Letzte Nachrichten
Macron: Dschihadistenmiliz ISPK für mehrere Anschlagsversuche in Frankreich verantwortlich
Der afghanische Zweig der Dschihadistenmiliz IS, die den Anschlag bei Moskau für sich reklamiert hat, ist nach den Worten des französischen Präsidenten Emmanuel Macron "für mehrere Anschlagsversuche in den vergangenen Monaten" in Frankreich verantwortlich. Angesichts der russischen Linie, den Anschlag mit der Ukraine in Verbindung zu bringen, warnte Macron vor einer "Instrumentalisierung" des Geschehens. "Wir müssen uns vor jeder Instrumentalisierung oder Verzerrung hüten", sagte er am Montag am Rande eines Besuchs in Französisch-Guyana.
Sechsjähriger stirbt nach Quadunfall in Niederbayern
Ein sechsjähriger Junge ist nach einem Quadunfall in Niederbayern gestorben. Das Unglück ereignete sich am Freitag im Landkreis Regen, wie das Polizeipräsidium in Straubing am Montag mitteilte. Der Junge und sein Vater stürzten mit dem Quad bei einer Bergabfahrt auf einer Wiese. Dabei fiel das Gefährt auf das Kind und verletzte es schwer.
Faeser: AfD hat sich in großen Teilen zu "Anti-Grundgesetz-Partei radikalisiert"
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sieht eine zunehmende Radikalisierung der AfD. Die Partei habe sich "in großen Teilen von einer Anti-Euro-Partei zu einer Anti-Grundgesetz-Partei radikalisiert", sagte Faser der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag. Sie deutete zudem eine mögliche Verschärfung der Einstufung durch den Verfassungsschutz an.
Verkehrsclub: Neuer Beirat der Deutschen Bahn muss ernst genommen werden
Der Verkehrsclub VCD will sich dafür einsetzen, dass der neu gegründete "Sektorbeirat" zur Beratung der Infrastrukturbereiche der Deutschen Bahn (DB) ernst genommen wird. Eine wichtige Aufgabe des Gremiums werde sein zu überprüfen, ob die Vorgaben des Deutschlandtaktes eingehalten werden, erklärte VCD-Beiratsmitglied Kerstin Haarmann vor der Auftaktsitzung am Montag. "Dafür muss der neue Beirat mit seiner Expertise ernst genommen werden".
EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Alphabet, Apple und Meta
Die EU-Kommission hat Wettbewerbsverfahren gegen die Google-Mutter Alphabet, den iPhone-Hersteller Apple und den Facebook-Mutterkonzern Meta eröffnet. Vermutungen aus Brüssel zufolge unternehmen die Konzerne nicht genug, um sich an die Vorgaben aus dem neuen Gesetz für digitale Märkte zu halten, wie die Kommission am Montag mitteilte. Mit dem Gesetz will die EU die Marktmacht der Digitalkonzerne beschränken, bei Verstößen drohen ihnen Strafen in Milliardenhöhe.
Verhandlungen über weltweites Pandemie-Abkommen gehen in entscheidende Phase
Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die Verhandlungen über ein internationales Abkommen zur Vorbeugung von Pandemien am Montag in die entscheidende Phase gegangen. Noch bis Donnerstag wird am WHO-Hauptsitz in Genf über den Vertragstext verhandelt, der eigentlich Ende Mai von der Weltgesundheitsversammlung verabschiedet werden soll. Nach mehreren Verhandlungsrunden gibt es aber immer noch große Differenzen zwischen den 194 Mitgliedstaaten der WHO.
In Schlaf erschossene Obdachlose: Sicherungsverfahren in Hagen begonnen
Weil er eine im Freien schlafende Obdachlose erschossen haben soll, muss sich ein mutmaßlich schuldunfähiger Mann seit Montag vor dem Landgericht Hagen verantworten. Der 29-jährige Angeklagte soll während der Tat im September psychisch krank gewesen sein. Deshalb geht es in dem Sicherungsverfahren um die Prüfung einer Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.
Kubicki nennt Neuwahl-Aussage von Merz "Größenwahn"
FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat sich scharf gegen Neuwahl-Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz gewandt. Es sei schon ziemlich peinlich, dass Merz "in einem Anflug von Größenwahn selbst bestimmen will, wann der Bundestag neu gewählt werden soll", sagte Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Zuvor hatten bereits Politiker von SPD und Grünen einen Bruch der Koalition ausgeschlossen. Aus der CDU erhielt Merz Unterstützung für sein Neuwahl-Szenario.
Ski Alpin: Weltcup-Abfahrten am Matterhorn gestrichen
Paukenschlag am Ende des alpinen Ski-Winters: Die Weltcup-Abfahrten für Männer und Frauen am Matterhorn, ein Prestigeobjekt des umstrittenen Weltverbands-Präsidenten Johan Eliasch, sind zumindest für die kommende Saison überraschend aus dem Rennkalender genommen worden. Darauf einigten sich der Internationale Ski- und Snowboard-Verband FIS sowie die Verbände der Schweiz (Swiss-Ski) und Italiens (FISI).
Daten von Krankenkasse KKH belegen steigende Zahl von Pollenallergikern
Die Zahl der Pollenallergiker ist Daten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) zufolge gestiegen. Der Anteil der Pollenallergiker unter den KKH-Versicherten stieg von 2012 auf 2022 um 14,3 Prozent, wie die Kasse am Montag in Hannover berichtete. Damit wurde bei jedem 18. in Deutschland ein Heuschnupfen diagnostiziert. Frauen erkranken häufiger daran als Männer.
Eggestein bleibt Freiburg treu
Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein bleibt dem Fußball-Bundesligisten SC Freiburg treu. Der 27-Jährige und die Breisgauer "haben eine Verlängerung der Zusammenarbeit vereinbart". Über die Vertragsdauer machte der Sport-Club wie gewohnt keine Angaben.
Rekord bei Feldhasen in Deutschland: So viele wie nie seit zwei Jahrzehnten
In Deutschland gibt es eine Rekordzahl an Feldhasen. Auf Wiesen und Feldern lebten im Frühjahr 2023 im Schnitt 19 Feldhasen pro Quadratkilometer, wie der Deutsche Jagdverband am Montag in Berlin berichtete. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zählung vor zwei Jahrzehnten.
Aufträge im Baugewerbe erneut gesunken
Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe in Deutschland ist im Januar erneut deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, lag das reale Minus verglichen mit Dezember 2023 bei 7,4 Prozent. Im Hochbau nahm der Auftragseingang mit 12,0 Prozent deutlich stärker ab als im Tiefbau (minus 3,1 Prozent).
Niederlande ohne Koopmeiners gegen Deutschland
Die Niederlande müssen im Klassiker gegen Deutschland auf Teun Koopmeiners (26) verzichten. Der Mittelfeldspieler von Atalanta Bergamo zog sich nach Angaben des niederländischen Fußballverbandes im Test gegen Deutschlands EM-Gruppengegner Schottland (4:0) eine nicht näher benannte Verletzung zu und wird nicht rechtzeitig fit.
Windkraft als "Magnet": Habeck begrüßt Bau von Northvolt-Batteriefabrik in Heide
Vor dem Spatenstich für das neue Werk des schwedischen Batteriezellenherstellers Northvolt im schleswig-holsteinischen Heide hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) den Bau der Fabrik als "eine der größten Investitionen seit langer Zeit" begrüßt. "Wir haben gesagt, dass wir - also der Bund und das Land - zusammen 900 Millionen als Unterstützung ausgeben", sagte Habeck am Montag dem Sender NDR Info. "Aber auch Northvolt gibt viel Geld aus, insgesamt werden fast fünf Milliarden investiert", fügte Habeck hinzu.
Landwirtschaftsminister Özdemir: Bauernproteste waren berechtigt
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat sich verständnisvoll über die zurückliegenden Bauernproteste in Deutschland geäußert. Die Sparbeschlüsse der Bundesregierung im vergangenen Jahr seien "ohne Rücksprache mit den Bauern zustande gekommen", sagte Özdemir am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Die Bauern seien daher stärker als andere Berufsstände belastet worden. "Insofern waren die Proteste berechtigt."
Gütertransport in der Binnenschifffahrt auf Allzeittief
Die Binnenschifffahrt in Deutschland hat im vergangenen Jahr 5,9 Prozent weniger Güter befördert als im Vorjahr. Mit insgesamt 172 Millionen Tonnen fiel die Gesamtmenge so niedrig aus wie seit der deutschen Wiedervereinigung nicht, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. "Gegenüber 1990 sank der Gütertransport der Binnenschifffahrt um 25,9 Prozent, gegenüber dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019 um 16,3 Prozent", führten die Statistiker aus.
Reyna führt US-Team zum Titel - Fans sorgen für Skandal
Ein erneut überzeugender Giovanni Reyna von Borussia Dortmund hat die Fußball-Nationalmannschaft der USA zum dritten Titel nacheinander in der Nations League der CONCACAF-Region geführt - das 2:0 (1:0) gegen Mexiko wurde allerdings von einem Skandal überschattet: Mexikanische Fans sorgten in Dallas mit homophoben Gesängen kurz vor Schluss für eine Spielunterbrechung, zudem kam es auf der Tribüne zu Prügeleien.
61-jähriger Taucher im Bodensee tödlich verunglückt
Ein Taucher ist im Bodensee tödlich verunglückt. Der 61-Jährige tauchte am Sonntag allein, als er nach etwa zehn Minuten aus ungeklärten Gründen einen Notaufstieg aus etwa 20 Metern Tiefe einleitete, wie das Polizeipräsidium Einsatz im baden-württembergischen Göppingen am Sonntagabend mitteilte.
Drei Tote bei Brand in Mehrfamilienhaus in Solingen
Bei einem schweren Brand in einem Mehrfamilienhaus in Solingen sind drei Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der Polizei in Wuppertal am Montag sagte, wurden die Leichen von Einsatzkräften aus dem Haus geborgen. Zur Identität und zum Alter den Toten machte die Polizei zunächst keine Angaben. Neun Verletzte werden demnach von Rettungskräften betreut.
Präsident von El Salvador setzt 6000 Sicherheitskräfte zur Bandenbekämpfung ein
El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat im Kampf gegen kriminelle Banden 6000 Soldaten und Polizisten im Norden des Landes eingesetzt. "Wir geben nicht eher Ruhe, bis die letzten Reste der Banden aufgelöst sind", schrieb der im Februar im Amt bestätigte Bukele am Montag im Onlinedienst X. Die Sicherheitskräfte hätten mehrere Ortschaften etwa 90 Kilometer nördlich der Haupstadt San Salvador umzingelt.
Beschäftigte in "Engpassberufen" verdienen oft überdurchschnittlich
Beschäftigte in Berufen, in denen ein besonderer Fachkräftemangel herrscht, verdienen oft besser als im Durchschnitt. Vollzeitbeschäftigte Fachkräfte in der Altenpflege etwa verdienten zuletzt im Schnitt 3920 Euro und somit rund 200 Euro mehr als der Durchschnitt der anerkannten Ausbildungsberufe, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. "Vollzeit-Fachkräfte in der Krankenpflege verdienten mit 4067 Euro sogar rund 350 Euro mehr."
FDP-Vize Kubicki nennt Neuwahl-Äußerungen von Merz "Größenwahn"
FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat sich scharf gegen Neuwahl-Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz gewandt. Es sei schon ziemlich peinlich, dass Merz "in einem Anflug von Größenwahn selbst bestimmen will, wann der Bundestag neu gewählt werden soll", sagte Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Der Vizepräsident des Bundestags fügte hinzu: "Abgesehen davon, dass die FDP keinen Ausstieg plant, wäre sie selbst für einen solch unwahrscheinlichen Fall vorbereitet."
FDP-Vize Kubick nennt Neuwahl-Äußerungen von Merz "Größenwahn"
FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat sich scharf gegen Neuwahl-Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz gewandt. Es sei schon ziemlich peinlich, dass Merz "in einem Anflug von Größenwahn selbst bestimmen will, wann der Bundestag neu gewählt werden soll", sagte Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Der Vizepräsident des Bundestags fügte hinzu: "Abgesehen davon, dass die FDP keinen Ausstieg plant, wäre sie selbst für einen solch unwahrscheinlichen Fall vorbereitet."
Zwei Tote bei Massenkarambolage auf A3 in Bayern - 27 Verletzte
Bei einer Massenkarambolage auf der A3 in Bayern sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein zweijähriges Kind. Wie die Polizei in Würzburg am Montag mitteilte, wurden insgesamt 27 Menschen verletzt, teilweise schwer. Ursache war nach derzeitigen Erkenntnissen, dass mehrere Fahrer aufgrund eines von einem früheren Unfall beschädigten Fahrzeugs abgelenkt waren.
DFB-Auswahl für Behrens "nicht nah dran"
Angreifer Kevin Behrens vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zweifelt an einer schnellen Rückkehr in die DFB-Auswahl. Die Nationalmannschaft sei "auf jeden Fall nicht nah dran", sagte Behrens dem kicker. Behrens steht nicht im Aufgebot für die Länderspiele in Frankreich (2:0) und gegen die Niederlande (Dienstag, 20.45 Uhr/RTL).
Mehr BVB-Stars bei der Heim-EM? Terzic will "alles daran setzen"
Trainer Edin Terzic vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ist vom Mehrwert seiner Spieler für die deutsche Nationalmannschaft überzeugt und hofft auf einen größeren BVB-Block bei der Heim-EM.
Reyna führt US-Team zum Nations-League-Titel
Ein erneut überzeugender Giovanni Reyna von Borussia Dortmund hat die Fußball-Nationalmannschaft der USA zum dritten Titel nacheinander in der Nations League der CONCACAF-Region geführt. Nach einem Treffer des ehemaligen Leipzigers Tyler Adams (45.) erzielte Reyna (63.) in Dallas den Treffer zum Endstand von 2:0 (1:0) gegen den Erzrivalen Mexiko.
NHL: Stützle siegt gegen Draisaitl
Ein starker Tim Stützle hat in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL das deutsche Duell gegen Leon Draisaitl gewonnen. Beim 5:3 gegen die Edmonton Oilers erzielte der Angreifer der Ottawa Senators seinen 18. Saisontreffer, zwei weitere bereitete er mit seinen Assists 49 und 50 vor. Draisaitl blieb ohne Scorerpunkt. Edmonton befindet sich trotz der zweiten Niederlage nacheinander weiter auf Play-off-Kurs.
Indonesien: Mindestens fünf Insassen von gekentertem Rohingya-Boot tot geborgen
Mehrere Tage nach dem Kentern eines mit dutzenden Rohingya-Flüchtlingen besetzten Bootes vor der indonesischen Küste haben Rettungskräfte die Leichen von mindestens fünf der Insassen geborgen. Die Sprecherin der indonesischen Sektion des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Mitra Suryono, erklärte, vier Leichen seien vor der Küste des Regierungsbezirks Aceh Jaya an der Nordspitze Sumatras gefunden worden, eine weitere in West-Aceh, wo das Boot rund 30 Kilometer vor der Küste gekentert war.
Frist für Trump läuft ab: New Yorks Justiz will fast eine halbe Milliarde Dollar
Für den früheren US-Präsidenten Donald Trump läuft am Montag eine Frist ab, wonach er nach seiner Verurteilung wegen Geschäftsbetrugs eine Sicherheitsleistung von fast einer halben Milliarde Dollar aufbringen soll. Die New Yorker Justiz verlangt, dass er etwa 454 Millionen Dollar (418 Millionen Euro) hinterlegt oder Kautionsbürgschaften in dieser Höhe vorweist. Die Summe entspricht seiner Geldstrafe plus Zinsen.
Beginn der Schlichtung im Tarifkonflikt für Bodenpersonal der Lufthansa
Im Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für das Bodenpersonal beginnt am Montag in Frankfurt am Main das Schlichtungsverfahren. Als Schlichter wurden vom Unternehmen der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, und von der Gewerkschaft Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) berufen. Die Schlichtung soll spätestens am 28. März enden, wie die Tarifparteien mitteilten.