Letzte Nachrichten
Zahl der Toten bei Überschwemmung in Afghanistan steigt laut UNO auf über 300
Bei den schweren Überschwemmungen in Afghanistan ist die Zahl der Toten laut UN-Angaben allein in der nordöstlichen Provinz Baghlan auf über 300 gestiegen. Wie das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen am Samstag mitteilte, starben infolge der heftigen Regenfällen 311 Menschen. Fast 5000 Häuser wurden demnach zerstört oder beschädigt. Das Verteidigungsministerium rief für große Gebiete von Nordwestafghanistan den Notstand aus.
Großes Interesse an Ausschreibung für Solaranlagen - Habeck: Stromkosten sinken
Investoren in Deutschland zeigen ein großes Interesse am Bau von Solaranlagen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Samstag berichtete, war eine von der Bundesnetzagentur organisierte Ausschreibung von Solarprojekten deutlich überzeichnet. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sah dies als Beleg, dass die Energiewende vorankommt, und verwies auch auf sinkende Preise für Solarstrom.
Erneut Proteste gegen Tesla in Brandenburg
Am Samstag haben erneut mindestens tausend Menschen gegen den Ausbau des Tesla-Werks im brandenburgischen Grünheide demonstriert. Wie die Polizei mitteilte, setzte sich der Protestzug am Nachmittag vom Bahnhof im Gemeindeteil Fangschleuse aus in Bewegung. Die Veranstalter der Kundgebung unter dem Motto "Wasser. Wald. Gerechtigkeit" sprachen von 2000 Teilnehmern.
Russland meldet Einnahme von sechs Dörfern in Ostukraine
Russland hat die Einnahme von sechs Dörfern in der Ostukraine gemeldet. "Als Ergebnis offensiver Aktionen" hätten die russischen Soldaten sechs Dörfer "befreit", erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstag im Onlinedienst Telegram. Am Freitag hatten die russischen Truppen einen Vorstoß in der Region Charkiw unternommen. Nach ukrainischen Behördenangaben wurden mehr als tausend Menschen aus grenznahen Gebieten evakuiert.
Premier League: City bleibt auf Meisterkurs
Manchester City bleibt im engen Titelkampf der Premier League auf Kurs zur vierten Meisterschaft in Serie. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola gewann beim FC Fulham souverän mit 4:0 (1:0) und verdrängte den FC Arsenal zumindest bis Sonntag von der Tabellenspitze.
Polarlichter des Sonnensturms sorgen weltweit für spektakuläre Bilder
Der erste "extreme" Sonnensturm seit 20 Jahren hat in vielen Erdteilen für beeindruckende Polarlichter am Himmel gesorgt. Das Phänomen erreichte die Erde Freitagnachmittag und hält nach Einschätzung des Weltraumwetterprognosezentrums der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOAA) während des Wochenendes an. Auch in Deutschland und Österreich sollte es wieder zu sehen sein. Experten warnten vor Beschädigungen unter anderem an Stromnetzen.
Rostock steht vor dem Abstieg
Hansa Rostock steht vor dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic unterlag bei Schalke 04 1:2 (1:2) und könnte am Sonntag dem VfL Osnabrück in die 3. Liga folgen. Wenn Wehen Wiesbaden bei Eintracht Braunschweig gewinnt, steht Rostock als zweiter Absteiger fest.
Kaiserslautern verpasst vorzeitige Rettung
Der 1. FC Kaiserslautern hat den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel unterlag bei Hertha BSC 1:3 (1:2) und muss zumindest bis zum Sonntag weiter zittern. Verliert Wehen Wiesbaden dann bei Eintracht Braunschweig, wäre der DFB-Pokalfinalist gerettet.
Pleite bei Paris-Generalprobe: Nadal scheitert an Hurkacz
Rafael Nadal startet ohne Erfolgserlebnis in seine letzten French Open. Der spanische Tennis-Topstar unterlag beim Masters-Turnier in Rom in Runde zwei dem Polen Hubert Hurkacz 1:6, 3:6 und zeigte sich erneut weit von seiner Bestform entfernt.
Uzun glänzt: FCN schafft Klassenerhalt
Der 1. FC Nürnberg hat seine Krise dank Ausnahmetalent Can Uzun rechtzeitig beendet und sich in der 2. Liga den Klassenerhalt gesichert. Der Club gewann gegen Aufsteiger SV Elversberg am vorletzten Spieltag verdient mit 3:0 (1:0) und konnte sich im engen Abstiegskampf entscheidend absetzen. Die Franken hatten aus den letzten sieben Spielen nur einen mageren Zähler geholt und waren deshalb noch einmal in Not geraten.
Kerber kämpft sich ins Achtelfinale - Swiatek wartet nun
Angelique Kerber ist nach einer Vorstellung mit Höhen und Tiefen erstmals seit 2018 ins Achtelfinale des WTA-Turniers in Rom eingezogen. Die 36 Jahre alte dreimalige Grand-Slam-Siegerin setzte sich in ihrem Drittrundenmatch gegen Aljaksandra Sasnowitsch (Belarus) 6:3, 7:6 (7:4) durch und ist damit weiter ohne Satzverlust.
Rund 300.000 Menschen verlassen Rafah - Hamas veröffentlicht neues Geisel-Video
Rund 300.000 Menschen in Rafah sind nach Angaben der israelischen Armee der Aufforderung gefolgt, die Stadt im südlichen Gazastreifen in Richtung einer "humanitären Zone" zu verlassen. Seit Montag hätten sich etwa 300.000 Menschen aus dem Gazastreifen "auf den Weg in die humanitäre Zone in al-Mawasi" gemacht, erklärte die israelische Armee am Samstag. Die islamistische Hamas veröffentlichte unterdessen erneut ein Video von einer in den Gazastreifen verschleppten Geisel.
DIHK-Umfrage: Viele Firmen klagen über Probleme durch kurzfristige Stromausfälle
Viele Firmen in Deutschland klagen über Probleme durch kurzfristige Stromausfälle. Dies ergab eine Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) bei knapp tausend Unternehmen, welche der Nachrichtenagentur AFP am Samstag vorlag. 42 Prozent verzeichneten demnach im vergangenen Jahr Stromausfälle unter einer Dauer von drei Minuten, 28 Prozent auch länger dauernde Stromausfälle. Mehrfachnennungen waren dabei durch die Firmen möglich.
Eklat in Malmö: Niederländer Joost Klein vom ESC-Finale ausgeschlossen
Eklat in Malmö: Erstmals in der Geschichte des Eurovision Song Contest (ESC) ist ein Teilnehmer vom laufenden Wettbewerb ausgeschlossen worden. Wenige Stunden vor dem Finale am Samstag verkündete die Europäische Rundfunkunion EBU das Aus für den Niederländer Joost Klein. Grund ist die Beschwerde einer Frau aus dem ESC-Produktionsteam nach einem nicht näher benannten Vorfall am Donnerstag. Der Ausschluss soll nichts mit Kleins Verhalten gegenüber der israelischen Starterin Eden Golan zu tun haben.
FC Bayern gegen Wolfsburg ohne Kane
Bayern München muss am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im letzten Heimspiel der Saison gegen den VfL Wolfsburg auf Toptorjäger Harry Kane, Leroy Sane, Jamal Musiala und Serge Gnabry verzichten. "Die vier Offensiven vom Real-Spiel können alle nicht spielen morgen", sagte Trainer Thomas Tuchel. Es würden deshalb "ein paar Jungs Spielzeit bekommen, die zuletzt danach gelechzt haben".
Lindner bleibt hart: Keine Lösung im Streit um Bundeshaushalt in Sicht
Im Streit um den Bundeshaushalt für kommendes Jahr bleiben die Fronten verhärtet: Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) bekräftigte seine Forderung nach Kürzungen in den Budgets des Außen- und des Entwicklungsministeriums. Sein Ministerium widersprach laut "Bild"-Zeitung zudem der Angaben von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), wonach bereits 2025 eine milliardenschwere Erhöhung des Verteidigungshaushalts nötig sei.
Niederländer Joost Klein vom ESC-Finale ausgeschlossen
Die Europäische Rundfunkunion EBU hat den Niederländer Joost Klein vom Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ausgeschlossen. Grund seien Vorwürfe einer Frau aus dem ESC-Produktionsteam gegen Klein wegen eines nicht näher benannten Vorfalls nach dem zweiten ESC-Halbfinale am Donnerstagabend, teilte die EBU am Samstag mit. Der Ausschluss habe aber nichts mit Kleins Verhalten gegenüber der israelischen Starterin Eden Golan zu tun.
Hanning zu Kromer-Aus: "DHB-Kommunikation eine glatte Sechs"
Der frühere DHB-Vize Bob Hanning hat den Deutschen Handballbund angesichts der Trennung von Sportvorstand Axel Kromer scharf kritisiert und dem Verband grobe Mängel in Sachen Kommunikation vorgeworfen. "Die Art und Weise, wie der Verband die Nachricht kommuniziert hat, ist eine glatte Sechs", sagte der Geschäftsführer des Bundesligisten Füchse Berlin bei sport1.de.
Faeser begrüßt Auflagen für Islamisten-Demonstration in Hamburg
Vor der angekündigten islamistischen Demonstration in Hamburg hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die von den Behörden verhängten Auflagen begrüßt. Dies ermögliche bei Verstößen "ein sofortiges hartes Einschreiten", sagte Faeser den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Dies gelte etwa, "wenn aus der Demonstration heraus aggressiv nach einem Kalifat in Deutschland gerufen wird und wenn das Existenzrecht Israels geleugnet oder gegen Juden gehetzt wird".
Zahl der Toten bei Überschwemmung in Afghanistan steigt auf über 200
Bei den schweren Überschwemmungen in Afghanistan ist die Zahl der Toten allein in der nordöstlichen Provinz Baghlan auf über 200 gestiegen. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Samstag unter Berufung auf den afghanischen Katastrophenschutz mitteilte, waren alle Todesopfer in der Provinz Baghlan zu verzeichnen. In den Bezirken Dschadid und Burka starben demnach jeweils mindestens 100 Menschen, rund 2000 Häuser seien beschädigt oder zerstört worden. Zuvor war die Zahl der Toten in Baghlan mit 62 angegeben worden.
Nordkorea will Armee bald mit neuem Mehrfachraketenwerfer ausstatten
Nordkorea will sein Militär nach Angaben von Staatsmedien noch in diesem Jahr mit einem neuen Mehrfachraketenwerfer ausstatten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Samstag berichtete, begutachtete Machthaber Kim Jong Un am Freitag einen Test des "technisch modernisierten" Raketensystems. Hinsichtlich der Steigerung der Artilleriekampffähigkeiten der Armee stehe ein "wichtiger Wandel" bevor, hieß es. Südkoreas Verteidigungsministerium konnte die Tests zunächst nicht bestätigen.
Medien: Hertha macht nicht mit Dardai weiter
Pal Dardai wird nicht über das Saisonende hinaus Trainer des Fußball-Zweitligisten Hertha BSC bleiben. Dies berichteten Bild und kicker am Samstagmorgen. Damit bestreiten die Berliner am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern (13.00 Uhr/Sky) ihr letztes Heimspiel unter dem Ungarn, dessen Vertrag ausläuft.
Abgeordnete für Unterstützung der Ukraine bei Flugabwehr von Nato-Gebiet aus
Bundestagsabgeordnete von CDU, FDP und Grünen haben sich offen für Pläne gezeigt, Teile des Luftraums über der Ukraine von Nato-Territorium aus durch westliche Flugabwehr zu schützen. Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", westliche Länder könnten dabei "unbemannte russische Flugkörper" über der Ukraine abschießen. Auch Politiker von FDP und Grünen hielten einen solchen Einsatz für denkbar.
Behörden: Mehr als tausend Menschen aus ukrainischer Region Charkiw evakuiert
Einen Tag nach dem Beginn einer massiven russischen Bodenoffensive in der ukrainischen Region Charkiw sind nach Behördenangaben mehr als tausend Menschen aus grenznahen Gebieten evakuiert worden. Insgesamt seien 1775 Menschen in Sicherheit gebracht worden, teilte Regionalgouverneur Oleh Synegubow am Samstag in den Onlinenetzwerken mit. Ihm zufolge waren in den vergangenen 24 Stunden 30 Ortschaften von russischen Artillerie- und Mörserangriffen betroffen.
US-Bericht: Israel hat im Gazastreifen wahrscheinlich gegen Völkerrecht verstoßen
Die USA haben scharfe Kritik am israelischen Einsatz von US-Waffen im Gazastreifen geäußert. Einem Bericht vom Freitag zufolge halten die Vereinigten Staaten es für wahrscheinlich, dass Israel dabei gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen haben könnte. Frankreich forderte derweil ein unverzügliches Ende des israelischen Militäreinsatzes in Rafah im Süden des Gazastreifens, Israel setzte seine Offensive in dem Palästinensergebiet in der Nacht zum Samstag unterdessen fort.
Nach Flaschenwurf: Djokovic kann Turnier in Rom fortsetzen
Novak Djokovic wird nach dem Flaschenwurf an seinen Kopf am Freitagabend beim ATP-Masters in Rom das Turnier fortsetzen können. Wie ein Sprecher des italienischen Tennisverbandes FITP der französischen Nachrichtenagentur AFP erklärte, habe der Serbe leicht am Kopf geblutet. Es bestünde kein Risiko, dass er sich vom Turnier zurückziehen werde. Djokovics Wunde habe nicht genäht werden müssen.
Trumps jüngster Sohn wird doch nicht Delegierter auf Parteitag der US-Republikaner
Der jüngste Sohn von Donald Trump, Barron Trump, wird doch nicht zu den Delegierten gehören, die den Ex-Präsidenten im Sommer voraussichtlich als Präsidentschaftskandidaten der Republikaner nominieren werden. Der 18-Jährige fühle sich geehrt, als Delegierter der Republikaner für Florida ausgewählt worden zu sein, hieß es in einer Erklärung des Büros seiner Mutter Melania Trump, der ehemaligen First Lady der USA, an die Nachrichtenagentur AFP vom Freitag. Barron Trump könne aufgrund früherer Verpflichtungen jedoch nicht teilnehmen.
NHL: Draisaitls Oilers gleichen gegen Vancouver aus
Eishockey-Star Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers in der zweiten Play-off-Runde der NHL den 1:1-Ausgleich gegen die Vancouver Canucks geschafft. Die Oilers kamen nach der bitteren 4:5-Auftaktniederlage in Spiel zwei in der Olympiastadt von 2010 zu einem 4:3-Erfolg nach Verlängerung. Die Spiele drei und vier finden am kommenden Montag und Mittwoch jeweils in Edmonton statt. Insgesamt braucht es in der Best-of-seven-Serie vier Siege zum Einzug ins Halbfinale.
Hartensteins kassieren erste Niederlage
Isaiah Hartenstein ist mit den New York Knicks Kurs auf dem angepeilten Weg ins Halbfinale der NBA-Play-offs vom Erfolgskurs abgekommen. Das Team des deutschen Centers verlor das dritte Spiel der Viertelfinal-Serie bei den Indiana Pacers mit 106:111 und führt damit nur noch mit 2:1. Vier Siege sind in der Best-of-seven-Serie nötig, um in die Runde der letzten vier einzuziehen.
Baumgart kämpferisch: "Im nächsten Jahr ganz klar angreifen"
Steffen Baumgart mühte sich, die Enttäuschung des verpassten Aufstiegs schnell abzuschütteln und richtete den Blick bereits auf die nächste Chance in der Saison 2024/25. "Ich will es im nächsten Jahr ganz klar angreifen. Ich bin gerade sauer und verärgert, aber ich habe meine Ansätze, um den Weg zu gehen", sagte der Trainer des Hamburger SV nach dem ernüchternden 0:1 (0:1) beim SC Paderborn am Sky-Mikrofon.
Günther drückt Kiel die Daumen: "Einzigartig"
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sieht in einem Bundesliga-Aufstieg von Holstein Kiel eine große Bedeutung für das Bundesland. "In der gesellschaftlichen Breite ist das als Sportereignis in Schleswig-Holstein schon einzigartig", sagte der CDU-Politiker im FAZ-Interview.
Hrubesch: Quali-Spiele "klare Vorbereitung für Olympia"
Interimsbundestrainer Horst Hrubesch will mit den deutschen Fußballerinnen schnellstmöglich das Ticket für die EURO im kommenden Jahr in der Schweiz (2. bis 27 Juli 2025) lösen und anschließend den Fokus auf die Olympischen Spiele legen. "Jetzt gegen Polen werden wir versuchen, wieder sechs Punkte einzufahren, sodass wir die letzten beiden Spiele als klare Vorbereitung für Olympia nutzen können", sagte Hrubesch im Interview auf DFB.de.