Letzte Nachrichten
Eberl bestätigt: Dier bis 2025 beim FC Bayern
Englands Nationalspieler Eric Dier wird über den Sommer hinaus bei Bayern München spielen. Durch die bisherigen Einsätze des Verteidigers für den Rekordmeister wurde eine Klausel in dessen Vertrag aktiviert, die Dier nun bis 2025 an die Bayern bindet. Das bestätigte der neue Sportvorstand Max Eberl am Freitagabend bei DAZN.
Tausende trauern bei Beerdigung von Nawalny in Moskau
Trotz Warnungen des Kremls und eines massiven Polizeiaufgebots haben am Freitag in Moskau tausende Menschen von dem in Haft gestorbenen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Abschied genommen. Die Trauernden versammelten sich vor einer Kirche im Bezirk Marjino im Südosten Moskaus, in der die Zeremonie für Nawalny stattfand. Danach wurde der prominente Oppositionspolitiker auf dem nahegelegenen Borisowski-Friedhof beigesetzt. Eine am Friedhof versammelte Menschenmenge skandierte Slogans wie "Nein zum Krieg" und "Wir werden nicht verzeihen!".
Außenminister Russlands und der Türkei beraten in Antalya über Ukraine-Krieg
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich mit seinem türkischen Kollegen Hakan Fidan über die Entwicklungen im Ukraine-Krieg ausgetauscht. Bei einem Treffen am Rande des jährlich stattfindenden diplomatischen Forums im türkischen Antalya am Freitag sagte Fidan zu Lawrow, die Türkei sei bereit, ihr bestes für eine Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den beiden Kriegsparteien zu tun, wie die Nachrichtenagentur AFP aus türkischen Diplomatenkreisen erfuhr.
Britischer Premier verteidigt Ruanda-Abschiebeplan: "Lohnende Investition"
Der britische Premierminister Rishi Sunak hat den umstrittenen Plan seiner konservativen Regierung verteidigt, irregulär eingereiste Asylbewerber nach Ruanda abzuschieben. Es handele sich um eine "lohnende Investition", betonte Sunak am Freitag nach Kritik des britischen Rechnungshofs, wonach allein die Abschiebung der ersten 300 Asylsuchenden in das ostafrikanische Land deutlich mehr als umgerechnet eine halbe Milliarde Euro kosten würde.
Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zu Bezahlkarte für Asylsuchende
Die Bundesregierung hat am Freitag den Gesetzentwurf für eine bundesweite Regelung zur Bezahlkarte für Asylsuchende beschlossen. Das teilte eine Sprecherin auf Anfrage in Berlin mit. Der Kabinettsbeschluss erfolgte demnach im Umlaufverfahren.
Wellinger in Lahti Zweiter - Kos siegt
Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger ist im finnischen Lahti auf das Podest geflogen und hat seine kleine Chance auf den Gewinn des Gesamtweltcups gewahrt. Der 28-Jährige aus Ruhpolding musste sich am Freitag auf der Salpausselkä-Schanze als Zweiter nur dem Slowenen Lovro Kos geschlagen geben. Für Wellinger war es bereits die elfte Podestplatzierung in diesem Winter.
UNRWA-Chef: Freigabe von EU-Geldern kommt zu einem "kritischen Zeitpunkt"
Der Leiter des Palästinenserhilfswerks der Vereinten Nationen (UNRWA), Philippe Lazzarini, hat die Freigabe von EU-Hilfsgeldern für seine Organisation begrüßt. Die Freigabe der 50 Millionen Euro komme zu einem "kritischen Zeitpunkt" und werde dabei helfen, "lebensrettende und wichtige Dienstleistungen für palästinensische Flüchtlinge in der gesamten Region aufrechtzuerhalten", schrieb Lazzarini am Freitag im Onlinedienst X, vormals Twitter.
Verstappen holt erste Pole Position des Jahres
Max Verstappen hat den ersten Angriff der Konkurrenz abgewehrt und die Pole Position für den Saisonauftakt der Formel 1 erobert. Der Weltmeister im Red Bull drehte im Qualifying zum Großen Preis von Bahrain in 1:29,179 Minuten die schnellste Runde, damit lag er gut zwei Zehntelsekunden vor Charles Leclerc im Ferrari. Mercedes-Pilot George Russell wurde Dritter. Das Rennen findet anders als üblich bereits am Samstag statt, um 16.00 Uhr deutscher Zeit (Sky und RTL) geht es los.
NGO: Dutzende Festnahmen in Russland am Tag von Nawalnys Beerdigung
Am Tag der Beerdigung von Kreml-Kritiker Sergej Nawalny hat die Polizei in Russland nach Angaben der Nichtregierungsorganisation OWD-Info landesweit mehr als 45 Menschen im Zusammenhang mit den Trauerbekundungen festgenommen. Die meisten Festnahmen habe es in Nowosibirsk gegeben, erklärte die Organisation am Freitag im Onlinedienst Telegram. Sechs Menschen wurden demnach in Moskau festgenommen, wo tausende Menschen an den Trauerfeierlichkeiten für Nawalny teilgenommen hatten.
Bob-WM: Deutsches Trio brilliert zum Zweier-Auftakt
Die drei deutschen Frauen-Zweierbobs liegen nach zwei von vier WM-Läufen in Winterberg deutlich vor der internationalen Konkurrenz auf Medaillenkurs. Lisa Buckwitz (Oberhof) geht als Führende in die zwei entscheidenden Läufe am Samstag. Das vorläufige Podium komplettieren Laura Nolte (Winterberg) und Kim Kalicki (Wiesbaden) mit Rückständen von 0,04 und 0,06 Sekunden. Die US-Amerikanerin Kaysha Love liegt auf Rang vier bereits 0,72 Sekunden zurück.
Biathlon: Rennen zum Vergessen für Doll
Biathlet Benedikt Doll hat zum Start seiner Abschieds-Tournee am legendären Holmenkollen ein Rennen zum Vergessen erlebt. Der 33-Jährige kam beim Weltcup in Oslo im Einzel über 20 km nach sieben (!) Schießfehlern weit abgeschlagen als 74. ins Ziel. So schlecht war der Routinier in seiner erfolgreichen Karriere im Weltcup noch nie platziert. Bisher war Rang 60 beim Sprint in Hochfilzen vor über drei Jahren sein Tiefpunkt gewesen.
Partei von getötetem Oppositionspolitiker wirft Tschads Armee "Exekution" vor
Der bei einem Einsatz der Armee am Mittwoch getötete Oppositionsführer im Tschad, Yaya Dillo Djerou, ist nach Angaben seiner Partei von den Soldaten exekutiert worden. "Sie schossen aus unmittelbarer Nähe auf ihn", erklärte der Generalsekretär der Sozialistischen Partei ohne Grenzen (PSF), Robert Gamb, am Freitag. Die Hinrichtung sei erfolgt, weil Dillo als "Problem" angesehen worden sei, argumentierte Gamb.
Haßelmann mahnt zu schnelleren Waffenhilfen für die Ukraine
Die Grünen-Co-Fraktionschefin im Bundestag, Britta Haßelmann, dringt auf mehr und schnellere Waffenlieferungen an die Ukraine. "Es muss allen klar sein: Die Ukraine braucht mehr Munition und weitreichendere Waffen. Die müssen jetzt von allen europäischen Partnern geliefert werden, das erfordert die aktuelle Lage", sagte Haßelmann am Freitag dem Sender Welt. Die endgültige Entscheidung über die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern stehe noch aus, betonte Haßelmann.
Volkswagen steigert Betriebsergebnis 2023 leicht auf 22,6 Milliarden Euro
Der Volkswagen-Konzern blickt zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Er erwartet eine Umsatzsteigerung um bis zu fünf Prozent und eine bessere Profitabilität, wie VW am Freitag mitteilte. Demnach soll die Umsatzrendite - das Verhältnis von Gewinn zu Umsatz - von 7,0 Prozent im Jahr 2023 auf bis zu 7,5 Prozent im Jahr 2024 steigen.
Urteil: Kein Schmerzensgeld von Land nach Verletzung durch Bäume bei Sturm
Das Land Nordrhein-Westfalen muss einem Autofahrer, der durch einen bei einem Sturm umgestürzten Baum verletzt wurde, kein Schmerzensgeld zahlen. Grundsätzlich könne das Land wegen Verletzung der Straßenverkehrssicherungspflicht zur Rechenschaft gezogen werden, teilte das Landgericht Köln am Freitag mit. Im vorliegenden Fall habe es jedoch keine ausreichenden Beweise für eine schuldhafte Pflichtverletzung gegeben. (Az.: 5 O 69/22)
Tausende Trauernde nehmen trotz Kreml-Warnungen Abschied von Nawalny
Trotz Warnungen des Kremls haben am Freitag tausende Menschen von dem in Haft gestorbenen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Abschied genommen. Die Trauernden versammelten sich vor einer Kirche im Bezirk Marjino im Südosten Moskaus, in der die Zeremonie für den prominenten Oppositionellen stattfand. Im Beisein einiger seiner Angehörigen wurde Nawalny danach auf dem nahegelegenen Borisowski-Friedhof beigesetzt, wie AFP-Reporter berichteten. Eine in der Nähe des Friedhofs versammelte Menschenmenge skandierte Slogans wie "Nein zum Krieg".
Festnahme nach tödlichem Streit an Busbahnhof in Nordrhein-Westfalen
Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einem Toten am Busbahnhof im nordrhein-westfälischen Gummersbach haben Ermittler einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 21-Jährige habe sich selbst gestellt, teilte die Polizei Köln am Freitag mit. Eine Vorführung vor einem Haftrichter war für den weiteren Freitag geplant. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord aus Heimtücke vor.
EU-Kommission prüft viel kritisiertes Bezahlmodell von Meta
Die EU-Kommission hat eine Prüfung des von Verbraucher- und Datenschützern kritisierten Bezahlmodells des US-Internetkonzerns Meta angekündigt. Die Brüsseler Behörde forderte den Mutterkonzern der Plattformen Facebook und Instagram am Freitag auf, näher darzulegen, wie er mit seinem Bezahlmodell die EU-Vorgaben für Online-Werbung einzuhalten gedenke. Meta hat bis zu drei Wochen Zeit, um auf das Schreiben zu reagieren.
Bundesnetzagentur plant fünf neue lange Stromtrassen
Die Bundesnetzagentur in Bonn hat am Freitag die Pläne für den Ausbau des Stromübertragungsnetzes bis zum Jahr 2045 vorgelegt. Nötig sind demnach fünf neue Hochspannungsübertragungsleitungen an Land von Nord nach Süd und vom Nordwesten nach Ost. Im Netzentwicklungsplan sind die Anfangs- und Endpunkte der Leitungen festgelegt - der genaue Verlauf der Leitungen steht noch nicht fest. Gegen den Bau der Leitungen gibt es vor Ort regelmäßig heftigen Widerstand.
Messerangriff auf Schulgelände in Delmenhorst: Schüler von 14-Jährigem verletzt
Bei einem Messerangriff auf einem Schulgelände im niedersächsischen Delmenhorst ist ein 13-Jähriger schwer verletzt worden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzungen als lebensgefährlich eingestuft wurden, wie die örtliche Polizei am Freitag mitteilte.
Kenia und Haiti unterzeichen Abkommen zu Polizei-Einsätzen in dem Karibikstaat
Kenia und Haiti haben ein Abkommen über den Einsatz von Polizeikräften des ostafrikanischen Landes in dem krisengebeutelten Karibikstaat unterzeichnet. Kenias Präsident William Ruto und Haitis Regierungschef Ariel Henry wohnten der Unterzeichnungszeremonie am Freitag in Nairobi bei, wie Ruto erklärte. Beide hätten die "nächsten Schritte diskutiert, um die Beschleunigung der Entsendung zu ermöglichen", erläuterte der kenianische Präsident.
Priester in Bayern auch in zweiter Instanz wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt
Ein des sexuellen Missbrauchs an einem Ministranten beschuldigter katholischer Priester ist auch in zweiter Instanz verurteilt worden. Das Landgericht im bayerischen Ingolstadt verurteilte den Mann am Freitag zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Damit fiel das Urteil milder aus als das vorherige Urteil des Amtsgerichts Pfaffenhofen, das die acht Monate ohne Bewährung verhängt hatte.
Marsalek laut Medienberichten offenbar jahrelang für russische Geheimdienste aktiv
Der ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek soll Medienberichten zufolge jahrelang für russische Geheimdienste aktiv gewesen sein. Wie der "Spiegel", das ZDF, der österreichische "Standard" und die russische Plattform The Insider am Freitag unter anderem unter Berufung auf westliche Geheimdienstinformationen berichten, soll der abgetauchte Ex-Manager über einen Vertrauten von 2014 an enge Kontakte zum russischen Militärnachrichtendienst GRU und zu Abgeordneten der Duma geknüpft haben. Anschließend soll er auch für Russlands Inlandsgeheimdienst FSB gearbeitet haben.
Fast 46 Jahre alter Mordfall in Ludwigsburg: Verdächtiger in den USA ermittelt
Ermittler in Baden-Württemberg haben einen Tatverdächtigen in einem fast 46 Jahre alten Mordfall ermittelt. Am 11. Juni 1978 soll ein damals 19-jähriger in Deutschland stationierter US-Soldat eine 35-jährige Frau in ihrer Wohnung in Ludwigsburg mit mehr als 30 Messerstichen getötet haben, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei in Ludwigsburg am Freitag mitteilten.
Iraner wählen neues Parlament - niedrige Beteiligung erwartet
In Erwartung einer niedrigen Wahlbeteiligung und einer weiteren Machtzunahme für die konservativen Kräfte im Land ist im Iran ein neues Parlament und der aus Geistlichen bestehende sogenannte Expertenrat gewählt worden. Als erster gab der politische und religiöse Führer Ajatollah Ali Chamenei am Freitag seine Stimme ab, wie das Staatsfernsehen berichtete. Unterdessen wurde bekannt, dass ein iranischer Popsänger wegen "Aufwiegelung" während der Massenproteste nach dem Tod der 22-jährigen Kurdin Mahsa Amini zu drei Jahren Haft verurteilt wurde.
Biathlon: Voigt verpasst Kristallkugel knapp
Biathletin Vanessa Voigt hat die kleine Kristallkugel im Einzel-Wettbewerb knapp verpasst. Die 26-Jährige kam beim Weltcup am legendären Holmenkollen in Oslo im Rennen über 15 km nach einem Schießfehler auf Rang sechs. 15 Punkte fehlten zum Sieg in der Disziplinwertung, die sich Weltmeisterin Lisa Vittozzi (165) sicherte.
Musk verklagt OpenAI wegen kommerzieller Ausrichtung des KI-Entwicklers
Der US-Milliardär Elon Musk hat eine Klage gegen das KI-Unternehmen OpenAI wegen dessen kommerzieller Ausrichtung eingereicht. In der am Donnerstagabend bei einem Gericht in San Francisco eingereichten Klageschrift argumentiert Musk, der OpenAI im Jahr 2015 mitgegründet hatte, dass das Unternehmen als nicht-gewinnorientierte Organisation gedacht gewesen sei. Mittlerweile sei der Entwickler des Chatbots ChatGPT aber de facto ein profitorientiertes Tochterunternehmen des Software-Konzerns Microsoft.
Politiker weltweit fordern Aufklärung nach Tod Dutzender bei Ankunft von Hilfsgütern in Gaza
Nach dem Tod von zahlreichen Menschen bei der Ankunft von Lebensmittelhilfen in der Stadt Gaza haben Politiker weltweit Aufklärung von Israel gefordert und ihr Entsetzen geäußert. "Wie es zu der Massenpanik und den Schüssen kommen konnte, muss die israelische Armee lückenlos aufklären", erklärte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Freitag im Onlinedienst X, früher Twitter. Frankreich drang auf eine "unabhängige Untersuchung", auch die USA pochten auf "Antworten".
Nach zweieinhalb Jahren: Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2021 liegt vor
Knapp zweieinhalb Jahre nach der Bundestagswahl 2021 liegt ein endgültiges Ergebnis vor. Der Bundeswahlausschuss stellte das Ergebnis am Freitag abschließend fest, wie Bundeswahlleiterin Ruth Brand mitteilte. In dem Endergebnis sind auch die Stimmen der Wiederholungswahl in Teilen Berlins im Februar 2024 berücksichtigt. Die Prozentwerte im endgültigen Ergebnis entsprechen genau dem vorläufigen amtlichen Endergebnis, das Brand direkt nach der Teilwiederholung bekanntgab. Lediglich die Zahl der gültigen Zweitstimmen liegt nun um 49 höher.
Kabinettsbeschluss zu Bezahlkarte steht offenbar kurz bevor
Ein Kabinettsbeschluss über ein Bundesgesetz zur Einführung der geplanten Bezahlkarte für Asylsuchende steht offensichtlich kurz bevor. Dieser werde "sehr zeitnah" erfolgen, sagte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums am Freitag in Berlin. Noch allerdings sei das dafür erforderliche Umlaufverfahren im Kabinett nicht abgeschlossen, sagte er am Mittag weiter.
Bus- und Bahnbeschäftigte gehen gemeinsam mit Klimaschützern auf die Straßen
Zum Höhepunkt ihrer Streiks im öffentlichen Nahverkehr in dieser Woche hat die Dienstleistungswerkschaft Verdi am Freitag gemeinsam mit Klimaschützern für eine "sozial gerechte und klimafreundliche Mobilitätswende" protestiert. Busse und Bahnen standen in vielen Orten still, darunter in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Demonstrationen und Kundgebungen gab es laut Verdi in mehr als 100 Städten.
Tödlichen Bootsunfall vorgetäuscht: Neuer Prozess in Kiel wegen Betrugsversuchs
Wegen Vortäuschung eines tödlichen Bootsunfalls und versuchten Versicherungsbetrugs muss sich ein Ehepaar seit Freitag erneut vor dem Landgericht Kiel verantworten. Die beiden 55 Jahre alten Angeklagten sollen im Sommer 2018 ein Bootsunglück auf der Ostsee fingiert haben, um so an insgesamt über vier Millionen Euro aus 14 Lebens- und Unfallversicherungen zu gelangen. Zum Prozessauftakt schwiegen die Angeklagten nach Angaben einer Gerichtssprecherin.