Letzte Nachrichten
Topspiel in Leverkusen: Bayern bangen um Neuer
Bayern München bangt vor dem Bundesliga-Gipfel bei Tabellenführer Bayer Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) weiter um Kapitän Manuel Neuer. "Er kriegt von uns Zeit bis Samstag um 17 Uhr", sagte Trainer Thomas Tuchel am Freitag, "dann sagt er entweder es geht, oder Ulle (Sven Ulreich, d.Red.) steht im Tor." Neuer plagt sich seit dem Duell mit Borussia Mönchengladbach (3:1) am vergangenen Samstag mit Kniebeschwerden.
Medienberichte: Japanischer Stardirigent Ozawa im Alter von 88 Jahren gestorben
Der japanische Stardirigent Seiji Ozawa ist nach Medienberichten im Alter von 88 Jahren gestorben. Nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders NHK und anderen japanischen Medien vom Freitag starb Ozawa am 6. Februar an Herzversagen in seinem Zuhause in Tokio. Die Zeitung "Asahi Shimbun" berichtete, die Beisetzung habe im engen Familienkreis stattgefunden.
Neuer ukrainischer Armeechef Syrskyj mahnt Veränderung in der Kriegsführung an
Unmittelbar nach seinem Amtsantritt hat der neue ukrainische Armeechef Oleksandr Syrskyj Veränderungen in der Kriegsführung seines Landes angemahnt. "Nur durch Veränderungen und eine kontinuierliche Verbesserung der Mittel und Methoden der Kriegsführung werden wir erfolgreich sein", erklärte Syrskyj am Freitag im Onlinedienst Telegram. "Gemeinsam zum Sieg!", schrieb er weiter.
Bundesgerichtshof bekräftigt Recht auf Umbauten für Barrierefreiheit
Barrierefreie Umbauten in Mehrfamilienhäusern auf eigene Kosten sind im Normalfall erlaubt. Das bekräftigte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag mit zwei Urteilen, in denen es um einen Außenaufzug und eine Terrasse mit Rampe ging. In beiden Fällen klagten Wohnungseigentümer gegen die Eigentümergemeinschaft. (Az. V ZR 244/22 u.a.)
Deutsche spendeten im vergangenen Jahr knapp fünf Milliarden Euro
Die Deutschen haben im vergangenen Jahr knapp fünf Milliarden Euro gespendet. Das waren etwa 700 Millionen Euro weniger als im Vorjahr, wie der Deutsche Spendenrat am Freitag in Berlin mitteilte. Die Zuwendungen normalisierten sich damit nach den zuletzt erreichten Rekordwerten und entsprechen nun in etwa den Summen der guten Spendenjahre 2017 und 2019.
Verkehrsminister Wissing: Vorerst genug Geld für Bahnsanierung vorhanden
Für die nächste Zeit ist laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) genug Geld für die geplante Bahnsanierung vorhanden. "Für das Jahr 2024 haben wir die Mittel, die wir brauchen. Mehr könnte auch nicht verbaut werden", sagte Wissing dem Nachrichtenportal Web.de. Das Generalsanierungsprogramm beginnt demnach planmäßig mit der Vollsperrung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim ab diesem Sommer.
Tödliche Schüsse an Offenburger Schule: Anklage gegen 15-Jährigen erhoben
Rund drei Monate nach den tödlichen Schüssen eines 15-Jährigen auf einen Gleichaltrigen in einer Schule im baden-württembergischen Offenburg hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Dem 15-Jährigen wird unter anderem Mord in Tateinheit mit versuchtem Mord in mehreren Fällen vorgeworfen, wie die Offenburger Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Der Jugendliche befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Bündnis warnt vor Folgen der Haushaltskürzungen für das Schienennetz
Ein breites Bündnis von Verbänden und Gewerkschaften hat vor den Folgen der Kürzungen im Haushalt 2024 für das Schienennetz gewarnt. Diese gefährdeten die Klimaziele und die Mobilitätswende in Deutschland, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung. Mit der Verabschiedung des Haushalts sei klar, "dass bis 2027 mindestens 13,5 Milliarden Euro für die Grundsanierung des Schienennetzes fehlen" würden.
Beerenernte 2023 trotz Rückgangs durchschnittlich gut
Die Erntemenge an Strauchbeeren in Deutschland ist im vergangenen Jahr im Vorjahresvergleich um 3,7 Prozent zurückgegangen. Mit 41.400 Tonnen hauptsächlich Heidelbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren lag die Ernte aber weiterhin im Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Anbaufläche ging demnach um 0,6 Prozent auf 9290 Hektar zurück.
Heilpraktiker scheitern in Karlsruhe mit Beschwerden wegen Blutentnahme-Verbot
Zwei Heilpraktikerinnen und ein Heilpraktiker sind vor dem Bundesverfassungsgericht mit Beschwerden gegen das Verbot gescheitert, für die sogenannte Eigenblutbehandlung Blut abnehmen zu dürfen. Sie hätten ihre Behandlungsmethoden nicht detailliert genug beschrieben, erklärte das Gericht am Freitag in Karlsruhe. Ebensowenig hätten sie genaue Unterlagen über die Verfahren vorgelegt, die sie anwandten. (Az. 1 BvR 2078/23 u.a.)
Rennen um Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner: Trump gewinnt in Nevada
Donald Trump hat den sogenannten Caucus im US-Bundesstaat Nevada gewonnen und damit einen weiteren Schritt in Richtung Präsidentschaftskandidatur der Republikaner gemacht. Ersten Ergebnissen zufolge lag Trump dabei am Donnerstag (Ortszeit) deutlich vorne. US-Medien berichteten, Trump werde die Delegiertenstimmen des Staates für sich gewinnen. Der Rechtspopulist war ohne ernsthafte Konkurrenz.
Tourismus in Deutschland 2023 fast wieder auf Vorkrisenniveau
Der Tourismus in Deutschland hat im vergangenen Jahr wieder nahezu das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gab es 2023 insgesamt 487,2 Millionen Gästeübernachtungen - das waren 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr und nur noch 1,7 Prozent weniger als 2019 vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Im Dezember vergangenen Jahres verbuchten die Beherbergungsbetriebe im Jahresvergleich 9,2 Prozent mehr Übernachtungen.
Sänger Floryan gewinnt letzten Startplatz für deutschen ESC-Vorentscheid
Der 28 Jahre alte Sänger Floryan aus Künzelsau komplettiert den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC). Floryan konnte sich am späten Donnerstagabend in einer erstmals vom NDR ausgetragenen Castingshow für den Vorentscheid den neunten und letzten Startplatz sichern. Die Zuschauerinnen und Zuschauer wählten ihn mit seinem Titel "Scars" aus.
Rummenigge lobt Alonso: "Kann nur den Hut ziehen"
Bayern Münchens früherer Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Leverkusens Trainer Xabi Alonso in den höchsten Tönen gelobt. "Er war schon als Spieler auf dem Platz der Dirigent, beeindruckte durch hohe Spielintelligenz und Disziplin. Er ist bei den besten Trainern in die Lehre gegangen, von Jupp Heynckes über Pep Guardiola und Carlo Ancelotti – und intelligent, wie er ist, hat er diese Erfahrungswerte offensichtlich gebündelt und gespeichert", sagte Rummenigge im AZ-Interview (Freitagsausgabe).
Brennender Lkw rast in Thüringen durch Autobahntunnel: Fahrer bleibt unverletzt
In Thüringen ist ein Fahrer mit seinem brennenden Lkw kilometerweit durch einen Autobahntunnel gerast. Der 41-Jährige blieb unverletzt, wie die Autobahnpolizeiinspektion in Schleifreisen am Freitag berichtete. Indem der Mann sein mit neun Autos beladenes Fahrzeug aus dem Tunnel steuerte, habe er vermutlich Schlimmeres verhindert.
Ungewöhnlicher Fund am Flughafen Hannover: Koffer mit ungekühltem Fleisch und Fisch
Zollbeamten sind am Flughafen Hannover zwei Koffer mit 40 Kilogramm ungekühlten Fleisch- und Fischprodukten in die Hände gefallen. Sie gehörten zu insgesamt fünf Koffern einer aus dem afrikanischen Benin zurückgekehrten Frau, die am Freitag vergangener Woche nachgesandt wurden, wie das Hauptzollamt Hannover am Freitag mitteilte.
Kopf-an-Kopf-Rennen bei Wahl in Pakistan - Verzögerung der Wahlergebnisse
Bei den Wahlen in Pakistan haben sich Kandidaten, die mit dem inhaftierten Ex-Regierungschef Imran Khan in Verbindung stehen, und die Partei des früheren Premierministers Nawaz Sharif am Freitag ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Nach mit großer Verzögerung veröffentlichten ersten Ergebnissen gewannen die mit Khans Partei Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI) verbundenen Kandidaten bisher zwölf Sitze, zwei weniger als die konservative Partei Muslimliga-Nawaz (PML-N). Die Verzögerung verstärkte Vorwürfe des Wahlbetrugs.
Roth: Ausfall der USA bei Ukraine-Hilfe wäre "ganz ganz schwierig"
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth (SPD), hat vor dem Wegbrechen der Hilfen aus den USA für die Ukraine gewarnt. "Wenn die USA ausfallen sollten, wird das ganz ganz schwierig", sagte Roth am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Die USA seien "mit weitem Abstand die wichtigsten Verbündeten der Ukraine". Er verwies darauf, dass US-Präsident Joe Biden seit Monaten um eine Mehrheit kämpfe, damit weiter Geld fließe.
Investoren-Streit: Fans legen nach
Der Streit um den Investoren-Einstieg im deutschen Profifußball eskaliert weiter. Die großen Fanvertretungen haben die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitag heftig attackiert. In einer gemeinsamen Stellungnahme werfen die Anhänger dem Ligaverband Ignoranz vor und fordern erneut eine Wiederholung der Abstimmung. Die Fans kündigten weitere Proteste an und fordern von den Profiklubs, dass sie geschlossen eine neues Votum anstreben.
Sprinterin Fraser-Pryce beendet Karriere nach Olympia
Family first: Die jamaikanische Weltklasse-Sprinterin Shelly-Ann Fraser-Pryce (37) beendet nach den Olympischen Sommerspielen in Paris ihre Karriere. Das kündigte die dreimalige Olympiasiegerin und zehnmalige Weltmeisterin in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview an. "Mein Sohn braucht mich", sagte Fraser-Pryce dem US-amerikanischen Magazin Essence. Sie wolle mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen.
FDP-Fraktionschef Dürr bringt schrittweise Soli-Abschaffung ins Gespräch
In der Debatte um die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags zur Entlastung der Wirtschaft hat FDP-Fraktionschef Christian Dürr ein schrittweises Abschmelzen ins Gespräch gebracht, um die Gegenfinanzierung zu erleichtern. "Ich will mich nicht mehr bei Steuersenkungen auf die Union verlassen müssen, sondern etwas machen, was wir alleine entscheiden können in der Koalition", sagte Dürr der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Freitag.
Entspannung bei Energie: Statistikamt bestätigt 2,9 Prozent Inflation für Januar
Die Inflation in Deutschland hat sich zum Jahresbeginn deutlich abgeschwächt und den niedrigsten Wert seit Juni 2021 erreicht. Die Teuerung lag im Januar im Jahresvergleich bei 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte und damit erste Schätzungen von Ende Januar bestätigte. Die Preissituation bei den Energieprodukten habe sich "sichtlich entspannt" und der Auftrieb bei den Nahrungsmitteln weiter verlangsamt, hieß es zur Begründung.
Wechsel nach Brooklyn: Schröder im Schlaf überrascht
Basketball-Weltmeister Dennis Schröder ist von seinem Wechsel zu den Brooklyn Nets im Schlaf überrascht worden. "Mein Agent hat mich einige Male angerufen. Ich bin aufgewacht und er hat mir gesagt, dass ich nach Brooklyn gehe", sagte der 30-Jährige während seiner Vorstellung bei seiner neuen Franchise.
Bauernverband distanziert sich von rabiaten Protestaktionen von Landwirten
Der Deutsche Bauernverband hat sich von teils rabiaten Protestaktionen der vergangenen Tage distanziert und zur Mäßigung aufgerufen. "Blockaden und Protestaktionen vor Medienhäusern, Druckereien, Lebensmittellagern sind aus unserer Sicht die falschen Instrumente", sagte Verbands-Geschäftsführer Bernhard Krüsken den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag. "Unsere Botschaften sichtbar zu platzieren ist wichtig und richtig, aber das geht auch ohne Blockaden."
Messi-Ärger hält in Hongkong an
Der Ärger um Lionel Messi hält auch Tage nach seinem ausgebliebenen Auftritt in Hongkong an. Die einflussreiche chinesische Boulevardzeitung Global Times stellte nun gar die Vermutung an, ausländische Mächte hätten sich verschworen, um dem Ruf der Stadt zu schaden.
"Rummehoeneß" und Co.: Legendäre Duelle zwischen B04 und FCB
Zum 99. Mal treffen Bayer Leverkusen und Bayern München am Samstag in einem Pflichtspiel aufeinander. Die bisherigen Duelle verliefen mitunter sehr turbulent - der SID blickt in sieben Episoden zurück.
NBA: Sieg für Wagner-Brüder - Kleber gewinnt deutsches Duell
Basketball-Weltmeister Franz Wagner hat seine Orlando Magic in der NBA zu einem souveränen Heimsieg gegen die San Antonio Spurs geführt. Beim 127:111 gegen das Team des französischen Supertalents Victor Wembanyama erzielte der 22-Jährige starke 34 Punkte, damit war er der beste Werfer auf dem Parkett. Zudem legte der gebürtige Berliner sieben Punkte und sieben Assists auf.
Bericht von Sonderermittler heizt Debatte über Bidens Alter an
Kritische Anmerkungen in einem Bericht eines Sonderermittlers haben die Debatte über das Alter und die geistigen Fähigkeiten von US-Präsident Joe Biden angeheizt. Biden reagierte am Donnerstagabend wütend auf Teile eines Berichts von Sonderermittler Robert Hur zur Dokumentenaffäre des Präsidenten, in dem das Erinnerungsvermögen des 81-Jährigen in Frage gestellt wird. "Mein Gedächtnis ist gut", sagte Biden bei einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz im Weißen Haus.
Nagelsmanns Kader-Poker: Undav kommt - und Toni Kroos?
Julian Nagelsmann deckt seine EM-Joker noch nicht auf. "Ich bin sehr weit", sagte der Bundestrainer am Rande der Nations-League-Auslosung über sein Kader-Mosaik für die Heim-Europameisterschaft im Sommer, "aber lasst euch mal überraschen."
Präsident Vogt: VfB würde erneut für Investor stimmen
Präsident Claus Vogt vom VfB Stuttgart sieht in einer möglichen erneuten Abstimmung über den Investoren-Deal der Deutschen Fußball Liga (DFL) einen Weg zum Frieden mit den Fans - selbst, wenn die Entscheidung danach bestehen bliebe. "Wenn nochmal abgestimmt wird, sofern das überhaupt möglich ist, dann sehen wir, was rauskommt, und dann müssen das auch alle akzeptieren", sagte Vogt bei Sky.
"Will eine Medaille holen": Doll nach Schnupfen startklar
Benedikt Doll fühlt sich nach seiner verspäteten Anreise bereit für seinen ersten Start bei der Biathlon-WM in Nove Mesto. "Es geht mir gut. Ich hatte leider einen kleinen Schnupfen, aber es war nichts Schlimmes", sagte der 33-Jährige in einer Medienrunde: "Es war nach fünf, sechs Tagen wieder weg. Jetzt fühle ich mich fit und mache im Training noch was Schnelles. Dann sollte alles passen für Samstag."
Putin bezeichnet Niederlage gegen Ukraine als "unmöglich" und schließt Angriff auf Polen aus
Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine Niederlage seines Landes im Ukraine-Krieg als "unmöglich" bezeichnet und einen russischen Angriff auf Polen oder Lettland ausgeschlossen. In einem am Donnerstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem umstrittenen rechten US-Moderator Tucker Carlson sagte Putin, es gebe "Geschrei" darüber, Russland "auf dem Schlachtfeld eine strategische Niederlage zuzufügen". "Meiner Meinung nach ist das per Definition unmöglich", sagte der Präsident. "Es wird niemals passieren."