in El Salvador begonnen
In El Salvador haben am Sonntag Parlaments- und Präsidentenwahlen stattgefunden. Die Wahllokale öffneten am Morgen mit der allgemeinen Erwartung, dass der 42-jährige Staatschef Nayib Bukele bereits in der ersten Runde in seinem Amt bestätigt wird. Keiner seiner fünf Gegenkandidaten kam in Umfragen auf über fünf Prozent.
Nach zwei Jahren politischem Stillstand hat Nordirland wieder eine Regierung
Nach zwei Jahren politischer Blockade in Nordirland ist das Parlament wieder zusammengetreten und hat die katholische Sinn-Fein-Politikerin Michelle O'Neill zur Regierungschefin gewählt. Nach ihrer Ernennung am Samstag kündigte sie im Parlament in Belfast einen Neuanfang für die britische Provinz an. Zuvor hatte die pro-britische Partei DUP ihre Blockade des Parlaments aufgegeben. Sie stellt mit Emma Little-Pengelly die Vize-Regierungschefin.
Erster Teil der Rheinbrücke Leverkusen für den Verkehr freigegeben
Nach mehrjährigen Bauarbeiten ist in Nordrhein-Westfalen das erste Teilstück der neuen Rheinbrücke zwischen Leverkusen und Köln für den Verkehr freigegeben worden. Im Beisein von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wurde am Sonntag das erste von zwei parallelen Brückenbauteilen auf der Autobahn 1 eingeweiht. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes wird nun mit dem Rückbau des zweiten alten Brückenteils begonnen, dessen Neubau dann im Frühjahr 2025 starten soll.
Aus Gehege ausgebüxt: Aggressiver Emu in Thüringen erschossen
Polizisten haben in Nordthüringen einen ausgebüxten Emu erschossen. Der zwölf Jahre alte australische Laufvogel war am Freitag aus seinem Gehege in Schlotheim ausgebrochen, wie die Polizei in Nordhausen am Sonntag berichtete. Am Samstag wurde er auf einem Feld neben einer Landstraße gesichtet. Alle Versuche, das Tier einzufangen, misslangen.
Dutzende Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine
Bei neuen heftigen Angriffen beider Seiten sind in der Ukraine erneut dutzende Menschen getötet worden. In der von Russland besetzten Stadt Lysytschansk im Osten des Landes seien mindestens 28 Menschen bei ukrainischem Beschuss getötet worden, teilten russische Behörden am Sonntag mit. Indes waren infolge russischer Drohnenangriffe 15.000 Menschen in der zentralukrainischen Region Dnipropetrowsk ohne Strom.
18 statt sechs Euro: Paris stimmt über höhere Parkgebühren für Geländewagen ab
Die Einwohner von Paris haben am Sonntag über eine Verdreifachung der Parkgebühren für Geländewagen von Besuchern abgestimmt. 1,3 Millionen Bürger waren aufgerufen, "für oder gegen die Einführung eines speziellen Tarifs" für das Parken jener Auto-Kategorie abzustimmen, die Bürgermeisterin Anne Hidalgo als "laut, platzraubend und umweltschädigend" beschreibt. Die Parkgebühren für eine Stunde in der Innenstadt würden von sechs auf 18 Euro steigen, in Außenbezirken auf zwölf Euro.
"Spiegel": Insolventer Konzern Galeria Karstadt Kaufhof trennt sich von Managern
Der insolvente Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof entlässt Manager und dünnt damit den Verwaltungsapparat aus. "Ja, wir trennen uns von einzelnen Führungskräften", sagte Galeria-Chef Olivier van den Bossche dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Wir mussten schauen, wie viele Leute wir noch in der Hauptverwaltung brauchen."
"Echt klasse": Viel Lob für Bayern-Youngster Pavlovic
Es war erst sein neuntes Bundesliga-Spiel und das dritte über die volle Distanz, doch Bayern-Teenager Aleksandar Pavlovic spielte wieder souverän wie ein Routinier. Lauffreudig, passsicher und torgefährlich: Nach seiner abermals herausragenden Vorstellung gab es viel Lob für das 19 Jahre alte Eigengewächs.
Biontech-Chef Sahin hält Krebs langfristig für kontrollierbar
Biontech-Chef Ugur Sahin sieht die Medizin auf guten Weg, "Krebs langfristig zu kontrollieren oder idealerweise zu heilen". "Ich sehe prinzipiell keinen Grund, warum nicht viele Krebsarten früher erkennbar und besser heilbar sein sollten", sagte Sahin dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" nach einer Meldung vom Sonntag.
Bauern protestieren erneut in zahlreichen europäischen Ländern
In mehreren europäischen Ländern haben am Wochenende erneut Bauern gegen ihre Regierungen und die EU-Agrarpolitik protestiert. In Deutschland versammelten sich am Samstag mehrere hundert Landwirte mit ihren Traktoren am Frankfurter Flughafen. Die Polizei sprach von schätzungsweise 400 beteiligten Traktoren, der Hessische Bauernverband bezifferte die Zahl auf bis zu 1000. Erstmals seit Beginn der Bauerndemonstrationen protestierten auch in der Schweiz Landwirte. In Frankreich beendeten die Bauern nach Zugeständnissen durch die Regierung ihre Aktionen.
Nächste Aufholjagd: Taubitz rast von Rang 22 zum Sieg
Rennrodlerin Julia Taubitz hat dank einer spektakulären Aufholjagd ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Die Vizeweltmeisterin verbesserte sich beim Heim-Weltcup in Altenberg nach zwei Läufen von Rang 22 noch auf den ersten Platz und profitierte dabei wie bereits Weltmeister Max Langenhan am Vortag von den außergewöhnlichen Wetterbedingungen in Sachsen.
Bayern startet Pilotprojekt mit Bezahlkarte für Asylbewerber - harte Einschnitte
Bayern will bereits in diesem Monat als Pilotprojekt eine Bezahlkarte für Asylbewerber einführen. "Unsere Bezahlkarte kommt schneller und ist härter" als in anderen Bundesländern, schrieb Ministerpräsident Markus Söder am Sonntag im Kurzbotschaftendienst X.
Brand in Mehrfamilienhaus in Niedersachsen mit 22 Verletzten
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Niedersachsen sind am Samstagabend 22 Menschen verletzt worden. 17 Menschen wurden durch Rauchgasvergiftungen leicht und drei weitere schwer verletzt, wie die Polizeiinspektion Verden am Sonntag berichtete. Zwei Menschen schwebten in Lebensgefahr. Einer davon, ein 43-jähriger Bewohner, wurde mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik geflogen.
Nach Beck: Auch Wellbrock verliert WM-Titel
Einen Tag nach Leonie Beck hat auch Olympiasieger Florian Wellbrock bei der Schwimm-WM in Katar seinen Freiwasser-Titel über zehn Kilometer verloren. Der 26 Jahre alte Magdeburger schlug am Sonntag im Alten Hafen von Doha mit 1:37,8 Minuten Rückstand als 29. an. Der Frankfurter Oliver Klemet, WM-Dritter von 2023, kam als Elfter ins Ziel. Den Titel holte sich der ungarischen Olympiazweite Kristof Rasovszky.
Deutliche Unterschiede bei Anzahl der Deutschstunden an Grundschulen
Die Anzahl der Deutschstunden an Grundschulen weicht von Bundesland zu Bundesland erheblich voneinander ab. Nach einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorlag, werden in Berlin in den Klassen eins bis vier insgesamt 31 Wochenstunden Deutsch unterrichtet, während es im Saarland nur 20 Wochenstunden sind.
Merz behält sich Koalitionspartner nach Wahl offen: Auch Schwarz-grün ist Option
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hält sich für die Zeit nach der nächsten Bundestagswahl Koalitionen mit der SPD, der FDP oder auch den Grünen offen - unter Führung seiner Partei. Ausgeschlossen sei lediglich eine Koalition mit der AfD: "Sie steht als rechtsradikale Partei außerhalb jedes denkbaren Spektrums für uns", schrieb der CDU-Chef in seinem am Samstagabend veröffentlichten wöchentlichen Newsletter "MerzMail".
Hunderttausende Menschen demonstrieren bundesweit gegen Rechtsextremismus
Am Wochenende sind in Deutschland hunderttausende Menschen den Aufrufen zu Protesten gegen Rechtsextremismus gefolgt. Die größte Kundgebung fand am Samstag in Berlin unter dem Motto "Wir sind die Brandmauer" statt: Die Polizei sprach von 150.000 Teilnehmenden, die Veranstalter von 300.000. Größere Kundgebungen gab es auch in Dresden, Freiburg, Augsburg, Nürnberg und Saarbrücken. Auch in vielen kleineren Städten und Gemeinden gingen Menschen auf die Straße.
Mindestens 51 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei den schweren Waldbränden in Chile sind neuen Angaben zufolge mindestens 51 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden hatten zunächst 45 Todesopfer gemeldet, am Sonntag sagte Innenstaatssekretär Manuel Monsalve, sechs weitere Menschen seien in Krankenhäusern an den Folgen von Verbrennungen gestorben. Auch am Sonntag kämpften Feuerwehrleute weiter gegen die Flammen. Besonders schlimm traf es die Stadt Viña del Mar.
Pro-iranische Huthi-Miliz kündigt nach britischen und US-Angriffen Vergeltung an
Die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat nach den jüngsten Angriffen der USA und Großbritanniens Vergeltung angekündigt. Die Angriffe würden "nicht ohne Reaktion und Bestrafung bleiben", erklärte Miliz-Sprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X, vormals Twitter. Die Angriffe würden die Miliz jedoch "nicht davon abhalten", die Palästinenser im Gazastreifen "zu unterstützen".
Russland: Zahl der Toten nach ukrainischem Beschuss in Lysytschansk steigt auf 28
Die Zahl der Toten nach dem Beschuss der von Russland besetzten ostukrainischen Stadt Lysytschansk ist nach russischen Angaben auf 28 gestiegen. Unter den Toten sei auch ein Kind, erklärte das russische Katastrophenschutzministerium am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Die Suchmaßnahmen auf dem Gelände einer bei dem Beschuss zerstörten Bäckerei dauerten an, hieß es weiter. Moskau machte Kiew für den Beschuss verantwortlich.